Die Erkenntnisunterdrückung der Neuen Medizin
tJiintt gegen alle
EU. Ma$. tU<JL. QuaJ.
Witter gegen alle
Die Erkenntnisunterdrückung
der
Neuen Medizin
Dr. mcd. Mag. theol. Ryke Gccrd Hamcr
1. Auflage
Copyright © und ® by Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer.
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Nachdem von meinen Büchern Raubdrucke, teilweise sogar ganze
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mußte, bitte ich alle aufrichtig, meine Rechte zu achten.
März 2005
Hamer, Ryke Geerd, Dr. med. Mag. theol.
Facharzt f. Innere Medizin
Einer gegen alle
Die Erkenntnisunterdrückung der Neuen Medizin
Verlag: Amici di Dirk, Ediciones de la Nueva Medicina, S.L.
Apartado de correos 209
29120 Alhaurin el Grande, Espana
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ISBN: 84-96127-15-X
Depösito legal: M. 19.120-2005
Impreso en: Fareso, S. A.
Ein weiser Mensch
hat zu diesem Buch gesagt:
Geerd, Du bist der einzige,
der es schreiben kann,
Du bist der einzige,
der es schreiben darf,
und Du bist der einzige,
der es schreiben muß!!!
Dieses Buch
widme ich meinen lieben Verstorbenen:
Meinem geliebten Sohn
Dirk Geerd Hamer
geboren
11. März 1959
in Marburg
tödlich getroffen
18. August 1978
vor Cavallo / Korsika
gestorben
7. Dezember 1978
in Heidelberg
begraben
unter der Stadtmauer
an der Pyramide in Rom
durch dessen Vermächtnis ich die
5 Biologischen Naturgesetze
der Germanischen NEUEN MEDIZIN
wiederentdecken durfte.
Meiner über alles geliebten Frau
Dr. Sigrid Hamer, Ärztin
geboren
07. April 1935
in Stettin
gestorben
12. April 1985
in Rom
begraben
unter der Stadtmauer
an der Pyramide in Rom
und Kameradin durch fast 30 Jahre.
Fünf Krebserkrankungen konnte sie
überwinden, die mehr oder weniger alle
im Gefolge des Leidens um ihren
geliebten Sohn DIRK entstanden waren.
Sie starb am 12.04.1985 in meinen Armen
an einem akuten Herzinfarkt.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort.8
Biografie. 10
Mein Sohn DIRK. 31
Ein wildgewordener Prinz.43
Die Jagd beginnt. 51
Der Logen-Mafiakampf - Alle gegen einen. 62
Einer für alle, alle für einen. 67
Die Drohungen werden wahr gemacht. 70
Ein Vermächtnis. 75
Die Eiserne Regel des Krebs (1. Naturgesetz). 95
Die 5 Biologischen Naturgesetze. 97
Das Tübinger Syndrom (1) - 1981/82 . 117
Deutsche Krebshilfe. 128
Gyhum - 1983 . 136
Boykott auf der ganzen Linie. 146
Herzinfarktstudie - 1984. 154
Katzenelnbogen - 1985 . 160
Approbationsentzug - 1986 . 171
Geheime Informationen - 1986. 177
Saalaussperrung - 1986. 184
Verwaltungsgericht Sigmaringen - 1986 . 190
Lebenslängliches Berufsverbot - 1987/89. 201
Tübinger Syndrom 2) - 1988/89 . 208
Diverse Überprüfungen - 1988/1989 . 217
Das geplante Attentat. 225
Interview mit Prof. Pfitzer - 1989 . 228
Zentrum für Neue Medizin in Burgau - 1990 . 234
Der Fall Katharina - 1991 . 242
Die verschenkte Gipsschiene - 1991 . 249
Die Frankfurter Falle - 1991 . 253
Überprüfung in Gelsenkirchen - 1992 . 265
Hessisches Landesprüfungsamt für Heilberufe. 269
Ein mutiger Amtsarzt - 1993 . 271
Die geplatzte Zwangspsychiatrisierung - 1993 . 275
Tübinger Syndrom (3) - 1994. 277
Celler Dokumentation - 1994 . 281
Missglückte Festnahme - 1994 . 284
Olivia - 1995/96 . 287
Verhaftung - 1997 . 298
Im Namen des Volkes - 1997 . 302
Die Verifikation von Trnava - 1998 .r.. 310
6
Der Steckbrief - 1999. 319
Internationaler Haftbefehl - 2000. 322
Die sog. Rabbinerbriefe. 335
Strafanzeige gegen die Universität Tübingen - 2001. 349
Diverse Briefe an Behörden - 2002. 354
Gutachten Prof. Niemitz - 2003 . 358
Warum Germanische Neue Medizin ®?. 361
VG Frankfurt - 2003 . 363
25 Jahre nach Dirk's Tod . 371
Liebe Freunde. 373
Wie es weiter ging. 376
Verwaltungsgericht Stuttgart. 380
Berufungsgericht in Chambery. 383
Das Letzte!. 386
Weitere Rabbinerbriefe. 389
Was noch geschah' .406
Die Meta-Medizin.408
Nachwort. 413
Das Allerletzte. 415
Literaturhinweis. 435
7
Vorwort
Dieses Buch erhebt keineswegs den Anspruch vollständig zu
sein.
Das soll nachfolgenden Generationen überlassen bleiben, die sich
ganz sicher noch ausführlich mit diesem Verbrechen beschäftigen
werden.
Aber es soll einmal den „roten Faden" aufzeigen, der mit einem
Schuss begann; wobei es zunächst um die Verhinderung des Pro¬
zesses gegen den Schützen Prinz Vittorio Emanuele von Savoyen
ging, aber schon sehr bald danach auch um die Erkenntnisunter¬
drückung der Germanischen Neuen Medizin.
Seit ich meine Approbation (wörtlich) wegen „Nichtabschwörens
der Neuen Medizin und mich Nichtbekehrens zur Schulmedizin" ver¬
loren habe, wollen mich Gerichte und Behörden praktisch zwingen,
mich mit meiner Forschung nicht mehr zu befassen. Damit bekommt
die Erkenntnisunterdrückung einen ganz besonderen Stellenwert,
den wir üblicherweise kriminelle Energie nennen.
Schon das Sprechen mit einer Putzfrau über Medizin kann Grund
zu einer Gefängniseinweisung sein. Ohne ein Gespräch über Medi¬
zin kann aber kein Wissenschaftler irgendwelche medizinisch-klini¬
sche Forschungen betreiben.
Alles was ich also tue, solange ich nicht abschwöre und mich
zum charakterlosen Kastraten mache, wird mir als unwürdig und
unehrenhaft ausgelegt, weil man so etwas angeblich nur im Besitz
der Approbation machen darf.
Da dieses Syndikat der hinter den Kulissen arbeitenden, verbrü¬
derten grauen Eminenzen und die über ihnen stehenden Kreise stets
darauf achtet, dass ich die Approbation nicht zurückerhalten darf,
so achtet das Syndikat genau so eifrig darauf, dass die Germani¬
sche Neue Medizin nie wirklich öffentlich und redlich überprüft wird.
Stattdessen möchte man mich laufend inkriminalisieren oder
besser noch psychiatrisieren, dann hätte sich das Problem endlich
von alleine gelöst - denkt man, denn einen Verrückten nimmt nie¬
mand mehr erst.
Die bisherigen erfolgten Überprüfungen durch Ärzte, Professo¬
ren und Amtsarztgremien, die die Richtigkeit der Germanischen
Neuen Medizin attestiert haben, werden geflissentlich nicht zur Kennt¬
nis genommen.
Das Hessische Landesamt für Versorgung und Soziales hat mir
1992 ein Revers zum Unterschreiben vorgelegt, in dem ich hätte
bestätigen sollen: „Die Schulmedizin (mit ihren 5000 unbewiese¬
nen Hypothesen) ist gut und richtig und die Neue Medizin (mit ihren
5 Biologischen Naturgesetzen und ohne eine einzige Hypothese),
ist nur eine Komplettierung der Schulmedizin."
8
Wenn ich dieses Pamphlet als Zeichen meiner Charakterlo¬
sigkeit unterschrieben hätte, dann hätte ich angeblich wieder
praktizieren dürfen und wäre wieder „würdig und ehrenhaft"
gewesen.
So haben seit nunmehr 23 Jahren alle möglichen Gerichte meine
Existenz zu liquidieren versucht, wegen „Unwürdigkeit” und wegen
„Unehrenhaftigkeit". Ich sollte nicht mehr weiter über die Neue
Medizin forschen, ja mich überhaupt nicht mehr damit beschäftigen
dürfen. Die Gerichte haben der Presse-Journaille ausdrücklich er¬
laubt und Vorschub geleistet, dass sie in einer nie dagewesenen
Rufmord-Gossen-Jornalismus-Kampagne mich über Jahre mit Un¬
flat bewerfen durften („ Selbsternannter Wunderheiler", „ Scharla¬
tan "', „Sperrt ihn ein, brüllt ihn nieder, macht ihn rufmordmäßig
fertig, macht ihn wirtschaftlich zum Bettler", „macht ihn fertig").
Eigentlich habe ich doch gar nichts anderes „verbrochen", als
dass ich diese wunderbare Germanische NEUE MEDIZIN mit ihren
5 Biologischen Naturgesetzen entdeckt, besser: Mutter Natur abge¬
lauscht habe, die es eigentlich schon immer gab umd immer geben
wird, und die man doch keinem Patienten vorenthalten darf.
Es geht hier nicht mehr um meine Person. Es geht auch nicht
darum, dass ich für meinen Lebensabend noch ein paar Euro ver¬
dienen könnte. Es geht somit nicht eigentlich mehr um die Appro¬
bation, somit auch nicht mehr um Würdigkeit oder Unwürdigkeit.
Das Gut der uns anvertrauten Patienten - vor denen durch die Schuld
der Gerichte, Presse, Medien, Medizinprofessoren und derjenigen,
die nur im Verborgenen agieren, weltweit über eine Milliarde unnö¬
tig auf die grausamste Art und Weise zu Tode geschächtet und ge¬
foltert worden sind - ist so unendlich viel höher als der Wert meiner
Approbation, die nur als Symbol dafür anzusehen ist, dass die Pati¬
enten das Recht erhalten müssen, sich nach ihrem Wunsch und Willen
frei entscheiden zu können, welche Therapie sie in Zukunft für sich
wählen möchten. Mein persönliches Schicksal - so schlimm es auch
in den vergangenen 25 Jahren für mich und meine Familie war und
noch ist - ist nur ein Staubkorn im Vergleich zu dem Leid, das
Milliarden Menschen auf der ganzen Welt durch die Erkenntnis¬
unterdrückung der Germanischen Neuen Medizin zugefügt wurde.
Und dies - wie sich gezeigt hat - letztendlich für einen religiösen
Weltherrschaftswahn.
Die Akten in diesem Kriminalfall sind noch nicht geschlossen.
Sie werden zwangsläufig so lange geöffnet bleiben, bis dieses Ver¬
brechen, das der Menschheit so unendliches Leid gebracht hat, ge¬
sühnt sein wird.
Alhaurin el Grande, im Sommer 2004
Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer
9
Biografie
Geboren wurde ich am 17.5.1935 in
Mettmann bei Düsseldorf als dritter von
6 Jungen.
Die Mischung war stark.
Meine Mutter stammte aus einer itali¬
enischen Adelsfamilie, die allerdings
schon seit einigen Generationen in
Deutschland lebte.
Mein Vater (ev. Pfarrer) kam aus einer
Bauernfamilie in Ostfriesland.
Mit einem Jahr - meine Mutter war gerade mit dem nächsten
Geschwisterkind schwanger geworden - wurde ich hoppla hopp von
einem Tag zum anderen zu Oma und Opa nach Ostfriesland ver¬
schleppt. Dort wuchs ich bei den Großeltern auf, bis zum Alter von
7 V 2 Jahren. Der Wechsel zu meiner Familie nach Krefeld war schlimm.
Dort fielen jede Nacht Bomben.
Wir schliefen deshalb nachts im Luftschutzkeller.
Den 1. Großangriff auf Krefeld erlebte ich mit.
Die ganze Stadt brannte durch die Phosphorbomben lichterloh.
Die 32 000 verkohlten Toten wurden vor unserer Wohnung über der
Kirchengemeinde-Rendantur auf dem Westwall „aufgelegt" zur Iden¬
tifikation. Es war das pure Grauen. Die Toten waren quasi nur Kin¬
der, Frauen und Greise. Die Männer waren ja im Krieg. Das einzige,
was nicht bombardiert wurde, war das Edelstahlwerk.
Mit 18 machte ich in Krefeld auf dem humanistischen Arndt-Gym¬
nasium Abitur. Ich studierte dann Medizin, Theologie und Physik in
Tübingen, was sehr hart war, weil ich mir mein Studium vom 1. bis
zum letzten Tag der Semesterferien buchstäblich am Hochofen der
Thyssenhütte in Duisburg verdienen mußte.
Stipendien gab es damals noch nicht. Tübingen, das bedeutete
die große Freiheit, studieren zu können, was man wollte und auch
sonst alles machen zu können, was man sich schon immer gewünscht
hatte. Jeder Tag war rund voll.
Ich wurde zum Fachschaftsleiter der 600 Vorkliniker gewählt, ein
Amt, das ich mit Begeisterung versorgte, war Mittelstürmer der
Uni-Feldhandballmannschaft, die damals mit jeder Nationalelf hät¬
te mithalten können, war in einer schlagenden Burschenschaft und
jeden freien Abend auf einem Studentenball tanzen oder spielte im
Studentengemeindeorchester Geige.
10
Sommer 1937
Mit 2 Jahren bei den Gro߬
eltern in Leer-Loga, wohin
ich Anfang des Jahres
gebracht wurde.
Man sieht deutlich, daß der
„Kerli” (so nannte mich
unser von mir heiß gelieb¬
tes Hausmädchen) etwas
aufgeschwemmt ist, sprich
einen aktiven Flüchtlings-
Konflikt hatte.
Großvater
mit „Kerli”
Geerd -
Sommer 1938
Mein Großvater, mit dem ich mich gut verstand, hielt die Hand über
mich. Als er starb, (ich war 7 1/2) wurde ich brutal abgeschoben in
das inzwischen neue Zuhause in Krefeld.
Dort fielen jede Nacht Bomben.
Hier bekam ich nun den nächsten Flüchtlings-Konflikt, denn dieses
neue Zuhause war für mich die Fremde.
11
ftgj
Mein erster Schultag
Als Student
in Tübingen
Uni-Feld-
handball-
mannschaft
12
Das Lernen war mir immer sehr leicht gefallen (2x eine Klasse
übersprungen) und gute Nerven hatte ich auch.
Aber dann wäre doch fast die Katastrophe passiert: Ich mußte
am Ende des fünften Semesters Physikum (ärztliche Vorprüfung)
machen, denn nur bis dahin reichte mein schwer verdientes Geld.
Aber da kam meine spätere Frau Sigrid Oldenburg nach Tübingen
und sie war natürlich für mich das mit Abstand hübscheste, char¬
manteste, warmherzigste und ehrlichste Mädchen in Tübingen.
Überhaupt, wir waren eine romantische Generation.
Meine Sigrid und ich waren extrem romantische Menschen und
extreme Idealisten und - beide Wahrheitsfanatiker.
Sie studierte Medizin. Ich verliebte mich Hals über Kopf in sie
und sie sich in mich. Ich erklärte sie meinen Medizin-Kommilitonen
gegenüber unmißverständlich zur „Chefsache".
Meine verlockende Sigrid
vor dem Fenster meiner Studentenbude
„Du mußt doch auch mal eine kleine Pause machen"
13
Spaziergang
im Schönbuch.
Wer könnte da widerstehen...
„aber eigentlich hätte ich ja
dringend lernen müssen.”
Spaziergang zur Wurlinger Kapelle
mit den letzten Sonnenstrahlen
14
Im Morgengrauen kam ich dann nach Hause.
Ich fiel in mein Bett mit schlechtem Gewissen. Aber es war ja so
wunderschön gewesen!!!
Eigentlich hätte ich ja die 2 Vz Monate pausenlos lernen müssen,
um die Prüfungen zu schaffen. Aber das Wetter war so schön, die
Weinberge so romantisch. Und mittags um 3 Uhr kam meine bezau¬
bernde Sigrid und meinte, ich müsse doch auch mal „eine kleine
Pause machen".
Die „kleine Pause" bedeutete für gewöhnlich einen 10 bis 11
stündigen Spaziergang durch die Weinberge oder zur Wurmlinger
Kapelle mit 1000 Küssen.
Auch wenn mir lernen immer leichtgefallen ist, so fehlte mir jetzt
einfach die Zeit und auch die Konzentration, da meine Gedanken
ständig bei meiner Sigrid waren. Doch der Termin der Prüfung kam
immer näher und so kam, was kommen mußte:
Im 1. Fach (Nebenfach) bekam ich gleich eine 5 in Chemie.
Die Formeln hätte ich ja gewußt, aber der Prüfer wollte nur 2 mal
die Farbe der Niederschläge im Reagenzglas wissen (gelb oder rot)
und einmal ob feinflockig oder grob.
3 mal riet ich daneben: 5.
Die Nachricht verbreitete sich im Fluge - „der Chef ist durchgefal¬
len...". Von da ab muß bei mir ein Sonderprogramm eingesetzt ha¬
ben, denn ich schaffte nun alle Prüfungen, und gar nicht schlecht,
mit eisernen Nerven und superklarem Kopf.
15
Jetzt kam die letzte Prüfung beim Physiologen Brecht.
Von unseren 20 schlagenden Studenten an unseren beiden
Praktikantentischen hatte er bis dahin schon alle durchfallen las¬
sen, die meisten mit 4, was ausreichte, wenn sie in einem anderen
Hauptfach auch schon eine 4 hatten.
Ich war der letzte. Mich hatte er ganz besonders auf dem Kieker,
weil ich ja auch noch Fachschaftsleiter gewesen war und ihn nicht
genügend honoriert hatte.
Obwohl er Prüfungsvorsitzender war und die Zensuren alle über
sein Büro liefen, hatte er einen Fehler gemacht. Er hatte geglaubt,
ich sei im (Hauptfach) Physiologische Chemie durchgefallen. Eine 4
würde mir dann den Fangschuß geben.
Die Prüfung spielte sich so ab:
Alle Türen waren offen, in jedem Zimmer saß ein Prüfling.
Alle konnten mithören.
Er setzte sich mir gegenüber, stellte eine Frage.
Ich gab eine Antwort. Er sagte nichts, notierte nur.
Ich sagte: „ Ich nehme an, die Antwort war richtig, sonst hätten sie
ja protestiert."
Er; „Das habe ich nicht gesagt."
Ich behielt meine eisenharten Nerven.
10 Fragen stellte er, immer das gleiche Spiel.
Am Ende: „So, ich muß Ihnen leider eine 4 geben."
Ich ganz laut, daß es jeder hören konnte:
„Ja Herr Professor, ich nehme diese 4 an."
Er: „Wieso, Sie sind doch dann durchgefallen ."
Ich: „Nein, Herr Professor, Sie können mir gratulieren, ich habe das
Physikum bestanden, muß nur das Schwänzchen in Chemie abha¬
cken und das werde ich mit Eins erledigen. Sie wollten mich durch¬
fallen lassen, aber Sie hatten sich verrechnet."
Er war weiß wie eine Wand, saß regungslos, war zu keinem Satz
mehr fähig.
Der schlimmste der schlagenden Verbindungsstudenten hatte ihm
eine vernichtende Schlappe beigebracht, und das vor 3 Zeugen.
Ich grüßte höflich, ohne daß er reagieren konnte und zog als Sieger
von der Walstatt.
Draußen mußte ich erst mal meine süße Sigrid trösten, die so
um mich gezittert hatte. Das nächste Semester studierten wir beide
noch in Tübingen gemeinsam.
In diesem Semester bewohnte meine Sigrid in Tübingen ein zau¬
berhaftes Blockhäuschen im Rotbad. Von dort konnte man die
Wurmlinger Kapelle sehen, zu der wir so oft gewandert waren.
Aber schon nach dem halben Semester war die Liebe nicht mehr
im Zaum zu halten gewesen: meine Sigrid wurde schwanger!
16
Sigrid
in ihrem
Blockhaus
Welch astronomische finanzielle Katastrophe so etwas für ein
bettelarmes Studentenpärchen damals war, können nur meine Al¬
tersgenossen ermessen: nichts mehr mit 3 Studien, auch nichts
mehr mit 2, nicht mal mit 1 Studium. Und in Tübingen war schlim¬
mes Pflaster für so etwas, wir flohen nach Erlangen.
Als ich in meinem 6. Semester war und meine Sigrid (in ihrem 3.
Semester) schwanger wurde, mußten wir für unsere kleine Familie
Katastrophenprogramm auflegen.
Ich wußte, daß in Tübingen (bei der Landeskirche) kein Theolo¬
gie-Student vor dem 12. Semester Examen machte. Bis zum Ende
des Medizinstudiums waren es auch noch 5 Semester.
Unser Geld reichte aber, nach meinem Semesterferienjob in der
Thyssen-Hütte, nur mit allergrößter Sparsamkeit allerhöchstens für
1 Jahr. Von den Eltern bekamen wir keinen Pfennig. Ich mußte also
eine Universität finden, bei der ich nach dem 8. Semester Theolo¬
gie-Examen machen konnte, damit ich für unsere kleine Familie doch
wenigstens irgendwas hatte.
Ich rief in Erlangen im theologischen Dekanat an und Frau Dr.
Goepel sagte mir, dort könne man theoretisch nach dem 8. Semes¬
ter theologisches Fakultäts-Examen (heute Magister) machen, wenn
man bis zum Ende des 2. Semesters Latein, Griechisch und Hebrä¬
isch bestanden habe.
Das traf bei mir zu. Hurrah, eine winzig kleine Chance, nicht für
immer ins akademische Abseits zu geraten. Und wenn wir ganz,
ganz sparsam waren, konnte ich bis zum Februar 58 dieses Examen
schaffen und meine Sigrid - vielleicht - ihr Physikum.
Wir schafften es finanziell wirklich mit dem allerletzten Büchsen¬
licht aber nur, weil uns 2 Schwestern in ihrem Tante-Emma-Laden
zum Schluß für 100 DM „anschreiben'' ließen. Sie retteten unsere
kleine Familie vor dem Verhungern.
17
Wir glückliches bettelarmes
Pärchen unmitelbar vor der
standesamtlichen Trauung im
Universitäts-Schloßpark
in Erlangen
Im Schloßpark auf dem Weg
zum Standesamt
Auf dem Weg in die Neu¬
städter lutherische Kirche
18
Erlangen nahm uns gastlich auf. Damals waren wir gerade 3000
Studenten. Unsere Tochter Birgit wurde dort geboren. Natürlich
wurden wir wie Exoten bestaunt; beide Studenten und mit Kind, so
etwas gibt es doch gar nicht.
Aber wir heirateten ordnungsgemäß, d.h. wegen der „großen
Sündigkeit" kam jedoch kein Familienmitglied zur Hochzeit.
Die Hochzeitsreise machten wir mit Zug und zu Fuß (im 5. Monat) in
die Fränkische Schweiz: Es war die billigste und schönste Hoch¬
zeitsreise, denn wir liebten uns sehr. Leider war sie nur ein Wochen¬
ende.
Das Studentenpärchen
auf Hochzeitsreise.
Die Hälfte zu Fuß, die
andere Hälfte mit der
Bahn.
19
Alle prophezeiten uns die baldige Katastrophe.
Nur Vater Heinz hielt alle Wetten und sagte zu den Brüdern:
„Der Geerd ist der klügste und der stärkste von Euch.
Wenn er etwas wirklich will, dann schafft er das auch."
Wir hatten das Motto „lieben und arbeiten", was anderes blieb uns
auch nicht, bettelarm wie wir waren, aber glücklich!
Auf der Loggia unserer winzigen
1-Zimmer-Wohnung in Erlangen,
Schuhstraße
20
Zu unserem 20. „Verlobungstag" (1976) -
rief ich meiner Sigrid diese alten Erinnerungen wieder ins Gedächt¬
nis. Damals, war die Welt noch halbwegs in Ordnung.
Mein Studentcnmadcben
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Ich liebe ein Mädchen seit zwanzig Jahrn
lieb sie noch täglich mehr
mit tagblauerl J *ugcn und nachtdunklen Haarn
und ich geh wie verzaubert im Traume a'i ther
- Mädchen mein Mädchen -
und ich geh wie verzaubert im Traume seither 1
3. Ich liebe ein Mädchen, - seit zwanzig Jahrn
lacht mir der Himmel zu ! -
Du lächelst aus fünffach Gesichtern mich an,
die zum Pfand Du mir gabst: und es bist immer DU !
- Mädchen, mein Mädchen -
die zum P.fqnd Du mir gabst: und es bist immer Du I
4 . Ich lieb Dich, mein Mädchen, seit zwanzig Jahrn,
Mädchen, mein Herzgesell,
In Freude und Kummer, in Glück und Gefahrn:
Mein Studentenmädchen, mein Lebensquell !
- Mädchen, mein Mädchen -
mein Studentenmädchen, mein Mädchen, mein - Weib 1
5. Ich lieb Dich, mein Mädchen seit zwanzig Jahrn,
seit mich Dein Mund geküßt,
seit damals wir beide Studenten warn
und die kleine Kapelle bei Nacht uns gegrüßt I
- Mädchen, mein Mädchen -
Seit die kleine Kapelle bei Nacht uns gegrüßt 1
Tübingen 1956 - 1976
22
Seit Jahrzehnten hatte kein Theologe sein Examen, dazu ein
Universitätsexamen (Lic. theol.= dipl. theol. = Mag. theol.), nach
acht Semestern geschafft, geschweige denn nebenher ein Voll¬
medizinstudium, ein Physikstudium, ein Kind, kein Geld und eine
süße vollstillende Frau, die gleichzeitig Physikum machen mußte -
was für mich viel schwerer war als das eigene Examen, meine Frau
zu „präparieren".
Meine Frau war eine sehr charmante und begeisterungsfähige, dazu
sehr warmherzige und gütige Frau.
In Physik war sie durchgefallen im Physikum.
Nun präparierte ich sie wieder.
Ich schrieb ihr die ganze Physik auf 10 Seiten zusammen.
Nach Lektüre der Hälfte gab sie mir die 10 Seiten zurück:
„Das verstehe ich nicht."
Ich versuchte es mit 5 Seiten.
Auch nicht.
Mit 3 Seiten - nichts zu machen.
Da kam mir die rettende Idee:
„Formeln kannst Du doch auswendig lernen."
„Na klar."
Ich schrieb 2 Seiten Formeln: Mechanik, Optik, Elektrizität etc.
In einem Tag hatte meine Frau die 2 Seiten spielend auswendig
gelernt. Sowohl die Formeln als auch die Bezeichnung in Worten.
„Nun", sagte ich, „wenn der Professor Dich was fragt, z.B. über Kraft
oder Geschwindigkeit etc., dann haust Du ihm mit der größten Lie¬
benswürdigkeit fünf Formeln um die Ohren, ganz selbstverständ¬
lich und ruhig."
Genau so machte sie es.
Sie strahlte in der Prüfung den Professor an und sagte ihm ganz
ruhig und lächelnd jeweils die fünf Formeln auf.
Stellte er eine „Vertiefungsfrage", bekam er wieder wie selbstver¬
ständlich fünf weitere Formeln serviert.
Bald schon begriff er das Spiel.
Der Professor war von ihrem Charme besiegt, lächelte und sagte:
„Ich gebe Ihnen ein genügend."
Meine Frau: „Danke."
Professor: „Aber ich glaube, Sie werden das nie richtig verstehen".
Meine Frau: „Da haben Sie ganz recht, aber ich brauche doch die
Prüfung, um Ärztin zu werden, nicht um Physik zu verstehen."
Damit hatte sie ihr Physikum bestanden.
Dafür war sie später in beschreibenden klinischen Fächern eins
mit Sternchen. Alle haben sie bewundert. Sie hatte ein phänomena¬
les Gedächtnis, Literatur war ihr Hobby.
23
Auch das theologische Universitäts-Examen war für mich für
später von großer Bedeutung und verdient deshalb, hier erwähnt zu
werden. Die mündliche Prüfung selbst war hochdramatisch:
Die Diplomarbeit über Altes Testament (Hagai und Sacharja) hatte
ich mit eins geschrieben, wußte aber nur, daß sie gut sei.
Die Klausuren Durchschnitt gute drei.
Nun kam das Mündliche.
Es war eine feierliche Prüfung: 7 Professoren saßen im Halbkreis, in
der Mitte von ihnen der Dekan Stauffer (Neues Testament), ich
durfte im Mittelpunkt des Halbkreises Platz nehmen.
Sechs Prüfer überschlugen sich geradezu darin, wie gut ich sei.
Alle Prüfungen schienen 1, mindestens 2 plus.
Die 2 in der Gesamtnote war damit greifbar nahe.
Die letzte Prüfung war in Dogmatik beim Luther-Orthodoxen Prof.
Künneth:
„Herr Ham er , wie würden Sie theologisch die soziale Frage lösen?"
Ich wußte natürlich, woraufer hinaus wollte, auf eine Konfirmanden¬
antwort. (Natürlich, Herr Prof. .., nur nach der Confessio Augustana).
Aber als Wahrheitsfanatiker und Naturwissenschaftler widerstrebte
mir das. Deshalb stellte ich mich ganz wissenschaftlich:
„Zunächst mal , Herr Professor, würde ich als braver Wissenschaft¬
ler eine Bestandsaufnahme machen: Zur Zeit Jesu gab es Sklaven,
Patrizier, Plebejer...; zur Zeit Martin Luthers gab es Leibeigene, Fürs¬
ten, in den Städten Stände, Zünfte...; heute gibt es Gewerkschaften
mit Tarifverträgen etc."
So weit war ich gekommen, da donnerte er:
„Alles falsch, die Soziale Frage kann man nur mit der Confessio
Augustana lösen."
Ich: „Aber Herr Professor, Sie wollen das Ergebnis unserer Erörte¬
rung anachronistisch schon vorwegnehmen, als ob man denn ein¬
fach Ergebnisse von sozialen Gegebenheiten vor 400 Jahren auf die
heutige Zeit übertragen könne."
Prof: „Und wenn Sie das nicht glauben wollen, dann ist das 5."
Das hätte er nicht sagen sollen.
Ich: „Herr Professor, ich kann mich nicht erinnern, ich nehme an,
Ihre Kollegen hierauch nicht, etwas Falsches gesagt zu haben. Wenn
man für etwas Richtiges 5 bekommt, dann ist ihre Prüfung unange¬
messen, nicht meine Antworten."
Die Professoren saßen wie steifgefroren auf ihren Stühlen, senkten
die Köpfe.
Künneth: „Können Sie den Sozialparagraphen der CA auf Latein
hersagen ?"
Ich: „So etwas lerne ich nicht, Herr Professor. Ich kann Ihnen den
auf Deutsch sagen."
24
„Jeder Theologie-Student in Erlangen kennt die CA auswendig. Aber
ich gedachte hier vor einem akademischen Gremium einer unab¬
hängigen Universität eine Prüfung zu machen und nicht wie ein Kon¬
firmand Katechismus abgefragt zu bekommen."
Professor: „ Dann ist das 5."
Ich: „ Herr Professor; ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber in
aller Höflichkeit: Ihre Prüfung war 5, nicht meine Antworten, die Sie
mir zudem noch abgeschnitten haben."
Unter den Professoren eisernes Schweigen.
Der Dekan faßte sich als erster wieder und entließ mich.
Ich hinterließ 7 ratlose Gesichter.
In jeder Landeskirchenprüfung wäre ich mit Dogmatik 5 im Münd¬
lichen durchgefallen. Der Dogmatiker wußte genau, daß Dogmatik
reiner Hypothesenglaube ist und eigentlich nicht an eine Universität
gehört. Der Hamer hatte ihn an seiner verletzlichen Stelle gepackt.
Und ich war auf wissenschaftlichem Gebiet mit meinen 3 Studien
und der humanistischen Vorbildung nicht zu schlagen. Aber die Dog-
men-Hypothesen waren „anerkannt", was wiederum wissenschaft¬
lich im Zweifelsfall ohne Bedeutung ist.
Eine halbe Stunde später bekam ich meine Zensur 3- (3/4) eine
Frechheit. Alle Professoren hatten die mündlichen Zensuren von 1
oder 2+ auf 3 heruntersetzen müssen.
Ich ließ meinen Unwillen deutlich hören und schimpfte leise ohne zu
beleidigen. Aber die Professoren, die darum herumstanden, hörten
es alle. Sie wußten auch, daß ich recht hatte.
Da kam der gute Alttestamentler, Prof. Rost und legte begütigend
seinen Arm um meine Schulter und sagte: „Beruhigen Sie sich doch
Herr Hamer , Sie haben doch noch Glück gehabt."
Ich: „Wie, was habe ich denn in der großen Arbeit gehabt?"
Rost: „1 - sie war sehr gut."
Ich: „Dann war das ja eine noch größere Schiebung. Dann stand
ich ja vor der mündlichen Prüfung glatt 2. Die mündlichen Prüfun¬
gen waren alle 1 und 2, keine einzige Antwort wurde beanstandet.
Und nach der schwachsinnigen Dogmatik-Prüfung wurden alle Pro¬
fessoren gezwungen, ihre mündliche Zensur um 2 Nummern her¬
unterzusetzen. "
Rost: „Sie haben trotzdem Glück gehabt, kommen Sie mal mit."
Damit zog er mich aus dem Pulk heraus, in eine Ecke des Flurs.
Ich: „Was war denn bitte, Herr Professor, das Glück? War die Arbeit
nicht richtig?"
Rost: „Doch, sie war sogar hervorragend, deshalb habe ich eine 1
gegeben. Das passiert nur ganz selten."
Ich: „Und was war jetzt das Glück?"
Rost: „Die Arbeit lag 6 Wochen auf dem Dekanat aus.
25
Aber mein Kollege Baumgärtel war auf Kur und von den anderen
Professoren versteht niemand etwas von Hebräisch. Deshalb hat
niemand hineingeschaut. Hätte jemand die Arbeit durchgelesen und
verstehen können, dann hätte er festgestellt, daß die Arbeit zwar
richtig war, aber Herr Hamer, es war die reine Ketzerei. Dann wäre
die Arbeit durch Fakultätsbeschluß wegen Ketzerei mit 5 bewertet
worden und Sie wären durchgefallen ."
Ich: „Wie, Herr Professor, die gleiche Arbeit ist 1, weil sie wissen¬
schaftlich richtig ist und kann auch durch Fakultätsbeschluß 5 sein
wegen Ketzerei?"
Rost: „So ist es leider."
Ich: „Sie sind ein bezaubernder Mensch, Herr Professor, und ich
verehre Sie wegen Ihrer Redlichkeit. Aber, entschuldigen Sie, ich
glaube, ich bin hier auf dem falschen Dampfer. Wenn man für die
gleiche Arbeit 1 und 5 bekommen kann, dann hat das mit Wissen¬
schaftlichkeit, wie ich sie mir vorstelle, nichts mehr zu tun."
Rost: „Da haben Sie recht."
Wir umarmten uns demonstrativ vor allen Professoren und ich ver¬
ließ hocherhobenen Hauptes lächelnd grüßend wie ein König die
Walstatt. Noch viele Jahre, so erfuhr ich später, war diese histori¬
sche Prüfung noch Fakultätsgespräch.
Der gleiche Prof. Rost hatte uns in seinem letzten Seminar ge¬
standen, daß seiner Meinung nach die ganze Dogmatik - weil auf
dem Erkenntnisstand von vor 400 Jahren eingefroren - reiner
Schwindel sei. Er sei zu alt, um das zu ändern. Aber nach ihm werde
jemand kommen, der werde das schaffen.
Dabei schaute er mich an. Ich verstand. Ich hatte in dem Mo¬
ment den gleichen Gedanken gehabt. Ich nickte.
Als ich später immer und immer wieder der Neuen Medizin ab¬
schwören sollte, erinnerte ich mich stets: Die Töne kenne ich doch
schon: Das sind die Hypothesendogmatiker, die keine wissenschaft¬
lichen Argumente haben, aber „anerkannt" sind.
Diese kleinen persönlichen Ausweitungen sollen genügen, weil
es für das spätere Verständnis vielleicht wichtig ist.
26
In unserer nächsten Station Marburg wurde unser Dirk geboren
am 11.03.1959. Meine Frau hatte sich glühend einen Sohn gewünscht
und so bezeichnete sie diesen Tag als den glücklichsten ihres Lebens.
Mutter Sigrid mit
den Kindern Birgit
und Dirk in den
Lahnwiesen bei
Marburg
Vater Geerd und
Dirk in den Lahn¬
wiesen bei
Marburg
Mit 24 bestand ich in Marburg das Medizinische Staatsexamen,
arbeitete als Assistent in Gießen (Frauenklinik und Med. Poliklinik)
und in Tübingen, wo unsere 3. Tochter Gunhild geboren wurde, in
der Chirurgie, Neurochirurgie, Augenklinik, Psychatrischen und Neu¬
rologischen Klinik und in der Med. Klinik, machte eine experimen¬
telle Dissertation in der Tübinger Augenklinik.
Mit 26 erhielt ich meine Approbation.
Mit 28 wurde unser 4. Kind, Sohn Bernd in Heidelberg geboren.
Es folgten eine Reihe von Jahren an den Universitätskliniken von
Tübingen und Heidelberg.
1972 machte ich meinen Facharzt in Innerer Medizin.
Ich arbeitete auch zeitweilig in einer Gemeinschaftspraxis mit mei¬
ner Frau Dr. med. Sigrid Hamer.
27
Immer hatte ich aber nebenher ein besonderes Hobby:
Patente erfinden; z.B. das atraumatisch schneidende Hamer-Skal-
pell für plastische Chirurgie, das mit der 20-fachen Schärfe einer
Rasierklinge schneidet;
eine Spezial-Knochensäge, ebenfalls für plastische Chirurgie;
oder eine sich jeweils den Körperkonturen automatisch anpassende
Massageliege; sowie ein Gerät zur transkutanen Serumdiagnostik.
Familie Hamer
hinter unserem Haus in
Entringen mit dem „Blick
auf Breitenholz''
Meine Frau und ich hatten einen Berufstraum:
Wir wollten eine Praxis für arme Leute im Slum von Neapel eröff¬
nen, wobei man nur für „Vergelts Gott'' arbeiten konnte. Die finan¬
zielle Basis dafür sollten unsere Grundstücke und Patente sein.
Dieser Traum schien eben zum Greifen nahe.
Doch - am 18. August 1978, morgens um 3.00 Uhr in der Dämme¬
rung, passierte etwas Furchtbares:
Ein wildgewordener italienischer Prinz V.E. v. Savoyen, erschoß vor
der Insel Cavallo unseren Sohn Dirk, der nichtsahnend in einem
Boot schlief. Fast 4 Monate lang dauerte der Todeskampf unseres
Sohnes. Tag und Nacht wachte ich an seinem Bett.
Am 7. Dezember 1978 starb Dirk in meinen Armen.
Dadurch hatte ich, wie ich 3 Jahre später wußte, einen Verlustkonflikt
mit einem davon ausgelösten Hodenkrebs erlitten.
Später benannte ich diese Art von Schock DHS, das „Dirk-Hamer-
Syndrom", einen Biologischen Konfliktschock, der uns gänzlich un¬
vermutet „auf dem falschen Fuß'' trifft.
Familienausflug
in den Wald
28
Optimum cutting, because there
is no need for tension, pull
or pressure
Smooth. precise Separation of
tissue, even cut, therefore.no
posttraumatic complications
caused by resorption
intoxication.
Mechanical cut; therefore, no
protein denaturation.
All-round appiication in the
operating room and
the doctor's Office.
Homer Scolpel
with rotating
cutting edge
Principle:
Minute, motor-driven scalpel
blades rotate in form of an
endless Chain.
Advantages:
Clinically tested.
Simple to use.
Low rate of abrasion.
Easy to clean.
29
Hamer scalpel
Although practically dull
during inoperation, the
HAMER scalpel is extremely
sharp when in use and cuts
without counterpressure, or
tension, of the tissue. An Optimum
cut is obtained; Separation of the
tissue is smooth and precise,
even with soft and yielding tissue.
Posttraumatic complications due
to resorption intoxication are
virtually excluded. Operating
surgeons experienced in this
new cutting methods will give
preference to the HAMER scalpel
for removing very thin layers of
skin, mucous membranes and
muscle tissue, as well as
excisions of tumors, muscous
membranes and wounds.
The special advantages of the
HAMER scalpel in practically all
fields of surgery have been
demonstrated in countless clinical
tests. Particularly significant
is the considerable reduction in -
the operating time in most cases.
The HAMER scalpel construction
is explosion-proof, therefore, safe
to use in all operating room
theatres. The scalpel is simple to
clean and maintain and can be
sterilized together with the motor
unit. The extreme durability of the
blades is well worth mentioning.
They are made of a special alloy
and are easily exchanged. The
sharpness basicaily results from
the motion involved, so that even
after 50 operations dulling of the
test blades could not be detected.
However, during Operation and
maintenance of this high-preci-
sion Instrument, care should be
taken that the microblades are
not bent by impact with other
instruments or cassettes.
The HAMER scalpel can be
operated either from a rechar-
geable battery pack or from a
special power supply permitted
for explosion-proof use in
operating rooms.
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detailed Information with clinical
reports.
Specifications:
Dimensions: length 226 mm.
diameter 21 mm
Total weight including battery
pack and blade: 176 g
Blade cutting velocity. 0.4 m/s
Revolutions of sprocket
wheel: 1250 rpm
Cutting length: 25 mm
Cutting radius: 3.5 mm
Width of microblade: 0.18 mm
Number of microblades: 65
Sterilization temperature;
max. 135°C at 2 bar
Medical Apparatus Ltd.
D-7825 Lenzkirch/Germany
P.O.Box 1160
Telephone (07653) 777
Telex 7722 335 atmo d
Power svpfjpiy txitlory Charge*
Blade response to instrument
switch-off: Immediate!
Rated voltage: 7.0 V
Max. current: 0.9 A
Duration of Operation with one
full battery Charge and average
load: approx. 20 minutes
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30
Mein Sohn DIRK
Eines Mittags, Dirk war etwa 4 1/2 Jahre alt, kommen meine Frau
und ich nach Hause und finden unsere Haushaltspraktikantin „Tante
Martha" (die gute Seele des Hauses) völlig verzweifelt vor:
Dirk ist verschwunden!
Sie habe gerufen und das ganze Haus jeden
Zentimeter abgesucht, nichts zu finden!
Tante Martha malte sich aus, Dirk sei weg¬
gelaufen vom Auto überfahren, im Bach er¬
trunken und fortgeschwemmt oder von ei¬
nem „bösen Onkel" mit Schokolade gelockt
und entführt worden.
Sie war am Boden zerstört.
Meine Frau und ich riefen laut: Dirk!
Da bewegten sich ein paar Grashalme in dem kleinen Bächlein, das
an unserem Garten entlang lief, das zu dieser Zeit aber noch kein
Wasser führte. Die Grashalme bewegten sich immer stärker, hoben
sich hoch und darunter zeigte sich, bekränzt wie Neptun, das Ge¬
sicht von unserem Dirk! Uns allen fiel ein Stein vom Herzen. Aber
Dirk kam nur zögerlich und unwillig aus seinem Versteck. Als wir ihn
fragten, was das denn zu bedeuten habe und warum er nicht auf
rufen von Tante Martha gekommen sei, berichtete er treuherzig, er
habe sich eingraben wollen, damit ihm Flügelchen wüchsen. Tante
Martha nämlich habe gesagt, wenn man begraben sei, würden ei¬
nem Flügelchen wachsen und man würde als Engelchen in den Him¬
mel fliegen können.
Bild links:
Unsere 4 Kinder
vor dem Bäch¬
lein, in dem Dirk
zum Engelchen
werden wollte
Bild rechts:
Dirk und sein
Bruder Bernd in
den Ammertal¬
wiesen von
Entringen bei
Tübingen
31
Mit 8 Jahren hatte Dirk einen schweren Unfall als ihn ein Motorrad¬
fahrer anfuhr: Trümmerbruch des rechten Unterschenkels.
Er musste 4 Wochen im Bett liegen, erst in der Klinik, dann zu Hau¬
se. Wir überlegten womit wir Dirk im Bett „anbinden" könnten.
Mir kam eine Idee:
Wir hatten ein Entenei gefunden, was bei einem Hochwasser der
Itter (Nebenfluss des Neckars) aus dem Nest gespült worden war.
Das Nest war nicht mehr zu finden.
Ich brachte Dirk das Entenei und sagte ihm, er solle das Ei brav
„bebrüten", also auf den nackten Bauch legen. Dann würde nach 28
Tagen ein Entlein ausschlüpfen.
Dirk machte sich sofort ans Werk und war nun gar nicht mehr aus
dem Bett zu kriegen vor lauter „Bruteifer".
Und wirklich schlüpfte nach 4 Wochen ein kleines Entenküken.
Dirks große Freude und ganzer Stolz. Es wurde von Dirk wie ein
Kind aufgezogen. Als es groß genug war, durfte es zu den anderen
Enten auf die Itter. Dirk fütterte es auch dort noch eine Zeit lang
täglich. Auch später kam „Schnatt" noch öfters zu Besuch.
Dirk und die Ente erkannten sich gegenseitig immer sofort...
Dirk war ein Naturtalent, er konnte hervorragend zeichnen.
„Zwei Haubentaucher"
Filzstift auf Papier,
gemalt mit etwa
8 Jahren
„Boot im
Sonnenuntergang"
Ölkreide auf Papier
gemalt mit etwa
9 Jahren
32
4# I
Dirk liebte Tiere über alles.
Bei den Wild¬
schweinen im
Tierpark
Dirk in der
Burgruine
Zareisteine, wo
im Frühjahr das
„Meer der
Krokusse „blüht
Dirk liebte seine
Boxerhunde
abgöttisch
(hier mit Maja)
33
Dirk war 9 oder 10 Jahre alt, bettelte er seine Mutter um 5 Mark an.
Er bekam sie.
Nun ging er mit seinem kleinen Bruder Bernd in den großen Fisch¬
laden von Eberbach. Dort gab es Karpfen zu kaufen, die man lebend
im Eimer mit nach Hause nehmen konnte, damit sie dann von der
Hausfrau getötet und „ganz frisch" zubereitet werden konnten.
Dirk fragte, ob er für fünf Mark einen Karpfen kaufen könne - le¬
bend. Die Verkäuferin bejahte, das käme ziemlich genau hin, es sei
gerade noch ein Karpfen da.
Man füllte ihn mitsamt Wasser in den mitgebrachten Eimer und
wünschte den Jungen noch „guten Appetit".
Kaum war der Kauf getätigt, kam eine Frau in den Laden und wollte
auch noch einen Karpfen haben. Aber Dirk hatte ja nun den letzten
bekommen.
Die Dame fragte mehr aus Spaß, was die beiden Jungen denn mit
dem Karpfen vorhätten, ob eine Grillparty geplant sei oder so.
„Nein", sagte Dirk, „wir wollen dem Karpfen die Freiheit wiederge¬
ben und ihn im Neckar schwimmen lassen!"
Da schlug die Frau die Hände über dem Kopf zusammen.
„Um Gottes Willen, so ein Jammer, um den schönen Karpfen, ich
könnte ihn fürs Mittagessen so gut gebrauchen. Gebt mir den Karp¬
fen, ich gebe euch auch zwei Mark mehr dafür."
Da sagte Dirk: „Der Karpfen gehört uns, den haben wir bezahlt!
Mit dem dürfen wir machen, was wir wollen. Der darf weiterleben.
Ich kann nicht alle Fische retten, aber diesen einen habe ich be¬
zahlt, der gehört mir den kann ich retten!"
Und glücklich zogen die beiden Brüder ab.
Kopfschütteln und ratlose Gesichter hinterlassend und ließen den
Karpfen im hundert Meter entfernten Neckar wieder schwimmen.
"Stier im Mondlicht"
Acryl auf Pappe
gemalt mit etwa
13 Jahren
34
„Erpel und Ente"
Acryl auf Papier
gemalt mit etwa 14 Jahren
„Storch"
Acryl auf Leinwand
gemalt mit etwa 16 Jahren
„Brücke über den Tiber
in Rom mit Selbstbildnis"
Acryl auf Leinwand,
gemalt mit etwa
17 Jahren
35
Dirk hatte eine Freundin, eine kleine Gräfin, Maria Teresa, ge¬
nannt „Tizi", damals sechzehn Jahre alt. Dirk war achtzehn.
Die beiden wollten ernsthaft heiraten.
Meine Frau: „Sie ist wie ein duftendes lebendiges Engelchen''.
Dirk hat ihr ein bleibendes Denkmal gesetzt, wie es zärtlicher nicht
geht: Dirk wie Göttervater Zeus in der Antike in Gestalt eines Pfer¬
des besucht seine Freundin auf dem Gemälde und küsst sie ganz
zärtlich mit seiner weichen Kuppe.
Wer Pferde kennt, weiß, dass es kaum etwas weicheres und sen¬
sibleres gibt als die Kuppe eines Pferdes.
„Das Pferd und das Mädchen"
Acryl auf Leinwand
gemalt mit etwa 17 Jahren
Es gibt eine Sache, über die meine Frau mir schmunzelnd berichtet
hat: Dirk ging immer spät abends los, um seine Tizi zu treffen.
Zu diesen Stelldicheins ließ er stets ein Kissen mitgehen, da er sich
unter die Jacke schob und das er nicht wieder zurückbrachte.
Zuerst stutzte meine Frau als ein paar Sofakissen fehlten.
Schließlich war von den größeren Kissen keines mehr da.
Um ihm peinliche Fragen zu ersparen, kauften wir neue Kissen, die
alle „verbraucht" wurden.
Unser lieber Dirk, ob er wohl geglaubt hatte, wir merkten nichts?
Wir wissen bis heute nicht, wo Romeo und Julia in Rom ihr gehei¬
mes Liebesnest hatten. Aber wir haben auch nie versucht, dem nach¬
zuspüren.
Gesprochen wurde über die Kissen nie....
36
„Treppe zum Marktplatz
von Positano"
Acryll auf Leinwand,
gemalt mit etwa
17 Jahren
Dirk war als Kind wie ein junger Mann kräftig und sehr ausdauernd.
Nicht nur das Wort, auch das Phänomen „Kondition” waren ihm kein
Fremdwort.
Seine Spezialität waren nicht die kurzen Sprintstrecken, sondern
die Mittel und Langstrecken.
Dirks eigentliche Leidenschaft aber galt dem Wasser bzw. dem
Wassersport. Er war nicht nur ein meisterhafter Schwimmer, mit
großem Abstand der Beste seiner Schule, sondern Wasser
faszinierte ihn seit frühester Kindheit in jeder Form.
Brunnen, Bäche, Flüsse, Seen
und das Meer und alles, was
mit Wasser zu tun hatte:
Boote, Tauchen, er war lieber
im Wasser als auf dem Land.
Seine besondere Spezialität
aber war Delphin-Schwim¬
men.
37
Dirk hatte schon in Heidelberg
seinen Motorbootführerschein
gemacht
' Nf 68037
.ü e l daüa aca— . *n -Juäti.2X£.
DEUtSCHf# WOIOBY ACHT VERBAND EV.
VO«-- P.-H. DIETER fp '/£ / {dufa*
_l« r*_
Jtf rttoxw M fr iffrtf ff iTipjMyjj
Landschaft
am Meer, die
Dirk so liebte
Schulsportfest
in Rom
38
Dirk konnte mit drei Jahren noch nicht richtig schwimmen, tauchte
aber im Nichtschwimmerbecken oft so lange, dass meine Frau es
mit der Angst zu tun bekam und ihm verbot, derart lange zu tau¬
chen.
„Professionell" zu schwimmen lernte Dirk mit seinen Geschwis¬
tern im Schwimmleistungszentrum in Heidelberg mit etwa zwölf
Jahren.
Die vier Geschwister Dirk (12), Birgit (14), Gunhild (10) und Bernd
(8) schwammen stets auf einer Bahn wie die Entchen hintereinander.
Die Mädchen machten mal zwischendurch ein oder zwei Bahnen
Pause, die Jungen aber schwammen eisern durch, jedoch aus rei¬
nem „Spaß an der Freud". Niemand drängte sie. Sie konnten kom¬
men und gehen wann sie wollten oder auch ganz wegbleiben.
Aber Dirk konnte es immer kaum erwarten...
Dirk 's Liebe zu Schiffen
ist ihm schließlich zum Verhängnis geworden.
So viele Unfälle hatte Dirk, so viele Beinahe-Unfälle:
Beim Skilaufen in St. Moritz z.B. kam er nur um Haaresbreite mit
dem Leben davon. Er war bei schlechter Sicht von der Piste ab¬
gekommen und stoppte instinktiv nur einen Meter vor einer Steil¬
wand.
Im Juni 1978 hatte man Dirk in Rom für drei Tage ins Gefängnis
geworfen, weil er angeblich ungesetzlicherweise zusammen mit
seinem Boxerhund die Post betreten hatte, und anschließend des
Landes verwiesen.
Bei der Ausreise aus Italien hatte Dirk einen Unfall im Zug, als ihm
der Schlafwagenschaffner beim Herunterklappen die Liege einen
Finger einklemmte und brach, der dann genagelt werden musste.
Von den dreitausend Mark Schmerzensgeld, die Dirk erhielt, wollte
er sich ein altes „Schwimmauto" kaufen, das in Berlin angeboten
wurde. Zwar hatte Dirk einen Bootsführerschein aber noch keinen
Autoführerschein, weil es in Rom für Ausländer so kompliziert war,
einen Führerschein zu machen.
Meine Frau flehte mich am Telefon an, Dirk möge davon Abstand
nehmen und stattdessen ein kleines Motorbötchen kaufen, sie hätte
sonst keine ruhige Nacht mehr.
Ich unterbreitete Dirk, dass seine Mutter Angst habe, mit dem
Schwimmauto könnte etwas passieren, zumal eres ja auf dem Land
selbst gar nicht steuern könne. Ich versprach ihm, ein solches
Schwimmauto zu kaufen, sobald er den Autoführerschein gemacht
hätte. Dirk war einverstanden.
In Speyer konnten wir ein Boot günstig für 2500,— Mark kaufen
samt Anhänger, dazu noch einen Schiffsmotor.
39
Ich fuhr nun mit unserem Diesel-Benz - den ich heute noch fahre -
die beiden Jungen mitsamt Boot, das drei bis vier Personen auf¬
nehmen konnte, via Schweiz nach Genua, von dort auf die Fähre
nach Sardinien.
Dirk und Bernd waren überglücklich mit ihrem Boot, das sie sich so
lange gewünscht hatten. Sie schipperten damit an der sardinischen
Küste entlang zusammen mit unseren beiden Boxerhunden Viola
und Gerdi.
Eigentlich hätte es ein glücklicher Urlaub werden können, wenn -
ja wenn Dirk nicht ständig eine Bekannte in den Ohren gelegen
hätte, er müsse unbedingt mal auf einer großen Jet-Set-Yacht fah¬
ren, das sei toll.
Unglücklicherweise ließ sich unser Dirk bequatschen und willigte
schließlich ein, für diese Bekannte einen Tag lang den Begleiter zu
spielen, obwohl er normalerweise für die „Schicki-Micki-Gesellschaft"
nichts übrig hatte.
Dirk, der am liebsten barfuß lief, seine Boxer über alles liebte und
Butterbrot und Frolic mit ihnen teilte, hatte in solchen Kreisen auch
nichts verloren. Dieses einzige Mal wurde ihm zum Verhängnis -
im Schlaf!
gemalt mit etwa 17 Jahren
40
Schwarzwald
7. Dezember 1980, 17 Uhr
Heute vor zwei Jahren war der schwärzeste Tag meines Lebens, die
schwärzeste Stunde meines Lebens.
Mein geliebter Dirk ist in meinen Armen gestorben.
Nichts vorher und nichts nachher war so grauenhaft, so unsagbar
vernichtend wie diese Stunde.
Ich habe gemeint, es würde vielleicht langsam nachlassen, dieses
Gefühl der Ohnmacht, des Verlassenseins, der unendlichen Trau¬
rigkeit. Aber es wird noch immer stärker.
Ich kann nicht mehr der sein, der ich war.
Mein armer Sohn, was hast Du durchgemacht, was hast Du gelitten,
ohne je mit einem Wort zu klagen. Was hätte ich darum gegeben,
hätte ich an Deiner Stelle sterben dürfen.
Jede Nacht stirbst Du aufs Neue in meinen Armen. 730 Nächte bist
Du seither bei mir gestorben, und immer wollte ich Dich nicht los¬
lassen aus meinen Armen und immer zog Dich das grausige Ver¬
hängnis. Ohnmächtig stand ich noch jedes Mal zum Schluss und
habe geheult wie vor zwei Jahren, so hemmungslos und fassungs¬
los geheult wie damals zwischen all den schwerkranken Patienten
und den abgestumpften, rohen und unbarmherzigen Ärzten und
Schwestern, die mich nur zum Sterben noch zu Dir gelassen haben.
Du wunderbarer Junge bist gestorben wie ein König, stolz, groß und
doch so lieb trotz aller Qualen, trotz aller Schläuche in allen Venen,
Arterien, trotz Inkubationsschlauch, trotz furchtbarem Dekubitus.
Die Niedertracht und Bosheit Deiner Peiniger hast Du nur mit einem
Kopfschütteln abgetan: „Papa, sie sind böse, sehr böse."
In den letzten Tagen hast Du nur noch mit den Augen gesprochen,
aber ich habe jedes Wort von Dir verstanden.
Hast Du auch alles verstanden, was ich Dir noch zuletzt gesagt habe,
dass Papa und Mama Dich unendlich lieb haben und dass wir immer
zusammenbleiben werden und alles gemeinsam machen werden?
Und dass Du jetzt ganz stark sein musst und einen langen Schlaf
machen musst? Du hast genickt, und ich bin sicher, Du hast alles
verstanden trotz Deines Todeskampfes.
Nur einmal, als Du schon Deine Augen geschlossen hattest und meine
Tränen auf Dein Gesicht tropfen fühltest und mich weinen hörtest,
hast Du ein bisschen unwillig mit dem Kopf geschüttelt.
Wolltest Du mir sagen: „Papa, Du sollst nicht weinen, wir bleiben
doch immer zusammen!" Ich schäme mich nicht, meine Junge, vor
keinem Menschen. Ich weine so oft, wenn niemand mich sieht. Sei
mir nicht böse. Ich weiß, Du hattest Deinen Vater noch niemals
weinen gesehen.
41
Aber jetzt bin ich ja auch Dein Lehrling und bin traurig stolz auf
Dich, mit welcher Würde Du uns durch das große Tor des Todes
vorausgegangen bist. Aber auch solch ein Stolz kann meine Ver¬
zweiflung nicht stillen, wenn Du jede Nacht aufs Neue in meinen
Armen stirbst und mich verzweifelt zurücklässt.
Selbstbildnis
„Der alte Mann"
Acryl auf Leinwand,
gemalt 1 Jahr vor seinem Tod.
42
Ein wildgewordener Prinz
DIRK war von Sardinien aus mit einer Gruppe junger Leute mit drei
Booten zu einem Kurztrip zur Insel Cavallo gefahren, die zu Korsika
gehört. Eigentlich wollte man abends wieder zurück in Sardinien
sein. Da aber Sturmwarnung gegeben wurde, entschloß man sich in
der Palmenbucht zu ankern und die Rückfahrt auf den nächsten
Morgen zu verschieben. Zufällig ankerte man in der Bucht mit nur
wenigen Meter Abstand neben der Yacht des Prinzen Savoyen.
Vom Strand aus gesehen lagen die einzelnen Boote in der Rei¬
henfolge: „Cook”, „Master", „Mapagia” und etwas entfernt die Yacht
des Savoyers „Aniram".
Cavallo - Ort des Geschehens
Dirk war schon abends um 9 Uhr auf der Backbordseite des Boo¬
tes Mapagia schlafen gegangen, weil er nicht genügend Geld für
das teure Restaurant „Les Pecheurs” bei sich hatte, das die
anderen besuchen wollten. In dem Restaurant aßen verschiedene
Gruppen junger Leute. An einem Tisch saß auch Dr. Nikola Pende
mit etwa 10 dieser jungen Leute, die von Sardinien
herübergekommen waren. Sie waren nur durch eine Scheibe von
einem Tisch getrennt, an dem der Prinz V. E. von Savoyen mit
seinen Freunden tafelte.
43
Dr. Pende ist der Sohn von Professor Pende (früher Genua, spä¬
ter Rom), dem Hausarzt der Familie Savoyen. Die jungen Leute um
Dr. Pende waren in guter Stimmung, man lachte viel.
Später berichtete Dr. Pende mir, daß der Prinz wahrscheinlich
gedacht habe, er, Dr. Pende, als Sohn des Hausarztes und selbst
Arzt, mache sich über den Prinzen und seine Familiengeschichten
lustig, was aber nicht der Fall war.
Nikola Pende kannte den Prinzen nicht näher, dafür kannten aber
die Freunde des Prinzen diesen um so besser und machten den
Prinzen auf ihn aufmerksam.
Prinz V. E. von Savoyen war zur damaligen Zeit seit etwa 15
Jahren der Intimus des Schahs Reza Pah-Levi von Persien.
Er lebte die meiste Zeit dort am Hof des Schahs. Als engster
Freund des Schahs genoß er in Persien absolute Narrenfreiheit, wie
der Schah selbst auch. Die menschenverachtenden Grausamkeiten
des Schahs und seiner Clique durften wohl noch jedem in schlim¬
mer Erinnerung sein.
V.E. v. Savoyen war hauptberuflich Waffenhändler und General¬
vertreter des Mailänder Industriellen Augusta. Er verkaufte Waf¬
fen, Hubschrauber und Motorräder nach Iran, Kuwait und die Arabi¬
schen Emirate.
Der französische Reporter Gerard Persian führte damals ein
Interview mit V. E. v. Savoyen, was auch in BamS am 10.9.78 wieder¬
gegeben wurde. Persian wurde in der Prunkvilla des Prinzen im
Schweizer Millionärsvorort von Genf „Cologny" herumgeführt und
bekam eine riesige Kollektion von Revolvern, Pistolen und Jagd¬
gewehren vorgeführt. U.a. zeigte der Prinz dem Reporter seine 60
Meter lange im Souterrain gelegene Schießhalle. Dazu kommen¬
tierte V. E. v. Savoyen: „ Hierher kommen oft meine Freunde, dann
üben wir uns im Scharfschießen ".
Gerard Persian fragte auch, ob der Prinz bei den vielen Kostbar¬
keiten und Kunstschätzen keine Einbrecher fürchte?
Der Prinz antwortete: „In mein Haus traut sich kein Dieb. Es ist
allgem. bekannt, wie viele gefährliche Waffen ich besitze. Demnächst
lasse ich in meinem Garten noch eine Kanone aufstellen."
Nur vor diesem Hintergrund kann man das folgende Geschehen
verstehen: Um 3 Uhr schloß das Restaurant. Da verließen sowohl
Dr. Nikola Pende, als auch der Savoyen-Prinz mit seinen Freunden
das Restaurant.
Während der Prinz mit seinen Freunden an der Bucht entlang
nach Hause ging, konnte er beobachten, wie Dr. Pende von einem
kleinen schweizerischen Boot auf die „Coock" übergesetzt wurde
und zum Schlafen unter Deck verschwand.
44
Der Prinz und seine Frau Marina Doria eilten, nachdem sie
wußten, auf welchem Boot Dr. Pende schlief, rasch nach Hause und
holten dort den schwersten Kriegskarabiner, mit dem man Elefan¬
ten erschießen kann.
Marina Doria fuhr ihren Mann mit einem Jeep an den Strand zu¬
rück. Einige Freunde des Prinzen waren offenbar am Strand geblie¬
ben und schauten dem kommenden Geschehen wie in einem Am¬
phitheater zu, während Marina Doria die ganze Szene mit dem Fern¬
licht des Jeeps erleuchtet hatte.
Nachfolgend wird aus Dr. Pendes amtlicher Zeugenaussage
vor dem Richter Breton in Ajaccio vom 21. August 1978 wörtlich
zitiert:.... „ Ich ging ins Bett und schlief ein. Ungefähr 20 Minuten
später hörte ich ein ziemlich lautes Geräusch, ich glaubte, die ver¬
täuten Schiffe würden gegeneinanderstoßen. Ich bin also aus der
Kabine herausgegangen, um das notwendige dagegen zu machen.
In dem Moment, wo ich aus meiner Kabine herausging, sah ich
auf dem Boden achtern des Bootes umgekippte Sauerstofftauch¬
flaschen aus denen Gas entwich. Ich kann wirklich nicht sagen, ob
diese Flaschen da waren, als ich an Bord kam, aber es ist wahr¬
scheinlich, dass sie da nicht waren, denn sie hätten den Zugang zu
der Kabine behindert und ich selbst und meine Freunde hätten das
gemerkt. Als ich diese Flaschen, die Gas verloren, sah, habe ich
mich auf den Boden hingekniet, um die Flähne zuzudrehen.
In diesem Augenblick hörte ich jemanden etwas in dem Sinne
zurufen: „Du hast mein Boot gestohlen, ich werde Dir das heimzah¬
len!" Als ich den Kopf hob, sah ich den Prinz in einem Schlauchboot
stehen, praktisch Bord an Bord mit unserem Schiff.
Ich habe ihn genau erkannt, denn der Mond schien hell, er stand
mit einem Gewehr, das er mit beiden Händen an der Hüfte hielt und
zielte in meine Richtung, sein Gesicht war wutverzerrt und an sei¬
ner Haltung sah ich, dass er schießen würde. In diesem Augenblick
legte er das Gewehr blitzschnell an die Schulter in Anschlag und
zielte auf mich. Ich warf mich nach vorne auf den Boden des Schif¬
fes, im selben Moment, wo 2 Schüsse fielen und fast gleichzeitig
versetzte mir der Prinz einen Schlag auf den Kopf, dem ich teilweise
entgehen konnte, indem ich mich umdrehte.
Als ich den Kopf zu ihm drehte, hat er sein Gewehr wieder in
Anschlag genommen beziehungsweise tat er eine Bewegung, als ob
er mich erneut an visieren würde. In diesem Augenblick stürzte ich
mich auf ihn, in der Absicht, die Waffe wegzudrücken, ich habe mich
gegen seinen Körper geschmissen und wir sind beide ins Wasser
gefallen und ich bin unter den Schiffen hergeschwommen, um auf
die Weise eine möglichst große Entfernung zwischen mich und den
Prinzen zu bringen.
45
Was die Benutzung der Bötchen in dieser Bucht anbelangt; um
von den Booten zum Strand und umgekehrt zu gelangen, war es
üblich, dass die Leute untereinander die Bötchen benutzten, das
hat man mir jedenfalls so berichtet.
Ich erinnere mich so ungefähr, als ich am Abend auf mein Boot
zurückkehrte, dass ein sog. kleines Sodiak (Übersetzboot) an ei¬
nem der Nachbarboote festgemacht war. Keiner von unseren drei
Booten besaß eines von diesen kleinen Übersetzbötchen.
Als ich in der Nähe des Schiffes schwamm hörte ich den Jungen
(gemeint Dirk) „Ajuto, Ajuto" (Hilfe, Hilfe) schreien, als er aus der
Kabine kam. Ich bin an Bord geklettert, um mich um ihn zu küm¬
mern. Ich stellte fest, dass er schwer verletzt war.
In diesem Moment war der Prinz auf sein Sodiak zurückgeklettert
und steuerte Richtung Strand und dabei drohte er mir immer wei¬
ter. Als ich mich um den jungen Mann kümmerte, drehte ein Wagen
die gelben Fernlichtscheinwerfer an und beleuchtete die Schiffe.
Ich fürchtete, dass der Prinz noch schießen würde und sagte
meinen Freunden, sie sollten sich flach auf den Boden des Bootes
legen, denn ich muss hinzufügen, dass ich neben dem Wagen die
Shilouette des Prinzen erkannt hatte. Wir waren erst beruhigt, als
die Leute kamen und wir uns dann um den Verletzten kümmern
konnten." Aus der Umgebung des Prinzen ließ man verlauten, der
Prinz würde seinen Hubschrauber schicken, den der Prinz damals
samt Piloten ständig zur Verfügung hatte. Man wartete 2 kostbare
Stunden vergebens auf den zugesagten Helikopter."
Nach Ablauf dieser Stunden entschlossen sich die jungen Leute,
Dirk mit dem Boot „Cook" nach Porto Vecchio zu bringen, wo er
nach zwei weiteren Stunden klinisch tot ankam. Er musste reani¬
miert und operiert werden, denn er war in die Bauchhöhle hinein
verblutet. Von Porto Vecchio aus flog man DIRK am nächsten Tag
nach Marseille, wo das rechte Bein amputiert wurde.
Nach 14 Tagen auf der Dialysestation Marseille, wo die Ratten im
Wäschezimmer herumsprangen, wurde Dirk in einer abenteuerli¬
chen Flucht per Flugzeug nach Heidelberg gebracht.
Französische Düsenjäger sollten unser kleines Flugzeug zur Kurs¬
änderung zurück nach Marseille zwingen, aber im entscheidenden
Moment hatten wir bereits schweizer Hoheitsgebiet erreicht. Dann
wurde er per Flugzeug nach Heidelberg gebracht.
Während wir, die Eltern, noch am Bett unseres schwerverletzten
Sohnes saßen, der zudem durch die Amputation zum Krüppel ge¬
worden war, liefen hinter den Kulissen, wie man im nachhinein sehr
deutlich sehen kann, schon die Aktionen der Gegenseite auf vollen
Touren.
46
Dirk auf der Intensivstation
47
Ich wusste, dass der Chef der Klinik dreimal täglich mit den An¬
wälten der Familie Savoyen telefonierte. Wie mir der Urologe, Prof.
Röhl verraten hatte, war man anscheinend bei diesen Telefonaten
zu der Überzeugung gelangt, es sei doch wohl besser, wenn der
Junge stürbe, das habe für die Familie Savoyen den Vorteil, dass sie
nicht einen Krüppel als lebenslanges Mahnmal vor Augen haben
müsse, zudem komme es viel billiger, und mit den Angehörigen
werde man dann schon fertig werden. Die Justizbehörden in Frank¬
reich habe man voll im Griff.
Der Prinz unterschrieb eine Schuldanerkenntnis und es wurde in
einem Vertrag die Rente für Dirk sichergestellt.
Diesen Vertrag unterschrieben Dirk, seine Mutter und ich. Der
Vertrag besagte, dass die Familie Savoyen die aktuellen Kranken¬
haus- und Hotelkosten der Familie Hamer begleichen sollten, sowie
eine Rente in Höhe von pauschal 1 Mio. Dollar, womit eine monatli¬
che Rente für Dirk, von dem man ja nicht wusste, ob er nicht
zeitlebens ein Pflegefall sein würde, sichergestellt werden sollte.
Tatsächlich wurde Dirk aber noch zu Lebzeiten von der königlichen
Familie auf das Schändlichste betrogen.
Dirk's Anwalt Deumas, der ihm das deutsche Konsulat in Mar¬
seille besorgt hatte, arbeitet plötzlich gegen seinen Mandanten:
Er unterschlug das Original der Schuldanerkenntnis-Urkunde von V.
E. von Savoyen und im Verein mit den Anwälten der Savoyens auch
die beiden unterschriebenen Rentenverträge.
Am Abend des 07.12.1978 starb Dirk in meinen Armen
in der Heidelberger Chirurgischen Universitätsklinik.
Der schwärzeste Tag in meinem Leben. Die schlimmste Verzweif¬
lung, die ein Mensch erfahren kann, wenn ihm sein Kind stirbt. Und
das inmitten eines feindlichen Spaliers von Ärzten und Schwestern.
Meine Familie war in Rom, ich war ganz allein. Wie ich heute weiß,
erlitt ich damals einen Verlustkonflikt mit Hodenkrebs.
Dirk starb, ohne die von ihm selbst und seinen Eltern unter¬
schriebenen Verträge jemals wiedergesehen odereinen Pfennig Rente
bekommen zu haben. Gleichwohl benutzte die Familie Savoyen die
Dokumente, um vor Presse und Gerichten eine Millionenzahlung
vorzutäuschen
Zitat Süddeutsche Zeitung vom 11.12.78:
„Pressesprecherder wohlhabenden Königsfamilie hatten gleich nach
dem Tod Dirk Hamers die Nachricht verbreiten lassen, die Familie
des Toten habe bisher eine Entschädigung von 700 Millionen Lire
erhalten (damals rund 1,7 Millionen Mark).
Die Eltern Dirk Hamers legen Wert auf die Feststellung, dass bisher
nur die Arztrechnungen vom Königshaus beglichen wurden."!
48
Kirr.* I lumrati «li llirk Mjim.i I (tiotiiiir litkuo il> I* «iitil ntutiu tl ^ ilKrmürc K«ir«<i * llcuWIlHf» V o»l t«p«>
wtlLn Iwti K-dtMtw II lr«irlki dH (Uitiat IMelrr* b l»«r« I gntllotl r b HirrlU IWrk tu Main lerlm wH'lMib dl Cavullu
io locwc*. qiatlrn mc»i In nrILa to*ilr dUrll* i niluiUMiuw it.» Vlllmin I mimnrU «II Smnb r II medico rnnnnin \u.k\ Pmdt
l«i nrnltttaio rtpinu <nplir dclk* «acht dl un unku ilmnilw Irinquilbnifiii« in i’UCCi'lla quandn vrtun’ culptlo du un
jMoirtMir «ll'mputm- tiatpmtaln i>rinu all'naprdalr di Pari« VrcrWo. poi » qurllo di r inhnr n giirlln di llndrltMT^
Dirk llattirr t nmolo 111 gtorni Ira U »Ha r I* nuxU *ol»ci><k> 13 Intrrvrnli ihlruiik'i r IW lra«lu«iunl dl M«nru< l Ml
manirulr • tcnilofi (<rtd «• Slcpld H»mcr (niumbi irwdKl avrrano riprcao a »pn«ri mn (i*«l aHnplitarioiii hi»«i*n» alron
tat« I* bbra dci (urwnr Ihipu b rtntflc di link If.unrr b |N»i/luni' di Villuriu l iiMiiiH k di Savub il r srnalbilmcltlr *W n
«dl* impuiain di lank-idk) r mm plu cianr in prrvrdrnu di iwlnnl uiipoH. II piltk’ipr riohij Inn« j rMil'attlti di priickNii-
Der schwärzeste
Tag in unserem
Leben
49
I SAVOiA HANNO SEGNATO LA TRAGICA STORIA Dl QUESTA FAMIGLIA
Roma. Geer c Sigrid Hamer htsiemc con le flglie Birgit, Ghunield e Demi duranti II funeiale di Dirk ehe vedete nel riquadro a
ninlslra. morto a !9 annl nefl'agosto del *77 dopa ima lunga agoula, in seguifo alle gravissinie Fcrlle procurategli, ln un
ineidente neU’lsoia dl Cavalio in Corsica, da un colpo di fucile sparalo da Viftori» Einuanuele. L'inchlesta sulla tragica spa
ratoria non si e ancora conclusa, ma “Victor* rischia di essere cundannato per omtridio preterinlenzionalt. lntantn, per«», la
vicenda ha avuto un triste straseieo con la morte di Sigrid Hamer, niadre di Dirk, uccisa dal erepaeuore per ia fine del figlin
Meine Familie
(von links nach rechts):
Sigrid, meine Frau,
Birgit, Bernd und Gunhild, meine Kinder
50
Die Jagd beginnt
Der Prinz V. E. v. Savoyen wurde angeblich sogleich 6 Wochen in
Ajaccio in Untersuchungshaft genommen, denn in den ersten Mo¬
naten nach der Tat war die Täterschaft des Prinzen völlig unstrittig.
Selbst Umberto von Italien entschuldigte sich in einem Telegramm
für die unsinnige Tat seines Sohnes.
Es gibt noch eine andere Version: daß V. E. von Savoyen nur 1
oder 2 Tage im Gefängnis war, wenn überhaupt, und die 6 Wochen
nur der Öffentlichkeit vorgegaukelt wurden.
Skandale
Waffennarr Prinz Vittorio Emanuele von Savoyen Sohn des letz¬
ten italienischen Königs muß Dirk Hamers Tod verantworten
Trauerspiel
um einen
toten Sohn
Ein Konigssohn. ein
Waffennarr, erschief3t den jungen
Deutschen Dirk Hamer
Die Familie des Toten versucht
alles, um den Konigs¬
sohn, Prinz Vittorio Emanuele
von Savoyen, vor den
Richter zu bringen Und von da
an geht alles schief.
Eine Tragödie - vielleicht nur
ein Skandälchen
Doch das „Skandälchen"
entwickelte sich zum ausge¬
wachsenen Skandal.
Es war für uns schwierig,
genau festzustellen, wer von
all den Behörden, Staatsan¬
wälten, Anwälten, Richtern,
Ministern und Staatspräsiden¬
ten seit wann und wie voll¬
ständig korrumpiert wurde,
denn ein Täter dieses gesell¬
schaftlichen Kalibers hat auch
politische Freunde des glei¬
chen Kalibers, die ihm gerne
jeden Gefallen tun, zumal der
Prinz Vittorio Emanuele von
Savoyen Großlogenmeister
der verbrecherischen Frei¬
maurerloge P2 war oder noch
ist, die über unbegrenzte
Macht verfügt.
51
Ich begnüge mich daher damit, einfach mal die Tatsachen aufzu¬
zählen:
- Das Boot „Mapagia", in dem Dirk angeschossen wurde, verschwand
am nächsten Tag mit Erlaubnis der korsischen Behörden und wurde
seitdem nicht mehr gesehen.
- Der Bleikern des Geschosses, der aus Dirks Körper herausoperiert
wurde, wurde - entgegen allen Usancen - jedoch weder in Heidelberg
(Kriminalpolizei), noch in Stuttgart (Landeskriminalamt), noch in
Wiesbaden (Bundeskriminalamt) fotografiert und untersucht, und
zwar auf Bitten hochrangiger deutscher Politiker.
- Der Karabiner des Prinzen wurde, wie die Staatsanwaltschaft von
Ajaccio erst 1987 feststellte, schon im August 1983, offenbar mit
ausdrücklicher Genehmigung des Justizministers Badinter, aus der
Waffenkammer des Polizeipräsidiums in Ajaccio entwendet, das Sie¬
gel erbrochen. 1990 tauchte plötzlich ein „Ersatzkarabiner" dieses
Typs wieder auf...
- Der belgische König Baudouin stellte seinem Vetter Emmanuel,
der seinen Pass beim Gericht in Ajaccio hatte abgeben müssen und
sich nicht außerhalb von Korsika bewegen durfte, am 1. Dezember
1978 einen neuen Diplomatenpass (LA 025367) aus, um die Flucht
nach Mexiko zu ermöglichen.
Es gibt ein Revers des
Prinzen in der Akte,
dass er beabsichtige
wiederzukommen, falls
ein Prozess stattfinden
würde.
ROYAUMfc Of BtLGlQUfc
KONtNKRIJK BfcLGlE
KONKiRElCM BELGIEN
KINGÜOM O f BELGUJM
PASSEPORT DIPLOMATIQUE
DIPLOMATIEK PASPOORT
DIPLOMATENPASS
DIPLOMATIC PASSPORT
52
Ein oder zwei Tage vor Dirks Tod (die Familie Savoyen war über
Dirks Gesundheitszustand tagtäglich bestens informiert) verließ der
Prinz Korsika in Richtung Mexiko.
Das Gericht in Korsika wusste sich nicht anders zu helfen, als
ihm nach Dirks Tod, rückdatiert auf den 6. Dezember, die Erlaubnis
nach Hause nachzuschicken, sich frei bewegen zu dürfen.
Bild schrieb am 23.08.1978:
Italiens Kronprinz - 20 Jahre ins Gefängnis
Deutscher Student zum erstenmal aufgewacht
sad./ig. Marseille (Frankreich)
23. August
Der deutsche Student Dirk Hamer (19), dem der Italienische Kron¬
prinz Viktor Emanuel in den Bauch schoss, ist gestern Nacht zum
erstenmal aufgewacht. „Wo bin ich? Was ist mit mir", stammelte er?
Seine Eltern, die am Bett Wache hielten, verschwiegen ihm, dass
sein rechtes Bein amputiert wurde...
Prinz Viktor Emauel (41) wurde unterdessen schwer belastet:
Nicola Bende (gemeint Pende) sagte
als Zeuge aus, der Prinz habe während
eines Streits dreimal gezielt auf ihn ge¬
schossen.
Er, Bende, sei zur Seite gesprungen -
und eine Kugel traf Dirk Hamer, der in
einer Jacht schlief.
Der Kronprinz wird nun wegen vorsätzlicher Körperverletzung an¬
geklagt. Wenn der deutsche Student überlebt, drohen ihm 10 Jahre
Gefängnis. Wenn er stirbt, sogar 20 Jahre.
Das war für den Prinzen Grund genug sich abzusetzen und mich und
meine Familie unter Dauerbeschuss, um den Prozess unter allen
Umständen zu verhindern.
Der stern schrieb am 31. Oktober 1979:
Justizskandal - „Alle wichtigen Leute sind gekauft"
Vor über einem Jahr wurde ein deutscher Student tödlich verwun¬
det. Doch ein Prozess gegen den mutmaßlichen Täter Prinz Vittorio
Emanuele, ist nicht in Sicht.
53
Als ich jedoch im März 1979 nach zwei Operationen schwer¬
krank darniederlag (die Überlebenschance wurde damals mit 20%
- nach Peritoneal-Tbc nur noch weniger als 1% - angegeben),
bekam ich in Rom Besuch vom Chefredakteur einer großen deut¬
schen Illustrierten, Herrn Pütz Siedel (Bunte).
Er überbrachte mir im Auftrag der Savoyen-Familie folgende
Bedingungen und Drohungen, für den Fall, dass ich nicht auf mein
partie civile (Nebenklägerschaft) verzichten würde:
1. Meine Familie würde aus Rom vertrieben werden.
2. Mein Ruf würde vollständig ruiniert werden.
3. Unsere Familie würde finanziell vollständig ruiniert werden.
4. Und wenn ich dann immer noch halsstarrig bliebe, würde man
mich mit Hilfe eines Verkehrsunfalls ums Leben bringen.
Da man annahm, dass ich im Sterben liege, nahm man auch kein
Blatt vor den Mund! Ein Prozess könne lange dauern, meinte Herr
Siedel angelegentlich, ich sei doch wohl klug genug, meine Familie
abzusichern.
Über die weiteren Aktivitäten des Hauses Savoyen gegen meine
Familie und speziell gegen mich, gibt es eine 600-seitige Akte:
Der deutsche Anwalt des Prinzen, Gaub, ein persönlicher Freund
von F.J. Strauß, drehte den Spieß um und machte gegen mich ein
Farce-Gerichtsverfahren, wegen Beleidigung! des Prinzen, weil ich
mich erdreistet hatte, das Urteil der Cour de Cassation (dass der
Prinz des vorsätzlichen Mordes anzuklagen sei) wörtlich zu zitieren.
Im Rahmen dieses Verfahrens konnten Detektive und Geheimdienste
ungestört meine Familie und mich terrorisieren.
Jeder Schritt von mir wurde überwacht und die Familie Savoyen
bekam Meldung erstattet.
28.05.1979: Das Münchner Detektiv- u. Überwachungs-Insti¬
tut schickte „Streng vertraulich" an RA Hansjoachim Gaub einen
Bericht zur Akt Nr. 2471/Dr. G! - Sy. - laut Auftrag vom 19.4.79
bzw. 23.4.79
Betreff:
Ermittlungen in Sache „Dr. Geerd Hamer" - Zweitbericht
Darin heißt es:
„6.00 Abfahrt in München-Heidelberg, an im Hotel Central 11 Uhr.
In der Uni-Klinik nach den Prof. Röhl und Dr. Linder durchgefragt.
Herrn Dr. Röhl nur kurz auf dem Gang gesprochen und er versprach
mir für morgen, den 29.5.79 einen Termin in mein Hotel durchge¬
ben zu lassen. Anschließend versuchte ich in der Rechnungsstelle
der Chirurgie über die Rechnung an Dr. Hamer etwas zu erfahren."
54
Überall ließ man mich im Auftrag des Hauses Savoyen verfolgen.
Überall suchte man mit Billigung deutscher Gerichte, ob man nicht
vielleicht etwas Negatives fände, um mich vielleicht erpressen zu
können, damit ich auf den Prozess verzichte.
Siehe: Detektiv ermittelt in Sache Dr. Geerd Hamer (2.5.79)
Von einem deutschen Amtsrichter (Pape) wurde ich sogar im
Rahmen des Prozesses, den der Prinz V. E. von Savoyen und sein
Anwalt wegen „Beleidigung des Mörders meines Kindes", gegen mich
angestrengt hatten, zur Interpolfahndung ausgeschrieben.
Man überlegte auch des öfteren eine Inhaftierung „wegen der
Schwere des Vergehens" oder auch wegen „Fluchtgefahr", obwohl
ich überall ordnungsgemäß gemeldet war.
Wenn ich unterwegs war, in der Eisenbahn z.B., egal ob im Schlaf¬
wagen oder in einem Zugabteil, dann tauchte plötzlich die Bahnpo¬
lizei auf, sprach mich ganz unvermittelt mit Namen an und verlang¬
te meinen Ausweis mit den Worten: „Herr Dr. Hamer , wo fahren Sie
hin , wo kommen Sie her , wo haben Sie Ihren Wohnsitz."
So wurde jahrelang Interpolfahndung gegen mich verhängt und
ständig erneuert. Darüber wurden natürlich alle Behörden informiert,
nur ich wusste nichts davon.
Zu einer Gerichtsverhandlung kam es jedoch nie.
Fünfmal hatten meine Anwälte in Ülzen die Gerichtsakten angefor¬
dert - fünfmal legten meine Anwälte sofort, nach Erhalt der Akten
oder eines Drohanrufes (?) ihr Mandat nieder und schickten die Ak¬
ten wieder zurück, ohne mich von den Fahndungen zu informieren.
Warum wohl sonst, legten alle meine Anwälte nach kurzer Zeit
ihr Mandat nieder? Das kann doch nur einen Grund haben, nämlich:
dass man sie eingeschüchtert oder bedroht hat.
Erst 1987, als ich in einem Überraschungs-Coup selbst nach Ülzen
fuhr und direkt zu dem Richter ging, gelang es mir die Akten kopie¬
ren zu lassen.
Doch da gingen mir die Augen über.
— Amtsgericht Ülzen:
Ausschreibung auf Personenfahndung...
— Deutsche Grenzschutzstelle:
Ermittlung gegen Dr. Hamer (13.7.85)
In einem Schreiben vom 13. Juli 1985 von der Deutschen Grenz¬
schutzstelle Basel Bad. Personenbahnhof.
— „ermittlung auf grund einer ausschreibung im deutschen
fahndungsbuch Inpoi-EDV": „der zur aufenthaltsermittlung
ausgeschriebene dr. med. hamer wurde am 9.7.1985 in basel bad.
Personenbahnhof einreise: d 878 ermittelt."
— Staatsanwalt Lüneburg (inpolaussschreibung):
55
In einem Fernschreiben vom 26. 07. 1984 von der Bahnhofs¬
polizei Kufstein an die Staatsanwaltschaft Lüneburg -
„Betreff: hamer - inpol-ausschreibung Straftat beleidigung":
„hamer kam am 24.7.84 mit dem verspaeteten schnellzug d 280
alpen-express, gegen 21.50 uhr, am grenzuebergang kufstein/bhf
zur ein reise, angegebene Wohnanschrift: via casia 1280 rom Italien".
Wenn ich in einem Hotel abgestiegen war, erschien - wie ich erst
später aus der Interpolakte erfuhr - morgens pünktlich die Krimi¬
nalpolizei. Der Kripobeamte zeigte seinen Ausweis und fragte, ob
hier ein Dr. Hamer logiere. Sofort wurde der Hoteldirektor gerufen.
„Kriminalpolizei, wir ermitteln."
Hoteldirektor: „Ja, soll ich ihn rufen lassen?"
Kriminalpolizei: „Wir kommen morgen früh wieder."
Wenn ich dann später wieder an die Rezeption kam und sagte,
ich würde noch eine Nacht bleiben wollen, hieß es regelmäßig:
„Das tut uns leid, für heute abend ist schon alles reserviert, bitte
zahlen Sie und gehen Sie."
Eine weitere Begebenheit:
Ich hatte inzwischen mit meinen Kindern eine kleine Wohnung
für meine Tochter gemietet, die in Bonn studierte, zur Untermiete
bei dem braven Schneidermeister Buchmüller Weberstr. 18.
Eines Tages als wir nach Hause kamen, kam er aufgeregt zu mir:
„Herr Doktor, da war die Kriminalpolizei hier, hat nach Ihnen ge¬
fragt. Der Herr war vom Polizeipräsidium Bonn. Zuerst wollte er
unter keinen Umständen seinen Namen sagen, das sei alles ge¬
heim. Schließlich wurde ich böse, da sagte er seinen Namen."
„Oh Gott, sagte ich, sollte ich irgendetwas gemacht haben, von dem
ich nichts weiß?"
Ich ging sofort zum Polizeipräsidium, das nur 1 km entfernt war,
fragte mich zu Herrn Kriminaloberkommissar durch."
„Herr Oberkommisar ..., ich bin Dr. Hamer, den Sie gesucht haben.
In welcher Angelegenheit, bitte?"
Er: „Das sage ich nicht."
Ich: „Wie bitte, höre ich richtig? Sie wollen mir nicht sagen, warum
man mich seit Jahren beschattet?"
Nach längerem Hin und Her rückte er schließlich damit heraus:
„Na gut, Sie sollen den Prinzen von Savoien beleidigt haben."
Während dieser Zeit versuchte man mehr als 20-mal mir einen
Verfolgungswahn zu unterstellen, man amüsierte sich in Behör¬
denakten höllisch oder tat sogar sehr besorgt.
Die Behörden wussten damals längst, wie aus den Gerichtsakten
ersichtlich, von den Interpol-Fahndungen gegen mich - ich jedoch
offiziell noch nicht. Gleichwohl blieb mir natürlich nicht verborgen,
daß ich ständig verfolgt und „offen beschattet" wurde.
56
Dies hatte jedoch zur Folge, dass ich überhaupt nicht mehr zu
meinem Recht kommen konnte, denn jedem Prozess wurde ganz
einfach eine Psychiatrisierung vorgeschaltet.
Auch beim Prozess, in dem es um meine sämtlichen persönli¬
chen Unterlagen, wie Briefe, Akten, Familienfotos ging, die wahr¬
scheinlich von der Familie Savoyen nach dem Tod meines Sohnes
mit Hilfe meines Vermieters samt und sonders aus der Wohnung
entwendet wurden.
Denn 1979 drangen, wie in der erwähnten Akte beschrieben wird,
Geheimagenten der Familie Savoyen mit Visitenkarte des RA Gaub,
und Wissen der deutschen Staatsanwaltschaft und Behörden, in
unsere Wohnung in Weiterstadt ein und entwendeten alle privaten
Aufzeichnungen, sogar unsere gemeinsamen Liebesbriefe, alle ge¬
schäftlichen Aufzeichnungen und Patentschriften, in der Hoffnung,
wahrscheinlich darunter irgendwelche Aufzeichnungen zu finden, die
möglicherweise, wie gesagt, für eine eventuelle Erpressung geeig¬
net seien, damit ich auf den Prozess gegen den Prinzen von Savoyen
verzichte.
Nahezu alle die in diesen Papieren vorkommenden Personen,
Geschäftspartner, Dienststellen, Banken etc., wurden anschließend
von Agenten des Anwaltes des Prinzen, Herrn RA Gaub, aufgesucht
und zur Kooperation im Kampf gegen die Familie Hamer aufgefor¬
dert und das meist mit Erfolg.
Dadurch wusste man, dass ich mich mit meinen Patenterfindungen
(Hamer-Skalpell, Hamer-Knochensäge etc.) durch die weltweiten
Patentanmeldungen stark verschuldet hatte.
Allerdings hatte ich auch Verträge, die mir Patentlizenzen von 20
bis 50.000 DM monatlich zusicherten.
In diesem Moment aber war ich ein krebskranker verschuldeter
illiquider Arzt, der mit allergrößter Wahrscheinlichkeit seinem bal¬
digen Tode entgegensehen musste (weniger als 1% Überlebens¬
chancen). Für meine Gegner Grund genug, mich gar nicht mehr für
voll nehmen zu müssen.
Um aber doch ganz sicher zu gehen, machte man mir noch ein
„Angebot, das man nicht ablehnen kann".
Damit ich das Schweigegeld auch anzunehmen gezwungen wäre,
war es natürlich nötig, mich geldlich vollständig auszutrocknen.
Das schaffte man, indem man sofort die Patente blockierte, und
den Direktor der Firma, die das Hamer-Skalpell vertreiben sollte,
korrumpierte. Er wurde von seiner Firma zwar dann fristlos entlas¬
sen, als es herauskam, aber Lizenzgebühren sah ich keine.
Man kaufte einfach die Produktionsfirma an, nachdem der Kreidler-
Konzern (dafür oder zufällig) einen 200.000.000-Konkurs hinge¬
legt hatte.
57
Im Falle Hamer kann man im Rückblick sehr genau verfolgen,
wie die P2-Loge, deren Großmeister der Mörder meines Dirk damals
war, arbeitet...
Zum Zeitpunkt der „Katastrophe" waren wir zwar illiquide, we¬
gen der immensen Zahlungen für die Patente, aber die Durststre¬
cke war abzusehen. Der Verkauf meiner Praxis in Weiterstadt bei
Darmstadt für 250 000,- stand unmittelbar bevor. Ansonsten belief
sich unser Vermögen nach Abzug aller Verbindlichkeiten auf 1 bis
IV2 Millionen DM. Eigentlich waren wir eine wohlhabende Familie.
Aber dann lehnten wir das „Angebot ab, das man nicht ablehnen
kann." Das war für unsere Gegner der „Casus belli", der Grund zum
Krieg. Wir hatten keinen einzigen einflußreichen Freund in Deutsch¬
land, und wir merkten bald, daß Leute nur deshalb, weil sie ihre
Seele bereits verkauft haben an die Loge, sich ganz anders verhal¬
ten, als sie sich als freie normale Menschen verhalten würden. Und
auch der Einfluß, den sie haben, ist nur von Logens Gnaden. Denn
man kann diese Logenbrüder - bei Ungehorsam - jederzeit auf die
übliche Weise (Gift im Kaffee, Tee usw.) z.B. auf der 1 mal wöchent¬
lich stattfindenden Logensitzung mühelos eliminieren. Sie sterben
dann 12 Stunden später in der Nacht an Unterzuckerung.
Diagnose: Herzinfarkt oder Hirnschlag.
Heute weiß ich, daß auch Richter in der Loge sind - sonst wären
sie nicht Richter. Und diese Logenbrüder haben Kadavergehorsam,
denn sie wissen, daß bei einer einzigen Ungehorsamkeit ihre Lebens¬
tage gezählt sind.
2 Fälle habe ich persönlich aus nächster Nähe miterlebt:
Seit 1979 bis 1988 hatte die P2 und ihre Helfer in Ülzen ja den
fingierten Prozeß gegen mich laufen, von dem ich als einziger nichts
wissen durfte, „wegen Beleidigung ihrer Durchlaucht, des Prinzen..."
1987 machte der Richter Pape nun den „Ungehorsamsfehler", mir
die zwei dicken Aktenordner der geheimen Interpol-Fahndungsunter¬
lagen auszuhändigen, die ich in einem Überraschungscoup von ihm
erbeutete.
Kurze Zeit später starb (?) erst sein Sohn, danach er selber.
Als 1991 Prof. Dr. Dr. Bresser sich vor Gericht weigerte, mich,
wie es der Richter Schlüter am Abend vorher von ihm expressiv
verbis gefordert hatte, für verrückt zu erklären, da brüllte Richter
Schlüter: „Dann eben nicht." Wenige Wochen später starb (?) auch
Prof. Bresser. Ja, ja, so hart sind ...
Nachfolgend eine Passage aus einem späteren Brief den ich an
das Bundesverfassungsgericht geschrieben habe:
...möchte ich dem Verfassungsgricht eine authentische Begeben¬
heit vortragen, die ich beeiden kann und weitere 15 Personen
ebenfalls.
58
Ein namentlich sehr bekannter Arzt aus einer Großstadt berich¬
tete im abendlichen Kreis auf einem Seminar folgendes:
„Eines Tages kam eine junge Frau in meine Praxis und sagte, sie
habe etwas auf dem Herzen, was sie loswerden müsse. Ich möge
die Türe abschließen damit wir eine halbe Stunde ungestört
miteinander reden könnten."
Ich entsprach der Bitte. Dann berichtete sie:
„Ich bin die Chefsekretärin des Landgerichtspräsidenten in D.
Immer, wenn bei uns ein außergewöhnlicher oder in irgend einer
besonderen Weise wichtiger Prozeß stattfindet, spielt sich folgen¬
des Zeremoniell ab: 10 bis 14 Tage vor einem solchen Prozeß wer¬
de ich beauftragt, von der zuständigen Kammer die Akten des an¬
stehenden Prozesses zu besorgen.
In den nächsten 2 Tagen arbeitet mein Chef diese Akten durch.
Ich weiß dann schon immer, daß am nächsten Tag wieder der
„ominöse Herr" kommt, der sich als Herr „Müller" vorstellt, und wie
er stets sagt, vom Justizministerium kommt. Aber ich habe eine
Freundin dort; und die hat mir erzählt, einen solchen Herrn gebe es
dort im Justizministerium nicht. Wir vermuten also, daß er von einer
Loge ist. Jedenfalls wird er von meinem Chef stets sehr zuvorkom¬
mend und mit ausgesuchter Höflichkeit empfangen. Ich muß Kaffee
bringen und Kekse. Dann verhandeln die beiden Herren mehrere
Stunden über den anstehenden Prozess. Da ich ja doch einige Male
hineingehen muß, z.B. um neuen Kaffe zu bringen oder dgl., und da
ich das Zeremoniell schon oftmals miterlebt habe, weiß ich auch den
Ablauf: Welcher Zeuge gehört werden darf, welcher Antrag ange¬
nommen, welcher abgelehnt werden muß, welche Beisitzer zu neh¬
men sind, wie man mit dem Anwalt des Angeklagten oder den beiden
Anwälten im Zivilprozeß reden muß, vorher telefonisch und in der
Verhandlung, und wie das Urteil lauten soll: Alles wird genau festge¬
legt. Danach wird dieser Herr von meinem Chef (offenbar
Logenbruder) in allerhöflichster Form hinauskomplimentiert.
Ich weiß dann immer schon, daß ich für den nächsten Tag den
Kammervorsitzenden der Kammer zu meinem Chef holen muß, in
der der Prozeß ansteht. Sobald er da ist, muß ich wieder Kaffee und
Kekse bringen, und mein Chef, der Landgerichtspräsident, erklärt
nun in den nächsten Stunden dem Kammervorsitzenden Richter in
allen Einzelheiten, wie der Prozeß in 8 bis 10 Tagen zu laufen hat.
Der Kammervorsitzende notiert sich alles ganz genau und
Herr Doktor, obwohl ich es nun schon so oft erlebt habe, aber ich
bekomme jedesmal wieder eine Gänsehaut. Denn der Prozeß ver¬
läuft dann wirklich genau so wie mein Chef mit dem „ominösen Herrn"
und mein Chef mit dem Kammervorsitzenden es festgelegt hatten,
einschließlich Urteil.
59
Nicht einen einzigen Tag Gefängnis beim Strafgericht und nicht eine
einzige Mark im Zivilgericht weicht das Urteil später von dem ab,
was die Herren vorher gestgelegt hatten.
Ich halte das nicht mehr aus, Herr Doktor! Wenn ich mir vorsteT
le, daß die Richter da nur Kasperletheater spielen und daß da schon
längst jedes Detail vorher festgelegt war, einschließlich Urteil,
ebenfalls in allen Einzelheiten, dann wird mir ob dieser Wahnsinns-
Korruption spei hü bei
Mein Ideal war es gewesen, als tüchtige Chefsekretärin bei der
Rechtsfindung redlich mitzuhelfen. Aber ich sehe, daß mein
Landgerichtspräsident und sein Besucher und alle Kammer¬
vorsitzenden, die offenbar auch alle zu den Logen dazugehören und
Weisungen entgegenzunehmen haben, schlimmere Verbrechen be¬
gehen, als die Angeklagten, die von ihnen verutei/t werden.
Es ist so schlimm, Herr Doktor, daß ich keine Nacht mehr schla¬
fen kann. Ich kann da nicht mehr arbeiten. Aber ich weiß, daß sich
dadurch nichts ändern wird, wenn ich nicht mehr dort arbeite.
Ich bin zutiefst verzweifelt."
Soweit die Chefsekretärin des Landgerichtspräsidenten von D.
Als Armer hat man in diesem beherrschten Logensystem nicht
das Recht, Charakter zu haben. Der Arme träumt vom Recht das
doch in so netten Paragraphen verbrieft ist. Nur, um diese netten
und „gerechten Paragraphen" zu fassen zu kriegen, müßte man ei¬
nen ehrlichen Rechtsanwalt finden. Das ist fast unmöglich.
Ich habe 30 Rechtsanwälte „verschlissen", entweder waren sie
korrupt, oder man hat sie bedroht. Meist funktionierte ja so eine
Korruption mit „Kompensationsgeschäften" und dazu gehörenden
Geschenken oder lukrativen Positionen, z.B. Aufnahme in eine Loge
oder bei Rechtsanwältinnen mit massiven Einschüchterungen.
Aber auch wenn man einmal vorrübergehend einen noch nicht
korrumpierten Anwalt hätte, würde das kaum etwas nützen, denn
irgendwann kommt „das Angebot, das man nicht ablehnen darf'.
Ich hatte dem Mörder meines Sohnes ausrichten lassen, sich vor
der Mutter des Opfers auf die Knie zu werfen und um Verzeihung zu
bitten und so viel als möglich wieder gutzumachen, anstatt sich
feige wie ein Dieb von dannen zu schleichen und Gott und die Weit
zu korrumpieren. Dies muß man wissen, um ermessen zu können,
daß die ganze Logenarmada, gesteuert stets von der B'nai B'rith,
der Loge der Großlogenmeister, mit einem einzelnen nach Belieben
verfahren kann. Aus dem Mörder wird der Gute und aus den Opfern
werden die Bösen. Und wenn man dann ein „Angebot ablehnt, das
man nicht ablehnen darf', nämlich sich charakterlich kastrieren zu
lassen, dann steht man da:
Einer gegen alle!
60
Justiz gibt es weit und breit nicht, Freunde hat man auch nicht
mehr, die kriegen alle Angst.
In unserem Fall fiel mir ja glücklicherweise die 600-Seiten-Inter-
pol-Akte in die Hände (Ülzen I und II), die mich einigermaßen re¬
konstruieren läßt, wie man gegen mich vorgegangen ist.
Ein ganzes Heer von Agenten höchsten Kalibers, schwirrten aus
und kontaktierten jeden Menschen, Ämter, Banken, Patentanwalt,
Verbindungsfreunde etc. etc., horchten sie aus und versuchten sie
gegen mich einzunehmen, oder sogar dazu zu bewegen, gegen mich
eine Strafanzeige zu machen. So bestätigte mir Herr Hämmerle
von der Firma Erbe in Tübingen, daß Rechtsanwalt Babrowski ihn
gebeten habe, gegen Dr. Hamer eine Strafanzeige zu machen.
Herr Babrowski war nicht irgendwer, er war gleichzeitig Anwalt
der Universität Tübingen und der Familie Savoien.
Wieviele Attentate ich schon überlebt habe, weiß ich nicht.
Ich fahre mit meinem Dieselchen, mit dem Dirk noch gefahren
ist, seit 26 Jahren = 1,5 Millionen km, meist langsam, ohne Unfälle.
Schon mehrmals wurde ich in ihm beschossen.
Im Verlag Amici di Dirk in Köln konnte lange Zeit jeder Besucher
meine Windschutzscheibe bestaunen, mit einem Loch von einer
Gewehrkugel.
Dirk im „Silberpfeil"
mit Boxerhund
Gerdi im Juli 78,
zwei Wochen vor
der Katastrophe.
Der „Silberpfeil"
fährt heute noch -
1 Million 500 000
km ohne Unfall und
ohne schlimme
Panne.
D.h. wenn jemand aus der Nebenstraße herausschießt, um mich
zu verunfallen, kann ich immer noch bremsen und weiß dann nicht,
daß es ein Attentatsversuch hatte sein sollen.
Aber 10 mal bin ich mindestens attentatiert worden, das letzte
Mal, als ein Polizist vom Killerkommando der SEK bei der Verhaf¬
tung am 21.5.97 seine Pistole in den Bauch drückte und nur noch
auf eine winzige falsche Bewegung von mir wartete, um abdrücken
zu können.
61
Der Logen-Mafiakampf - Alle gegen einen
Wie so ein Kampf, bzw. eine Exekution „alle gegen einen”
aussieht, will ich im Folgenden beschreiben: die meisten von euch
werden das nicht glauben.
Im März 1979 brachte uns ja Herr Pütz Siedel von der Bunten
das „Angebot, das man nicht ablehnen darf'.
Als ich das Angebot ablehnte, ging der Krieg, wie gesagt, erst
richtig los, der eigentlich schon seit August 1978 im Gange war. Im
März 79 war ich nach 2 Krebsoperationen mit einem eitrigen Aszites
(„der ganze Bauch voll von Metastasen”) mit weniger als 1% Über¬
lebenschance, kein ernst zu nehmender Gegner mehr, man kann
auch sagen: Ich war fast so tot wie Dirk, V 2 Prozent fehlte noch.
Damals hatte es in dem P2-Clan, wie ich später in Rom erfahren
habe, eine Diskussion gegeben, ob man der Familie Hamer die ver¬
traglich vereinbarten 2 Millionen DM (1 Mil Dollar) geben solle oder
lieber nicht. Die große Mehrheit war dafür, das in bewährter Mafia¬
manier zu erledigen. Hamer sei total am Boden, man habe die ge¬
samte Presse zur bedingungslosen Verfügung, Hamer sei doch we¬
gen seiner Patente illiquide, es sei ein Kinderspiel, ihn finanziell
vollends zu ruinieren. Nur der skrupellose Mailänder P2-Anwalt und
alte Fuchs (?) gab zu bedenken: wenn das so klappen würde und
der Dr. Hamer sich einschüchtern lasse oder in Kürze sterbe, dann
sei das sicher der billigste Weg.
Die Sache habe jedoch ein Risiko, ein sehr kleines allerdings:
wenn der Vater von Dirk nun unwahrscheinlicherweise nicht sterbe
und sich unwahrscheinlicherweise auf die Hinterbeine stelle, dann
könne die Sache sehr teuer werden. Nicht nur das, dann sei auch
die Wiederaufrichtung der Monarchie vielleicht unmöglich und - am
Ende sei ein nicht wieder gutzumachender Ansehensverlust der eu¬
ropäischen Königshäuser denkbar. Deshalb würde er trotz des rela¬
tiv kleinen realen Risikos den sicheren Weg empfehlen:
Sofort zahlen, die Familie Hamer um Verzeihung bitten etc.
Später hat der Anwalt immer gestöhnt, hätte man doch auf mich
gehört, ich wollte ja den anderen Weg. Denn bis zum Tod von Dirk
hatte man ja den anderen Weg verfolgen wollen... Der (Todes)schütze
hatte seine Tat zugegeben und seine Verantwortlichkeit erklärt, auch
vor Gericht ...
Aber es war zu verlockend den wehrlosen Gegner vollends zu
zertreten. Deshalb entschieden sich die Glaubensbrüder der P2 für
den üblichen Weg der Vernichtung.
Wie gesagt: im März 79 brachte mir Pütz Siedel das „Angebot,
das man nicht ablehnen kann”... im April 81 wurde mein gesamter
Besitz versteigert - ich war bettelarm.
62
Fast zur gleichen Zeit, ich war gerade bei Herrn Springeraus¬
landschef Weißenberger in Paris gewesen, hatte ich auch eine Be¬
sprechung mit Herrn Badinter, dem späteren Justizminister Frank¬
reichs. Die Besprechung fand in Gegenwart meiner ältesten Tochter
Birgit statt.
Badinter bot sich an, mich zu vertreten, besser gesagt: ein Ar¬
rangement zu machen. Er bot an, er könne mir einen Scheck über
zwei Millionen DM (1 Mil Dollar) geben für die Summe, die die Fami¬
lie Savoyen dem Dirk unterschlagen habe.
Ich fragte, was ich dafür tun müsse.
Antwort: „Auf den Prozess verzichten ".
Meine Antwort: „Herr Badinter , die Familie Hamer ist arm und un¬
sere Gegener sind emsig dabei, uns bettelarm zu machen. Aber
bestechlich sind wir nicht. Behalten sie dieses gestohlene Geld.
Der Prozess muß stattfinden."
Badinter: „Dann kann ich leider nichts mehr für Sie tun, kann Sie
auch nicht vertreten. Das war mein Angebot und damit ist meine
Mission beendet."
Wir trennten uns, d.h. wir gingen aus seinem Büro.
Meine Tochter machte mir später darob heftige Vorwürfe, ich
„würde auf Charakter machen" auf Kosten der übrigen Familie.
Aber die übrige Familie, besonders meine Frau, billigten meine Ent¬
scheidung uneingeschränkt. Meine Frau: „Geerd, das war richtig,
ich hätte es genauso gemacht."
Wer die mittelalterliche, die neuere und die neuste Geschichte
kennt, weiß, daß es immer so gehandhabt wurde. Bei mir lief es nur
so nachvollziehbar ab, weil man bei mir mehrmals die Taktik wech¬
seln mußte.
Zwangsversteigerung eines
Grundstücks kt Tübingen, Molilstraße
mit ktsges. 1245 Qm:
Flurstück 1674/1 mit 64 qm und
Flurstück 1674/2 mit 1181 qm.
Der Verkehrswert ist amtl. mit DM 262 700.- eingeschätzt.
Das Grundstück soll am Donnerstag, 2. 4. 1981, 14.00 Uhr,
Im Amtsgerichtsgebäude Tübingen, Doblerstr. 14, Saal 10.
meistbietend versteigert werden.
Nähere Informationen über Heidelberger Volksbank eG,
Kurfürstenanlage 8, 6900 Heidelberg - Immobilienabteilung
Telefon fO 62 21) 51 42 49
63
Amtliche Bekanntmachungen
K 10/77 - Zwangsversteigerung
im Wege der Zwangsvollstreckung sollen am
Donnerstag, 2. Apill 1901, 14.00 Uhr
im Amtsgerichtsgebäude, 7400 Tübingen, Doblerstraße 1-1,
Saal 10, die nachfolgenden im Grundbuch von Tübingen, Heft
X 201 Abt I eingetragenen Grundstücke
Nr. 2 Fist. 1676/4
Markung Tübingen
Iglersloh —:
ü a 20 qm
Nr. 3 Fist. 1G76/5
Grünland
(Obstb.)
(Verkehrswert: 254 200.— DM)
Iglersloh —:
11 a 20 qm
Nr. 4
Grünland
(Obstb.)
(Verkehrswert: 201 500.— DM)
Mohlstraßc —:
12 a 45 qm
Fist. 1674/1
Land
6-1 qm
Fist. 1674/2
Haumland
1181 tun
Nr. 5 Fist. 1679/1
(Verkehrswert: 262 700.— DM)
Mohlstrnße —:
4 a 50 qm
Griihland
(Obatb.)
(Verkehrswert: 18 000.— DM)
versteigert werden.
Der Versteigerungsvermerk ist in das Grundbuch eingetragen
worden am 23. Marx 1977.
Zu diesem Zeitpunkt war als Eigentümer gebucht:
Dr. Hamer— von Fumetti, Geerd Ryke,
Facharzt, wohnhaft in Heidelberg.
Ist ein Recht im Grundbuch nicht vermerkt oder wird ein Recht
später als der Versteigerungsvermerk eingetragen, so muß der
Berechtigte es spätestens im Versteigerungstermin vor der
Aufforderung zur Abgabe von Geboten amneiden. Er muß es
auch glaubhaft machen, wenn der Gläubiger oder der Antrag¬
steller widerspricht. Das Recht wird sonst im geringsten Ge¬
bot nicht berücksichtigt.und.bei der Verteilung des Verpteige-
rungserlöees dem Anspruch des Gläubigers und den übrigen
Rechten nachgesetzt.
F.s ist zweckmäßig, schob 2 Wochen vor dem Termin etnd De-
rechnuhg des Anspruchs — getrennt nach Hauptbetrag, Zinsen
und Kosten — einzureichen und den beanspruchten Rang mit¬
zuteilen. Der Berechtigte kann die Erklärungen auch zur Nie¬
derschrift der Geschäftsstelle abgeben.
Wer ein Recht hat, das der Versteigerung der Grundstücke
oder des nach § 55 ZVG mithaftenden Zubehörs entgegensteht,
wird aufgefordert, die Aufhebung oder einstweilige Einstel¬
lung des Verfahrens zu erwirken, bevor das Gericht den Zu¬
schlag erteilt. Geschieht dies nicht, tritt für das Recht der Ver¬
steigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes.
Bietinteressenlen werden darauf hingewiesen, daß
n) Bietvollmachten (auch für Ehegatten) notariell beglaubigt
sein müssen,
b) für Gebote unter Umständen Sicherheitsleistung in Höhe
von 10 v. H. des jeweiligen Bargebois verlangt werden
kann.
Amtsgericht Tübingen, Telefon (0 70 71) 28 28 45
64
Eins muß ich aber noch rasch hier einfügen:
Es war wenige Tage nach dem Besuch bei Weißenberger und bei
Badinter - man muß wissen, ich war platter als platt.
Mein Dirk war umgebracht worden, ich hatte Hodenkrebs mit „Me¬
tastasen" und eitrigem Aszites nach der Exstirpation der paraortalen
Lymphknoten (5-Stunden-Operation) - kurz, ich hatte noch weni¬
ger als 1 % Überlebensprognose.
Dort in Paris sagte meine Tochter Birgit zu mir:
„Papa, wir sind heute Nachmittag eingeladen zum Tee bei Prinzes¬
sin zur Lippe." Ich meinte: „Ich bin nicht in der Stimmung zu einer
Prinzessin zum Tee zu gehen, außerdem habe ich auch nur Straßen¬
kleidung dabei." „Ach, das macht nichts, die ist sehr nett," meinte
Birgit. Sie überredete mich, und am Nachmittag waren wir also bei
der 75-jährigen Prinzessin zur Lippe.
Sie war so groß wie ich (1,92 cm), hatte einen markanten aristokra¬
tischen Kopf, aber unendlich gütige ehrliche Augen. Ansonsten war
sie knochig und dürr. Ihre Wohnung war notdürftig aristokratisch
mit antikem Mobilar eingerichtet, erinnerte aber mehr an einen sym¬
pathischen Kauz als eine grande Lady.
Die Prinzessin empfing uns mit ihrem gütigen Lächeln zum Tee, wie
ich glaubte - den gab es dann auch für uns alle drei: meine 22-
jährige Tochter Birgit, meinen 16-jährigen Sohn Bernd und mich.
Plötzlich rückte meine Tochter heraus: „Die Prinzessin zur Lippe will
mir die Zukunft lesen, unentgeltlich, ist das nicht nett?"
Nun ja, ich war vorher noch nie bei einem Wahrsager gewesen, hielt
davon auch nichts. Aber wenn die Prinzessin mit den gütigen Augen
meiner Tochter „die Zukunft" lesen wollte, konnte ich ja dagegen
nichts einwenden.
Meine Tochter fragte sie u.a.: „Werde ich mal Kinder haben?"
Die Prinzessin legte ihre Karten lmal, 2mal, dann war sie offenbar
ganz sicher: „Ja, zwei."
Birgit : „Das ist ja schön, sehr schön; werde ich denn auch einen
netten Mann haben?"
Wieder legte die Prinzessin ihre Karten, lmal, 2mal, dann sagte
sie: „den sehe ich nicht."
„Na", sagte meine Tochter, wenn ich zwei Kinder habe, werde ich
natürlich auch einen Mann dazu haben."
(Anmerkung: Meine Tochter Birgit ist jetzt Ende 40, alleinerziehen¬
de, unverheiratet gewesene Mutter zweier Töchter).
Weiter wollte meine Tochter für sich nichts wissen.
„Jetzt muß der Bernd auch ran", rief sie.
Die Prinzessin schaute ihn an. Bernd ist kein Spielverderber, also
sagte er: „Tja, tja, warum nicht."
Die Prinzessin legte die Karten. Nach einer Weile sagte sie:
65
„Ja Bernd, Sie werden mal so viel Geld haben, dass sie gar nicht
wissen, wieviel es ist."
„Oh, sehr angenehm, dankeschön!" meinte Bernd verlegen.
„Jetzt muß auch noch der Papa ran," rief Birgit.
Ich zögerte und stotterte, „das sei nicht nötig", und dachte so bei
mir: was soll man jemandem mit weniger als nur 1 % Überlebens¬
prognose noch die Zukunft Voraussagen.
„Doch, doch, der Papa muß auch noch ran", sagte Birgit.
Schließlich machte ich gute Miene zum vermeintlich makabren Spiel
und sagte: „Nun gut."
(Die Prinzessin sprach übrigens fließend deutsch).
Sie legte wieder ihre Karten, dann schaute sie mich ungläubig an,
legte lmal, 2mal, 3mal, 4mal die Karten, und immer schaute sie
zwischendurch ungläubig, mich heimlich musternd, zu mir herüber.
Meine Tochter wurde schon unruhig. Aber sie ließ sich gar nicht aus
der Ruhe bringen, sammelte immer wieder die Karten ein, um sie
nochmal zu legen.
Da konnte meine Tochter nicht mehr an sich halten:
„Ja was ist denn nun mit dem Papa?"
Da wandte sich die Prinzessin ganz ruhig zu ihr und sagte:
„Ich habe jetzt so oft die Karten gelegt und immer kommt das Glei¬
che heraus: Ihr Vater ist einer der bedeutendsten Menschen unse¬
rer Zeit, wenn nicht überhaupt der bedeutendste."
Ich sagte höflich: „Dankeschön," aber in Wirklichkeit dachte ich:
„Wie kann so ein armes Schwein wie ich, mit weniger als 1 % Über¬
lebensprognose der bedeutendste Mensch unserer Zeit sein.
Da kann man mal wieder sehen - auch wenn die Prinzessin noch so
nett ist: Alles Unfug!"
Aber meine Tochter stellte noch einmal eine Frage hinterher:
„Wird denn der Papa auch mal Geld haben?"
Dafür brauchte sie nur 1- oder 2mal ihre Karten befragen, dann
antwortete sie, und ihr ganzes knochiges Gesicht verklärte sich durch
ihr unendlich gütiges Lächeln:
„Kindchen, Ihr Vater wird so viel Geld haben, wie er braucht.
Aber für Ihren Vater zählt das Geld nicht."
Na, dachte ich, wenigstens in dem Punkt hat sie 100%ig recht.
Wir tranken unseren Tee aus und verabschiedeten uns.
Meinem zweifelnden Blick begegnete sie wieder mit ihrem gütigen
Lächeln, in dem erstmals der Schalk wohnte, so als wenn sie sagen
wollte: „Na, warte ab, mein Lieber, Du wirst es schon noch sehen."
Ich muß gestehen, daß ich danach etwas ratlos war.
Und bisher: war ich - und bin es ja bis heute - nur der Scharlatan.
Übrigens fand diese Begebenheit 2 Jahre vor der Entdeckung der
Germanischen Neuen Medizin statt.
66
Einer für alle, alle für einen
Bis zu der Versteigerung meines ganzen Besitzes hatte ich es ja
„nur" mit der europäischen Verbrecherloge P2, einer Unterabtei¬
lung der B'nai B'rith-Loge zu tun, die - wie ich inzwischen weiß - an
Skrupellosigkeit nicht zu überbieten ist.
In diesen zwei Jahren wurde ich nur rufgemordet und wirtschaft¬
lich total ruiniert, aber es wurden noch keine Attentate gemacht -
offenbar, weil es sich für einen todkranken Menschen nicht lohnte.
Im Fall der Familie Hamer lief es aber auch deshalb etwas anders
ab, weil der Fall DIRK hohe Publizität hatte und die europäischen
Königshäuser darin verwickelt waren.
Was ich damals allerdings noch nicht wußte: sind die ja über die
jüdische „Coburg-Prinzessin Marie Jose, die Mutter des Täters, alle
mit der Savoien-Familie verwandt (alle Coburger). Sogar der letzte
deutsche Hochzollern-Kaiser Wilhelm II war als Sohn der Auguste
Viktoria, Enkel der englischen Queen Viktoria, auch ein Coburger
und praktisch Jude. Aber wie gesagt, all diese Zusammenhänge habe
ich damals noch nicht gewußt.
So wurde ich also auch aus der Burschenschaft Derendingen in
Tübingen hinausgesworfen, auf Bitten der Loge P2. Denn ich war in
meiner Studentenzeit Mitglied einer sog. schlagenden Verbindung,
der Burschenschaft Derendingia.
Man macht als junger Student, zumal wenn man niemanden hat
der einen aufklären kann, dumme Sachen. Heute würde ich in eine
solche Verbindung nicht mehr eintreten.
Geschlagen habe ich nur eine „Pflichtmensur".
Nachdem ich einen kleinen Schmiß an der rechten Schläfe ein¬
gefangen hatte, holte ich mal richtig aus. Die Prime saß perfekt
über dem rechten Ohr meines Gegners eines Tübinger Coriers. Der
Schlag muß so fürchterlich gewesen sein, daß er unwillkürlich den
Kopf wegdrehte. Dadurch skalpierte der Degen die gesamte Kopf¬
haut bis auf 10 cm, die noch über dem linken Ohr dafür standen,
daß er nicht total skalpiert war. Man konnte nun die Kopfhaut regel¬
recht hochklappen, wie gesagt, fast vollständig.
Danach hatte weder ich Lust, nochmals jemanden zu skalpieren,
noch hatte noch ein weiterer Gegner Lust, sich von mir skalpieren
zu lassen.
Als „alter Herr" kam ich, solange wir noch bei Tübingen wohn¬
ten, später auch von Heidelberg, oft mit meinen Kindern, auf das
Verbindungshaus. Man konnte dort in den Semesterferien billig über¬
nachten und auch preiswert essen.
Der Wahlspruch unserer Burschenschaft, die sich seltsamerweise
„Bund" nannte, war: „Einer für alle, alle für einen."
67
Nachdem nun mein Dirk erschossen war, ich von der P2 und den
mit ihnen verbündeten Helfers Helfer gejagt wurde, wie ein Hase,
auch nur noch weniger als 1% Überlebenschance prognostiziert
bekommen hatte (nach der 2. Op), hatte ich den leisen Optimis¬
mus, meine „Bundesbrüder" Burschenschafter würden jetzt zu mir
stehen, getreu unserem Wahlspruch.
Das Gegenteil war der Fall. Ich war erstaunt. Mit solchen Gegnern
wollte man nichts zu tun haben, Wahlspruch hin, Wahlspruch her.
Man rückte von mir ab. Schließlich bekam ich ein Schreiben unseres
Vorsitzenden der Burschenschaft aus Stuttgart.
Er schrieb mir, ich sei noch 2000,- DM schuldig, hauptsächlich
„Hausbausteine" für die Renovierung des Verbindungshauses.
Ich schrieb höflich zurück, er wisse doch, wie es um mich stehe, ich
werde gejagt von der P2, habe Hodenkrebs, danach eine Bauchfell¬
vereiterung nach der 2. Op., und meine Überlebenschancen seien
weniger als 1%. Ich könne im Moment das Geld wirklich nicht be¬
zahlen. M.W. sei auch noch niemals jemand aus der Verbindung
hinausgeworfen worden wegen geldlicher Rückstände. Im Gegen¬
teil, bei jedem austrittswilligen Bundesbruder bettelte und barme
man, er solle sich das doch noch mal überlegen und wenn es am
Geld liege, so könne man ihn großzügigst entgegenkommen. Die
Antwort aus Stuttgart kam: Meine Bundesbrüder interessiere mein
Schicksal nicht. Wenn ich nicht bis dann und dann die Rückstände
bezahle, würde man auf der nächsten Hauptversammlung den An¬
trag stellen, mich hinauszuwerfen.
Darauf schrieb ich: Wenn ihr das wirklich machen wollt, einen
Bundesbruder, der so sehr am Boden liegt wie ich, dem man alles
genommen hat, der nur noch eine winzige Überlebenschance hat,
wenn ihr den jetzt erpressen wollt, obwohl unser Wahlspruch ist:
„Einer für alle, alle für einen!" - dann müßt ihr eine solche astrono¬
mische Sauerei erst einmal bringen, zumal ich mir niemals etwas zu
Schulden habe kommen lassen.
Nun, Sie haben diese astronomische Sauerei - und eine ewige
Schande für die ganze deutsche Burschenschaft gebracht und mich
hinausgeworfen.
Später wußte ich warum: In der 600-seitigen Interpol (= Logen-
polizei)-Fahndungsakte konnte ich ja nachlesen, daß man im Na¬
men des Großlogenmeisters der P2 - bei allen Menschen und Stel¬
len vorstellig geworden war, auch bei meiner Studentenverbindung.
Ziel: Familie Hamer brachlegen.
Heute, Jahre später - wurde mir nachträglich schlagartig bewußt,
daß noch zu meiner aktiven Zeit ein jüd. Professor in unsere Bur¬
schenschaft aufgenommen wurde, der vorher nie etwas mit Verbin¬
dung zu tun gehabt hatte, auch vorher nie bei uns gesehen wurde.
68
Sein Sohn (Radiologe Feine) machte später ein „psychiatrisches
Gutachten" gegen mich: Ich sei megaloman, glaube , ich hätte ganz
alleine recht, das gäbe es doch gar nicht , alle hätten etwas recht.
Das Rätsel löste sich mir auch:
Unsere Buschenschaft (soviel weiß ich heute) war in der Spitze
eine Loge mit einem jüdischen Logenmeister an der Spitze der Loge.
Ich nehme an, daß es bei vielen oder wahrscheinlich den meisten
Verbindungen so oder ähnlich ist. Diese Loge majorisiert natürlich
die ganze Burschenschaft und degradiert die albernen Spielchen
wie Mensuren etc. zu einem Kasperletheater.
Jetzt wurde mir klar, warum unsere Burschenschaft sich immer
„Bund” nannte und die „heilige Weise" bei uns die Logenhymne war:
„Brüder reicht die Hand zum Bunde..."
Und natürlich zählte der Logeneid höher als der Wahlspruch der
Burschenschaft. Und schon gar nicht kann man einen Großlogen¬
meister der Propaganda due (P2), der nach der B'nai B'rith mäch¬
tigsten Loge Europas, den kleinen Gefallen nicht abschlagen, ein
Mitglied zu opfern, das sein Gegner ist...
Einer gegen alle!
69
Die Drohungen werden wahr gemacht
Familie Hamer wird sfrattiert, d.h. aus der Wohnung vertrieben.
Heute, bei der Schilderung der Erkenntnisunterdrückung der Ger¬
manischen Neuen Medizin durch das Heer unserer Feinde muß man
immer Angst haben, daß die Leser meinen könnten, das sei vielleicht
doch alles etwas übertrieben.
Aber das nachfolgende Vierteljahrhundert hat ja den Beweis er¬
bracht, wie er klarer nicht möglich ist.
Kurz, nachdem wir die Angebote der Familie Savoyen, die uns
Herr Pütz Siedel im März 1979 überbracht hatte, abgelehnt hatten,
lief die Exekutionsmaschinerie der P2-Loge an, deren Chef ja der
Mörder meines Dirk damals war.
Wir wohnten in Rom in der Via Margutta 54 - eine Ironie des
Schicksals! bei den jüdisch-adligen Verwandten der Familie Savoyen
zur Miete, Nancy und Dado Alexander Ruspoli und seinem Bruder
Lilio (= Elias) Sforza Ruspoli (= Davido).
Die Mutter dieser beiden, die Principessa Ruspoli, habe ich noch
kennengelernt. Sie sagte mir, sie sei eine Verwandte der Marie-Jose
Belgien-Coburg, der Mutter des Prinzen Savoyen und selbst eine
Coburgerin (Also jüdischer Hoch-Adel, wie quasi alle Königshäuser
in Europa, die sog. „Meiers aus Coburg” - was ich aber damals zu
dem Zeitpunkt alles noch nicht wußte).
Der Sohn Lilio (= Elias) Sforza Ruspoli ist /war Mitglied der P2,
der auch der Ministerpräsident Berlusconi angehören soll.
Kurze Zeit nach dem Tod von Dirk bekamen wir eine gewaltige
Mieterhöhung. Gleichzeitig wurden meiner gutgläubigen Frau „Freun¬
de” zugespielt, die ihr rieten, sie sollte sich doch auf das Gesetz
„equo-canone” berufen und gar nichts mehr bezahlen, da sie ja nach
diesem Gesetz schon zuviel bezahlt habe.
Aber dieses Gesetz hat für den Vermieter eine Lücke:
Wenn der Mieter nicht mehr zahlt (mit Berufung auf das Gesetz
Equo Canone) dann kann man einen Mieträumprozeß machen.
Den kann man aber nur dann gewinnen, wenn der Anwalt des Mie¬
ters nicht zum Prozeß erscheint , und das Versäumnisurteil dem
Mieter erst nach Ablauf aller Einspruchsfristen zukommen läßt, mit
der Bemerkung: Entschuldigung dumm gelaufen, da kann man jetzt
leider nichts mehr machen.
Der Anwalt meiner Frau bekam nach unseren Informationen von
der P2 umgerechnet 10 000,- DM, der Polizeipräsident sogar umge¬
rechnet 30 000,- DM und dann lief im Dezember, etwa zum zweiten
Todestag von Dirk, der Sfratto in folgender Weise ab:
Eine ganze Polizeieskorte mit 30 Polizisten rückte an, samt einem
Krankenwagen für den Fall, daß einer der Mieter krank sein sollte.
70
Sie stürmten die Wohnung mit beispielloser Brutalität, warfen
kurzum die ganze Familie hinaus.
Meiner Frau, die krank im Bett lag, wurde freigestellt, entweder
mit dem Krankenwagen in die Klinik zu fahren oder, falls sie noch
laufen könne, ins nächste Cafe sich zu schleppen.
Meine ganze Familie stand buchstäblich an Dirk's 2. Todestag auf
der Straße, quasi nur den Ausweis und die Zahnbürste hatten sie
mitnehmen können.
Die Vermieter und ihre Logenfreunde konnten sich nunmehr an
unseren schriftlichen Unterlagen nach Herzenslust bedienen, wäh¬
rend meine Frau Mühe hatte, unser bißchen Hab und Gut und die
Erinnerungsstücke an Dirk in einem Magazin unterstellen zu lassen.
Bis zum Abend war meine Familie dann in einer Dachzimmer-
Absteige schlimmster Sorte in der Via de la croce in Rom unterge¬
kommen. Man brauchte 10 Meter, um zur Gemeinschaftstoilette zu
gelangen, es stank, und wenn die Sonne schien, wurde es unerträg¬
lich heiß unter dem Dach, wo das Zimmer lag.
Ein Jahr lang zog meine Familie durch 6 oder 8 Behausungen -
1 Jahr lang, Flüchtlinge in Rom. Es war das Jahr 1981, in dem ich in
Deutschland die Germanische Neue Medizin entdeckte....
Ende 1981 konnten wir dann eine Wohnung in der Via Cassia in
Rom bekommen. Die Drohungen der P2 waren grausam wahrgemacht
worden, gleichwohl unsere Moral noch nicht gebrochen.
In Deutschland hatten wir keine Bleibe mehr, in Rom keine Blei¬
be mehr, zutiefst demoralisierte Flüchtlinge, von Interpol Tag und
Nacht gejagt.
In dieser verzweifelten Situation - in bitterster Armut, unter Be¬
dingungen, wie sie dramatischer nicht denkbar sind, nämlich auf
der Flucht, und ich selbst mit angeblich weniger als 1 % Überlebens¬
chance - wurde die Germanische Neue Medizin, das größte Götter¬
geschenk der Menschheit geboren.
Im Feuerhagel unserer Feinde.
Und so ist es 23 Jahre lang geblieben.
Einer gegen alle!
Aber nicht nur ich, der Vater des Opfers, der sein Kind verloren
hatte, erkrankte an diesem Tage des 07.12.78 an (Hoden)-Krebs -
sondern noch ein Vater, nämlich der Vater des Prinzen, der seinen
Namen und seine Ehre verloren hatte, erkrankte an (Knochen)-Krebs:
Umberto II von Italien.
Seine Selbstwertachtung brach zusammen.
Er war jetzt der Vater eines Mörders, die Familie Savoyen auf
ewige Zeiten geschändet.
71
Als man im Hause Savoyen glaubte, die Verhinderung eines Pro¬
zesses und damit das öffentliche Eingeständnis des Mordes im Griff
zu haben (mir hatte man inzwischen 2.000.000 DM Schweigegeld
offeriert, was ich jedoch abgelehnt habe), beruhigte sich die Er¬
krankung des Ex-Monarchen wieder, in dem gleichen Maße, wie
sich der Konflikt zu beruhigen schien.
Die ganze Sache sollte im Sande verlaufen. Wenn ja kein Prozess
stattfand und folglich auch kein Urteil zustande kam, würde man
noch ein bisschen darüber reden, aber irgendwann würde man sich
beruhigen.
Erst als der oberste französische Gerichtshof, nämlich die Cour
de Cassation, am 18.05.1982 entschied, dass der Prinz des vor¬
sätzlichen Mordes anzuklagen sei und der Prozess unverzüglich zu
beginnen habe vor dem Schwurgericht, da kam es bei Umberto zu
einem dramatischen Konflikt- u. Knochenkrebs-Rezidiv.
Die Selbstwertachtung brach total zusammen!
Später hat er dann noch mal versucht, nach Italien und nach Rom
zurückzukehren, um das Königshaus dort wieder zu etablieren -
nicht zum Sterben, wie es hieß - denn die Italiener hatten ihm an-
geboten, allein nach Italien zurückzukehren. Er aber wollte unbe¬
dingt seinen Sohn mit hineinschmuggeln. Aber den Prinzen wollten
die Italiener zunächst nicht.
Schließlich fand sich aber doch eine Mehrheit, nachdem die Zei¬
tungen und Illustrierten eine wahre Pressekampagne entfacht hat¬
ten „für den armen König". Natürlich sollte seine Familie auch mit¬
kommen dürfen. Man sprach sogar schon ganz ungeniert von der
Wiederaufrichtung der Monarchie in Italien.
Der Exkönig war in Genf, nur einen Sprung von der Grenze.
Da veröffentlichte ich am 02.03.1983 über die ANSA Bonn die
Mitteilung des Oberstaatsanwaltes von Bastia, daß die gesamten
Ermittlungen in dem künftigen Prozeß gegen den Sohn des Exkönigs
vom ersten Tag an restlos korrumpiert worden seien von den Hel¬
fern, Freunden und Bestochenen der europäischen Königsmafia.
Diese Meldung wurde in fast allen italienischen Tageszeitungen
groß veröffentlicht. In diesem Moment schlug die bis dahin positive
Stimmung für die Rückkehr jäh vollständig um. Man erinnerte sich
plötzlich allzu gut des Falles DIRK HAMER, über den in der ganzen
Zeit vorher kein Wörtchen mehr verloren worden war.
Der Exkönig Umberto, der ein eifriger Zeitungsleser war, merk¬
te, daß er nicht mehr die Spur einer Chance hatte, nochmal nach
Italien zurückzukehren mitsamt Sohn.
Er gab auf,
enterbte seinen Sohn
und starb 10 Tage später.
72
Bei der Beerdigung von Ex-König Umberto konnten
die Behörden nur mifMühe einen Skandal vermeiden
Prinz Viktor Imanud solllc an Grab
seines Valors verhallet werden
D ie Abtei von Hau-
tecombe in Savoy¬
en glich einer Festung.
Das ganze Gelände war
abgesperrt. Polizisten
kontrollierten die Gä¬
ste, die von Ex-Konig
Umberto Abschied
nehmen wollten. Selten
fand eine Trauerfeier
unter so großen Sicher¬
heitsmaßnahmen statt.
Anlaß für diese außer¬
gewöhnlichen Vorkeh¬
rungen war Prinz Vik¬
tor Emanuel, der sei¬
nem Vater die letzte
Ehre erweisen wollte.
Er sollte am Grab sei¬
nes Vaters verhaftet
werden.
Das hoffte jedenfalls
der deutsche Arzt Dr.
Ryke Geerd Hamer. der
den Prinzen seit fünf
jahren verfolgt. Damals
hatte Viktor Emanuel
unter sehr merkwürdi¬
gen Umstanden den
Sohn des Arztes auf ei¬
ner jacht vor der Insel
Tausende wollten Ex¬
könig Umberto das
letzte Geleit geben
Korsika erschossen. Bis
heute hat es kein Ge¬
richtsverfahren gege¬
ben.
„Seit Jahren schon
wartet Dr Hamer auf
die Gelegenheit, den
Adligen für den Tod
seines Sohnes zur Ver¬
antwortung zu ziehen“,
erklärte ein Freund der
Familie. ..Als er von Ex-
Konig Umbertos Tod
Unten: Prinz Viktor
Emanuel auf dem Weg
in die Kapelle
Oben: Die Witwe
Maria Jose, gestützt
von ihren Töchtern
Ex-König Umbertos letzter Wunsch ging nicht in
Erfüllung: Er durfte nicht in seinem Heimatland
Italien beigesetzt werden
erfuhr, war er ganz si¬
cher, daß Viktor Ema¬
nuel zur Beisetzung
kommen würde. Er
hoffte, ihn beim Betre¬
ten französischen Bo¬
dens der Staatsanwalt¬
schaft übergeben zu
können *
Nur mit großer Mühe
konnten die Behörden
bei der Beerdigung von
Ex-Konig Umberto ei¬
nen Skandal verhin¬
dern.
Um die Würde der
Trauerfeier und das
Andenken des Toten
nicht zu stören, wurde
die Abtei in der Nahe
von Aix-les-Bains
scharf bewacht. Man
wollte von vornherein
mögliche Zwischenfäl¬
le vermeiden. Deswe¬
gen durften die zahlrei¬
chen Zuschauer und
Trauernden, die teil¬
weise extra aus Italien
angereist waren. Ex-
König Umberto nicht
das letzte Geleit geben.
Nur auserwählte
Gaste erhielten Zutritt
zu der kleinen Kapel¬
le, unter ihnen Fürst
Ramier von Monaco.
König juan Carlos von
Spanien, der von sei¬
ner Frau Sophie be¬
gleitet wurde, sow'ie
König Baudouin und
seine Frau Fabiola.
Yves Mauriar
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mutccf »tr garte» •
König Umberto
enterbte seinen
Sohn
II
Inzwischen hatte ich die die Eiserne Regel des Krebs
und im weiteren auch die NEUE MEDIZIN entdeckt.
Sofort weitete sich der Boykott natürlich auf die NEUE MEDIZIN
(heute Germanische Neue Medizin) aus, die unter allen Umständen
verhindert, verunglimpft und/oder totgeschwiegen und bekämpft
werden musste.
Denn - das hatten meine Gegner sofort erkannt - wenn mir
der Durchbruch gelingen würde, dann besäße ich wahrscheinlich
soviel Autorität, dass man den Prozess gegen den Prinzen von
Savoyen nicht mehr verhindern könnte.
74
Ein Vermächtnis -
die Entdeckung der EISERNEN REGEL DES KREBS
Die Entdeckung der EISERNEN REGEL DES KREBS begann mit dem
Tod meines Sohnes DIRK.
Ich erkrankte damals an einem Hoden-Karzinom , genauer ge¬
sagt an einem Terato- und interstitiellen Karzinom.
Damals bestand ich sogar gegen den Rat der Tübinger Professoren
darauf, daß der geschwollene Hoden operiert werden sollte, weil ich
die vage Vermutung hatte, daß durch den Tod meines Sohnes bei
mir, der ich wissentlich vorher nie ernstlich krank gewesen war, ir¬
gend etwas auf körperlicher Ebene ausgelöst worden war.
Ich hatte mir vorgenommen, sobald ich die Gelegenheit dazu
bekäme, einmal nachzuforschen, ob nicht alle Patienten die an Krebs
erkrankt waren vorher einen ähnlichen furchtbaren Schock erlitten
hatten wie ich.
Wenn ich heute zurückblicke, dann muß ich feststellen, daß ich
durch den Tod meines Sohnes Dirk auch noch in andere Weise
ausgerüstet wurde.
Ich hatte nie in meinem Leben einen Revierkonflikt erlitten, ge¬
schweige denn eine Konstellation. Ich war deshalb weder manisch
noch depressiv, war immer beherrscht und souverän und hatte, wie
meine Eltern immer sagten, „Nerven wie Drahtseile". Ich konnte
schwierige Situationen oftmals noch in letzter Minute zu meinen
Gunsten umdrehen, aufgrund meiner eisernen Nerven. Dabei konn¬
te ich aus dem Stand, jederzeit ein Tempo vorlegen, das mir nie¬
mand folgen konnte. Und nach getaner Arbeit konnte niemand so
völlig entspannen (und alle Fünfe gerade sein lassen) wie ich.
Wo ich war, war - ich der „Chefwolf'. Durch die Hodenzyste -
obwohl sie wegoperiert war lief das Programm des Organismus
trotzdem weiter, und mein Organismus produziert mit einem
Hoden viel mehr Testosteron als vorher mit zweien. Meine Frau
sagte zu mir: „Du bist vorher schon männlich genug gewesen , aber
jetzt bist du noch viel männlicher und souveräner." Das brauchte
ich auch dringend, um den jahrzehntelangen mörderischen Kampf
für die Germanische Neue Medizin durchzustehen.
Nun, die Gelegenheit, dieser meiner Vermutung von der psychi¬
schen Ursache des Krebses, auf den Grund zu gehen, erhielt ich
1981 als internistischer Oberarzt einer bayerischen Krebsklinik, die
der Münchner Uniklinik Großhadern angeschlossen war.
Als ich dort zu arbeiten begann lachte man: „Da gehört er auch
hin , er sucht sich schon ein Plätzchen zum Sterben."
Pietätvollerweise ließ man mich dort (1/2 Jahr) zufrieden.
Man ahnte nichts Böses.
75
Durch meine intensive Arbeit in der bayerischen Krebsklinik, stieg
meine Gewissheit, dass jede Krebserkrankung mit einem schweren
psychischen Konflikterlebnisschock beginnt.
Es soll jedoch nicht verschwiegen werden, dass es der Hilfe von
außen bedurfte, um das System der Krebsentstehung, ja sogar die
Entstehung einer jeden sog. Krankheit vollständig zu begreifen.
Ich scheue mich daher nicht wahrheitsgetreu wiederzugeben, was
im folgenden passierte, auch wenn das vielen Leuten „unwissen¬
schaftlich” Vorkommen mag.
Die EISERNE REGEL DES KREBS ist das Vermächtnis meines to¬
ten Sohnes DIRK. Er hat nicht nur durch seinen Tod den Anlass
gegeben zur Auffindung dieser Zusammenhänge, sondern er hat -
so glaube ich - selbst nach seinem Tode noch weit mehr in diese
Entdeckung eingegriffen, als man bisher evtl, vermuten konnte.
Das geschah so: Als ich im September 1981 zum ersten Mal ein
System bei der Genese des Krebs gefunden zu haben glaubte, näm¬
lich das DIRK-HAMER-SYNDROM, da bekam ich wie man zu sa¬
gen pflegt „weiche Knie”. Zu gewaltig erschien mir diese Entde¬
ckung, als dass ich sie selbst zu glauben vermochte.
In der Nacht hatte ich einen Traum: Mein Sohn DIRK, von dem
ich oft träumte und mit dem ich im Traum beratschlagte, erschien
mir im Traum, lächelte sein gutmütiges Lächeln, wie er oft zu lä¬
cheln pflegte, und sagte: „Das, was Du gefunden hast Geerd, ist
richtig, ist vollständig richtig, ich kann es Dir sagen, weil ich jetzt
mehr weiß als Du, Du hast es klug herausgefunden. Es wird eine
Revolution auslösen in der Medizin. Du kannst es auf meine Verant¬
wortung veröffentlichen. Aber Du musst noch weiterforschen. Du
hast noch nicht alles herausgefunden, zwei wichtige Dinge fehlen
Dir noch." Ich erwachte und hatte mir jedes Wort unseres Gesprächs
gut gemerkt. Ich war nun beruhigt und von da ab felsenfest davon
überzeugt, dass das DIRK-HAMER-SYNDROM zutreffend sei.
Bis dahin hatte ich etwa 170 Patienten untersucht.
Ich rief Herrn Oldenburg vom Bayerischen Fernsehen an, der
schon einmal eine kurze Reportage vom Hamer-Skalpell im Mai 1978
vom Chirurgenkongress in München gebracht hatte. Er kam nach
Oberaudorf und machte einen kleinen Film, der am 04 . 10.1981 in
Bayern gesendet wurde. Gleichzeitig wurde das Ergebnis auch im
italienischen Fernsehen RAI in einer Reportage gesendet.
Als ich aber verkündete, ein neues System für die Entstehung,
Lokalisation und den Verlauf des Krebs gefunden zu haben - den
Entstehungsmechanismus nannte ich das DIRK-HAMER-SYNDROM,
weil dieser Krebsentstehungsmechanismus nach dem Tod meines
Sohnes an mir selbst zum ersten Mal beobachtet wurde, von mir
selbst - da wurden meine Gegner aufgeschreckt.
76
Als erster kam der Chefarzt der Klinik zu mir und sagte, ich
hätte dieses System ja nur deshalb erfunden, um zu beweisen, dass
der Prinz auch an meiner Krebserkrankung schuldig sei, so habe
ihm „ein Herr aus München” erklärt. Außerdem habe er zwei Stun¬
den mit Mildred Scheel (Präsidentin Dt. Krebshilfe) telefoniert
und mit Prof. Krokowski (Kassel) und noch mit Münchner Profes¬
soren. Und sie alle hätten dringend dazu geraten, mich doch
schnellstens aus der Klinik zu werfen, wegen „Verunsicherung von
Patienten”.
Später durfte ich sogar das Ärzte-Speisekasino nicht mehr be¬
treten, weil ein Chefarzt in der Diskussion mit mir, vor den Assisten¬
ten, zugeben musste, es könne vielleicht doch stimmen, was ich
gesagt hatte, dann sei alles, was man bisher gemacht hatte, falsch
gewesen. Ich bekam wegen „Verunsicherung des Chefarztes Merkel”
offiziell Kasinoverbot.
Zunächst ging ich wie im Rausch daran, weitere Fälle zu unter¬
suchen. Ich wusste genau, dass man mir in Kürze in der Klinik „das
Handwerk legen” würde, da meine Ergebnisse der Schulmedizin
konträr widersprachen.
Indem ich nun immer und immer wieder nicht nur weitere Fälle
nunmehr gezielt untersuchte, sondern auch die alten Fälle immer
wieder durchging, die ich tabellarisch zusammengestellt hatte,
machte ich eine gewaltige Feststellung: Stets hatte z.B.
- Gebärmutterhalskrebs einen ganz besonderen Konflikt-Erlebnis¬
inhalt, nämlich einen sexuellen.
- Brustkrebs dagegen immer einen allgemein menschlichen, meist
sogar einen Mutter-Kind-Konflikt.
- Eierstockkrebs einen genital-analen od. Verlust-Konflikt-Erlebnis-
Inhalt usw.
Diese Erkenntnisse erschienen mir einerseits zu logisch und ver¬
nünftig, als dass ich sie hätte glauben können, denn sie waren nicht
nur gegen die Schulmedizin, sondern sie stellten die ganze Medizin
auf den Kopf, denn es bedeutete ja nichts anderes, als dass die
Psyche definieren würde, wo der Krebs entsteht!
Da bekam ich erneut „weiche Knie”. Die ganze Sache erschien
mir drei Nummern zu groß für mich. In der folgen Nacht träumte ich
wieder und ich sprach im Traum mit meinem Sohn. DIRK lobte mich
und sagte: „ Donnerwetter; Geerd, das hast Du aber rasch heraus¬
gefunden, sehr gut hast Du das gemacht .” Dann lächelte er wieder
sein unvergleichliches Lächeln und sagte: „Nun fehlt Dir nur noch
eins, dann hast Du alles gefunden. Du darfst noch nicht aufhören.
Du musst noch weiterforschen, aber Du wirst es sicher auch noch
finden .” Wieder wachte ich auf, war mit einem Schlage vollständig
überzeugt von der Richtigkeit meiner Ergebnisse.
77
Ich forschte jetzt fieberhaft weiter, was mein Dirk wohl mit dem
letzten gemeint haben könnte. Jeden folgenden Fall untersuchte ich
nun auf die mir bekannten Kriterien und stellte fest, dass sie in
jedem Fall exakt eintrafen. Dirk hatte also recht gehabt.
Ich recherchierte nicht nur alle zurückliegenden Fälle von deren
jedem ich ein Protokoll angefertigt hatte, vorwärts und rückwärts,
sondern auch besonders die „schlafenden Karzinome", sowie die
folgenden Fälle.
Das Geheimnis der Zusammenhänge des Krebsgeschehens - und
wie man im folgenden sieht, wohl der gesamten Medizin - das hatte
ich schon im Sommer 1981 erkannt, lag in dem Verständnis der
„schlafenden Karzinome". Damals sagte ich zu meinen Kollegen:
„Wenn wir herausgefunden haben, warum sie schlafen, haben wir
das Geheimnis des Krebs entdeckt." Die Kollegen tippten sich an
die Stirn und hielten mich für einen Spinner. Sie konnten nicht ver¬
stehen, dass der Hamer durch alle Abteilungen der Klinik forschte
und nach „schlafenden Karzinomen" suchte und dem, was sie wohl
gemeinsam haben könnten. Es wurde ein Wettlauf um Stunden.
Ich wusste genau, dass mir das Verbot unmittelbar bevorstand,
überhaupt keine Patienten mehr untersuchen zu dürfen.
In meinem letzten Wochenenddienst untersuchte ich deshalb
„quasi Tag und Nacht". Aber da dämmerte mir plötzlich eine geradezu
atemberaubende Erkenntnis: In den Fällen, in denen die Patienten
überlebt hatten, war immer der Konflikt ausgeräumt gewesen;
andererseits war der Konflikt nicht gelöst worden bei den Fällen, die
gestorben waren oder deren Verlauf progredient war. Ich hatte mich
ja nun schon daran gewöhnt, einiges für richtig zu halten, was die
Kollegen, mit denen ich darüber zu sprechen versuchte, schlicht als
Unsinn bezeichneten, auch gar nicht näher wissen wollten. Aber
diese Erkenntnis war nicht nur drei, sondern gar zehn Nummern zu
groß für mich.
Ich war völlig aufgelöst und hatte buchstäblich „weiche Knie".
In diesem Zustand konnte ich die nächste Nacht gar nicht mehr
erwarten, wo ich meinem Lehrer DIRK meine Schulaufgaben vorle¬
gen wollte. Wieder träumte ich von meinem Dirk, genauso deutlich
wie die letzten Male. Diesmal war er geradezu ausgelassen vor Be¬
wunderung, lächelte anerkennend und sagte: „Das hätte ich nicht
für möglich gehalten, dass Du so schnell darauf kommst. Ja, es ist
richtig. Jetzt hast Du alles. Nichts fehlt Dir mehr. Ganz genauso
verhält es sich. Du kannst es jetzt alles zusammen auf meine Ver¬
antwortung veröffentlichen, ich verspreche Dir, Du wirst Dich nicht
blamieren, denn es ist die Wahrheit!" Als ich am nächsten Morgen
aufwachte und den Traum deutlich vor mir sah, waren meine letzten
Zweifel wie weggefegt.
78
Meinem Dirk hatte ich noch immer glauben können und jetzt, wo
er tot war, erst recht. Ich habe einer Reihe von Menschen, schon
damals gleich, und auch später, von meinen Träumen erzählt und
gesagt, dass ich im Grunde meinen Sohn DIRK für den Entdecker
der EISERNEN REGEL DES KREBS halte. Denn es ist möglich, dass
schon einige andere Menschen vor mir bis zu der 1. Stufe gedank¬
lich einmal vorgestoßen sind, sich aber nicht getraut haben, die
nächsten Schritte weiterzugehen. Wer weiß, ob ich mich getraut
hätte, weiterzugehen, wenn mein Dirk mir nicht im Traum die Si¬
cherheit gegeben hätte, dass es richtig ist, was ich gefunden habe.
Deshalb scheue ich mich auch nicht, der Wahrheit gemäß zu be¬
richten, was sich zugetragen hat. Die Wahrheit kann weder die sog.
„Wissenschaftlichkeit", noch das Verdienst eines Menschen herab¬
mindern. Meinem DIRK gebührt der Ruhm, die Erkenntnisse über
die Zusammenhänge des Krebs nicht nur durch seinen Tod veran¬
lasst zu haben, sondern auch nach seinem Tod induziert und mir
vermittelt zu haben. Deshalb betrachte ich die Erkenntnisse um die
Zusammenhänge des Krebs als das Vermächtnis meines Sohnes
DIRK. Und so soll es auch bleiben!
Ich selbst habe meinen (Verlust)-Konflikt, an dem das Konfliktive
darin bestand, dass ich mir die schlimmsten Vorwürfe machte, mei¬
nen Sohn nicht aus dem menschlich abscheulichen Klima der
Heidelberger Uni-Klinik wegverlegt zu haben, als es noch Zeit war,
durch intensive Gespräche mit meiner Frau, die eine erfahrene gü¬
tige Ärztin war, gelöst, wie ich heute weiß. Damals wäre mir der Tod
furchtbar egal gewesen. Selbst als man mir sagte, dass ich Krebs
habe, träumte ich nachts immer nur von meinem Dirk. Damals wur¬
de ich operiert, heute würde ich mich mit Sicherheit nicht mehr
operieren lassen. Natürlich wurde ich nun, nachdem ich meine Er¬
kenntnisse in einem Referat vor allen Kollegen der Klinik vorgetra¬
gen hatte (gegen die übrigens keiner einen wirklichen Einwand Vor¬
bringen konnte) vor die Wahl gestellt, zu widerrufen bzw. zu erklä¬
ren: ich habe mich geirrt, ansonsten müsse ich sofort gehen. Ich
ging. Nachfolgend ein wahllos herausgegriffener Fall einer Patientin
mit Mamma-Ca rechts, so, wie ich damals stets alle Fälle doku¬
mentiert und später auch in meiner Habilitationsarbeit veröffent¬
licht habe. Wenn ich auch zu diesem Zeitpunkt
- die sog. „Landkarten des Gehirns" oder
- die Hamerschen Herde,
- die Rechts- /Linkshändigkeit oder
- die anderen Biologischen Naturgesetze
noch nicht entdeckt hatte, so war dennoch bei jedem dokumentier¬
ten Fall immer ein ganz bestimmtes DHS (Konfliktschock) der Aus¬
löser einer bestimmten Krebserkrankung gewesen.
79
Fall 60
Patientin 47 Jahre aus E.
Erstmals entdeckt:
Diagnose:
Operation:
Histologie:
Therapie:
Zeit bis zur Entdeckung:
März 1978 (Anfang)
Mamma-Ca rechts, Ablatio, keine Ax.
April 1978
keine
Telekobaltbestrahlung T N M
2-3 Monate
Tu-Vorgeschichte:
1975 im Juli
1976 im Januar
1976 im Juli
1976 im Dez.
Patientin ist verheiratet, hat drei teilweise erwachsene Kinder
(20, 17, 12), versteht sich gut mit Mann und Kindern.
Sie hat einen guten Mann, der allen seinen Geschwistern immer
geholfen hat. Zusammen mit der Pat. wohnen noch ihre Schwieger¬
eltern im Hause, denn sie wohnen im Elternhaus des Ehemannes.
Zwischen Juli 1975 und Dezember 1976 gab es eine Reihe von To¬
desfällen:
- starb plötzlich der Schwager
- starb die Schwiegermutter
- starb die Mutter der Patientin
- starb der Schwiegervater
Waren die kurz hintereinander erfolgten Sterbefälle schon eigent¬
lich genug, so ging danach - nach einer Latenzzeit von einigen Mo¬
naten nun der Streit um das Erbe richtig los.
Die Patientin sagt, das habe ihr mehr zugesetzt, als die Sterbefälle
selbst, da es ja außer dem Schwager, hochbetagte alte Leute gewe¬
sen seien.
Der Erbstreit habe auf einem Niveau stattgefunden, daß sich ihr
heute noch die Haare sträuben würden.
Die Geschwister des Ehemannes, denen der Ehemann stets zu al¬
lem verholten hatte, fielen nun angeblich über die Familie der
Patientin her, weil sie in dem Elternhaus wohnen blieben, und der
Ehemann das Haus behielt.
„Sie räumten das ganze Haus leer, bis auf den letzten Topf'.
Die Patientin habe alles nur geschluckt und sich geschämt für ihre
Verwandtschaft. Besonders schlimm wurden die Erbauseinander¬
setzungen in der zweiten Hälfte des Jahres 1977.
Es sei einfach zermürbend und zutiefst abstoßend gewesen.
„Mich hat es sehr schwer mitgenommen, ich habe damals viele Kilo
an Gewicht abgenommen, es war das schlimmste, was ich in den
letzten 20 Jahren erlebt habe."
80
Eine andere Schwester hat ein uneheliches Kind, auch sie ver¬
langte Geld, das ihr der Ehemann aber auch nur z.T. geben
konnte.
Es muß einfach unvorstellbar schmutzig und zermürbend gewesen
sein.
Am Ende des Jahres 1977 war die Patientin restlos mit den Nerven
am Ende.
Anfang März 1978 tastete sie bei sich einen Knoten in der re. Brust.
Im April wurde sie operiert...
Anmerkung:
Falluntersuchungen meiner Frau Dr. med. Sigrid Flamer, Ärztin für
Allgemeinmedizin, an der Gynäkologischen Universitätsklinik Rom
(Prof. Carenza) wurden vom Rektor der Universität (P2-Logenmit-
glied) Prof. Ruberti ohne Angabe von Gründen gestoppt.
Während ich in Kiel bei Prof. Semm versuchte gynäkologische Krebs¬
fälle quasi in der Höhle der Löwen zu verifizieren, versuchte meine
Frau das Gleiche in Rom.
Aus heiterem Himmel, ohne daß etwas passiert war, bekam Herr
Prof. Carenza, der Chef der Frauenklinik, vom Rektor der Universi¬
tät Rom, Prof. Ruberti, Mitglied der P2, die Weisung, die Untersu¬
chungen von Frau Dr. Hamer unverzüglich einzustellen.
Meine Frau und ich wollten mit Prof. Carenza sprechen. Er ließ sich
nicht sprechen. Sein Stellvertreter sagte uns, es tue ihm leid, das
sei offenbar eine politische Entscheidung des Rektors der Universi¬
tät Rom, daran müsse sich Prof. Carenza halten.
Ihm persönlich tue das sehr leid, dem Prof. Carenza ebenfalls.
Dringende Briefe an den Prof. Ruberti, den Glaubens- und Logen¬
bruder des Savoien-Prinzen, blieben erfolglos.
Für die Dramatik in der Universitätsklinik Kiel des Glaubensbruders
Semm mag der „Fall 40” stehen.
Aber nun sieht man im Nachhinein deutlich, wie die Interes¬
sen der P2-Loge mit dem Savoien-Prinzen als jüdischem Gro߬
logenmeister und die Interessen der Zionisten und ihrer jüdischen
Loge B' nai B' rith (= die (jüdischen) Söhne der (jüdischen) Töchter
- denn Jude ist, wer eine jüdische Mutter hat) sich nunmehr zu¬
sammenfinden. Was ich aber ja damals alles noch nicht gewußt
habe.
Die B'nai B'rith der Zionisten übernahm - zwecks Erkenntnis¬
unterdrückung - nahtlos die Vorarbeit der P2.
81
?• cwnica osuimcfc t ginecoiogica
*- OElL'UNiVEHStiA Ol ROMA Roma 5 Genna io 1982
OmETTOWt : t»TOl. L. ILllfllntca Omb«Ma I . 001*1 to**» « ?•< «t»X*
Si autorizza Ia Dottoressa Sigrid HAMER
a f requerxt.are l ; l st. \ “t ut.o di 2^ Clirsica Oste'trica e
Ginecologlca della UniversitÄ di Roma per Io »tu-
dio su " Ipotesi di canceroganesi psicosomatica".
82
18.1.1981
o. PROF. 0R MED. DR. MED. VET. h.c.
KURT SEMM
0 2300 KIEL 1. DEN
HEQEWI8CH8TRASSC 4
TELEFON (0431) 6072300
DIREKTOR OCR ABTEILUNG FRAUENHEILKUNDE
IM KLINIKUM OER CHRISTIAM-ALBRECHTS-UNIVER8ITÄT
UNO MICMAELIB-MEBAMMENSCHULE
DIREKTOR DES ZENTRUMS OPERATIVE MEDIZIN I
o. Prof. Df Or. K. 0 . K Nmnn, H0 g #wl»chyr 4, D 2300 KM 1
Herrn
Or.med. R.G. Hamer
Facharzt für Innere
Med 1zIn
z./t.In Kiel
L J
Qetr.; Überprüfung der sogen. "EISERNEN REGEL OES KREBS"
Sehr geehrter Herr Kollege Hamer !
Wie vereinbart untersuchen Sie seit dem 15.1.1982 an unserem
Hause zunächst 2oo Patientinnen mit gynäkologischem Carclnom
auf das von Ihnen gefundene System der sogen. "EISERNEN REGEL
DES KREBS". Es ist vereinbart, dass diese Befragung In Zusammen
arbeit und mit Unterstützung der Klinik durchgeführt werden.
D I rektor\jder Klinik
Der Fall 40
1) Name: Prof. Gertrud S., geb. 3.2.1899
2) Diagnose: Collum-Ca III (weit fortgeschritten)
3) Histologie: Plattenepithel-Ca, Stad. III
4) Entdeckt: Ende November 81 Blutungen
(spürbarer Manifestationszeitpunkt),
Anfang Dezember in der Klinik diagnostiziert
Dieser Fall aus der Kieler Univ.-Frauenklinik ist ein historischer
Fall. Interessant ist, daß die Untersuchungen in Kiel ja von Januar
82 an liefen, also nur 3 Monate nach Entdeckung der Eisernen
Regel des Krebs, der Fall 40 am 2.3.82.
Sicher, ich wußte damals noch sehr vieles nicht. Trotzdem war die
diagnostische Präsizion schon erstaunlich - und die Reaktion des
Prof. Semm typisch. Im Nachhinein: nomen erat omen.
5) Zeitraum bis zur Entdeckung:
20 bis 22 Monate (von Jan./Feb. 80 bis Nov. 81)
Davon aktive Konfliktverdichtung:
Die ganze Zeit von Jan./Feb. 80 bis Dez 81.
Vorauf ging: Bis dahin der schwerste Schicksalsschlag für die Pat.:
Tod des „Ehemanns" im November 71 nach 49 „Ehejahren",
Trauer von Ende 71 bis Anfang 1973
(etwa 15 Monate lang), kein Konfliktereignis!
Keinerlei (sexuelle) Konfliktsymptomatik!
6) Konfliktverdichtung (in Stichworten):
Die Patientin hat nur ein einziges wirkliches Leid gehabt in Ihrem
Leben, das war die Trauer um den Tod des Mannes, den sie als ihren
Ehemann und Geliebten bezeichnet, mit dem sie aber nie verheira¬
tet war: ein Professor für Volks- und Weltwirtschaft, wie sie selbst.
Bei ihm hat sie als junge Studentin promoviert, sich habilitiert und
als Dozentin 15 Jahre mit ihm gearbeitet. Es war eine sehr heiße,
nur hinsichtlich des Allerletzten platonische Liebe, die ansonsten
jedoch hochsexuell war.
Der 1. Schicksalsschlag war der Tod dieses Professors im November
1971. Es war der bis dahin schlimmste Schlag in ihrem Leben.
Im März 73 hatte sie sich, meinte sie, mit dem Tod ihres „Eheman¬
nes" einigermaßen abgefunden. Untersucht wurde die Patientin
damals nicht. Es kann aber damals kein Collum-Ca Vorgelegen ha¬
ben, denn es bestand keinerlei sexuelle Konfliktsymptomatik.
Ihr „Ehemann" war damals 78 Jahre alt. Auch scheint es sich mehr
um einen von der Patientin so empfundenen Schicksalsschlag ge¬
handelt zu haben, denn sie hatte sich ja nicht das Geringste vorzu¬
werfen.
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Allerdings scheint es der schwerste Schicksalsschlag bis dahin
für die Patientin gewesen zu sein. Aber ein Konfliktereignis scheint
damals nicht stattgefunden zu haben.
Im Januar 80 fand das schlimmste Konfliktereignis statt, das die
Patientin je erlitten hat: der Professor, ihr „Ehemann”, der ohne
Kinder „unverheiratet” gestorben war, hatte die Patientin, seine „Ehe¬
frau" zur Testamentsvollstreckerin bestimmt. Seine umfangreiche
Bildersammlung hatte er dem Museum Husum vermacht.
Und obgleich er schon fast 10 Jahr gestorben war, war die Ange¬
legenheit nur erst zum Teil abgwickelt. Seine Briefschaften sollten -
zwecks Würdigung und zum Verständnis seiner Persönlichkeit -
ebenfalls dem Museum Husum zur Verfügung gestellt werden.
Im Dezember 1979 wurden alle Briefschaften des Professors der
Patientin übersandt, damit sie auswählen sollte, welche Briefe für
das Museum Husum geeignet seien und welche nicht. Dabei waren
auch ihre eigenen sämtlichen Liebesbriefe von vor fast 60 Jahren,
die die heimlich verheiratet gewesene Witwe nun wieder an alles
erinnern mußten, an die schönste Zeit ihres Lebens.
Sie weiß noch genau, daß sie die Briefe, die in dicken Bündeln
angeliefert worden seien, noch ein paar Tage bis ins neue Jahr 1980
liegengelassen habe, weil sie sich nicht getraut habe. Dann habe
sie diese Briefbündel geöffnet und: „Herr Doktor, es wäre das
Schlimmste, was ich je erlebt habe in meinem Leben, noch weitaus
schlimmer als der Tod meines Manes. Ich habe nicht Wochen, nein,
viele Monate von morgens bis abends nur geheult, immer und immer
nur fassungslos geheult. An dem Morgen, als ich den ersten, mei¬
nen eigenen Liebesbrief - von 1922 durchlas, war ich wie vom Blitz
gerührt. All die Dinge, an die ich ihn in meinem Brief erinnerte,
waren wieder vor meinem inneren Auge lebendig. Denn bis auf das
„Allerletzte”, was damals für offiziell Unverheiratete nicht erlaubt
war, haben wir natürlich uns gegenseitig alles gegeben, was man
sich als Liebende und heimlich dann Verheiratete überhaupt nur
geben kann. All das erlebte ich wieder ganz deutlich - und gleichzei¬
tig traf es mich wie ein Keulenschlag, daß mein Geliebter ja tot war!
Furchtbar! Grauenhaft! und ich konnte doch nicht davon los, es hat¬
te mich gefangen und ließ mich nicht mehr los."
7. Psyche:
Differenzierte, introvertierte, sehr intelligente Persönlichkeit, etwas
altersverlangsamt. Einer der seltenen Menschen, die - obwohl typi¬
sche Wissenschaftlerin und sogar Perfektionistin - ein reiches, aber
ganz und gar verinnerlichtes Gemütsleben haben, an dem nur einer
(ihr Ehemann) oder gar kein Mensch (nach seinem Tod) Anteil neh¬
men kann.
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8. Sozialanamnese:
Unverheiratete, emeritierte Professorin für Volkswirtschaft, keine
Kinder, lebt zurückgezogen, hat Neffen und Nichten, aber zu ihnen
nur eine sehr lose Verbindung. Sie gilt als freundlicher Kauz.
9. Krankheiten:
1953 Abrasio (Ausschabung) wegen Myom,
1974 Zahnvereiterung,
1977 Gürtelrose, schmerzhaft und langwierig,
sonst nie ernstlich krank gewesen.
10. Konfliktverdichtung (ausführlich): Vorbemerkung:
Dieser Fall hatte eine besondere Dynamik, den Charakter eines „Test¬
falls", mit dessen Hilfe der Vertreter der Schulmedizin, Prof. Semm
in Kiel, das ganze Hamer'sche System glaubte, ad absurdum füh¬
ren zu können. Anschließend sollte ich mit Schimpf und Schande als
erwiesener unsinniger Ketzer gegen die Schulmedizin aus der Klinik
„gefeuert" werden. Herr Prof. Semm in Kiel, hatte von einem an
mich gerichteten Brief von Herrn Prof. Holzmann Med. Mitarbeiter
des Thieme-Verlages, gelesen, man wolle meinen eingereichten
Artikel über „Die EISERNE REGEL des KREBS" nicht veröffentlichen,
sondern erst mal hören, was Herr Prof. Semm dazu zu sagen habe,
d.h., ob der Hamer recht habe.
„Um Gottes Willen", sagte er mir später, „ich werde mir doch nicht
alle Schulmediziner zu Feinden machen und etwa Ihnen attestieren,
Sie hätten recht! Wenn ich von Anfang an gewusst hätte, dass es
sich um eine Habilitation handelt und welche Schwierigkeiten da auf
mich zukommen können, nie hätten Sie nur einen einzigen Fall in
der hiesigen Klinik untersuchen dürfen!"
Am nächsten Morgen nach erlangter Kenntnis des „Dr. Holzmann-
Briefes" machte Herr Prof. Semm Visite in seinen „Privat-Zimmern".
Da war eine 83jährige emeritierte Professorin für Volkswirtschaft,
erkrankt an einem Gebärmutterhals-Carcinom III (Stadium 3), nicht
verheiratet gewesen, Jungfrau (virgo intacta), allein lebend.
Er fragte sie bei der Visite, ob sie in den letzten zwei Jahren mit
irgendwem Konflikte gehabt habe, zumal sexuelle, oder ob sie mit
irgendeinem Freund oder Bekannten Kontakt habe.
Die alte Dame verneinte wahrheitsgemäß und meinte, sie lebe doch
ganz allein und habe mit niemandem Streit oder Konflikte, habe
auch keinen Freund oder Bekannten, die seien alle schon vor über
zehn Jahren gestorben, die sie gekannt habe.
Prof. Semm sagte daraufhin draußen vor der Tür zu seinem Assis¬
tenten Dr. Grillo: „Dann soll jetzt der Hamer die alte Dame unter¬
suchen bzw. befragen. Der wird ja dann wohl auch keinen Konflikt
finden können.
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Dann sagen wir ihm, das sei ja alles Unsinn und Quatsch, was er da
mache und schmeißen ihn aus der Klinik raus. Dann sind wir den,
Gott sei Dank, endlich auf sehr elegante Art und Weise losgewor¬
den. Sie warten auf ihn im Stationszimmer und sagen ihm anschlie¬
ßend, er solle sofort zu mir kommen, ich hätte ihm was zu sagen!"
Als ich eine Stunde später auf die Station kam, sagte mir Herr Kol¬
lege Grillo - zu freundlich - : „Ach, Herr Hamer, heute dürfen sie mal
eine Privatpatientin untersuchen, der Chef hat es ausdrücklich er¬
laubt, sogar gewünscht, wollen Sie?"
Hamer: „Oh, sehr gern, Privatpatientinnen haben doch auch eine
Seele wie Kassenpatientinnen und im Prinzip die gleiche Art von
Konfliktereignissen und Konflikten, was soll da anders sein?
Was hat denn die Dame?"
Grillo: „Collum-Ca III, aber das Krankenblatt dürfen sie nicht ein-
sehen, das hat der Chef untersagt."
Hamer: „Das ist auch nicht nötig, die histologische Diagnose scheint
ja dann unzweifelhaft zu sein, wenn es sogar schon weiter fort¬
geschritten ist."
Grillo: „Das ist sie unzweifelhaft. Aber nun wollen wir doch schon
vorher gleich mal genau festlegen, was sie für diesen Fall nach der
„EISERNEN REGEL des KREBS" exakt postulieren."
Hamer: „Einverstanden, das ist korrekt."
Grillo: „Also, wann muss die Dame, wie sie sagen, den schlimms¬
ten Konflikt ihres Lebens gehabt haben?"
Hamer: „Wann hat sie die ersten Symptome bemerkt?"
Grillo: „Ende November 81."
Hamer: „Und bemerkt hat sie es erst im Stadium III?"
Grillo: „Ja."
Hamer: „Wenn die Patientin jung ist - es wäre etwas ungewöhn¬
lich, müsste der Konflikt im Mai oder Juni 80 zu suchen sein, je
nachdem, wie weit fortgeschritten der Prozess ist. Wenn die Patientin
aber älter oder gar alt ist, muss man den Zeitpunkt des Konflikt¬
ereignisses auf Anfang des Jahres 80 datieren, denn bei einem al¬
ten Menschen laufen solche Prozesse etwas langsamer."
Grillo: „Gut, sagen wir also Anfang 80, Januar oder Februar.
Als Collum-Ca muss sie doch ein sexuelles Konfliktereignis gehabt
haben, nicht wahr?"
Hamer: „Exakt richtig!"
Grillo: „Gut, das notiere ich ganz genau.
Wie lange muss der Konflikt angedauert haben?"
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Hamer: „Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit die gesamte Zeit über
bis zur Entdeckung der Krankheit Ende November 81. Für die Zeit
danach kann ich keine weitere Aussage machen."
Grillo: „Ja, das ist in Ordnung, ich habe das alles ganz genau
notiert. -
Herr Hamer, nun wünschen mein Kollege und ich Ihnen viel Glück
bei Ihrer Untersuchung, die Dame ist nämlich eine 83jährige, schon
reichlich cerebralsklerotische, emeritierte Professorin, ledig, allein
lebend, hat keinen Freund oder Bekannten, virgo intacta, - und hat
auch keinen Konflikt gehabt in den letzten zwei Jahren, wir haben
uns dessen schon versichert."
Hamer: „Ich habe doch von Anfang an gemerkt, dass Sie mich he¬
reinlegen wollen, aber ich lache Sie aus, die Gesetzmäßigkeit, die
dem System innewohnt, lacht Sie aus, die können Sie nicht herein¬
legen. Im Gegenteil, ich lade Sie sogar höflich ein, mit mir zu der
alten Dame zu gehen, damit Sie nicht später an Hexerei glauben
müssen."
Grillo: „Nein, das ist nicht nötig, wir können ja die alte Dame not¬
falls noch jederzeit nachher befragen, wenn uns irgendwas unklar
ist. Wir möchten lieber hier auf Sie warten, wir haben Ihnen näm¬
lich anschließend etwas vom Chef auszurichten."
Hamer: „Nun, ich weiß schon, was. Aber da lache ich auch drüber.
Denn Ihr Chef scheint genauso wenig davon begriffen zu haben wie
Sie selbst, dass das nämlich keine Marotte vom Hamer ist, die man
sich beliebig manipulieren kann, sondern eine „eiserne Gesetz¬
mäßigkeit", die der Hamer genauso wenig beeinflussen kann wie
Sie! Aber die histologische Diagnose stimmt wirklich?"
Grillo: „Ja, Ehrenwort."
Hamer: „Gut, dann wollen wir aber doch gleich noch vorher etwas
schriftlich festlegen, nämlich: 1. Dass eine 83jährige Patientin vor
etwa 20 bis 22 Monaten den schlimmsten Konflikt hätte haben sol¬
len, den sie je im Leben hatte, die Wahrscheinlichkeit können wir
wohl mit etwa 1:1000 annehmen?"
Grillo: „Einverstanden, ist sehr unwahrscheinlich, ist notiert."
Hamer: „2. Dass eine 83jährige Patientin - virgo intacta - in dem
Alter einen sexuellen Konflikt haben sollte, ist wohl auch nur
höchstens mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:1000 anzunehmen?"
Grillo: „Richtig, eher noch niedriger, quasi gleich Null."
Hamer: „3. Dass bei einer so alten Frau ein Konflikt so lange an¬
dauert, hat höchstens eine Wahrscheinlichkeit von 1:1000, eher noch
weniger?"
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Grillo: „Auch einverstanden, das ist sehr unwahrscheinlich. Alles
notiert."
Hamer: „Es ist Ihnen klar, dass die Wahrscheinlichkeit, dass alle
3 Kriterien von derartiger Unwahrscheinlichkeit nun noch alle
zufällig in einem Punkt zusammen treffen sollten, eine Wahrschein¬
lichkeit von weniger als 1:10000000 ist, Berechnungen darüber
hinaus anzustellen, ist Blödsinn. Man würde also unter 10 Millionen
Patientinnen dieses Alters maximal „zufällig" eine einzige finden
können, bei der das „zufällig" zuträfe, ist das richtig?"
Grillo: „Exakt richtig, also praktisch keine."
Hamer: „Wenn also nun trotzdem - was ja ganz und gar unwahr¬
scheinlich ist, da Sie sich ja schon erkundigt haben danach - wider
alles Erwarten die Patientin doch zu dem postulierten Zeitpunkt ein
Konfliktereignis sexueller Art gehabt haben sollte, das auch exakt
die postulierte Dauer eingehalten hätte, dann würden Sie persön¬
lich mir auch freundlicherweise schriftlich attestieren, dass mein
System bzw. die EISERNE REGEL des KREBS zutrifft mit einer Wahr¬
scheinlichkeit von 10000000:1, sogar noch wahrscheinlicher, wenn
man mit einberechnet, dass Sie sich ja vermeintlich schon vorher
vom Gegenteil überzeugt haben."
Grillo: „Das kann ich guten Gewissens versprechen, da das ja
ohnehin nicht eintreffen wird. 10000000 mal so wahrscheinlich ist
es, dass wir Ihnen anschließend die Mitteilung vom Chef machen
werden, die Sie ja schon zu ahnen scheinen."
Hamer: „Also, warten wir es ab!"
Befragung der Patientin:
Die Befragung der Patientin war für uns beide sehr anstrengend.
Aber das nicht etwa, weil die Patientin cerebral-sklerotisch gewe¬
sen wäre, wie die Kollegen vermuteten, sondern weil sie sehr intro¬
vertiert und verschlossen war, misstrauisch und ängstlich darauf
bedacht, ihr Innenleben, das unter ihrer etwas spröden Schale zu
ausgesprochen reichen und differenzierten Empfindungen, Gefüh¬
len und einem ungewöhnlich starken Engagement fähig war, kei¬
nem fremden Menschen zu offenbaren! Ich begriff sofort, dass die¬
se Patientin trotz ihres hohen Alters jede meiner Fragen bis in die
letzte Nuance erfasste und, bei zunehmendem Vertrauen in meine
Person, auch exakt und nuanciert beantwortete.
Die Geschichte ist rasch erzählt:
1922 lernte die Patientin als junge Studentin der Volkswirtschaft in
A. einen jungen Dozenten kennen, bei dem sie promovierte, sich
später habilitierte und mit dem sie bis 1939 in A. an der Universität
arbeitete. 1939 wurde sie nach K. berufen.
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Dort arbeitete sie mit einem anderen Professor zusammen am
Institut für Weltwirtschaft. Mit dem Professor in K. verstand sie
sich auch gut, er starb 1969 in hohem Alter.
Patientin: „Es war traurig, aber nicht zu ändern, für mich auch
nicht so schlimm, denn es lebte ja der Professor M. in A. noch."
Hamer: „Wann starb Professor M. in A.?"
Patientin: „1971 mit 78 Jahren, das war sehr schlimm für mich."
Hamer: „War es der bis dahin schlimmste Schicksalsschlag für
Sie?"
Patientin (erregt): „Ja, der schlimmste, es war ganz furchtbar für
mich."
Hamer: „Sie haben Ihren Kollegen als junge Studentin kennen¬
gelernt, er war Assistent oder junger Dozent, nur wenige Jahre älter
als Sie. Nicht wahr, Frau Professor, er war für Sie mehr als nur ein
Kollege?"
Patientin (sehr erregt): „Herr Doktor, Sie fragen mich, als ob Sie in
meiner Seele lesen könnten wie in einem offenen Buch, dabei habe
ich noch niemals einem Menschen ein Sterbenswörtchen darüber
erzählt. Ja, es stimmt, er war mein Ehemann!
Es war ein wunderschönes Geheimnis zwischen uns.
Und wir waren uns treu, fast 50 Jahre bis zu seinem Tod.
Und damals nach dem 1. Weltkrieg, durfte man noch nicht alles tun
und lassen wie heute. Wir haben uns als heimliche Ehegatten alles
gegeben, was sich Ehegatten geben können, nur Kinder durften wir
nicht haben. Und heiraten konnten wir nicht, arm wie wir waren.
Aber wir haben uns unendlich lieb gehabt, auch später über die
große Entfernung, haben uns jeden Tag geschrieben, telefoniert und
uns häufig besucht. Es war wunderschön zwischen uns, viel schöner
als bei den meisten Verheirateten. Sein Tod hat mich von einer
glücklichen Ehefrau zu einer einsamen alten Witwe gemacht."
Hamer: „Ich glaube Ihnen, Frau Professor, es muss der schlimmste
Schicksalsschlag in Ihrem Leben gewesen sein. Wie lange hat es
gedauert, bis Sie sich ein bisschen mit dem Tod Ihres Mannes
abgefunden hatten, der allerschlimmste Schmerz nachließ?"
Patientin: „Gut ein Jahr, dann hatte ich das Schlimmste über¬
standen. Seither habe ich mich eingeigelt und zurückgezogen."
Hamer: „Frau Professor, ich glaube, ich kann wirklich in Ihrer Seele
lesen wie in einem offenen Buch. Es stimmt alles, was Sie mir ge¬
sagt haben, aber das Wichtigste haben Sie mir verschwiegen! Ich
weiß nicht, ob dieser Professor M., Ihr Ehemann, noch einmal aus
seinem Grabe aufgestanden ist, aber vor eineinhalb bis zwei Jahren
muss hinsichtlich seiner Person etwas ganz Furchtbares geschehen
90
sein, ein Konfliktereignis, wie Sie es noch niemals so schlimm erlebt
haben und über das Sie bis heute noch nicht hinweg gekommen
sind!"
Patientin (mit vor Schreck geweiteten Augen, blass und am gan¬
zen Leibe zitternd, sich kerzengerade im Bett aufrichtend, wie ich
noch nie einen Patienten zittern gesehen habe):
„Herr Doktor, woher wissen Sie das, um Gottes willen! Noch niemals
habe ich mit einem Menschen darüber gesprochen, noch nie hat
mich ein Mensch weinen gesehen! Ja, es stimmt! Es stimmt nur zu
genau, auf den Monat genau sogar, es war das Schlimmste, was ich
je erlebt habe in meinem ganzen Leben, wunderschön und schlimm
und grausam. Und Sie haben recht, ich denke auch heute noch an
nichts anderes, unentwegt tags und nachts, wenn ich nicht schlafen
kann, was sehr häufig der Fall ist."
Hamer: „Frau Professor, es ist gut, dass wir beide darüber spre¬
chen. Wir werden hoffentlich noch öfter Gelegenheit haben dazu.
Wenn man mit einem Menschen, der einen versteht, erst einmal
darüber sprechen kann, ist es nur noch halb so schlimm. Sie wer¬
den es sehen." Und dann erzählte die Patientin. Sie konnte das
Konfliktereignis ganz genau auf den Tag, ja auch die Stunde genau,
datieren. Ihr Ehemann hatte eine große Bildersammlung - auch
viele selbstgemalte Bilder -, die er alle dem Museum in H. vermacht
hatte. Da er auch „unverheiratet" war und keine Kinder hatte, war
die Patientin zur Testamentsvollstreckerin von ihm bestimmt wor¬
den. Die Bilder waren auch nach seinem Tode schon nach Husum
gekommen. Aber zwecks Würdigung seiner Persönlichkeit sollte auch
seine wesentliche Korrespondenz, Veröffentlichungen, Manuskripte
etc. dem Museum übergeben werden.
Ende Dezember 79 wurden der Patientin große Bündel verschnürter
Briefe in die Wohnung geschickt; unter anderem ihre eigenen Lie¬
besbriefe, die ihr Mann alle der Reihenfolge nach fein säuberlich
verwahrt gehabt hatte. Die Patientin weiß noch ganz genau, dass
sie alle Briefbündel noch einige Tage liegen ließ. Dann aber zog es
sie magisch - sie weiß noch genau die Stunde anzugeben - zu ihren
eigenen Liebesbriefen von vor 60 Jahren. Und sie sagt: „Herr Dok¬
tor, ich weiß noch genau, wie ich das erste Bündel aufschnürte, es
waren die allerersten Liebesbriefe von mir an meinen Mann. Ich war
wie gelähmt! Es war wunderbar und schauerlich, beglückend und
zugleich trostlos, einfach furchtbar! Herr Doktor, ich habe nicht
wochenlang, sondern viele Monate lang, Tag und Nacht nur geweint,
geweint, geweint! Grausam, grausam! Und doch konnte ich nicht
los von den Briefen, sie zogen mich magisch an: Alles erstand wieder
vor meinem inneren Auge in den Monaten vom 3. Januar 80 an.
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Ich war so glücklich damals und gab ihm alles, was eine Geliebte
ihrem abgöttisch geliebten Mann geben kann. Und alles erlebte ich
wieder aufs Neue, ich spürte förmlich alle Zärtlichkeiten wieder, als
wenn mein Mann noch leben würde.
Jeder Brief erinnerte mich an all die Zärtlichkeiten die wir miteinander
ausgetauscht hatten, an die schönste und unbeschwerteste Zeit
meines Lebens. Und wenn ich dann denken musste, dass mein Ge¬
liebter doch schon tot sei, dann musste ich nur weinen, weinen, nur
immer weinen..., das hat sich bis heute kaum geändert.”
Ich tröstete die Patientin so gut ich konnte und versprach ihr, jeden
Tag zu ihr zu kommen und mit ihr zu reden. Dann schlich ich tief
beschämt aus dem Zimmer. Die glühende, sie selbst verzehrende
Liebe dieser 83jährigen Patientin hätte jeder Julia zur Ehre gereicht.
Ich bewunderte die alte Dame wie eine Heldin und empfand gleich¬
zeitig Mitleid mit diesem einsamen wunderbaren Menschen.
Ich überlegte, wie ich es anstellen konnte, die Erlaubnis des Klinik¬
chefs zu bekommen, dieser alten Dame helfen zu können.
Draußen erwarteten mich - hämisch grinsend - die Kollegen.
Grillo.: „Na, hat ja lange gedauert, haben wohl vergeblich alle
Seelenecken ausgequetscht?"
Hamer: „Mir ist weiß Gott nicht zum Spaßen zu Mute.
Ich will es Ihnen erzählen..."
Nach Beendigung meiner „Anamnese" waren die Kollegen sehr still.
Grillo: „Hm, so ein Zufall, gibt's denn so etwas überhaupt bei ei¬
nem so alten Menschen, seltsam, seltsam. Das muss doch wohl ein
ganz dummer Zufall gewesen sein?! Und genau auf den Monat und
genau ein sexueller Konfliktinhalt, natürlich, die allererste Liebe,
wenn das nicht sexuell ist! Und bis heute hält das immer noch an?
Aber, Herr Hamer, das kann eigentlich doch nur ein riesengroßer
Zufall sein, sonst wäre ja alles verkehrt was wir bisher in der Medi¬
zin gemacht haben! Das kann ich einfach nicht glauben!"
Hamer: Herr Grillo, wir hatten notiert, dass der Zufall eine Wahr¬
scheinlichkeit von 1:10000000 und weniger haben würde. Sie soll¬
ten mir jetzt freundlicherweise schriftlich attestieren, dass mein
System eine Wahrscheinlichkeit von 10000000:1 hat.
Bitte tun Sie das! Ich werde es vom Chef gegenzeichnen lassen.
Der Chef selbst hat den Testfall bestimmt. Es ist nun nicht mehr als
die billigste Pflicht der Kollegen, mir zu attestieren, was die Wahr¬
heit ist: Dass mein System und die EISEREN REGEL des KREBS eine
absolute Gesetzmäßigkeit enthält, die nach reproduzierbarer
Verifizierung an mehr als 500 Fällen nach kausal-logischen Denk¬
regeln der Schulmedizin als bewiesen angesehen werden muss."
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Grillo: „Ich muss schon sagen, dass es mich frappiert. Der Fall
erscheint jetzt auch sonnenklar. Seltsam, dass die Patientin dem
Chef und uns davon nichts erzählt hat. Wir haben sie doch gefragt,
ob sie in den letzten 2 Jahren mit irgendwem Konflikte gehabt hat.”
Hamer: „Sie hat ja auch mit niemandem Konflikte gehabt, nicht
einmal mit dem heißgeliebten Toten, ihrem Ehemann.
Die Diskrepanz zwischen erster himmlischer Liebe und Tod, Zwei¬
samkeit und Einsamkeit war ihr Konflikt eine Julia mit 83 Jahren.
Man braucht als Arzt ein bisschen Güte, um einen anderen armen
Menschen zu verstehen, Herr Grillo!
Was hatten Sie mir noch vom Chef zu sagen?"
Grillo: „Nein, das entfällt jetzt, d.h., ich weiß nicht, was der Chef
jetzt machen wird. Ich kann es einfach noch nicht glauben.”
Hamer: „Herr Grillo, dann können wir uns jetzt nur noch theolo¬
gisch weiter unterhalten überden Glauben im allgemeinen und über
Ihren Unglauben im Besonderen. Aber auf dem Gebiet der nach
kausal-logischen Denkkategorien ausgerichteten naturwissenschaft¬
lichen Medizin sind sie für mich kein Gesprächspartner mehr."
Der Professor Semm erfuhr von diesem furchtbaren „Reinfall" noch
am gleichen Abend. Da es sich um eine Professorin handelte, konn¬
te man auch nicht sagen, der Hamer habe sie beschwatzt oder et¬
was in sie hineingefragt. Denn welche Professorin würde etwas „in
sich hinein” fragen lassen.
Dem Professor Semm wurde die ganze Geschichte nun noch
unheimlicher. Deshalb bestellte er mich am nächsten Morgen
gleich zu sich und sagte: Wie dem auch sei, es gäbe für ihn nichts
als Schwierigkeiten in der Sache und ich müsse sofort verschwin¬
den beziehungsweise mit meinen Untersuchungen aufhören. Er
werde mir auch auf gar keinen Fall irgend etwas attestieren, und
wenn ich noch 100 solcher Fälle hätte, das bringe alles nur Schwie¬
rigkeiten!
Ich sagte ihm: „Herr Professor Semm, ich glaube, Sie sind sich nicht
darüber im Klaren, was Sie tun. Die Verantwortung für das, was Sie
da eben machen, könnten sie gar nicht tragen, wenn Sie wüssten,
was Sie da tun. Aber wenn ich recht habe mit meinem System, -
und die Wahrscheinlichkeit ist unendlich groß - dann werden Sie
sich zum Gespött machen für alle Mediziner dieser Welt.
11. Verlauf: Der Konflikt ist hochaktiv. Die Patientin sagt, sie träu¬
me davon fast jede Nacht. Es sei einfach das Zentrum ihres Lebens,
um das ihre Gedanken kreisen.
Die Schwestern berichteten, die Patientin habe nach meinem Fort¬
gang zwei Stunden geweint. Die Schleusen der Seele waren
gleichsam gesprengt. Sie hat sich alles „von der Seele geweint”.
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12. Bemerkung: Ich habe bei meinen bisherigen 500 Fällen nur
ein einziges Mal einen Menschen so erschüttert erlebt, aber auch so
dankbar, dass sie erstmals einen Menschen gefunden hatte, bei dem
sie sich „aussprechen'' konnte.
13. Prognose: Ist bisher noch nicht abschätzbar. Die Patientin
gehört in eine qualifizierte psychotherapeutische Behandlung.
14. Therapievorschlag: Einzig Psychotherapie eines sehr qualifi¬
zierten Psychotherapeuten. Stillegung der Ovarinen durch Radium¬
oder Rö-Bestrahlung dürfte in diesem Fall nichts mehr bringen, da
man davon ausgehen kann, daß die Ovarien in diesem Alter ohnehin
hormonell stillgelegt sind.
15. Das DIKR-HAMER-SYNDROM u. EISERNE REGEL des KREBS:
Sowohl das DIKR-HAMER-SYNDROM (dramatisch, auf die Stunde
datierbar, gänzlich räumlich und sozial isoliert) als auch die beiden
restlichen Kriterien der EISERNEN REGEL des KREBS sind exakt er¬
füllt. In diesem Fall war vorher eine Wahrscheinlichkeit berechnet
worden von ca. 10000000:1. Also nur unter 10 Millionen Fällen mit
Collum-Ca und im Alter von 83 Jahren hätte es „zufällig" eine solche
Kongruenz mit der EISERNEN REGEL des KREBS geben können!
P.S.:
Damals wußte ich noch nicht zwischen Rechts- und Linkshändigkeit
zu unterscheiden. Diese Patientin muß linkshändig gewesen sein.
Sie hat diesen Konflikt als Revierkonflikt mit sexuellem Inhalt erlit¬
ten, auf der linken Hirnseite.
Aber ein Revierkonflikt dieser Stärke bei einer 83jährigen alten Dame
(Collum-Ca Stadium III) habe ich unter mehr als 30.000 Fällen nicht
gesehen. Der konnte nur sexuellen Inhalts sein.
Ich versichere ehrenwörtlich, daß dieses Protokoll am gleichen Tag
verfaßt ist, als ich aus der Kieler Universitäts Frauenklinik wegen
Stimmigkeit der Eisernen Regel hinausgeworfen wurde.
Ich hatte dort hospitiert. Kein Wort ist hinzugefügt, kein Wort weg¬
gelassen. Nach bestem Wissen sind die Abläufe wahrheitsgemäß
berichtet.
Es war der Lieblingsfall meines Freundes, Graf Antoine D'Oncieu,
der sich, wie er sagt, den „Fall 40" mindestens lOOmal durchge¬
lesen hat.
Dr. Hamer
Da die alte Dame wohl bald 20 Jahre tot sein dürfte, gerät die
Nennung ihres Vornamens zu ihrer Ehre und ist keine Verletzung
des Arztgeheimnisses.
94
Die Eiserne Regel des Krebs (1. Naturgesetz)
Die Eiserne Regel des Krebs besagt, dass jede Krebserkrankung
mit einem DHS beginnt: mit einem allerschwersten, hochakut-dra¬
matischen und isolativen Konflikt-Erlebnisschock, der das Indi¬
viduum auf dem falschen Fuß erwischt.
Die unvermutete Art des Einschlagens ist dabei von größerer
Bedeutung als die „psychologische Inhaltsbewertung" des Konflik¬
tes. Es ist auch immer ein konfliktives Erlebnis, nicht etwa ein Schick¬
salsschlag oder ein Ereignis, an dem der Patient ohnehin nichts hät¬
te ändern können.
Das DHS ist das Dirk Hamer Syndrom, das ich so genannt habe,
als ich selbst beim Tode meines Sohnes so geschockt war und an
einem Hodenkarzinom erkrankte. Es ist ein Schock, der uns nicht
nur gänzlich unvorbereitet „auf dem falschen Fuß" erwischt, son¬
dern gleichzeitig bzw. quasi gleichzeitig auch auf drei Ebenen:
In der Psyche, im Gehirn und am Organ.
In dieser Sekunde ist auch bereits alles einprogrammiert.
Es gibt keinen Konflikt an sich, sondern jeder Konflikt hat immer
einen ganz bestimmten psychisch-biologischen Inhalt und dieser
definiert sich in der Sekunde des DHS.
Der Konfliktinhalt ergibt sich assoziativ, d.h. durch unwillkürli¬
che Gedankenzuordnung und meist am Filter unseres Verstandes
vorbei. So assoziiert das Unterbewusstsein den konfliktiven Inhalt
zu einem biologischen Vorstellungsbereich, z.B. Bereich Mutter/Kind-
Verhältnis oder Bereich Revier, Bereich Wasser, Bereich Angst im
Nacken oder Bereich Selbstwert usw.
Auch hier weiß das Unterbewusste in der Sekunde des DHS genau
zu differenzieren. Denn niemals macht ein Selbstwerteinbruch-Kon-
flikt z.B. im sexuellen Bereich („Du Schlappschwanz ") Osteolysen
(Entkalkungen) der Halswirbelsäule, sondern stets Beckenosteolysen,
also Knochen"krebs" im Becken. Niemals würde ein SWE-Konflikt
im Mutter/Kind-Verhältnis („Du Rabenmutter ”) Osteolysen im Be¬
cken machen, sondern stets einen Knochen"krebs" des Oberarm¬
kopfes, z.B. linke Schulter, bei der Rechtshänderin.
Wir denken , dass wir denken, in Wirklichkeit wird mit uns gedacht.
Wenn uns so ein gewaltiger Konfliktschock trifft, dann wird im
Moment des DHS nicht nur der Konflikt selbst engrammiert, son¬
dern entsprechend dem Konfliktinhalt bildet sich in der Sekunde
auch ein sog. Hamerscher Herd, d.h. ein ganz bestimmter Bereich,
Areal, Region oder Stelle im Gehirn wird markiert (Schießscheiben¬
konfiguration), den man übrigens von der 1. Sekunde an mit unse¬
ren Computertomographen sehen kann - und demzufolge auch eine
schon voraussagbare Veränderung am Organ:
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Entweder eine Zellvermehrung (Tumor) oder es schmelzen Zellen
ein (Nekrosen, Osteolysen), werden zu Löchern oder Ulcera, also
wannenförmige Geschwüre in der Haut oder Schleimhaut oder aber
eine Funktionsstörung (z.B. Lähmung) bei den sog. Krebsäqui¬
valenten, d.h. krebsähnlichen Erkrankungen.
Dabei ergibt sich die Stelle ja nicht zufällig, sondern es ist das
Computer-Relais, das das Individuum in der Sekunde des DHS dem
Konfliktinhalt entsprechend assoziiert, das wiederum mit dem zu
dem Hamerschen Herd gehörenden Organ korrespondiert.
Aus der Lokalisation der Hamerschen Herde kann man also im CT
sehr genau ersehen,
— um welche Art von biologischem Konfliktinhalt es sich handelt,
— welches Organ betroffen ist,
— und ob der Konflikt noch aktiv oder bereits gelöst ist.
Die Vorgänge, die wir im Gehirn sehen, sehen wir aber auch
am Organ - denn sie stehen miteinander in Korrespondenz. So
kann man nicht nur von der Gehirnebene auf die Organebene
schließen, sondern von der Organebene auch auf die
Gehirnebene. Und natürlich auch aus dem Konfliktinhalt wiederum
auf die Organebene und die Gehirnebene. Es handelt sich um ein
sog. überdeterminiertes System. Das bedeutet, dass man immer
von einer Ebene auf die anderen Ebenen exakt (eisern) schließen
kann.
Darum EISERNE REGEL DES KREBS
96
Die 5 Biologischen Naturgesetze
der Germanischen NEUEN MEDIZIN
Die NEUE MEDIZIN (jetzt Germanische Neue Medizin) die 1981
entdeckt wurde, ist eine strenge Naturwissenschaft, die einzig 5
Biologische Naturgesetze hat und keine Hypothese. Sie beschreibt
exakt die medizinisch-biologischen Zusammenhänge des
lebenden Organismus, als Einheit von Psyche, Gehirn und Organ.
In der Germanischen Neuen Medizin wäre der Gedanke absurd
zu fragen, ob vielleicht psychische Vorgänge körperliche Vorgänge
„auslösen" könnten. In der Germanischen Neuen Medizin ist ein
psychischer Vorgang gleichbedeutend mit einem parallel und syn¬
chron ablaufenden cerebralen Vorgang und ebenfalls synchron mit
einem körperlich-organischen Vorgang. Alle Vorgänge von Psyche
und Organ sind durch das Gehirn verbunden und werden dort koor¬
diniert. Das Gehirn ist quasi der große Computer unseres Organis¬
mus, die Psyche wird zum Programmierer, Körper und Psyche
wiederum gemeinsam das Erfolgsorgan des Computers, sowohl bei
optimaler Programmierung, als auch bei einer Störung des Pro¬
gramms. Denn es ist keineswegs nur so, daß die Psyche Gehirn und
Organ programmiert, sondern das Organ vermag auch bei Verlet¬
zungen, quasi eine automatische Programmierung des Gehirns und
der Psyche zu induzieren. Dadurch unterscheidet sich die Germani¬
sche Neue Medizin grundlegend von allen bisherigen medizinischen
Richtungen, insbesondere der sog. Schulmedizin.
Zum 1. Mal in der Medizingeschichte gibt es jetzt eine natur¬
wissenschaftliche Medizin, mit der man jeden beliebigen Patienten¬
fall streng naturwissenschaftlich reproduzieren kann. Dies wurde
am 8. und 9. September 1998 an der Universität Trnava (Slowakei)
demonstriert und amtlich verifiziert! Wir hatten bis dato die Medi¬
zin weitgehend weltanschaulich - theologisch, gesehen, als Kampf
des Bösen mit dem Guten, des Krankmachenden mit dem Gesund¬
erhaltenden. Wir sahen die sog. „Krankheiten” als Pannen der
Natur, als Insuffizienzen der Organe, auch als Strafe Gottes.
Wir sprachen deshalb von „bösartigem Wachstum” und „gutarti¬
gem Wachstum". Wir stellten uns vor, daß Krebszellen und Mikro¬
ben Armeen des Bösen oder des Bösartigen seien, die wir durch
eine Armee des Gutartigen (z.B. des hypothetischen Immunsys¬
tems) bekämpfen mußten, mit Hilfe guter Ärzte und vieler guter
Medikamente, Operationen, Bestrahlungen etc. Wir glaubten sogar,
wir müssten den bösen Teufel mit dem Beelzebub austreiben oder
exorzieren, den Krebs mit schlimmstem Zellgift bekämpfen.
Die Medizin war einem großen Irrtum aufgesessen, deshalb hat¬
ten wir früher nie ein System in der Medizin finden können.
97
Die Germanische Neue Medizin gilt für Mensch, Tier und Pflanze,
ja sogar für das einzellige Lebewesen - für den gesamten Kosmos.
Und sie gilt für alle sog. Krankheiten - alle die es überhaupt nur
gibt, denn sie sind jeweils nur Teile eines normalerweise zweiphasigen
„Sinnvollen Biologischen Sonderprogramms der Natur (SBS)'', und
sie verlaufen alle nach diesen 5 Biologischen Naturgesetzen der
Germanischen Neuen Medizin.
Der Auslöser jeder sog. Erkrankung ist immer ein Biologischer
Konflikt, ein hoch-dramatisches Schockerlebnis - DHS genannt.
Wir sind daher glücklich, „la medicina sagrada"® als Geschenk
zu haben „die „Heilige Medizin"®, die menschlichste und behut¬
samste Medizin, die es je gab oder geben wird und gleichzeitig die
naturwissenschaftlichste, die man sich nur vorstellen kann.
Tor!
Dieses Foto einer Zeitung
aus Lyon veranschaulicht,
wie ein Torwart „auf dem
falschen Fuß" erwischt
wird, konsterniert dem
ganz langsam ins linke
Toreck trudelnden, ab¬
gefälschten Ball nachsieht.
Er hatte den Ball ins
andere Eck erwartet.
Eine ähnliche Konstellation im übertragenen Sinne finden wir beim
DHS, dem Konfliktschock, bei dem der Patient auch „auf dem fal¬
schen Fuß" erwischt wird. Denn eine Konfliktsituation, auf die er
sich vorher einstellen konnte, die macht ihm kein DHS. Das heißt:
Wird der Konflikt stärker, werden auch die Auswirkungen am
Organ stärker, schwächt sich der Konflikt ab, schwächt sich das auch
auf den anderen Ebenen ab. Löst sich der Konflikt, dann ist auch auf
allen 3 Ebenen Konfliktlösung, kommt ein Rezidiv, d.h. kommt der
Konflikt wieder zurück, dann ist auch auf allen 3 Ebenen ein Rezidiv.
In der Sekunde des DHS kann aber noch mehr passieren, denn
in dieser Sekunde werden auch die Schienen gelegt. Schienen sind
zusätzliche Konfliktaspekte oder zusätzliche Wahrnehmungen im
Augenblick des DHS. Denn Mensch und auch Tier „bemerken" in der
Sekunde des DHS - ohne dass sie sich dessen bewusst sind - auch
die Begleitumstände wie bei einer Blitzlicht-Momentaufnahme, dazu
auch Töne, Laute, Gerüche, Empfindungen aller Art und Geschmacks¬
sensationen, und sie behalten diese Aufzeichnungen praktisch le¬
benslang.
98
Kommt der Patient später auf eine solche Schiene, dann kann
daraus ein Rezidiv des Gesamtkonfliktes resultieren.
Wenn dem Patienten die Lösung seines Biologischen Konfliktes ge¬
lingt, kommt er in die zweite Phase des Sonderprogramms, in die
Heilungsphase. Denn exakt mit Beginn der Heilungsphase beginnt
der Organismus mit der Reparatur der Veränderungen - sei es eine
Zellvermehrung oder eine Zellverminderung am Körperorgan und
natürlich auch des betroffenen Hirnrelais.
Und je länger der Konflikt gedauert hat, um so größer sind, bzw. je
länger dauern auch die Reparaturen.
Mit Beginn der Konfliktlösung schaltet der Organismus wieder
um, von der Stressphase in die Ruhephase, Vagotonie genannt.
Auf der Organebene sehen wir nun das, was bisher als das Wich¬
tigste galt: Der Krebs stoppt! Und auf der Gehirnebene sehen wir
parallel dazu, dass der Hamersche Herd nun Oedem bekommt.
Computertomographie (CT)
des Gehirns. Auch für den Laien
deutlich erkennbar: eine
Schießscheibenkonfiguration
(in beginnender Lösungsphase)
mit oedematisierten Ringen
Das 1. Naturgesetz -
Die EISENE REGEL DES KREBS - hat 3 Kriterien:
1. Kriterium:
Jedes Sinnvolle Biologische Sonderprogramm (SBS) entsteht mit
einem DHS (Dirk-Hamer-Syndrom), d.h. einem allerschwersten ,
hoch-akut-dramatischen und isolativen Konflikt-Erlebnisschock,
gleichzeitig auf den 3 Ebenen: Psyche - Gehirn - Organ.
Das DHS ist ein schwerer, hochakut-dramatischer und isolativer
Konfliktschock, der das Individuum „auf dem falschen Fuß erwischt”,
aber zugleich auch eine Chance der Natur, die Panne wieder wett¬
zumachen. Denn in diesem Moment wird ein Sinnvolles Biologisches
Sonderprogramm eingeschaltet, praktisch synchron: In der Psyche,
im Gehirn und am Organ, und ist auch dort feststellbar, sichtbar
und messbar!
99
Die unvermutete Art des Einschlagens ist dabei von größerer Be¬
deutung, als die „psychologische Inhaltsbewertung'' des Konfliktes.
Es ist auch immer ein konfliktives Erlebnis, nicht etwa ein Schick¬
salsschlag oder ein Ereignis, an dem der Betroffene ohnehin nichts
hätte ändern können.
Exakt vom DHS an hat der Patient einen Dauerstress, d.h. er hat
ganz kalte Hände und Füße, er denkt Tag und Nacht über seinen
Konflikt nach, und versucht ihn zu lösen.
Er kann nachts nicht mehr schlafen, und wenn, dann nur in der
ersten Hälfte der Nacht, halbstundenweise, er hat keinen Appetit
mehr, er nimmt an Gewicht ab. Alle Kraft und Intention wird nur
darauf verwendet, mit Hilfe des SBS den Konflikt zu lösen.
2. Kriterium:
Der Biologische Konflikt bestimmt im Moment des DHS sowohl die
Lokalisation des SBS im Gehirn als sog. Hamerscher Herd , als auch
die Lokalisation am Organ a/s Krebs oder Krebsäquivalent.
Es gibt keinen Konflikt an sich, sondern jeder Konflikt hat einen
ganz bestimmten Inhalt und dieser definiert sich in der Sekunde
des DHS. Der Konfliktinhalt ergibt sich assoziativ, d.h. durch unwill¬
kürliche Gedankenzuordnung und meist am Filter unseres Verstan¬
des vorbei. Man denkt, daß man denkt, in Wirklichkeit hat der Kon¬
flikt in Sekundenschnelle schon eingeschlagen, bevor man anfängt
zu denken.
Dieser unerwartete Schock hinterlässt im Gehirn Spuren, die man
mit Hilfe der Computertomographie (CT) des Gehirns fotografieren
kann. Ein solches Relais nennt man einen Hamerschen Herd (HH).
Dieser Begriff stammt allerdings von meinen Gegnern, die diese
Gebilde „die komischen Hamerschen Herde'' genannt hatten.
Dabei ist es schließlich geblieben.
Diese HHe sehen wie konzentrische Ringe einer Schießscheibe aus,
oder wie das Bild einer Wasseroberfläche, in die man einen Stein
hat plumpsen lassen.
Das heißt also, zu jedem Konfliktinhalt gehört ein ganz bestimmter
Krebs und eine ganz bestimmte Stelle im Gehirn.
Aber das Faszinierende in der Germanischen Neuen Medizin ist ja,
daß wir nicht nur die Art des Biologischen Konfliktes bzw. den Konflikt¬
inhalt aus dem CT des Gehirns sofort festlegen können, oder wel¬
ches Organ betroffen ist, und ob eine Zellvermehrung oder Zell¬
verminderung stattfindet, sondern auch gleichsam kriminalistisch
herausfinden können, ob die Konflikte in der konflikt-aktiven Phase
(ca-Phase) oder bereits in der pcl-Phase (Heilungsphase) sind.
100
3. Kriterium:
Der Verlauf des SBS auf allen 3 Ebenen (Psyche-Gehirn-Organ), vom
DHS bis zur Konfliktlösung (Conflictolyse = CL) und epileptischer/
epileptoider Krise auf dem Höhepunkt der pcl-/Heilungsphase und
Rückkehr zur Normalisierung (Normotonie), ist synchron!
Durch den Dauerstress (Sympathicotonie), die ja im Prinzip et¬
was Eingeplantes ist, kommt es jetzt bei den Kommunikations¬
leitungen der Hirnnerven in zunehmenden Maße zu Veränderungen,
d.h. es wird ein immer größeres Areal betroffen oder das einmal
betroffene Areal intensiver alteriert. Gleichzeitig schreitet auch der
Krebs am Organ fort, das Körperorgan wird durch den Krebs ver¬
größert, verkleinert oder aber jedenfalls verändert.
Das 2. Naturgesetz
Das Gesetz der Zweiphasigkeit aller Erkrankungen
bei Lösung des Konfliktes
Jede Erkrankung der gesamten Medizin ist ein zweiphasiges Ge¬
schehen, sofern es zu einer Lösung des Konfliktes kommt.
Wir hatten früher einige hundert „kalte Krankheiten" in unseren
medizinischen Lehrbüchern beschrieben und ebenso einige hundert
„heiße Krankheiten".
Die „kalten Krankheiten" waren solche, bei denen die Patienten kal¬
te äußere Haut, kalte Extremitäten hatten, in Dauerstress waren,
an Gewicht abnahmen, Einschlaf- und Durchchlafstörungen hatten.
Die andere Sorte „Krankheiten" waren solche, bei denen die Patien¬
ten warme oder heiße Extremitäten, meist Fieber hatten, guten
Appetit, aber schlapp und müde waren.
Bei den sog. „kalten Krankheiten" hatte man die nachfolgende
Heilungsphase übersehen oder als eigene „Krankheit" fehlgedeutet.
Bei den sog. „heißen Krankheiten", die ja stets die Heilungsphase
nach vorangegangener konflikt-aktiver Phase darstellten, hatte man
eben diese kalte Phase übersehen oder auch als eigene „Krankheit"
fehlgedeutet.
Im Gehirn haben beide Phasen natürlich ihren Hamerschen Herd
an der gleichen Stelle, allerdings in unterschiedlichem Zustand:
In der konflikt-aktiven Phase stets mit scharf markierten Kreisen,
sog. Schießscheibenkonfiguration, und in der konflikt-gelösten Phase
ist der Hamersche Herd aufgequollen, oedematisiert.
Man könnte sich vielleicht fragen, warum die Mediziner die Ge¬
setzmäßigkeit der Zweiphasigkeit aller Erkrankungen nicht schon
lange erkannt hatten, wenn diese doch so schön regelmäßig ist.
Die Antwort ist so einfach, wie sie vorher schwer war: Es lag schlicht
daran, dass ja nur ein Teil der Konflikte eine Lösung findet.
101
Wenn der Konflikt nicht gelöst werden kann, bleibt die Erkran¬
kung ja einphasig, d.h. das Individuum bleibt in der Konfliktaktivität,
magert immer mehr ab und stirbt schließlich an Entkräftung oder
Kachexie.
Das Schema zeigt, wie durch das DHS der normale Tag-Nacht-
Rhythmus zu einer Dauersympathicotonie geworden ist, der so lan¬
ge andauert, bis durch die Konfliktlösung die Dauervagotonie ein-
tritt.
Nachiphast
Vagcrtonu
lagpliasr
SvmpaihKOUmii'
Konflikt 'VerlauI
Hutonu' - N<rrm<>u>nlc
noi nuilci svnipath/vagotoner
la^'N.aht Rhvtlmms
DaikT-SvmpathicoJonK*
aktive Sonderpro^ramm-
Phase - KniilliktaKtivitiu
Dauer VVt^oionie
Soiuierproi'ramm -
I leilun^sphast
I. \jronie
(£) Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer
Unterbrochen wird diese Dauervagotonie quasi auf dem Tiefpunkt,
durch die epileptische bzw. epiieptoide Krise oder sympathicotone
Zacke, die den Umschlag der vagotonen Phase anzeigt mit der sog.
„Pinkelphase", dem Ausschwemmen eines großen Teils der eingela¬
gerten Flüssigkeit.
Beendet ist das Sinnvolle Biologische Sonderprogramm erst mit
der Rückkehr zur Normalität oder Normotonie.
Jede Erkrankung die eine Konfliktlösung hat, hat auch eine konflikt¬
aktive Phase und eine Heilungsphase. Jede Heilungsphase - sofern
sie nicht durch ein konflikt-aktives Rezidiv unterbrochen wird, hat
auch eine epileptoide Krise, d.h. einen Umschlagpunkt der Heilungs¬
phase, am tiefsten Punkt der Vagotonie.
Die epileptoide Krise (EK)
ist ein Vorgang, den Mutter Natur seit Jahrmillionen eingeübt hat.
Er läuft auf allen drei Ebenen gleichzeitig ab.
Sinn und Zweck dieser Krise, die auf dem Höhepunkt der Heilungs¬
phase eintritt, ist, daß das Hirnoedem ausgepresst und ausgeschie¬
den werden soll und der Patient zur Normalität zurückkehrt.
Das, was wir normalerweise einen epileptischen Krampfanfall mit
Muskelkrämpfen nennen, ist nur eine spezielle Form der epilepti¬
schen Krise, nämlich, nach Lösung eines motorischen Konfliktes.
102
Epileptoide Krisen, d.h. epilepsie-ähnliche Krisen findet man
grundsätzlich für jede sog. Krankheit ein bisschen verschieden, bei
allen Erkrankungen. Hierbei kommt es nicht zu tonisch-klonischen
Krampfanfällen, wie bei den motorischen Konflikten, sondern jede
biologische Konfliktart und Erkrankungsart hat auch ihre ganz spe¬
zifische Art der epileptoiden Krise.
War schon die Heilungsphase im allgemeinen bei einer Reihe von
Erkrankungen nicht ganz ungefährlich, kann sie hier sogar, wenn
man nicht aufpasst, mortal enden.
Mit der epilept. Krise hat sich Mutter Natur mit ganz einfachen
Mitteln ein höchst wirksames Instrumentarium geschaffen, indem
die epilept. Krise eine sehr starke, allerdings kurzfristige, Konflikt¬
aktivität darstellt, d.h. in dieser Krise erlebt der Patient nochmals
seinen gesamten Konfliktverlauf im Zeitraffer durch.
Daher z.B. die starken Angina-pectoris-Schmerzen beim Herz¬
infarkt. Wir hatten nicht gewusst, daß diese Angina pectoris in der
epilept. Krise ihren für das Überleben alles entscheidenden Biolo¬
gischen Sinn hatte. Denn der „ordnungsgemäße Ablauf' der epilept.
Krise, hier des Herzinfarktes, entscheidet über die „ordnungsgemä¬
ße Oedemausschwemmung" und damit über das Überleben.
In der Germanischen Neuen Medizin geben wir deshalb allenfalls,
wenn nötig, Cortison. So stellt uns die epileptoide Krise oftmals vor
noch größere klinische Aufgaben: z.B. die Lyse bei der Pneumonie,
der Herzinfarkt nach einem Revierkonflikt, der Rechtsherzinfarkt mit
Lungenembolie, oder die Absence nach einem Trennungskonflikt,
ebenfalls Diabetes oder Hypoglycämie (Unterzuckerung).
Die EK ist die Stunde der Wahrheit! Der gefährlichste Punkt liegt
unmittelbar am Ende der Krise, da zeigt es sich, ob die epileptoide
Krise ausgereicht hat, das Steuer herumzureißen.
Aber immer darf der Patient wissen: Die allermeisten schaffen
es zu überleben.
Während der 2. Hälfte der Heilungsphase - mit Beginn der epi¬
leptoiden Krise - wird dann im Gehirn harmloses Hirnbindegewebe,
sog. Glia eingelagert, zwecks Reparatur des Hamerschen Herdes.
Dieser Hamersche Herd, also ein mehr oder weniger großer weißer
Fleck oder Bereich im CT, stellt dann das Ende der Heilung dar,
wenn es kein intra- und perifocales Oedem mehr hat.
Wenn man im Computertomogramm Gliaansammlungen im Ge¬
hirn fand, die auch noch mit Jodkontrastmittel gut anfärbbar waren,
dann stand in der Regel die Diagnose fest: „Hirntumor"!
Hirntumoren gibt es aber per definitionem nicht, denn Hirnzellen
können sich nach der Geburt überhaupt nicht mehr teilen, auch
nicht unter Bedingungen die bisher als Hirntumor fehlgedeutet wer¬
den - also schlicht unter gar keinen Bedingungen.
103
Was sich vermehren kann ist harmlose Glia - Bindegewebe des
Gehirns - das genau die gleiche Funktion hat wie das Bindegewebe
unseres Körpers. Diese hellen gliaverdichteten Hamerschen Herde,
die man im Computertomogramm sehen kann, sind Reparaturen
des Organismus an den Hamerschen Herden, also ein Grund zur
Freude statt zum Erschrecken oder gar zur Hirnoperation.
Ein sehr wichtiges Kriterium in der Germanischen Neuen Medizin
ist auch die Händigkeit des Patienten. Denn ohne die Feststellung
der Links- oder Rechtshändigkeit, kann man in der Germanischen
Neuen Medizin überhaupt nicht arbeiten.
Genauso wie man wissen muss, wie alt der/die Patient(in) ist,
welches Geschlecht er/sie hat und ob irgendwelche hormonellen
Besonderheiten oder Eingriffe zu berücksichtigen sind, so z.B. Anti¬
babypille, Eierstocksbestrahlung oder Hormoneinnahme, Klimakte¬
rium etc., so muss man auch wissen, ob der/die Patient(in)
Rechtshänder(in) oder Linkshänder(in) ist.
Jeder kann das bei sich selbst feststellen:
Klatscht man wie im Theater Beifall, dann ist die obenliegende Hand
die führende, d.h., sie bestimmt die Händigkeit.
Liegt die rechte Hand oben, dann ist man rechtshändig, umgekehrt,
wenn die linke Hand oben liegt, ist man vom Gehirn her linkshän¬
dig. Dieser Test ist sehr wichtig, um herauszufinden, auf welcher
Hirnhemisphäre ein Mensch arbeitet, denn es gibt sehr viele um¬
trainierte Linkshänder, die sich selbst für Rechtshänder halten.
Jedoch erinnern sie sich meist, daß sie gewisse wichtige Dinge,
die Rechtshänder nur mit der rechten Hand tun können, nur mit der
Linken machen können. Viele sind z.B. zum Schreiben, auf die rech¬
te Hand trainiert worden und meinen deshalb sie seien Rechtshän¬
der. Vereinfacht gesagt, ist die rechte Kleinhirn- und Großhirnhälfte
überwiegend für die linke Körperseite, und umgekehrt - die linke
Kleinhirn- und Großhirnhälfte für die rechte Körperseite zuständig.
Die Links- und Rechtshändigkeit beginnt im Gehirn, genauer
gesagt, mit dem Kleinhirn, denn vom Kleinhirn ab ist alles seiten¬
mäßig definiert. Während die Links- und Rechtshändigkeit im Stamm¬
hirn praktisch keine Rolle gespielt hat.
Vom Organ zum Gehirn oder vom Gehirn zum Organ ist die Kor¬
relation immer eindeutig. Lediglich bei der Korrelation zwischen
Psyche und Gehirn oder Gehirn und Psyche ist die Links- und
Rechtshändigkeit von Wichtigkeit, weil sie ja über den Konflikt/
Gehirnweg entscheidet. Somit auch darüber, welche „Krankheit" die
Patienten überhaupt bei welchem Konflikt erleiden können.
Beispiel: Eine rechtshändige Frau erleidet bei einem Identi¬
tätskonflikt ein Rectum-Ca, eine linkshändige Frau dagegen, bei dem
gleichen Konflikt, ein Magen- oder Gallengangsulcus-Ca.
104
Ein rechtshändiger Mann bekommt bei einem Revierärger-Konflikt
ein Gallengangsulcus- oder Magenulcus-Ca; der linkshändige Mann
dagegen, bei dem gleichem Konflikt, ein Rectum-Ca.
Bei einer rechtshändigen Frau z.B. ist die linke Brust für das Kind
und die Mutter der Frau und das Nest zuständig, und die rechte
Brust für den oder die Partner, wozu eigentlich alle übrigen Men¬
schen, also: Schwiegermutter, Nachbarn, Chef, Freunde etc., außer
kleinen Kindern oder als Kinder empfundenen Menschen und Tiere
gehören. Bei der Linkshänderin ist das genau umgekehrt.
Die Linkshändigkeit zeigt uns auch in ganz besonderer Weise,
daß die Biologischen Konflikte nichts primär mit Freud und her¬
kömmlicher Psychologie zu tun haben, sondern wirklich biologisch
determiniert sind. Denn daß eine linkshändige junge Frau von ei¬
nem sexuellen Konflikt die organischen Symptome eines männli¬
chen Revierkonfliktes (Angina pectoris) und dadurch bedingt im
psychischen Bereich eine Depression erleidet, würde ja „rein psy¬
chologisch" gar keinen Sinn machen.
Die Linkshänderin verliert auch niemals ihre Eierstockfunktion,
also sie hat nach wie vor ihren Eisprung und ihre Periodenblutung,
während eine Rechtshänderin dann keinen Eisprung mehr hat. Inte¬
ressant ist in dem Zusammenhang auch, daß bei eineiigen Zwillin¬
gen stets einer linkshändig und der andere rechtshändig ist.
linke Hand oben
linkshändig
rechte Hand oben
rechtshändig
105
Das 3. Naturgesetz
Das ontogenetische System der Tumoren u. Krebsäquivalente
Die Embryologen teilen allgemein die Embryonalentwicklung ein in
die drei sogenannten Keimblätter: Das Entoderm (Inneres Keim¬
blatt), das Mesoderm (Mittleres Keimblatt), das Ektoderm (Äußeres
Keimblatt), die sich schon zu Beginn der Entwicklung des Embryos
herausbilden und aus denen sich alle Organe ableiten.
Jede Zelle bzw. jedes Organ des Körpers kann man einem dieser
sog. Keimblätter zuordnen. Die Germanische Neue Medizin ordnet
daher alle sog. Krankheiten nach Keimblattzugehörigkeit. Ordnen
wir nämlich alle diese verschiedenen Geschwülste, Schwellungen,
Ulcera, nach dieser Entwicklungsgeschichte, bzw. nach den Kriteri¬
en der verschiedenen sog. Keimblätter, dann stellt man fest, daß
die sog. „Krankheiten” mit gleicher Keimblattzugehörigkeit - beim
mittleren Keimblatt noch unterschieden zwischen der Kleinhirn- und
Großhirnmarklager-gesteuerten Mesoderm-Zugehörigkeit - auch
noch andere Eigenschaften und Besonderheiten aufweisen.
Denn zu jedem dieser Keimblätter gehört, entwicklungsgeschicht¬
lich bedingt, ein spezieller Gehirnteil, eine bestimmte Art von
Konfliktinhalt, eine bestimmte Lokalisation im Gehirn, eine ganz
bestimmte Histologie, spezifische keimblatt-verwandte Mikroben.
Und darüber hinaus hat auch jede sog. Krankheit - in Wirklichkeit
„Sinnvolle Biologische Sonderprogramme der Natur” - auch noch
einen entwicklungsgeschichtlich verstehbaren Biologischen Sinn.
Die Zellen bzw. Organe, die sich aus dem inneren Keimblatt ent¬
wickelt haben, haben ihre Relais, ihren Steuerungsplatz, von wo
aus sie dirigiert werden, im Stammhirn, der; allerältesten Teil des
Gehirns. Auch dort finden wir wieder eine geordnete Lokalisation,
denn sie beginnen rechts dorsal mit den Erkrankungen des Mundes,
genau genommen mit der rechten Mundseite, des (rechten) Nasen¬
rachenraums und ordnen sich dann entgegen dem Uhrzeigersinn
und entsprechend dem Magen-Darmtrakt und enden mit dem Sig¬
ma und der Blase (und mit der linken Seite des Mundes).
Histologisch sind alle Karzinome Adeno-Karzinome und zwar ohne
Ausnahme. Die zu diesem Keimblatt gehörenden Organe machen
im Krebsfall Zellvermehrung mit kompakten Tumoren des Adeno-
Zelltyps, z.B. i. d. Leber, im Darm, die Rundherde i. d. Lunge, usw.
Alle Zellen bzw. Organe, die sich aus dem äußeren Keimblatt
entwickelt haben, haben ihre Steuerungsrelais in der Hirnrinde des
Großhirns, dem jüngsten Teil unseres Gehirns. Sie alle machen im
Krebsfall Zelleinschmelzung in Form von Geschwüren und Ulcera,
oder aber eine Funktionsänderung auf organischer Ebene, also z.B.
einen Diabetes oder eine Lähmung usw. Beim mittleren Keimblatt
unterscheiden wir eine ältere und ein jüngere Gruppe.
106
Die Zellen bzw. Organe, die zu der älteren Gruppe des mittleren
Keimblatts gehören, haben ihr Relais im Kleinhirn, d.h. sie gehören
noch zum Althirn und machen deshalb im Krebsfall ebenfalls kom¬
pakte Tumoren in der konflikt-aktiven Phase und zwar vom adenoi¬
den Zelltyp, z.B. in der Brust, auch Melanome, oder Mesotheliome
im Pericard = im Herzbeutel, in der Pleura = Brustfell oder im Peri¬
toneum = also Bauchfell.
Die Zellen bzw. Organe, die zu der jüngeren Gruppe des mittle¬
ren Keimblatts gehören, haben ihren Steuerungsplatz im Marklager
des Großhirns, und machen im Falle des SBS in der konflikt-aktiven
Phase Nekrosen oder Gewebslöcher, also Zelleinschmelzung, wie
z.B. die Löcher im Knochen, in der Milz, in der Niere oder im Ovar.
Je höher wir in der phylogenetischen Evolution vorangeschritten
sind, desto höher entwickelt und desto komplizierter wurden auch
die Programme unseres Gehirns.
Von den archaischen ältesten Programmen unseres Stammhirns,
über die schon etwas komplizierteren Konfliktinhalte des Kleinhirns,
über die schon erheblich komplizierteren des Marklagers unseres
Großhirns, bis hin zu den corticalen Konfliktinhalten, die eben von
unserer Hirnrinde gesteuert werden (z.B. für die verschiedenen kom¬
plizierten „Rudelprogramme" etc.).
Ursprünglich hatte man mal unter Krebs einen echten Tumor mit
starker Zellvermehrung verstanden. Man vermutete, daß die Zellen
des Tumors wegschwimmen und an anderen Stellen des Körpers
Tochtergeschwülste machen könnten, sog. „Metastasen", die es aber
in Wahrheit nicht gibt. Metastasen sind immer Zweit- oder Dritt-
konflikte, meist iatrogen, also ärztlich verursacht.
Wird heute einem Patienten in der sog. Schulmedizin die Diag¬
nose „Krebs" mitgeteilt, dann empfinden das die meisten Patienten
ebenfalls als niederschmetternden Schock, der dann sofort weitere
Panikkonflikte und damit neue Krebse auslösen kann, die dann schul¬
medizinisch als sog. Metastasen gelten. Das Märchen von den Me¬
tastasen ist eine unbewiesene und unbeweisbare Hypothese. Denn
noch niemals hat ein Forscher eine Krebszelle im arteriellen Blut
eines sog. Krebspatienten finden können. Aber dort müßte man sie
ja finden, wenn sie in die Peripherie, d.h. in die Außenbezirke des
Körpers schwimmen würden.
Auch, daß sich die Krebszellen unterwegs, auf ihrem nie beob¬
achteten Weg durch das Blut, sogar noch verändert hätten und z.B.
eine Darmkrebszelle, die im Darm einen blumenkohrartigen, kom¬
pakten Tumor gemacht hat, plötzlich in den Knochen gewandert
wäre, wo sie sich in einen Knochenschwund verwandeln könnte,
ist der helle Wahnsinn und von mittelalterlichem Dogmatismus.
107
Das Faktum, daß da ein zweites oder gar drittes Karzinom vor¬
handen ist, wird ja nicht bestritten, wohl aber die Bewertung dieses
Faktums.
Für die sog. Keimblätter hatte sich in der Schulmedizin auch nie¬
mand mehr interessiert. Niemand hatte geahnt, wie wichtig sie sind.
Und das ist der eigentliche Grund warum man bisher in die ganze
Krebsentstehung nie ein System hatte hineinbringen können.
In den Lehrbüchern der Zukunft wird man die sog. Krankheiten
daher nicht mehr nach Fachbereichen bisheriger Art ordnen, son¬
dern nach Keimblattzugehörigkeit.
Diese Ordnung ist die biologisch-natürliche Ordnung der sog.
Erkrankungen oder Sonderprogramme der Natur.
Alle unsere Biologischen Konflikte können wir nun entwicklungs¬
geschichtlich einordnen. Wir wissen, wann die jeweils speziellen Ver¬
haltensweisen entwicklungsgeschichtlich entwickelt und einprogram¬
miert wurden.
Und es gibt deshalb nicht nur Organe und Hirnareale die zusam¬
mengehören, sondern auch Konflikte die entwicklungsgeschichtlich
verschwistert sind, sie haben alle die gleiche histologische Zell¬
formation und in der Heilungsphase finden wir dort auch immer die
gleichen Mikroben.
Das ontogenetische System der Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme der Natur
Tagphase: Sympathicotonie
Nachtphase: Vagpt t inie
SYMPATHICOTONIE
Konfliktaklivilätsphase
Zcll-Stliwuiul
GewtbtoNekrose oder
Ufcera
Zelfvcrmehrung, Tumor
und
Mykobakterien Afcrniehnjiig
VAGOTONIE
Konflikt lösungsphase
Zell Vermehrung «ur
1 irrwebe- Restit ul ion
|/ i mdu ai" wwfcrii
Baklcrimvermehrung
lu Virm. fall* ei Vinrn gibt»
Tumorabbau
durch Arbeit der Pilze
oder Pi 1/baktcrien - Tbc
Eutonie = Nonnotonic
normaler svmpatlyVagotoner
Ta^NaVh i - Rhy 11 imus
Dauer-Sympathicotonie
ak« ive Sonilc rorc)gramm-
Phase “ KonfhkLiKiiviiat
Dauer-Vagotonie
Nonderprogiaittin
Heilungsphase
Eu ton io
(C) Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer
108
Das 4. Naturgesetz
Das ontogenetisch-bedingte System der Mikroben
Die Mikroben hatten wir bisher nur so verstanden, als würden sie
die sog. Infektionskrankheiten bewirken und diese Anschauung
schien nahe zu liegen, weil wir ja bei den sog. Infektionskrankhei¬
ten auch stets eben diese Mikroben fanden.
Nur das hatte nicht gestimmt. Denn diesen vermeintlichen In¬
fektionskrankheiten ging immer eine konflikt-aktive Phase voraus.
Und erst mit der Konfliktlösung dürfen diese Mikroben aktiv wer¬
den. Und zwar werden sie dirigiert und aktiviert von unserem Ge¬
hirn. Und sie helfen uns in dem Sinne, daß sie die Folgen des über¬
flüssig gewordenen Krebses, also den Tumor, abräumen, der nach
Erfüllung seiner Aufgabe nicht mehr gebraucht wird, oder in dem
die Bakterien und Viren die Löcher, Nekrosen, Gewebszerstörungen
der Großhirngruppe, wieder aufbauen helfen. So sind sie unsere
treuen Helfer, unsere Gastarbeiter.
Die Vorstellung von dem Immunsystem als der Armee, die ge¬
gen die bösen Mikroben kämpft, war schlicht falsch gewesen. Denn
die Mikroben sind nicht Verursacher von „Krankheiten”, sondern sie
sind Optimierer der Heilungsphase.
Das 4. Naturgesetz der Germanischen Neuen Medizin-
das ontogenetisch-bedingte System der Mikroben - ordnet nun die
Mikroben wiederum den 3 Keimblättern zu, denn zu jeder keimblatt¬
verwandten Organgruppe gehören auch spezifische keimblatt-ver¬
wandte Mikroben.
Zusammen mit der Programmierung unserer Organe in den ver¬
schiedenen Hirnrelais unseres Computers Gehirn sind auch unsere
treuen Spezialarbeiter, die Mikroben, gleich mit einprogrammiert
worden.
Hieraus ergibt sich, dass
— die ältesten Mikroben, Pilze u. Pilzbakterien (Mykobakterien) für
das Entoderm, bedingt noch für das Kleinhirn-Mesoderm, jedenfalls
aber nur für die Althirn-gesteuerten Organe zuständig sind
(für uns Menschen sind das fast ausschließlich die Tbc- Mykobakte¬
rien,. auch „säurefeste Stäbchen" genannt, weil ihnen die Magen-
säure nichts anhaben kann),
— die alten Mikroben, nämlich die Bakterien, die für das Großhirn¬
gesteuerte Mesoderm zuständig sind und alle Organe die davon ge¬
bildet worden sind,
-- die jungen sog. Mikroben, nämlich die Viren, sofern es die realiter
überhaupt gibt, die im strengen Sinne keine echten Mikroben, also
keine Lebewesen sind, und ausschließlich für das Ektoderm, bzw.
für die von der Großhirnrinde gesteuerten Organe zuständig sind.
109
Zuständig heißt in diesem Sinne, dass auch jede der Mikroben-
Gruppen jeweils nur bestimmte Organgruppen „bearbeitet", die die
gleiche Keimblattzugehörigkeit haben, d.h. aus dem gleichen Keim¬
blatt stammen.
Der Zeitpunkt, von wann ab die Mikroben „bearbeiten" dürfen,
hängt nicht etwa, wie wir alle bisher fälschlicherweise angenommen
hatten, von äußeren Faktoren ab, sondern wird vielmehr ausschlie߬
lich von unserem Computer Gehirn bestimmt.
Das ontogenetisch bedingte System der Mikroben
EKTODERM
MESODERM
ENTODERM
Zusammenhänge zwischen GEHIRN - KEIMBLATT - MIKROBEN
(£) Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer
Wir haben ja die Mikroben auch als etwas „Bösartiges" betrach¬
tet, das wir ausrotten mussten. Das war barer Unsinn!
Wir brauchen die Mikroben dringend, und zwar die ganze Palet¬
te, die in unserem Breitengrad üblich ist. Fehlen uns z.B. „aus hygi¬
enischen Gründen" die Mykobakterien (Tbc), dann können wir un¬
sere Tumoren in der Heilungsphase nicht mehr wieder abbauen.
Das hat für eine ganze Reihe von Tumoren katastrophale Folgen:
Bei einem Schilddrüsen-Ca z.B. bedeutet das, dass es trotz Lösung
des Konflikts nicht abgebaut werden kann und weiterhin große Men¬
gen Thyroxin produzieren wird. Das hat eben den Grund, dass die
Mykobakterien fehlen, die normalerweise den Tumor abbauen und
den Tyroxinspiegel wieder auf Normalwerte abfallen lassen.
Auch ein Dickdarm-Ca kann erhebliche Komplikationen verur¬
sachen und muss dann chirurgisch entfernt werden, wenn keine
Mykobakterien vorhanden sind.
110
Mykobakterien gibt es so lange oder fast so lange, wie es Einzel¬
ler gibt, also lange bevor es Tiere oder Menschen gab. Sie haben
eine klare Aufgabe, nämlich die Tumoren, die vom Althirn gesteuert
sind, vom Beginn der Heilungsphase an zu verkäsen und abzubau¬
en. Aber wie die Tumoren selbst, die sie abbauen müssen, wenn sie
ihre Funktion erfüllt, ihren Dienst getan haben, vermehren sich die
Mykobakterien ebenfalls in der konflikt-aktiven Phase.
Wir wissen also jetzt, dass wir die Mykobakterien (Tbc), auch
wie gesagt „säurefeste Stäbchen" genannt - weil ihnen die Magen¬
säure nichts ausmacht - dass wir also diese Mykobakterien vom
DHS an haben müssen! Wenn wir sie nach der Konfliktlösung be¬
kommen, in der Heilungsphase, nützen sie uns für dieses Sinnvolle
Biologische Sonderprogramm nichts mehr, weil sie sich ja nur in der
konflikt-aktiven Phase vermehren.
Offenbar lässt unser Organismus - im Zusammenspiel mit sei¬
nem Freund, dem Mykobakterium - nur genau so viele säurefeste
Stäbchen produzieren, wie später zur Verkäsung des Tumors ge¬
braucht werden. Und wir Dummköpfe und Zauberlehrlinge hatten
geglaubt, wir müssten die Tuberkulose ausrotten.
Dagegen gehören die Bakterien zur Großhirngruppe und machen
wie alle Organe die vom Großhirn gesteuert werden - hier speziell
vom Großhirnmarklager - Zellvermehrung in der Heilungsphase.
Deshalb vermehren sich die Bakterien auch erst mit der Conflictolyse
(Konfliktlösung).
Die Viren sind keine eigenständigen Lebewesen, wie die Bak¬
terien, sondern nur komplizierte körpereigene Eiweißmoleküle, die
sich - und zwar ausschließlich in der Heilungsphase, nach der Kon¬
fliktlösung - vermehren und beim Wiederaufbau der Ulcera der Haut
und der Schleimhäute helfen.
Bisher ist allerdings noch nicht sicher, ob es überhaupt Viren in
dem von uns hypothetisch gedachten Sinne gibt.
Wir sehen jetzt, dass sich die Mikroben sinnvoll und entwick¬
lungsgeschichtlich verstehbar in den biologischen Prozess der Sinn¬
vollen Biologischen Sonderprogramme einfügen. Sie sind gleichsam
mit uns und für uns gewachsen. Sie sind jeweils ein Glied eines
Regelkreises, was wir nicht gewusst hatten.
Die Regelkreise der Natur können aber nicht funktionieren, wenn
wir Zauberlehrlinge willkürlich irgendwelche Faktoren herausneh¬
men. So ziemlich alles, was wir „modernen Schulmedizyniker" ge¬
macht hatten, war Unsinn.
111
Das 5. Naturgesetz
Das Gesetz vom Verständnis einer jeden sog. Krankheit als Teil
eines (entwicklungsgeschichtlich verstehbaren) Sinnvollen Biologi¬
schen Sonderprogramms der Natur
Als ich 1981 die „Eiserne Regel des Krebs" und die Zweiphasigkeit
der Erkrankungen entdeckt und im Oktober 1981 als Habilitation
der Universität Tübingen eingereicht hatte, glaubte ich die Zu¬
sammenhänge des Krebs entdeckt zu haben.
Zwei Jahre später merkte ich im Zuge meiner weiteren Forsch¬
ungen, dass nicht nur die Karzinomerkrankungen, sondern auch alle
übrigen Erkrankungen offensichtlich nach diesen beiden Biologischen
Naturgesetzen verlaufen.
1987 gelang es mir auf der Grundlage der Embryologie und der
Verhaltensforschung das dritte und vierte Biologische Naturgesetz
zu finden. Ich stellte zu meiner Überraschung fest, dass sämtliche
Erkrankungen der gesamten Medizin sich nach diesen 4 Biologischen
Naturgesetzen erklären und an jedem einzelnen Fall reproduzieren
lassen. Durch diese biologische Sicht gelangte ich fast notgedrun¬
gen zu einer geradezu atemberaubenden Konsequenz:
Als ich die sog. Erkrankungen der einzelnen Keimblätter geson¬
dert betrachtete, stellte ich fest, dass es offensichtlich einen Biolo¬
gischen Sinn gibt. Ich merkte, daß die sog. Krankheiten keine sinn¬
losen Fehler der Natur darstellen, die es zu bekämpfen gilt, sondern
dass jede sog. Erkrankung Teil eines sinnvollen Geschehens ist,
so dass ich regelrecht gezwungen wurde für jede einzelne zu
fragen:
- Wodurch ist diese „Krankheit" entstanden?
- Welchen Biologischen Sinn hat sie?
Es ergab sich für mich, dass wir bei vielen Erkrankungen den Biolo¬
gischen Sinn nur aus der Embryologie verstehen können.
Es ergab sich weiter, dass wir den biologisch-sozialen Zusam¬
menhang in dieses biologische Sinnverständnis mit einbeziehen
müssen. Schließlich stellte sich für mich die Frage, ob unser bishe¬
riges Verständnis vom Wesen der Krankheiten mit dem Begriff
„Krankheit" schlechthin nicht falsch war, weil wir uns des Biologi¬
schen Sinnes der „Krankheiten" nicht bewusst waren.
Es gelang mir nachzuweisen, daß der Biologische Sinn der sog.
Erkrankungen keimblattabhängig ist. Dieser ist ungeheuer wichtig,
und sogar eine der zentralen Säulen für das Verständnis der ge¬
samten Germanischen Neuen Medizin. Daraus ergab sich für mich
ein ganz neues nosologisches Verständnis des früheren Begriffs
Krankheit. Aus diesem Grunde dürfen wir eigentlich im früheren
Sinne nicht mehr von Krankheit sprechen, sondern von einem Sinn¬
vollen Sonderprogramm der Natur.
112
Der Beginn dieses Sonderprogramms, das DHS, ist bereits ein
sinnvoller Vorgang, um dieses Sinnvolle Biologische Sonderprogramm
(SBS) einzuschalten.
Seit wir die vermeintlichen „Krankheiten" nicht mehr als „Bös¬
artigkeiten", Pannen der Natur oder Strafe Gottes verstehen, son¬
dern als Teile oder einzelne Phasen unserer Sinnvollen Biologischen
Sonderprogramme der Natur, seither kommt dem Biologischen Sinn
der in jedem SBS enthalten ist, natürlich entscheidende Bedeutung
zu. Das SBS hat also einen sinnvollen biologischen Zweck oder: mit
dem SBS soll etwas Sinnvolles oder sinnvoll biologisch Notwendiges
erreicht werden.
Allerdings liegt der Biologische Sinn, wie wir gesehen haben,
siehe Schema, einmal in der konflikt-aktiven Phase, und ein ande¬
res mal in der konflikt-gelösten Phase.
Hier hat sich Mutter Natur einfach die Freiheit genommen, beides
zu realisieren, allerdings ganz ordnungsgemäß, in verschiedenen
Keimblattgruppen, obwohl die Althirn-gesteuerten Organe und die
Großhirnrinde-gesteuerten Organe sonst in ihrem Verhalten dia¬
metral entgegengesetzt sind:
Die Althirn-gesteuerten Organe machen Zellvermehrung in der
ca-Phase, die Großhirnrinde-gesteuerten Organe machen Zell¬
schwund in der ca-Phase. Aber hinsichtlich ihres Biologischen Sinns
dürfen wir nicht vergessen, daß Mutter Natur (siehe Pilze und My¬
kobakterien) ja auch schon vom DHS ab die pcl-Phase im Auge hat.
Denn vom DHS ab vermehren sich die Mykobakterien (Tbc), die
aber erst mit der Conflictolyse zum Einsatz kommen, d.h. es wer¬
den entsprechend nur so viele Mykobakterien „vorproduziert", wie
nachher zum Abräumen des Tumors notwendig sind.
Beispiel: Sitzt ein Brocken, der zu gierig verschlungen wurde, damit
ihn nicht der Konkurrent bekommen sollte, im Darm fest, weil er zu
groß ist, dann erleidet das Individuum eine Kolik. Zusammen mit
dieser Kolik, die in diesem Fall das DHS ist, schaltet sich jetzt ein
Sinnvolles Biologisches Sonderprogramm ein, d.h. es wächst nun
proximal, also aufwärts oder mundwärts ein Darmkrebs.
Das bedeutet, rasche Zellvermehrung - (schulmedizinisch: stark mi¬
totisch wachsend, ganz hochbösartig!) Gleichzeitig vermehren
sich genauso rasch die Mykobakterien (sofern das Individuum
mindestens ein einziges von der Sorte vorrätig hatte).
Der Biologische Sinn ist: Der Darmkrebs besteht aus Millionen,
bes. stark Verdauungssaft-produzierenden „Wegwerfzellen" zum ein¬
maligen Gebrauch. Es wird buchstäblich literweise Verdauungsaft
produziert und damit der zu große Brocken abgedaut, verkleinert,
und irgendwann ist er klein genug und rutscht durch.
Das ist die Conflictolyse (Konfliktlösung).
113
Von diesem Moment an arbeiten die Mykobakterien, vom Gehirn
gesteuert, aber auch selbst aus vielen Millionen Jahren Erfahrung
wissend, welche (Wegwerf-)Zellen sie verkäsend abbauen dürfen
und welche nicht, und räumen ausschließlich die Wegwerfzellen,
sprich: den Tumor wieder ab. Das Ganze passiert unter starkem
typischem Nachtschweiß gegen Morgen und hoher, später subfebriler
(leichter) Temperatur. Es werden also einfach nur die neu entstan¬
denen Zellen durch Verkäsung abgebaut und zurück bleibt dann
später eine Narbenplatte.
Der Patient muss nun verstehen lernen, das zu übertragen.
Bei uns ist dieser „hässliche unverdauliche Konflikt" wegen des „un¬
verdaulichen Brockens" normalerweise kein Nahrungsbrocken mehr,
sondern ein „unverdaulicher Brocken im übertragenen Sinne". Also:
ein Auto, ein Haus, eine Erbschaft, ein geplatztes Geschäft oder ein
verlorener Prozess etc. Wir reagieren aber biologisch-„archaisch"
noch so, als wenn es noch der unverdauliche Nahrungsbrocken wäre,
der uns diesen „hässlichen unverdaulichen Konflikt" gemacht hätte.
Vergleichbares passiert in der weiblichen Brust:
(Biologischer Sinn: in der ca-Phase). Wenn eine rechtshändige Frau
einen Mutter/Kind-Konflikt erleidet, dann wächst bei ihr in der lin¬
ken Brust ein adenoider Brustdrüsenkrebs, d.h., es vermehrt sich
das Brustdrüsengewebe. Der Biologische Sinn ist eindeutig der, dem
Säugling, der z.B. durch einen Unfall jetzt eine Entwicklungsstö¬
rung durchmacht, Hilfestellung zu geben, in dem er nunmehr mehr
Muttermilch bekommt. So versucht der Organismus der Mutter, den
entstandenen Schaden wieder auszugleichen.
Solange also der Konflikt andauert, wächst der Brustdrüsen¬
tumor, sprich: die Milchvermehrung hält an. Erst in dem Augen¬
blick, wo der Säugling wieder ganz in Ordnung ist, erfolgt die Lö¬
sung des Konflikts, d.h. das Brustdrüsenwachstum stoppt.
Zurück bleibt später eine Kaverne. Diese kann entweder ein to¬
taler, mit Flüssigkeit mehr oder weniger aufgefüllter Hohlraum sein
oder eine Art ausgedünnter Bereich, wie ein Schwamm oder ein
Schweizer Käse. In jedem Fall hat die Brust so ziemlich wieder das
Aussehen, das sie vorher hatte, ist auch funktionell, sowohl hin¬
sichtlich des derzeitigen Stillens, als auch hinsichtlich zukünftiger
Stillfähigkeit voll intakt.
Natürlich spielen sich diese Vorgänge bei den Frauen in den sog.
zivilisierten Ländern meist außerhalb der Stillzeit ab.
Bekommt eine Frau in der Zivilisation einen Mutter/Kind-Konflikt
während sie nicht mehr stillt, dann wächst ein solcher Brustdrüsen¬
tumor und imitiert den Zweck des mehr-Milch-geben-wollens an den
Säugling, der zwar als Kind, meist aber nicht mehr als Säugling
vorhanden ist.
114
Anders beim Wasser- und Flüssigkeitskonflikt
(Großhirn-Mesoderm), hier sehen wir in der konflikt-aktiven Phase
eine Nekrose im Nierengewebe und gleichzeitig ist auch immer der
Blutdruck erhöht, der aber den Sinn hat, das durch die Nekrose
gebildete Loch im Nierengewebe funktionell zu kompensieren, da¬
mit ausreichend Urin und Harnstoff ausgeschieden werden kann.
In der Heilungsphase bildet sich von der Nekrose der Niere aus
eine Ausstülpung, die mit Flüssigkeit gefüllt ist.
Dies nennen wir eine Nierenzyste. Im Inneren der Zyste findet jetzt
eine starke Zellvermehrung statt (Wilms), an deren Ende, nach 9
Monaten, statt der Flüssigkeit ein festes Zellgewebe gebaut ist, mit
einem eigenen Blutgefäßsystem (Nephroblastom).
In der Zeit ist die Zyste überall an der Umgebung „angewach¬
sen", die sich später aber, wenn sie festgeworden, d.h. induriert
ist, von alleine wieder ablöst. Hier liegt der Biologische Sinn in der
Heilungsphase, d.h. mit einer bleibenden Vergrößerung, sowohl
parenchymatös, als auch funktionell am Ende der Heilungsphase.
Warum Mutter Natur das hier so handhabt, können wir noch nicht
so ganz verstehen. Möglich ist, dass eine echte parenchymatöse
und funktionelle Organvergrößerung, die bleibend sein soll, nicht so
„auf die Schnelle" möglich ist, wie das bei der raschen Mitose der
„Wegwerfzellen" der Fall ist, weil es da ja eh nicht so genau darauf
ankommt. Denn diese Zellen sind ja nur für kurze Zeit geplant und
werden danach ohnehin wieder abgebaut.
Bei den Großhirnrinden-gesteuerten Karzinomen liegt der Biolo¬
gische Sinn wieder in der ca-Phase, aber im Gegensatz zu der Zell¬
vermehrung bei den Althirn-gesteuerten Organen, wird hier gerade
das Gegenteil erreicht, nämlich durch Zellschwund der Plattenepithel¬
schleimhaut, die dann in der Heilungsphase wieder aufgebaut wird.
Da aber bisher niemand etwas wusste, wurden die Restitutionen
oder das Wiederauffüllen der Nekrosen und Ulcera in der pcl-Phase
auch als Krebs oder Sarkom bezeichnet, weil ja dabei auch Zell¬
vermehrung (Mitosen) mit großen Zellen und großen Kernen statt¬
finden - allerdings zum Zweck der Heilung.
Jetzt können wir auch verstehen, warum wir die Krebsentstehung
nie begreifen konnten, solange wir diese Zusammenhänge und vor
allem den entwicklungsgeschichtlichen Entstehungsmechanismus
unserer biologischen Konfliktprogramme nicht verstanden hatten.
La medicina sagrada (wie die Spanier sagen) hat alles umgedreht,
nichts stimmt mehr, außer den Fakten. Aber nicht nur jedes Sinn¬
volle Biologische Sonderprogramm hat seinen Biologischen Sinn,
sondern auch die Kombination solcher SBS im Sinne einer schizo¬
phrenen Konstellation haben wiederum einen ganz besonderen Bio¬
logischen Sinn, quasi einen „Übersinn".
115
Damit ist keineswegs etwas Transzendentelles, Weltanschauli¬
ches oder Spirituelles gemeint, sondern die Tatsache, daß Mutter
Natur offenbar die Möglichkeit hat, bzw. eingeübt hat, bei scheinbar
ausweglosen Situationen (z.B. Psychosen) gleichsam neue Dimen¬
sionen zu eröffnen, mit denen das Individuum doch noch eine Chance
hat, diese schwere Situation wieder zu meistern. Auch hier eröffnet
die Germanische Neue Medizin ganz neue Dimensionen einer sinn¬
vollen therapeutischen Betreuung.
Mit dem 5. Naturgesetz ist die Germanische Neue Medizin end¬
lich komplett geworden. Es ist die Quintessenz (5. Seinsform oder
folgerichtige Konsequenz aus den vorangegangenen 4 Biologischen
Naturgesetzen) oder die quinta essencia.
Wir Menschen können in aller Bescheidenheit nun zum ersten
Mal sehen und sogar verstehen, dass nicht nur die gesamte Natur
geordnet ist, sondern dass auch jeder einzelne Vorgang in der Na¬
tur sinnvoll ist, sogar im Rahmen des Ganzen. Und dass die Vorgän¬
ge, die wir bisher „Krankheiten" genannt hatten, nicht etwa sinnlo¬
se Störungen waren, die von Zauberlehrlingen wieder repariert wer¬
den mussten, sondern wir sehen voller Staunen, dass das alles gar
nichts Sinnloses, Bösartiges und Krankhaftes war, sondern eine durch
und durch sinnvolle Schöpfung der Natur, die sich viele Millionen
Jahre bereits bewährt hat und die wir armen Zauberlehrlinge bisher
aus meist religiöser Verblendung nicht verstehen konnten.
Seit mir Allvater Odin vergönnt hat, auch das 5. Biologische Na¬
turgesetz, die Quintessenz, zu entdecken und zu formulieren, habe
ich erst das Gefühl, die ganze Germanische Neue Medizin in Händen
zu halten.
Nephroblastom
Das nach 9 Monaten ausgereifte
Nephroblastom ist völlig induriert,
hat eine derbe Kapsel, hat durch
den Isthmus eine kräftige Arterie
und Vene und ist jetzt in die
Urinproduktion mit einbezogen.
116
Das Tübinger Syndrom (1) - 1981/82
(Neid, Arroganz und Ignoranz)
Damit den Patienten die an Krebs erkrankt waren schnellstens mit
der Eisernen Regel des Krebs geholfen werden konnte, reichte ich
die Ergebnisse meiner Forschungen am 02.11.1981 in einer 300-
seitigen Habilitationsschrift - mit dem Titel:
„Das Hamer-Syndrom” (benannt nach DIRK Geerd Hamer) -
Die EISERNE REGEL DES KREBS” - bei meiner Universität in Tübingen
(Fakultät für Klinische Medizin) ein.
Diese Habilitationsarbeit hatte den
einzigen und ausschließlichen
Zweck, dass die Ergebnisse die ich
gefunden hatte, möglichst schnell
nachgeprüft würden und auf diese
Weise so schnell als möglich den
Krebskranken zu Gute kommen
sollten.
Dabei hoffte ich nicht auf Titel und Würden, sondern nur auf die
Anständigkeit und Redlichkeit meiner Medizin-Kollegen.
In ca. 1000 Stunden Arbeit, psychische Schwerstarbeit, hatte ich
endlich 200 Patientinnen auf die ihrer Krebserkrankung vorausge¬
hende Zeit eingehend „abgeklopft”.
Die Ergebnisse, die ich glaubte, nach allen Forderungen der wis¬
senschaftlichen Redlichkeit erzielt zu haben, übertrafen selbst mei¬
ne kühnsten Erwartungen.
Nach der Meinung der geltenden Schulmedizin war das Problem,
dem ich mich widmete, ein geradezu aberwitziges Unterfangen:
Denn in den bedeutendsten Standardwerken der Krebsforschung
kam das Wort „Psyche" damals nicht einmal mehr im Stichwort¬
verzeichnis vor.
Was bedeutet Reproduzierbarkeit der Eisernen Regel des Krebs?
Nach der Eisernen Regel des Krebs unterscheiden wir eine konflikt¬
aktive Phase, in der der Patient in Dauer-Sympathicotonie ist, und
eine konflikt-gelöste Phase, in der der Patient in Dauer-Vagotonie
ist, was gleichzeitig die Heilungsphase ist.
117
Nach Abschluss dieser Heilungsphase, die sich synchron in allen
3 Ebenen unseres Organismus abspielt, ist unser Organismus wieder
gesund; egal ob der Krebs am Organ nun eingekapselt, abgestoßen
oder (wie beim Knochen) wieder rekalzifiziert ist.
Die Hamerschen Herde, die in der Heilungsphase stets mit Oedem
einhergehen, wurden bisher als „Hirntumoren" diagnostiziert, ob¬
gleich es überhaupt keine Hirn-„Tumoren" geben kann, da sich die
Hirnnervenzellen nach der Geburt nicht mehr teilen können.
Vermehrt waren nur die harmlosen Gliazellen (Bindegewebszellen
oder Narbenzellen), die es am übrigen Körper zwecks Reparatur ja
auch gibt. Nach Abschluss der Heilungsphase ist auch das lokale
Hirnoedem wieder abgeschwollen.
Behandelt man nach diesem sehr logischen und im Prinzip einfa¬
chen System alle an Krebs und Krebsäquivalenten erkrankten Pati¬
enten von Anfang an, dann überleben ca. 97 % aller Patienten.
Ganz besonders folgenschwer war bisher immer die iatrogene
Panikmache, die bei den Patienten dann neue Biologische Konflikte
ausgelöst hat, deren organische Folgen ignoranterweise dann als
sog. Metastasen angesehen worden waren.
Dagegen gibt es Metastasen in dem bisher angenommenen Sinne
als Aussaat von Krebszellen ja überhaupt nicht.
Auch wenn später viele Kollegen behaupten werden, das sei ja
nicht von Hamer entdeckt worden, sondern das hätten im Grunde
alle schon gewusst und behauptet, so ist daran nur richtig, dass
erst neuerdings auch die Psyche als Persönlichkeitsstruktur oder
etwa im Sinne einer Dauerstressüberforderung mit dem Krebs in
Zusammenhang gebracht worden ist, nur hat man weder einen ex¬
akten Zusammenhang nach- bzw. ein System beweisen können,
wie Psyche und Krebs miteinander in Zusammenhang stehen.
Deshalb hat auch ein möglicher Zusammenhang nie Eingang in
die strenge Wissenschaft gefunden, weil es nach meiner Meinung
nie systematisch untersucht worden ist.
Die Ereignisse um den Tod meines Sohnes Dirk waren für mich
der Ausgangspunkt der Überlegungen. Darum habe ich das Syn¬
drom nach meinem Sohn DIRK-HAMER-SYNDROM (DHS) benannt.
Die Frage aber lautet:
„Wie sollen wohl empirisch gefundene Biologische Naturgesetze
anders verifiziert werden als durch Reproduzierung also Nachunter¬
suchung an Patienten?"
Die Schwierigkeiten, die mir gemacht wurden, als ich diesen -
wie man es nannte - kompletten Unsinn - versuchte, nämlich die
Zusammenhänge bei der Entstehung des Krebs zu erhellen, waren
riesig groß - und daran hat sich bis zum heutigen Tage noch nichts
geändert.
118
Selbst der oberste Onkologie-Professor einer süddeutschen Uni¬
versität soll es als „baren Unsinn" abgetan haben, und eine Reihe
von Chefärzten lachten mich nur schallend aus und man warf mir
jeden nur möglichen Knüppel in den Weg.
Sie lasen z.T. heimlich meine Protokolle, versuchten mehrmals
mich fristlos zu entlassen - trotz, wie sie anerkannten, fachlich nicht
zu beanstandender guter internistischer Leistung - damit ich nicht
solchen, gegen jede Schulmeinung der Medizin gerichteten Unsinn,
weiter betreiben könnte.
Selbstverständlich durfte ich während meiner Dienstzeit keinen
Patienten befragen und musste meine Protokolle, auch in meiner
Freizeit selbst tippen, was man bei anderen Sachen außer mir, nicht
einmal einem Assistenten zumutete, der sein Pflichtjahr absolviert...
Ich bin aber der Meinung, eine so wichtige Tatsache wie der Zu¬
sammenhang der Entstehung der Krebsmanifestation ist ein so
elementares Anliegen aller Menschen, dass es nicht zu verantwor¬
ten ist, dass - wie es mir mehrfach passiert ist - die Veröffentli¬
chung plötzlich aus Gründen eines Syndikatdenkens der Schul¬
mediziner unerklärlicherweise gestoppt wird.
Es wird so viel hinter den Kulissen hantiert, so viele hochdekorierte
Professoren haben ein außerordentlichen Interesse daran, dass al¬
les in der Medizin so bleibt, wie es ist.
Man wird sofort als Scharlatan abqualifiziert, oder als Seelenfor¬
scher verspottet oder von irgendwelchen Krebs-Päpsten, die selbst
in der falschen Richtung eine große Anzahl von Veröffentlichungen
getätigt haben, als unqualifizierter Außenseiter in die Ecke gedrängt,
letztendlich zum Schaden der Patienten.
14.12.1981: Der Dekan der Medizinisch Klinischen Fakultät, Herr
Prof. K. Voigt (Neuro-Radiologie) beauftragt Prof. Schräge (Frau¬
enklinik) und Prof. Waller (Medizin. Klinik) mit der Erstellung eines
Gutachtens und bittet ausdrücklich um Stellungnahme, „ob diese
Arbeit nach Form, Methodik , Inhalt und Ergebnisse den Ansprüchen
einer Habilitationsarbeit genügt."
21.12.1981: Prof. Waller (mein früherer Oberarzt) bittet den
Dekan ihn von dieser Aufgabe zu entbinden und stattdessen Prof.
Wilms (Onkologe) mit der Erstellung eines Gutachtens zu betrau¬
en. Daraufhin bestellt der Habilitationsausschuß statt Prof. Waller -
Herrn Prof. Wilms zum Gutachter.
23.12.1981: Prof. Hirsch (Gynäkologe), Direktor der Universi-
täts-Flauenklinik in Tübingen untersagt die Überprüfung meiner Er¬
gebnisse an Patientinnen.
119
Ich schrieb an Prof. Hirsch:
... Heute ließ mir Ihre Sekretärin von Ihnen ausrichten, an Ihrer
Klinik bestünde an der Nachprüfung der Ergebnisse aus meiner
Habilitationsarbeit kein Interesse! Gleichzeitig gab sie mir meine
Wissenschaftliche Arbeit über die Eiserne Regel des Krebs und die
beiden Schreiben des Kollegen Oertel, der als niedergelassener
Gynäkologe die Ergebnisse überschlagmäßig nachgeprüft hatte und
zu den gleichen Ergebnissen kam wie ich, zurück. Kurz darauf gab
mir auch Herr Prof. Dr. med. Schindler ein Exemplar meines
Habilitationsmanuskriptes zurück, in das er angeblich in 4 Wochen
nicht einmal überhaupt hineingeschaut habe.
Verehrter Herr Professor; Sie können eine unbequeme, der schul¬
medizinischen Lehrmeinung zuwider laufende wissenschaftliche The¬
se eines Außenseiters vielleicht vermeintlich diskreditieren, indem
Sie „fehlendes Interesse " zeigen, wenn der Kollege so fair ist und
seine auf empirischen Ergebnissen basierenden Erkenntnisse im
Rahmen einer für solche Fälle vorgesehenen Habilitation zur Dis¬
kussion stellt. Aber ob das die rechte Art unseres Dienstes am Pati¬
enten ist oder die kollegiale Art unter Ärzten, wage ich zu bezwei¬
feln... Sind Sie sich überhaupt der Tragweite bewusst dessen, was
Sie da so lässig mit zynischem Desinteresse abtun?
... Sie können ja meinetwegen am Ende der Nachuntersuchungen
sagen: Das ist alles Unsinn, was der Hamer da ausgebrütet hat;
auch der Prof. Hammacher und die 15 Professoren aus Tübingen,
die diese Ergebnisse für sehr gut denkbar und für eine medizini¬
schen Erdrutsch sondergleichen halten, sind alles Dummköpfe, ein¬
schließlich dem Kollegen Gynäkologen Oertel, der es überschlags¬
mäßig in seiner Praxis nachgeprüft hat.
Aber nach prüfen muß man es doch erst einmal...
Nachdem Prof. Hirsch sich geweigert hatte, die EISERNE REGEL
DES KREBS anhand von Fällen in der Frauenklinik zu überprüfen,
versuchte ich an auswärtigen Universitätskliniken beliebige Fälle zu
untersuchen, zu dokumentieren und von Ärzten und Professoren
gegenzeichnen zu lassen.
20.01.1982: Ich teilte dem Dekan der medizinischen Fakultät mit,
dass bisher an den Universitätsfrauenkliniken Rom und Kiel 70 Fälle
von Karzinomen untersucht worden seien. Jedesmal seien die Kri¬
terien der ERK bestätigt worden.
In einem weiteren Schreiben an den Dekan Voigt:
... Ich habe bereits reklamiert, dass durch die Weigerung von Herrn
Professor Hirsch, an seiner Klinik wegen Interesselosigkeit die die
Voraussetzungen für eine Überprüfung meiner Ergebnisse zu er-
120
möglichen, das ganze Habilitationsverfahren meines Erachtens zu
einer Farce zu werden droht. Wie wollen denn die Herren Professo¬
ren Waller und Schräge meine Arbeit beurteilen, die selbst nach
den Worten von Herrn Professor Bock alle bisherige Medizin auf
den Kopf zu stellen droht, wenn sich Herr Prof. Hirsch wegen man¬
gelnden Interesses daran weigert, eine Überprüfung an der dafür
zuständigen Klinik (Frauenklinik) zuzustimmen...
Bitte, Herr Professor, verschaffen Sie mir Kraft Ihres Amtes a/s De¬
kan, ein faires Verfahren...
02.02.1982: Der zweite Gutachter Prof. Schräge verfasst ein
knapp 2-seitiges Gutachten, das er an den Dekan Prof. Voigt schickt.
Darin schreibt er, dass „Form und Methodik den Grundregeln einer
Habilitationsschrift nicht entsprechen". Dr. Hamers Ansichten seien
nicht sachlich und prägnant entwickelt und belegt (und das, obwohl
die Arbeit 200 ausführlich dokumentierte Fälle enthält!).
Gleichzeitig teilt Herr Prof. Schräge jedoch mit, dass er den Zusam¬
menhang zwischen psychischem Konflikt und Manifestation des Krebs
nicht beurteilen könne, da dies ein psychologisches Problem sei.
Außerdem wird noch bemängelt,dass die Arbeit kein ausführliches
Literaturverzeichnis enthält:
... „Auf die umfangreiche Literatur zur Genese und Manifestation
der Krebserkrankungen wird keinerlei Bezug genommen".
11.03.1982: Auch Prof. Wilms, ein ehemaliger Mitassistent von
mir, schickt dem Dekan sein 8-seitiges Gutachten:
Form und methodisches Vorgehen entsprächen nicht den üblichen
Regeln einer wissenschaftlichen Publikation. Eine wissenschaftlichen
Kriterien genügende, reproduzierbare Darstellung der Methodik fehle
vollständig. Vor allem betreffend der Auswahl des Krankengutes und
der Durchführung der Gespräche. Die Ursache des Krebsgeschehens
sei vielmehr im Rahmen eines multifaktoriellen Ursachenbündels zu
sehen. Dr. Hamer habe sich außerdem nicht mit der umfangreichen
Literatur auseinandergesetzt (schulmed. Literatur, versteht sich).
17.03.1982 schrieb ich an den Habilitationsausschuss -
Prof. Voigt: Wäre es um meine Person nur zu tun, Herr Professor,
dann könnten sich ihre Kollegen gerne 3 oder auch 5 Jahre Zeit
nehmen, oder Sie könnten noch ein paar andere Fachleute befra¬
gen, die nach jeweils 5 Monaten in einem neuen Gutachten dann
wieder sagen würden, dass sie nichts sagen können, weil das ihre
Beurteilungskraft übersteigt. Aber es geht doch nicht um mich dabei,
geht doch nicht darum, zu dem Heer von Dozenten und Professoren
noch einen weiteren hinzu zu bekommen. Es geht doch um unsere
Patienten, die uns darüber sterben, um sie muss es uns gehen!
121
Ich selbst wäre bereit; auf eine Habilitation zu verzichten, wenn das
das Verfahren in der Sache selbst beschleunigen würde. Ich habe
doch dieses Verfahren nur deswegen eingeleitet, damit mit aller
wissenschaftlichen Sorgfalt nachgeprüft werden kann, ob wir ge¬
meinsam diese fundamental neuen Thesen mit den gewaltigen, sich
daraus ergebenden Konsequenzen, verantworten können gegenü¬
ber unseren Patienten, nur darum!!...
04.05.1982: Das Habilitationsgesuch wird 150:0 Stimmen ab¬
gelehnt. Ohne die Habilitationsschrift gelesen und sich mit den
200 dokumentierten Fällen auseinandergesetzt zu haben, folgen
die übrigen Professoren den Gutachtern.
Die Dogmen in der Medizin sind z.T. ebenso schlimm wie in der
Theologie. Das mündet oftmals geradezu in ein Syndikatsdenken
aus. Denn diese Exklusivität schafft Macht.
Alle nachfolgenden jungen Mediziner müssen den gleichen Weg zu¬
rücklegen wie die Medizin-Päpste. Dadurch kann niemand diese Leute
überholen. Das ist sehr wichtig, denn diese medizinischen „Bischofs¬
sitze" sind mit Einnahmen in Millionenhöhe honoriert und werden
natürlich entsprechend verteidigt.
Kein Professor kann es deshalb dulden, dass seine „Forschungen",
die ihm Amt, Würden und Pfründe eingetragen haben, plötzlich als
Irrtümer angesehen werden.
Nach Bekanntgabe der Gutachten und abschließender Diskussi¬
on beschließt der Habilitationsausschuß einstimmig (ohne Enthal¬
tungen), dass meine vorgelegte Schrift nicht als Habilitationsleistung
anerkannt werden kann.
Auszug aus dem Protokoll über die 32. Sitzung des Habilitations¬
ausschusses vom 4. Mai 1982 -
TOP 2 - Habilitationsgesuch
von Herrn Dr. med. Ryke Geerd HAMER;
hier: Bericht über die Gutachten; Abschluss des Verfahrens
Text: Hierdurch gebe ich Ihnen zur Kenntnis, das der Habilitations¬
ausschuss der Medizinischen Fakultät (Klinische Medizin) der Uni¬
versität Tübingen auf seiner 33. Sitzung am 4. Mai 1982 beschlossen
hat, das Habilitationsgesuch von Herrn Dr. med. Ryke Geerd Hamer
mit dem Titel: „Das HAMER SYNDROM, benannt nach DIRK Geerd
HAMER, und die Eiserne Regel des Krebs" abzulehnen.
Mit vorzüglicher Hochachtung
(Prof. Dr. K. Voigt) Dekan
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05.05.1982: Dieser Ablehnungsbescheid wird den Rektoren der
Medizinischen Hochschulen und den Dekanen der Medizinischen
Fakultäten der Bundesrepublik Deutschland vertraulich bekannt
gegeben.
Am 05.05.1982 um 17.45 hat Herr Dekan Prof. Voigt mir persön¬
lich auf meine Frage, ob denn keiner der Herren Professoren nicht
einmal einen einzigen Fall durch Reproduzierung nachgeprüft habe,
gestanden: „ Die Herren haben das nicht für nötig befunden , einen
Fall nachzuprüfen."
Seitdem befindet sich das Habilitationsverfahren im Widerspruchs¬
verfahren.
Am gleichen Tag schrieb ich an Dekan Voigt:
„Ex concilia errare possunt"
(Martin Luther)
Sie haben mir heute mündlich bestätigt, was ich ja schon von ande¬
rer Seite erfahren hatte, daß nämlich gestern die medizinische Fa¬
kultät einstimmig die Ablehnung meiner Habilitationsarbeit beschlos¬
sen hat. Nicht anwesend waren nach meinen Informationen Herr
Prof. Bock, Innere Medizin, u. Prof. Hammacher, Gynäkologie.
Prüfer der Arbeit waren Professor Wilms, Innere Medizin, und Pro¬
fessor Schräge, gyn. onkolog. Vorsorgemedizin.
Auf meine Frage, ob meine Informationen zuträfen, daß keiner
der beiden Herren Prüfer auch nur einen einzigen Fall auf mein Sys¬
tem hin selbst untersucht habe, antworteten Sie mir - in Gegen¬
wart Ihres ausdrücklich als Zeuge anwesenden Oberarztes - wahr¬
heitsgemäß: „ Die beiden Herren haben dies nicht für nötig be¬
funden. "
(5.5.82 - 17.45 Uhr, von mir niedergeschrieben 1 Minute später).
Sie haben auch ganz klar bestätigt, in diesem Fall habe die for¬
male Seite der Arbeit, die ja zunächst nicht als Habilitationsarbeit
konzipiert war, eine ganz untergeordnete Rolle gespielt. Vielmehr
seien es die methodischen und inhaltlichen Ergebnisse gewesen,
die zur einstimmigen Ablehnung der Arbeit geführt hätten -
(keine Gegenstimme, keine Enthaltung !).
Herr Dekan, ich habe Sie gebeten, es mir persönlich nicht übel
zu nehmen, daß ich diesen Beschluß der Fakultät - und wenn er 100
mal einstimmig von 150 Professoren und Dozenten gefasst worden
ist - für völlig schwachsinnig halte, sogar für verantwortungslos,
weil das einzige Kriterium, das es gegen den Inhalt der Arbeit gege¬
ben hätte, nämlich den Nachvollzug einer Anzahl von Fällen, nicht
einmal in einem einzigen Fall überhaupt für notwendig erachtet
worden sei. So aber hat die Fakultät in selbstherrlicher Arroganz
nur über sich selbst abgestimmt, daß nämlich die schulmeisterliche
Medizin auf jeden Fall Recht haben müsse.
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Über meine Ergebnisse selbst ist gar nicht befunden worden !
Herr Dekan, ich halte den Inhalt des Fakultätsbeschlusses - mag
er auch formaljuristisch „korrekt" zustande gekommen sein, für ei¬
nen Skandal, für eine vom ärztlichen Gesichtspunkt gesehen unver¬
antwortliche Farce !
Kommentar meiner Frau, Dr. med. Sigrid Hamer, Ärztin für Allg.
Medizin: „Eine Bankrotterklärung der wissenschaftlichen Glaub¬
würdigkeit der gesamten Schulmedizin, und sogar einstimmig!"
... Gegen die Entscheidung der Fakultät werde ich Klage vor dem
Verwaltungsgericht erheben. Bitte, stellen Sie mir eine rechtsmittel¬
fähige Entscheidung der Fakultät zu...
24.08.1982: Nochmaliges Schreiben an Prof. Voigt:
Der guten Ordnung halber bestätige ich Ihnen unsere heutige
Unterredung, bei der ich Ihnen die von mir untersuchten und von
Chefärzten, Hochschulprofessoren und wiss. Assistenten gegenge¬
zeichneten Patientenprotokolle vorgelegt habe.
Dazu hatten die Wissenschaftler zumeist in zusätzlichen Schrei¬
ben extra bestätigt, daß bei den in ihrer Klinik durchgeführten Un¬
tersuchungen die EISERNE REGEL des KREBS jeweils exakt erfüllt
gewesen war.
Auch eine amtlich unterschriebene Bescheinigung des Reg.-Prä¬
sidiums Tübingen legte ich Ihnen vor, aus der hervorgeht, dass
schon in einem einzigen Fall die Wahrscheinlichkeit, die Kriterien
vorher erraten zu können, etwa 1 : 1 000 000 ist.
Ich führte Ihnen auch die Röntgenbilder eines Patienten (Z.)
vor bei dem exakt, praktisch mit der Minute der Konfliktaus¬
räumung eine so rasante Besserung des klinischen Bildes (12 kg
Gewichts-zunahme in 3 Wochen) und des röntgenolog. Bildes,
das Sie selbst beurteilen konnten und dessen Regression des
Plattenepithel-Bronchial-Ca so unübersehbar ist, daß die
Verbesserung vom 17.8. auf 24.8. dem Röntgenologen Dr.
Schweitzer in Stuttgart noch niemals in seiner jahrzehntelan¬
gen Röntgenpraxis vorgekommen war...
Doch alle weiteren Bemühungen meinerseits blieben erfolglos.
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UNIVERSITÄT TÜBINGEN
MEDIZINISCHE FAKULTÄT
(Klinische Medizin)
dekan: Prof, Dr. K. Voigt
7400 TÜBINGEN. DEN 5 . Mai 1982
CEISSWEG 3
TEL.: 292560
A2: 716 - V/Ri
<B*i Rückantwort tn^K-n)
^ikulttt Klimuhr Mrüinn (.rmwc|( j ■ 7400 Tübingen I
An die Vertraulich
Rektoren der
Medizinischen Hochschulen
An die
Dekane der Medizinischen
Fakultäten in der Bundesrepublik
Deutschland
Magnifizenz,
Spektabilität,
Sehr geehrter Herr Kollege!
Hierdurch gebe ich Ihnen zur Kenntnis, das der HAJ9ILI TATIONSAVSSCHÜSS
der Medizinischen Fakultät (Klinische Medizin) der Universität Tü¬
bingen auf seiner 33 * Sitzung am 4. Mai 1982 beschlossen hat, das
Habilitationsgesuch von
Herrn Dr. med. Ryke Geerd HAMER
mit dem Titel:
"Das HAMER SYNDROM, benannt nach DIRK Geerd HAMER,
und die Eiserne Regel des Krebses"
abzulehnen.
U&C L(<.m/tÄlQC£
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Mit vorzüglicher Hochachtung
(Prof. Dr. K. Voigt)
Dekan
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Prof. Hanno Beck (Wissenschaftshistoriker)
hat einmal geschrieben:
... „Wissenschaft ist schließlich nichts anderes als eine Form perma¬
nenter Erkenntnisdiskussion. In Wirklichkeit ist sie leider oft nichts
anderes als eine permanente Form der Erkenntnisunterdrückung,
die von verschworenen gelehrten Gemeinschaften fast mit mehr
Anstrengung und Lust und Liebe betrieben wird, als die pflichtge¬
mäße Erkenntniserweiterung.
Die Neue Medizin ist Sprengstoff, denn sie hat das Zeug dazu,
Katalysator der Bewusstwerdung, des Erwachens einer geschunde¬
nen Menschheit zu sein. Das wissen auch ihre Gegner, und so wun¬
dert es mich gar nicht, dass sie mit allen Mitteln verfolgt und ver¬
leumdet wird. Dr. Ryke Geerd Hamer, dem das Schicksal die Aufga¬
be zugeteilt hat, der Natur in die Karten zu schauen (was er sich
nicht ausgesucht hat), geht seinen Weg durch alle Schwierigkeiten
weiter, sein friesischer Dickschädel kommt ihm dabei zugute (sowie
eine ganze Mannschaft von Schutzengeln).
Er glaubt daran, dass sich die Vernunft letztlich durchsetzt, und
zwar bald, und er steht damit im Einklang mit dem Menschenbild
seiner „Neuen Medizin", wonach alte Kräfte, auch die scheinbar
destruktiven, letztlich einem guten Ziel zustreben.
Ich denke im Grunde genauso, schätze aber die derzeitige Situ¬
ation von Wissenschaft und Gesellschaft wesentlich verfahrener ein,
als sie aussieht, das heißt, dass ich an einen friedlichen Wandel
nicht mehr glaube. Die Fronten sind überall zu verhärtet, die Arro¬
ganz gepaart mit Dummheit hat ihre Macht fest im Griff, ja sie hat
es geschafft, die Masse der Menschen so zu verwirren, dass sie gar
nicht mehr merken, wie sehr sie an der Nase herumgeführt werden.
Sie halten sich für frei, und das ist der beste Schutz für diejenigen,
die im Hintergrund die Fäden in der Hand halten.
Ich fürchte, die „Neue Medizin" wird erst dann zum Wohle aller
etabliert werden, wenn das jetzige System zusammengebrochen
sein wird. Eine „Katharsis", eine letztlich heilsame Katastrophe dürfte
nicht zu umgehen sein. Die Natur duldet auf Dauer keinen Still¬
stand, und wer sich weigert, dazuzulernen, der lernt trotzdem,
allerdings „the hard way". Wann und wie das geschieht, weiß ich
nicht, und ich bin froh, dass ich das nicht verantworten muss. Dass
so etwas geschehen wird, ist so klar wie das Amen in der Kirche;
das kann jeder sehen, der sich durch selbständiges Denken von der
üblichen Gehirnwäsche etwas frei gemacht hat. Bis es geschieht,
bleibt uns nur, möglichst viele Menschen über das aufzuklären, was
wir als richtig erkannt haben. Mein Beitrag dazu ist dieses Buch, das
ich Ryke Geerd Hamer widme": Krebs ist heilbar
126
Hanno B^ck
KREBS IST HEILBAR
Dt. med. Ryke Geerd Hamer
Beispiel einer
Erkenntnisunterdruckung
Amici di Dirk
Vcrlagsgesellschaft
Köln 1992
J
»> Nichts auf der Welt isi so
mächtig wie eine Idee, deren
Zeit gekommen ist«
ISBN 3-926755-030
(nicht mehr lieferbar)
Auszug Seite 87/88:
Ein merkwürdiger Klüngel aus Glasperlenspielern, Duzfreunden,
die sich mit allen Titeln anreden ein subakademischer Klüngel, der
jede Diskussion fürchtet, das System Dr. Hamers gar nicht kennen
will, nur um einen Arzt, den man nicht widerlegen kann, irgendwie
juristisch zu torpedieren, und sei es, dass man ihn nur finanziell
damit ausblutet. Dieser Klüngel rottet sich zusammen, um einen,
den man akademisch mit erlaubten Mitteln nicht widerlegen kann,
wenigstens juristisch lahm zu legen...
Wie sie denken?
Könnt ihr ihn nicht widerlegen,
So sperrt ihn in ein Irrenhaus,
Und notfalls finden sich „Kollegen",
Die helfen uns juristisch aus!
127
Deutsche Krebshilfe
Bereits am 22.10.1981 schrieb ich einen Brief an Frau Dr. Scheel,
die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, ich schickte ihr meine
Habilitationsarbeit zu und bat sie um Hilfe.
Immerhin hat Mildred Scheel (die Frau des späteren Bundes¬
präsidenten Walter Scheel) die Deutsche Krebshilfe - mit Hilfe von
Erbschaften und einem Stiftungskapital von 240 Millionen Deutsche
Mark - im Sept. 1974 gegründet, mit dem Ziel, Forschungen zur
besseren Diagnose, Therapie und Nachsorge zu unterstützen.
Die Kollegin Frau Dr. med. Scheel fand es aber offenbar nicht für
wichtig mir zu antworten. Sie ließ mir am 18.02.1982 durch ihre
Vorstandsassistentin (Annemarie Kerp) mitteilen: Sehr geehrter Herr
Dr. Hamer, in der Anlage sende ich Ihnen das Frau Dr. Scheel über¬
lassene Manuskript zurück. Mit freundlichen Grüßen
Dennoch hat die Deutsche Krebshilfe, wie ich weiß, 1981 eine
Blitzstudie in Auftrag gegeben, die sinnigerweise in der gleichen
Klinik durchgeführt wurde, in der mein Sohn Dirk gestorben ist.
Es wurden 100 Fälle untersucht, und über das Ergebnis schon
wenige Monate später berichtet, dass nämlich in 80% der Fälle die
Eiserne Regel des Krebs erfüllt gewesen sei. Dies hat mir der Leiter
dieser Blitzstudie, Dr. Jonas, anläßlich eines Interviews im Süd¬
deutschen Rundfunk in Stuttgart, persönlich verraten.
Er wurde daraufhin sofort vergattert, keinerlei Veröffentlichung
zu machen und die Sache totzuschweigen. Wir recherchierten zu¬
sammen, dass die restlichen 20% sog. „eingeschlafene oder inakti¬
vierte „Karzinome" gewesen waren, die allesamt zufällig, d.h. ohne
klinische Beschwerden zu machen, entdeckt worden waren.
Seither läuft der gnadenlose Kampf, diese Entdeckung zuzude¬
cken, totzuschweigen, ja lächerlich zu machen, zu boykottieren, bzw.
meine Person zu diskreditieren, zu rufmorden, als Scharlatan zu
verunglimpfen und mir das Charisma zu zerstören.
Seither läuft Interpolfahndung, offene Beschattung Tag und Nacht
durch verschiedene Geheimdienste. Versuche, mich in Haft zu set¬
zen und unentwegte Ansinnen und Beschlüsse, mich immer wieder
aufs Neue zu psychiatrisieren, weil das die eleganteste Art ist, ei¬
nen Menschen aus dem Wettbewerb zu bringen und lächerlich zu
machen, wenn man ihn als „Verrückten" bezeichnen kann, um sich
dann jegliche Diskussion über die Sache selbst sparen zu können.
Wie berichtet, sind viele Jahre Kriminalbeamten allerorten von
Hotel zu Hotel hinter mir hergezogen und haben im Hotel gegen
mich „ermittelt". Als ich schließlich mal einen solchen selbst er¬
wischt habe, gestand er nach langem Zögern, er solle ermitteln, ob
ich den Prinzen von Savoyen beleidigt habe.
128
Insgesamt versuchte man mehr als 20 Mal mir einen Verfol¬
gungswahn zu unterstellen. Das hatte zur Folge, dass ich überhaupt
nicht mehr zu meinem Recht kommen konnte. Jedem Prozess wur¬
de ganz einfach eine Psychiatrisierung vorgeschaltet. Aber noch viel
schlimmer als mit mir, den man auch mit mehreren Attentaten noch
nicht zur Strecke gebracht hat, verfuhr man mit meinen armen Pa¬
tienten. Nachdem es mir 1982 endlich gelungen war eine schon seit
langem leerstehende Klinik zu finden, in der ich Patienten - allerdings
von der Schulmedizin schwer vorgeschädigte und meist bereits auf¬
gegebene Patienten - nach der Eisernen Regel des Krebs behandeln
konnte, tauchten plötzlich, wie aus dem Boden gestampft, angebli¬
che Interessenten auf, die die Klinik kaufen wollten, so dass ich
schließlich mit meinen Patienten die Klinik wieder verlassen muss¬
te. So passiert in Oberaudorf, Bad Bevensen, Bad Krozingen, im
Saarland, oder desgleichen in Gyhum bei Bremen und später in
Katzenelnbogen, im Hause „Freunde von DIRK".
Als ich einmal eine Einladung in die Sendung 3 nach 9 bekom¬
men hatte, um meine bisherigen Ergebnisse vorzustellen, im Bei¬
sein von ehemaligen Patienten die inzwischen wieder gesund ge¬
worden waren, wurde ich massiv von Prof. Krokowski (Kassel)
angegriffen. Auf dem Heimweg nach der Sendung musste ich an
einer Tankstelle halten um zu tanken. Der Tankwart fragte mich, ob
ich lebensmüde sei, denn er hatte zufällig entdeckt, dass die Schrau¬
ben an meinen Reifen gelöst worden waren.
Im März 1983 hatte ich dann Gelegenheit auf dem Internatio¬
nalen Naturheilkunde-Kongress in Mainz einen Vortrag zu halten.
Als meine Gegner davon hörten, daß ich einen Vortrag über die
Eiserne Regel des Krebs halten würde, hat man miteinander bera¬
ten, wie man diesen Vortrag verhindern oder totschweigen könnte.
Obwohl es in Mainz zwei Fernsehinstitutionen gab, nämlich den
Südwestfunk und das ZDF, veranlasste mein Gegner aus der Sen¬
dung „drei nach neun ", Herr Professor Krokowski, seinen Duzfreund
Mornewieg dazu, die Fernsehaufzeichnungen dieses Kongresses
zu übernehmen. Sein Duzfreund Mornewieg war zu der Zeit Leiter
des Hessischen Fernsehens Kassel. Herr Mornewieg erbat sich also
bei der Kongressleitung den Kongress filmen zu können, und zwar
ausschließlich. Die Kongressleitung registrierte das seltsame Enga¬
gement zwar mit Erstaunen, aber man akzeptierte das schließlich
auf Drängen des Herrn Mornewieg.
Als ich am Freitag, den 11. März 1983 mit Prof. Hackethal, Dr.
Issels und zwei weiteren Heilpraktiker-Kollegen dort an einer Podi¬
umsdiskussion teilnehmen sollte, kam Herr Mornewieg, der die
Podiumsdiskussion moderierte und sagte:„er weigere sich zu dre¬
hen , wenn ich mitdiskutieren dürfe ."
129
Ich wurde dann 2 Minuten vor Beginn der Diskussion ausgela¬
den. Auf diesem Kongress wurden sämtliche Vorträge gefilmt.
Der einzige Vortrag, der nicht gefilmt werden durfte, war der
Vortrag von Hamer, der aber von den meisten Kongressteilnehmer
als der wesentlichste Beitrag des Kongresses angesehen wurde und
dem die Hörer der vollbesetzten Rheingoldhalle auch fünf Minuten
lang „Standing ovations" brachten.
Die Kongressleitung entschuldigte sich bei mir in aller Form und
versuchte mich dadurch zufrieden zu stellen, dass mein Vortrag in
der nächsten Ausgabe im HP-Journal abgedruckt werden sollte, das
im April erscheinen würde. Zu diesem Zweck war ein Tonband her¬
gestellt worden von meinem Vortrag.
Seltsamerweise wurde in der Nacht von Gründonnerstag auf Kar¬
freitag, wenige Tage bevor das Tonband abgeschrieben werden konn¬
te, aus einem fahrenden Auto - ganz nach Mafiamanier - aus 20m
Entfernung eine Raketenbrandbombe abgefeuert, durch das 7m hohe
Fenster des HP-Journalverlages, „zufällig" in den Raum wo die Kas¬
sette lagerte. Der HP-Journal-Verlag ging in Flammen auf, es ent¬
stand ein Sachschaden von ungefähr 1 Million DM, doch die Krimi¬
nalpolizei wollte nur in einem 10-minütigen Gespräch von dem Ge¬
schäftsführer des Verlages ein paar Dinge wissen.
Andere Zeugen und dergleichen wurden nicht befragt.
Die Staatsanwaltschaft bekam Anweisung, „in anderer Richtung"
zu ermitteln, bzw. die Ermittlungen einzustellen, die daraufhin auch
innerhalb von wenigen Tagen eingestellt wurden.
Die Versicherung bezahlte sofort.
Wie durch ein Wunder allerdings konnte mit 3-monatiger Ver¬
spätung der Vortrag doch noch in dem Juni-Heft des HP-Journals
abgedruckt werden, weil ein Patient, der diese Veranstaltung be¬
sucht hatte, eine private Videoaufzeichnung von meinem Vortrag
gemacht hatte und mir eine Kopie dieser Kassette überließ. Den
Wortlaut habe ich dann abtippen lassen und dem Verlag zugeschickt.
Der Chefredakteur Harry Götte schrieb u.a. damals:
Mildred Scheel hat über 183 Millionen Mark an Spendengeldern
ausgegeben. In der Bevölkerung entstand eine hysterische Angst
vor Krebs, ohne dass greifbare Ergebnisse erzielt werden konnten...
„Es hilft nichts, wenn Hamers Theorie totgeschwiegen und ihm jede
Möglichkeit genommen wird, den Beweis anzutreten...
Mögen Behandler und Patienten Beweis oder Gegenbeweis erbrin¬
gen. Nur die Angst vor dem Untergang einer gewinnbringenden
Krebsindustrie rechtfertigt nicht die Abwehr einer unbequemen The¬
rapie, nicht den grausamen Tod krebskranker Menschen. Wenn
Hamer sich geirrt hat, gibt es eine Hoffnung weniger; und seine
Gegner mögen sich auf ihre Schultern klopfen.
130
Sollte aber auch nur ein Patient von Krebs geheilt werden können,
muss mit Macht nach der eisernen Regel des Krebs geheilt und ge¬
forscht werden
Ich hatte damals meinen Vortrag mit den Worten begonnen:...
„Es ist ein denkwürdiger Tag heute: Das erste Mal, dass man den
Hamer auf einem Kongress referieren lässt. Bisher hatte man das
stets zu verhindern gewusst. Ich bin das gewohnt, dass mir dau¬
ernd Steine in den Weg gelegt werden - von der Medizin-Mafia, und
das ist nicht nur die Medizin-Mafia, da sind auch noch andere dabei...
Bei unendlich vielen Kongressen habe ich mich bisher bemüht, ein
Referat halten zu dürfen - bei unendlich vielen Verlagen eine wis¬
senschaftliche Arbeit abgedruckt zu bekommen, stets vergebens.
Einzige Begründung: Es ist gegen die Schulmedizin, was Sie da ver¬
breiten wollen.
Sogar die gesamte Medizinische Fakultät der Universität Tübingen
stimmte im Mai 1982 mit 150:0 Stimmen, ohne Enthaltung, für die
Ablehnung meiner 300seitigen Habilitationsarbeit über dieses The¬
ma, ohne dass ein einziger Dozent oder Professor sich die Mühe
gemacht hatte, auch nur einen einzigen Fall - wie mir der Dekan
versichert hat - auf mein so klares System hin zu untersuchen, was
etwa 15 bis 20 Minuten in Anspruch genommen hätte.
Ich nannte das, das „Tübinger Syndrom":
Die Kombination von Neid, Arroganz und Ignoranz.
Wem das Herz voll ist, dem geht der Mund über; und das, was
man mit seinem Herzblut schreibt, muss nicht unwissenschaftlich
sein, wie die Intellektuellen glauben, die jeden cool servierten
Quatsch für wissenschaftlich halten, weil er cool ist...
Ich will versuchen, mich auf meine Art für Ihre Einladung zu bedan¬
ken und will hoffen, dass es mir gelingt, Ihnen hier eine Begeiste¬
rung zu vermitteln und ein Feuerwerk abzubrennen, an das Sie noch
lange zurückdenken werden.
Denn ich behaupte eindeutig und klar:
Ich bin - aufgrund von 1500 Fällen - ganz sicher, dass ich die Zu¬
sammenhänge des Krebs, also den Entstehungsmechanismus,
Lokalisationsmechanismus, Verlaufsmechanismus und Therapie¬
möglichkeit entdeckt habe, die in der sog. EISERNEN REGEL DES
KREBS zusammengefasst sind.
Ich glaube, dass es genauso unerlaubt ist, eine Entdeckung, derer
man sich ganz sicher ist, nicht mit dem notwendigen Engagement
zu vertreten, als wenn man eine Entdeckung lauthals verkündet,
bevor sie wirklich ganz sicher ist. Ich bin mir meiner Sache absolut
und felsenfest sicher, sicherer noch denn je, insbesondere inzwischen
auch, was die Therapie betrifft..."
131
Im Sommer 1983 hatte ich in Nunkirchen im Saarland ein leer¬
stehendes Haus mit ca. 25 Betten gefunden, das dem Saarmesse¬
besitzer Grandmontagne gehörte und nur zufällig noch die Bezeich¬
nung „Klinik" führen durfte.
Wir hatten per Handschlag einen Vortrag auf Ehrenwort geschlos¬
sen, dass ich dort in Ruhe meine Patienten behandeln dürfe.
Nach kurzer Zeit war die Klinik voll belegt.
Da tauchten plötzlich 5 verschiedene Abordnungen auf, angeb¬
lich von Zweigunternehmen der Mildred Scheel-Stiftung und woll¬
ten die Klinik sofort kaufen. Einzige Bedingung: Dr. Hamer muss
sofort verschwinden. Herr Grandmontagne rief mich zu sich und
sagte: „Herr Dr. Hamer, Sie müssen das verstehen, wir haben ja
auch nichts schriftlich gemacht, ich muss Sie bitten, bis nächsten
Montag die Klinik zu verlassen."
Nun, beim Geld hört meist die Anständigkeit auf.
Übrigens, nach meinem Rauswurf zog Mildred Scheel, wie mir
berichtet wurde, ihr Vertragsangebot zurück und die Klinik stand
weitere Jahre leer.
14 Tage vor diesem Rauswurf fand eine denkwürdige Begegnung
statt: Ich rief Prof. Hackethal an und fragte ihn, ob er Interesse
hätte, 7 oder 8 Fälle meiner Patienten sich von mir demonstrieren
zu lassen. Er sagte: „Ja, Sie können am kommenden Samstag -
sagen wir um 10 Uhr - in meine Klinik kommen."
Ich fuhr also mit dem Zug nach München und von dort weiter
zum Chiemsee. Hackethal begrüßte mich möglichst herablassend.
Ich merkte, dass er mich nicht so recht einschätzen konnte. Er war
unsicher. Er führte mich in seinen riesigen Konferenzraum und ich
begann ihm meinen 1. Fall zu demonstrieren.
Es war ein Patient mit Bronchial-Ca, der - nach voraufgegange¬
nen 20 kg Gewichtsverlust - nunmehr wieder 20 kg zugenommen
hatte und klinisch wieder gesund war, aber nach wie vor eine
Atelektase in der Lunge hatte, was ja viele Menschen zeitlebens
behalten. Professor Hackethal war aber nicht einverstanden und
mäkelte, „das muss weg, weg, weg."
Ich versuchte ihm klar zu machen, dass es sich ja dabei nicht
um einen Tumor handle, sondern lediglich nur um eine Atelektase
(= unbelüfteter Bereich), der nur eine Restnarbe, aber keine Krank¬
heit mehr darstelle.
Doch er beharrte darauf: das muss weg, weg, weg!
Man müsse das zuerst operieren, danach könne ich ja solche Pati¬
enten weiterbehandeln.
Ich sagte: „Herr Professor Hackethal, wenn die Patienten mal
bei Hamer waren, brauchen sie gewöhnlich nicht mehr operiert zu
werden." Das hatte ihm bisher noch niemand gesagt.
132
Inzwischen kam alle paar Minuten Frau Pfeffer, seine spätere
Ehefrau in den Saal: „ Herr Professor , ganz dringend', die Spritze für
die Patientin, Sie wissen ja."
Ich hatte gerade mit meinem 2. Fall angefangen - und Professor
Hackethal fing gleich wieder das Mäkeln an - da kam absprache¬
gemäß wieder Frau Pfeffer - „Herr Professor ..."
Prof. Hackethal sagte: „Also, Sie sehen ja, Herr Hamer, ich werde
gebraucht."
„Natürlich, das sehe ich ein, sagte ich, daß nur Sie diese wichtige
Spritze selbst machen können."
Damit gingen wir zur Tür hinaus, vor der bereits die Patientin mit
ihrem Begleiter auf die (Morphium)-Spritze wartete, und Professor
Hackethal versuchte möglichst herablassend zu sagen:
„Also auf Wiedersehn Herr Hamer."
Die Patientin schreckte geradezu auf, als sie meinen Namen hörte
und rief: „Sind Sie der Doktor Hamer? Aber zu Ihnen wollte ich ja
eigentlich, nicht zum Professor Hackethal."
Peinliche Situation.
Ich sagte: „Ja, nun sind Sie ja hier bei Herrn Professor Hackethal
gelandet"
Hackethal stand da, weiß wie die Wand. Niemand sprach mehr
ein Wort. Schließlich fing er sich mühsam und stotterte:
„Sie können ja mit der Patientin auf ihr Zimmer gehen."
„Nun ja, sagte ich, das können wir natürlich machen," begrüßte das
Paar, und wir zogen ein Stockwerk tiefer in das Zimmer der Patientin.
Hackethal stand noch immer regungslos im Schock.
Der Fall war rasch geklärt, die Patientin hatte einen Mutter/Kind-
Konflikt erlitten, mit mehreren Rezidiven, wobei Prof. Hackethal ihr
schon 5 mal ein Knötchen aus der linken Brust entfernt hatte.
Die Patientin, die vorher total in Panik gewesen war, lachte und
weinte vor Freude. Als Frau Pfeffer mit der Spritze kam und sich
erkundigt, was denn jetzt mit der Spritze wäre, die doch so
dringend sei, sagte die Patientin: „Frau Pfeffer, das ist der glück¬
lichste Tag meines Lebens, jetzt weiß ich endlich, warum ich immer
wieder diese Knoten bekommen habe. Frau Pfeffer, ich brauche diese
Spritze nicht mehr, ich brauche nie mehr eine Spritze, denn ich gehe
heute noch nach Hause!"
Die Brust der Patientin blieb in der Folgezeit frei von weiteren
Rezidiven. Sie hat mir Jahre später noch einen Brief geschrieben
und sich noch mal bei mir bedankt.
Und Professor Hackethal? Ein klassischer Revier- oder Revier¬
angst-Konflikt. Ein stärkerer Löwe war in „seine Höhle"
eingebrochen und hatte ihm seine Star-Patientin ausgespannt
und ihn zum Greenhorn degradiert.
133
Von da ab hat er sich nie mehr unter meine Augen getraut, aber
mich hinterrücks nach Kräften bekämpft.
Als ich im Gefängnis war hat er lauthals im Fernsehen verkündet
(das habe ich selbst gesehen): „Ich bin so froh, dass der Herr Hamer
endlich im Gefängnis ist." Kurze Zeit danach, ist er an einem sog.
Bronchial-Krebs resp. Bronchial-Atelektase verstorben.
Sollte die vermeintliche Vernichtung des Konkurrenten für ihn die
Lösung seines Revierangst-Konfliktes gewesen sein?
Julius Hackethal war auch ein Befürworter der aktiven Sterbe¬
hilfe, was 1984 zu leidenschaftlichen Diskussionen innerhalb der
deutschen Ärzteschaft geführt hat. Professor Hackethal hatte damals
einer „unheilbar" krebskranken Patientin eine tödliche Dosis Zyan¬
kali übergeben, und während die Patientin starb, sich feige in sein
Arbeitszimmer verdrückt.
Das war nach meiner Auffassung unärztlicher Mord.
Die Prognose einer Krebserkrankung, die von den Schulmedizinern
gestellt wird, betrifft ja immer nur die Hoffnungslosigkeit auf Heilung
bei schulmedizinischer Therapie. Aber ob ein Fall hoffnungslos ist
oder nicht, hängt nun mal davon ab, ob man die Eiserne Regel des
Krebs bzw. die Germanische Neue Medizin kennt und den Verlauf
der Hamerschen Herde im Gehirn.
Deshalb habe ich am 24. April 1984 Strafanzeige erstattet.
Dies entsprach nicht etwa der Rivalität gegenüber Hackethal, sondern
meiner ärztlichen und ethischen Überzeugung. Letzten Endes ging
es um die Frage, ob überhaupt für die Patientin die Hoffnungslosigkeit
eine definitiv ausgemachte Sache war, bzw. ob denn die Patientin
zwangsläufig unter Qualen hätte sterben müssen, weil die Krebs¬
erkrankung unaufhaltsam zum Tode geführt hätte (wie Herr Prof.
Spann in einem Gerichtsgutachten seinem Kollegen Hackethal
offensichtlich bestätigt hat), oder ob die Patientin doch noch eine
berechtigte Chance gehabt hätte, die nächsten 5 oder 10 Jahre weiter
zu leben, wenn durch Konfliktbeendigung das Krebswachstum zum
Stillstand gekommen wäre. Denn die Haupterkrankung der Patientin
bestand eigentlich nur in den immer wieder aufs Neue entstellenden
Verstümmelungsoperationen der Chirurgen.
Prof. Hackethal war der Prototyp der Schulmedizin, die in ihrer
ganzen arroganten Hoffnungs-Leere nicht weiß, was man mit den
„austherapierten" Patienten noch anfangen soll. Nicht nur, dass sie
den Patienten keine Hoffnung mehr geben aus lauter Arroganz, nein,
sie nehmen ihnen ja auch noch das letzte bisschen Hoffnung in
göttergleicher Überheblichkeit, indem sie die Patienten nach etlichen
Chemorunden oder Verstümmelungsoperationen in den Abgrund der
operativen Unbrauchbarkeit und der onkologischen Ratlosigkeit
stürzen.
134
Am Fall dieser Patientin konnte man ersehen, dass nicht die
Krankheit der Patientin hoffnungslos war, sondern sogar die bewußte
„Nicht-zur-Kenntnisnahme" hoffnungslos unärztlich, tödlich und sogar
kriminell war. Denn Prof. Hackethal hätte den Konflikt herausfinden
können, der für die Erkrankung verantwortlich war, und er hätte der
Patientin mit der Lösung des Konfliktes eine echte Heilungschance
anbieten können. Er kannte mein Buch und ich hatte ihm einen Fall
einer Patientin von ihm in seiner eigenen Klinik demonstriert.
Aber nicht nur Hackethal war pathognomonisch typisch für die
Schulmedizin in seiner Arroganz, sondern auch seine Beihilfe zur
Tötung ist im Grunde typisch für die Schulmedizin, weil man selbst
heute - nach 23 Jahren - die Germanische Neue Medizin immer
noch nicht zur Kenntnis nimmt.
Lieber hackethalisieren sie ihre Patienten, statt von ihrem Sockel
der Überheblichkeit herabzusteigen. Doch die Schuld gegenüber den
Patienten ist schon jetzt nie mehr wieder gut zu machen, und sie
wächst mit jedem Tag!
Zwei Jahre lang wurde damals in der Bundesrepublik Deutschland
ausgiebig über Sterbehilfe im Zusammenhang mit dem Fall Hackethal
diskutiert. Presse, Rundfunk und Fernsehen überboten sich, Herrn
Hackethal ausgiebig Platz und Sendezeit einzuräumen, sich und seine
Vorstellungen zur Darstellung zu bringen.
Doch derjenige, der es als einziger Arzt in der Bundesrepublik
gewagt hatte - und ganz offensichtlich zu recht - Herrn Hackethal
anzuzeigen, wird in diesem Zusammenhang einfach totgeschwiegen,
so, als interessiere es überhaupt gar nicht, welche Argumente denn
diesen Arzt dazu bewogen haben. Stattdessen wird er mit allen zur
Verfügung stehenden Waffen - abwechselnd mit Rufmord-Terror oder
Totschweigen - fertig gemacht, weil er der einzige ist, der die echte
Alternative zu diesem Hoffnungslosigkeits-Monopol anzubieten hat.
Dabei ging es mir gar nicht darum, ob und wie Hackethal verurteilt
würde, sondern mir ging es um die Beendigung dieses arroganten
Zynismus, dass die Ärzte weiterhin die Rolle des Herrgott's spielen,
aus lauter Überheblichkeit, weil sie die Germanische Neue Medizin
nicht zur Kenntnis nehmen wollen und die Patienten einfach sterben
lassen. Wenn die Staatsanwaltschaft am Fall Hackethal exemplarisch
den Beweis entgegen genommen hätte, dass überall mindestens
fahrlässige Tötung betrieben wird, dann hätte sie einschreiten
müssen und zwar bundesweit, statt das Verfahren einzustellen.
Auszug aus dem Hypokratischen Eid:
... Auch werde ich tödliches Gift niemandem geben, mag er selbst
darum bitten, und auch keinen Rat dieser Art erteilen.
135
Gyhum - 1983
Im August 1983 endete meine Odyssee einstweilen in Gyhum bei
Bremen. In einem Senioren- und Pflegeheim, das bis dato nicht
ausgelastet war, konnten mir 70 Betten zur Verfügung gestellt wer¬
den, für eine Pilotstudie über „die Diagnostik und Therapie entspre¬
chend der Eisernen Regel des Krebs".
Ich hatte angeboten, wenn drei Fälle nicht nach der Eisernen
Regel des Krebs verlaufen würden, meine Approbation freiwillig zu¬
rückzugeben. Am Ende der Studie, sollte ein internationales ärztli¬
ches Schiedsgericht, unter Vorsitz des Vorsitzenden der Ärztekam¬
mer Niedersachsen/Bezirk Stade, Dr. Weinhold und sieben Pro¬
fessoren und Dozenten, teils aus dem Ausland, darüber befinden,
ob die Eiserne Regel des Krebs richtig ist.
Foto:
Im Hintergrund das
Senioren- und
Pflegeheim,
auf dem „platten
Land", umgeben von
Wiesen und Feldern.
Auch hier haben meine Gegner sofort wieder versucht uns mit
allen nur möglichen Mitteln finanzieller Art mattzusetzen; z.B. ha¬
ben sich die Krankenkassen geweigert, den Aufenthalt der Patien¬
ten von nur tgl. 70,— DM zu bezahlen, obgleich viel teurere Kuren
bereits bewilligt waren.
Es erfolgten sogar Anrufe diverser Krankenkassen mit der Dro¬
hung, den Patienten das Krankengeld zu streichen, wenn sie die
Klinik bei Dr. Hamer nicht sofort verlassen würden, obwohl die Pati¬
enten den Aufenthalt dort selbst bezahlten.
Selbst Hausärzte riefen ihre Patienten an oder suchten sie per¬
sönlich auf, um sie dazu zu bewegen, sich wieder in schulmedizi¬
nische Behandlung zu begeben, obschon sie längst austherapiert
und zum Sterben nach Hause geschickt worden waren.
Andere Patienten wurden laufend zum Vertrauensarzt zitiert und
dort „bearbeitet".
Die gesamte Presse wurde instruiert, nicht über Hamer und das
Pilotprojekt zu schreiben, weder eine Tageszeitung noch eine von
den bunten Illustrierten.
136
Man hoffte, dadurch die Pilotstudie die vom 18. August bis zum
07. Dezember 1983 durchgeführt werden sollte, finanziell im Keim
ersticken zu können.
Als man das nicht schaffte, weil durch einen glücklichen Zufall
das Bremer Fernsehen in der Sendung „buten un binnen" zweimal
einen kurzen Beitrag über uns brachte, und danach die Klinik voll
belegt war, und sogar der Ärztekammervorsitzende von Nieder¬
sachsen/Stade, Herr Dr. Weinhold, sich zu uns bekannte, der ja
den Vorsitz des ärztlichen Schiedsgerichts-Gremiums übernommen
hatte, versuchte man zunächst - wie anderenorts geschehen - die
Klinik aufzukaufen, um den Hamer hinauszuschmeißen.
Aber das ließ sich - nach unserem lauten Geschrei - nicht mehr
so rasch bewältigen, um mich kurzfristig noch vor dem 7. Dez. hin¬
auszuwerfen. Trotzdem kamen täglich irgendwelche Interessenten,
gingen durch sämtliche Räume, fotografierten und schockten die
Patienten mit falschen Informationen, z.B., dass sie bald wieder nach
Hause müssten, da das Haus in Kürze verkauft würde.
Auch Prof. Hackethal kam in Begleitung eines Herrn (?) mit
HH-Kennzeichen, um sich die Klinik anzusehen. Doch der Kollege
Hackethal hat sich natürlich nicht getraut mich dort persönlich zu
begrüßen - obwohl er an meiner Türe vorbei musste.
Ich hatte zwar von alledem keine Ahnung, allerdings meine
Patientien, die ihn gesehen hatten, als er aus dem Auto ausstieg,
informierten mich sofort.
Auffallend war jetzt, dass selbst das Haus- und Pflegepersonal in
unserer Klinik plötzlich wie umgedreht war:
— Der Bademeister warf z.B. schaufelweise Chlor ins Schwimmbe¬
cken während die Patienten im Wasser schwammen.
— Die Köchin verweigerte den Patienten das Essen - wenn sie nicht
rechtzeitig wegen irgendwelchen Untersuchungen z.B. beim Radio¬
logen, zu Tisch kommen konnten.
— Eine Krankenschwester manipulierte die Waage - um den Patien¬
ten Gewichtsabnahme vorzutäuschen.
— Der Pfleger schlich sich nachts barfuß in die Appartements und
erschreckte die Patienten. Er hat sogar einen Videorecorder gestoh¬
len, damit neuankommenden Patienten das System der Eisernen
Regel des Krebs nicht mehr per Video vermittelt werden konnte.
— Der Dorfarzt, der die Blutuntersuchungen vornahm, versetzte die
Patienten in Panik mit der Aussage: die Werte hätten sich katastro¬
phal verändert.
— Der Röntgenarzt der die Patienten trotz fester Termine oft Stun¬
den warten ließ, verbreitete Panik, in dem er ihnen sagte, sie hät¬
ten nur noch eine Chance, wenn sie sich chemotherapieren oder
bestrahlen ließen...
137
Ziel des Terrors war klar: die Patienten zu verscheuchen, damit
zum Schiedsgericht niemand mehr da war.
Obgleich einige Patienten tatsächlich wieder abgereist waren,
allerdings aus finanziellen Gründen, weil die Krankenkassen sich ja
geweigert hatten die Kosten zu übernehmen, sind zum Schiedsge¬
richt dennoch alle wiedergekommen, um sich für die Wahrheit zur
Verfügung zu stellen.
Auch setzte man die Geschäftsführung des Pflegeheims gewaltig
unter Druck und stellte ihnen gleichzeitig die wunderbarsten Dinge
in Aussicht für den Fall, dass die Pilotstudie gestoppt werden könn¬
te. Man bot schließlich sogar das Doppelte, was die Klinik wert war
und zwar durch ein notarielles Kaufangebot.
Der Geschäftsführer der Trägergesellschaft, Werner Reiß,
schrieb mir (09.12.1985J;
„Ich bestätige Ihnen hiermit, daß die Rufmord-Kampagne gegen
Ihre Person schon in Gyhum 1983 bei der Durchführung der Pilot¬
studie in unserem Alten- und Pflegeheim stattgefunden hat. Es wur¬
den mir Kaufangebote von Gruppen unterbreitet, die bewußt Dr.
Hamer an seiner Arbeit hindern sollten. Es wurde mit allen Mitteln
versucht , diese Studie zu Fall zu bringen.
Ich habe selten so zufriedene und glückliche Patienten gesehen,
wie bei Dr. Hamer. Diese Aussage kann ich abgeben, ich war zu der
Zeit als Geschäftsführer tätig."
In Folge wurden sämtliche Mitglieder des ärztlichen Schieds¬
gerichts-Gremiums unter Druck gesetzt, speziell von den Ruf¬
mördern des Norddeutschen Rundfunks und gebeten, ihr Schied-
samt nicht wahrzunehmen. Daraufhin sagten 4 Professoren ab.
Auch der Ärztekammerpräsident Dr. Weinhold bekam am
07.09.1983 einen Anruf vom NDR - Hauptabteilung Politik und
Zeitgeschehen - von einem Jürgen Drossart, den Herr Dr. Wein¬
hold in einer Aktennotiz festgehalten hat:
...er ("Jürgen Drossart} habe Dr. Hamer während seiner früheren
Tätigkeiten in Bad Bevensen und Bad Kreuzingen (Krozingen,) „be¬
gleitet". Er sei bezüglich seiner Kompetenz und seiner Hypothesen
äußerst misstrauisch geworden. Er erkenne auch Anzeichen von
Scharlatanerie...
Einen weiterer Anruf vom 15. Sept. 1983 von Herrn Jürgen
Drossart (NDR) hat Dr. Weinhold ebenfalls in einer Aktennotiz
festgehalten. Darin steht ... daß Herr Drossart zu folgendem Ergeb¬
nis seiner Recherchen gekommen sei: Dr. Hamer und andere in
seinem Auftrag vertrieben nach wie vor eine Video-Kassette , auf
der Patienten als Heilerfolge seiner Behandlungsmethode vorge¬
stellt würden , die inzwischen verstorben seien.
138
Herr Drossart beabsichtige, diese Tatsache als Irreführung der Öf¬
fentlichkeit und der Krebskranken in einer Fernsehsendung des NDR
am 28. September 1983 in „ extra drei" anzuprangern.
Dazu hatte man offenbar einen Spitzel (Frau Guckel) in unsere
Klinik geschmuggelt, die die Namen von sämtlichen Hausärzten
unserer Patienten ausfindig machen sollte. Diese hatte sich nämlich
unter dem Vorwand - auf meiner Schreibmaschine ein paar Berichte
aus Haus Dammersmoor für das HP-Journal schreiben zu dürfen,
das angeblich ihren Aufenthalt bezahlte - Zugang zu meinem Sprech¬
zimmer verschafft und dabei in meiner Abwesenheit die Patienten¬
karteien ausspioniert.
Dann produzierten Jürgen Drossart und Rudi Lauschke vom
Norddeutschen Rundfunk (NDR) eine Rufmordsendung gegen mich,
in der Hoffnung, alle Patienten würden nun fluchtartig die Klinik
verlassen. Dazu wurden aber vorher sämtliche Hausärzte meiner
Patienten anonym (von meinen Gegnern und/oder vom NDR) ange¬
rufen, sie sollten sich doch unbedingt die Sendung ansehen, die am
28.09.83 in „extra drei" ausgestrahlt würde. Diese Ärzte haben
dann ihrerseits die Angehörigen der Patienten verständigt.
Meine Rufmörder, die mich in dieser Sendung als unseriösen
Scharlatan abzuqualifizieren suchten, ich jedoch keine Chance er¬
hielt, mich selbst zu äußern, erreichten zwar nicht das, was sie er¬
reichen wollten, aber immerhin verließen einige Patienten sofort
die Klinik, die dann wieder in die Panikbehandlung der Schul¬
mediziner gerieten und verstorben sind.
Alle übrigen Patienten und auch ich haben in einem getrennten
Verfahren Strafanzeige wegen Körperverletzung und versuchten
Mordes gegen die Rufmörder vom NDR erstattet, die von der Staats¬
anwaltschaft aber nicht bearbeitet wurde.
Ich schrieb damals in meiner Strafanzeige;
„Ich nehme für mich in Anspruch, meine Pilotstudie exakt nach den
Kriterien der wissenschaftlichen Medizin und mit dem Segen der
zuständigen Ärztekammer Niedersachsen/Stade zu führen. Es geht
hier um das Leben nicht nur von 30 oder 50 aufgegebenen Krebs¬
patienten, sondern darüber hinaus um das Leben von Millionen ar¬
mer Menschen, den Ärmsten der Armen, denen wir mit dieser Me¬
thode helfen können."
Eine erst neu erschienene Zeitung „TENDENZ", die jedoch kur¬
ze Zeit danach wieder von der Bildfläche verschwand, schrieb unter
dem Titel:
Diffamierungskampagne gegen Krebsarzt Dr. Hamer
Wer steckt hinter der Rufmordsendung des NDR? -
Strafanzeige gegen Redakteur:
139
Text: „ Allein im Interesse der Millionen Krebskranken der ganzen
Welt hätte der NDR besser das Ende des Hamerschen Pilotobjekts
abgewartet. Das ist Anfang Dezember d.J. der Fall.
Sollte Dr. Hamer dann gescheitert sein und das internationale Ärz¬
tekollegium ihm bescheinigen müssen, dass sich der Zustand sei¬
ner Patienten nicht gebessert haben sollte, dann wäre noch immer
Zeit genug gewesen, ihn in einer bundesweit ausgestrahlten Fern¬
sehsendung bloßzustellen.
Was aber, wenn das Ärztekollegium zu dem Schluß kommt, dass
der Krebs tatsächlich geheilt werden kann?
Wie will der NDR dann wiedergutmachen?"
Doch es kam noch schlimmer:
Am 25.10.1983 wurde ähnlich wie in „extra drei” eine PANORA-
MA-Sendung - bundesweit ausgestrahlt, die, wie ich erst später
erfuhr, Herr Drossart vom NDR allerdings bereits schon am 11.
Oktober Herrn Dr. Weinhold angekündigt hatte.
Von den Patienten, die noch in der Nacht fluchtartig von ihren
Angehörigen, Hausärzten und sogar einem Geistlichen nach Hause
geholt wurden, sind die meisten verstorben.
Zur gleichen Zeit ging wie auf Kommando der Presseterror los.
Den Höhepunkt der Hetzjagd leistete sich die Zeitschrift „STERN”
mit der Überschrift:
„Dr. Hamer - der Mann, der falsche Hoffnungen weckt”
„Stoppt diesen Krebsarzt"
oder
,„ Leichen pflastern seinen Weg"
Jetzt schaltete sich auch das Niedersächsische Sozialministerium
ein. Herr Dr. Zwecker schrieb an Dr. Weinhold und berichtete über
ein Telefonat, dass er mit Min.-Dirig. Dr. med. Günther Keding,
Leiter der Abt IV, geführt hat:
Wortlaut: ...„in einem am 26.10.1983 mit Herrn Kollegen Keding
geführten Gespräch gab Herr Keding die Anregung, dass diejenigen
Vertreter der ärztlichen Körperschaft, die einen kollegialen Kontakt
zu Dr. med. Geerd Ryke Hamer herstellen können, ihm nahe legen
könnten, sich einer freiwilligen Untersuchung bei einem Psychiater
zu unterziehen, damit vielerorts aufgetauchte Zweifel an seiner geis¬
tigen Leistungsfähigkeit ausgeräumt werden können.
Mir liegt daran, dass Sie von dieser Anregung Kenntnis erhalten."
Schließlich passierte das, was wir alle längst befürchtet hatten:
5 Wochen vor Ende der Pilotstudie, also am 31.10. 83, äußerte sich
der Ärztekammerpräsident Herr Dr. Weinhold (Vorsitzender des
Schiedsgerichts) öffentlich in einem Radio-Interview;
140
„Ich halte es durchaus für denkbar; das für den Fall, dass für die
Hypothesen von Dr. Hamer sich keine wissenschaftlichen Grundla¬
gen finden lassen, sich aber Anzeichen dafür finden, dass auch sei¬
ne Befähigung den ärztlichen Beruf auszuüben in Zweifel gezogen
werden muss, dass dann auch die Notwendigkeit für staatliche Er¬
mittlungen gegeben ist."
Am 06.12.1983 tagte dann das internationale ärztliche Schieds¬
gericht, das aus lauter hochqualifizierten Fachleuten (Professoren/
Ärzte) bestand. Dazu wurden von jedem Patienten meterlange, gra-
fisch-dargestellte, bunt-ausgemalte Kurven mit Laborbefunden vor¬
geführt, die rein optisch schon die Veränderungen, d.h. gewaltige
Verschiebungen der Laborwerte demonstrierten.
Desgleichen Tabellen, die über das Vegetativum - vor und nach
der Konfliktlösung Aufschluss gaben, wie: kalte/warme Hände, Ap¬
petit, Schlaf, Gewicht, Fieber, Schmerzen, Schwindel, Nachtschweiß
etc., sowie die entsprechenden CT's und Röntgenaufnahmen.
Es wurden 15 von den 30 anwesenden Patienten befragt und
auch durchdiskutiert. Dabei sämtliche Fälle einschließlich persönli¬
cher Patientenbefragung, Begutachtung der Röntgenbilder und CTs
mit Lupe und Millimetermaß, sowie alle Labordaten äußerst gründ¬
lich begutachtet.
Während man zunächst glaubte, die Angelegenheit wohl schnell
beenden zu können, da man sicher war, rasch drei nicht nach der
Eisernen Regel verlaufende Fälle finden zu können (natürlich um
meine Approbation mitnehmen zu können) begann sich eine große
Ratlosigkeit der Schiedsgerichtmitglieder zu bemächtigen, weil je¬
der der von Dr. Weinhold willkürlich herausgegriffenen Fälle sehr
präzise nach der Eisernen Regel des Krebs verlaufen war.
Während ich bei den nachfolgenden Beratungen meistens draußen
warten musste, meine Frau aber bei den Beratungen anwesend war,
forderte ich anschließend das Schiedsgericht auf, nunmehr verein¬
barungsgemäß zu attestieren, dass die Eiserne Regel des Krebs ganz
offensichtlich richtig sein müsse.
Eine Sprecherin der Patienten argumentierte ebenfalls ...
„sie verstehe nicht, dass das Schiedsgericht nunmehr schon meh¬
rere Stunden berate, obwohl alles doch exakt nach der EISERENEN
REGEL DES KREBS gestimmt habe und demnach richtig sei. Für die
Patienten sei es sehr wichtig, das bestätigt zu bekommen, da davon
möglicherweise ihr Überleben abhängen würde".
Der Vorsitzende Dr. Weinhold antwortete ihr schroff:
Frau M. „Die Eiserne Regel des Krebs interessiert uns nicht".
Frau M. war es auch, die mich gebeten hatte an ihren Gynäkolo¬
gen einen Brief zu schreiben, der ihr dringend zu einer Totalaus¬
räumung geraten hatte.
141
Also schrieb ich an den Kollegen:
...hat mich gebeten, Ihnen zu schreiben. Sie ist zu mir gekommen,
um meinen Rat einzuholen, ob sie die von Ihnen geratene Totalaus¬
räumung durchführen lassen soll...
Der Kollege Dr. Blut von der Gynäkologie hielt es zwar unter
seiner Würde mir als Scharlatan zu antworten, dafür schrieb er einen
Brief an den Ärztekammervorsitzenden Dr. Weinhold:
Sehr geehrter Herr Kollege!
Unter Hinweis auf die beigefügte Fotokopie des Herrn Dr. R. G. Hamer
des Schreibens vom 21.10.83 wende ich mich an Sie, in der Hoff¬
nung Ihnen hiermit weitere Argumente gegen das unmedizinische
Handeln des o.G. geben zu können...
Die PE aus der Portio ergab unverhornendes Plattenepithel-Ca, in¬
filtrierend wachsend...
Frau M. wurde von mir über den Befund mit allen notwendigen Konse¬
quenzen aufgeklärt...
Trotz eindringlicher Ermahnungen, sich sofort in ein Krankenhaus
zur weiteren Behandlung zu begeben, hat sie dieses bis heute nicht
getan. Sie suchte am darauffolgenden Wochenende den o.g. Arzt
auf, der mir dann den Brief schrieb.
Frau M. ist von den Methoden des Herrn Dr. R. G. Hamer überzeugt,
die meines Erachtens in diesem Falle fast den Vorwurf der fahr¬
lässigen, wenn nicht gar der vorsätzlichen Körperverletzung mit
Todesfolge beinhalten, da vom Tastbefund und Allgemeinzustand
her gesehen zumindest die Chance einer Heilung gegeben ist zum
heutigen Zeitpunkt.
Die Argumente des Herr Dr. Hamer zeigen eindeutig, dass er
zumindest vom Collum-Karzinom nichts weiß, das nun weiß Gott
nicht wegen Ärger entsteht und durch Frieden verschwindet...
Bei dem Dr. Hamer gibt es jedoch m.E. sehr viel mehr zu tun.
Die Eiserne Regel des Krebses ist mir im Laufe meines Studiums
nicht beigebracht worden, es sei denn, dass damit gemeint ist, dass
er unbehandelt sicher zum Tode führt.
Es ist sicher zu loben, wenn sich Kollegen mit der Onkologie be¬
schäftigen, auch von der menschlichen Seite. Es ist aber nicht zu
dulden, die Hilflosigkeit dieser Menschen zu ihrem Verderben ggf.
noch aus Eigennutz zu missbrauchen, ganz besonders dann, wenn
man offensichtlich von der Materie keine Ahnung hat und schlimms¬
te Scharlatanerie betreibt...
Entsprechende Konsequenzen zum Schutze des Rufes der Ärzte¬
schaft sollten getroffen werden.
Mit freundlichem Gruß
142
Frau M. wurde daraufhin von allen Mitgliedern des Schiedsge¬
richts dringend ermahnt, bei sich die Totaloperation durchführen zu
lassen, einschließlich Kastration, wie vorgesehen. Die Patientin lehnte
ab, mit dem Hinweis, sie sei von dem System des Dr. Hamer restlos
überzeugt. Mindestens eine halbe Stunde haben alle Professoren
auf sie eingeredet und ihr gesagt, sie habe sonst keine Chance,
denn der Krebs würde mit absoluter Sicherheit weiterwachsen, mit
und ohne Hamers System!
Zwei Tage danach wollte Frau M. bei dem Allgemeinarzt in Gyhum
eine Krankmeldungsverlängerung holen. Doch dieser zwang sie, sich
von ihm gynäkologisch untersuchen zu lassen.
Er schloss die Türe ab und sagte: „Ziehen Sie sich aus!"
Die Patientin war wie vor den Kopf gestoßen und ließ die Unter¬
suchung geschockt und widerstandslos über sich ergehen.
Anschließend urteilte der Allgemeinarzt Dr. Kubat: „Natürlich hat
es zugenommen und muss sofort operiert werden."
Die Patientin kam heulend zu uns in die Klinik gelaufen und be¬
richtete von der für sie demütigenden Art und Weise des Unter¬
suchtwerdens. Wir konnten sie mit vereinten Kräften wieder ins Lot
bringen. Ende Dezember ließ die Patientin in einer westdeutschen
Univ.-Klinik eine eingehende Untersuchung mit Abstrich vornehmen.
Das Ergebnis: Krebs ist nicht mehr festzustellen. Abstrich negativ !
Seither ist der Spuk zu Ende, denn negativ kann der Abstrich nur
werden, wenn kein Krebs mehr vorhanden ist.
Als das Schiedsgericht sich schließlich am 06.12.1983 am Vor¬
abend des 5jährigen Todestages meines Sohnes Dirk widerwillig
bereitgefunden hatte, 15 Fälle nachzuprüfen, haben sie sich an¬
schließend erbärmlich feige aus der Verantwortung gestohlen und
statt dessen 5 Stunden darüber beraten, wie sie es formulieren soll¬
ten, dass sie nach bisheriger schulmedizynischer Art \Ne\ter- „thera¬
pieren" könnten, um nicht ihr Gesicht zu verlieren.
Dabei hatten sie ganz genau gewusst, dass es da eigentlich gar
keine Diskussion mehr geben konnte, so klar waren alle Fälle nach
sämtlichen Kriterien der EISERNEN REGEL DES KREBS verlaufen,
und so klar war die Koinzidenz der frischen HAMERschen HERDE
nach der Konfliktlösung und ihr Verschwinden im Verlauf der Heil¬
phase.
Das Ergebnis der Prüfungskommission lautete schließlich:
„Sieben Ärzte haben in der 9-stündigen Sitzung am 06.12.1983 in
Gyhum an Beispielen von 15 vorgestellten Patienten und deren Be¬
funden die Untersuchungs- und Behandlungsverfahren von Dr. med.
Ryke Geerd Hamer diskutiert. Die Einflüsse von seelischen Konflik¬
ten auf das Krebsgeschehen wurden an den von Dr. Hamer vorge¬
stellten Fällen deutlich.
143
Der positive Einfluß einer seelischen Führung der Krebskranken trat
dabei hervor. Die von Herrn Dr. Hamer vorgetragene sog. „EISER¬
NE REGEL DES KREBS" konnte in ihrer Strenge nicht nachvollzogen
werden. Nach den vorliegenden Beratungsergebnissen kann die von
Dr. Hamer vertretende Therapie, die bisher bewährten Behandlungs¬
methoden krebskranker Patienten unterstützen, aber nicht erset¬
zen. Dr. Hamer wurde von dem Ergebnis der Beratung der beteilig¬
ten Ärzte verständigt. Er wurde davon unterrichtet, daß das vorste¬
hende Ergebnis veröffentlicht wird."
Alle Patienten waren entrüstet und haben ihrerseits ein Statement
abgegeben und unterschrieben:
„Die Patienten in Gyhum haben den deutschen Ärzten einmütig ihre
Mißbilligung und Verachtung ausgesprochen. Sie beklagten sich
darüber, daß sie durch die gesteuerte Presse, mit Wissen des nieder¬
sächsischen Sozialministeriums und der Ärztekammer Nieder¬
sachsen, vom 18. August bis 07. Dezember 1983 unter pausenlo¬
sen Psychoterror gesetzt waren, unter dem eine Reihe von Patien¬
ten gestorben sind."
Ich habe das Urteil wie folgt öffentlich kommentiert:
„Dr. Hamer hat dem ärztlichen Schiedsgericht in derselben Nacht
vom 6. auf 7. Dez. 83 mitgeteilt; dass er das Urteil ablehnt. Er hält
es für ein kleinkariertes Diktat eines Tribunals - soweit es die deut¬
schen Teilnehmer betrifft - das dem Verlauf der Verhandlung in
keiner Weise gerecht wird, und bei dem man sich gewunden hat,
die Wahrheit einzugestehen.
Die Italienischen Ärzte, Primarius Prof. Dr. Ebner und Internist
Dr. V. Clementi aus Bologna, hatten beantragt, das Schiedsge¬
richt möge beschließen: Dr. Hamer könne mit seinem lückenlos
schlüssigen System sehr wohl recht haben und wirklich die Zusam¬
menhänge des Krebs entdeckt haben.
Insbesondere wurden - trotz gegenteiligen Antrags der italienischen
Ärzte - die HAMERschen HERDE, über die sicherlich 4 Stunden dis¬
kutiert wurde, im Urteil mit keinem Wort erwähnt.
Auch wurde nicht dokumentiert, dass in allen vorgestellten Fällen,
sogar für Zweit- und Drittcarcinome, die EISERNE REGEL DES KREBS
jeweils exakt erfüllt war.
Dr. Hamer ist erbost darüber, dass die deutschen Teilnehmer der
Jury nach seiner Meinung, außer Prof. Stender, schon samt und
sonders mit der vorgefassten Absicht gekommen waren, Dr. Hamer
zu kippen und die Position der Schulmediziner aus der Schlinge zu
ziehen.
Dieses Tribunal des deutschen Teils der Jury wurde der bedrücken¬
den Tatsache nicht gerecht, dass weiter täglich viele Menschen
unnötigerweise sterben.."
144
Einer der Teilnehmer, der Radiologe vom MMH Hannover, Prof.
Stender, sagte mir damals unter vier Augen:
„Herr Hamer, Ihre „Eiserne Regel des Krebs" ist von einer geradezu
faszinierenden Schlüssigkeit. Ich suche immer; aber ich finde kei¬
nen Haken daran... Aber dann wäre ja alles, was wir in den letzten
Jahrzehnten gemacht haben, blanker Unsinn gewesen. Sie können
nicht von uns verlangen, dass wir unser Gesicht verlieren und Ih¬
nen das unterschreiben."
Ich wies ihn darauf hin, dass besser ein paar Ärzte ihr Gesicht ver¬
lieren als Tausende von Patienten ihr Leben. Außerdem wäre die
Unterschrift von allen sieben Teilnehmern des Schiedsgerichts zu¬
gesagt worden.
Antwort Prof. Stender: „Nein, Sie können machen, was Sie wollen,
das werden wir Ihnen niemals unterschreiben, denn dann würden
wir uns ja nachträglich alle zu Idioten machen."
Damit war die Chance für die Patienten in Gyhum bleiben zu
können, endgültig vorbei. Alle Patienten mussten abreisen.
Ich fuhr nach Rom zu meiner Familie und schrieb dort mein Buch
„Krebs - Krankheit der Seele...", das bereits im Februar 1984
erschienen ist.
Obgleich ich eigentlich keinen Pfennig Geld besaß um dieses Buch
überhaupt drucken zu können, gelang es mir, die Druckerei davon
zu überzeugen wie ungeheuer wichtig die Eiserne Regel des Krebs
für die Patienten sei.
Das hat die Druckerei überzeugt und das Buch gedruckt.
Doch kaum war der Druck fertig, bekam die Druckerei einen Droh¬
anruf und man bat mich, die Bücher schnellstens abzuholen.
Daraufhin habe ich alle Bücher im wahrsten Sinne des Wortes von
dort weggeschleppt und in ganz Deutschland und auch im Ausland
bei Freunden und guten Bekannten deponiert.
Nun saß ich nicht nur auf einem Berg
Bücher, sondern hatte auch einen Berg
Schulden, denn der Verkauf - obgleich
der Verkaufspreis nur 14.80 DM
betrug, war sehr schleppend, da das
Buch nicht in die Liste der lieferbaren
Bücher aufgenommen wurde.
Hinweis:
Das Buch ist inzwischen vergriffen.
KREBS
Krankheit der Seele
Kurzschluß im Gehirn,
dem Computer urmrrci Organrsmu*
l>nr EISERNE REGEL DES KREBS
IW «nett RvkrCWcrOllMirf
145
Boykott auf der ganzen Linie
Um mein Buch den Patienten zugänglich machen zu können, blieb
mir nichts anderes übrig, als wie ein Schnürsenkelverkäufer durch
die Lande zu ziehen, damit die Patienten mit der Eisernen Regel des
Krebs die Chance bekämen, wieder gesund zu werden.
Zunächst habe ich alle größeren Buchhandlungen in Universitäts¬
städten aufgesucht und mein Buch dort angeboten. In einigen habe
ich auch hin und wieder mal 5 oder 10 Bücher zum damaligen Laden¬
verkaufspreis von 14.80 DM loswerden können.
So auch häufiger in der Buchhandlung Röhrscheid in Bonn. Doch
eines Tages - es waren bereits wieder alle Bücher verkauft - wollte
man mir keine mehr abnehmen. Auf meine Frage, ob das einen be¬
sonderen Grund habe, sagte die Einkäuferin „ja", aber darüber kön¬
ne sie jetzt nicht reden. Ebenso erging es mir bei der Buchhandlung
Behrendt in Bonn. Die Einkäuferin hatte mich gleich erkannt, wur¬
de sehr verlegen und tat sehr beschäftigt, bis sie sich etwas gefan¬
gen hatte. Auf meine Frage, ob die Bücher schon alle verkauft sei¬
en, behauptete sie noch welche auf Lager zu haben. Nachdem ich
meine Zweifel äußerte und nicht locker ließ mit der Frage, ob irgend¬
etwas passiert sei, sagte sie schließlich: „Ja, es waren Professoren
und Oberärzte aus der Uni-Klinik Venusberg hier und haben ge¬
droht, bei uns keine Bücher mehr zu bestellen, wenn das Buch von
Dr. Hamer weiter verkauft würde."
Zu dieser Zeit bekam ich durch einen Zufall eine Liste mit 235
Selbsthilfegruppen der Deutschen Krebshilfe in die Hände.
Dahinter standen mindestens 10.000 Betroffene, d.h. an Krebs er¬
krankte oder erkrankt gewesene Patienten. Ich schickte an alle
Gruppenleiterinnen mein Buch - kostenlos.
Zwei Wochen später, am 18.04.1984, erhielt ich dann ein Schrei¬
ben des Bundesverbandes der Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.,
mit der Bitte, dringend davon abzusehen, das Buch „Krebs Krank¬
heit der Seele..." an die Gruppenleiterinnen zu verschicken.
Da aber weder die damalige Vorsitzende der Zentrale, Frau Ursula
Schmidt, noch deren Stellvertreterin, von diesem Schreiben Kennt¬
nis und auch nichts dagegen hatten, ergab sich natürlich zwangs¬
läufig die Frage, wer denn wohl ein Interesse daran hatte diesen
Brief zu veranlassen.
Daraufhin antwortete mir ein Rechtsanwalt im Auftrag des Bun¬
desvorstandes... „Sie vermuten da offenbar Zusammenhänge, die
nicht bestehen." Er bat ferner darum, Korrespondenz und sonstige
direkte Kontakte nur mit dem Bundesvorstand der Frauenselbsthilfe
und nicht mit den einzelnen Selbsthilfegruppen zu pflegen"
(also nicht mit den unmittelbar Betroffenen).
146
In einem weiteren Schreiben der Deutschen Krebshilfe e.V. - der
Mildred Scheel Stiftung hieß es u.a.
„Es kann doch wohl kaum von einem Boykott die Rede sein, wenn
die Deutsche Krebshilfe eine bestimmte Idee nicht aufgreift oder
gewissen Behauptungen nicht nachgeht. Im übrigen möchten wir
anmerken , dass die Deutsche Krebshilfe auch schon unkonventio¬
nelle Projekte unterstützt hat und dies auch weiterhin tun wird , falls
es sich um seriöse und nachprüfbare Vorhaben handelt."
Kampf gegen Krebs
Seit 25 jahren besteht die Deutsche Krebshilfe
BONN Sic gilt dis eine der
größten und erfolgreichsten
Bürgerinitiativen Deutsch¬
lands. iht Kampf gilt dem
Krebstod Seit 25 Jahren un¬
terstützt die Deutsche Krebs-
hiUe Forschungen zur besse¬
ren Diagnose, Therapie und
Nachsorge dieser oft tödlich
verlautenden Krankheit
Kund IbOU Projekte wurden in
dieser Zeit gefördert, etwa 1,1
Milliarden Mark ausgegeben
Am Anlang stand die Idee
einer Frau Die Ar/tin Mildred
Scheel wollte der damals noch
weitgehenden Tabuisierung
dieser Massenkrankheit ent-
geqenwirken und die öffentli¬
che Sprachlosigkeit beseiti¬
gen Zusammen mit Gleichge¬
sinnten wollte die Ehefrau des
damaligen BundesPräsiden¬
ten Walter Scheel konkret hel¬
fen und gründete am 25. Sep¬
tember 1974 die Deutsche
Krebshilfe? Mit Hilte von Erb¬
schaften wurde ein Stiftungs-
kapital von 240 Millionen
Mark aufgebaut. Mehr als
100 000 Menschen in einem
Förderverein unterstützen
heute die Krebshille mit ihren
Beitragen Burkhard Saul (epd)
Dieser Artikel stammt
allerdings aus der RZ
aus dem Jahre 1999
zum 25-jährigen Beste¬
hen der Deutschen
Krebshilfe
Inzwischen hatte ich bereits für Ende April den 1. Medizinischen
Kongress für Patienten, Pflegepersonal, Heilpraktiker und Ärzte in
Bad Honnef organisiert und dazu wieder alle Selbsthilfegruppen
angeschrieben. Doch nur einige wenige haben sich noch getraut zu
kommen. In anschließend vertraulichen Gesprächen gaben einige
Gruppenleiterinnen offen zu, dass sie vorsichtig sein müssten, denn
sonst bekämen sie die 1.500 DM monatlich nicht mehr von der Mild-
red-Scheel-Stiftung, die sie für die Betreuung der krebskranken
Menschen erhielten.
Zuvor waren auch verschiedene Pressevertreter eingeladen wor¬
den, von denen ebenfalls niemand erschienen war. Lediglich ein
Fotograf der Honnefer Volkszeitung (HVZ) kam während des Vor¬
trages und machte einige Bilder.
Dennoch schrieb am 2. Mai 1984 die HVZ: „...zuvor war eine
Pressekonferenz angesetzt worden, doch warteten die Presse¬
vertreter vergeblich. Kongressleiter Dr. Ryke Geerd Ham er war an¬
derweitig beschäftigt. Details über den Verlauf des Medizinischen
Kongresses wurden nicht gegeben."
147
Das liegt auf derselben Ebene wie mir früher mal der Springer¬
auslandsdienst-Chef in Paris gesagt hatte: „Herr Hamer, wir sind
von höchster Stelle angewiesen worden , über Sie nichts zu veröf¬
fentlichen, als nur etwas Schlechtes. Wenn Sie uns sagen, dass Sie
irgendwo eine Tafel Schokolade gestohlen haben und Sie uns ange¬
ben wo, dann verspreche ich Ihnen, dass Sie auf der ersten Seite in
den BZ in großer Überschrift erwähnt werden
In der Sendung von Radio Bremen „buten un binnen” wurde
ich damals gefragt, wie ich mich denn fühle, so im Sperrfeuer der
gegnerischen Heere... Ich sagte, dass ich mich wie die letzten Go¬
ten auf dem Marsch zur letzten Schlacht am Vesuv fühle, die Augen
sehnsüchtig den Horizont des Meeres absuchend, ob nicht endlich
die Segel unserer Wikinger auftauchen würden.
Im Juni 1984 bekam ich die Chance zu einem Interview bei RTL
mit Rainer Holbe.
Rainer Holbe begann seine
journalistische Laufbahn bei der
„Frankfurter Rundschau”, ehe er für
Illustrierte, Radio und Fernsehen
arbeitete.
Seine Show „Starparade” gehörte zwölf
Jahre zu den beliebtesten Sendungen
des ZDF. Außerdem moderierte er auch
bei RTL sowie SAT1.
Doch eines Tages war er vom
Bildschirm verschwunden.
Um mein Erscheinen offenbar zu verhindern, hatte jemand am
Auto meines Freundes, Graf Antoine D' Oncieu, mit dem ich zu¬
sammen dorthin fahren wollte, auf einem Parkplatz in Bonn, die
Bremsleitung angeschnitten, was wir aber nicht sofort bemerkt ha¬
ben, da Antonine immer sehr langsam und vorsichtig fuhr. Wir
fuhren aber zunächst nach Essen, wo Antoine wohnte, und
entschieden uns dann von dort aus mit dem Zug dorthin zu fahren.
Am übernächsten Tag fuhr Antoine mit seinem Wagen auf einer
abschüssigen Strecke. Plötzlich versagten die Bremsen und er konnte
das Auto gerade noch gegen eine Böschung steuern, so dass es zu
keinem Unfall kam. Er ließ das Auto von seiner Werkstatt abschlep¬
pen, die erst ein paar Tage zuvor eine Inspektion gemacht und dabei
auch die Bremsleitung geprüft und sogar die Belege erneuert hatte.
Dabei stellte die Werkstatt fest: die Bremsleitung war angeschnit¬
ten worden. Und tatsächlich, in Bonn, wo der Wagen vordem ge¬
parkt hatte, waren sogar noch Spuren zu sehen.
148
Eine Anzeige bei der Bonner Staatsanwaltschaft wurde später
ohne Ergebnis eingestellt. Sollte das Interview mit Rainer Holbe
tatsächlich verhindert werden? Jedenfalls ist es nur einem glückli¬
chen Zufall zu verdanken, dass wir nicht verunglückt sind.
Die Sendung verlief recht positiv. Ich bekam nicht nur Gelegen¬
heit die Eiserne Regel des Krebs kurz zu erklären, sondern auch
mein Buch vorzustellen. Die Resonanz war sehr groß, denn es rie¬
fen schon während der Sendung viele Menschen an.
Auch waren hinterher Waschkörbe voll Briefe beim Sender ein¬
gegangen. RTL ließ zwar anfragen, wohin sie die Post denn schicken
sollten - doch sie ist nie dort angekommen.
Kurz nach dieser Sendung meldete sich die RTL-Edition und lud
mich zu einem Gespräch nach Luxemburg ein: Es ginge um mein
Buch. Ich fuhr also dorthin. Doch schon sehr bald ließ man „die
Katze aus dem Sack": Mein Buch müsse unbedingt umgeschrieben
werden, die Geschichte mit dem Prinzen müsse da heraus , damit
sich das Buch besser verkaufen würde. Man bot mir sogar 1,5 Milli¬
onen DM, wenn ich die Rechte an die RTL-Edition abtreten würde.
Doch ich hatte den Braten längst gerochen. Denn hätte ich mich
darauf eingelassen, dann wäre mein Buch gewiss auf nimmer Wie¬
dersehen in der Versenkung verschwunden.
Im Oktober 1984 bekam ich mit Beschluss des Oberlandes¬
gerichts Frankfurt eine Aufforderung mich psychiatrisch untersu¬
chen zu lassen. Vor der mündlichen Verhandlung soll ein Gutachten
eines Sachverständigen darüber eingeholt werden, ob ich prozess¬
fähig sei (§ 52 ZPO i.V. m. § 104 BGB). Denn wäre ich nicht
prozeßfähig, dann würde sich auch der Prozeß gegen den Prinzen
von Savoyen erledigt haben. Das war der ganze Sinn.
Hierbei handelte es sich um den Prozess gegen meinen damaligen
Vermieter, Dr. Reitinger, der wahrscheinlich im Auftrag der Familie
Savoyen oder deren Anwälte meine gesamte Wohnung ausgeräumt
hatte, wodurch meine sämtlichen persönlichen Sachen, wie Akten,
Briefe, Patentunterlagen, Familienfotos etc. verschwunden waren.
Dr. Reitinger, Internist, mit dem ich einig war, daß er für 200.000,-
DM meine Internistenpraxis mit Kartei übernehmen wollte, hat sich
die Praxis von meinem Vermieter „besorgt", für wieviel weiß ich
nicht. Später hat er sich in seinen Praxisräumen aufgehängt.
Hier ein Auszug aus dem psychiatrischen Gutachten des Prof.
Glatzel vom 27.11.85, Klinikums der Johannes Gutenberg-Univer¬
sität in Mainz - gerichtet an das Oberlandesgericht Frankfurt - Zivil¬
senate in Darmstadt: „ Auf Ihre Veranlassung erstatten wir Ihnen
über Herrn Dr. Geerd Hamer, geb. 17.5.1935 folgendes psychiatri¬
sche Gutachten:
149
Das Gutachten stützt sich auf Untersuchungsergebnisse sowie die
Kenntnis der uns übersandten Unterlagen des Oberlandesgerichts
Frankfurt... Gemäß den Beschlüssen vom 24.10.84, 2.8. und 4.9.85
soll Stellung genommen werden zur Frage der Prozessfähigkeit des
Dr. H."...
Seite 20: ...Aus der Sicht unseres Fachgebietes handelt es sich bei
Dr. H. zweifellos um eine akzentuierte Persönlichkeit mit den er¬
wähnten bestimmenden Wesenszügen. Ein krankhafter Befund ist
sicherlich nicht gegeben, und damit auch nicht ein solcher, der ei¬
nen Zweifel an seiner Prozeßfähigkeit begründen könnte.
Seite 21: ...Zusammenfassend kommen wir deswegen zu dem Er¬
gebnis, dass aus der Sicht unseres Fachgebietes ein Zweifel an der
Prozessfähigkeit des Dr. H. nicht zu formulieren ist...
Doch immer wieder habe ich versucht, weitere Studien an Univer¬
sitätskliniken durchführen zu können. Das erstaunliche war, dass
die Professoren zunächst recht zugänglich, dann jedoch plötzlich
von einem Tag auf den anderen völlig uninteressiert waren.
Ein Beispiel für alle, steht für eine Konferenz die in Göttingen statt¬
finden sollte, und auch bereits fest terminiert war, zu der jedoch am
Ende dann niemand erschienen ist.
In einem Schreiben an die Herren Professoren der Medizinischen
Fakultät der Universität Göttingen (Kreuzer, Kuhn, Spoerri, Notter,
Rittmeyer, Peiper, Gregl, Stankovic) schrieb ich danach:...
„Das, was Sie gestern gemacht haben, wird als „Flucht der Göttin¬
ger 7" in die Medizingeschichte eingehen. Wie kann man nur so
furchtbare Angst haben? Sie wären doch 7 ausgewachsene Ordina¬
rien gewesen, ich ganz allein. Sie haben die gesamte Schulmedizin
hinter sich, ich einzig nur meinen gesunden Menschenverstand!
Sie sind hochbezahlte und hochdekorierte Ordinarienprofessoren,
ich dagegen Arzt, unentgeltlich und ohne Honorar arbeitend, sogar
die Unkosten noch selbst bezahlend. Und dann dieses:
Sie alle laufen vor mir weg, was man nur laufen kann, stehlen sich
sogar weg wie Diebe in der Nacht, in panischer Angst vor der Kon¬
frontation mit mir und vor der Konferenz, die Sie doch selbst ver¬
langt und terminiert haben. Welch jämmerliches Schauspiel deut¬
scher Ordinarienherrlichkeit!"...
Inzwischen war ich bereits in ca. 50 Universitätskliniken vorstel¬
lig und auch gleich wieder weggeschickt, um nicht zu sagen „rausge¬
schmissen" worden. Nach wie vor war ich aber auch immer noch auf
der Suche nach einer Klinik für meine Patienten. Schließlich hatte
ich im Schwarzwald eine gefunden. Ich bin mit meinen Freunden
dorthin gefahren, um sie mir genauer anzusehen. Sie war sehr ge¬
räumig, sehr schön gelegen und auch in relativ gutem Zustand,
ganz ideal für die Patienten.
150
Die Klinik war früher ein Kursanatorium gewesen und stand jetzt
schon zwei Jahre leer. Käufer hatten sich bisher noch keine gefun¬
den. Natürlich hatte ich kein Geld um selbst das Haus kaufen zu
können, aber ich konnte die zuständigen Herren davon überzeugen,
dass es nicht nur sinnvoller wäre die Klinik voll zu belegen, sondern
dass man damit auch Tausenden von Patienten helfen und evtl, zu
einem späteren Zeitpunkt die Klinik kaufen könnte.
Im Januar 1985 sollte es eigentlich schon losgehen.
Am 21. Dezember 1984 teilte ich diese Veränderung der Kassen¬
ärztlichen Vereinigung und der Ärztekammer in Freiburg sowie der
Ärztekammer in Offenburg mit. Doch schon wenige Tage später zog
der Bankdirektor, als Finanzverwalter des Hauses, die Zusage wieder
zurück. Angeblich, weil sich plötzlich 2 Kaufinteressenten gemeldet
hätten.
Im Mai 1985 nahm ich in München an einer Tierversuchs-Demo
teil. Die rund 3000 Demonstranten hatten sich am Odeonsplatz ver¬
sammelt und zogen durch die Innenstadt zum Marienplatz, wo dann
öffentliche Reden stattfanden. Hier sprach auch Barbara Rütting,
ehemalige Schauspielerin, die zwar argumentierte: „Krebs und Herz¬
infarkt nehmen trotz Tierversuche zu"..., aber für die Eiserne Regel
des Krebs kein offenes Ohr fand und mich völlig kalt abservierte.
Ich habe jedoch die Gelegenheit genutzt dort Handzettel zu ver¬
teilen mit dem Titel: „Unsinnigkeit von Tierversuchen in der Krebs¬
forschung durch Auslassung des Faktor Psyche".
Text: ... Bei den Tierversuchen, die man in der sog. „Krebsforschung"
einsetzt; glaubt man, die Psyche eines Tieres als Faktor genauso
vernachlässigen zu dürfen, wie man sie bei einer Krebserkrankung
beim Menschen in der sog. „Schulmedizin" auch vernachlässigt.
Für die Schulmedizyniker besteht die Krebserkrankung nur in einer
lokalen Wucherung von Zellen, die es auszurotten gilt.
Das, so glauben sie, sei Therapie des Krebs.
In Wirklichkeit aber ist die Psyche mit ihren vielen sog. „Biologi¬
schen Konflikten" die Eingangstür für die Entstehung eines Krebs,
der dann allerdings gleichzeitig in Psyche, Gehirn und Organ syn¬
chron a bläu ft... Berücksichtigt man nun diese Konflikte nicht, dann
erscheint einem die ganze Krebserkrankung als das allersinnloseste
und willkürlichste blindwütige Wuchern von entarteten Zellen, wäh¬
rend es sonst eine geradezu mathematische biologische Regelmä¬
ßigkeit und Einsehbarkeit hat.
Selbst wenn man die Psyche der Tiere und Menschen bei irgend¬
welchen späteren Untersuchungen berücksichtigen oder gar ver¬
gleichen wollte, müssen wir uns vorstellen, dass in unserem großen
Computer Gehirn für verschiedene Lebenssituationen ganz verschie¬
dene Konflikte codiert sind:
151
Wirft man einen Nichtschwimmer ins Wasser, bekommt er Todes¬
angst; tun wir das gleiche mit einer Ente, fühlt sie sich gleich jeder
Angst entledigt. Setzen wir einen Menschen in ein Auto, fühlt er sich
dort wohl. Sperren wir einen Adler in ein Auto, bekommt er Todes¬
angst, die der Mensch ebenfalls bekommt, wenn wir ihn in einen
Adlerhorst stellen. Zwar ist die Todesangst als Ergebnis miteinander
vergleichbar, in der Psyche, im Gehirn und am Organ, wo sie Lungen¬
rundherdkrebs bewirkt, aber die Veranlassung zur Todesangst ist
sehr verschieden codiert.
Todesangst ist zwar Todesangst, aber sie entsteht bei verschiede¬
nen Lebewesen bei ganz verschiedenen Lebenssituationen. Daraus
resultiert, dass die individuelle Eigenart und Psyche jedes Lebewe¬
sens berücksichtigt werden muß, um eine mögliche Konfliktsituati¬
on beurteilen zu können. Deshalb waren nicht nur alle Tierversuche
in der bisherigen Form völlig sinnlos, sondern sie werden es auch
weiter sein. Denn das Tier, unsere nächste Mit-Kreatur, hat eine
Seele wie wir Menschen.
Am Nachmittag bekam ich völlig überraschend die Gelegenheit
an einer Podiumsdiskussion im Kolpinghaus teilzunehmen.
Mit dabei war u.a. Dr. Hartinger, Facharzt für Chirurgie, der an¬
geblich auf der Seite der Tierversuchsgegner stand, jedoch in der
Diskussion vehement seine Krebsgenese vertrat.
Im Gegensatz zu Herrn Dr. Hartinger war allerdings das Publi¬
kum begeistert von meinen Ausführungen, denn die Mehrheit hatte
auf Anhieb begriffen, dass ich nicht nur hieb- und stichfeste Argu¬
mente sondern auch die Beweise liefern konnte.
Ich habe anschließend Herrn Dr. Hartinger mein Buch zukom¬
men lassen, das er mir aber postwendend zurückschickte.
Daraufhin habe ich ihm einen Brief geschrieben: ...
...„Wenn in der Biologie und Medizin gewisse Zusammenhänge mit
einer Regelmäßigkeit ohne Ausnahme Vorkommen, so nennt man
sie eine biologische Gesetzmäßigkeit. Dies ist bei der Eisernen Re¬
gel des Krebs der Fall..." Es hätte mir imponiert, wenn Sie geschrie¬
ben hätten: Herr Kollege Hamer, ich habe selbst die von Ihnen be¬
haupteten und angeblich bewiesenen Zusammenhänge an 10 Fäl¬
len überprüft, nach bestem Wissen und Gewissen. Ich habe diese
Zusammenhänge nicht finden können... - erst dann dürfen Sie mei¬
ne Ergebnisse in Zweifel ziehen. Und dann können Sie als eigene
Meinung haben, welche Sie wollen.
Alles andere ist unwissenschaftlich /"
Alle weiteren Bemühungen meinerseits bei den maßgeblichen
Stellen etwas zu bewegen, blieben ergebnislos. Obgleich der da¬
malige Präsident der Schweizer Tierversuchs-Gegner am 30. Mai
1985 an meine Freunde geschrieben hatte:
152
...„Ich hatte die Freude, an der großen Veranstaltung vom 18. Mai
im Kolpingsaal in München Herrn Dr. Hamer zu hören. Sicher waren
alle Teilnehmer tief beeindruckt durch seine Ausführungen, aus de¬
nen klar hervorging, dass es geradezu verbrecherisch ist; wenn die
Krebsmafia weiterhin ihre Riesengeschäfte auf Kosten der gemar¬
terten Tiere und der getäuschten Patienten betätigt..."
Auch in Villach/Österreich hielt ich einmal einen Vortrag.
Eingeladen hatte eine Ärzte/Apotheker-Vereinigung. Über 1000 Zu¬
hörer waren erschienen. 300 mussten wieder nach Hause gehen,
denn der Saal fasste nur 700 Menschen, einschließlich Stehplätze.
In seiner ganzen Vereinsgeschichte hatte der Verein bisher ein eher
bescheidenes Dasein geführt, noch nie so viele Zuhörer anlocken
können. Am Ende des Vortrages war ich gerührt durch die minuten¬
langen stehenden Ovationen. -
Danach erreichte mich ein Brief, einen weiteren schon fest für
Oktober in Villach geplanten Vortrag betreffend.
Man schrieb mir: „... die Mehrheit der Mitglieder des Vereins ist der
Meinung, dass sie die Verantwortung für diesen Vortrag nicht über¬
nehmen können, solange die Richtigkeit der Thesen und Ihre Aner¬
kennung nicht bewiesen ist."
153
Herzinfarktstudie - 1984
So pendelte ich weiter durch die Lande, heute hier, morgen dort,
übermorgen in Italien, in Österreich, Schweiz oder Frankreich.
Überall wurde ich in Kliniken vorstellig, um meinen Kollegen die
Eiserne Regel des Krebs und die Hamerschen Herde zu demon¬
strieren, um eine Untersuchungsreihe z.B. über Mamma-Ca oder
eine Herzinfarktstudie zu erwirken.
Wie einige Kollegen darauf reagiert haben, zeigt u.a. der Ver¬
such in Basel, denn der Kollege Prof. W. E. Schreiner wollte es
erst gar nicht wissen. Er schrieb: „...Es tut mir leid, daß ich mich
ihrer Argumentation nicht anschließen kann. Die von Ihnen behaup¬
teten Aufhellungen auf der Kleinhirngegenseite sind m.E. reine Be¬
hauptungen ohne irgendwelche Grundlage ."
Der Marburger Gynäkologe Prof. Schulz ließ mir mitteilen,
er fühle sich der Größe der Aufgabe nicht gewachsen, deshalb habe
er meinen Wunsch (zehn Krebsfälle auf mein System hin zu
überprüfen - und das sogar auf meine Kosten,) an seinen Dekan,
den Zahnmediziner Prof. Jakob Hering weitergeleitet.
Der Ärztliche Direktor des Klinikums der Albert-Ludwigs-Uni-
versität in Freiburg, Prof. Dr. H. Just (Kardiologe) war auch selt¬
samerweise an einer Herzinfarktstudie nicht interessiert.
Er schrieb: „...Wir sind in unserer wissenschaftlichen Arbeit auf die¬
sem speziellen Gebiet nicht tätig und möchten unsere Aktivitäten
nicht über Gebühr ausweiten."
Nach weiteren Absagen von diversen Kliniken gelang es mir
schließlich im September 1984, in Wien, in der Abteilung für Angi-
ologie der Kardiologischen Universitätsklinik, unter der Leitung von
Frau Prof. Dr. E. Mannheimer, eine Herzinfarktstudie durchführen
zu können. Die Ergebnisse waren ein-eindeutig.
Frau Prof. Dr. Mannheimer bestätigte in einer Erklärung:
„...Die heutige Konferenz hat zur Kenntnis genommen, daß, wie
durch Unterschrift der Patienten und Ärzte dokumentiert, der klini¬
sche Verlauf, insbesondere der des Vegetativums, dem Konflikt¬
verlauf in jedem Fall entsprochen hat, so daß - entsprechend der
EISERNEN REGEL DES KREBS - der Herzinfarkt immer erst nach
Lösung des „Revierkonfliktes" eintrat.
Zu diesem Zeitpunkt befanden sich alle Patienten subjektiv bereits
wieder bei bester Gesundheit (Vagotonie). Die CT-Bilder des Ge¬
hirns schienen nicht in allen Fällen eindeutig, sie schienen aber in
der Mehrzahl so auffällig, daß die Konferenz diese Studie für wün¬
schenswert hielt, um definitiv Klarheit über die Zusammenhänge zu
erhalten.
154
In späteren Studien sollen eventuell die verschiedenen cerebralen
Lokalisationen vom Vorderwandinfarkt (weiter frontal) und Hinter¬
wandinfarkt (weiter dorsal) untersucht werden, wenn über die Zu¬
sammenhänge erst grundsätzlich Klärung erzielt ist ..."
Doch durch einen Artikel in der Zeitschrift Profil in Österreich
geriet Frau Prof. Dr. Mannheimer unter Beschuss. Sie hatte einen
drohenden Anruf von der Ärztekammer Wien erhalten, wie sie mir
am Telefon berichtete und sagte mir unverblümt, „sie würde sich
doch wegen mir nicht Ihre Universitätslaufbahn verderben”.
Daraufhin schrieb ich an Frau Prof. Mannheimer einen Brief:
„...Frau Professor; Ihre Universitätskarriere, so wichtig sie für Sie
persönlich ist; ist im Verhältnis zu dem, was mit unserer Studie
bewegt wird, ein winziges Staubkorn...
Es tut mir so leid, daß man es offenbar geschafft hat, Ihnen kurz
vor Beendigung unserer Studie solche Angst zu machen...
Denken sie doch an unsere Patienten, bei denen geht es nicht mehr
um Karriere geht, sondern nur noch um das nackte Überleben, ganz
besonders die Patienten, die an Krebs erkrankt sind.
Sie merken doch aus dem beigefügten Schriftwechsel, welche Kräf¬
te da am Werke sind, die Studie zum Platzen zu bringen!
Denken Sie doch daran, was ich Ihnen über Fidscha und Meissner
erzählt habe, die Oberärzte aus der Poliklinik, die jetzt in der Poli¬
klinik „Stimmung gegen Hamer" machen.
Es ist doch ein ungeheuerliches Verbrechen, was sich hier abspielt.
Ein einziger Gedanke an meine sterbenden sog. „Krebspatienten"
genügt mir, um mir meiner Sache bombensicher zu sein.
Ich finde die Art, wie von überall versucht wird, unverhohlen durch
Provokation meiner Person die Studie zum Platzen bringen zu wol¬
len, so erbärmlich unwürdig und für Ärzte beschämend, daß ich
mich für meine so sehr hochdekorierten sog. „Kollegen" schäme.
Sie rechne ich ausdrücklich zu meinen Verbündeten, oder vielmehr
zu der Verbündeten meiner Patienten, aber es ist natürlich bedrü¬
ckend, zu erleben, wie auch Sie unter massivsten Druck geraten,
mich fallen zu lassen.
Was hat denn überhaupt die Ärztekammer mit wissenschaftlichen
Fragen zu tun. Immer ruft ein gewisser Herr Drossart die jeweili¬
gen zuständigen Ärztekammern an, so auch geschehen in Bozen, in
Stade und anderswo.
Verehrte liebe Frau Professor, versuchen Sie doch einmal die Dimen¬
sionen abzuschätzen, um die es hier geht. Und selbst wenn es nicht
um viele Millionen Menschen ginge, sondern nur um einen einzigen
kleinen Menschen, eine arme Putzfrau vielleicht, dann würde es
Grund genug sein Sie zu bitten, standhaft zu bleiben und nicht die
Flucht zu ergreifen...
155
Übrigens hat der Vertreter vom OA Fidscha, Herr Meissner, den
Schwestern verboten, mir die Adresse irgend eines Patienten zu
verraten, der in unserer Studie ist, damit keine Nachuntersuchung
stattfinden kann. Merken sie, wo der Hase läuft und wohin er laufen
soll?"
Damit war die Studie offiziell gestorben.
Ich habe zwar bei der Ärztekammer Protest eingelegt, schon wegen
Frau Prof. Mannheimer. Aber Prof. Pokieser weigerte sich weitere
Zusatzuntersuchungen durchzuführen, und die Klinik verlangte sogar
sämtliche CT-Bilder zurück.
Die Studie ging aber trotzdem heimlich weiter, nur musste ich die
CT-Aufnahmen jetzt selbst bezahlen.
Am 6. Dezember 1984 habe ich dann einen Vortrag über die
Herzinfarktstudie im Rahmen der Ärztlichen Akademie für Fortbil¬
dung im alten Klinikum der Universität, im Großen Sitzungssaal
gehalten. Dazu waren Professoren, Ärzte, Pflegepersonal, Studen¬
ten und Patienten eingeladen worden.
Der Vortrag sollte um 15.00 Uhr beginnen. Doch es fand sich
zunächst kein Schlüssel und auch kein Hausmeister, der die Türe
hätte aufschließen können. Als der Saal schließlich geöffnet werden
konnte, hatte man die Bestuhlung entfernt. Mit vereinten Kräften
der Studenten wurden dann eiligst Stühle beschafft und am Ende
war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt.
Von den Professoren und Ärzten die direkt an der Studie beteiligt
waren, war niemand erschienen. Gekommen war der Kardiologe Dr.
Sterz und der Onkologe Dr. Judmaier, aus Klagenfurt, die aber un¬
mittelbar vor Beginn der sich anschließenden Diskussion noch flucht¬
artig den Saal verlassen hatten.
Als besonderer Gast war jedoch Dr. Stankovic sen. eigens aus
Belgrad angereist, der die Einführungsrede hielt.
Er war Psychiater und einer der ersten der sofort die Tragweite der
Entdeckung der Eiserne Regel des Krebs begriffen hatte. Außer¬
dem hat er auf meinen Wunsch hin ein psychiatrisches Gutachten
über mich angefertigt und auch eine Buchbesprechung über das
Buch „Krebs - Krankheit der Seele" verfasst.
Nach anfänglichen - offenbar gezielten Störungen - verlief der
Vortrag ruhig und wurde mit Begeisterung aufgenommen.
Er wurde übrigens komplett per Videofilm aufgezeichnet.
Im Nachhinein habe ich erfahren, dass Herr Professor Pokieser,
Vorstand vom zentralen Institut für Radiodiagnostik der Universität
Wien, am 3.12.84 das Plakat für diesen Vortrag unter Protest per¬
sönlich abgerissen hat - so die schriftliche Aussage einer Informantin.
156
Hier ein besonderer Fall aus der Herzinfarktstudie:
Beispiel eines Revier-Konfliktes
Der Patient, den ich während meiner Herzinfarktstudie (1994) in
Wien in der Univ. Klinik in seinem Krankenzimmer untersuchen konn¬
te, hatte einen akuten Herzinfarkt erlitten.
Er musste also einen Revier-Konflikt mit DHS gehabt haben.
In Gegenwart des Stationsarztes fragte ich ihn, wann und welchen
Revier-Konflikt er erlitten habe.
Antwort: „ Keinen, er sei ein erfolgreicher Gastwirt; die Honoratio¬
ren des ganzen Dorfes seien bei ihm zu Gast; er habe zwei gesunde
Kinder; eine gute Frau, keine Geldsorgen, alles sei in Ordnung, von
Revier-Konflikt könne keine Rede sein"
Nun fragte ich ihn, seit wann er denn an Gewicht zugenommen habe.
Antwort: „ Seit 6 Wochen ."
Nach dem EKG konnte ich in etwa beurteilen, dass der Herzinfarkt
kein besonders schwerer gewesen sein konnte.
Ich rechnete: Vor etwa 6 Wochen musste die Konfliktlösung gewe¬
sen sein, der Konflikt konnte höchstens 3 bis 4 Monate gedauert
haben.
Ich sagte also zu ihm: „Vor etwa 6 Monaten muss etwas Schlimmes
passiert sein, was Ihnen viele schlaflose Nächte gemacht hat, und
vor 6 oder 8 Wochen war die Sache zu Ende."
„Tja, Herr Doktor, wenn Sie so fragen, aber nein, ich kann mir nicht
vorstellen, daß man von so was einen Herzinfarkt bekommen könn¬
te ."
Es ergab sich folgendes:
Der ganze Stolz des Patienten war eine Voliere mit exotischen Vö¬
geln gewesen. Alle seine befreundeten Gäste durften diese Vögel
bewundern. Er hatte nicht mit Geld gespart, selbst seltenste Arten
waren darunter. Vor dem Frühstück ging er schon hinüber und schaute
nach seinen Vögeln, etwa 30 waren es inzwischen.
Eines Morgens kommt er wie gewöhnlich herüber - ihm bleibt der
Mund offen stehen:
Bis auf einen kleinen Piepmatz waren alle Vögel verschwunden.
„Diebe" war sein erster Gedanke und das prägte sein DHS.
„Diebe sind in mein Revier eingebrochen."
Nachbarn kamen, man untersuchte die ganze Voliere.
Schließlich fand man ein winzig kleines Loch unter der Voliere durch¬
gegraben. Ein erfahrener Bauer sagt nur ein Wort: „Wiesel."
Von da ab hatte der Patient nur einen einzigen Gedanken im Kopf:
das Wiesel fangen. Es gelang ihm auch nach einigen Fehlschlägen
das Wiesel in einer Falle zu fangen. Erst jetzt konnte er daran ge¬
hen, die Voliere umzubauen, und „wieselfest" zu machen und neue
Vögel zu kaufen.
157
Nach etwa 3 Vi Monaten war wieder alles in Ordnung und der Kon¬
flikt definitiv gelöst. Da erlitt er seinen Herzinfarkt.
Wenn er sich die Sache nachträglich überlege, sagte er, war er in
der konflikt-aktiven Zeit so stolz gewesen, ein paar Kilo abgenom¬
men zu haben. Aber nun hatte er alles wieder zugenommen und
noch ein paar Kilo dazu.
Ja, auch das Herzinfarktgeschehen beginnt immer mit einem DHS -
einem allerschwersten, hochakut, dramatischen und isolativen
Revierkonflikt-Erlebnisschock, der uns unvorbereitet auf dem fal¬
schen Fuß trifft.
Revierkonflikt bedeutet, dass das Individuum seinen Wirkungs¬
kreis (Revier) verloren hat, also z.B. der Hirsch sein Waldrevier, der
Mensch seinen Wirkungsbereich mit seiner Familie, Wohnung, Fir¬
ma, Arbeitsplatz etc., oder wenn ein wesentlicher Bestandteil aus
dem Revier wegläuft, z.B. die Ehefrau, Tochter, Geliebte usw.; sogar
ein Auto kann ein Revier sein.
Es ist immer ein zweiphasiges Geschehen, sofern es zu einer Lö¬
sung des Konfliktes kommt, wobei der Patient in der ersten sog.
konflikt-aktiven Phase Angina pectoris hat.
Den Herzinfarkt bemerkt man in der Regel nur, wenn der Konflikt
mindestens 3-4 Monate gedauert hat.
Wird der Revierkonflikt - durchschnittliche Konfliktstärke vor¬
ausgesetzt - nicht innerhalb von 9 Monaten gelöst, dann kann der
Mensch den Konflikt nur noch um den Preis lösen, dass er zwei bis
sechs Wochen später am Herzinfarkt stirbt.
einem Patienten mit
frischem Herzinfarkt
20.12.1984
Bestätigung für einen
rechtseitigen Prozess von
158
ABTE:LL?:-;a FCn A.NG:CLOGlE
Lf .t.-i rv Ot c I.-ü.:vr:a
der ka;'.g:clCx :;g: e; i t. /. iüjnik
Vaisr^J HJ 0» I rvAtNOt
A -KWO V*\#n, G-nworv;^« 13
F «5 wird bestätigt, da8 von einer Konferenz, bestehend aus
Frau Prof. Dr. Mannheimer»
Herrn Prof. Or. Pokieser,
Herrn Q.A. Dr. Fitscha,
Herrn Prof. Qr. Imhof»
Herrn Or. Hamer,
Kardiolog. Üniv. Klinik Wien
Zentra1rnntgen Univ. Wien
Poliklinik. II. Med.» Kardiologie, Wiqn
Zentralrhntgen, Computertomographia
Internist. Rom
heute eine Studie vereinbart wurde, die übe rach 1agsmäßig den
möglichen Zusammenhang zwischen Herzinfarkt, Pevierkonf1ikt und
Veränderungen im Gehirn, und zwar rechtatömoora1 in Form eines
sogenannten HAMER'schen HEROES, klaren soll.
Folgende 8 Patienten sind in dieser Studie einbazogen:
Von der Kardiolegischen Univ. *l!ni w u ic:(Prof. U. . Kai.uil)
1 .
2 .
3 .
4.
, frischer Vorderhandinfarkt
Jahre, akuter Hinterwandinfarkt
45 Jahre, akuter Vorderhandinfarkt
61 Jahre, subakuter Vorderhand!nfarrt
Von der Poliklinik (Kardio1ogie) dar II. Med. Klinik der Stadt
Wien (Prof. Or. Ti3o):
1. VHHHHHIHI* 58 Jahre, 4 Monate alter Vordarwandinfarkt
2, tKttKKKKKM* fi Monate alter Hi nterwand l nfarkt
3. 50 J ahre, frischer kleiner Hi nt erwand i nf arkt
4, BHHV* 53 Jahre, frischer, ausgedehnter Vordar-
wandinfarkt
Bis auf den letzten Patienten dar Poliklinik, bei dam in den nächsten
Tagen ein Hirn-CT vorgesehen ist, wurde bei allen Patienten ein Hirn-
CT angefartigt - ohne Kontrastmitte1 -.
Es ist vorgesehen, alls Patienten in 6-wöchigen Abständen zu unter¬
suchen .
Oie heutige Konferenz hat zur Kenntnis genommen, daÖ, wie durch Unter¬
schrift dar Patienten und Arzte dokumentiert, der klinische Verlauf,
insbesondere der des Vegetativums, dem Konf1iktvarlauf in Jedem Fall
entsprochen hat. soda8 - entsorechend der FISFRNFN PEGEL TES K&PRS -
i a : Uur a. I.. k L li»«utjr erst nach Losung des *Rav i erkonf l i k* es " eintrat.
Zu diesem Zeitpunkt befanden sich alle Patienten subjektiv bereits
wieder bei bester Gesundheit (Vagotonie).
Oie CT-Bilder des Gehirns schienen nicht in allen Fällen eindeutig,
sie schienen aber in der Mehrzahl so auffällig, daö die Konferenz diese
Gtudie für wünschenswert hielt, um definitiv Klarheit über die Zusammen-
hinge zu erhalten.
In späteren Studien sollen eventuell die verschiedenen cerebralen Lo¬
kalisationen vom Varderwandinfarkt (weiter frontal) und Hinterwandin*
farkt (weiter dorsal) untersucht werden, wenn über die Zusammenhänge
erst grundsätz1ich Klärung erzielt ist.
Wien, 19ö4 September OG.
Prof. Hr. E. Mannheimer
159
Katzenelnbogen - 1985
Seit 1984 - nach Gyhum - habe ich aber immer wieder versucht
ein Refugium für meine Patienten zu finden, wo sie in Ruhe ge¬
sunden konnten. Meine Gegner verfolgten mich jedoch auf Schritt
und Tritt. Wie gesagt, bei mehreren Objekten hatte ich bereits
eine Zusage erhalten, die dann aber „merkwürdigerweise" immer
wieder kurz vor Vertragsabschluß zurückgezogen wurde - obwohl
eigentlich schon alles klar war.
Doch endlich gelang es mir im Juli 1985 in Katzenelnbogen ein
seit einem halben Jahr leerstehendes, aber voll eingerichtetes Kran¬
kenhaus zu finden.
Die Entscheidung, ob ich das Krankenhaus für meine Zwecke
bekommen konnte, lag in den Händen von 20 Bürgermeistern der
umliegenden Ortschaften, die sich zu einem „Zweckverband ev. Kran¬
kenhaus" zusammengeschlossen hatten.
Zunächst musste ich also alle 20 Mitglieder des Zweckverbandes
von meinem System überzeugen. Nach dem das gelungen war, hat¬
te ich in der Nacht vom 4. auf den 5. Juli 1985 ein langes Gespräch
mit dem Vertreter des Zweckverbandes Herrn Gemmer und eini¬
gen meiner Freunde, das bis in die frühen Morgenstunden dauerte.
Hier wurde beschlossen, dass Herr Dieckhoff, der Geschäfts¬
führer einer Gesellschaft für naturgemäße Lebens- und Heilweisen
war und eine Art Sanatorium betrieb, ein verbindliches notarielles
Kaufangebot für mich, im Namen dieser Gesellschaft, abgeben sollte,
um das ehemalige ev. Krankenhaus zu erwerben.
Doch dazu kam es nicht mehr.
Ehe Herr Dieckhoff zum Notar gehen konnte, wurde er tot in der
Badewanne gefunden. Obgleich er nie badete, sondern nur dusch¬
te, fand ihn sein Sohn in der Nacht zum 09. Juli 1985 in fürchterli¬
chem Verwesungsgestank in der überlaufenden Badewanne, auf dem
Rücken liegend. Seine Augen waren geschlossen, die Hände mit
angewinkelten Unterarmen nach vorn-oben gespreizt.
Da die Ärztin Dr. Banzhaft den Todeszeitpunkt und die Todes¬
ursache nicht feststellen konnte, ordnete sie Autopsie an.
Der Bestatter berief sich jedoch auf die Staatsanwaltschaft
Koblenz, die eine Obduktion untersagt und sofortige Beerdigung
gefordert hatte.
Nachdem die Familie sogar bereit war, die Obduktion selbst zu
bezahlen, verweigerte die Verbandsgemeinde Nassau den Ab¬
transport wegen Seuchengefahr.
Doch ohne jegliche Entseuchungsmaßnahme vorgenommen zu
haben, wurde die Familie aufgefordert, selbst die Badewanne aus¬
zuschöpfen und in die Toilette zu entleeren.
160
Das Gesundheitsamt Lahnstein erklärte dazu, „ wenn Herr Dieck-
hoff keine ansteckende Krankheit gehabt habe , habe auch keine
Seuchengefahr bestanden ".
Zu erwähnen wäre noch, dass Herr Dieckhoff im Vollbesitz seiner
Gesundheit war, als er noch zuvor mit dem Zweckverband verhan¬
delt hatte, und dass ich in der nächtlichen Verhandlung beim Bür¬
germeister darauf aufmerksam gemacht habe, dass mir schon min¬
destens 10 Häuser durch unerklärliche, mysteriöse Umstände stets
kurz vor dem Abschluss „entgangen" sind, und dass man sich auf
Schwierigkeiten gefasst machen müsse, die unvorhergesehen
dazwischen kommen könnten.
Einen Tag später war Herr Dieckhoff tot!
Meine Freunde und ich entschlossen uns daraufhin eine Ge¬
sellschaft zu gründen, die ins Handelsregister eingetragen werden
sollte, um das Haus zu kaufen. Es wurden Verhandlungen mit Versi¬
cherungen geführt, die auch prompte Finanzierung zugesagt hatten
für den Fall der Lizenzerteilung.
Doch die Bez. Regierung Koblenz kannte die „Schwachstelle" die¬
ses Hauses „Freunde von Dirk". Sie war nicht schwer zu erkennen,
denn sie stand in allen Zeitungen: Die einzutragende Krankenhaus¬
trägergesellschaft musste bis zum Ende des Jahres den Kaufpreis
bezahlen, sonst war der Vertrag hinfällig.
Den Kaufpreis konnte die Gesellschaft aber nur bezahlen, wenn
sie die Lizenz erhielt, was normalerweise ja auch nur eine Formsa¬
che ist. Es kam meinen Gegnern also darauf an, das Konzessions¬
verfahren so lange hinauszuzögern, dass das Ende des Jahres über¬
schritten wurde und Hamer, bzw. seine Krankenhausträger¬
gesellschaft „Amici di Dirk mbh" den Kaufpreis nicht zahlen könnte.
Es wurde nicht einmal die Inaussichtstellung der Konzession er¬
teilt, so dass die Gesellschaft gar nicht erst ins Handelsregister ein¬
getragen werden konnte.
Auch der Kassenärztliche Zulassungsausschuss Koblenz lehnte
meinen Antrag zu den Krankenkassen zugelassen zu werden ab mit
der Begründung, ich sei offenbar nicht im Besitz meiner geistigen
Kräfte, denn wenn einer gänzlich etwas anderes mache als Millio¬
nen andere Ärzte, dann müsse es bei dem einen nicht stimmen.
Auch hätte ich für die Zeit zwischen 1978 und 1983 (als ich an
Hodenkrebs erkrankt war) keinen lückenlosen Tätigkeitsnachweis.
Dass ich aber 15 Jahre als Kassenarzt ohne Beanstandung tätig
gewesen war, interessierte die Herren nicht.
Der Vorsitzende Dr. Merbeck, seines Zeichens Nasenarzt ,
hatte sogar die Frechheit mir zu sagen, er fühle sich nicht als mein
Kollege.
161
Inzwischen wurden uns so weitgehende bauliche Auflagen ge¬
macht, in einem Umfang von etwa 100.000 DM, dass nicht daran zu
denken zu sein schien, dass man diese Auflagen erfüllen könne,
zumal - abweichend von der sonstigen Gepflogenheit bestimmt wur¬
de, dass alle Auflagen im Vorhinein zu erfüllen seien.
In der Zwischenzeit waren aber auch bereits schon einige hilfe¬
suchenden Patienten zu mir gekommen. Ich sah mich also immer
mehr in einen Gewissensnotstand hineinmanövriert. Einerseits sah
ich es als meine ärztliche Pflicht an, den aufgegebenen Patienten zu
helfen, andererseits zögerten die Behörden die in Aussicht gestellte
Konzession immer weiter hinaus.
Die Patienten fühlten sich aber in Katzenelnbogen in unserem
Haus „Freunde von Dirk" sehr wohl, und so überlegte man gemein¬
sam und erklärte schließlich das Krankenhaus zu einer Fremden¬
pension.
Als durch eine Sammlung französischer Freunde (die übrigens
auch für die Kosten der Unterkunft etwa der Hälfte der französi¬
schen und deutschen Patienten aufgekommen waren), und bis zum
Begehungstag am 05.11.1985 alle Auflagen wider Erwarten erfüllt
waren, also die Lizenz eigentlich jetzt unverzüglich hätte erteilt wer¬
den müssen, da setzte zur gleichen Zeit der öffentliche Terrorkrieg
ein, um von der Erteilung der Lizenz ganz abzulenken.
Die Presse überschlug sich mit Verleumdungsartikeln:
— Krankenhaus-Betrieb ohne Konzession?
— Dr. Hamer darf keine Patienten aufnehmen
— Behörden ermitteln gegen Krebsarzt Dr. Ryke Geerd Hamer
— Krebs-Klinik im Taunus muss geschlossen werden
— Polizei in der „Krebsklinik"
— Krebsarzt unter Betrugsverdacht
— Illegale Krebsklinik - sie war als Beherbergungsgewerbe
getarnt
— Krebsklinik muss dichtmachen - Betrugsverdacht gegen Chef
— Hamer unterwegs - Sieben „Gäste" tot
— Hamer „Gast" starb - Behörden ermitteln
— Zweifel an der Zuverlässigkeit
— Hamer-Akten kassiert
— Weitere Todesfälle bei Hamer-„Gästen"
— Hamer: Ich habe die Toten nicht gezählt
— Gericht schließt „Krebs-Klinik"
— Hamers „Krebsklinik" ist geschlossen
(Nachfolgendes Heftchen wurde von meinen Freunden zusammen¬
gestellt, um auf unsere Situation aufmerksam zu machen.)
162
„„„„„ Polizei in der
..Krebsklinik“
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„Krebsarzt“ unter
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Krebsarzt Hamer am Ende
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Gericht schließt
„Krebs-Klinik“
In Wirklichkeit waren in
dieser Zeit drei
schwerstkranke Patienten
gestorben.
Bürgermeister Gemmer
sagte damals:
„Ich verstehe die Welt
nicht mehr. Früher sind
hier jede Woche 5-6
Patienten gestorben, das
war normal. Jetzt mit
lauter so schweren
Krebspatienten sterben
von 150 in 3 Monaten
drei und die Presse
schreibt : „Tote, Tote
über Tote... alles
stirbt ..."
Behörden ermitteln gegen
KrehsarTt^^, ^dHar
^«Nächste Instanz angerufen
Btzirltrtficrunf KAltai »Hl Br. «not PtMattta *******
Zweifel an der Zuverlässigkeit
Verwaltungsgertcht: Dr. Hamer hat gesetzliche Vorschriften umgangen
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Hamers „Krebsklinik“ ist geschlossen
BtMrktrttlennMi Koblenz Ater rettete sich RtsUt« m Sri (Uvm • Polizei war dttei
163
In einem Artikel „Krebsarzt Hamer am Ende" stand:
... Sieben todkranke Krebspatienten - Hamers letzte - verließen
die Klinik mit 70 Betten, weil die Behörde gedroht hatte:
„Wer nicht freiwillig geht; wird festgenommen."
Krebsaizt Hamer am Ende
M/t Trdnon In don Augen trögt Dr. Ha¬
mer die Ißjährlge Bettina B. au» der
Klinik. Sie hatte »Ich beim Schl/tt-
»chuhtauten da» Unke Bein gebro¬
chen, bekam Knochenkreb». Ihr Vater:
~ Hamer war untere letzte Hoffnung ."
Mit einer Eiienkette
hat der umstrittene
Krebtarzt Dr. Hamer
gestern das Tor seiner
Klinik in Katzenelnbo¬
gen (Rheinland-Pfalz)
versperrt. Draußen
belagern Polizisten
die Krebsklinik. Sie soll
geschlossen werden,
da Hamer keine Privat¬
klinik betreiben darf
und seine Behand¬
lungsmethoden nicht
anerkannt werden.
Sieben todkranke
Krebspatienten - Ha¬
mers letzte - verließen
die Klinik mit 70 Betten,
weil die Behörde ge¬
droht hatte „ Wer
nicht freiwillig geht,
wird fettgenommen ."
Foto:
Mit Tränen in den Augen
trägt Dr. Hamer die 18-
jährige Bettina R. aus der
Klinik. Sie hatte sich
beim Schlittschuhlaufen
das linke Bein gebrochen,
bekam Knochenkrebs.
Ihr Vater:
„Hamer war unsere letzte
Hoffnung”.
Der Konfliktinhalt beim „Knochenkrebs” ist immer ein Konflikt des
Verlustes des Selbstwertgefühls, also ein sog. Selbstwerteinbruch-
Konflikt (SWE): z.B.
SWE der Sportlichkeit = Beinknochen-Osteolysen, Knie
SWE der Persönlichkeit = LWS- und BWS-Osteolysen
Intellektuell-moralisch = Calotten und HWS-Osteolysen usw.
Eine Krankenschwester schrieb damals an die LZ:
„Mit Interesse habe ich die Artikel über das von Dr. Hamer geführt
Krankenhaus oder besser gesagt die Pension „Freunde von Dirk" in
Katzenelnbogen gelesen.
Dabei wurde berichtet, dass sich die „Patienten" bzw. „Gäste" ohne
ärztliche Aufsicht befänden, während Dr. Hamer im Ausland sei und
außerdem keine examinierte Krankenschwester angestellt ist.
Ich kann bestätigen, dass dies nicht zutrifft, da ich als Kranken¬
schwester (mit Staatsexamen) dort tätig bin.
Während Auslandsreisen von Dr. Hamer war außerdem stets eine
ärztliche Vertretung anwesend". ('Andrea Paul, Niedertiefenbach)
Anmerkung der Redaktion:
„Die LZ hat nicht berichtet, dass die „Gäste" ohne ärztliche Betreu¬
ung waren, sondern dass Dr. Hamer mehrere Tage unterwegs war".
164
Wie man heutzutage Berichterstattung macht, zeigt folgendes
Beispiel: Ich wurde z.B. damals in einem Interview gefragt, ob denn
auch Patienten sterben würden, und ich antwortete „ manche schon,
nicht bei allen ließe sich das Leben noch retten."
Eine andere Frage lautete, ob denn welche geheilt würden.
Ich antwortete: „Ja, fast alle"
Als der Bericht ausgestrahlt wurde hatte man den Bericht folgen¬
dermaßen geschnitten:
Frage: Sterben denn auch welche?"
Antwort: „Ja, fast alle"
Eingeblendetes Bild: Gräber auf dem Friedhof.
Unter Pressefreiheit ist offenbar nur die „Freiheit der Presse" oder
Medien zu verstehen, z.B. die Wahrheit einfach umzudrehen, wenn
sie dem „System" nützlich sind.
Unterdessen ermitteltet die Staatsanwaltschaft plötzlich wegen
„Anfangsverdacht des Betruges", später wegen „Anfangsverdacht
des Hoffnungsbetruges" (ein Delikt, was es gar nicht gibt!).
Schließlich rückte die Polizei mit Überfallkommandos an, um das
Haus „Freunde von Dirk" zu stürmen und gewaltsam zu räumen,
obwohl die Patienten auf den Knien baten, am Ort ihrer Wahl blei¬
ben zu dürfen.
Abschrift:
- 4 Gs 449/85 -
Beschluß
In dem Ermittlungsverfahren
gegen
Dr. med. Ryke Geerd H a m e r geb. am 17.5.1935 Mettmann,
wohnhaft Aarstr. 15, 5429 Katzenelnbogen
wegen Anfangsverdacht des Betruges
wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft gemäß § 102 stopp die
Durchsuchung der Wohnung und anderer Räume des Beschuldig¬
ten sowie seiner Person und der ihm gehörenden Sachen ange¬
ordnet, da zu vermuten ist, dass die Durchsuchung zur Auffindung
von Beweismitteln führen wird.
Gegenstände, die als Beweismittel für die Untersuchung von
Bedeutung sein können oder der Einziehung unterliegen, sind in
Verwahrung zu nehmen oder in anderer Weise sicherzustellen.
Wird die freiwillige Herausgabe verweigert, so sind sie gern. § 94
StPO zu beschlagnahmen.
6252 Diez, den 28.11.1985 - gez. Korn -
Direktor des Amtsgerichts
165
Die Patienten hatten sogar an den damaligen Bundespräsiden¬
ten von Weizsäcker eine Petition gerichtet. Doch diese wurde nicht
einmal einer Antwort für würdig befunden.
Doch stattdessen begann eine Hexenjagd mittelalterlichen Stils.
Ein konzertierter Staats- und Presseterror, mit Presse-Rufmord¬
kampagnen, Staatsanwaltaktionen, die an Gestapozeiten erinner¬
ten - wie die Patienten es empfunden haben - wobei man ihre in¬
timsten Beichtgeheimnisse mitgenommen hat, und mit Überfall¬
kommandoaktionen von schwerbewaffneten Polizisten, die sie aus
dem Haus ihrer Wahl gejagt haben, wie es zynisch hieß „wegen
Gefahr für Leib und Leben”.
Wem hatten die armen Patienten etwas getan? Ihre Ärzte hatten
ihnen noch wenige Tage/Wochen zu leben gegeben, bevor sie hierher
kamen. Sie waren hier glücklich und wollten nur in Frieden weiter¬
leben. Sie hatten ihren eigenen Todestag längst überlebt. Der Krebs
hatte aufgehört zu wachsen, sie nahmen wieder an Gewicht zu,
schliefen wieder gut und ohne Panik, bis sie mit der ganzen Wucht
und Grausamkeit des Staatsapparates hier herausterrorisiert wur¬
den und sich bei dem Gedanken gefoltert fühlten und in Panik ge¬
rieten, dass die deutsche Staatsanwaltschaft nach Belieben über
ihre persönlichsten intimsten Beichtgeheimnisse verfügen konnte.
Abschließend wies die Bezirksregierung darauf hin, dass sich alle
Maßnahmen und auch die Schließungsverfügung ausschließlich ge¬
gen Dr. Hamer gerichtet haben. Zu keinem Zeitpunkt, so hieß es
wörtlich, „ hatte die Bezirksregierung die Absicht, gegen die in die¬
ser Einrichtung in Katzenelnbogen aufgenommenen todkranken
Patienten vorzugehen
Dass es der Bezirksregierung samt Ministerium und den mit die¬
sen in Kooperation stehenden Staatsanwaltschaft, Presse, Ärzte¬
kammer, kassenärztliche Vereinigung und dgl. einzig und allein von
Anfang an darum ging, und die Entdeckung der Zusammenhänge
des Krebs auf diese Weise zum Gefallen außerbehördlicher Kreise
zu blockieren, zeigt ja obiges wörtliches Zitat nur zu deutlich.
Doch noch vordem, im Oktober 1985, hatte ich die Möglichkeit
bekommen, auf einem Klinischen Symposion in Neuwied, der Krebs¬
gesellschaft Rheinland-Pfalz, zum Thema
„Neue Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie
von Krebserkrankungen”
meine EISERNE REGEL DES KREBS in einem 10-minütigen Referat
vorzustellen. Das habe ich natürlich wahrgenommen und auch sehr
gerne gemacht. Allerdings konnte ich damals nicht ahnen, was sich
daraus entwickeln würde.
166
Die Akademie für Ärztliche Fortbildung,
der Berufsverband der praktischen Ärzte
und Ärzte für Allgemeinmedizin
die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz
und das Stadtkrankenhaus Neuwied
Das war der „Stein des
Anstoßes", um mir die
Approbation entziehen zu
können, die ich bis heute
(2004) immer noch nicht
zurückbekommen habe.
Hf. \ • ■. i . * • /- r vHiui&icnt C DtipoJ* vo* i?BQl
laden c*»n zu dem Klinischen Symposion
NEUE ENTWICKLUNGEN
IN DER DIAGNOSTIK UND THERAPIE
VON KREBSERKRANKUNGEN
Am Sonnabend, dem 5 Oktober 1985
im Schloßtheater
5450 Neuwied 1. Schloßstrafte 1
Beginn 9 00 Uhr 3. t
Die auf dem Podium anwesenden Professoren aus Mainz, Bonn,
Koblenz, Köln... verhinderten allerdings, dass darüber öffentlich dis¬
kutiert werden durfte, obwohl es aus dem Publikum stürmisch ge¬
wünscht und gefordert wurde.
Die Professoren waren offenbar schockiert darüber, dass ja nach
der EISERNEN REGEL DES KREBS in der Medizin praktisch wissen¬
schaftlich „kein Stein mehr auf dem anderen bleiben" würde.
Danach soll sich folgendes abgespielt haben:
Nach dem Kongress habe sich der Vorstand der Ärztekammer
getroffen und man sei übereingekommen, man wolle versuchen,
dem Hamer die Approbation zu entziehen mit der Begründung, er
sei sicher verrückt. Daraufhin sei gleich ein entsprechender Beschluss
gefasst und an die Bezirksregierung ausgefertigt worden.
Bereits am 09.10.1985 schrieb Dr. Engelhard an die Bezirks¬
regierung Koblenz:
Sehr geehrter Herr Kollege,
erlauben Sie, dass wir uns mit einem kleinen Problem an Sie wen¬
den. Wie Sie der beigefügten Fotokopie entnehmen können, hat der
Zulassungsausschuß für Ärzte für den Regierungsbezirk Koblenz den
Eindruck gewonnen, dass bei Herrn Dr. med. Hamer eine psychi¬
sche Erkrankung mit Zwangsvorstellungen und Zeichen von Verfol¬
gungswahn vorliegt. Wir bitten Sie hiermit um Ihren Rat, wie wir
uns verhalten sollen und welche Schritte evtl, unsererseits einzulei¬
ten sind. Da in Kürze eine Vorstandssitzung geplant ist, wären wir
für eine baldige Stellungnahme dankbar.
167
19.11.1985: Auszug aus der Niederschrift der Vorstandsitzung:
Der Zulassungsausschuß für Ärzte im Regierungsbezirk Koblenz hat
die Kammer darüber unterrichtet; dass er den Eindruck gewonnen
habe, bei Dr. R. G. Hamer läge eine psychische Erkrankung mit
Zwangsvorstellungen und Zeichen von Verfolgungswahn vor.
Aus diesem Grund hat der Ausschuß den Antrag des Arztes auf Zu¬
lassung als Kassenarzt abgelehnt.
Die Bezirksregierung Koblenz als zuständige Behörde für die Ent¬
scheidung über die Frage, ob evtl, ein Entzug der Approbation erfol¬
gen muss, wurde über den Vorgang unterrichtet.
In der heutigen Vorstandssitzung erklären zwei Mitglieder des Vor¬
standes, Prof. Dr. Schriefers und Dr. Wallschewski , sie hätten
kürzlich das Auftreten von Dr. Hamer anlässlich einer Tagung in
Neuwied erlebt und seien aufgrund seiner Äußerrungen und seines
Verhaltens zu der festen Überzeugung gelangt, der Kollege leide an
einer Schizophrenie. Nachdem der Verdacht des Zulassungsaus¬
schusses auf diese Weise bestärkt worden ist, sollen die Erkennt¬
nisse der beiden Vorstandsmitglieder offiziell der Gesundheitsab¬
teilung der Bezirksregierung Koblenz übermittelt werden.
Es wird dann evtl, die Aufgabe der Bezirksregierung sein, durch
eine gesundheitliche Überprüfung von Dr. Hamer festzustellen, ob
ihm die Approbation belassen werden kann.
Die Ungeheuerlichkeit, einem Arzt kurzerhand - ohne Anhörung
und ohne jegliches ärztliches Verschulden - einzig weil er es wagt,
seinem ärztlichen Auftrag gemäß die Freiheit der Wissenschaft auf
einem Kongress für sich in Anspruch zu nehmen, kurzerhand die
Approbation zu entziehen und für verrückt zu erklären, zeigt, dass
hier ganz besondere Kreise im Spiel sind, denn so etwas hat es in
unserer sog. Demokratie noch niemals gegeben, soviel ich weiß!
Doch pünktlich im Reigen des Terrors und des Exorzismus fehlte
natürlich auch die Ärztekammer nicht, die eindeutig Rufmord be¬
gangen hat. Denn schon Ende November hat sie veröffentlicht, sie
wolle mir die Approbation entziehen.
Jeder Leser musste davon ausgehen, der Dr. Hamer habe in sei¬
nem Haus „Freunde von Dirk" so haarsträubende Dinge als Arzt
gemacht, dass ihm daraufhin die Ärztekammer das Handwerk legen
müsse. Das es sich hier um eine kriminelle Aktion handelte, um die
Missachtung der Grundrechte eines Bürgers, das konnte von den
Lesern niemand wissen. Von Anfang an war die Taktik der Bezirks¬
regierung klar erkennbar: Hinauszögern über den Termin 31.12.1985
(dem Zahlungstermin) und aushungern. Denn wenn Hamer den
31.12.85 nicht übersteht, erübrigt sich eine Lizenzerteilung, dann
hat man ihn ganz „paralegal" auf kaltem Behördenwege fertig ge¬
macht - und seine Patienten dazu.
168
27.11.85: Damit aber auch gar nichts schief lief, wurde parallel
dazu ein psychiatrisches Gutachten erstellt. Es ging wieder um
die Frage meiner Prozessfähigkeit im Fall des Zivilprozesses wegen
meiner persönlichen Sachen aus Weiterstadt.
28.11.1985: Jetzt wurde auch eine Anklage präzisiert.
Ich sollte angeklagt werden wegen „Hoffnungsbetrug'', um die Sa¬
che mit dem Anfangsverdacht des Betruges nach außen zu kaschie¬
ren. „Dr. Hamer habe Patienten, die „objektiv" keine Hoffnung mehr
haben dürfen, Hoffnung gemacht, das sei Betrug".
Ein solches Szenario nenne ich Staatsterror. So geht man in jeder
Diktatur gegen Regimekritiker und Dissidenten vor.
10.12.1985: ... Durch Beschluß des Oberverwaltungsgerichts
Koblenz ist die Räumung der sogenannten Krebsklinik in Katzen¬
elnbogen, deren Betreiber Dr. Hamer ist, zum 9.12.1985 - 24.00
Uhr - angeordnet worden.
Nach Mitteilung des Gesundheitsamtes Lahnstein besteht der be¬
gründete Verdacht, dass weiterhin Patienten untergebracht sind und
somit eine gegenwärtige Gefahr für Leib und Leben anderer Perso¬
nen gegeben ist, deren Abwehr erforderlich ist...
Dass auch die Medien ständig auf dem laufenden waren, zeigt fol¬
gendes Antwortschreiben des WDR (Friedrich Nowotny) an einen
Briefschreiber:
20.12.1985: „...weil bereits zu der Zeit, als sie Ihren Brief schrie¬
ben, intern bekannt war, dass die Staatsanwaltschaft Koblenz ge¬
gen Dr. Hamer wegen Betrugsverdachts ermittelte. Ihm wird vor¬
geworfen, schwer Krebskranke mit dem Versprechen endgültiger
Heilung aufzunehmen, obwohl objektiv keine Heilungschancen be¬
stünden. Gegen seine „Fachklinik für Krebserkrankungen" wurde
vor wenigen Tagen von der Bezirksregierung eine Schließungs¬
verfügung erlassen, die sowohl das Koblenzer Verwaltungs- als auch
das Oberverwaltungsgericht bestätigt hat.
Bereits am 25. Oktober 1983 ist Herrn Dr. Hamer in der Fern¬
sehsendung „Panorama" nachgewiesen worden, dass er sich nicht
an die therapeutischen Grundregeln hält, bei Schwerkranken keine
übertriebenen Hoffnungen zu wecken, keine Versprechungen zu
geben, die nicht einlösbar sind.
Dr. Hamers selbstentwickelte Krebstherapie zielt im wesentlichen
auf eine Stärkung der Psyche des Patienten ab. Diese im Ansatz
zum Teil richtige, aber völlig einseitige Methode gehört nicht einmal
zu den 59 alternativen Heilverfahren, über die ihre Verfechter mit
Schulmediziner seit einigen Jahren ernsthaft wissenschaftlich
diskutieren..."
169
All das Unrecht, das nicht irgendwo in Sibirien sondern vor unse¬
ren Augen geschah und noch geschieht, kann natürlich nur deswe¬
gen geschehen, weil es von den Medien totgeschwiegen wird.
Denn: Was nicht in Fernsehen und Zeitung erwähnt wird, ist auch
nicht passiert.
Es gibt angeblich sogar, wie einige Redakteure vom WDR unter
Zeugen versichert haben sollen, einen schriftlichen Erlass des da¬
maligen Intendanten Herrn Nowotny an alle Redaktionen, sinnge¬
mäß: „Sie dürfen über jede Schnippelklinik berichten, nur über Dr.
Hamer nichts ."
Alles, worüber ich hier berichte, das sind nicht etwa Vermutungen
oder Verdächtigungen, sondern es ist genauso passiert!
Nachdem ich nun Katzenelnbogen verlassen musste, ließ ich
mich in Köln nieder und gründete gleichzeitig die
Verlagsgesellschaft
Amici di Dirk GmbH.
tja, ob da wohl ein Hamerscher Herd ist?
170
Approbationsentzug - 1986
09.04.1986: Auf der Basis des Betruges und in der selbstver¬
ständlichen Annahme, dass ich Unrecht habe und nur die
schulmedizinische Behandlung die einzig Wahre sei - die quasi
von Staatswegen durchgesetzt gehört - konnte mir dann die
Bezirksregierung Koblenz unter Herrn Robbi-Schon Berufsver¬
bot erteilen, obgleich sie überhaupt nicht zuständig war, denn
ich wohnte inzwischen in Köln und war längst Mitglied der Ärzte¬
kammer Nordrhein-Westfalen.
In der Entscheidung hieß es: „ Anhaltspunkte dafür; dass Herr
Dr. Hamer bereit wäre, die „Eiserne Regel des Krebses" abzuschwö¬
ren, sind nicht erkennbar. So soll er - einer Pressenotiz zufolge -
noch im März dieses Jahres versucht haben, einen Kreis angesehe¬
ner Professoren von seiner Theorie zu überzeugen.
Vor dem Hintergrund der Feststellung unter A - insbesondere im
Hinblick auf die Ausführungen des Gutachters Prof. Dr. Glatzel -
erscheint es im übrigen als ausgeschlossen, dass Herr Dr. Hamer
überhaupt in der Lage wäre, sich zu „bekehren"." (S.12, Urteil)
Das Urteil ergeht zur sofortigen Vollziehung.
Mein Kommentar: „Ein mittelalterliches Inquisitions-Urteil, das
an Arroganz und Zynismus noch das Kirchen-Inquisitionsurteil ge¬
gen Galilei bei weitem übertrifft. Damals ging es um rein akade¬
misch-religiöse Streitfragen, ob sich die Erde um die Sonne drehe,
dagegen geht es bei diesem grauseligen Urteil um den blanken Zy¬
nismus mit todkranken sterbenden Patienten, die mit Hilfe der Ei¬
sernen Regel des Krebs nicht sterben müssten. Man kann damals
wie heute nicht eine wissenschaftliche Streitfrage mit Hilfe eines
Inquisitionsurteils entscheiden..."
Ich habe sofort beim Regierungspräsidenten in Köln Einspruch
gegen diesen Bescheid erhoben und die Bezirksregierung Koblenz
für nicht zuständig erklärt, da ich ja seit der Schließung des „Hau¬
ses Freunde von Dirk" in Katzenelnbogen, in Köln praktiziert habe.
Aber der Regierungspräsident ließ mir am 25.04.86 antworten:
... dass ihm der Reg. Präsident Koblenz am 17.03.1986 mitgeteilt
habe, dass er gegen mich wegen des Verdachts einer nachträglich
eingetretenen Schwäche der geistigen Kräfte und wegen des Ver¬
dachts der mangelnden Einsichtsfähigkeit in die Unzulänglichkeit
der von mir vertretenen und praktizierten Behandlungsmethoden
bei krebskranken Patienten das Verfahren zum Widerruf meiner
Approbation eingeleitet habe, und dass er in diesem Zusammen¬
hang auch die Frage überprüfen muss, ob die „Amici di Dirk GmbH"
nach Erlangung der Rechtsfähigkeit eine Konzession gemäß § 30
Gewerbeordnung erhalten kann....
171
Es könnte ein Urteil aus dem allertiefsten, finstersten Mittelal¬
ter sein, wo ein verstockter Ketzer, wegen Nichtabschwörens
eines Naturgesetzes und Sich-nicht-Bekehrens zur allein-selig-
machenden Kirche, zur Verbrennung auf dem Scheiterhaufen
verurteilt wurde.
Auch eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungs¬
gericht hatte keinen Erfolg:
Wortlaut: hat die Kammer des Ersten Senats des Bundesver¬
fassungsgerichts durch die Richter Simon, Katzenstein, Henschel
am 4. März 1987 einstimmig beschlossen:
„Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung
ange-nommen, weil sie keine hinreichende Aussicht auf Erfolg
hat. Damit erledigt sich zugleich der Antrag auf Erlaß einer einst¬
weiligen Anordnung."
Gründe: „Das Bundesverfassungsgericht kann dem Oberver¬
waltungsgericht nicht von Verfassungswegen entgegentreten, wenn
dieses die vermutete Schwäche der geistigen Kräfte des Be¬
schwerdeführers und die daran anknüpfenden Zweifel an der Fähig¬
keit des Beschwerdeführers zur Ausübung des ärztlichen Berufs
(§ 5 Abs. 2 Satz 2 i.v.m. § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 BÄO) als Grundlage
auch des Sofortvollzuges hat genügen lassen.
Die im Rahmen des § 80 Abs. 5 Satz 1 in Verbindung mit Abs. 2
Nr. 4 VwGO erforderliche Abwägung des öffentlichen Interesses am
Sofortvollzug und des privaten Interesses an ungeschmälertem
Rechtsschutz ist zunächst eine Frage der Auslegung und Anwen¬
dung einfachen Rechts, die den zuständigen Fachgerichten obliegt
und verfassungsgerichtlich nur begrenzt nachprüfbar ist (BVerfGE
18, <92>; 42, 143 <147>...Die Entscheidung ist unanfechtbar.
Nunmehr beschloss die Staatsanwaltschaft Koblenz im Auftrag
der Bezirksregierung Koblenz mich zunächst wegen Verstoßes ge¬
gen die Gewerbeordnung anzuklagen.
Aber das alleine reichte nur für einen Zivilprozess. Deshalb kon¬
struierte man eine „Vortäterschaft" mit wiederholtem und beharrli¬
chem Verstoßes gegen die Gewerbeordnung. Ich soll schon 3 Mal
ohne behördliche Konzession ein Krankenhaus betrieben haben!
Diese Anklage ist deshalb so wunderlich, weil man mich in die¬
sem Verfahren eigentlich wegen Hoffungsbetrug anklagen wollte.
Nachdem man meine Patienten zu Hunderten mit der Kriminalpoli¬
zei aufgesucht und verhört hatte, sich aber kein Patient bereit fand
eine Anzeige zu erstatten, schwenkte man gerichtlicherseits auf die
Gewerbeordnung um, denn irgendwie wird man den Hamer schon
zur Strecke bringen.
Ich soll also gegen den Paragraph 30 Gewerbeordnung beharr¬
lich verstoßen haben.
172
Dies ist umso merkwürdiger, als ich bisher noch nie ein Gewerbe
(Krankenhaus) betrieben habe, sondern mit der entsprechenden
Betreibergesellschaft immer einen Angestellten (Chefarzt)-Vertrag
hatte. Diese Beweisstücke lagen den Richtern vor, außerdem hatten
Zeugen dies bereits schriftlich bestätigt. Gerade deswegen, weil die
Sachlage so eindeutig war, versuchen die Richter erst einmal keine
Beweise zu bearbeiten und keine Zeugen zu hören, sondern mich
im Gerichtssaal zwangspsychiatrisieren zu lassen.
Die 1. Verhandlung im Februar 1987 klappte nicht so recht,
weil ich die Kammer wegen Befangenheit abgelehnt hatte, obwohl
das Gericht mir die Namen der Richter nicht verraten wollte. Die
bekam ich durch einen Zufall heraus.
Ich saß also am 11.02.1987 ohne Anwalt im Gerichtssaal, denn
meine beiden Anwälte hatten zwei Tage vor der Verhandlung das
Mandat niedergelegt. Einer der Anwälte hatte mir vorher noch nicht
einmal die Gerichtsakten vollständig kopiert, denn das Blatt mit der
Ladung des Psychiaters fehlte seltsamerweise.
Ich war mal wieder der einzige, der nichts wusste.
Also wurde die Verhandlung vertagt.
Damals im Februar kamen Hunderte von Protesttelegrammen aus
Frankreich von französischen Ärzten und Patienten, die gegen die
„Gulag-Methoden" gegen mich protestierten.
Dies konnte aber Richter Bayer nicht davon abhalten - ohne Wis¬
sen der Kammer - im Juli 1987, erneut eine Zwangspsychiatri-
sierung anzuberaumen.
16.11.87 Landgericht Koblenz:
Ladung wegen Vergehens gegen die Gewerbeordnung.
Es werden zwar keine Zeugen geladen, doch mit gleicher Post wird
Prof. Dr. Horn, Landesnervenklinik Andernach, mit der Erstattung
eines Gutachtens zur Frage der vollen strafrechtlichen Verantwort¬
lichkeit des Angeklagten im Sinne der §§ 20, 21StGB beauftragt.
Man möchte offenbar nicht nur einen wissenschaftlichen Gegner für
verrückt erklären, sondern ihn auf diese Weise auch loswerden -
der ja nicht nur für Krebs- und Krebsäquivalent-Erkrankungen ein
basierendes System entwickelt hat, sondern auch für Psychosen...
(z.B. Depression und Schizophrenie) - aber mit einem „Verrückten"
braucht man nicht mehr zu diskutieren und sich schon gar nicht
mehr zu rechtfertigen, was man in den letzten Jahren gemacht hat,
seit es die EISERNE REGEL DES KREBS gibt.
Um 15.00 Uhr mit fast 1-stündiger Verspätung fing der Prozess
endlich an. Der anwesende Leiter der Landesnervenheilanstalt An¬
dernach, Prof. Horn machte sich schon eifrig Notizen, so dass mein
Verteidiger eingreifen musste mit einem Einspruch.
173
Dann erklärte mein Anwalt Herrn Horn für befangen, weil er ein
wissenschaftlicher Gegner von mir wäre, weil ich im Bereich der
Psychosen auch eine gegenteilige Meinung vertrete.
Die Ablehnung dieses Antrages seitens der Richter war nur Routine¬
sache.
Die Fortführung der weiteren psychiatrischen Exploration gestalte¬
te sich jedoch sehr problematisch, weil ich einfach nichts mehr ge¬
sagt habe, sondern meinen Anwalt für mich sprechen ließ.
Um die so entstandene peinliche Situation etwas zu überbrücken,
las der Vorsitzende Richter Dr. Bayer erst einmal 1 Stunde aus den
Akten vor. Eine unerhörte Geduldsprobe für die Zuhörer aber auch
Mitrichter, da sich Richter Bayer ständig verlas oder Aktenzeichen
nicht fand, was bald mit allseitigem Gähnen quittiert wurde.
Nach dieser Vorlesung wurde Herr Psychiater Horn gefragt, ob
er denn aus seinen Aufzeichnungen und dem vorliegenden Material
schon ein Gutachten verfertigen könnte.
Prof. Horn verneinte und fügte hinzu, aus seinen Aufzeichnungen
könne er leider kein Gutachten machen, das über Schwachsinn oder
meine geistige Abartigkeit Auskunft gäbe. Daraufhin wurde Herr
Horn verabschiedet und ich wurde wieder sehr gesprächig....
Mein Verteidiger hielt sein Plädoyer, sein Hauptargument war:
ich konnte gar nicht wiederholt und beharrlich gegen die Gewerbe¬
ordnung verstoßen haben, also schon mehrmals ein Krankenhaus
ohne behördliche Konzession betrieben haben, weil ich gar nicht
Besitzer der Krankenhäuser oder Kliniken war, sondern vielmehr als
Chefarzt Angestellter einer Betreibergesellschaft.
Was den Fall des ehemaligen Krankenhauses in Katzenelnbogen
anginge, das ich 1985 zusammen mit Freunden erworben hatte,
wies mein Rechtsanwalt nach, dass ich gar nicht vorhatte ein Kran¬
kenhaus ohne behördliche Konzession zu betreiben, sondern viel¬
mehr von den örtlichen Behörden hingehalten und betrogen worden
war, obgleich ich alle behördlich geforderten Auflagen erfüllt hatte.
In den Akten war nämlich ein Dokument aufgetaucht, das be¬
wies, dass die Koblenzer Behörden von Anfang an überhaupt nie
vorhatten, eine Betriebsgenehmigung zu erteilen...
Dennoch wurden uns laufend bauliche Auflagen gemacht.
Daraufhin wurden Renovierungen getätigt, alles modernisiert, d.h.
es wurden weit über 100.000 DM verbaut. Viele Idealisten spende¬
ten damals und sammelten Geld, damit die Eiserne Regel des Krebs
den Patienten endlich im Rahmen eines Krankenhauses zu gute käme.
Als dann alle baulichen Auflagen erfüllt waren, hieß es:
„Und jetzt muss erst einmal die persönliche Eignung Dr. Hamers
überprüft werden!" Man brachte wieder geschickt einen angebli¬
chen Verfolgungswahn ins Spiel.
174
Die Behörden wussten nämlich damals längst, wie aus den Ge¬
richtsakten ersichtlich, von den Interpol-Fahndungen gegen mich,
ich aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Als mein Verteidiger sein Plädoyer beendet hatte, ereignete sich
etwas Merkwürdiges: Richter Bayer wandelte den Strafprozess von
einer Minute zur anderen in einen Zivilprozess um. Jetzt wurde auch
dem letzten Zuhörer im Saal klar, dass der eigentliche Zweck dieses
Prozesses tatsächlich eine Psychiatrisierung gewesen war, denn das
geht, wie gesagt, nur in einem Strafprozess.
Als das fehlgeschlagen war, ging alles plötzlich ganz schnell.
Die Richter wollten sich offensichtlich eine für sie peinliche Bear¬
beitung der Beweisanträge mit Zeugenbefragung ersparen.
Bei der folgenden Urteilsbegründung übertraf Richter Bayer fast
noch den Verteidiger: Ja, er hätte im Vertrauen auf die Behörden
gehandelt und sei aus meiner Sicht betrogen worden. Aber einen
wiederholten und beharrlichen Verstoß könne man trotzdem erken¬
nen - dann eben nur in einem Fall in Katzenelnbogen, denn ich
hätte 2x ein Schreiben mit einer Rüge von der Bezirksregierung
Koblenz erhalten. Gewiss, ich hätte aus ethisch hohen Motiven ge¬
handelt, mich in einem Gewissensnotstand befunden, aus meiner
Sicht, aber die Paragraphen des Gesetzes..."
Auf meine Frage, was denn passiert wäre, wenn ich mich hätte
psychiatrisieren lassen, gab der Richter zu, dass dann wahrschein¬
lich auf §§ 20, 21 StGB, also Schuldunfähigkeit, erkannt worden
wäre.
Der Staatsanwalt verlas nun sein etwas peinliches, schon vorge¬
fertigtes Plädoyer, was nur in der Wiederholung des längst eindeu¬
tig widerlegten Vorwurfs der beharrlichen und wiederholten Versto¬
ßes gegen §§ 30 der Gewerbeordnung bestand.
Mein Verteidiger legte dagegen Einspruch ein.
Auch bei diesem Prozess trafen wieder Hunderte von Protest-
Telegrammen, vor allem aus Frankreich, bei Gericht ein.
Ein Telegramm wurde sogar während der Gerichtsverhandlung von
einem Gerichtsdiener hereingetragen, was der Vorsitzende Richter
Herr Bayer mit dem stöhnenden Ausruf: „Nicht schon wieder ein
Telegramm " kommentierte.
Dennoch wurde das Telegramm verlesen.
Richter Bayer machte daraufhin eine sehr wehleidige Anspra¬
che: Er fühle sich missverstanden, dieser Prozess hätte nichts mit
Archipel-Gulag-Methoden zu tun, es sei vielmehr die Pflicht des
Gerichtes gewesen, im wohlverstandenen Interesse des Angeklag¬
ten ein psychiatrisches Gutachten anzufordern, da ja ein Infra¬
gekommen der §§ 20, 21 StGB, also mangelnde Schuldfähigkeit
nicht auszuschließen gewesen sei...
175
Ich war bis dato bereits 25 Jahre Arzt gewesen, habe mir nichts
zu Schulden kommen lassen, war weder vorbestraft noch in meinen
bürgerlichen Ehrenrechten beschnitten.
Zwar würde die Bez.-Regierung Koblenz es am liebsten gesehen
haben, wenn es gelungen wäre, mich durch einen Psychiater für
verrückt erklären zu lassen, aber bisher hatten vier Psychiater,
darunter ein vom Gericht bestellter Professor der Univ. Mainz, geur¬
teilt, ich sei sehr normal.
Trotzdem unterließen die Behörden keinen Versuch, mich
weiterhin mit Psychiatrisierungsansinnen zu terrorisieren nach dem
Motto: einmal verrückt, für immer verrückt. Sie haben sogar nach¬
weislich versucht, mich durch Prof. Peters, Köln, „en passant",
d.h. ohne mein Einverständnis, zu psychiatrisieren. Herr Prof. Froh¬
wein, der zusammen mit Herrn Prof. Peters dieses miese Spiel ein¬
gefädelt hatte, hat es offen eingestanden, nachdem es vereitelt war.
Per Gerichtsentscheid erhielt ich aus Koblenz nunmehr endgülti¬
ges Berufsverbot - nachdem eine andere Instanz zunächst die so¬
fortige Vollziehung - für 3 Monate - aufgehoben hatte.
Übrigens, der Richter, der dieses Berufsverbot zwischenzeitlich
aufgehoben hatte, wurde 14 Tage später an die Asylantenkammer
einer anderen Stadt versetzt - Zufall?
Durch das lebenslängliche Berufsverbot befinde ich mich prak¬
tisch in wissenschaftlichem und menschlichem Isolationsterror.
Wissenschaftlich bin ich vollständig blockiert,denn um wissenschaft¬
lich in der Medizin Aussagen machen zu können, muss man natur¬
gemäß „Diagnosen stellen" und die Verläufe der „Erkrankungen"
verfolgen können, die für mich wissenschaftlich einen überaus gro¬
ßen Wert haben, was mir aber verboten ist.
Neben dem ständigen Damoklesschwert der Inhaftierung wegen
„medizinischer Äußerungen" werde ich pausenlos terrorisiert durch
die immer und immer wieder gestellte Forderung nach neuerlichen
psychiatrischen Gutachten. Da ich 2 Jahre lang in einer psychiatri¬
schen Univ.-Klinik als Arzt gearbeitet habe, weiß ich nur zu gut,
dass man gut irgendwann eine „Verrückterklärung" induzieren kann.
Denn wenn wissenschaftlich einer gegen Millionen andere steht, gilt
der eine leicht als verrückt.
Aber auch für die Patienten ist die Verfügung des lebenslangen
Berufsverbotes eine Katastrophe. Viele werden weiterhin sterben,
weil ich auch keine Ärzte ausbilden darf, und es bisher keinen Arzt
gibt, der die Neue Medizin (jetzt: Germanische Neue Medizin) wirk¬
lich beherrscht. Viele der schulmedizinischen Ärzte oder Heilprakti¬
ker, die in meine Seminare kommen meinen, sie können einen klei¬
nen Crash-Kurs machen und dann kann es gleich losgehen.
So funktioniert das aber nicht. Das ist viel zu gefährlich.
176
Geheime Informationen - 1986
Zu jener Zeit habe ich noch sehr viele Seminare in Frankreich
gemacht und wie gesagt auch schon viele französische Ärzte
inten-siver ausgebildet.
Nach einem solchen Seminar bat mich eine Ärztin ihr doch einige
Bücher „Krebs - Krankheit der Seele" zu signieren, die dann der Dalai
Lhama auf seiner Reise mitnehmen und an internationale Politiker
weiterreichen würde. Der Bitte bin ich gerne nachgekommen. Als
ich dann das nächste Mal in Frankreich war, berichtete sie mir, an
wen der Dalai Lhama in ihrem Beisein die Bücher verteilt hat:
Darunter waren der Premierminister Jaques Chirac, Staatspräsi¬
dent Francois Mitterand, König Baudouin u. Königin Fabiola von
Belgien, dem belg. Premierminister, dem niederländischen Pre¬
mierminister und auch der engl. Premierministerin Margaret
Thatcher. Desweiteren auch an eine große Anzahl von Ministern.
Die Reaktion sei allerdings seltsam gewesen. Alle hätten die Um¬
stände und Zusammenhänge bestens gekannt. Niemand habe sich
getraut einen Kommentar abzugeben.
Sie erzählte mir ferner, dass sie selbst höhergradiges Logenmit¬
glied und als Tochter eines höchstgradigen jüdischen
Logenmitglieds sei und genau wüsste, was da hinter den Kulis¬
sen vor sich gehe.
Ich habe die Widergabe dieses Gesprächs in einem Brief an
sie nochmal festgehalten und darum gebeten, mir dies per Un¬
terschrift zu bestätigen (15.06.1986).
Abschrift:
Sehr verehrte Frau Dr. Le Phal !
Für Ihre Bemühungen um die Verbreitung meines Büchleins „Gene¬
se du Cancer" und meines Taschenbuches „Krebs, Krankheit der
Seele, Kurzschluß im Gehirn, dem Computer unseres Organismus"
danke ich seiner Heiligkeit, dem Dalai Lhama und Ihnen herzlich.
Wie Sie mir berichtet haben, hat seine Heiligkeit persönlich die von
mir signierten Bücher am Montag, dem 26. Mai 86 Herrn Premier¬
minister Jaques Chirac übergeben, am Dienstag in Ihrem Beisein
persönlich Herrn Staatspräsidenten Francois Mitterand, am Mittwoch
König Baudouin und Königin Fabiola von Belgien und dem belg. Pre¬
mierminister, am Donnerstag dem niederländischen Premier¬
minister, am Freitag der engl. Premierministerin Margaret Thatcher.
Außer diesen Herrschaften, denen seine Heiligkeit jeweils in Ihrer
Gegenwart die Bücher persönlich übergeben hat, weil er selbst von
der Richtigkeit dieses Systems überzeugt ist, übergab er auch einer
großen Anzahl von Ministern solche Bücher, insgesamt etwa 50.
Wie Sie mir berichtet haben, war die Reaktion sehr seltsam:
177
Wie Sie berichteten, hat jeder der Herrschaften offensichtlich schon
vorher das Buch und die gesamten Umstände und Zusammenhänge
rundherum bestens gekannt.
Auch das Bild von Dirk auf der Rückseite der Bücher war allen in
seiner Bedeutung offensichtlich bestens vertraut. Deshalb hat sich
offensichtlich, wie Sie meinten, keiner getraut, auch nur ein einzi¬
ges Wörtchen des Kommentars zu geben, was insbesondere des¬
halb so seltsam war, weil doch ihre Heiligkeit ihnen diese Bücher
persönlich übergab, also eigentlich der Anstand geboten hätte, ein
paar verbindliche Worte über sein Geschenk zu finden.
Sie sagten mir, dass Sie natürlich, als selbst höhergradiges Logen¬
mitglied und als Tochter eines Vaters, der als Jude höchstgradiges
Logenmitglied ist, genau wüssten, was da hinter den Kulissen vor
sich gehe derzeit. Sie sagten, die Grand Orient-Loge und die Grand
Loge de France, der Sie und Ihr Herr Vater angehören, bereiteten
derzeit einen Logen-internen Gerichtsprozess gegen die Verant¬
wortlichen der P2 Loge vor, weil nicht alle Logenbrüder auf ewig als
Massenmörder und Verbrecher gelten wollen, nachdem überwie¬
gend die P2 Loge verantwortlich sei für den 5 Jahre währenden
Boykott der EISERNEN REGEL DES KREBS.
Natürlich hätten alle Logenbrüder - wozu sie verpflichtet seien, -
den P2-Logenbrüdern mitgeholfen, die Entdeckung zu boykottie¬
ren, aber dirigiert worden sei alles von der P2 und deren Helfern.
Ich sagte Ihnen, dass ich nicht sicher wäre, ob nicht bei den der¬
zeitigen Logenberatungen und höchster Ebene wieder so ein mieser
Trick gefunden werden könnte, um die Sache zunächst mal zu ent¬
schärfen also z.B. wenn ich ermordet würde.
Dann, so könnten die Logenbrüder glauben, sei erst einmal Ruhe,
und man könne dann Ausweichschritte veranlassen, um die ganze
Sache von der Person Hamer wegzuziehen und damit erst einmal zu
„entschärfen".
Sie glaubten an diese Möglichkeit nicht, sondern Sie glaubten, dass
jetzt über gewisse Logenbrüder Gericht gehalten würde.
Das glaubte ich wiederum nicht, da ja mit Papst Woytila-Katz ein
sehr prominentes Mitglied der P2, wenn nicht sogar das promi¬
nenteste, praktisch eine ganze Institution (kath. Kirche) betroffen
würde, was eine totale Katastrophe bedeute.
Hat doch der Papst Woytila-Katz den Mörder meines Dirk, Logen-
meister V. Emmanuel von Savoyen, demonstrativ öffentlich um¬
armt und ihn wieder zum König von Italien gewünscht.
Er ist es ja auch, der sich früher zusammen mit P2 Logenbruder
Alexandro Pertini, jetzt mit Staatspräsident Cossyga sehr enga¬
giert für seinen Mörder-Logenbruder Emmanuel und dessen Mutter
einsetzte, von der das Gerücht nicht vestummen will.
178
dass sie auch einen Mord auf dem Gewissen hat, weil sie 1965 die
Maitresse ihres Mannes Umberto II vor seinen Augen in Rom nie¬
dergestreckt hat, die Filmschauspielerin Jeanette Mc Donald, über
die man anschließend in der Presse hat verlauten lassen, sie sei an
einer Herzoperation in Houston/Texas gestorben.
Da Sie aber ja selbst in dieser Zeit als Ärztin und Houston/Texas
waren und Ihr Gatte an eben diesem Hospital als Herzchirurg arbei¬
tete, hätten Sie davon Kenntnis gehabt.
Aber Sie sagten mir ja, dass dort mit Sicherheit keine Jeanette Mc
Donald 1965 an einer Operation gestorben sei. Es ist ungeheuer¬
lich, dass der Papst Woytila-Katz Mörder zu Monarchen in Italien
gekrönt wissen will. Sein Logenbruder V. Emmanuel ist von der Cour
de Cassation 2 mal verurteilt worden, wegen vorsätzlichem Mord an
meinem DIRK angeklagt werden zu müssen.
Nichts geschieht dank Intervention der Logenbrüder.
Nun aber ist doch etwas ähnliches passiert, wie ich es befürchtet
hatte. Auf Gräfin Rosemarie D' Oncieu ist am 12.6.86 ein ein¬
deutiger Auto-Attentatsversuch unternommen worden.
Die Logen, die ganz eindeutig für dieses Attentat verantwortlich
sind, spielen wie immer, falsch!
Mit freundlichen Grüßen, Ihr ergebener
Am 22. Juni 1986 schrieb ich einen Brief an Dr. med. Menachem
Mendel Schneerson - das geistige Oberhaupt der Juden in N. Y..
Rabbi Menachem Mendel Schneerson (geb. 1902 in Nikolajew, Uk¬
raine, gest. 1994 in New York) lehrte und arbeitete, nach Stu¬
dienjahren in Berlin und Paris, bis zu seinem Tod in Brooklyn (New
York). Nicht nur die Chassidim sollten des Rat des „Lubawitscher
Rebbe" gesucht haben, sondern auch Geschäftsleute, Wissenschaftler
und Politiker. Legendär sollen seine Privataudienzen gewesen sein,
die er an drei Abenden der Woche abhielt.
Sehr geehrter Herr Oberrabbi !
Sie sind das geistige Oberhaupt aller Juden dieser Welt; wie mir
Rabbi Denoun gesagt hat. Sie sind gleichzeitig auch das spirituelle
Oberhaupt aller Freimaurerlogen, die ja alle „am Tempel Zions" ar¬
beiten. Sie sind Mediziner und Sie verstehen gut Deutsch. Deshalb
ist mein Brief bei Ihnen an der richtigen Adresse. So sehr ich mich
gefreut habe, dass Sie mein deutsches Buch „Krebs, Krankheit der
Seele, Kurzschluß im Gehirn, dem Computer unseres Organismus"
gelesen und offensichtlich verstanden haben und bereits Order ge¬
geben haben, es auf Ihre jüdischen Patienten anzuwenden, so sehr
enttäuscht bin ich darüber, dass Sie offenbar immer noch nicht an
Ihre Logen Order gegeben haben, den Boykott der EISERNEN
REGEL DES KREBS bezüglich der Nichtjuden aufzuheben...
179
Bedauerlicherweise habe ich von Herrn Menachem Mendel
Schneerson nie eine Antwort erhalten. Dennoch wird dieser Brief
niemals mehr aus der Welt zu schaffen sein und auch noch nach
Jahrzehnten viele Generationen beschäftigen.
(gesamter Text: siehe Rabbinerbriefe)
Durch Vermittlung meiner Freunde in Frankreich kam es zu ei¬
nem weiteren Gespräch mit einem hohen Mitglied der französi¬
schen Loge an einem geheimen Ort, das die Unterzeichneten we¬
gen seiner Bedeutung ohne Namensnennung dokumentierten und
bezeugt haben, durch ihre Unterschrift.
Heute, den 25. Juni 1986 hat zwischen den Unterzeichneten,
Professeur Marie-Therese Gros, Chambery, Bd. Gambetta 29,
Comtesse Rosemarie D' Oncieu de la Batie, Chambery, Bd. Gambetta
29, Dr. med. Ryke Geerd Hamer, ROMA, Via Cassia 1280
und einem hohen Mitglied einer französischen Loge an geheimem
Orte ein geheimes Gespräch stattgefunden, das die Unterzeich¬
neten wegen seiner Bedeutung ohne Namensnennung dokumen¬
tieren und bezeugen wollen durch ihre Unterschrift.
Das Logenmitglied, selbst Jude, ist nicht mehr bereit, die furchtba¬
ren Verbrechen, die durch den vorsätzlichen Boykott der Entdeckung
der Zusammenhänge der Krebserkrankung (EISERNE REGEL DES
KREBS) geschehen sind, länger mitzutragen und will deshalb nicht
nur seine Logenzugehörigkeit, sondern auch seine jüdische Identi¬
tät aufgeben, um nicht länger mitschuldig zu werden an dem grau¬
sigsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte.
In diesem Gespräch wurde folgendes offengelegt:
1. Es sei in höheren Freimaurerkreisen allgemein bekannt, dass die
Freimaurerloge Propaganda 2 (kurz P2), der auch der jüdisch-pol¬
nische Papst Woytila-Katz und 20 seiner Kurienkardinäle angehören
sollen, seit 8 Jahren grünes Licht hat, die Familie Hamer zu verfol¬
gen und zu terrorisieren, um den Prozess gegen den jüdisch-italie¬
nischen Prinzen V. Emmanuel zu verhindern, der den Sohn des Dr.
Hamer, DIRK Hamer, getötet hat und dafür nach dem zweimaligen
Urteil der Cour de Cassation in Paris wegen vorsätzlichem Mord
angeklagt werden sollte, aber nicht angeklagt wird.
Seit 5 Jahren wird insbesondere auch die EISERNE REGEL DES
KREBS, die Entdeckung der Zusammenhänge des Krebsgeschehens
vorsätzlich boykottiert, zuerst nur, um den Prozess zu verhindern,
nachdem aber kurze Zeit später die Entdeckung überprüft und als
richtig erkannt worden sei, aus zwei anderen Gründen:
- zum einen sei Dr. Hamer ein natürlicher Gegner der Freimaurer
gewesen durch den Tod seines DIRK und kein Jude,
- zum anderen würden die Konsequenzen, die die Entdeckung der
180
EISERNEN REGEL DES KREBS notgedrungen in sozialer Hinsicht
haben werden, den Zielen der Freimaurerlogen und des Welt¬
judentums, die in der Spitze praktisch identisch seien, konträr zu¬
widerlaufen. Man habe von Anfang an vorgehabt, einen jüdischen
„Entdecker" aufzubauen. Dazu sei es aber nicht gekommen, weil
die ganze Sache von Anfang an zu eindeutig und klar gewesen sei.
2. Alle Freimaurerlogenmeister wissen genau, dass die Freimau¬
rer verantwortlich sind für den Boykott der EISERNEN REGEL DES
KREBS und damit verantwortlich sind für den vorsätzlich in Kauf
genom-menen Tod von Hunderten von Millionen Krebspatienten
in der gan-zen Welt.
3. Jede Freimaurerloge hat einen jüdischen Logenmeister, so dass
die Intention der Freimaurerlogen in der Spitze praktisch identisch
ist mit der Intention des Weltjudentums, und hier speziell des Zio¬
nismus.
4. Der Talmud mit seiner doppelten Moral ist praktisch für alle Frei¬
maurerlogen verbindlich, denn jeder Logenbruder muss sich ver¬
pflichten, am Tempel Zions (oder Salomons) mitzubauen.
Der Logeneid geht über jeden Beamten- oder sonstigen Eid.
5. Die Attentate gegen Dr. Hamer (4 Attentate), gegen Graf Antoine
D' Oncieu (3 Attentate) und Gräfin Rosemarie D' Oncieu de la Batie
(1 Attentat) waren nicht nur nicht gegen die Logengesetze, sondern
in deren Sinne, da es erlaubt ist, Nichtjuden umzubringen, wenn sie
den von den Logen gefassten Entscheidungen im Wege stehen.
6 . Die Freimaurerlogen sind praktisch die Mafia, befehligen prak¬
tisch 95 % der Mafia in den westlichen Ländern, arbeiten exakt
nach den Regeln der Mafia und unterscheiden sich von dem was der
kleine Mann unter Mafia versteht, durch zwei Dinge:
Alles wird legitimiert dadurch, dass es ja zum Nutzen des Baus
am Tempel Zions geschieht, zum anderen arbeiten die Logenbrü¬
der per-fekter, „legaler", stets als Gentlemen verkleidet, da prak¬
tisch alle Präsidenten, Minister, Richter, Generalstaatsanwälte,
Bankdirek-toren, Medizinprofessoren ... etc. Logenbrüder sind und
auf einen Wink sofort zur Mithilfe bereit sind. Eine der wichtigs¬
ten Kompo-nenten ist, dass praktisch alle Pressemedien,
Rundfunk, Fernsehen etc. ect. alle straff in der Hand der Logen
sind, praktisch willkürlich gesteuert hochjubeln und totschweigen
können, wie sie es im Fall Dr. Hamer mit Totschweigen getan haben.
7. Das Logenmitglied warnte insbesondere Dr. Hamer davor, dass
er in großer Gefahr sei, nunmehr von den Logen umgebracht zu
werden, da sie niemals ihre Ziele und ihre doppelte Moral ändern
würden, sondern gegen ihre Gegner brutal und erbarmungslos sei¬
en, eben wie die Mafia.
181
Das Gerede von Humanität, das wüßte jeder Logenbruder, sei nur
der Etikettenschwindel für die Dummen, die glauben sollten, die
Logenonkels seien alles nette seriöse Herren, die sich mit Humani¬
tät, hohen geistigen Zielen beschäftigen würden, während es in
Wirklichkeit die Weltherrschaft des Zionismus sei, und zwar mit al¬
len Mitteln.
8 . Die Logen würden niemals ihren Boykott der EISERNEN REGEL
DES KREBS stoppen, nun umso weniger, als sie jetzt wüssten, was
sie erwarte. Es hätten Logenkonferenzen auf höchster Ebene statt¬
gefunden und dies sei beschlossen worden.
9. Es ist in den höchsten Logenkreisen sehr gut bekannt, dass die
P2-Logen und die befreundeten Logen die gesamte Presse Europas
und Amerikas, ja der gesamten westl. Welt, beherrschen und im
Falle Dr. Hamer ein Meisterstück geliefert haben, wie man einen
Boykott präzise wasserdicht gestalten kann. Dazu gehöre auch, dass
man von Morden oder dem schlichten Verschwinden von Menschen
einfach kein Sterbenswörtchen berichten lässt. Vielleicht komme
dann ein halbes Jahr später eine „Andeutung über Selbstmord", so
daß jeder Skandal lupenrein vermieden werden kann. Überhaupt
gäbe es die P2-Loge in allen Ländern. Sie sei eine der mächtigsten
und reichsten Logen der Welt. Man spreche in Logenkreisen ganz
offen davon, dass auch der Papst und 20 Kurienkardinäle des Vati¬
kans (bei letzteren ist es erwiesen) Logenbrüder der P2 Loge seien.
10. Daß die Logen immer von Humanität reden würden, sei, wie
gesagt, der beste Schutz, um nicht angegriffen zu werden. In Wirk¬
lichkeit sei alles relativ. Nach unserer Moral würden täglich die
schlimmsten Verbrechen geplant und durchgeführt. Nach jüdischer
(doppelter) Moral dagegen seien das kleine Verbrechen, da sie ja
nützlich seien zum Bau des Tempels Zion. Dieser Zweck heilige je¬
des Mittel. Das ganze System der Freimaurerlogen sei so perfekt
organisiert und mit der religiös-rassistischen Spitze der Logen so
perfekt in den Zionismus integriert, dass die meisten Menschen weil
von der Presse dumm gehalten, auch niemals etwas davon gehört
hätten und deshalb auch nicht glauben könnten, dass die Freimau¬
rerlogen praktisch identisch mit dem Begriff Mafia seien.
Insbesondere hätten die Logen ihre Mitglieder quer durch die sog.
„Parteien" postiert, sodaß jeweils Regierung und Opposition nur ein
großes Theaterspiel für das dumme Volk sei, das glauben gemacht
würde, als gäbe es eine sog. „Demokratie". In Wirklichkeit hätten
die Logen mit den sog. „Parteien" alles bestens im Griff.
Chambery, 25. Juni 1986
Comtesse Rosemarie D' Oncieu de la Batie
Professeur Marie-Therese Gros Dr. Ryke Geerd Hamer
182
Selbst der „Heilige Vater” hat den Mörder meines Dirk, Prinz von
Savoyen, den er sich wieder zum König von Italien wünscht em¬
pfangen.
Prinz V. E. v.
Savoyen
mit Frau und
Sohn
wird vom Papst
in Genf
empfangen
Daraufhin schickte ich dem „Heiligen Vater" folgendes Telex:
043614432+
614432 rai rm i
886672g txoe d
dr. ryke geerd hamer
roma, via cassia 1280
Abschrift
sehr verehrter heiliger vater (ausrufezeichen)
die italienische presse berichtet von einem geplanten
kooperationstreffen ihrer heiligkeit mit dem moerder
meines sohnes dirk, ueber den der oberste franz. gerichts-
hof in paris zweimal, am 18. mai 82 und am 17. okt.
83, entschieden hat, dass er wegen vorsaetzlichem mord
angeklagt werden muss, trotzdem wird seit 6 jahren
mit aller korruption ein prozess verhindert, sollten
sie es wagen, sich vor aller weit zum helfer und
verbuendeten eines moerders zwecks Wiederaufrichtung
der italienischen monarchie und Vereitelung des p 2
- Skandals zu machen, dann strafen sie alle ihre bisherigen
ansprachen luegen. man wurde sie in der ganzen weit
für einen verbuendeten der mafia und eines moerders halten,
bitte ueberdenken sie das.
mit ehrerbietiger hochachtung
ihr ergebener
183
Saalaussperrung - 1986
Prof. Hanno Beck - damals Leiter des Amtes für Humboldt-For¬
schung - Professor für Geschichte der Naturwissenschaften an der
Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn, der durch die
Krebserkrankung seiner Frau, die bereits schulmedizinisch aus¬
therapiert war, und die Erkrankung seiner Tochter Almut, mit der
Neuen Medizin in Kontakt kam, schrieb am 19.08.1986 an den
Vorsitzenden des Verwaltungsgerichtes Sigmaringen folgenden Brief:
(hier auszugsweise wiedergegeben)
„...Ich habe mich durch Tatsachen davon überzeugen lassen müs¬
sen, dass es hier um den krassesten Fall von Erkenntnisunter¬
drückung geht, den ich in meiner Forschung während nunmehr 50
Semestern an der Rheinischen Friedrich Wilhelm-Universität Bonn
feststellen konnte. Der Fall des Galilei erscheint heute ohnehin in
einem milderen Licht; der Fall des Internisten Dr. med. Hamer da¬
gegen gleicht einer Hexenverbrennung im 20. Jahrhundert, wobei
die Urheber nicht einmal ein sengendes Feuer anzünden mussten.
Selbst wenn es sich nur um rein spekulative Ansätze des Denkens
oder ausschließlich wissenschaftstheoretische Versuche handelte,
müsste man einer Diskussion die akademischen Tore öffnen, um so
mehr, wenn es um ein derart wichtiges Thema geht, das sich zudem
durchaus in einer Diskussion entscheiden lässt.
Im Fall der „Eisernen Regel des Krebs" geht es augenscheinlich um
eine biologische Gesetzmäßigkeit, die für jeden einzelnen Fall einer
Krebserkrankung zutrifft und bisher an 8000 Fällen verifiziert und
dokumentiert worden ist... Aus diesem Grunde habe ich mir als der
Vertreter des Faches Geschichte der Naturwissenschaften an der
Universität Bonn die Aufgabe gestellt, die Erkenntnisaussperrung in
diesem Fall mit allen Mitteln unseres demokratischen Rechtstaates
zu bekämpfen... Da viele Ärzte und Professoren der Medizin augen¬
scheinlich befangen sind, soll die oben genannte Veranstaltung im
Rahmen der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät auf
neutraler Ebene stattfinden. Ich werde es nicht zulassen, dass die¬
se Veranstaltung wie andere in irgend einer Form verhindert wird.
Sollte mir der Hörsaal entzogen werden, was ich fast erwarte, so ist
jetzt schon für andere Räume gesorgt, die dann unschwer aufge¬
sucht werden könnten. Biologen und Medizinern soll gleichermaßen
Gelegenheit gegeben werden zur Erörterung des Pro und des Cont¬
ra... Ich stelle daher dem Gericht anheim, der Medizinischen Fakul¬
tät der Universität Tübingen aufzugeben, Professoren als Vertreter
ihrer Wahl ebenfalls nach Bonn zu entsenden, damit diese Kollegen
hier Rede und Antwort stehen können, was schließlich akademi¬
scher Brauch ist....
184
Dem Verwaltungsgericht nimmt diese Veranstaltung, so meine
ich, u.U. sehr viel Arbeit ab, denn es kann sich nun in optimaler
Weise ein Bild verschaffen und seine Meinungsbildung erleichtern..."
Doch es kam nicht dazu, denn es konnte nicht sein, was nicht
sein durfte! Prof. Beck hat über das, was er miterlebt hat, ein Büch¬
lein geschrieben:
„Krebs ist heilbar”
Beispiel einer Erkenntnisunterdrückung
Auszug aus seinem Buch, Kapitel IX.
Wie der Rektor der Universität Bonn eine Diskussion verhinderte
„Schon am Sterbeort meiner Frau hatte mir Dr. Hamer den Wunsch
nach einer öffentlichen Diskussion seines Systems in einem größe¬
ren Hörsaal der Universität Bonn vorgetragen und mich um Mitwir¬
kung gebeten. Ich sah darin keine Schwierigkeit, da ich mehrfach
Versammlungen geleitet hatte, und mehr wollte ich auch hier nicht.
Da ich gewiss keine fachliche Kompetenz als Krebsforscher besaß,
wollte ich lediglich die Versammlung neutral und fachgerecht leiten,
auf gleiche Redezeiten achten, Dauerredner stoppen und Stören¬
friede abwehren. Es wäre die Durchführung dieser Veranstaltung in
dem Institut möglich gewesen, in dem ich selbst damals schon seit
50 Semestern gearbeitet hatte.
Doch ich entschied mich für den offiziellen Weg, um jeden Vorwurf
auszuschließen.
Dr. Hamer sprach mit dem Dekan der mathematisch-naturwissen¬
schaftlichen Fakultät, der überhaupt keine Schwierigkeiten sah.
Gemeinsam mit Dr. Hamer und meiner ältesten Tochter suchten wir
dann den Rektor auf, den Anatomen Prof. Dr. Kurt Fleischhauer.
Dieser sah zwar kein Problem, wunderte sich sogar, dass ich mich
einer solchen Selbstverständlichkeit wegen bei ihm selbst um alles
bemühe. Doch plötzlich änderte er seine Haltung, er holte sich Pa¬
pier und schrieb mit. Dr. Hamer sagte ihm, wer er sei.
Augenscheinlich wusste der Rektor Bescheid, woher, das erfuhren
wir leider nicht.
Er selbst wurde samt seiner gesamten Medizinischen Fakultät von
Dr. Hamer freundlichst eingeladen, wollte natürlich auch nicht er¬
scheinen und lehnte mehrfach jede Diskussion ab: „Ich will nicht
diskutieren"\ - der akademische Offenbarungseid nun gar aus dem
Munde des Rektors meiner Universität.
Ich wies noch darauf hin, nicht ich allein werde für die Sauberkeit
der Diskussion sorgen, hätten wir uns doch inzwischen eines
hochrangigen Bonner Staatsanwaltes versichert, der mir zur Seite
stehen wolle. Der Rektor entließ uns. Wir bekämen schriftlich Be¬
scheid.
185
Er sperrte mir ohne weiteres den Saal mit der Begründung, man
könnte dem Publikum nicht den Vortrag eines Arztes, der keine Ap¬
probation mehr habe, zumuten.
Ich konterte, es habe doch wohl auch für mich als jahrzehntelan¬
gem Angehörigen des Lehrkörpers der Gleichheitsgrundsatz zu gel¬
ten und wies auf umstrittene Persönlichkeiten und Gruppen hin, die
ohne weiteres Räume meiner Universität benutzt hatten.
Keine Änderung.
Das Verwaltungsgericht Köln stellte sich auf die Seite des Rektors,
konnte dabei allerdings meine Argumente nicht im geringsten ent¬
schärfen. Man berief sich auf einen weltfernen Paragraphen und
glaubte, er träfe auch hier zu.
Als ich nach verlorenem Prozess einen wirklichen bescheidenen Be¬
trag zahlen sollte, weigerte ich mich.
Und eines Tages rief der Richter bei mir an.
Im Gespräch räumte er ein, natürlich wolle man keine Diskussion
unterbinden. Augenscheinlich stand er jetzt auf meiner Seite.
Ich wies darauf hin, dass ein freies Land Diskussionsverhinderung
nicht nötig habe und erst recht keine Erkenntnisunterdrückung.
Mein Wollen sei klar begrenzt, und ich berief mich erneut auf den
Gleichheitsgrundsatz, der auch für mich gelten müsse.
Ich zahlte schließlich, ich glaube 35.00 DM, um die Sache zu beenden.
Haben sich Rektor und Gericht hier würdig und richtig verhalten?
Hat unser Land wirklich Paragraphen nötig zur Verhinderung von
Sinnvollem? Muss man nicht ganz anderes verhindern?
Zum Beispiel diesen Rektor der Universität Bonn, der Diskussionen
verhindert!"
Überden Fall seiner Tochter Almut hat Prof. Hanno Beck ebenfalls
später ein Kapitel in seinem Büchlein verfasst:
Der Fall Almut
Wer beschreibt heute zutreffend meinen Zustand, als ausschließlich
Schulmediziner bei meiner Tochter Almut Krebs feststellten.
(Okt. 1988)
Es kam zu den üblichen Panik auslösenden medizinischen Bekun¬
dungen in der meiner Tochter längst bekannten Abstufung. Ein Glück,
daß sie das alles selbst bereits wußte und damit zugleich für sich
entschärfen konnte. Ja, man hatte Krebs festgestellt.
Man steckte in ihrer Nähe die Köpfe zusammen und tuschelte mit
entsprechenden Gesten. Dann erfolgte die Verkündung der Lebens¬
gefahr, es müsse schnell operiert, nein, es müsse sofort operiert
werden. Merkwürdigerweise (oder besser: verständlicherweise) blie¬
ben die wenigen familiären Mitwisser erfreulich ruhig.
Es zeigte sich etwas Erstaunliches:
186
Dr. Hamer wurde unmittelbar nach Erstellung des ersten Compu¬
tertomogramms des Abdomens (Bauch), bei dem ein schnell wachs¬
ender Tumor festgestellt wurde, zu Rate gezogen.
Er beglückwünschte meine Tochter mit den Worten:
„Herzlichen Glückwunsch, Almut, Du hast das Schlimmste schon
hinter Dir. Du mußt einen Konflikt gehabt haben, den Du erfolgreich
gelöst hast."
Durch das Vorwissen meiner Tochter und durch diese Aussage, kam
nicht der übliche Diagnoseschock zustande.
Wie das von Dr. Hamer entdeckte ontogenetische System der Tu¬
moren und Krebsäquivalent-Erkrankungen (3. Naturgesetz) zeigt,
hatte meine Tochter einen typischen Heilungsphasen-Tumor", d.h.
einen Tumor durch Zellvermehrung in der Heilungsphase, dem eine
große Zellnekrose in der konfliktaktiven Phase vorausgegangen sein
mußte. Normalerweise werden diese Tumoren, wenn man sie nicht
sofort herausschneidet, sondern einige Monate wartet, zu einer spä¬
ter verfestigten Zyste, die dann sehr einfach herauszuoperieren ist.
Wenn diese Zysten sofort operiert werden, sind sie an daneben¬
liegenden Organen angewachsen, was die Schulmedizin als invasives
Tumorwachstum fehldeutet.
Kurz, wir waren alle von der Richtigkeit der Vorstellungen Dr. Hamers
überzeugt, weil wir genügend seiner Erfolge kannten.
Die Ärzte übten Druck aus. Es nützte ihnen nichts. Das Opfer sprang
ihnen, Gott sei Dank, regelrecht vom Skalpell.
Nach dem Rat Dr. Hamers wartete Almut zum Entsetzen der meis¬
ten, die nun doch davon wußten, ein Jahr. Viele, die Almut kannten,
meinten damals, sie erwarte ein Kind. Ihr Bauch wirkte wie bei ei¬
ner Schwangerschaft, und ich bin später von Mitbürgern gefragt
worden, ob denn meine Tochter ihr Kind ausgetragen habe...
Eine gute und sinnvolle Zeit arbeitete Dr. Hamer damals mit einer
etwas entfernt liegenden Klinik zusammen. Dort wurden auf seinen
Rat hin eingelieferte Patienten von einem Chirurgen behandelt, der
sich von seinen Vorstellungen beeindruckt zeigte, und auf seine
Wünsche einging. Hier wurde Almut im Beisein Dr. Hamers und
meiner ältesten Tochter im Oktober 1989 erfolgreich operiert, d.h.
es wurde eine komplett abgekapselte Zyste, die von einem derben
Mantel umgeben war mit dem „Hamer-SkalpeN" herausoperiert.
Noch am Tag vorher diagnostizierte der Internist:
„Der ganze Bauch ist voller Metastasen.
Nichts mehr zu machen.
Inoperabel"!
Die Operation wurde übrigens bestens dokumentiert und kann, wie
ihre Vorgeschichte, in gar keiner Weise geleugnet, verdreht oder
als Zufall bezeichnet werden.
187
Nach kurzer Liegezeit von 10 Tagen wurde Almut nach Hause ent¬
lassen. Sie erholte sich und fühlte sich wohl, wie auch vorher schon.
Nach der Operation eingeschickte histologische Probe bestätigte
schulmedizinisch nochmals, was wir längst wußten:
Sehr bösartiger Ovarial-Krebs.
Nach der Operation sind nun bereits [9] Jahre vergangen - auch
dies ein wichtiges Datum, weil es vielen Berufsskeptikern und Er¬
kenntnisunterdrückern nicht in den Kram paßt!
Erstaunlicherweise waren die Kosten sehr gering. Ich mußte lediglich
für den Aufenthalt im Krankenhaus aufkommen und brauchte die
hohen Operationskosten überhaupt nicht zu zahlen! Ich kann daher
diese Klinik vor allem den vielen ärmeren Patienten nur bestens
empfehlen. Auch chinesische Kaiser hatten ihren Ärzten nur die
Heilung bezahlt. Eine Methode, die Herrn Minister Dr. Norbert Blüm
nur empfohlen werden kann... welch eine angenehme Klinik.
Da sage mir nur noch einer, es gebe im irdischen Leben nicht schon
Anzeichen auf das himmlische Paradies.
Doch Spaß beiseite, lieber Leser, und meine Bitte um Entschuldi¬
gung für so viel Ironie, denn trotz des planmäßigen guten Ausgangs
der Krankheit meiner Tochter, erwies sich dieser Idealzustand in
Wirklichkeit als neue Erkenntnisunterdrückung und Neidkomplex
im Hintergrund bleibender medizinischer Intriganten, die nur eines
kennen: Aufrechterhaltung ihres üblichen Systems, so wie es das
Motto auf Seite 14 dieses Buches (Anmerkung: „Krebs ist heilbar")
in der unübertrefflichen Aussage eines Professors der Medizin be¬
legt. Es ist damit nicht nötig, daß ich als Autor mit einem Schein¬
werfer anstrahle, was sich ohnehin wie von selbst erweist.
Jedenfalls kennen diese Hintergrundagenten nur Erkenntnisaus¬
sperrung, auch angesichts einer bei meiner Tochter eindeutig und
selbst schulmedizinisch bestätigten, und erneut reich dokumentier¬
ten Theorie und ihrer Praxisbedeutung. Denn meiner Tochter ging
es nach der Operation und bis zum heutigen Tag besser als je zuvor.
Was aber war nun eigentlich geschehen?
Der hilfreiche Chirurg, der offensichtlich erfolgreich gehandelt hat¬
te, und der Klinik bei weiterer Zusammenarbeit mit Dr. Hamer leicht
einen besonders guten Ruf und auch einen materiellen Gewinn durch
volle Bettenbelegung eingetragen hätte, wurde zurückgepfiffen.
Er wurde vom Vorstand der Klinik angewiesen, daß kein Patient mehr
nach den Grundsätzen der Neuen Medizin operiert werden dürfe.
Deshalb durften auch keine Patienten von Dr. Hamer mehr aufge¬
nommen werden.
Mir wurden für die Behandlung meiner Tochter nur Pflegekosten
berechnet, die Operation selbst wurde als nicht stattgefunden be¬
handelt.
188
So wurde die erfolgreiche Operation verwaltungstechnisch ausge¬
löscht. Denn wenn dafür nicht bezahlt zu werden braucht, dann hat
es diese nicht schulmedizinische Operation überhaupt nicht gege¬
ben. Was sagt der zuständige Landesrechnungshof eigentlich zu solch
frommer Gesinnung? Wie wurden die Kosten denn abgedeckt?
Es geht augenscheinlich alles, wenn ein fähiger Arzt nur unterdrückt
werden kann. Man kann auch jeden Chirurgen unterdrücken, der
den richtigen Weg wählen möchte, so wie dieser Chirurg.
Trotz allem danke ich ihm als Vater von Almut von Herzen.
Das Höchste bleibt allerdings die Freiheit des Forschens und des
sittlich begründeten Anwendens, möchte das auch bei uns dem
Grundgesetz entsprechend, besonders in diesem Fall endlich durch¬
gesetzt werden! Oder sind wir ein Rechtsstaat nur in Ausnahmefäl¬
len? Durchgesetzt werden muß auch dieses, weil es ebenfalls dem
Grundgesetz entspricht: Daß der Patient nämlich das Recht durch¬
setzen kann, endlich die ihm als richtig erscheinende Heilmethode
selbst zu wählen. Jeder Arzt, der in der Bundesrepublik Deutsch¬
land nach Dr. Hamer verfährt, wird unterdrückt. Ebenso schlimm ist
es, daß dem Patienten damit das Recht zur Wahl der ihm als richtig
erscheinenden Behandlungsmethode bestritten wird.
- Wie lange noch?
- Wer führt die Statistik der Krebstoten?
Wer hat endlich den Mut zum offenen Bekenntnis, daß diese Zahl
heute schon das schrecklichste Ergebnis einer Erkenntnisunter¬
drückung ist?
Anmerkung:
Almut ist inzwischen verheiratet und hat im Mai 1997 ein gesundes
Kind von neun Pfund zur Welt gebracht. Ein Kind , das ohne die Neue
Medizin von Dr. Hamer nie das Licht der Welt erblickt hätte!
Ovarial-Ca (interstitiell)
Konfliktinhalt:
1. Verlustkonflikt (Kind, Ehefrau, Eltern, Freunde, Tier)
durch Tod oder Weggang
2. Häßlicher halbgenitaler Konflikt mit einem Mann
In der konflikt-aktiven Phase entsteht im Ovar, also im Eierstock
eine Nekrose, ein Loch. Nach der Konfliktlösung bildet sich an der
Stelle eine Zyste, die innen Flüssigkeit hat. Diese Zyste saugt sich
nun überall an den inneren Organen an und baut innerhalb von
9 Monaten ein richtiges Blutsystem mit Arterien und Venen auf, die
dann auch autark werden. Nach diesen neun Monaten, wie bei einer
Schwangerschaft, löst sich alles wieder schön von alleine ab und die
ehemalige Zyste hat jetzt eine 1 cm dicke Kapsel, ist innen auch
ganz fest (induriert), und produziert Hormone, Oestrogene.
189
Verwaltungsgericht Sigmaringen - 1986
Bereits am 20.07.1986 hatte ich mich an das Verwaltungsgericht
Sigmaringen um Hilfe gegen die Universität Tübingen gewandt, da¬
mit diese endlich gezwungen würde, die Eiserne Regel des Krebs im
Rahmen des Habilitationsverfahrens zu überprüfen.
Die Klage wurde tatsächlich angenommen.
Hier der Wortlaut meines Eingangsreferates für die Verhandlung vor
dem Verwaltungsgericht Sigmaringen am 17. Dezember 1986:
Hohes Gericht, meine Damen und Herren!
Fünf Jahre lang haben meine Patienten und ich auf diesen Tag war¬
ten müssen. Fünf Jahre lang sind ungezählte Menschen auf die
elendigste Art und Weise buchstäblich verreckt, weil das System
der EISERNEN REGEL DES KREBS in unseren Kliniken nicht ange¬
wendet werden durfte. Alle sagen immer, daß sie sehnlichst auf die
Entdeckung der Zusammenhänge des Krebs warten. Und als es vor
fünf Jahren soweit war, taten alle so, als sei es ganz normal, daß die
Entdeckung boykottiert würde.
Am 31.10.1981 äußerte ein Professor der Medizin zu mir:
„Ich kenne Ihr Buch noch nicht. Aber nach dem, was sie mir erklärt
haben, meine ich, daß man schnellstmöglich eine Abklärung der
Ergebnisse und eine Diskussion darüber in Gang setzen sollte.
Die Sache erscheint mir sehr vernünftig!"
Zu Prof. Voigt gewandt: Herr Professor Voigt, wissen Sie, wer die¬
se Aussage so wörtlich gemacht hat? Es waren Sie selbst.
Fünf lange Jahre hat es gedauert, bis nun endlich der gleiche Pro¬
fessor vom Gericht gezwungen das tut, was er vor fünf Jahren frei¬
willig tun wollte.
Wir wollen zur Sache kommen: Ich erkläre Ihnen nochmals ganz
kurz die Grundzüge der EISERNEN REGEL DES KREBS:
Die EISERNE REGEL DES KREBS war 1981 im Prinzip die gleiche wie
heute, auch wenn wir damals erst 2 exakte Korrelationen kannten:
Die Psyche (Konflikt) und den Körper (Krebs am Organ).
Seit wir die exakten Korrelationen im Gehirn kennen, ist es ein
sog. „überdeterminiertes System”, d.h., weiß ich ein Korrelat, dann
weiß ich alle drei. Denn die drei Bereiche Psyche (Konflikt), Gehirn
(HAMERscher HERD) und Körper (Organkrebs) stehen stets in ex¬
akter Korrelation. Nie läuft eines ohne das andere, solange der
Mensch nicht willkürlich in diese Gesetzmäßigkeit eingreift.
Überrascht also eine Frau ihren Mann „in flagranti", dann erleidet
sie in der Regel einen sexuellen oder genitalen Konflikt, erleidet in
der Regel einen HAMERschen HERD im linken periinsulären Bereich
des Gehirns und erleidet eine Krebserkrankung im Bereich des
Gebärmuttermundes oder Gebärmutterhalses.
190
Der Krebs wächst solange, wie der Konflikt andauert oder: sobald
der Konflikt stoppt, beginnt die Heilung im Gehirn und die Heilung
an Organ. Auf diese einfachen Grundformeln, eben auf die EISERNE
REGEL DES KREBS, lassen sich alle Zusammenhänge des Krebs zu¬
rückführen.
Den einen erscheint das zu einfach, den anderen erscheint das zu
kompliziert. Die Gesetzmäßigkeiten der Natur sind immer beides
zugleich. Und um eine Gesetzmäßigkeit der Natur handelt es sich
hier bei der EISERNEN REGEL DES KREBS, um eine biologische
Gesetzmäßigkeit!
Herr Prof. Hammacher, damals Ordinarius für Geburtshilfe an der
Frauenklinik in Tübingen, sagte am 31.10.81 wörtlich:
„Diese Krebstheorie ist phantastisch im guten Sinne. Vorausgesetzt
die Ergebnisse werden bestätigt, dann wäre es die erste umfassen¬
de und auch einleuchtende Krebsentstehungstheorie der Medizin ."
Die Ergebnisse wurden inzwischen von mir an 8000 Fällen bestä¬
tigt. In einigen hundert Fällen, die ich zum großen Teil der Med.
Fakultät eingeschickt habe, hatten Professoren und Chefärzte per¬
sönlich unterschrieben und für die Richtigkeit oder Zutreffendheit
der EISERNEN REGEL DES KREBS gebürgt.
Als biologische Gesetzmäßigkeit fanden wir sog. „Biologische Kon¬
flikte". Diese sind im Prinzip bei Mensch und Tier analog, wenn auch
z.B. ein Mensch oder ein Kaninchen beim Sturz ins Wasser aus Angst
vor dem Ertrinken einen Wasserkonflikt mit Nieren-Carcinom erlei¬
den können, nicht dagegen eine Ente oder ein Seehund, denen das
Wasser ihr Lieblingsmilieu ist.
Eine Maus (Hausmaus) erleidet bei Rauch aller Art Todesangstpanik
zu verbrennen, nicht jedoch ein Höhlentier wie der syrische Gold¬
hamster.
Weder die Psychosomatik oder Psychologie herkömmlicher Art, die
das Gehirn stets als etwas insgesamt Intaktes ansehen und nur
unter dieser Prämisse gedanklich vorstellbar wird, noch die Konflik¬
te herkömmlicher Art aus der Psychoanalyse Sigmund Freuds ha¬
ben hier etwas zu suchen. Alle die bisher üblichen „Konflikt-Konstruk¬
tionen" greifen hier nicht. Deshalb ist es auch unsinnig, sich z.B.
darüber zu streiten, daß ja alle Menschen täglich Konflikte erleiden,
und warum nicht alle Krebs haben und dgl.
Der biologische Konflikt, der zum Krebs führt - und zwar sofort - ist
ein DHS, ein gewaltiger konfliktiver Schock, der Mensch und Tier
„auf dem falschen Fuß" erwischt.
Einen Revierkonflikt, einen Mutter Kind-Konflikt, einen Wasser-Kon¬
flikt oder einen Todesangstkonflikt oder Todesangst-Sorgekonflikt
erleidet ein Tier genauso wie ein Mensch.
191
Der entscheidende Unterschied zur bisherigen sog. „Schulmedizi¬
nischen Ansicht" gegenüber der EISERNEN REGEL DES KREBS ist
der, daß die bisherige mechanistische Vorstellung von Krebs als dem
Weiterwuchern einer wildgewordenen Zelle überholt ist zugunsten
der Vorstellung, daß der Krebs in der Kette Psyche - Gehirn (HAMER-
scher HERD) - Organ (Krebs) der unwichtigste Teil ist. Das ist heute
schon bei jeder Industriemaschine so, daß Programmierer und Com¬
puter die wichtigsten Aufgaben haben, während man die fehlpro¬
duzierten Stücke der Maschine leicht wegräumen kann.
Das „Wegschneiden", „Wegbrennen" und „Wegvergiften" („mit Stahl,
Strahl und Chemie") war blanker Unsinn.
Nach der Konfliktlösung, die das Ende der Zellmitosen einleitet, lohnt
es sich für den Organismus meistens nicht einmal die harmlose
Krebsgeschwulst wegzuräumen.
Weder sind die Krebszellen „feindliche Zellen", die der Organismus
durch kluge Leukozyten „erahnen könnte", noch stört die Zell¬
geschwulst im allgemeinen nach der Lösung des Konfliktes das wei¬
tere Wohlbefinden des Individuums.
Es schläft wieder gut, während es vorher nicht mehr schlafen konn¬
te, es ißt wieder gut und nimmt rasch wieder an Gewicht zu, wäh¬
rend es vorher an Gewicht abgenommen hatte, es hat Dauer-Vago-
tonie, während es vorher Dauer-Sympathicotonie hatte.
Nur die Reflexion der Menschen über die sog. Bösartigkeit der Tu¬
moren der - so wird ihnen von der Schulmedizin beigebracht - et¬
was ganz abscheulich Bösartiges ist, stört meist beim Menschen
das weitere Wohlbefinden und macht Panik.
Trotzdem sollen natürlich die gegebenen Schwierigkeiten bei der
Therapie des Krebs entsprechend der EISERNEN REGEL DES KREBS
nicht verheimlicht werden. Es ist das intra- und perifokale Oedem
des HAMERschen HERDES - von den Medizinern bisher als sog. „Hirn¬
tumoren" apostrophiert - wenn sie deutlich waren - sowie die
cerebrale Krise auf dem Höhepunkt der Heilung, wie sie bei Herz¬
infarkt und Epilepsie üblich und fast regelmäßig ist.
Sowohl die mechanischen Komplikationen, die unsere Patienten
heute noch viel zu sehr aufregen, wie Anämie bei Knochenkrebs
(Selbstwerteinbruch) oder Leukämie nach Lösung dieses Selbst¬
werteinbruchs, Aszites nach Konfliktlösung hat Peritoneal-Ca
oder Pleuraerguß in der Heilungsphase nach Pleura-Ca und dgl. mehr,
können wir beim heutigen Stand der Medizin relativ gut in den Griff
bekommen, wenn wir ja wissen, daß diese Komplikationen nur
passagerer Art sind. Auch Hirnoedeme werden uns in Zukunft nicht
mehr die gewaltigen Probleme bereiten wie heute, wenn wir erst
gelernt haben, sie nicht mehr als Hirntumoren, sondern als passagere
Schwellungen zu sehen.
192
Am meisten Probleme werden wir in der Zukunft, mindestens in der
nahen Zukunft, noch damit haben, den Patienten während der Heil¬
phase „panikfrei" zu halten. Denn unsere Psyche ist ja keine Sache,
die auch nur über eine Stunde hin konstant bleiben würde, sondern
sie ist dynamisch und ändert sich ständig.
Dadurch kann auch ständig das Programm für den Computer Ge¬
hirn und damit für die Maschine Körperorgane geändert werden,
ganz besonders gefährlich, wenn es sich in Richtung Panik ändert
und damit der Heilverlauf unterbrochen wird.
Zum Schluß möchte ich noch etwas zum eigentlichen Wesen der
biologischen Konflikte sagen: Die Embryologie oder Entwick¬
lungsgeschichte des Menschen ist nach meiner Meinung die Mutter
aller medizinischen Wissenschaft.
Nur sie konnte uns die Geheimnisse des Krebs verraten.
Unsere biologischen Konflikte betreffen Störungen von Verhaltens¬
programmen, die im Laufe von vielen Jahrmillionen einprogram¬
miert und einstudiert worden sind.
Die Sympathicotonie während der konflikt-aktiven Phase bedeutet,
daß der gesamte Organismus alle Kräfte mobilisiert, um den Kon¬
flikt „zu schaffen".
Wird ein alter Hirsch von einem jungen aus seinem Revier verjagt,
dann mobilisiert er alle Kräfte, um sein Revier zurückzuerobern..
Das ist der Biologische Sinn des „Revierkonfliktes" und das ist für
den Hirsch „seine Chance".
Dauert der Konflikt zu lange an und kann er sein Revier in ange¬
messener Zeit nicht zurückerobern, dann nimmt ihn die Natur „aus
dem Rennen". Entweder er stirbt an Kachexie oder er stirbt dann
(nach zu langer Konfliktdauer) am Herzinfarkt, genauer gesagt an
einem großen Hirnoedem des rechten Periinsulärbereiches.
Immer finden wir die Hirnlokalisation unserer Biologischen Konflik¬
te jeweils in der Region unseres Gehirns, die in der Zeit „im Bau"
war, als dieses neue Verhaltensmuster einprogrammiert und ein¬
studiert wurde.
Als zum Beispiel das „Mutter-Kind-Verhalten" bei uns Säugern ein¬
programmiert wurde, war gerade das Kleinhirn „in Bau".
Als das Sexualverhalten einprogrammiert wurde, war gerade das
Großhirn „im Bau".
Entsprechend finden wir bei biologischen Konflikten dieser Art an
diesen Stellen die entsprechenden HAMERschen HERDE.
Die paarigen Organe sind z.T. durchaus differenzierbar nach bio¬
logischer Funktion: So ist nur die linke Brust (bei der Rechts¬
händerin) für das Mutter-Kind-Verhalten als Erfolgsorgan zustän¬
dig, dagegen für nicht-sexuelle Konflikte mit dem Ehemann durch¬
weg die rechte Brust.
193
Nicht die Psyche betreffende „Spekulationen" können uns das Ver¬
halten von Mensch und Tier erklären, sondern nur das Verständnis
der embryologisch bedingten Zusammenhänge von Psyche, Gehirn
und Organen.
So wissen wir, daß nicht Vorniere oder Urniere sondern erst die
Nach-niere sich zu unseren heutigen Nieren entwickelt haben.
Dies beginnt von der 5. oder 6. Schwangerschaftswoche.
Wasser-Konflikte konnte es erst geben, als sich unsere biologischen
Vorfahren „aus dem Wasser auf das Land bewegt haben" („aus dem
Wasser gestiegen sind"). Denn vorher konnte es ja nicht den
„Konflikt Wasser" geben. Entsprechend sehen wir das Relais¬
zentrum für die Nieren rechts und links (nicht gekreuzt !!: also
rechts für rechte Niere und links für linke Niere) im
interhemisphärischen Occipitalhirn, ganz in der Nähe von Hoden¬
oder Ovarien-Zentrum.
Der Krebs ist nichts weniger als ein blindwütiges Wuchern von
Zellen. Vielmehr ist das ganze Krebsgeschehen ein Wunderwerk
sehr gut verständlicher und logischer Zusammenhänge.
Es zeugt nur von abgrundtiefer Skrupellosigkeit (nachdem wir ja
die Ignoranz ausgeschlossen haben), dem Entdecker dieser Wun-
derrwelt wegen „Nichtabschwörens der EISERNEN REGEL DES
KREBS und Sich-Nicht-Bekehrens zum bisherigen „Schwachsinn"
die Approbation mit sofortiger Wirkung zu entziehen und ihn ge¬
richtlich zu bestrafen (3000 DM Strafe).
Noch eine Bitte an unsere verehrten Herren Professoren:
Sie haben viel gutzumachen heute, so wird vermutlich einst die
Nachwelt äußern. Ich nehme an, Sie haben beide mitgestimmt beim
„Tübinger Syndrom". Trotzdem wurde ihnen heute nochmals die
Chance gegeben in einer großen historischen Stunde der Medizin,
zu einem wissenschaftlichen Duell oder Disputation, wie es aka¬
demischer Brauch ist.
Tragen Sie ein wenig Ihrer Schuld dadurch ab, daß Sie sich nicht
versuchen herauszureden, wenn Sie nach den Regeln des causal-
logischen Denkkategorien längst geschlagen sind.
Es ist mein guter Rat an Sie:
Bringen Sie das Format auf und erklären Sie in solchem Falle ehrlich
Ihre Kapitulation. Es erleichtert dem Gericht vieles, es erleichtert
etwas, hoffe ich, Ihr Gewissen, und es ist für unendlich viele Patien¬
ten die Rettung.
Totschweigen, Boykott, Schreibverbot, Saalsperrung (Bonn), Für-
Verrückt-Erklären oder Approbationsentzug wegen Nicht-Ab-
schwörens der EISERNEN REGEL DES KREBS, Geldstrafe und An¬
drohung von Gefängnis sind keine Argumente, sondern tiefster mit¬
telalterlicher Inquisitions-Exorzismus.
194
Nun zu den „Drei kleinen Fragen", gehen wir medial in res:
1. Kleine Frage:
Der einzige Weg im Körper, der in die Peripherie führt, geht über die
Arterien. Alle reden von „Metastasen" und von „hämatogener Aus¬
saat". Aber in allen Onkologiebüchern können Sie nachlesen, daß
es noch niemals geglückt ist, eine einzige Krebszelle im arteriellen
Blut zu entdecken - bei Tausenden von Versuchen.
Wie erklären Sie sich das??
2. Kleine Frage:
Alle Pathologen geben zu, daß im Prinzip immer an der gleichen
Stelle des Körpers die gleiche Art von Krebs entsteht.
So sind z.B. die Lungenrundherde laut Prof. Seifert, Pathologe der
Uni Hamburg, stets Adenocarcinome von der Histologie gesehen.
Niemand kann ein sog. „primäres Carcinom" von einem sekundären
Carcinom, in Ihrer Sprache eine sog. „Metastase" histologisch un¬
terscheiden.
Wenn das so ist, dann müßten ja alle die - nie beobachteten Krebs¬
zellen - sogar so unendlich schlau sein, daß sie in den wenigen Se¬
kunden blitzschnell genau wüßten, wo sie hinkommen und daß sie
dann dort das für diesen Ort übliche Carcinom bilden müssten.
Diesen gänzlich unwahrscheinlichen, aber dogmatisch geforderten
Vorgang nehmen Sie sogar an für verschiedenen Keimblättern ent¬
stammende Tumoren.
Kurz: ein Sarkom macht Carcinom-"Metastasen", also, ein Schwein
gebiert ein Kalb??? Meine Herren, was sagen Sie dazu?
3. Kleine Frage:
Alle Neurohistopathologen sagen übereinstimmend, daß Hirn- und
Nerven- oder Ganglienzellen sich spätestens nach den drei ersten
Lebensmonaten nicht mehr teilen können.
Die Gliazellen, sog. „Hirnbindegewebe", die keine Nervenfunktion
haben, sondern nur Ernährungs-, Stütz- und Narbenfunktion ha¬
ben, können sich teilen, wie das Bindegewebe im Körper auch, wenn
es Narben bildet.
Wenn sich nun die Hirnzellen gar nicht mehr teilen können, was sind
dann Ihre Hirntumoren, sogar „Hirnmetastasen" ??
Weiter:
Alle Neurohistopathologen stimmen darin überein, daß man bei ei¬
nem sog. „Hirntumor" bzw. HAMERschen HERD stets sehen kann -
histologisch - wohin er gehört.
Folglich ist doch am gleichen Platz auch immer im Prinzip die glei¬
che Sorte Hirngewebe, auch wenn es unter dem stattgehabten lo¬
kalen Kurzschluß ein bißchen verändert ist. Aber man erkennt immer
noch genau, wohin es gehört.
195
Bisweilen kann man die Glia-Narben und verhornendes Plattenepithel
schon mal verwechseln, weil sie morphologisch ähnlich aussehen.
Sie müssten also schon - dogmatisch - fordern, daß sog. „Metasta¬
senzellen" die histologische Form von Nervenzellen annehmen könn¬
ten, also zu Hirn-Zellen würden.
Als weiteres müssten Sie dogmatisch annehmen, daß die - nie be¬
obachteten - Krebszellen, die angeblich durch das Blut „hämatogen
ausgesät sind", plötzlich im Gehirn keine Mitosen mehr machen,
also sich nicht mehr teilen.
Was aber sollen das für Metastasenzellen sein, die man auf ihrem
Weg nie beobachten konnte, die sich dann im Gehirn in Hirnzellen
verwandeln und - entgegen der Gewohnheit aller übrigen sog. „Me¬
tastasen" - keine Zellteilung mehr machen? Wenn Sie ehrlich sind,
doch wohl nur „Phantasie mit Schneegestöber"!!!
Meine Damen und Herren, dies ist kein Spaß, so unsinnig wird
wirklich „argumentiert“. Und auf diese „Argumente“ hin sterben
Millionen von Menschen!
Herr Voigt, geben Sie das zu?
Können Sie irgendetwas dagegen sagen??
1. Kleine Ersatzfrage:
Wenn man irgendein Organ vom Gehirn trennt, so kann man dort -
auch mit allen angeblichen 1500 „Carcinogenen" - keinen Krebs
mehr erzeugen. Auch wenn man die „Carcinogene" in 1000-facher
Konzentration lokal appliziert.
Wie erklären Sie sich das??
Bei Ratten, bei denen angeblich Formaldehyd Krebs verursachen
sollte, hatte man Formaldehyd, gegen das die Ratten einen großen
Ekel haben, in hundertfacher Konzentration in die Nase gespritzt,
und das täglich und ein ganzes Jahr lang.
Meine Herren Professoren, merken Sie etwas?
2. Kleine Ersatzfrage:
Sie, Herr Prof. Voigt, wissen genauso gut wie ich, daß von 100 Pat¬
ienten, bei denen am Tag der Krebsdiagnose ein Röntgenbild der
Lunge angefertigt wird, 95 bis 98 % der Bilder keine sog. „Meta¬
stasen" zeigen.
An diesem Tag aber wird ihnen auch „die volle (vermeintliche) Wahr¬
heit mit der Nullprognose" gesagt, stets mehr oder weniger brutal.
Für die meisten Patienten ist es, wie sie selbst sagen, ein furchtba¬
rer Schock, ein DHS.
Manche erholen sich davon, weil sie liebe Mitmenschen haben.
Bei etwa 30 bis 50 % der Fälle finden wir in brutalmedizinischen
Krankenhäusern nach 3 bis 4 Wochen Lungenrundherde!!
196
Haben Sie sich wirklich noch nie dafür interessiert, meine ho¬
hen Herren Professoren, was in diesen Momenten in Ihren ar¬
men Patienten vor sich geht ?? Und haben Sie sich auch für
das auffällige Phänomen dieser Röntgenbefunde niemals inte¬
ressiert, Herr Professor Henseler und Herr Prof. Voigt ? Sie
behaupten doch nach Ihren Dogmen, Krebs wachse mindestens
20 Jahre? Merken Sie etwas ??.
Am 17.12.1986 hebt das Verwaltungsgericht Sigmaringen
zunächst das negative Urteil der Universität Tübingen vom
10.05.1982 auf! Zum einen entschied damals ein sachlich unzu¬
ständiges Gremium, das vom Ministerium noch gar nicht geneh¬
migt war, über mein Habilitationsgesuch (nämlich, statt des
Fakultätsrates fälschlicherweise ein Habilitationsausschuß);
zum anderen hatte das Gericht Bedenken, „ob das von der
Beklagten (Universität Tübingen) in der mündlichen Verhand¬
lung geschilderte Verfahren vor dem „Habilitationsausschuß"
mit der eigenen Habilitationsordnung des Fachbereiches und
mit prüfungsrechtlichen Grundsätzen insoweit übereinstimmt,
als die (150) Mitglieder des „Habilitationsausschusses", die über
die Arbeit des Klägers (Dr. Hamer) urteilen, diese möglicher¬
weise gar nicht kannten - sofern sie nicht von der Möglichkeit
Gebrauch gemacht haben, sie im Dekanat einzusehen - sondern
ihr Urteil lediglich aufgrund der in der Sitzung abgegebenen
Gutachten und der anschließenden Diskussion fällten.
Dem Gericht erscheint es bedenklich, wenn das wissenschaft¬
liche Werturteil der „Prüfer" - dies sind vorliegend alle 150 Uni¬
versitätsprofessoren und Privatdozenten - auf diese Weise zu¬
stande kommt, zumal die Habilitationsordnung in § 6 Abs. 3 selbst
bestimmt, dass die Habilitationsschrift - nicht nur die Gutachten
und eine Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse des
Habilitanden - allen Mitgliedern des Prüfungsgremiums zur Kennt¬
nis zu geben ist" (Urteil VG Sigmaringen, S. 14).
Bei der mündlichen Gerichtsverhandlung hat der ehemalige
Dekan Prof. Voigt eingeräumt, „selbstverständlich hätte die Form
der Arbeit keinerlei Rolle gespielt; wenn man gewusst hätte, dass
der Inhalt der Arbeit den wirklichen Sachverhalt von Krebs¬
entstehung und -Verlauf wiedergegeben habe".
Prof. Voigt wurde auch gefragt, ob denn Dr. Hamer recht ha¬
ben könnte. Er bejahte dies mit dem Hinweis: „In der Schulmedi¬
zin weiß man über Krebs quasi nichts !"
Auf die Frage des Richters, ob es denn stimme, dass man das
innerhalb von 2 Tagen prüfen könne im naturwissenschaftlichen
Sinne, antwortete Prof. Voigt: „Ob in ein, zwei oder drei Tagen,
kann ich nicht sagen, aber im Prinzip stimmt es!"
197
Auf meine Zwischenfrage, ob er sich denn noch erinnern könne, mir
1981 versprochen zu haben, dass die Eiserne Regel des Krebs nach
naturwissenschaftlichen Kriterien korrekt auf ihre Richtigkeit in einem
Habilitationsverfahren geprüft würde, antwortet er:
„Das stimmt zwar, dass ich das versprochen habe, aber die Fakultät
hat es abgelehnt, deshalb musste ich die Erfüllung dieses Verspre¬
chens zurücknehmen."
Weiter gab Herr Prof. Voigt zu, dass für den Fall, dass in einer
Testreihe von beispielsweise 10 Fällen mit der gleichen Krebser¬
krankung (z.B. Collum-Ca), dass also in einer solchen Testreihe alle 10
Patienten (RH) an der gleichen Stelle (links periinsulär) einen
Hamerschen Herd sichtbar im Hirn-CT hätten, ich sicherlich Recht ha¬
ben müsse und räumte dabei ausdrücklich ein, „dass ich durchaus
Recht haben könnte "!
Auf die Frage des Richters an Prof. Voigt, warum die Universität
diesen Test denn nicht endlich mache, wenn man das in drei Tagen
prüfen könne; denn wenn die Neue Medizin richtig ist, dann müßte
man mich doch habilitieren!
Prof. Voigt: „Natürlich^
Vorsitzender Dr. Iber: „Ja, Herr Voigt, nun verstehe ich nichts mehr.
Der Dr. Hamer könnte recht haben, sagen Sie, und Sie könnten das in
kürzester Zeit nachprüfen, warum prüfen Sie es dann nicht?"
Prof. Voigt schreit förmlich seine Not heraus: „Wir wollen gar nicht
wissen, ob der Dr. Hamer recht hat!"
Vorsitzender Dr. Iber: „Wie, Sie wollen gar nicht wissen, ob der Dr.
Hamer mit seiner Neuen Medizin recht hat? Es ist doch ein Habilitations¬
verfahren, das müssen Sie doch prüfen!"
Prof. Voigt: „Nein, wir müssen nur ein Habilitationsverfahren machen,
mit zwei Gutachten, ob er recht hat, interessiert nicht!"
Anschließend verstieg sich Herr Prof. Voigt noch in den denkwürdigen
Ausspruch: „Ich werde immer und immer gegen Hamer stimmen, egal,
was der schreibt ."
Die im Gerichtssaal Anwesenden schlugen die Hände vor das Ge¬
sicht und stöhnten. Sie konnten es nicht fassen. Die Unruhe im Ge¬
richtssaal konnte der Vorsitzende Dr. Iber nur dadurch beherrschen,
dass er die Verhandlung für beendet erklärte.
Der Richter stellte nach dieser Befragung fest, dass es eigentlich
nur einen Vormittag bräuchte, zu klären, ob die EISERNE REGEL DES
KREBS zutrifft oder nicht.
Als das Urteil kam, stand ausdrücklich nicht darin, dass die Medizi¬
nische Fakultät in der Sache bzw. nach naturwissenschaftlichen Krite¬
rien durch Verifikation zu prüfen haben, sondern nur, dass sie das
Habilitationsverfahren fortführen müsse.
198
Die Universität Tübingen wurde also nach 5 Jahren verurteilt,
das Habilitationsverfahren zu wiederholen. Allerdings konnte (oder
durfte?) das Gericht die Universität Tübingen nicht dazu verpflich¬
ten, die Eiserne Regel des Krebs endlich nachzuprüfen.
Und das war, wie die Folgezeit zeigt, der Haken an der Sache!
Am Rande der Verhandlung am Verwaltungsgericht Sigmaringen
sagte der Justitiar der Universität (Herr Schwarzkopf) zu mir:
„Herr Hamer, Sie können davon ausgehen, dass unsere Herren die
„Neue Medizin" schon hundertmal hinter verschlossenen Türen über¬
prüft haben. Sie haben jedes Mal festgestellt, dass die Sache stimmt.
Hätten sie nur einen einzigen Fall gefunden, der nicht gestimmt
hätte, dann hätte man Sie gleich zum nächsten Tag zu einer öffent¬
lichen Überprüfung nach Tübingen eingeladen."
Der Wissenschaftshistoriker Prof. Hanno Beck (Bonn) nannte
es den „krassesten Fall von Erkenntnisunterdrückung'', den er in
50 Semestern Forschungsarbeit an der Universität jemals erlebt hat.
„Eine Bankrotterklärung der Universitäten und Gerichte, ja unseres
ganzen Staates."
Durch das Urteil des Sigmaringer Gerichtes, das ein Habi¬
litationsurteil aufhob und ein neues Habilitationsverfahren verfüg¬
te, war eine für eine Universität bisher wohl ziemlich einmalige Lage
geschaffen worden - eigentlich ein akademischer und wissen¬
schaftlicher Skandal, der sich jedoch bezeichnenderweise wieder
einmal abgeschirmt von jeder Öffentlichkeit abspielen konnte; ob¬
wohl das Urteil am nächsten Morgen sämtlichen großen Tages¬
zeitungen und Rundfunk- bzw. Fernsehanstalten per Telex zur Kennt¬
nis gebracht wurde. Nicht einmal das Tübinger Lokalblatt durfte sich
dafür interessieren!
Kurz darauf (um es vorweg zu nehmen) wurde mir definitiv, quasi
lebenslänglich die Approbation entzogen, wegen
„Nicht-Abschwörens der Neuen Medizin und
mich Nicht-Bekehrens zur Schulmedizin ",
wie es wörtlich hieß.
Allerdings wussten damals zu dem Zeitpunkt der Verhandlung
schon alle, dass der Vorsitzende des OVG Koblenz, Herr Speck, auf
Antrag des Herrn Vizepräsident Robbi-Schon (Bezirksregierung
Koblenz), mir erneut - und diesmal endgültig - Berufsverbot ertei¬
len würde.
Ich hatte vorab diese Information schon durch einen Gewährs¬
mann erhalten und sie dem VG Sigmaringen auch mitgeteilt, aber
es erschien den Herren wohl unter diesen Umständen bequemer,
die Diskussion durch Berufsverbot abzuwürgen, als den angebote¬
nen Beweis zu akzeptieren.
199
Ein Kollege des Herrn Prof. Voigt (Prof. Feine von Tübingen)
war maßgeblich an dem Zustandekommen des Berufsverbots be¬
teiligt. Alle Professoren hatten geschrieben, Hamers Interpreta¬
tionen seien Fehldeutungen, was natürlich nur ein subjektives Ur¬
teil ist, denn z.B. die (relativ harmlosen) Hamerschen Herde müs¬
sen gefährliche „Hirntumoren" bleiben, sonst stürzt ja alles zusam¬
men, woran man Jahrzehnte in der Medizin geglaubt hat.
In der folgenden Zeit war die Universität Tübingen jedoch nicht
untätig. Man sann auf Abhilfe, wie man die drohende Habilitation
doch noch stoppen könnte.
Da fielen dem Dekan der medizinischen Fakultät und dem Justi¬
tiar ein genialer Winkelzug ein.
Eine Lex Hamer muss her:
Keine Habilitation ohne Approbation !
In einem Vermerk der Universität Tübingen vom 06 . 07.1987
(Besprechung bei Herrn Präsidenten) ist zu lesen:
Unter 3. :
Der Dekan wird die Änderung der Habilitationsordnung dahinge¬
hend betreiben, daß für die Zulassung zur Habilitation auf den Ge¬
bieten, für die es eine Facharztanerkennung gibt, die Erteilung der
Approbation regelmäßig Voraussetzung ist.
Der Kreis schloss sich.
Die dahingehende Änderung der Habilitationsordnung wurde
inzwischen vom Senat der Universität beschlossen!
Nun machte man sich in Tübingen über die wegen des Appro¬
bationsentzuges nicht mehr ausreichende „Würdigkeit" des Habi¬
litanden Sorgen, „ möglicherweise sei Dr. Hamer zur Führung eines
akademischen Grades gar nicht mehr würdig!"
Verwaltungsgericht - Richter Bayer:
...Die Beteiligten werden darauf hingewiesen, daß der Widerruf der
Approbation auch unter dem Gesichtspunkt der Unwürdigkeit oder
Unzuverlässigkeit beurteilt werden kann
(§ r Abs. 2 Satz 1 i.V.m. § 3 Abs. 1 Nr. 2 BÄO).
Da letzteres jedoch ein Verhalten voraussetzt, dessen sich der
Kläger „schuldig"' gemacht hat, ist vorab zu klären, ob die geistigen
Kräfte des Klägers ausreichen, um überhaupt einen rechtlichen oder
moralischen Schuldvorwurf aus bestimmten Verhaltensweisen ab¬
leiten zu können.
21 . 07 . 1987 : Zur Klärung der „Würdigkeit" verfügte man eine
psychiatrische Untersuchung.
Dies geschieht im Rahmen eines unanfechtbaren Beweisbeschlusses,
der auch von den Bundesverfassungsrichtern Simon, Katzenstein
und Henschel ausdrücklich gebilligt wurde.
200
Lebenslängliches Berufsverbot - 1987/89
Zur Erinnerung:
Der Entzug der Approbation erfolgte nicht wegen eines ärztlichen
Fehlers sondern allein auf Betreiben der Bezirksregierung Koblenz,
wegen „Nichtabschwörens" und mich „Nichtbekehrens" zur Schul¬
medizin. Zur Debatte stand zu diesem Zeitpunkt immer noch meine
geistige Verfassung, also ob ich geistig überhaupt in der Lage sei
die Eiserne Regel abzuschwören. Dazu schlug das Gericht vor, mich
in psychiatrische Behandlung zu schicken, alles natürlich auf dem
Boden des Grundgesetzes im Rahmen eines einfachen Beweis¬
beschlusses! Vorsorglich erlaubte das Verwaltungsgericht Koblenz
dem Psychiater aber schon mal ein Gutachten nur aufgrund der
Gerichtsaktenlage, falls der Beklagte nicht „mitspielt''.
Ein Vorgehen, das mit Sicherheit in die Rechts- und Psychiatrie-
Geschichte unseres demokratischen Rechtsstaates eingehen wird!
Zum Gutachter wurde der Leiter der psychiatrischen Abteilung der
Universitätsklinik Bonn, Klosterkötter bestellt.
In dem Beweisbeschluss vom 21. Juli 1987 hieß es:
Es ist Beweis zu erheben zu der Frage, „ob der Kläger wegen seiner
geistig-seelischen Konstitution nicht mehr in der Lage ist; seine Pflich¬
ten als Arzt zu erkennen oder seiner Einsicht gemäß zu handeln,
ohne dass es darauf ankommt, ob dieser möglicherweise gegebene
Zustand auf einer Geisteskrankheit im engeren Sinne beruht," durch
Einholung eines Sachverständigengutachtens.
Am 30.11.1988 schrieb Priv.-Doz. Dr. med. J. Klösterkötter
an Richter Bayer:
„Wie telefonisch schon angesprochen war zum Zeitpunkt unserer
Beauftragung mit dem Gutachten im Verwaltungsrechtsstreit
Dr. med. Ryke Geerd Hamer ./. Land Rheinland-Pfalz
eine zügige Abwicklung der Angelegenheit vorgesehen.
Das hätte damals auch im Bereich unserer Möglichkeiten gelegen.
Dann mussten die Akten jedoch zweimal an ihre Behörde zurückge¬
sandt werden, offenbar jeweils zur Überprüfung des Änderungs¬
beschlusses vom 18. Januar 1988, und kamen erst im Juli dieses
Jahres wieder in unsere Hände, zu einem Zeitpunkt, zu dem wegen
Arbeitsüberlastung und anderweitigen Planungen die gewünschte
bevorzugte Erledigung leider nicht mehr zu bewerkstelligen war.
Das sind die Gründe für die bisherige Verzögerung der Gutachten¬
erstellung, und wenn auch jetzt noch eine Reihe anderer Verpflich¬
tungen der raschen Abwicklung im Wege stehen, so werde ich doch
dafür Sorge tragen, da der Kläger baldmöglichst zu der erforderli¬
chen Untersuchung in der Bonner Psychiatrischen Universitäts-Kli¬
nik einbestellt wird.''
201
Mit Schreiben vom 11.01.1989 bat mich dann schließlich Herr
Klosterkötter höflichst, am 31.01.1989 in der Ambulanz der Univ.-
Nervenklinik (Frau Mirbach) vorstellig zu werden.
Daraufhin schrieb ich am 15.01.1989 Herrn Klosterkötter einen
persönlichen Brief: Besten Dank für Ihre unerwartete freundliche
Einladung zur Begutachtung. Sollte Ihnen das VG Koblenz keine Mit¬
teilung davon gemacht haben, dass ich Sie aus sehr triftigen Grün¬
den für befangen erklärt habe?...
Ich war zwar nur 2 Jahre in einer psychiatrischen Univ.-Klinik tätig,
aber lange genug, um zu wissen, dass kein Arzt der Klinik, nicht
einmal der Chef selbst, es gewagt hätte, ein psychiatrisches Gut¬
achten „per Aktenlage" zu erstellen, noch dazu in einem solch fau¬
len Fall...
Anschließend schickte Herr Klosterkötter die Akten mit einem
Begleitschreiben wieder an das Verwaltungsgericht Koblenz zurück:
„Herr Dr. Hamer ist der Einbestellung in unsere Klinik auf den
31.01.1989 zum Zweck der gutachterlichen Untersuchung nicht
gefolgt. Von weiteren diesbezüglichen Aufforderungen kann abge¬
sehen werden, denn aus den beiden an mich als den vorge¬
sehenen Gutachter persönlich gerichteten Schreiben des Klägers
vom 15. und 28.01.1989 geht eindeutig hervor, dass von ihm keine
Einwilligung in eine fachpsychiatrische Untersuchung mehr zu er¬
warten ist. Diese Verweigerung kam nach der durch die Aktenlage
dokumentierten Vorgeschichte zwar nicht überraschend.
Doch konnte man immerhin auch noch eine gewisse Chance
sehen, Herrn Dr. Hamer umzustimmen und zu einem Gespräch
mit einem neuen, ihm unverdächtig erscheinenden Sachver¬
ständigen zu bewegen. Das ist bedauerlicherweise nun nicht
gelungen"....
Das Verwaltungsgericht ließ mir am 06.03.1989 mitteilen:
„Da Sie den vom gerichtlich bestellten Sachverständigen anbe¬
raumten Termin am 31. Januar 1989 nicht wahrgenommen haben ,
werden Sie hiermit um eindeutige Mitteilung gebeten , ob sie jede
Form der Begutachtung , einschließlich der vom Sachverständigen
nunmehr vorgeschlagenen zweiwöchigen stationären Behandlung ,
ablehnen"....
Das, obgleich ich mich seit 3 Jahren weigere mich psychiatrisch
untersuchen zu lassen. Denn das Gericht und auch der bestellte
Psychiater gehen ja davon aus (oder unfreiwillig davon aus), dass
ich Unrecht habe. Es bliebe mir also nur die Wahl, entweder meine
wissenschaftlichen Ergebnisse zu widerrufen oder für Irrtümer zu
erklären und mich damit selbst für verrückt zu erklären.
202
So schrieb mein Rechtsanwalt Lucke an das Verwaltungsgericht
Koblenz am 31.03.89:
„Die vom Kläger geäußerte Befürchtung, dass der Sachverständige
befangen sei, ergibt sich vielmehr noch aus anderen Äußerungen
des Sachverständigen im Schreiben vom 17.02.1989.
Hier unterstellt der Sachverständige unter Ziffer 3:
...durch die Aktenlage werde zwar vielfach belegt , dass sich bei Herrn
Dr. Hamer wohl ausgehend von einem prägenden Schlüsselerlebnis
bestimmte Vorstellungen vom Wesen der Krebserkrankung verfes¬
tigt haben , die mit dem medizinischen Wissen nicht vereinbar sind
und sein Handeln dementsprechend immer wieder von den ärztlich
allgemein anerkannten Verfahrensregeln abweichen ließen."
Inzwischen hatte ich schon 3 Jahre Berufsverbot.
Die letzten Zweifel wurden nach dem 1. Verhandlungstermin am 3.
Juli 1989 in Koblenz ausgeräumt.
Ein einmaliger Vorgang in unserem Rechtsstaat, dass eine ein¬
deutige Vollziehung 3 Jahre in Kraft sein darf - ohne jegliche
Rechtsgrundlage.
Da wird mit der Arroganz und dem Zynismus der Macht, die sich
hinter Dummheit verschanzt, allen Ernstes ein Kuhhandel zwischen
Richtern und Anwalt geführt, ob denn der Begriff „Schwäche der
geistigen Kräfte " oder „mangelnde Steuerungsfähigkeit " beim An¬
geklagten zöge.
Vor Augen halten sollte man sich, dass mit solchen Schaupro¬
zessen letzten Endes jedem der Prozess gemacht wird, der nach
Wegen aus der Schulmedizin sucht, sei es für sich selbst oder für
Angehörige oder Freunde. Im Zweifelsfalle gibt es eben unter die¬
sen Umständen keinen Arzt am Ort der sich traut, die Behandlung
nach der Germanischen Neuen Medizin zu übernehmen.
Ein Krankenhaus für schwierige Fälle wurde bisher, von kurzen
Ausnahmen abgesehen, ja auch immer erfolgreich verhindert, um
Erfolge zu verhindern.
Richter Bösen (nomen est omen) und Bayer (dagegen Richte¬
rin Zimmermann-Spring wirkte irgendwie weggetreten und ver¬
härmt) machten den Eindruck, als hätten sie nun endlich ihr Ziel
erreicht.
In ihrem blinden Eifer haben die Richter nicht einmal bemerkt,
dass ich von ihren Koblenzer Kollegen unlängst freigesprochen wur¬
de von dem Vorwurf, unerlaubt und beharrlich gegen die Gewer¬
beordnung verstoßen zu haben (Krankenhaus Katzenelnbogen).
Es wird einfach weiterhin beharrlich und juristisch unerlaubt in
der richterlichen Liste geführt und verlesen und auch später in
der schriftlichen Urteilsbegründung, trotz Belehrung durch mei¬
nen Anwalt.
203
Außerdem soll ich 1982 in einer NDR-Talkshow im Fernsehen eine
falsch belichtete Röntgenaufnahme gezeigt haben, das wiederum
dem beteiligten Professor für Radiologie (Krokowski), der bei der
Sendung 3 nach 9 „baden" ging, erst hinterher aufgefallen sein
soll. Die Argumente sind von skurriler Bösartigkeit.
Das reicht bis zu Schlägen unter die Gürtellinie, wenn in der
schriftlichen Urteilsbegründung die Richter sich süffisant über mei¬
ne eigene Krebserkrankung äußern.
Außerdem waren sie sehr erbost, dass ich mich standhaft ge¬
weigert habe, mich 14 Tage in stationäre psychiatrische Behand¬
lung zu begeben, um meine medizinische Würdigkeit und meine
vermutete Schwäche der geistigen Kräfte psychiatrisch untersuchen
zu lassen. Dies ginge nun voll zu meinen Lasten, ich habe wohl
etwas zu verbergen, die Vermutungen der Richter seien wohl ganz
berechtigt gewesen... denn wer sich nicht psychiatrisch untersuchen
und behandeln lassen will, muss an Schwäche der geistigen Kräfte
leiden.
Das Urteil des Verwaltungsgerichtes Koblenz vom 19. Juli 1989
ist ein Stück Wahnsinn mit vollem Bewusstsein und voller Absicht
fabriziert. Der Prozess war von Anfang an politisch, und das Ziel
immer eindeutig und klar!
Aus dem Koblenzer Urteil vom 19.07.1989
„Der Kläger ist wegen einer nachträglich eingetretenen Schwäche
seiner geistigen Kräfte zur Ausübung des ärztlichen Berufes unfähig
geworden, da er mangels entsprechender Einsicht nicht mehr in der
Lage ist den ärztlichen Pflichten bei der Behandlung von Krebs¬
kranken nachzukommen. Nach dem Ergebnis der angestellten Er¬
mittlungen verfügt er infolge seiner psychopathischen Persön¬
lichkeitsstruktur nicht über die notwendige Einsichtsfähigkeit, um
zu erkennen, dass die Richtigkeit seiner Theorie der „Eisernen Re¬
gel des Krebs" nicht bewiesen ist...
Des weiteren ist er nach dem festgestellten Sachverhalt weder wil¬
lens noch in der Lage, der „eisernen Regel des Krebs" „abzu¬
schwören" und sich zu „bekehren".
Den hiernach von der Ausübung des ärztlichen Berufs durch den
Kläger ausgehenden Gefahren kann nur durch den Widerruf seiner
Approbation begegnet werden, weil ein milderes Mittel der Gefahren¬
abwehr nicht zur Verfügung steht".
(Formulierung der BezReg Koblenz im Urteil übernommen)
...Der Widerruf der Approbation ist auch materiell nicht zu bean¬
standen. Dazu weist die Kammer nochmals ausdrücklich darauf hin,
dass der Gegenstand der Klage allein die Rechtmäßigkeit des ange¬
fochtenen Bescheides und nicht die Frage ist, ob die Theorie von der
„Eisernen Regel des Krebs" richtig ist...
204
Der Kläger ist aufgrund einer deutlichen Einengung seiner geistigen
Kräfte zwar in der Lage, seine Pflichten als Arzt zu erkennen. Er ist
jedoch unfähig, sein Handeln seiner Einsicht gemäß zu steuern....
Hierbei wendet die Kammer den von der höchstrichterlichen Recht¬
sprechung anerkannten Erfahrungssatz an, dass sich regelmäßig
nur ein von der Unbegründetheit seiner Ansprüche überzeugter Klä¬
ger der ärztlichen Begutachtung entziehen und die Folgen eines
nachteiligen Schlusses für sich in Kauf nehmen wird...
„Die fehlende Steuerungsfähigkeit führt ebenso wie die vom Be¬
klagten angenommene fehlende Einsichtsfähigkeit dazu, dass der
Kläger zur ärztlichen Berufsausübung unfähig ist...
Dafür aber, dass die bei dem Kläger vorhandene Schwäche der geis¬
tigen Kräfte nur vorübergehender Art wäre, fehlen indes zuverlässi¬
ge Anhaltspunkte..."
Dagegen sind die Gutachten von diversen Professoren über die Rich¬
tigkeit der EISERNEN REGEL DES KREBS und ein Aktenordner voll
mit positiven Stellungnahmen von Ärzten aus dem In- und Aus¬
land, vergleichsweise uninteressant, ja nicht einmal der Erwähnung
würdig.
Richter Bayer fragte mich doch ernsthaft in der Verhandlung:
„Ach, dann fühlen sie sich also wie Galileo Galilei, der die Kirchen-
fürsten aufforderte, durch sein Fernrohr zu schauen und diese sich
weigerten ?"
„Ja, was würden Sie denn an meiner Stelle tun?" erwiderte ich.
„Ich hätte halt abgeschworen" , meinte Richter Bayer.
Drehen wir den Spieß doch einmal so 'rum:
Werden die Verantwortlichen zu diesem Verfahren -
Herr Robbi-Schon, Zwanziger, König, Bayer, Bösen, Zimmer-
mann-Spring, Simon, Katzenstein, Henschel, Pluhm, Glauben,
Speck, etc. alle später standhalten können - vor sich?
Vor ihren Auftraggebern - allemal.
Aber vor der Zeit und der Wahrheit - wohl kaum!
Per Gerichtsentscheid erhielt ich aus Koblenz nunmehr lebensläng¬
liches Berufsverbot - nachdem eine andere Instanz ja zunächst die
sofortige Vollziehung - für 3 Monate - aufgehoben hatte.
Der Richter, der dieses Berufsverbot zwischenzeitlich aufgehoben
hatte, wurde (wie bereits berichtet) 14 Tage später an die Asylanten¬
kammer einer anderen Stadt (Trier) versetzt - Zufall?
Das Urteil selbst habe ich allerdings vorab aus der Presse erfahren.
Kölner Express, 24.07.1989:
„Krebsarzt verlor die Zulassung"
Wie das?
205
Nun, die Richter des Verwaltungsgerichts Koblenz hatten das Ur¬
teil sofort der Bezirksregierung Koblenz „herübergereicht".
Beamte der Bezirksregierung, der Urheberin dieses ganzen beschä¬
menden Verfahrens, hatten sich sogleich hingesetzt und einen Be¬
richt für die Deutsche Presse Agentur (dpa) verfasst, den diese auch
am Sonntag, den 23.07.89 um 14.03 Uhr brachte.
So etwas könnte man wohl eine konzertierte Aktion nennen.
Immerhin hatte ich 4 Tage später ja dann auch das Urteil in der
Hand und ich durfte mich schließlich glücklich schätzen, dass nach 3
Vi Jahren rechtloser Zeit, nunmehr überhaupt der 1. Gerichtstermin
in Sachen Approbation stattgefunden hatte.
Hier einige Presseberichte:
Kölner Express, 24.07.1989
Impressum
Krebsarzt verlor die Zulassung
exp Koblenz -
Er war fest davon überzeugt, ein Allheilmittel gegen den Krebs
gefunden zu haben. Ohne Genehmigung der Behörden eröffne te
der Mediziner bei Koblenz eine private Krebsklinik.
Die Koblenzer Bezirksregierung entzog ihm die Approbation.
Der „Krebs-Arzt" ging in die Berufung - und verlor.
Das Verwaltungsgericht bestätigte das Urteil aus erster Instanz:
„Er ist völlig uneinsichtig."
(9 K 215/87)
General-Anzeiger Bonn, 24.07.1989
Impressumg
Approbation entzogen
Koblenz, (dpa) Ein Arzt ist für seinen Beruf ungeeignet, wenn er
nicht nach seinen Berufspflichten handelt.
Dies entschied das Koblenzer Verwaltungsgericht und bestätigte
damit die Aberkennung der Approbation für einen „uneinsichtigen
Krebsarzt".
Der Mediziner hatte behauptet, durch seine eigene Krebserkrankung
die Ursache für Krebs gefunden zu haben und eröffnete im Sommer
1985 in der Nähe von Koblenz eine private „Krebsklinik", ohne die
erforderliche Erlaubnis.
(Az.: 9 K 215/87)
206
Saarbrücker Zeitung, 24.07.1989
Impressum
Krebsarzt verliert seine Zulassung
Koblenz (Irs). Ein Arzt ist für seinen Beruf ungeeignet, wenn er
nicht nach seinen Berufspflichten handelt. Dies entschied das
Koblenzer Verwaltungsgericht in einem am Sonntag bekannt
gewordenen Urteil in erster Instanz und bestätigt damit die Aber¬
kennung der staatlichen Zulassung zur Berufsausübung (Approba¬
tion) für einen „uneinsichtigen Krebsarzt'', so das Gericht.
Der Mediziner hatte behauptet, selbst an Krebs erkrankt gewesen
zu sein. Er habe dann die Ursache einer jeden Krebserkrankung
gefunden und sei nun in der Lage, die schwere Krankheit in jedem
Stadium heilen zu können.
Fachleute eines „Internationalen Schiedsgerichts'' hatten jedoch bald
festgestellt, daß die Theorie des Arztes lediglich bewährte Metho¬
den zur Krebserkennung und -behandlung unterstützt.
Dennoch eröffnete der betroffene Arzt im Sommer 1985 in der Nähe
von Koblenz eine private „Krebsklinik", ohne dafür die erforderliche
Erlaubnis zu haben. Die Behörden schlossen das Unternehmen
wieder. Wenig später zog die Koblenzer Bezirksregierung dem Arzt
die Approbation zurück.
Das Verwaltungsgericht bescheinigte der Behörde jetzt rechtmäßi¬
ges Handeln. Die Richter stellten fest, der Mann kenne zwar genau
seine Berufspflichten, sei aber absolut nicht zu bewegen, danach zu
handeln. Darüber hinaus habe er Röntgenaufnahmen falsch gedeu¬
tet. Außerdem habe er sich grundlos geweigert, über sich ein Gut¬
achten über seine Eignung zum Arzt fertigen zu lassen. Ein solcher
Mediziner dürfe nach geltendem Recht seinen Beruf nicht ausüben.
(Aktenzeichen 9 K 215/87).
Der Patient, zu dem dieses Bild
gehört, war der erste, bei dem
ich prospektiv einen später sog.
Hamerschen Herd suchte und -
auch fand.
207
Tübinger Syndrom 2) - 1988/89
Im Frühjahr 1988 wandte ich mich erneut an das Verwaltungs¬
gericht in Sigmaringen. Denn nach all den skandalösen Vorgängen
konnte ich nicht mehr davon ausgehen, dass die Universität Tübingen
ein neues ehrliches Verfahren will und schon gar nicht, dass sie die
Eiserne Regel des Krebs endlich überprüfen wird.
Folgendes eingereichte gerichtliche Protokoll wurde bisher von der
Universität Tübingen nicht akzeptiert:
Abschrift
Sigmaringen, 27.7.88
In dem VG-Verfahren wegen Vortäuschung falscher Tatsachen durch
die Professoren der Med. Fakultät der Universität Tübingen, wird
heute im Einvernehmen beider Parteien,
1. der Universität Tübingen (Beklagte)
2. des Herrn Dr. med. Ryke Geerd Hamer
zu Gerichtsprotokoll gegeben
1. Ablehnung der Habilitationsarbeit im Mai 82
(eingereicht im Okt. 81-)
Die Arbeit des Herrn Dr. Ryke Geerd Hamer über die EISERNE RE¬
GEL DES KREBS wurde im Mai 1982 vom Habilitationsausschuß der
Med. Fakultät abgelehnt, mit 150:0 Stimmen (ohne Gegenstimme).
Der entscheidende Vermerk war, daß die Methode der EISERNEN
REGEL DES KREBS „nicht reproduzierbar" sei.
In der Naturwissenschaft gilt eine Methode, die nicht reproduzier¬
bar oder nicht nachvollziehbar ist, als unbewiesen oder falsch.
Die Aussage einer „Nicht-Reproduzierbarkeit" setzt in der Natur¬
wissenschaft voraus, daß der empirisch-wissenschaftliche Versuch
gemacht wurde, die Methode durch empirische Reproduzierung ei¬
ner repräsentativen Anzahl von Fällen nachzuvollziehen.
2. Die Med. Fakultät Tübingen hat keinen einzigen Fall auf Repro¬
duzierbarkeit der EISERNEN REGEL DES KREBS überprüft:
Wie der damalige Dekan der med. Fakultät, Herr Prof. Voigt, am
5.5.82 um 17.45 Uhr mitgeteilt und die Universität inzwischen
auch schriftlich bestätigt hat, wurde kein einziger Fall daraufhin
überprüft, ob die Methode der EISERNEN REGEL DES KREBS als
eine biologische Gesetzmäßigkeit richtig ist, das heißt reproduzier¬
bar ist.
3. Einzige Bitte bei Habilitation:
Überprüfung der Reproduzierbarkeit der EISERNEN REGEL DES
KREBS.
208
Wie aus einer ganzen Reihe von Briefen des Dr. Hamer, sowohl
an die med. Fakultät Tübingen, als auch an einzelne wesentlich
zustän-dige Professoren (Hirsch, Waller, Schräge) in der Zeit
von Oktober 81 (Einreichung) bis Mai 82 (Ablehnung der
Habilitation) eindeutig hervorgeht, bestand quasi die einzige Bitte
für dieses Habilitationsverfahren darin, eine ehrliche und wissen¬
schaftlich korrekte Überprüfung der Reproduzierbarkeit der
Methode der EISERNEN REGEL DES KREBS durchzuführen. Die
Durchführung der Überprüfung der Reproduzierbarkeit, so hatte
Dr. Hamer argumentiert, sei deshalb ganz besonders leicht, da
es sich um eine biologische Gesetzmäßigkeit handele, so daß jeder
einzelne Fall exakt nach der EISERNEN REGEL DES KREBS verlaufen
müsse.
Der Gesetzgeber hat für einen solchen Fall, wo eine medizinisch¬
biologische Gesetzmäßigkeit auf ihre naturwissenschaftliche Rich¬
tigkeit überprüft werden soll, das Habilitationsverfahren vorgese¬
hen, als zuständiges Gremium die Medizinischen Fakultäten der
Universitäten. Herr Dr. Hamer mußte auf diesem, vom Gesetz vor¬
geschriebenen Weg, darauf vertrauen können, daß die im natur¬
wissenschaftlichen Bereich übliche Überprüfung einer biologischen
Gesetzmäßigkeit durch Nachvollziehung, bzw. Reproduzierung ei¬
ner repräsentativen Anzahl von Fällen gewährleistet sein werde.
Denn es handelte sich ja nicht um ein Laien-Gremium, das berech¬
tigt gewesen wäre, subjektive Glaubens- oder Werturteile abzuge¬
ben, die sich einer Nachprüfung entziehen. Dieses Gremium be¬
stand aus lauter hochqualifizierten Professoren, die für diese be¬
sondere Tätigkeit jährlich vom Staat mit Millionengehältern entlohnt
werden. Herr Dr. Hamer hatte sogar wiederholt angeboten, vor je¬
dem beliebigen Gremium von Professoren jede beliebige Anzahl von
Patientenfällen auf Reproduzierbarkeit der EISERNEN REGEL DES
KREBS hin demonstrieren zu wollen. Die Professoren hatten also
nicht nur die Möglichkeit, diese Reproduzierbarkeit der Methode
vorgeführt zu bekommen, sondern sie wußten auch alle ganz genau,
daß es einzig auf diese reale Reproduzierung einer repräsentativen
Anzahl von Fällen ankomme. Zum Zeitpunkt der Ablehnung der
Habilitationsarbeit im Mai 82 lagen außer den 200 teilweise von den
Ärzten der Klinik in Oberaudorf gegengezeichneten Fällen der
Habilitationsarbeit, noch mindestens 70, möglicherweise aber über
100 von Professoren, Dozenten und Chefärzten gegengezeichnete
und damit auf die Reproduzierbarkeit der Methode geprüfte aus¬
führliche Fallbeschreibungen der Universitäten Kiel, Zürich, Hamburg,
Köln etc. der Fakultät vor. Diese, von ihren eigenen Fachkollegen
auf Zutreffendheit der Reproduzierbarkeit gegengezeichneten
Fallbeispiele interessierten die Gutachter und den Habilitations¬
auschuß von 150 Professoren offenbar nicht.
209
4. Es ging nicht um den Stil der Habilitationsarbeit, sondern um
den Inhalt:
In der Gerichtssitzung vom 17.12.86 vor dem Verwaltungsgericht
Sigmaringen hat der ehemalige Dekan Prof. Voigt eingeräumt,
selbstverständlich hätte die Form der Arbeit keinerlei Rolle gespielt,
wenn man gewußt hätte, daß der Inhalt der Arbeit den wirklichen
Sachverhalt von Krebsentstehung und -verlauf wiedergegeben habe.
Weiter gab Herr Prof. Voigt (Neuroradiologe, Ordinarius der Univ.
Tübingen) zu, daß für den Fall, daß in einer Testreihe von beispw.
10 Fällen mit der gleichen Krebserkrankung (z.B. Collum-Ca), daß
also in einer solchen Testreihe alle 10 Patienten an der gleichen
Stelle (links periinsulär) einen HAMERschen HERD sichtbar im Hirn-
CT hätten, Herr Dr. Hamer sicherlich recht haben müsse. Er räumte
dabei ausdrücklich ein, daß Herr Dr. Hamer durchaus Recht haben
könnte! Aber dann sagte er auf die Frage des vors. Richters, warum
er dann nicht an einem Vormittag, den es offenbar benötige, bei
solchen 10 Fällen ein Hirn-CT anzufertigen und zu sehen, ob der Dr.
Hamer Recht habe, diesen leicht durchzuführenden Test mache: „Wir
(gemeint die Professoren) wollen gar nicht wissen, ob der Dr. Hamer
Recht hat." Später hat er noch gesagt, er werde immer und immer
gegen Hamer stimmen, egal was der schreibe!!! Die Universität
Tübingen weigert sich seit 7 Jahren, eine objektive Überprüfung der
Reproduzierbarkeit der EISERNEN REGEL DES KREBS vorzunehmen
oder überhaupt nur zu garantieren.
Sie hat dem Justitiar ausdrücklich Weisung gegeben, eine solche
Überprüfung der Reproduzierbarkeit auf keinen Fall zuzugestehen,
weder innerhalb des Habilitationsverfahrens noch außerhalb des
Habilitationsverfahrens. Ganz offensichtlich will keiner von den Pro¬
fessoren wissen, ob Hamer Recht hat, obwohl sie zugestehen müs¬
sen, er könne Recht haben.
5. Die Folgen der Nichtüberprüfung der Reproduzierbarkeit der
EISERNEN REGEL DES KREBS
Das Bundesgesundheitsministerium hat schriftlich gegeben,
dass Frau Dr. Hundsdörfer mit dem Dekanat 1982 telefoniert hat.
Es hat auch schriftlich gegeben, daß es den Tenor „nicht nachvoll¬
ziehbar" bzw. „nicht reproduzierbar" für die Methode der EISERNEN
REGEL DES KREBS von Tübingen erhalten hat. Dieses vermeintliche
„wissenschaftliche Urteil" hat das Bundesgesundheitsministerium
an alle möglichen Behörden weiterkolportiert und zwar quasi
„amtlich"!
Radio Bremen gibt an, mit dem Dekanat telefoniert zu haben.
In wie weit dabei auch der Tenor „Methode ist nicht reproduzierbar,
also falsch" mitgeteilt wurde, ist nicht genau zu eruieren. Es ist
aber sehr wahrscheinlich.
210
An die Bez.-Regierung Koblenz, die Herrn Dr. Hamer Berufsverbot
erteilt hat wegen „Nicht-Abschwörens der EISERNEN REGEL DES
KREBS" und „Sich-nicht-Bekehrens zur Schulmedizin" und „man¬
gelnder Einsichtsfähigkeit in die notwendige Krebsbehandlung " wurde
nicht nur ein Schreiben geschickt, sondern auch ausgiebig telefo¬
niert, außerdem ein offizielles Gutachten des Exdekans Prof. Feine
abgesandt, worin der Nuklearwissenschaftler Feine eine psychia¬
trische Diagnose (Monomanie) stellt.
Die Universität Tübingen kann nicht leugnen, daß die nicht statt¬
gehabte Überprüfung nicht nur für die Entziehung der Approbation
verantwortlich war, sondern auch für mindestens 20 Psychiatri-
sierungsansinnen, weil jede Behörde und jeder Gutachter stets davon
ausgingen, dass die EISERNE REGEL DES KREBS ja wissenschaftlich
sorgfältig geprüft worden und als „methodisch nicht reproduzier¬
bar”, also falsch befunden worden sei!
6 . Ehrenerklärung der Universität Tübingen für Herrn Dr. Hamer
Die Universität Tübingen erklärt öffentlich, daß die EISERNE REGEL
DES KREBS bisher in der Sache niemals geprüft worden ist.
Sie wurde an keinem einzigen Fall auf Reproduzierbarkeit überprüft.
Die Gutachteraussage des Herrn Prof. Wilms ist insofern unkor¬
rekt. Sie hätte nach naturwissenschaftlichem Verständnis nicht ge¬
troffen werden dürfen.
Die Universität Tübingen bedauert aufrichtig, dass offenbar auf ei¬
nem telefonischen Wege aus dem Dekanat der Tenor des Gutach¬
tens von Prof. Wilms an das Bundesgesundheitsministerium 1982
herausgegeben wurde und vom Bundesgesundheitsministerium ganz
offensichtlich als quasi „amtlich" an alle möglichen Behörden wei¬
tergegeben wurde: „Hamers EISERNE REGEL DES KREBS ist wis¬
senschaftlich nicht nachvollziehbar oder nicht reproduzierbar , also
falsch". Desgleichen bedauert die Universität Tübingen auch, daß
offensichtlich auch an die Bez.-Regierung Koblenz schriftlich ent¬
sprechend korrespondiert oder zusätzlich telefonisch diese Version
weitergegeben wurde, so daß Herr Dr. Hamer mit Berufsverbot be¬
legt wurde, weil er angeblich „über mangelnde Einsichtsfähigkeit in
die notwendige Krebsbehandlung verfüge".
Das Berufsverbot, das sich ausdrücklich auf das negative Habili¬
tationsverfahren und auf Ausführungen von Exdekan Prof. Feine
bezieht, kann unmöglich durch ein Habilitationsurteil abgedeckt
sein; bei dem kein einziger Fall auf Reproduzierbarkeit überprüft
worden ist.
Die Universität Tübingen stellte ausdrücklich fest, daß bis zu einer
korrekten Falsifizierung durch den (vergeblichen) Versuch einer
Reproduzierbarkeit der EISERNEN REGEL DES KREBS diese als rich¬
tig gelten muß.
211
Da der Med. Fakultät Tübingen bisher in 7 Jahren eine korrekte Fal¬
sifizierung im naturwissenschaftlichen Sinne nicht gelungen ist,
spricht sehr viel dafür, daß die Eiserne Regel des Krebs richtig ist.
23.09.1988: Die Universität Tübingen gesteht offiziell ein, dass
sie es bisher nicht für nötig befunden hat, die EISERNE REGEL
DES Krebs an Patienten zu überprüfen.
15.03.1989: Eigentlich sollte an diesem Tag die Verhandlung ge¬
gen die Universität in Tübingen stattfinden, bei der die Frage des
wissenschaftlichen Betruges und der Vortäuschung falscher Tatsa¬
chen geklärt werden soll. Aber der Termin platzte, weil die Tante
oder eine andere nahe Verwandte eines Professors der Uni Tübingen,
der als Zeuge geladen war, plötzlich gestorben war.
Da schon hunderte von Leuten für diesen Termin eingeladen und
informiert waren, aber nicht mehr allen abgesagt werden konnte,
entschloss ich mich kurzfristig, das Auditorium Maximum der Uni¬
versität anzumieten und stattdessen dort einen Vortrag zu halten.
Es wurden alle Professoren und Sekretärinnen - zum großen Teil
sogar persönlich eingeladen. Erstaunlicherweise erschien kein ein¬
ziger Universitätsangehöriger. Auch von der eingeladenen Presse
war niemand erschienen, obwohl das eine einmalige Gelegenheit
gewesen wäre, sich vor Ort einmal über diesen brisanten Fall zu
informieren.
Ein Beobachter, Roland Popers, schrieb in einer Aktennotiz:
... „Zu dieser Veranstaltung am 15. März 1989 wurden von mir 48
Chefredaktionen von namhaften deutschen Tages- und Wochen¬
zeitungen, Fernseh-, Rundfunkanstalten etc. mit ausführlichem
Unterlagenmaterial angeschrieben und eingeladen.
Diese Einladung wurde durch Eilbriefe und Telefaxe wiederholt aus¬
gesprochen, um auf die Bedeutung dieser Veranstaltung mit Nach¬
druck hinzuweisen. Es ist festzustellen, daß lediglich 1 Reporterin
einer regionalen Rundfunkanstalt erschien.
Sämtliche übrigen Einladungen blieben unbeantwortet und wurden
einfach ignoriert. Der Eindruck vieler im AUDIMAX am 15. März 1989
Anwesenden: Die deutsche Presse hat Angst über den Fall Hamer
objektiv zu berichten !
Am 5. April 1989 konnte dann vom Gericht in Sigmaringen ein
Ersatztermin anberaumt werden, zu dem dann schließlich und end¬
lich auch zwei Professoren verhört werden sollten.
Darf eine Habilitationsarbeit nur deswegen abgelehnt werden, weil
sie etwas ganz Neues, nämlich eine biologische Gesetzmäßigkeit
beinhaltet und dementsprechend ein nur sehr kleines Literatur¬
verzeichnis besitzt, also der Kotau an die vorangegangen Wissen¬
schaft eher bescheiden ausfällt?
212
Darf man eine Überprüfung Überprüfung nennen, auch wenn in
der Realität d.h. an Pat. von den „Prüfern" gar nichts überprüft ist,
was einer wirklichen realen Überprüfung standhalten würde?
Darf man eine Sache einfach ablehnen, obwohl der Habilitand
hundertfach angeboten hat, seine „Thesen" vorzudemonstrieren vor
jedem beliebigen Gremium und an jedem beliebigen Patienten und
diese reale Überprüfung überhaupt der erste und einzige Grund für
den Habilitanden war sein Habilitationsgesuch einzureichen, um ein
wissenschaftlich anerkanntes Überprüfungsgremium zu finden und
nicht einen Titel zu erwerben?
Wenn ja, dann muss man allerdings hingehen und das Bild, das
man vorher vom Wesen der akademischen Wissenschaft hatte, zu¬
rechtrücken.
Es waren also erschienen: Herr Prof. Karsten Voigt, zum 2. Mal
Dekan der medizinischen Fakultät, sowie Herr Prof. Wilms, also
derjenige, der vor 8 Jahren die Habilitationsarbeit begutachtet und
abgelehnt hatte. Grund: Form und methodisches Vorgehen, ent¬
sprächen nicht den Regeln einer wissenschaftlichen Publikation!
Als nicht von Bedeutung werteten die Richter die erstaunte Fra¬
ge von Prof. Wilms an mich, was denn überhaupt eine medizinisch¬
biologische Gesetzmäßigkeit sei, er könne sich nichts darunter vor¬
stellen. Auch sagte Herr Prof. Wilms unter Eid aus, er könne sich
nicht vorstellen, was sich mit der Eisernen Regel des Krebs in der
Medizin ändern sollte.
Dekan Prof. Voigt sagte ebenfalls unter Eid aus, dass in der Ge¬
schichte der Universität Tübingen, die Inhalte einer Habilita¬
tionsarbeit seines Wissens noch nie an Patienten überprüft worden
seien.
Als am Ende der Verhandlung das ablehnende Urteil erfolgte,
beschlich alle Anwesenden das bedrückende Gefühl, dass hier
letztlich mal wieder die Betroffenen, nämlich die Patienten verloren
haben!
Nachdem die Verhandlung eigentlich schon geschlossen war,
gaben die Richter einer spontanen Meldung aus den Zuschauer¬
reihen statt, so dass der 1. Vorsitzende des Naturheilvereins
Pforzheim, Herr Fiess, folgende Schlussworte sprechen konnte, mit
denen er wohl allen Zuhörern aus der Seele sprach:
Sehr geehrte Damen und Herren!
Hohes Gericht! Herr Vorsitzender!
Ich spreche hier als indirekt Betroffener.
Aus ganz persönlichem Erleben bei Verwandten und Bekannten ist
mir die Tragödie der Krebserkrankungen seit vielen Jahren bestens
bekannt.
213
Ich will hier nicht den Leidensweg von Dr. Hamer aufzeigen, aber
ich möchte das ganz große Krebselend mit allen seinen Auswirkun¬
gen in den Mittelpunkt stellen. Wenn die Erkenntnisse von Dr. Hamer
richtig sein sollten (und die Richtigkeit oder Unrichtigkeit lässt sich
bekanntlich innerhalb weniger Stunden nachweisenl), dann müs¬
sen sich hier medizinische Fachleute von tausenden und abertau-
senden von Krebskranken und Krebstoten anklagen lassen, Leute,
die samt und sonders einen hippokratischen Meineid geschworen
haben. Indem sie die Erkenntnisse eines Dr. Hamer regelrecht un¬
terschlagen haben, lieferten sie nicht nur dem Bundesgesundheits¬
ministerium ein willkommenes Alibi.
Von der Deutschen Krebshilfe erhielten wir auf Anfrage einen dümm¬
lichen Artikel über „den Rostansatz an der Hamer'sehen Eisernen
Regel des Krebs".
Das täglich mit 200.000 Mark subventionierte Krebsforschungs¬
zentrum Heidelberg, das unwidersprochen dem Deutschen Bundes¬
tag „keinerlei Unterlagen habe zukommen lassen können, aus der
die Effizienz der konventionellen Krebstherapie auch nur mit einem
Minimum hervorgegangen wäre", dieses Krebsforschungszentrum
gab uns auf unsere Anfrage eine dermaßen primitive Antwort, dass
selbst ein Sextaner sich einer solchen Expertise geschämt hätte.
Aber auch der Justiz können wir einen massiven Vorwurf nicht er¬
sparen. Immerhin seit 3 Jahren ist gerichtsbekannt, welche Schie¬
bungen bzw. Unterschlagungen man der Universität Tübingen zum
Vorwurf macht. Warum haben die Richter damals jene Leute nicht
fortgeschickt mit der Auflage, morgen früh das Ergebnis vorzule¬
gen: Dr. Hamer hat recht, oder: Dr. Hamer hat nicht recht.
Inzwischen sind wieder 3 lange Jahre vergangen.
Wie viele Jahre müssen noch vergehen und wie viele anklagende
Krebskranke müssen noch unter den schrecklichsten Qualen ver¬
faulen und sterben, bis die Krebs-Mafia von mutigen Richtern end¬
gültig zerschlagen wird, für den Fall, dass die Erkenntnisse von Dr.
Hamer doch richtig sind?
Zwei Ärzte aus München, die als Beobachter in der Verhandlung
waren schrieben anschließend folgenden Brief (hier auszugsweise):
An das Verwaltungsgericht Sigmaringen (3. Kammer) und
an den Dekan der Universität Tübingen
Auf Seite 6 des Urteils vom 05.04.89 steht:
..."Nach Ansicht des Klägers kann seine Theorie nur dann ord¬
nungsgemäß nach wissenschaftlichen Grundsätzen überprüft wer¬
den - und dies bedeutet, darin sind sich die Beteiligten einig -, auf
ihre Reproduzierbarkeit hin überprüft werden -, wenn sie an belie¬
bigen Patienten verifiziert wird..." und
214
„..Es ist unter rechtlichen Gesichtspunkten nicht zu beanstanden,
wenn der Gutachter Dr. Wilms die Reproduzierbarkeit der Theorie
des Klägers nicht dadurch überprüft hat; dass er versucht hat , sie
bei bisher nicht auf die Eiserne Regel des Krebs hin untersuchten
Patienten anzuwenden, sondern eine solche Reproduzierbarkeit
aufgrund der ihm vorliegenden Darstellungen der Theorie verneint..."
Beide Sätze im selben Urteil, die sich gegenseitig logisch ausschlie¬
ßen! Ist das der erklärte Bankrott der deutschen Rechtsprechung?
Unsere Frage: Wie kommt es zu solch einem Widerspruch in ein und
demselben Urteil? „Einigkeit" und „Verneinung"?
Wir bitten dringlich um Aufklärung über diese logische Unmöglich¬
keit. Wir sind entsetzt über diese Leichtfertigkeit der Uni Tübingen
und des Verwaltungsgerichts Sigmaringen, eine Vortäuschung fal¬
scher Tatsachen zu begehen bzw. ein solches Vorgehen noch zu
bestätigen, ja gerade mitzumachen!
Wir bitten dringlich um eine rasche Antwort, da die Münchener Ärz¬
te eine Verfassungsklage in Erwägung ziehen, weil durch dieses o.g.
Vorgehen vorsätzlich das Leben einer Unzahl von Pat. bedroht ist.
Muss nun die eiserne Regel des Krebs überprüft werden oder nicht?
Der eine zitierte Satz bestätigt, der zweite Satz dementiert.
Was sollen wir davon halten?
Sie sind zu einer klaren Stellungnahme im Sinne der Wahrnehmung
und des Schutzes öffentlicher Interessen verpflichtet, zum Ersten
im Allgemeinen, weil ein Urteil mit sich selbst aufhebenden Wider¬
sprüchen glatter Rechtsbruch ist, zweitens wissen wir aus zahlrei¬
chen Reproduzierbarkeitsprüfungen der Eisernen Regel des Krebs
außerhalb der Universitäten, dass diese ausnahmslos zutrifft.
Es geht um ein vitales öffentliches Interesse und nicht um irgend¬
einen Kuhhandel.
Wenn das Gericht sich nicht dem Verdacht aussetzen will, dass es
bei der Vortäuschung falscher Tatsachen mitspielt, sollte es rasch
zu einer logischen Urteilsfindung kommen, da sonst eine Verfass¬
ungsklage notwendig wird.
Weitere Frage: auf Seite 4 des o.g. Urteils steht:
„... Es wurde ergänzend darauf hingewiesen, dass eine solche Über¬
prüfung , die unter Umständen eine Mitwirkung des Klägers erfor¬
dern würde, da nur er in der Lage sein dürfte, die Behandlungs¬
methoden nach der Eisernen Regel des Krebs darzustellen , daran
scheitern müsste , dass dem Kläger die Approbation als Arzt vorläu¬
fig entzogen sei..."
Eine Sachlage, die sich in den Schwanz beißt, und sich dabei ganz
„rechtstaatlich" verhält? Solange nicht experimentell widerlegt ist,
dass Dr. Hamers Methode zutrifft und der Wahrheit entspricht, ist
das Berufsverbot unzulässig.
215
Das wissen Sie!!
Wie lautet Ihre Erklärung hierfür??
Reaktion:
Statt einer Antwort erfolgte eine Überprüfung der Briefschreiber
seitens der Ärztekammer.
Wichtiges Urteil:
Patient hat Anspruch auf seine Röntgenaufnahmen
Wegen seiner Rückenschmerzen konsultierte ein Mann einen Ortho¬
päden. Der Arzt machte Röntgenaufnahmen von der Wirbelsäule.
Da sich trotz Behandlung der Zustand nicht änderte, wollte der Pa¬
tient den Arzt wechseln und verlangte die Röntgenaufnahmen.
Da der Orthopäde jedoch die Herausgabe verweigerte, verklagte
ihn der Patient.
Beim Landgericht Aachen fand er Verständnis für seine Forderung.
Die Urteilsbegründung:
Zwar behält in der Regel der behandelnde Arzt die von ihm aufge¬
nommenen Röntgenbilder oder überlässt sie gegebenenfalls einem
anderen Arzt. Das aber schließt die Herausgabe an den Patienten
nicht aus. Das Argument des Arztes, ein Patient sei nicht in der
Lage, Röntgenaufnahmen zu verstehen, zählt hier nicht.
Das Gericht verwies auf das Selbstbestimmungsrecht, wonach ein
Patient seine Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen kann, wenn
er es wünscht.
Das Persönlichkeitsrecht des Patienten steht vor dem Urheber- und
Eigentumsrecht des Arztes an den Röntgenaufnahmen sowie der
Verpflichtung, die Aufnahmen zu verwahren.
(Landgericht Aachen, Urteil vom 16.10.85. 7 S 90/85)
216
Diverse Überprüfungen - 1988/1989
Inzwischen gab es schon mehrere ärztliche Bestätigungen über die
Richtigkeit der Neuen Medizin. So konnten in München, Zürich,
Chambery (Frankreich) zahlreiche Patienten auf Ärztekonferenzen
vorgestellt und gemeinsam untersucht werden.
In Wien trafen sich am 9. Dezember 1988 fünf Ärzte, um die
Eiserne Regel des Krebs anhand von Patienten auf ihre Richtigkeit
hin zu überprüfen. Mit anwesend war der bekannte Wiener Profes¬
sor Dr. ehern. Dr. med. Jörg Birkmayer, dessen Patienten vorge¬
stellt werden sollten, um herauszufinden, ob bei deren Krebs- oder
Krebsäquivalenterkrankung tatsächlich immer ein ganz spezieller
Konflikt Vorgelegen hat und auch immer im Gehirn, auf dem Hirn-
CT also, an einem ganz bestimmten Ort ein Hamerscher Herd zu
finden ist. Wir einigten uns auf folgende Versuchsanordnung:
Ich sollte zuerst die Hirn-CTs vorgelegt bekommen und daraus,
ohne mit den Patienten vorher zu sprechen, deren Krebse diagnosti¬
zieren und auch sagen, in welchem Stadium sich der Patient befin¬
det. Also ob der Konflikt schon gelöst oder noch hochaktiv oder
bereits längst vernarbt ist.
Das Ergebnis ergab auch hier eine 100%ige Übereinstimmung
und wurde per Unterschrift von allen Anwesenden - natürlich auch
von Prof. Birkmayer - dokumentiert.
Drei Wochen später, als die Sache bekannt geworden war, hat
man Prof. Birkmayers Haus vollständig verwüstet und auch versucht,
bei dessen Assistentin in der Praxis einzubrechen, was nur durch
einen Zufall verhindert werden konnte.
Wolfgang Stach von der Deutschen Depeschen Dienst AG hat
ein Interview mit Prof. Birkmayer geführt und darüber eine
Gesprächsnotiz angefertigt:
Wortlaut:
Herr Professor Birkmayer äußerte sich mir gegenüber sehr positiv
über die Forschungsarbeiten des Herrn Dr. Hamer.
Bei allen ihm von mehreren österreichischen Ärzten präsentierten
an Krebs erkrankten Patienten habe Herr Dr. Hamer stets genau
die richtige Diagnose gestellt.
Herr Professor Birkmayer äußerte sich „fasziniert über die diagnos¬
tischen Fähigkeiten des Herrn Dr. Hamer".
Düsseldorf, den 3. Februar 1989
(Wolfgang Stach)
217
Folgende 5 Ärzte haben am 9.12.1988 eine gemeinsame Überprüfung
der Renroduzierbarkeit der* EISER EN REGE ü DES KREBS in Wien
durchgeführt .
ELISABETH M. ROZKYDAL
Es wurden i sgesamt 7Patienten untersucht. Die Untersuchung hatte
den ausdrücklichen Zweck, festzustellen, ob alle Krankheitsbilder
und Krankheitsverl; ufe dieser Patienten, die an Krebs, Multipler
Sklerose und Krebsanuivalenten (Morbus Crohn u.a.) erkrankt waren,
eindeutig nach der EISERNEN REGEI DES KREBS verlaufen waren.
Dies war eindeutig der Fall, und zwar auf allen 3 Ebenen,
der psychischen, die durch die anwesenden Patienten abgekl rt
werden konnte (Konfliktanamnese) , der cerebralen Ebene, die
durch die vorliegenden Hi rn-CT-BiIder demonstriert wenden konnten,
und der organischen Ebene, die durch vorliegende Röntgenbilder
und Kliniksbefunde gesichert waren.
Die meisten Patienten hatte Herr Dr. Hamer vorher nicht gekannt.
Die Zusammenhänge waren überzeugend#
Wien, den 9. Dezember 1988
218
In einer Arztekonferenz in München am 04./05.03.1989 wurde
eine Überprüfung von 16 Ärzten an 27 Patienten vorgenommen, die
ich vorher nicht gekannt habe. Auch hier haben alle anwesenden
Ärzte durch Unterschrift die Reproduzierbarkeit der Eisernen Regel
des Krebs bestätigt.
Protokoll der Ärztekonferenz am *4. /5. März 1989
München
hV-
Am März 1989 wurde von den nachfolgend aufgeführten Ärzten
ein? ■gemeinsame Überprüfung der Reproduzierbarkeit der EISERNEN
REGEL DES KREBS in München durchgeführt.
Es WURDEN INSGESAMT Zf ? PATIENTEN UNTERSUCHT UND JEDER EINZELNE
Fall wurde genau dokumentiert. Die Untersuchung hatte den aus¬
drücklichen Zweck festzustellen, ob alle Krankheitsbilder und
Krankheitsverläufe dieser Patienten, die an Krebs und sog. Krebs-
Äquivalenten ERKRANKT WAREN. EINDEUTIG NACH DER EISERNEN REGEL
DES KREBS verlaufen waren.
Dies war eindeutig der Fall und zwar auf allen 3 Ebenen, der
psychischen, dif durch die anwesenden d atienten abgeklärt werden
KONNTE (KüNFLIKTANAMNESE) , DER CEREBRALEN EeENE, DIE DURCH DIE
VORLIEGENDEN HI RN'CT-BiLDER ABGEKLÄRT WERDEN KONNTE UND DER ORGANI¬
SCHEN Ebene, die durch vorliegende Rüntgenbilder und kliniksbefunde
GESICHERT WAR.
Herr Dr. Hamer hatte die ihm vorgestellten Patienten vorher
NICHT GEKANNT.
Die Zusammenhänge waren überzeugend.
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PROf. gVNIER SCI ION All lARPStR. 17 4400 MUNSUR *
Im Rahmen eines Symposiums habe ich Herrn Dr. Manier vier
ihm bis dahin unbekanrrte Patienten vorgestellt, bei dene**
Multiple Sklerose mit motorischen Ausfällen diagnostiziert
war. Ich hatte Hirn-CT-Bilder eilfertigen lassen, soweit
sie nicht bereits Vorlagen.
Herr Dr. Manier Konnte in allen vier Fällen den Herd iio
Gyrus praezentralis zeigen und den ursächlichen Konflikt¬
inhalt (Konflikt des nicht Entfliehenkünnens) und den un¬
gefähren Zeitraum des Konfliktes angeben. Bei der Befra¬
gung der Patienten bestätigten sich die Angaben über Art
und Zeit des Konfliktgeschehens. Eine Patientin sagte:
"Ich fühle mich wie eine Maus in der Falle."
Damit ergibt sich für mich die Wahrscheinlichkeit des Ver¬
laufs der Multiplen Sklerose nach der von Ilamer formulier¬
ten "Eisernen Regel des Krebses".
Kopie iUier-rr i rh t von:
AMICI di DIRK
VtRl.AGSGESf.LLSCHAFT
für medizinisch* Schriften mbH
Sühburgstraß • 29
5000 Köln 41 - Tel. 0221/41304 7
Der ordentliche Professor für Physik an der Universität Münster,
Herr Dr. Schön, dessen Sohn an Multiple Sklerose erkrankt war,
hatte mich zu einem Symposium eingeladen.
Anwesend waren außer seinem Sohn und dessen Frau noch 3 weite¬
re Patienten, die alle an MS litten und von ihrer Unheilbarkeit über¬
zeugt waren. Prof. Schön hatte die CTs machen lassen, stellte die
Patienten vor und bat um ein Medizinisches Kolleg aus dem Stegreif
und live. Bei allen 4 Fällen konnte sowohl Konfliktinhalt und Entste¬
hungsursache geklärt werden.
223
DR MICHAEL TREVEN
Io.12.88
A-9853 Gmund
Tel 04732 3U0
Reute, am 10*12*88, habe ich Rusaaimen mit Frau Qr, i«ed% Elisabeth
Roakydal , prakt ratin in Wien, und Herrn Dr* R* Geerd Karner
aus? Köln , eine Übarp rüfung der Reproduaierbar eit; der EISERNEN
REGEL DBS KREBS im Falle meirer eigenen Ehefrau durchgeführt,
Ks »eigte sich, daß die EISERNE RKGB DK S KREBS in allen 3 Ebene n
(psychisch, cerebral und organisch) synchron eutreffend war*
Hur Abklärung der cerebralen Ebene hatten wir e n Hirn-C? ange-
fertigt* Auch der Verlauf entsprach genau der EISERNEN REGEL DES
KREBS*
Ich bin daran interessiert, in meiner ^Ahnarstpraxis in Zukunft
die EISERNE REGEL DES KREBS auf die Erkrankungen der' Sahn- ,
Mund- und Kieferkrankhe ten anmuwenden*
9^<J-Ua ^ Kaaa-wOcC ^ IU4?^
C^'^LaT toO; JCLG. Gz
ELISABETH M. ROZKYDAL
Dr. m«d. praktischer Arrt
1090 Schwarxspanfersfr. 1 6/6
Ordination nach Vereinbarung
Tal: 42 66 57/39 WIEN
/
224
Das geplante Attentat
Im April 1989 bekam ich einen Anruf von einem „Kollegen" aus
Dänemark. Er bat mich inständig ihm zu helfen, seine Mutter sei
schwer an Krebs erkrankt. Er würde mir selbstverständlich sämtli¬
che Fahrkosten erstatten, wenn ich nur direkt kommen könnte.
So fuhr ich also hin. Dort angekommen, schien die Angelegen¬
heit plötzlich gar nicht mehr so eilig zu sein, denn der „Kollege" ließ
sich sehr viel Zeit. Schließlich fuhren wir zu seiner Mutter - die aber,
wie sich jetzt herausstellte, nur seine Pflegemutter gewesen war -
und mich seltsamerweise überhaupt nicht empfangen wollte.
Also fuhren wir unverrichteter Dinge wieder zum Bahnhof zurück.
Dort lud der „Kollege" mich zu einem Kännchen Kaffee ein.
Als er sich seinen Kaffee eingoss registrierte ich zufällig, dass er
„unauffällig" eine kleine Tablette, ähnlich einer Süßstofftablette, in
seine Tasse fallen ließ. Dann goss er auch mir ein, aber so „unge¬
schickt", dass er den Kaffee verschüttete. Er entschuldigte sich und
wechselte gleichzeitig die Tasse aus, mit der Begründung, dass er
ja aus seiner Tasse noch nicht getrunken habe.
In dem Moment gingen bei mir alle Lampen an. Während er jetzt
seinen Kaffee genüsslich trank, hielt ich mich zurück. Auf seine Nach¬
frage behauptete ich, der Kaffee sei mir noch zu heiß.
Schließlich stand er auf, verließ den Tisch, um zu telefonieren.
Augenblicklich sprang ich blitzschnell auf, holte mir an der Theke
eine neue Tasse und goss mir etwas Kaffee ein.
Als er zurückkam, trank ich seelenruhig meinen Kaffee gerade
zu Ende. Wir unterhielten uns noch eine ganze Weile, bis ich meine
Heimreise antreten konnte. Dabei erzählte er mir, dass er in einer
jüdischen Loge sei. Ich tat zunächst ungläubig und meinte, dann
hätte er doch auch sicher einen Logenausweis. Er bestätigte das
freizügig und zeigte ihn mir sofort bereitwillig.
Daraufhin ließ er sich nicht nur mit meinem Buch „Vermächtnis
einer Neuen Medizin" fotografieren, sondern auch mit seinem
Logenausweis der B'nai B'rith.
Er muss sich seiner Sache sehr sicher gewesen sein, dass ich
nicht mehr lebend in Köln ankommen würde, sonst hätte er das
niemals gemacht. Immerhin musste er ja annehmen, dass ich den
Kaffee - mit dem Gift (?) - wahrscheinlich Eserin, ein Alcaloid (ein
Logengift), getrunken hatte.
Dieses Gift bewirkt nach ca. 12 Stunden eine massive 15 Stunden
anhaltende Unterzuckerung des Blutes. Das heißt, ich wäre auf der
langen Heimreise im Zug irgendwann bewusstlos geworden und
mausetot in Köln angekommen.
Wieder einmal hat mich mein Instinkt nicht im Stich gelassen.
225
Dr. Erik Venderby
im Bahnhofsrestaurant in Kolding -
am 13.04.1989 - um 17.00 Uhr
PISTBICT Five <2
allem j* REITER ' "
05-01-00-1239-020*
4V J VENDERBY
P.O. BOX 9709
ARNOLD
ISP
MO 21012
Ähnliches ist mir einmal in Rom passiert, gemeinsam mit mei¬
nem Sohn Bernd, als wir (1982) beim italienischen Sender RAI von
Herrn Costance zu einem Interview eingeladen worden waren.
Dort bot man uns vor dem Interview, das dann letztlich nicht statt¬
fand, noch eine Dose Cola zu trinken an.
Durch die Unvorsichtigkeit meines Sohnes Bernd blieb die Cola-Dose
3 Minuten unbewacht, als ich zur Toilette mußte.
Mein Sohn wurde, kaum dass ich weg war, „in die Maske" gerufen,
so, als solle das Interview gleich beginnen.
226
Erhitzt kam er dann „aus der Maske", griff nach der Coladose
und trank ahnungslos. Doch einer Eingebung folgend nahm ich, nach¬
dem Bernd die 1/2 Dose bereits leer getrunken hatte, die Coladose
an mich und trank den Rest aus.
Als wir 12 Stunden später am Flughafen angekommen waren,
kollabierten wir beide gleichzeitig. Bernd verlor quasi das Bewusst¬
sein. Ich sah es gerade noch, bevor ich selbst zusammenbrach.
Wir hatten zwar jeder „nur" die halbe Coladose ausgetrunken.
Jetzt sahen wir - nur mit einer Minute Differenz vor der Flughafen¬
toilette zusammengebrochen - alles nur noch durch einen Schleier.
Wir wurden in die Flughafen-Notambulanz geschleppt.
Dort war glücklicherweise ein älterer Arzt, der wusste sofort Be¬
scheid: „Oh Gott," sagte er, „Unterzuckerung, die haben Mafia-Gift
bekommen." Dann wurden wir beide mit Glucoseinfusion ins Kran¬
kenhaus abtransportiert.
Nach ca. 18 Stunden und ca. 10 Glucoseinfusionen kamen wir
ziemlich gleichzeitig wieder ganz zur Besinnung.
Im Krankenhaus in Rom sagte ich zu dem Stationsarzt:
„Bitte, nehmen Sie mir Blut ab, ich will wissen, welches Gift es war."
„Aber Kollege ", sagte er, „willst Du denn, dass ich sterbe?
Ich habe eine Frau und 3 Kinder. Wenn ich Dir das Blut abnehme,
bin ich morgen tot. Abgesehen davon würde es niemals aus dem
Krankenhaus weg geschickt werden.
Und wenn es weggeschickt würde, würde es nie ankommen.
Und wenn es ankäme, würde es nie untersucht werden.
Seid dem Schicksal dankbar, dass Ihr am Leben geblieben seid.
Das passiert nämlich nur ganz selten."
Auch hier ist es nur einer göttlichen Fügung zu verdanken, dass
wir noch nicht im Flugzeug gesessen haben, denn das wäre garan¬
tiert unser Tod gewesen.
227
Interview mit Prof. Pfitzer - 1989
Am 07.07.1989 hatte ich sämtliche Dekane von medizinischen Fa¬
kultäten deutschsprachiger Universitäten, 45 an der Zahl, in den
Kursaal von Bad Honnef eingeladen.
Die NEUE MEDIZIN und die EISERNE REGEL DES KREBS sollten
anhand von Patienten, die ich nie vorher gesehen hatte, überprüft
und verifiziert werden. Also ein Drahtseilakt ohne Netz.
Neben umfangreichen Gutachten und anderen wichtigem Schrift¬
material bekamen die Dekane auch das Buch „Vermächtnis einer
Neuen Medizin" geschenkt.
Das Ergebnis: Vernichtend für die Dekane - denn keiner kam.
Dennoch: Einige zeigten Interesse, wurden aber - laut mündlicher
Mitteilung - von ihren Kollegen nicht gelassen. Warum wohl?
Ich denke, wir alle kennen die Antwort.
Aus diesem „Unternehmen" entstand jedoch ein Interview mit
dem Dekan der medizinischen Fakultät der Universität Düsseldorf,
Prof. Dr. Dr. Pfitzer, Biologe sowie Histo- und Cytopathologe, am
13.07.1989 in Düsseldorf.
Histologen sind im Grunde die höchste Instanz für die Onkologie
(Krebsmedizin). Sie entscheiden nämlich, was ein Krebs ist und was
nicht, oder ob eine Zelle „krebsig" entartet ist oder nicht.
Man muss wissen, dass der absolute Grundpfeiler der schulmedi¬
zinischen Onkologie (und nicht nur der) die Annahme ist, von einem
„Primärkrebs" würde sich eine Zelle ablösen, durch das Blut schwim¬
men und in einem ganz anderen Organ eine Metastase bilden, unter
Umständen bei dieser nie beobachteten Fahrt unterwegs eine histo¬
logische Metamorphose durchmachen oder aber - als andere Vari¬
ante - eventuell auch ins Gehirn metastasieren.
Das stellte man sich so vor, dass sich von dem besagten „Primär¬
tumor" eine Zelle ablöst, dann im Gehirn ansiedelt und dort die
gleiche Sorte von Krebs macht.
Das heißt, man behauptete, die Neurohistopathologen (Gehirnzell¬
untersucher) würden im Gehirn z.B. Darmkrebs oder kleine Hoden¬
oder Mamma-(Brust)-Ca-Zellen wiederfinden.
Dieser dogmatische Grundpfeiler der Onkologie war verantwort¬
lich für die Chemotherapie und Bestrahlungen z.B. auf den Kopf um
vermeintliche Metastasen zu verhindern (wie man es z.B. bei Leukä-
mikern tut) und vieles mehr mit all seinen schrecklichen Folgen.
Das Pikante an der Sache war nur:
1) Man hat nie den direkten wissenschaftlichen Nachweis einer im
arteriellen Blut schwimmenden Krebszelle geführt. Nur auf diesem
Weg könnte sie in die Peripherie gelangen und dort „Tochter"-
Geschwulste aussiedeln.
228
Gleichwohl blieb die herrschende Schulmedizin bei der Meinung der
„Tochter"-Geschwulst-Bildung (Metastasierung) weil man
a) die Seele der Patienten nicht berücksichtigte, d.h. man sich
nicht vorstellen konnte, dass einfach ein Zweitkrebs durch neue
Schocks entstehen kann. Zum Beispiel ist der gängigste
Zweitkrebs (Metastase) nach Brustkrebs der Knochen-Krebs.
Natürlich: Weil nach einer Brust-Operation oder -Amputation die
betroffene Frau sehr oft in ihrem Selbstwertgefühl einbricht:
„Ich tauge nichts mehr, habe nur noch eine Brust."
b) Außerdem: Zellpräparate sind nicht immer so eindeutig, wie
es der Laie annimmt. Bei den Ärzten entstand das Phänomen der
selektiven Wahrnehmung, mit anderen Worten: Man sah nur das,
was man sehen wollte, weil man glaubte, dass man es sehen
müsste!
2) Die Onkologen waren Speziallisten, die sich mit Chemo-Dosie-
rung aller Art auskannten, aber von der Entwicklungsgeschichte und
Histologie keine Ahnung hatten, bzw. diese Dinge längst wieder
vergessen hatten. Wie sonst war es möglich, dass die Onkologen
noch heute „glauben", was kein Pathologe mehr „glaubt", es aber
nicht weitersagt?
Das Interview, das am 13.07.1989 in Düsseldorf stattfand, ist ein
Meilenstein, obgleich es zweimal nach dem Wunsch des Herrn De¬
kan korrigiert und um wesentliche wissenschaftliche Eingeständ¬
nisse geschmälert wurde, bis der Herr Dekan es nach mehr als ei¬
ner Woche endlich in dieser Fassung unterschrieben hat.
Aber selbst in dieser Rumpffassung ist es eine Sensation!
Hier nur einige Auszüge aus dem Interview:
Dr. Hamer:
...dann hätten doch eigentlich schon viele mal auf den Gedanken
verfallen können, daß die Histologie etwas mit der Organ-Topogra¬
phie und diese wiederum etwas mit der Entwicklungsgeschichte des
Menschen und der Tiere zu tun haben müßte. Warum ist darauf
bisher nie jemand verallen? Könnte es vielleicht daran gelegen ha¬
ben, daß wir alle zu viel aufs Detail und zu wenig auf die Gesamt¬
vorgänge des Organismus gestarrt hatten, sodaß wir das Wesentli¬
che übersehen hatten?
Dekan Prof. Dr. Dr. Pfitzer:
Nun ja, wir sind heute mehr denn je alle spezialisiert und wer hat
schon noch den ganzen Überblick über die theoretischen Fächer in
Zusammensicht mit den klinischen Daten und Zusammenhängen
am Krankenbett im einzelnen Fall? Der Pathologe sieht den Patien¬
ten normalerweise erst, wenn er tot ist. Der Histopathologe sieht
Gewebe schon früher.
229
Aber es gibt auch eine große Traditon von übergreifenden systema¬
tischen Einteilungen in der Pathologie (WHO und AFIP).
Der Überblick und die pathologisch-klinische Zusammenschau sind
immer gepflegt worden. Allerdings ist Ihr „Ontogentisches System
der Tumoren" noch niemandem eingefallen.
Dr. Hamer:
Herr Professor: In der konflikt-aktiven Phase kann man die Stelle X
in der Landkarte des Gehirns, die für einen speziellen Krebs verant¬
wortlich ist, zwar sehr gut erkennen an ihrer typischen Schießschei-
ben-Konfiguration.
Schneidet man aber dieses Hirnareal heraus, dann sieht der
Neurohistopathologe nichts mehr.
Dagegen kann er natürlich eine Veränderung in der vagotonen
Heilungsphase an der Stelle schon sehr deutlich erkennen, wenn
die Stelle X, die meine Gegner einen „HAMERschen HERD nennen,
intra- und perifocales Oedem oder sogar schon Glia-Einlagerungen
hat. Dann sprechen die Neuroradiologen oder Neurochirurgen gleich
von einem „Hirn-Tumor" (wenn sie nur diesen gefunden haben) oder
von einer „Hirn-Metastase" wenn sie vorher noch einen anderen
Krebs irgendwo im Körper gefunden hatten.
Dekan Prof. Dr. Dr. Pfitzer:
Nun gut; man kann sich ja zur Untersuchung auf neurohisto-patho-
logischem Gebiet auf solche Fälle beschränken, die nach Ihrer Defi¬
nition schon in der vagtonen Heilungsphase sind.
Dr. Hamer:
Das sind ja alle sog. „Hirn-Tumoren" oder sog. „Hirnmetastasen",
oder sie sind es mindestens schon mal gewesen, sonst hätten sie
kein Oedem oder keine Glia.
Dekan Prof. Dr. Dr. Pfitzer:
Herr Hamer, Ihre Anschauungen sind sehr kühn. Jetzt verstehe ich,
was Sie meinen. Aber könnte nicht auch der Zellkern für die Fehl-
Steuerung der Zelle verantwortlich sein, muß es unbedingt das Ge¬
hirn sein?
Dr. Hamer:
Es gibt einen Witz: Frau Müller weiß über den Gartenzaun zu berich¬
ten, daß der Strom fürs ganze Dorf vom Elektrizitätswerk komme.
„Das mag sein", sagt Frau Mayer, aber unser Strom kommt be¬
stimmt aus der Steckdose."
Daß jede Zelle von ihrem „Minigehirn", sprich Zellkern, gesteuert
wird, steht für mich außer Frage, nur: Wer könnte die Zellkerne
koordiniert steuern, wenn nicht einzig unser „Riesen-Computer"
Gehirn?
230
Dekan Prof. Dr. Dr. Pfitzer:
Ja, Herr Hamer, Sie werfen wirklich die ganze Medizin über den
Haufen mit Ihrem „Ontogentischen System der Tumoren".
Dr. Hamer:
Dazu meine ich, ist es auch höchste Zeit! Denn wenn das „Ontoge-
netische System der Tumoren" auf histologisch-zytologischer Ebe¬
ne als zutreffend angenommen werden kann, für die cerebrale und
psychische Ebene aber sehr leicht zu beweisen ist durch Überprü¬
fung der Reproduzierbarkeit, meinen Sie nicht, Spektabilität, daß
wir dann so rasch wie möglich daraus die fälligen Konsequenzen
ziehen müßten?
Dekan Prof. Dr. Dr. Pfitzer:
Ja, vorausgesetzt das „Ontogenetische System der Tumnoren" ist
auf allen Teilbereichen verifizierbar , dann sind die Konsequenzen
wirklich gewaltig!
Dr. Hamer:
Eine weitere schlüssige Konsequenz müßte die Abschaffung der bis¬
herigen Vorstellung von sog. Hirntumoren oder Hirnmetastasen sein,
die es gar nicht geben kann.
Dekan Prof. Dr. Dr. Pfitzer:
Wie meinen Sie das?
Dr. Hamer:
Na ja, zunächst einmal: Ist es richtig, daß sich Hirnzellen nach der
Geburt nicht mehr teilen bzw. vermehren können?
Dekan Prof. Dr. Dr. Pfitzer: Ja.
Dr. Hamer:
Nun stellt aber ein fleißiger Doktorand nachträglich fest, daß in al¬
len 100 Fällen die Autopsiebefunde ergeben haben, daß man
irgendwo im Körper ein kleines oder größeres Krebschen entdeckt
hat, das klinisch nicht gefunden worden war, weil es dem Patienten
keine Beschwerden oder Symptome gemacht hatte. Würden Sie nun
nachträglich nochmals hingehen und versuchen, den sog. Hirntumor
in eine sog. Hirn-Metastase „umzuempfinden", das würde heißen,
Sie wollten versuchen, die HAMERschen HERDE z.B.: als Darmzot-
ten-Adeno-Carcionom zu verstehen oder in die HAMERschen HER¬
DE gar Knochenosteolysen oder Sarkomen hineinzuempfinden?
Dekan Prof. Dr. Dr. Pfitzer:
Ja, da bringen Sie mich ein bißchen in Verlegenheit , weil ich das ja
auch bisher noch nie durch Ihre Brille zu sehen versucht habe.
Ich gebe schon zu, daß polymorphe Gliome oftmals zu Verschiede¬
nem zu passen scheinen.
231
Dr. Hamer:
...Nach dem Hirn-CT gibt es da keinen Unterschied, es sind stets
und ausnahmslos Gliome... Was ist Ihre Meinung?
Dekan Prof. Dr. Dr. Pfitzer:
Meine Meinung war bisher, daß es zwei verschiedene Typen von
Hirnprozessen gäbe:
1. die primären Hirntumoren, z.B. Gliome,
2. die sekundär ins Gehirn metastasierten Prozesse, in denen wir
außercerebrale Körperkrebszellen sehen. Zugegebenermaßen aber
können diese Diagnosen auch Kopfzerbrechen machen.
Dr. Hamer:
Herr Professor Pfitzer, ist Ihnen klar geworden, daß wir soeben un¬
sere alte Schulmedizin zu Grabe getragen haben ?....
Hätte ich mich da wohl dem Trauerzug einer wissenschaftlichen
Leiche anschließen sollen?
Dekan Prof. Dr. Dr. Pfitzer:
Für einen Pathologen sind auch die Leichen Gegenstand der Wis¬
senschaft. ..
Wir sollten aber nicht vergessen:
eine fast gleich große Sensation wie die des quasi medizinisch-wis¬
senschaftlichen Offenbarungseides durch den Dekan einer deutschen
medizinischen Fakultät, der als exzellenter Fachmann und Koryphäe
auf seinem Gebiet der Histopathologie und Zytopathologie gilt, ist
der persönliche Mut dieses Mannes, der als erster zugegeben hat,
was alle anderen genauso wissen, sich aber nicht getrauen, zuzu¬
geben. Ich meine, das kann dem Düsseldorfer Dekan nicht hoch
genug angerechnet werden!
Kommentar eines Kölner Professors für Radiologie und Leiter der
radiologischen Abteilung eines sehr großen Krankenhauses in Köln:
„Herr Hamer, für mich ist das bedrückend. Ich hatte geglaubt, die
Histopathologen hätten was gewusst. Jetzt stelle ich aber zu mei¬
ner Bestürzung fest, die hatten überhaupt nichts gewusst!"
Das Schlimme ist, dass viele Kliniker noch an Dogmen glauben, an
die die Histopathologen, die es eigentlich wissen sollten, schon längst
nicht mehr „glauben". Gewusst hatte - wie sich jetzt erschreckend
herausstellt - überhaupt niemand etwas.
Alles waren nur vage Vermutung gewesen, die der böse Hamer jetzt
mit kräftigen Ham(m)erschlägen in Nichts pulverisiert hat.
Man muss sich mal vorstellen: Ich habe 45 Dekane medizinischer
Fakultäten sehr höflich angeschrieben, sie sehr höflich eingeladen,
Ihnen zur Information ein Buch geschickt und die Ergebnisse der
Ärztekonferenzen beigelegt.
Keiner ist erschienen.
232
Anschließend habe ich alle angerufen und sehr höflich um ein Inter¬
view von einer halben Stunde gebeten. Jeder sollte von mir nur in
seinem eigenen Fachgebiet gefragt werden.
Nur dieser eine einzige hat es gewagt ein Interview zu machen,
das allerdings spricht „Bände”!
Wäre ich der unwissenschaftliche Scharlatan, als welcher ich so gerne
verkauft werden soll, dann wäre es für die hochqualifizierten Ordi¬
narien doch wohl ein Leichtes gewesen, mich auf ihrem eigenen
Fachgebiet, z.B.
-- Zahnheilkunde
— Hautkrankheiten
-- Augenheilkunde
— Onkologie
— Kardiologie
— Neurologie
-- Nephrologie
— Immunpathologie
— Epidemiologie
-- Strahlenheilkunde, etc., etc.
abzuschmettern. Stattdessen wagte es mit einer Ausnahme keiner,
gegen mich in „offener Feldschlacht” anzutreten.
Man sieht, das ganze „Unsystem”, das sich hochtrabend Schul¬
medizin nennt, ist wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen,
nachdem es diesen Zusammenbruch (nach außen) nur dadurch ver¬
mieden hat, dass es einfach jegliche Art der Diskussion verboten
hatte (wie die heilige Inquisition!).
Nur hintenherum versuchten alle nach Kräften, mit Rufmord¬
aktionen und Boykott die Germanische Neue Medizin zu stoppen.
Inzwischen gibt es ja auch den Begriff: „Psycho-Neuro-Onkologie.
Um den Begriff kreieren zu können, musste man zunächst mal dafür
sorgen, dass der Entdecker dieses revolutionären naturwissen¬
schaftlich-biologischen Systems, sprich Germanische Neue Medizin
Berufsverbot bekommt (am besten noch psychiatrisiert wird), da¬
mit er als Konkurrenz ausscheidet.
Dann geht man hin, klebt ein neues Etikett darauf:
Psycho für Seele ,
Neuro- für Gehirn und
Onkologie für Organ-Krebs,
und schon firmiert man das als eigenen Wissensstand -
ohne Skrupel.
Demnächst müssen sicher auch die Kardiologen nachziehen mit
„Psycho-Neuro-Kardiologie”, die Dermatologen mit „Psycho-Neuro-
Dermatologie" etc. etc.
233
Zentrum für Neue Medizin in Burgau - 1990
Alle Versuche ein Zentrum einzurichten, in dem Patienten sich
Rat und Hilfe holen könnten, wurden immer wieder vereitelt.
Die Adresse in Köln war ja inzwischen Büro des Amici di Dirk-
Verlages. Doch im August 1990 fuhr ich zufällig durch die Ost¬
steiermark und kam auf der Durchfahrt nach Burgau. Ein kleiner
Ort mit ca. 1000 Einwohnern.
Mir hatte das Schloss aus dem 12. Jahrhundert so gut gefallen,
und ich hätte es mir gerne näher angesehen. Deshalb klopfte ich
bei dem Ortsbürgermeister Herr Wahrter an, aber es öffnete mir
seine Frau. Daraus ergab sich folgender Dialog: „Sie sind Herr Dr.
Hamer", fragte sie ganz erstaunt, „dann haben Sie mir das Leben
gerettet". „Oh , sehr angenehm", sagte ich, „aber ich weiß nicht;
wieso?" Frau Wallner erzählte mir, dass sie 1989 die niederschmet¬
ternde Diagnose „Leukämie" bekommen habe, doch sie hätte sich
nicht aufgegeben, sondern nach einem Ausweg gesucht. Zufällig
wäre sie auf mein Buch „Vermächtnis einer Neuen Medizin" gesto¬
ßen und habe sich danach selbst therapiert.
Einige Monate später wurde sie als geheilt bezeichnet.
Nun, es folgten einige Verhandlungen und schließlich wurde das
Schloss gemietet und danach entstand hier der Sitz des Zentrums
für Neue Medizin. Allerdings mussten zunächst mit Hilfe sowie fi¬
nanzieller Unterstützung guter Freunde noch einige dringende Re¬
novierungen vorgenommen werden.
Schon im März 1990 hatte ich in der Universität Graz vor vollem
Hörsaal einen Vortrag gehalten. Für den 19. Oktober war bereits ein
weiterer Vortrag geplant. Mit den zuständigen Stellen war inzwischen
alles vereinbart worden. Doch der Rektor der Medizinischen Fakul¬
tät, Thomas Kenner (Physiologe) wurde zur Verweigerung des Saales
gezwungen mit der Begründung, dass die Konsequenzen aus der
Neuen Medizin für die Professoren nicht tragbar seien.
Als ich am 1. Oktober 1990 in Begleitung zweier Doktorinnen
das Rektorat aufsuchte, wies der Rektor zwar nochmals auf die Saal¬
sperrung hin, nahm aber meine Einladung zu einer internationalen
Ärztekonferenz in Schloss Burgau an. Hier sollten beliebig viele Pa¬
tienten vorgestellt und die besagten Gesetzmäßigkeiten der Neuen
Medizin überprüft werden. Anschließend sollte eine Urkunde vom
Rektor und den anwesenden Ärzten unterzeichnet werden.
Doch bereits am 4. Oktober ließ Rektor Kenner den Bürgermeis¬
ter von Burgau wissen, er dürfe nicht an der Konferenz teilnehmen,
die medizinische Fakultät habe es ihm untersagt. Ich wurde gebe¬
ten die Unterlagen der Universität zuzusenden, die würde sich dann
schon irgendwann dazu äußern.
234
Deshalb entschloss ich mich, diesen internationalen Ärztekongress
bereits am 6. Dezember 1990 auf Schloss Burgau abzuhalten und
lud dazu auch den Dekan der Medizinischen Fakultät ein.
Der Dekan Prof. Dr. H.A. Tritthart ließ mir daraufhin am 18.10.
1990 mitteilen: ...Die Krebsforschung hat immer begierig neue und
unkonventionelle Ansätze aufgegriffen, muß aber aus hoher ethi¬
scher und ärztlicher Verantwortung sehr genau prüfen , welche Ver¬
fahren in Diagnose und Therapie anerkannt und eingesetzt werden
können. Nach Meinung mehrerer Fachkollegen der Medizinischen
Fakultät und nach meiner persönlichen Meinung, erfüllt Ihr ontoge-
netisches System der Tumoren in keinem Punkt die Voraussetzun¬
gen für eine weiterführende wissenschaftliche Diskussion....
Jetzt wurde mit Hochdruck gearbeitet um die Räumlichkeiten
fertig zu stellen.
Neben Patienten waren am 6.12. aber auch viele Ärzte ange¬
reist. Es wurden etliche Patienten vorgestellt, die bereits einen lan¬
gen Leidensweg hinter sich hatten. Das ganze wurde mit einer Ka¬
mera aufgenommen und ist heute ein sehr wichtiges Dokument.
Natürlich war der Rektor nicht erschienen, er ließ mitteilen, die
Medizinische Fakultät wolle mit der Neuen Medizin nichts zu tun
haben. Dafür waren aber in- und ausländische Ärzte mit ihren eige¬
nen Patienten gekommen, die dort öffentlich vorgestellt wurden und
die ich nie vorher gesehen hatte.
In allen Fällen waren die Gesetzmäßigkeiten der Neuen Medizin
eindeutig und wurde von allen Teilnehmern auch durch Unterschrift
bestätigt. Das hat sich natürlich schnell herumgesprochen und so
entwickelte sich ein Federkrieg in der Lokalpresse.
Rektor Kenner: „ Empfehle , Kontakte mit Dr. Hamerzu vermeiden ."
Damit leistete er einen akademischen Offenbarungseid.
Rektor Kenner hatte jedoch die Landessanitätsdirektion ins Spiel
gebracht, und so kam es zu einem Treffen zwischen dem Landes¬
sanitätsdirektor und Hofrat Dr. med. Rauter und mir, im Schloss
Burgau. Dr. Rauter überzeugte sich davon, dass mir tatsächlich die
Approbation wegen Nichtabschwörens aberkannt worden war.
Wir vereinbarten daraufhin für den 2./3. März 1991 eine erneute
Überprüfung, bei dem das Fernsehen live übertragen sollte. Dies
wurde in einem Protokoll festgelegt. Doch kurz vor dem Termin sagte
das Fernsehen (wie üblich) wieder ab.
Obwohl der Landessanitätsdirektor zwischenzeitlich vermutlich
mit Informationen über mich überschüttet worden war, hielt er sein
Wort und kam.
Im Saal saß auch ein Mann, der mir dadurch auffiel, dass er als
einziger im geheizten Raum einen Mantel an hatte, was eigentlich
auf einen kurzen Aufenthalt hindeutete.
235
Er meldete sich schon während meines Einführungsreferates zu
Wort, doch ich bat ihn höflich, bis zur anschließenden Diskussion zu
warten und setzte meinen Vortrag fort.
Wichtig war mir, anhand des ontogenetischen Systems der Tumo¬
ren, den Unterschied zwischen einem Bronchialkarzinom und einem
sog. „Kleinzelligen Bronchialkarzinom" zu erklären, das nach mei¬
nem ontogenetischen System ein Restzustand nach der Heilung ei¬
nes Kiemenbogengangs-Ulcus im Mediastinum darstellt.
Der Mann im Mantel, der sich als Dozent Dr. Kulinick, Neuro-
radiologe, entpuppte, sprang sofort nach Ende des Referates auf,
hielt mir ein Computertomogramm unter die Nase und fragte, ob
ich denn auf diesem CT auch den Krebs des Patienten erkennen
könne. Genau das, beweise ich ja ständig.
Also erläuterte ich aus dem CT des unbekannten Patienten eini¬
ge Hamersche Herde, die aber zum größten Teil alten abgelaufenen
Krebsen entsprachen, u.a. auch eine abgeheilte Kiemenbogengangs¬
zyste - schulmedizinisch: ein Kleinzelliges Bronchialkarzinom.
Sofort sprang Dr. Kulinick auf und schrie: „Nein, alles falsch, der
Patient hatte ein Bronchial-Karzinom, und daran ist er auch ge¬
storben - „Danke, das reicht mir."
Er packte seine Bilder in Windeseile zusammen und wollte schon
aus dem Saal stürmen, hätte ich ihn nicht genötigt zu bleiben.
Da das „Kleinzellige Bronchialkarzinom", das ja kein Karzinom
sondern einen abgeheilte Kiemenbogengangszyste ist, demzufolge
auch nicht auf meiner Tabelle (Psyche-Gehirn-Organ) aufgeführt ist,
kam mir der Verdacht, dass der „Kollege" sich genau das ausge¬
sucht hatte, um mich hereinlegen zu können.
Ich bat ihn, das CT noch mal aufzuhängen und forderte dazu den
histologischen Befund. Natürlich kam ich zu dem gleichen Ergebnis:
der Patient hatte kein Bronchialkarzinom.
Ich drängte Dr. Kulnick immer wieder: „Sagen Sie doch, was der
Patient hatte " Schließlich wurde der Befund nach langem Weigern
herausgerückt. Er lautete: „Kleinzelliges Bronchialkarzinom
Die anwesenden Ärzte, Patienten und Angehörigen waren da¬
raufhin sehr empört. Der Dozent rannte mit rotem Kopf davon, doch
eine Ärztin stellte sich ihm in den Weg, um ihn zur Diskussion zu
zwingen. So in die Enge getrieben, wandte er sich an Bürgermeister
Wallner und bat um seine Entlassung.
Dr. Rauter verpasste jedoch den Abgang und musste zwei Tage
aushalten, und obwohl bei allen 20 vorgestellten Patienten die
Gesetzmäßigkeiten der Neuen Medizin erfüllt waren, konnte oder
wollte Dr. Rauter nicht diskutieren, weil er Bakteriologe sei.
Schließlich wollte er noch nicht einmal seine Anwesenheit bestäti¬
gen.
236
Dadurch in die Enge getrieben, griff Dr. Rauter sich 3 Mal an die
Kehle - ein Notrufzeichen in Logenkreisen (übrigens ganz deut¬
lich auf der Videoaufzeichnung zu sehen) - daraufhin kam ihm ein
„Nothelfer" zu Hilfe, quasselte dummes Zeug, offenbar um ihn aus
der peinlichen Situation zu befreien.
Dr. Rauter sagte noch, „er sei noch nicht ganz überzeugt, außer¬
dem habe er noch keine Zeit gefunden, sich mit den Hamerschen
Vorstellungen zu befassen, da er im Vermächtnis einer Neuen Medi¬
zin erst bis zur Seite 3 gekommen sei".
Dann floh er plötzlich entnervt aus dem Saal, und die Empörung
der Anwesenden steigerte sich bis zum Zorn. Die 150 anwesenden
Personen verfassten eine Patientenpetition für eine freie Therapie¬
wahl, die jedoch seitens der Landesregierung bis heute nicht beant¬
wortet wurde.
Bürgermeister Wallner schrieb am 07.08.1991
an den Landeshauptmann Dr. J. Krainer:
...Das ist keine Auftragserfüllung! Hofrat Rauter hat keinen Fall be¬
anstandet oder nicht gelten lassen. Seine Aussage nach 2 Tagen, er
sei nicht kompetent; er sei 2 Tage vorher erst auf Seite 3 des Ein¬
führungsbuches von Dr. Hamer „Vermächtnis einer Neuen Medizin"
gewesen, er könne nichts sagen, hat unter den anwesenden Patien¬
ten, Angehörigen und Ärzten, die so viel Hoffnung in diese Überprü¬
fung gesetzt haben, eine große Empörung ausgelöst...
Da die ganze Überprüfungskonferenz auf Video dokumentiert wur¬
de, ist das Verhalten von Hofrat Dr. Rauter und die Art und Weise
wie die Landessanitätsdirektion diesen Auftrag von Dir, sehr ver¬
ehrter Herr Landeshauptmann ausführte, schlichtweg eine Blamage
für die Landesregierung um nicht zu sagen ein Skandal...
Doch hinter den Kulissen brodelte es bereits weiter:
Herr Prof. E. Ch. Urban, Leiter der Abteilung Hämato/Onkologie
der Kinderklinik Graz, wandte sich am 10. Juli 1991 mit der Anrede
„Sehr geehrter Herr Präsident, lieber Wolfgang"
an den Präsidenten der Landesärztekammer Dr. Routil.
Dieser antwortete ihm am 25. Juli 1991 mit der Anrede
„Sehr geehrter Herr Universitätsprofessor, lieber Freund.
Wünschenswert wären für ein Einschreiten (gegen Dr. Hamer) eine
mehr oder weniger gut belegte Krankengeschichte - etwa wie die
gegenständliche - um eine einschlägige Sachverhaltsdarstellung an
die Staatsanwaltschaft zwecks weiterer Verfolgung, übermitteln zu
können. Notwendig hierzu wären, wie gesagt, Krankengeschichten,
Befunde, Verlaufsberichte, beurkundete Todesursachen so wie stich-
und hiebfeste Zeugen." Solches werde schon benötigt, denn Dr.
Hamer sei „in konkreto rechtlich schwer zu fassen."
237
„Bei uns in der Ärztekammer" ist Obermedizinalrat Dr. H. Hammer
mit der Bearbeitung „der Kausa" Neue Medizin befaßt.
In einem „streng vertraulichen Schreiben, an den Landeshaupt¬
mann (Ministerpräsident) der Steiermark, Josef Krainer, vom
20.09.1991, spricht er von den „für uns nicht vertretbaren klini¬
schen Prüfungen ” der „Neuen Medizin”.
Man stelle sich vor:
Da macht der Ärztekammerpräsident dem Ministerpräsidenten Vor¬
schriften, was er zu überprüfen hat und was nicht. Bundesbrüder
(Logenbrüder) halten nun mal fest zusammen und haben ihr eige¬
nes Befehlssystem, egal ob in Medizin oder Politik.
Am 7.10.1991 teilte Physiologe Prof. Thomas Kenner seinem
Gesundheitsministerium ein „Memorandum betreffend Dr. Hamer”
mit und unterstellte mir Patientenbehandlungen. Dabei warf er sei¬
nem Ministerium Tatenlosigkeit vor.
Dr. Rauter vervollständigte am 4.11.1991 die Treibjagd und be¬
jammerte den Mangel an exakten Argumenten; so sei eine Anzeige
bei der Staatsanwaltschaft gegen den Hamer „derzeit nicht gut
möglich.” Dann aber sandte Dr. Routil am 21.11.1991 Dr. Rauter
eine Krankengeschichte ein.
Trotz unzureichender und fadenscheiniger Argumente erstattete
das Bundesministerium für Gesundheit, Sport und Konsumenten¬
schutz am 6. Dezember 1991 Anzeige gegen mich.
Die Wissenschaftliche Tabelle
Psyche-Gehirn-Organ
wie sie bei der Überprüfung
in Burgau aufgehängt war.
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Der Bürgermeister der Marktgemeinde Bargau
8291 Bari* FQmUnMd TaMon 0 3383/32S
betrifft: "tentnm für Heue Medizin* burqau l sm*.. am 15^05-1 qqi_
Sehr verehrter Herr Landeshauptmann Dr. Josef Krainer !
Ergänzend zu meinem Brief vom 10.05.1991 darf Ich Dir mittellen, daß
ich aus sicherer Quelle erfahren habe, daß die Ärztekammer ein Rund¬
schreiben an alle umliegenden Xrzte gerichtet hat.
In dem Schreiben ist angeführt, daß Dr. Hamer auch in Österreich
Berufsverbot habe und auch die Anwendung der Erkenntnisse seiner
"Neuen Medizin" durch andere Xrzte nicht gestattet sei ll
Es ist deshalb eine klärende Antwort der Stmk. Landesregierung auf
die Bitte der Xrzte und Patienten in der Petition vom 02.03.1991
nach freier Wahl der Behandlungsart, um die ich im Schreiben vom
10.05.1991 gebeten habe, dringend erforderlich.
Ich möchte Dich noch kurz über eine spektakuläre Operation im LKH
Pürstenfeld informieren:
Dr. Hamer brachte einen Patienten aus Nürnberg nach Absprache mit
Prim. Univ.-Prof. Stenzl ins LKH nach Fürstenfeld, weil die deutschen
Kliniken eine Operation, wie Dr. Hamer diese durchgeführt haben wollte,
mit der Begründung ablehnte, der Patient Lebe ohnehin nur mehr 14 Tage
und der ganze Bauch sei voller Metastasen .
Prim. Dr. Stenzl erklärte sich nach anfänglicher Skepsis durch das
Bitten des Patienten bereit, die Operation nach Dr. Hamer durchzu¬
führen und erlebte eine große Oberaschung: Es war, wie Dr. Hamer
gesagt hatte - eine riesige, vollkommen abgekapselte 20 kg schwere
Nierenzyste, die entfernt wurde - und keine einzige Metastase l
Dr. Stenzl sagte während der Operation wörtlich: " Um Gottes Willen,
es ist genauso wie Dr. Hamer es gesagt hatte. Das haben wir nicht
gewußt .... dann war ja bei solchen Fällen alles verkehrt, was wir
bisher gemacht haben l"
Dies wollte ich Dir noch ergänzend mitteilen und bitte um rasche
Antwort auf den Brief vom 10.05.1991.
Ich wünsche Dir einige geruhsame Pfingsttage und verbleibe
p 4 4> f rAiin/4 1 1 ftKAn f* m Rö n
239
PROfOCOLE OE LA CONFERENCE DE KEDECIHS LES 12 Ef 13 KAI 1990 A NAMUR (BELGIQUE)
II a et£ effectue un contröle validant la Loi d'Airain du Cancer et cecl en
presence des rafcdecins c1t£s ci-dessous, presents ce jour-ia ä Namur.
II a ete proc&de a une investigation complete de six patients et chaque cas
a et£ docu»ent£ avec prScision.
L’o&jectif explicite de 1'examen est le suivant: constater si tous les
processus pathologiques de ces patients se sont d£roul£s sans equivoque
conformement la Loi d'Airaln du Cancer. fous les patients souffraient de
cancers ou d'equivalents cancereux.
A chaque fois cette Loi a £t£ confirsiee et ceci aux trois niveaux
• psychique qui a ete Slucide par les patients prfcsents - (anamn£se des conflit!
- cerebral, £claire par les images de Scanners et
- organique qui fut £tay£ par les radios et les protocoles cliniques.
fous les patiens presentes au Dr. Ryke Geerd HAKER lui £taient inconnus.
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Bei dem Seminar in Wepin (Belgien) am 12./13. Mai 1989, habe
ich u.a. die Psychopathologie der Psychosen erklärt.
Anschließend an das Seminar habe ich mich von der sehr integren
Brüsseler Universitäts-Psychiaterin, Dr. Catherine Bataille de
Longprey freiwillig psychiatrisch untersuchen lassen.
Sie stellte fest:
„...Ich kann bei ihm keinerlei Symptome einer Paranoia feststellen.
Seine Ausführungen sind folgerichtig logisch, und wenn er eine an¬
dere Diagnostik und eine andere Behandlung beansprucht, so be¬
gründet er diese auf Analysen und embryologisch fundierten Unter¬
suchungen, die nach den Grundbegriffen der Schulmedizin herge¬
leitet sind."
Ordnung sämtlicher Sonderprogromme (SBSe) entsprechend
den 3 Keimblättern
Entoderm Mesoderm Ektoderm
•rp**&.4Gr’Xjiirr*
- stommhim
'fern Getom zum Otgart
gekaeuä
AdenoCo
Afcfive Phase Gewebe-Pius
P«ze und
Mykobakterien
^e*meh*ungc^
AMMkJt rs pcf-Phase
(Abbau)
Smr* #n
dWMtsr «tos»
Brocken-Konflikte
V
»i mfeiqi i r m / ir&aKt
Mo ‘""(•'I Cortex
worn Gehm zum örqjn vtom Gehwi 2 um Otgon
gekreuzt
Kompakte Ptaltenepithel-Uicus-Ca
adenoide Tumore
Afctö/e Phase: Gewebe-Plus
Mykobakterien
und Bakterien
'tämetvang at> DHS
AMMW m pcLPbcne
(Abbau)
d&ngpctof&mfr
afcttasr rtaa&
Attacke-Konflikte
(Integrität)
Mgftkiggf ^
Getan zi*nO*gort
ge**e*a?
Nekrosen
AM** Ptiase: GesA«t>e-Miriu9
Bakterien
VemTeftrung ab Cl
AklMfeSf in pct-Photse*
(Ab- und Aufbau)
Äewgfccfs» Srm am
frrite Aer Meäungspha»
Selbsfwert-Konflikte
Vom Gefw? a*rr Organ
fiKbT ge*r®utr5
Ausnahme-Organe
Aktive Phase: Gewebe-Minus
Viren
Vermehrung ab Ci
AkfMfot m pcl-Phase
(Aufbau)
Biotogiscbef Sinn m
OkhvOf Phoso
Revier-Konflikte
Trennung-Konflikte
Cortex
vom Gabun rum Organ
gekreuzt
Funktionsausfall
in aktiver Phase
Btotogtscbar Sinn in
afctiver Phase
Harxfcg*^ eget Htorcfcgpe*! eintehei«c>efX3 entscheidend
Diagnosetabelle
241
Der Fall Katharina - 1991
In den vergangenen Jahren strebte die Schulmedizin immer mehr
dahin, den Patienten ihre „Segnungen" (Chemo - Bestrahlung -
Morphium) aufzuzwingen. Da aber bei erwachsenen Patienten (z.Zt.
noch) das Recht der Therapiefreiheit respektiert wird, vergreift man
sich an unmündigen Kindern. Hier wird die ganze Staatsgewalt ein¬
gesetzt und notfalls den Eltern das Sorgerecht entzogen.
Dabei nimmt man sämtliche auftretenden Nebenwirkungen der
hochgiftigen Chemotherapie" in Kauf, wie z.B. spätere Unfrucht¬
barkeit oder mutagene, d.h. erbgutverändernde Auswirkungen, so¬
wie natürlich die Vergiftung des Körpers, speziell von Nieren und
Leber und so „kleine" Nebenwirkungen wie Haarausfall etc.
Die Krönung des Wahnsinns ist die sog. Knochenmarkstrans¬
plantation. Dabei wird zunächst das Knochenmark eines Patienten
durch Chemotherapie" und Bestrahlung vollständig zerstört.
Sodann werden ihm Knochenmarkszellen eines fremden Spenders
(gelegentlich auch das eigene Knochenmark aus der sog. Voll¬
remissionsphase) in die Blutbahn gespritzt, in der Hoffnung, die
Zellen würden im früheren, jetzt zerstörten Knochenmark, wie Ra¬
dieschen im Boden angehen.
Noch nie hat ein Forscher feststellen können, dass eine radioak¬
tiv markierte Knochenmarkszelle wirklich vom Blut ins Knochen¬
mark gewandert und dort angewachsen wäre. Die Fremdzellen wer¬
den im Gegenteil rasch abgebaut und sind bald nicht mehr nach¬
weisbar. „Erfolge" hat man nur bei den Patienten, bei denen die
Bestrahlung des Knochenmarks aus irgendwelchen Gründen nicht
vollständig gewesen war, so dass sich das eigene Knochenmark
wieder regenerieren konnte.
Prof. Winkler vom Leukämie-Zentrum Münster:
„...Schon nach 4 Wochen Chemokur lassen sich im Mikroskop zwar
keine Krebszellen mehr nachweisen. Dennoch müssen wir noch
weitere fünf Monate Terror im Blindflug praktizieren... Dieser Intensiv¬
behandlung schließt sich eine 18-monatige Tablettenphase an."
(Spiegel: 47/1991, S. 336).
Bei der sog. Leukämie wurde das Knochenmark, das für die Blut¬
bildung zuständig ist, durch einen Selbstwerteinbruch-Konflikt und/
oder z.B. radioaktive Strahlen etc. geschädigt, d.h. die Blutbildung
der betroffenen Menschen ist gestört, sie leiden an einer Depressi¬
on (Verminderung) aller Blutwerte. Das heißt, sie haben eine Anä¬
mie. Wenn ihr die ganze Tragweite dieser Dinge verstanden habt,
dann wisst ihr, warum kein Professor gegen Hamer vor einem Ge¬
richt anzutreten wagt und auch kaum ein Professor diesen Unsinn
bei seinen eigenen Angehörigen durchführen würde.
242
Hier werden Gerichte und alle Laien mit statistischen Manipula¬
tionen, die dann angebliche Erfolge beweisen sollen - „bis zu .
Prozent Heilungschance'' belogen.
Sie täuschen alle, auch sich selbst, mit „Erfolgen" aus sogenann¬
ten „standardisierten Gruppen". Denn in sog. standardisierte Grup¬
pen werden nur die Patienten hinein genommen, die nach der Neuen
Medizin schon am Ende ihrer Heilungsphase angelangt sind, also
nach einer Chemotherapie" schon wieder ein völlig normales Blut¬
bild (sog. Vollremission) aufweisen, wie z.B. die kleine Katharina.
Man erinnert sich sicherlich noch an den Fall der kleinen an Leu¬
kämie erkrankten Katharina Scharpf, deren Eltern auf Antrag der
Professoren Klein und Gaedecke der Kinderklinik Ulm das Sorge¬
recht entzogen bekamen.
Das Kind war nach der ersten Chemorunde völlig herunterge¬
kommen und verstört, mit Mundschleimhautenzündung und Darm¬
entzündung, aus der Klinik nach Hause gekommen. Die Blutwerte
hatten sich zwischenzeitlich wieder völlig normalisiert, wie es ja bei
allen Leukämien, je nach Konfliktdauer natürlich, normal ist.
Die Eltern verweigerten daraufhin 2 weitere Behandlungsblöcke
und beschlossen sich nach anderen Wegen umzusehen. Schließlich
entdeckten sie die Neue Medizin. Hier fanden sie sich in Ihrer An¬
sicht bestätigt, dass ihre Tochter längst gesund war.
In der Presse war zu lesen, dass man den Eltern das Sorgerecht
entzogen habe, nachdem sie das leukämiekranke Kind aus der Che¬
motherapie geholt hätten, und nun sei der Vater nach Amerika ge¬
flohen, um sie dort behandeln zu lassen.
In Wirklichkeit lagen die Dinge aber anders:
Die Eltern haben mich gebeten, Ihnen ein Gutachten für den
zuständigen Richter anzufertigen, das ich sehr gerne gemacht habe.
Daraufhin rief der Richter mich an und fragte, wie er denn feststel¬
len könne, wer Recht habe, die Schulmedizin oder ich.
Ich schlug vor, die Onkologen und die Amtsärztin zu einem Termin
zu laden, bei dem ich auch anwesend sein würde. Ich sagte allerdings
voraus, dass die Professoren, wenn sie davon erfahren, absagen
würden, weil sie genau wüssten, dass sie im Grunde keine Argu¬
mente gegen die Neue Medizin hätten.
Genauso geschah es. Richter Göppner gab allerdings bald nach
der Lektüre meines Buches „Vermächtnis einer Neuen Medizin" den
Eltern das Sorgerecht zurück.
Die „Schorndorfer Nachrichten" vom 21.11.1991 berichte¬
ten: „Nach einem wochenlangen erbitterten Streit der Familie mit
den Behörden ist das leukämiekranke Mädchen Katharina nach Deut¬
schland zurückgekehrt. Zusammen mit ihrem Vater und ihrer Oma
traf das dreijährige Kind am Dienstag in München ein....
243
Hintergrund der „Flucht" von Vater und Tochter nach Amerika war
die Aberkennung des Sorgerechts der Eltern durch das Vor¬
mundschaftsgericht Memmingen gewesen, weil das Ehepaar sich
geweigert hatte, ihr Kind in Deutschland einer Krebsbehandlung zu
unterziehen. Erst nachdem das Gericht eingelenkt und den Eltern
das Sorgerecht wieder übertragen hatte, entschloss sich Vater
Scharpf zur Rückkehr.
Alban Scharpf und seine Frau richteten scharfe Angriffe gegen
die Justiz und die Ärzte in der Bundesrepublik.
„Es kann doch nicht angehen, dass der Anruf eines Professors bei
Gericht zu einer Entmündigung genügt ...
dabei will ich nur das Recht auf freie Arztwahl und auf Auswahl der
Behandlungsmethoden" , sagte der Elektromeister vor den Journa¬
listen... In Tübingen sei im übrigen festgestellt worden, dass bei
Katharina derzeit kein Blutkrebs mehr vorliege. Deshalb sei auch
eine Chemotherapie mit der Verabreichung von Zytostatika nicht
mehr nötig. Die Folgen der Chemotherapie werde Katharina wohl
erst nach längerer Zeit überwinden. Das Kind habe infolge dieser
Art der Krebsbehandlung schwere körperliche und seelische Schä¬
den davongetragen , sagte die Mutter...
Kölner Stadtanzeiger am 19.01.1992:
Eltern sollte Kind entzogen werden
„In Memmingen versuchten Ärzte den Eltern eines siebenjährigen
Kindes, die eine Knochenmarkspunktion und Chemotherapie ver¬
weigert hatten , per Gericht das Sorgerecht zu entziehen. Vergebens:
Die Richter erkannten auf freie Therapiewahl der Eltern!"
Wieder einmal wird an diesem Fall die tatsachenunterdrückende und
unterschlagende Funktion einer offenbar zentral gesteuerten Medien¬
mafia deutlich.
Etlichen Journalisten und Reportern hatten die Eltern Scharpf u.a.
als Grundlage ihrer Entscheidung gegen weitere Chemotherapien
bei ihrer Tochter mein Buch „Vermächtnis einer Neuen Medizin" an¬
gegeben, worin ausführlich das Thema Leukämie behandelt ist.
Allen hatte Frau Scharpf mit anderem Material auch meinen Brief
an den zuständigen Richter kopiert. Vergebens!
Die Medien berichteten nebulös von fragwürdigen Alternativ- und
Wunderheilern, denen die Familie glauben würde. Keiner erwähnte,
dass sich die Eltern im Gegenteil sehr ernsthaft mit dem Thema
auseinandergesetzt hatten.
Der Name Hamer und Neue Medizin wurde ganz einfach nach
bewährtem Muster unterschlagen.
244
So schrieb mir Frau Scharpf am 12.12.1991 erbittert einen Brief:
... Katharina geht es auch ganz ordentlich, Ihre Blutwerte sind
gleichbleibend gut, was ja bei Katharinas angeblicher Leukämie, die
bereits ausgeheilt ist, (alle Konflikte gelöst und aufgearbeitet) für
uns und wahrscheinlich auch für Sie nichts Besonderes oder gar
verwunderlich ist. Nur ihre Nerven haben sich von der zwangsweisen
Tübinger „Behandlung" noch nicht ganz erholt.
Aber wir sind zufrieden.
An dieser Stelle möchten wir Ihnen noch ganz herzlich danken, dass
Sie in unserer Angelegenheit diesen mutigen Brief an den Richter
geschrieben haben. So hat dieser saubere Herr auch kapieren müs¬
sen, dass es außer dieser todbringenden Chemotherapie der Schul¬
medizin auch noch die Neue Medizin von Hamer gibt.
In der Hoffnung, diese, Ihre Methode würde jetzt vielleicht etwas
mehr Beachtung finden, haben wir vielen Zeitungs-, Radio- und
Fernsehreportern Kopien von Ihrem Schreiben an das Gericht und
von der Eisernen Regel des Krebs mitgegeben.
Leider haben wir in keiner Zeitung oder im Fernsehen etwas darüber
gelesen, gesehen oder gehört ."
So werden weiterhin noch viele Menschen, vor allem Kinder, der
Geld- und Behandlungsgier unserer allmächtigen Onkologen zum
Opfer fallen.
Es ist schlimm, das alles zu wissen und doch nicht helfen zu kön¬
nen. Aber das brauchen wir Ihnen wohl nicht zu sagen.
In der Hoffnung, dass die Ära der Krebsmafia bald zu Ende geht,
wünschen wir Ihnen .
In der „Bunte" schrieb damals Dr. Peter Schmidsberger
(Medizin-Journalist):
„...Dass sie noch lebt, verdankt die kleine Katharina einem außer¬
gewöhnlichen Mann: Dr. Geerd Hamer.
Er ist in Schulmediziner-Fachkreisen der gefürchtetste und am meis¬
ten angegriffene Krebsarzt. Dazu muss man wissen, dass Dr. Hamer
eine neue Theorie über die Krebsentstehung entwickelt hat.
Wenn er recht hat, sind die bisherigen Lehrbücher nur noch Altpa¬
pier und manche Therapiemethode nichts weiter als Folter.
...verdienen Briefe von geheilten Krebskranken besonderes Interes¬
se. Ich habe in letzter Zeit mehrere solcher Mitteilungen erhalten.
Von Patienten, die alle behaupten, ihre Gesundheit Dr. Geerd Hamer
zu verdanken. ...Mit seinen Erkenntnissen hat Dr. Hamer auch am
Selbstverständnis der Krebsmediziner gerüttelt. Und aus der Ge¬
schichte wissen wir doch, wie empfindlich die Mächtigen der Zunft
sind, wenn es um ihre Lehren und damit um ihr Ansehen geht.
Das hat auch Dr. Hamer mit voller Härte zu spüren bekommen."
245
Auch Dr. Schmidsberger selbst hat das mit voller Härte zu spü¬
ren bekommen. Er wurde bedroht und flog bei der „Bunte" raus.
Von dem Schock hat er sich nicht mehr erholt.
Drei Jahre nach der Chemotherapie verstarb Katharina.
Doch nicht an Krebs bzw. Leukämie, sondern an Herzversagen (Herz¬
perforation = Myokardinfarkt) - eine vermutliche Spätwirkung der
Chemo - ( „ich fühle mich überfordert").
Die Staatsanwaltschaft beschlagnahme die Leiche und ließ sie
gegen den Willen der Eltern in einer Nacht-und-Nebel-Aktion obdu¬
zieren, noch während der Einspruch der Eltern im Gericht diskutiert
wurde. Angeblich um „Fremdverschulden" festzustellen, wobei nichts
herauskam.
Symptome in der konflikt-aktiven Phase
1. Osteolysen:
Knocheneinschmelzung - Knochenschwund -
Osteolysen sog. Knochenkrebs
2. cerebral:
HH im Großhirn-Marklager in Schießscheiben-
Konfiguration
3. psychisch:
Entweder generalisierter SWE (Kind oder Greis) -
oder spezifischer Selbstwerteinbruch-Konflikt
4. vegetativ:
Sympathicotonie, Schlafstörung, Gewichtsabnahme,
kalte Peripherie, dauerndes Denken an den Konflikt
5. Folge:
Minderbelastbarkeit der osteolysierten Skeletteile (Bruchgefahr)
6. Fortschreitende Panmyelophtise
a) Anämie
b) Leukopenie
7. ergo:
Zunehmende verminderte Leistungsfähigkeit durch Anämie
246
Symptome in der konflikt-gelösten Phase
1. Vagotonie: Aufdehnung der Blut- und Lymphgefäße.
Der Durchmesser der in der vorausgegangenen Sympathicotonie
enggestellter Blutgefäße vergrößert sich nun um das 3 bis 5-fache.
Dabei vergrößert sich mit dem Faktor x r2 (r = halber Durchmes¬
ser) das Volumen in den Gefäßen.
Da anfangs noch nicht mehr Erys und Leukos zur Verfügung stehen
als vor der Konfliktlösung, muss das Volumen mit Blutserum auf¬
gefüllt werden.
Dadurch „sacken" rein rechnerisch die Hämoglobin-, Erythrozyten-
und Leukozytenwerte (samt Thrombozytenwert) ab, obgleich die
Zahl der Blutzellen ja um keine einzige Zelle abgenommen hat.
Wir nennen das die zusätzlich „Pseudo-Anämisierung", die sehr dra¬
matisch erscheint, es in Wirklichkeit aber nicht ist.
2. Nach 1-3 Wochen: Anstieg der Leukozyten, meist Blästen -
= Leukämie
3. Nach weiteren 3-8 Wochen (je nach Dauer der konflikt-aktiven
Phase und damit bei entsprechender Konfliktdichte und der Aus¬
dehnung der Osteolysen): Anstieg der Erythrozyten - bis zur
Erythrohämie oder kurz Erythrämie.
Das bedeutet vermehrt rote Blutzellen im peripheren Blut, trotz
Aufdehnung der Gefäße, also eigentlich viel zu viel Blut im Gefä߬
system, wenn der Gefäßdurchmesser normal wäre.
4. Jetzt Völlige Müdigkeit, Abgeschlagenheit, dabei guter Appetit
5. Knochenschmerzen durch die Aufdehnung des Periosts
(Perisost-Sack), zwecks Sammlung von Callus
6. Blutungsneigung durch aufgedehnte Gefäße und stark
verdünntes Blut
7. Rekalzifizierung des osteolysierten Knochenbereichs
(fester als vorher)
247
Gleiches beim Knochenbruch mit DHS -
wobei der Knochenbruch selbst meist das DHS war.
Gleiches beim akuten Gelenkrheumatismus -
(Osteolysen in Gelenknähe) - die in Verbindung mit einem Syndrom
(Flüchtlings-/Existenz-Konflikt) eine gewaltige Schwellung machen.
Gleiches bei Kyphose, Bechterew -
die allerdings infolge von häufigen Selbstwerteinbrüchen und er¬
neuten Rekalzifizierungen also weiteren Zementierungen schließlich
Skelettdeformationen nach sich ziehen, die nicht selten wieder zu
neuen Selbstwerteinbrüchen führen (Teufelskreis).
Gleiches beim Osteosarkom -
Darum: Punktiere niemals ein gespanntes Periost über einer in Hei¬
lung befindlichen Knochenosteolyse! Die Gefahr einer periostären
Callusbildung - sog. Osteo-Sarkom - ist groß!
Ein solches gespanntes Periost zu punktieren oder zu inzidieren, ist
schlicht ein Kunstfehler!
Üblicher Verlauf:
a) Erstes Stadium :
Direkt nach der CL noch Anämie und Leukopenie und Thrombopenie.
b) Zweites Stadium :
Noch Anämie aber schon Leukozytose aber auch noch
Thrombopenie. In diesem Stadium werden die meisten Leukämien
entdeckt, weil die Patienten so abgeschlagen und müde sind!
c) Drittes Stadium:
Gewöhnlich 4 bis 6 Wochen nach Beginn der Leukozytose beginnt
auch die Produktion der Erythrozyten und der Thrombozyten ins
Gewicht zu fallen, aber ein großer Teil der roten Blutzellen sind noch
unreif und deshalb mangelhaft funktionsfähig.
d) Viertes Stadium :
Überschießende Produktion der weißen und roten Blutzellen, sog.
Pan-Polyzythämia vera.
e) Fünftes Stadium :
Normalisierung der Blutzellverhältnisse, sowohl im peripheren Blut
als auch im Knochenmark.
248
Die verschenkte Gipsschiene - 1991
Die Kölner Staatsanwältin Mösch hatte es sich offensichtlich zur
Lebensaufgabe gemacht, den medizinischen Fortschritt zu behin¬
dern, indem sie mit allen Mitteln versuchte, mich ins Gefängnis zu
bringen. Diesmal diente ihr als Corpus delicti eine Gipsschiene, die
ich einem Jungen wegen dessen (durch einen Knochenprozess)
frakturiertem Knie für die Reise mitgegeben hatte.
Der Patient hatte mich mit seiner Tante, selbst Ärztin, wegen
eines „Knochenkrebs" aufgesucht. Wir haben den Fall miteinander
besprochen und ich habe ihm für die Heimreise mit dem Auto, eine
Gipsschiene geschenkt, um das Bein zu stabilisieren, damit nicht
noch mehr passiert. Am nächsten Tag wollte er sich in der Klinik
vorstellen.
Ich habe den Patienten danach nie mehr gesehen. Er blieb immer
in schulmedizinischer Behandlung. Schließlich wurde ihm nach ei¬
ner Chemotherapie das Bein „weit im Gesunden” amputiert.
Dies versuchte man nun groteskerweise der Gipsschiene Hamers,
die man ggf. in den nächsten Papierkorb hätte werfen können, an¬
zulasten. Man hätte natürlich - wenn ich das nicht gemacht hätte -
die Sache auch genauso gut umdrehen können: dann hätte man
mich mit absoluter Sicherheit wegen „unterlassener Hilfeleistung”
angeklagt. So wurde ich wegen der Schwere des Vergehens sofort
mit einem Bußgeld belegt.
Ich schrieb der Oberstaatsanwältin Moesch am 25.08.1991 ei¬
nen Brief: Die mir von Ihnen vorgeschlagenen und vom Amtsge¬
richt Köln auferlegten DM 8000, — Geldbuße für das angeblich schwe¬
re Vergehen, einem jungen Menschen kostenlos an sein frakturiertes
Bein eine lega artis ausgeführte Gipsschiene angelegt zu haben,
kann und will ich nicht bezahlen. Im Gegenteil, ich empfinde diese
Geldbuße als eine Art Terror gegen meine Person, die gegen alle
Grund- und Menschenrechte verstößt!
Ich empfinde auch die Tatsache, daß Sie wegen dieser Gips¬
schiene die Räumlichkeiten unseres Verlags aufgebrochen haben,
um sich in den Besitz von wahllos zusammengerafftem Adressen¬
material zu setzen, als gegen alle Grundrechte unserer angeblichen
Demokratie verstoßend. Daß dabei ein oder mehrere Richter, wie
Sie schrieben „mitgespielt" haben, empfinde ich als geradezu mit¬
telalterlich inquisitorisch und bedrückend. Es ist der Beweis, daß
wir keine Demokratie haben. Auch die Tatsache, dass Sie, um diese
Gipsschienen-Straftat zu stützen, etwa mehrere hundert Patienten
durch Kriminalpolizisten wie Verbrecher haben verhören lassen, ist
bei einer solchen Lächerlichkeit völlig unangemessen und nur patho-
gnomonisch für einen Terrorstaat...
249
P.S. Der offenbar von der Staatsanwaltschaft Köln autorisierte,
wenn nicht sogar induzierte Schmier- und Rufmordartikel im
Kölner Stadtanzeiger vom 23 . 8.91 enthält so viele Details, die
nur von der Staatsanwaltschaft stammen können, daß eine sol¬
che Globalverurteilung eines „Bußgeldbelegten" nur noch bedrü¬
ckend ist; zumal noch nicht einmal ein einziger Verhandlungstag
stattgefunden hat..
Schließlich kam es zu einer Verhandlung und selbstverständlich
ging der Prozess in die Revision.
Doch plötzlich erhielt ich bereits den Bescheid über das rechtskräf¬
tige Urteil, ohne dass überhaupt eine Revision stattgefunden hatte.
Was war mit meiner Revision passiert?
Meine Nachforschungen ergaben:
a) dass die rechtskräftige angebliche „Vorbestrafung" schon an alle
entsprechenden Polizeistellen und Computer weitergegeben wor¬
den war, und
b) dass die Staatsanwältin Mösch meine Revision „an sich genom¬
men " hatte, so dass sie dem Gericht überhaupt nicht zur Kenntnis
gelangt war. Daran erinnerte sich eine Sekretärin auf der Fax-Stelle
des Gerichtes. Daraufhin wurde gegen Frau Staatsanwältin Mösch
selbst ermittelt, wegen des Verdachts der Unterschlagung.
Natürlich verliefen die angestrengten Ermittlungen ergebnislos.
Die Rache des Richters war, dass er mich für das Verschenken einer
Gipsschiene zu 6 Monaten Gefängnis mit Bewährung veruteilte, der
maximalen Höchststrafe.
In der Urteilsbegründung stand:
„Nicht das Leugnen der Strafbarkeit wirkt straferschwerend, wohl
aber die in der Tat zum Ausdruck kommende Rechtsfeindschaft des
Angeklagten, die in seiner Auffassung begründet ist, das Gesetz
stehe seiner von einer Art Sendungsbewusstsein getragenen Ver¬
breitung und Anwendung der „Neuen Medizin" entgegen. Die hiermit
verbundene Einstellung des Angeklagten, Taten wie die vorliegende
weiterhin zu begehen, zeigen den Angeklagten als einen besonders
gefährlichen, hinsichtlich der abgeurteilten Tat mit einer erhöhten
kriminellen Energie vorgehenden Menschen."
Und weiter in der Verfügung unter 1) Vermerk:
... Dr. Hamer ist die Approbation entzogen worden, da man schon
vor Jahren festgestellt hat, daß er auf seine Behandlungsweise fi¬
xiert ist und insoweit nicht in der Lage ist einzusehen, daß die
Behandlungsweise nicht ordnungsgemäß ist. Auf diesem Gebiete
also wäre zu prüfen, ob Dr. Hamer voll zurechnungsfähig ist oder
sich hier in seiner Idee so verrannt hat, daß dieses Verrennen eine
Minderung seiner Zurechnungsfähigkeit auf medizinischem Gebiet
hervorrufen kann.
250
Sollte hier eine Anklage erhoben werden, so würde es vermutlich
nicht zu umgehen sein, Dr. Hamer hier durch einen Psychiater un¬
tersuchen zu lassen...
Richter Liptov gab mir abschließend „von Gerichtswegen" den
Rat, „mich nicht mehr mit Medizin zu befassen, sondern meinen
Lebensunterhalt mit etwas zu verdienen, was nichts mit Medizin zu
tun hat. Nur so könne ich einer Inhaftierung entgehen."
Frau Oberstaatsanwältin Mösch ließ sich sogar soweit herab mir
wörtlich zu sagen: „Wenn Sie noch einmal mit einer Putzfrau über
Medizin sprechen, lasse ich Sie verhaften."
Das Urteil wurde jedoch in der Wiederholungsinstanz dann auf 4
Monate reduziert.
Aber um es an dieser Stelle vorweg zu nehmen:
Mit diesen 4 Monaten für die Gipsschiene hat die Kölner Justiz den
Haftbefehl ganze 12 Jahre aufrecht erhalten - der letztendlich erst
im Jahre 2003 aufgehoben wird.
Aber auch eine lustige Anekdote hatte dieser Prozess:
Mit Hilfe der bei der Verlagsdurchsuchung erbeuteten Unterlagen
versuchte man noch weitere Patienten ausfindig zu machen, die ich
„behandelt" hätte.
Aber alles zerschlug sich.
Schließlich blieb nur noch eine Patientin übrig:
Mimi - der Nachname war nicht bekannt.
Richter Liptov: „Herr Angeklagter, gestehen Sie, Frau Mimi behan¬
delt zu haben?"
Ich, ganz kleinlaut: „Ja, Herr Richter, ich gestehe es."
Da ging ein freudiges Leuchten über die Gesichter der Richter und
der Staatsanwältin Moesch.
Im Zuschauerraum entstand ein Raunen.
Mein „Geständnis" wurde sofort ins Protokoll übernommen und der
Richter meinte: „Warum nicht gleich so."
„Ich habe so Angst gehabt , Herr Richter' ", stotterte ich, ganz am
Boden zerstört.
Richter: „Nun, das wird einige Monate mehr bringen, aber ich wer¬
de Ihre Geständnisfreudigkeit berücksichtigen."
Ich: „Darum bitte ich recht höflich."
Richter: „Wie war der Nachname der Patientin?"
Ich: „Den weiß ich nicht, Herr Richter."
Richter: „Das macht nichts, den kriegen wir schon heraus."
Dann verfügte er, dass eine Polizeistreife sofort mit Blaulicht in die
Röntgenpraxis des Dr. Rosarius (der das CT von Frau Mimi ge¬
macht hatte) fahren und (in diesem dringenden Fall) den Röntgen¬
arzt als Zeugen mitbringen solle.
251
Dr. Rosarius kam und wurde mit dem Hirn-CT konfrontiert, bestä¬
tigte auch, dass das CT in seiner Praxis gemacht worden war, konn¬
te sich aber an die Person oder den Nachnamen nicht mehr erinnern
und meinte: „...aber vielleicht meine Assistentin ."
Also verfügte der Richter, auch die Assistentin zu holen.
Die kam und verkündete etwas verlegen, es gäbe keine Karteiakte
von Frau Mimi.
Richter Liptov an mich gewandt:
„Worin bestand die Behandlung von Frau Mimi?"
Ich: „Ich habe Frau Mimi vom Mamma-Krebs geheilt, jetzt ist sie
wieder ganz gesund."
Richter: „Bereuen Sie Ihre Tat?"
Ich: „Eigentlich nicht, Herr Richter, ich hatte ein gutes Gewissen."
Ins Protokoll wurde aufgenommen:
Der Angeklagte ist zwar geständig, zeigt aber keine Reue.
In der Zwischenzeit hatte sich Dr. Rosarius mit seiner Assistentin
beraten dürfen und versuchte mehrmals den Richter zu unterbre¬
chen.
Der: „Später, später !"
Schließlich kam Dr. Rosarius zu Wort:
„Meine Assistentin glaubt sich jetzt zu erinnern:
Mimi war eine kleine Yorkshire-Hündin."
Richter Liptov saß wie versteinert. So verarscht hatte ihn noch nie¬
mand, und das in aller Öffentlichkeit!
Der Zuschauersaal explodierte. Die Leute schlugen sich vor Lachen
auf die Schenkel.
Richter Liptov warf mir einen wütenden Blick zu.
Ich zuckte die Schultern und dachte: Du arroganter dummer Kerl
hast es nicht anders verdient.
Dann fing er sich mühsam und verkündete:
„Der Fall Mimi wird aus dem Protokoll gestrichen."
CT einer kl. Dackelhündin,
die schon zweimal am
Gesäuge operiert worden
war und eingeschläfert
werden sollte.
Pfeil zeigt auf HH in pcl-
Phase für Magenulcus der
linkspfötigen Dackelhündin
252
Die Frankfurter Falle - 1991
1991, ein halbes Jahr vor dem „Pariser Prozess", in dem der Mörder
meines Dirk für unschuldig erklärt wurde, wurde die sog. „Frankfur¬
ter Falle" konstruiert:
Beteiligt waren:
1. Cour d'Appel in Paris
2. Amtsgericht Köln
3. Oberverwaltungsgericht Koblenz
4. Regierungspräsidium Köln
5. Polizeipräsidium Köln
6. Psychatrische Universitätsklinik Frankfurt Prof. Pflug.
Diese Stellen vereinbarten eine Falle zwecks Zwangspsychiatrisierung
und Zwangshospitalisierung, wie das Landgericht Köln später zu¬
gab („wird nicht mehr bestritten ").
Es wurde vereinbart, damit zu ködern, daß man mir vielleicht die
Approbation zurückgeben könne, wenn ich mich freiwillig (zum 10.
Mal) psychatrisieren ließe.
Wenn ich dann in der Ambulanz der Klinik sei, solle Prof. Pflug kurz
mit mir sprechen, mich dann zum EEG schicken... In der Zwischen¬
zeit solle eine Polizeistreife mit der Zwangseinweisung durch das
Amtsgericht Köln. Sodann sollte die Falle in Frankfurt zuschnappen.
Dann sollte ich auf der geschlossenen Abteilung bis auf weiteres
versenkt werden: Diagnose: der Mann ist verrückt.
a) Der Prozess in Paris fiel quasi ins Wasser.
b) Der Verwaltungsgerichtsprozess in Koblenz könnte abgebro¬
chen werden. Über die Approbation für einen Verrückten bräuchte
man nicht mehr zu befinden.
c) Der Strafprozess in Köln könnte abgebrochen werden, der
Mann ist verrückt, nicht zurechnungsfähig: lebenslang Psychiatrie!
Die Frankfurter Falle platzte, entweder durch die Unvorsichtig¬
keit der Sekretärin in Frankfurt, oder sie hatte mir absichtlich einen
Tip gegeben, den ich gut verstanden habe: Ich hatte gefragt, wann
der Untersuchungstermin sei und wie lange die Sache dauere (nor¬
mal 1 Stunde). Sie sagte mir vielsagend, ich solle Zahnbürste und
Rasierapparat mitbringen, es könne lange dauern.
Da wußte ich Bescheid!
Später hat die 7. Kammer des Landgerichts Köln diesen versuchten
Menschenraub offen zugegeben: „Wird nicht mehr bestritten!"
Die Akteure, sprich Verbrecher, durften aber nicht bestraft werden.
Richter Hilgert, (der mich Jahre später (1997) zu 19 Monaten Ge¬
fängnis verurteilt hat, wegen kostenloser Information über die Neue
Medizin in 3 Fällen) war auch schon in 1. Instanz im Gipsschienen¬
prozess gegen mich zu Werke.
253
Er erbot sich damals, die Falle zuschnappen zu lassen und mich
per Anordnung in der Psychiatrischen Univ.-Klinik Frankfurt statio¬
när festsetzen zu lassen, d.h. praktisch zu inhaftieren.
Damit hätte er nicht nur dem Mörder meines Sohnes wegen des
anstehenden Prozesses einen großen Gefallen getan, sondern gleich¬
zeitig auch der Staatsmedizin, wenn man mir als Wissenschaftler
den Makel eines Verrückten hätte aufdrücken können.
Gleichzeitig hätten meine speziellen Gegner die Germanische Neue
Medizin für sich endgütlig vereinnahmen können. Aber die Sache
flog auf, weil ich wieder einmal „Lunte" gerochen hatte.
Normalerweise hätte ja nicht ich wegen Verschenkens einer Gips¬
schiene bestraft werden dürfen, sondern vielmehr die ehrenwerte
Gesellschaft von Richtern, Regierungspräsident, Polizeipräsident,
Medizinprofessoren etc. wären nach dem Gesetz wegen geplanter
Freiheitsberaubung aus niedrigen Beweggründen mit hohen Gefäng¬
nisstrafen zu bestrafen gewesen. Immerhin haben im Herbst 1991
5 Richter, 1 Reg. Präsident, ein Polizeipräsident und ein Psychiatrie¬
professor der Univ.-Klinik Frankfurt und die Cour d' Appell in Paris
versucht, in einem gemeinsamen Deal gegen mich, eine Falle für
ein Zwangspsychiatrisierungs-Kidnapping zu legen, und zwar kurz
vor dem Prozess in Paris gegen den Prinzen V.E. von Savoyen.
Bei dieser „Frankfurter Falle" sollte ich zunächst unter der Vor¬
täuschung, ich könne dann meine Approbation vielleicht wieder¬
bekommen, mich freiwillig psychiatrisch von einem meiner Gegner,
Prof. Pflug, dem Chef der psychiatrischen Universitätsklinik Frank¬
furt, untersuchen lassen. Bei dieser Gelegenheit sollte ich, mit ei¬
nem für diesen Fall schon vorher präparierten Blitzbeschluss des
Kölner Amtsgerichts, in die geschlossene Abteilung der Universitäts¬
klinik Frankfurt festgesetzt werden. Zum einen, wegen des Prozes¬
ses gegen den Mörder meines Sohnes Dirk, zum anderen, um eine
Überprüfung der Neuen Medizin endgültig zu verhindern, nach
dem Motto: „Der Mann ist doch verrückt, die Thesen eines Verrückten
braucht man nicht zu überprüfen ."
Im Prozess wegen der Gipsschiene vor dem Landgericht Köln hat
der Kölner Staatsanwalt sogar eine Ehrenerklärung für die Kölner
Staatsanwaltschaft abgegeben, „dass es die Frankfurter Falle nicht
gegeben habe ." Obgleich mein Anwalt etwa 15x vergeblich bean¬
tragt hatte, Einblick in die Akten des Kölner Polizeipräsidiums neh¬
men zu dürfen, das mit samt dem Regierungspräsidenten an dem
Deal beteiligt war, bekam er die Akten nicht.
Eine Vi Stunde, nachdem ich in der Verhandlung beantragt hat¬
te, die beteiligten Richter und Professoren, samt Polizeipräsident
und Regierungspräsident zur „Frankfurter Falle" als Zeugen zu ver¬
nehmen, stand der Vorsitzende Richter auf und verkündete, dass
254
die „Frankfurter Falle" Tatsache gewesen sei und vom Gericht auch
nicht bestritten würde. Der Richter weigerte sich allerdings anzuge¬
ben, aus welcher Akte er seine Kenntnisse geschöpft hatte, wahr¬
scheinlich aus einer geheimen Parallelakte, die mir nicht zugänglich
gemacht werden durfte.
Keiner der „ehrenwerten Gesellschaft" wurde bisher wegen die¬
ses Verbrechens der versuchten Freiheitsberaubung zur Verantwor¬
tung gezogen. Im Gegenteil: Der gleiche Richter durfte wieder rich¬
ten und alle Befangenheitsanträge ohne richterliche Stellungnahme
ablehnen. Sein Kollege Schlüter vom Landgericht Köln erließ dem
Amtsrichter sogar entgegenkommenderweise die richterliche Stel¬
lungnahme!
Diese sog. „Frankfurter Falle" ist inzwischen zu trauriger krimi¬
neller Berühmtheit gelangt. Das Landgericht Köln hat sie durch Ein¬
trag in die Gerichtsakten amtlich bestätigt.
Meine konstante Gewissensentscheidung, auch morgen und über¬
morgen Patienten oder Eltern von kranken Kinder, die mich um die
Barmherzigkeit bitten, ihnen die Germanische Neue Medizin kos¬
tenlos zu erklären, wird von den Richtern abwechselnd als Reni¬
tenz, Verstocktheit, Rechthaberei, Intoleranz und straferschwerende
Uneinsichtigkeit bezeichnet oder sogar als „verfestigte, im Ergebnis
rechtsfeindliche Einstellung" (Urteil LG Köln).
Stets heißt es, ich solle endlich abschwören und sagen, dass die
Germanische Neue Medizin doch falsch sei mit ihren 5 Biologischen
Naturgesetzen. Ich soll immer der Schulmedizin zuschwören mit
ihren 5000 Hypothesen, das kann ich aber nicht.
Wir haben eine echte Gesinnungs-Diktatur! Niemand ist in die¬
ser Diktatur „zuständig" um an einem einzigen Tag die Germani¬
sche Neue Medizin einmal redlich zu prüfen, obgleich täglich 1500
Patienten in unserem Land unnötigerweise sterben.
Über 100 Gerichtskammern in Deutschland haben seit 1981 ent¬
sprechende Anträge abgelehnt! Nicht zuständig!
255
Zitate aus diversen Urteilen:
Urteilsbegründung AG Köln 22.01.1992:
„Dass der Angeklagte den ehrenwerten Gutachter , Professor Dr. med.
Carstensen , man kann schon sagen - buchstäblich zur Flasche de¬
gradiert hat , wirkt noch strafverschärfend , we/7 c/er Angeklagte ein¬
fach nicht einsehen will, dass seine Neue Medizin natürlich falsch
ist!" ...
... „Und wenn Sie noch einen einzigen Patienten von der Schulmedi¬
zin wegholen , dann werde ich persönlich dafür sorgen , dass Sie
auch wirklich ein halbes Jahr im Gefängnis Klingelpütz abbrummen!"
Und Jahre später - gleicher Richter:
„Gegen den Angeklagten spricht allerdings seine völlige Unein-
sichtigkeit und seine absolute Intoleranz anderen Behandlungs¬
methoden gegenüber (gemeint ist ChemoJ..., wobei insbesondere
die absolute Intoleranz und Uneinsichtigkeit des Angeklagten strafer¬
schwerend zu bewerten war."
Jeder Mensch hat einen Verstand, mit dem er sich überlegen kann,
daß die Verhinderung der Germanischen NEUEN MEDIZIN auf so
konsequent organisierte und konzentrierte brutale Art und Weise,
die auch vor dem schlimmsten Psychoterror nicht zurückschreckt,
nicht von ungefähr zustande kommt. Man möchte offenbar die bis¬
herige Brutal-Medizin mit ihrer Vergiftungs-, Verstümmelungs- und
Morphium-„Therapie” - bei der praktisch alle Patienten sterben -
unbedingt beibehalten, um über die Menschen die totale Macht aus¬
üben zu können.
256
Der Schandprozess - 1991
Vor 10 Jahren - am 7.11.1981 - hatte ich einen „Offenen Brief' an
den damaligen französischen Staatspräsidenten, Herrn Francois
Mitterand geschrieben:
Sehr geehrter Herr Staatspräsident !
Es ist nun über 6 Monate her, dass Sie zum franz. Staatspräsiden¬
ten gewählt worden sind und fast 6 Monate sind Sie jetzt schon
im Amt. Was den Mord an meinem Sohn DIRK betrifft, so haben
sich unsere Hoffnung, die wir auf Sie als einen Mann des Volkes
gesetzt hatten, dass Sie für einen korrekten Prozess sorgen
würden, nicht erfüllt. Es war uns schon vor dem letzten Artikel
des „Stern" (den ich Ihnen zu Ihrer Information beifüge) bedeutet
worden, wie Ihr Justizminister Badinter diesen Fall elegant lösen
wollte, gleichsam zu einer Farce herunter transformieren und
wegen Mangels an Beweisen in der Luft zerplatzen lassen.
So könnte Herr Badinter den reichen und einflussreichen Verwand¬
ten und Freunden des Mörders, denen er aus dem Opel-Prozess
verbunden ist, einen Gefallen erweisen und der Französischen
Justiz einen peinlichen Skandal ersparen.
Mir schwante von Anfang an nichts Gutes, Herr Staatspräsident, als
ich davon erfuhr, dass Herr Badinter neuer franz. Justizminister
werden sollte. Herr Badinter war es ja, der im April 80 uns das
„Angebot" der Familie Savoyen unterbreitete, dass ich gegen Erfül¬
lung des Vertrages, den die Familie Savoyen mit meinem Sohn Dirk
abgeschlossen hatte aber nicht eingehalten hat, also gegen Bezah¬
lung von 2 Millionen DM auf die strafrechtliche Verfolgung des Mör¬
ders meines Sohnes sollte verzichten. Er hatte sogar schon die Zu¬
sage der Familie Savoyen, das Geld auszahlen zu dürfen. Als ich
ablehnte, legte er das Mandat nieder und sagte, mit der strafrecht¬
lichen Verfolgung des Mörders, - die ganze Angelegenheit hielt Herr
Badinter damals für eine riesige Schweinerei - wolle er sich lieber
nicht befassen.
Als jetzt Herr Badinter Justizminister wurde, wusste ich sogleich,
was sich inzwischen auch zu bewahrheiten scheint, dass dieser Justiz¬
minister versuchen würde, die ganze Sache „herunter zu transfor¬
mieren", um einer Menge von Leuten, unter anderem Herrn Maitre
Lombard aus Marseille, einen guten Dienst zu erweisen, und der
französischen Justiz einen der größten Skandale der letzten Jahr¬
zehnte zu ersparen. Denn die französische Justiz hat sich lächerlich
gemacht und der Mörder meines Sohnes Dirk kommt freiwillig nicht
nach Frankreich, ohne die Zusagen von Herrn Badinter, dass er nicht
verhaftet wird, sondern höchstenfalls ein Farce-Prozess gegen ihn
gemacht wird.
257
Der ganze Fall DIRK ist, was die französische Justiz betrifft, so
haarsträubend, so einmalig zu erleben, wie hier mit allen Mitteln
der Raffinesse und der Korruption nicht etwa gegen einen Mörder
ermittelt wird, sondern für den Mörder und gegen den Ermorde¬
ten! Mein Sohn DIRK ist tot, Herr Staatspräsident, er ist wirklich
tot. Es war auch kein Versehen, Herr Staatspräsident, sondern
der Mörder und seine Komplizen-Ehefrau haben eigens dazu den
Karabiner von dem Hause des Mörders geholt, noch den aller¬
schwersten ausgesucht! Jeden Mörder fängt man schleunigst ein,
wenn das Opfer gestorben ist und diesen Mörder lässt man just
dann laufen, wenn das Opfer stirbt!
Herr Staatspräsident, bitte bedenken Sie doch, ich flehe Sie nochmals
an bei der Seele meines toten Kindes: Sie dürfen sich doch mit
dieser Art von Justiz nicht identifizieren! Sie enttäuschen nicht nur
mich, sondern die redlichen Menschen der ganzen französischen
Nation! Mag Ihr Justizminister noch so geschickt und clever sein
und sich politische oder wie auch immer sonstige Freunde verschaf¬
fen wollen. Niemals werde ich Ruhe geben, solange mich die Kö¬
nigs-Mafia noch nicht - wie sie es mir ja angedroht hat - mit Hilfe
eines Verkehrsunfalls ums Leben gebracht hat.
Herr Staatspräsident, Sie wissen genauso gut wie ich, dass es ein
unter Giscard gezinkter und getimter Trick war, mich praktisch von
dem Prozess auszuschließen, denn weder hatte der Anwalt meines
Sohnes Dirk je ein Mandat gehabt, noch hatte er überhaupt je et¬
was von mir zu kriegen. Und ein entsprechender Brief der Anwalts¬
kammer, dass ich dem Anwalt etwas schulden würde, erhielt ich
erst Monate später in Rom, als ich nach meiner Krebsoperation aus
der Klinik kam. Mit diesen faulen Tricks aus der Amtszeit und der
persönlichen Intervention Ihres Vorgängers dürfen doch Sie sich
nicht identifizieren, Herr Staatspräsident, Sie enttäuschen sonst alle
redlich denkenden Menschen der Welt, die wie ich so große Hoff¬
nungen auf Sie gesetzt hatten! Es ist doch einfach unglaublich in
diesem Fall, dass eine Justiz alles nur erdenkliche, einschließlich
der perfidesten Verschleppung des Falles unternimmt, um den er¬
wiesenen Mörder, der sogar ein schriftliches Schuldanerkenntnis
abgegeben hat, nicht bestrafen zu müssen, sogar noch mithilft, den
Fall nach Kräften zu vernebeln und mich vom Prozess auszuschlie¬
ßen! Ist ein Mord in Frankreich kein Offizial-Delikt mehr? Braucht in
Frankreich ein reicher Mörder nur alle Instanzen mit seinem Geld
korrumpieren, um ungeschoren davonzukommen? Sicherlich hätte
das Geld schon längst ausgereicht, den ganzen Fall einzustellen,
wie man es schon - ohne jede Untersuchung - im Frühjahr 1979
vorhatte, wenn da nicht immer noch die Angehörigen des Ermorde¬
ten schreien würden!
258
Was ist das für ein Staat, wo nur der bestraft wird, der kein Geld
bezahlen kann???
Herr Staatspräsident, noch habe ich Hoffnung und Vertrauen in Sie,
wenn auch meine Zweifel immer größer werden. Ich bitte Sie, die
Untersuchung an den Gerichtshof in Aix en Provence zu verlegen.
Ich habe bereits seit Frühjahr 79 sichere Informationen darüber,
dass der Untersuchungsrichter Breton in massivster Weise - mit
Billigung von Giscard oder sogar mit Anweisung von Giscard - durch
die Familie Savoyen entsprechend bearbeitet und maximal befan¬
gen ist! Bitte Herr Staatspräsident, machen Sie sich in diesem Falle
nicht mitschuldig.
Mit der vorzüglichsten Hochachtung
Ihr sehr ergebener
Dr. Hamer
Am 18.5.1982 entschied das oberste französische Gericht, die
Cour de Cassation, dass der Prinz vor einem Schwurgericht wegen
vorsätzlicher Körperverletzung mit Todesfolge anzuklagen sei.
Doch nichts dergleichen geschah.
Inzwischen hatte ich aber die Eiserne Regel des Krebs und im
weiteren die Neue Medizin entdeckt. Sofort weitete sich der Boykott
natürlich auch auf die Neue Medizin aus, die unter allen Umständen
verhindert, totgeschwiegen und bekämpft werden musste. Denn,
das war meinen Gegnern klar - wenn mir der Durchbruch gelungen
wäre, dann hätte ich soviel Autorität besessen, dass man den Pro¬
zess gegen den Prinzen nicht mehr hätte verhindern können.
Dennoch fand tatsächlich - nach 13 Jahren - am 13./14./15.
November 1991 vor der Cour d' Assises in Paris der Prozess gegen
V.E. v. Savoyen statt. Offenbar war man sich sicher, dass man im
Laufe der Jahre durch Rufmord, Prozesse, Psychiatrisierung etc. mein
Ansehen soweit beschädigt hatte, dass man es wagen konnte die
leidige Angelegenheit endlich „abzuschließen''.
Man hätte vielleicht vermuten können, dass die Familie Hamer
eine gewisse Genugtuung empfand, dass nach so langer Zeit über¬
haupt noch ein Prozess stattfindet. Doch wir waren verständlich¬
erweise äußerst skeptisch und haben versucht herauszufinden, aus
welchem Grund nunmehr nach über 13 Jahren Prozessverhinderung
doch noch ein verspäteter Prozess stattfinden darf.
Schließlich haben uns die vergangenen 13 Jahre gezeigt, wie
wenig das Wort Recht eigentlich bedeutet! Denn was Recht ist, be¬
stimmen die Mächtigen.
Meine Frau hat 7 Jahre vergeblich auf einen Prozess gegen den
Mörder ihres Kindes gewartet, der wehrlos und machtlos im Schlaf
erschossen wurde von einem Mächtigen dieser Welt.
259
Sie starb, terrorisiert und demoralisiert durch die Mitglieder und
Helfer aller Art dieser furchtbaren und einflussreichen Familie
Savoyen im Jahr 1985. So kam es, wie wir befürchtet hatten:
Obwohl die Schussbahn nur vier Meter betrug und auf den Zen¬
timeter genau rekonstruierbar war, riet der Vorsitzende Richter
Colomb dem nur zum Schein Angeklagten Prinzen, sein schriftli¬
ches Geständnis zu widerrufen.
Und obwohl der Prinz aus einem Schlauchboot 2 Schüsse abge¬
feuert hat, und obwohl 30 Menschen darum herum standen, kon¬
struierte Herr Colomb höchstpersönlich:
"...es könnte doch von irgendwoher ein 2. Schütze in das Schlauch¬
boot gesprungen sein, und mit dem gleichen Karabiner und dem
gleichen Kaliber 2 mal geschossen haben , exakt zum gleichen Zeit¬
punkt, in dem auch der Prinz schoß"...
Also stand er theatralisch auf und verkündete: „Wir haben ein
dubium ." Ein „in dubio pro reo" (im Zweifel für den Angeklagten),
auch wenn das dubio um nur 1:10 Millionen irrational phantomatös
möglich ist. Das Gericht stimmte einstimmig „unschuldig".
Der vermutlich israelische Staatsanwalt war sofort einverstan¬
den und auch die zumeist wahrscheinlich israelischen Geschwore¬
nen (schließlich hatte man 13 Jahre gewartet, bis das sog. israeli¬
sche Quartier (Stadtviertel von Paris) daran war die Geschworenen
zu stellen). Sie alle stimmten natürlich miteinander mit Freuden für
ihren Glaubensbruder, den Prinzen.
So einfach kann Justiz sein. Da heiligt dann gewöhnlich gerne
der Zweck die Mittel. So kann man nach Belieben Verbrechen weg¬
konstruieren und ein angebliches Verbrechen aus dem Nichts her¬
vorzaubern, wenn es gebraucht wird. So einfach ist das.
Interessant war, dass man sich in der internationalen Presse,
allen voran der italienischen, über das offensichtliche Unrecht em¬
pörte. Nicht so die „deutsche Presse" (mit teilweiser „Ausnahme"
der BILD-Zeitung), denn hier nutzte man zugleich den Prozess in
Paris um meine Person wieder zu verunglimpfen. Selbst als „seriös"
geltende Zeitungen wie der Bonner General-Anzeiger titelten:
„Schwere Vorwürfe gegen Eltern Hamer".
Die hiesige Presse machte sich somit fast ausschließlich die Ar¬
gumentation der gegnerischen medizinischen Gutachter in Paris zu
eigen, durch das höchste franz. Gericht der „Cour de Cassation"
verbotener Auftragsarbeiter (Prof. Olmer und Holländer), die Dirk
z.T. nie gesehen hatten und die absurde These vertraten, nicht die
Schwere der Verletzungen hätten zum Tode des Opfers geführt, son¬
dern die Anwesenheit der Eltern, beide Ärzte, die ihrem Sohn, der
vor Durst schrie, ein Glas Milch zu trinken gegeben hätten, was der
Herr Professor nicht angeordnet gehabt hätte.
260
Auch der Transport nach Deutschland mit dem Flugzeug hätte
eine Verschlechterung bewirkt.
Nicht erwähnt haben die Journalisten, wie Gutachter, dass im
Krankenhaus in Marseille die Ratten herumliefen und dass Dirk selbst
entschieden hatte, nach Hause zu fliegen. So unterschlug die deut¬
sche Presse fast ausschließlich die schweren Vorwürfe die von wich¬
tigen Zeugen gegen den Prinzen Savoyen geäußert wurden, etwa
von demjenigen, dem die Schüsse eigentlich galten, dem italieni¬
schen Arzt Niki Pende, der in die Mündung des Karabiners geblickt
hatte und sich nur durch einen Sprung auf den Deckboden des Schif¬
fes mit versengten Haaren retten konnte.
Aber der Staatsanwalt Garci von Bastia bestätigte mir ja bereits
im Februar 1983 in einem persönlichen Gespräch, zu dem er mich
eingeladen hatte, in Gegenwart der Übersetzerin, (aktenkundig):
„Herr Dr. Hamer, der Fall DIRK ist von der ersten Stunde an kor¬
rumpiert auf allen Ebenen. Sie haben keine Chance!"
IM*0 STATl SCOWini BK POTEtt ÄttÄÄTi Ä aÄÄäÄ.
1 H<-|**4i •luww u«*tll Winlliil« »• viMMmUMi «am«imniii Ca«'4 lUmi .«iwoia »Mt* »al;» Kann« umu i uMi • ti p*n
fWiat¥ all uriböiti ikurunnu <*«4»an»ia m 5 i«m 41 iifluiiiiiw* Qw*h» ««fallt lli I« rwNtall* .Ui puhbtka mmliin
di ctnta aU jIi»
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lüfTiira tfrt p«x.bvwi v if
‘■n I »tt>
»tax ita «Id uw ii*i»i duu
»••ircda_. at>n Nimm pi
'.vi pu Wi 1 vfatit rrjrij
Der Prozess in Paris
a) Richter Colomb
b) Bilder vom Prozess
c) Meine Kinder
Gunhild und Bernd
d) Bild von Dirk
261
Nekrolog auf die französische Justiz
(Presseerklärung von meinem Sohn Bernd Geerd Hamer und mir:)
„Gestern Abend erging das Skandalurteil der Cour d'Assise unter
Vorsitz von Präsident Colomb, das den Prinzen von Savoyen
von der vorsätzlichen Tötung unseres Sohnes und Bruders DIRK
freisprach. Daß der Prinz aus seinem Kriegskarabiner 2 Schüsse
abgegeben hat, deren Flugbahn genau berechnet wurde und mit
den ein- bzw. Durchschussstellen der Boote und der Position von
DIRK in einer exakten Linie lag, war unbestritten.
Das Gericht ging von der absurden, rein hypothetischen Mög¬
lichkeit aus, es könnte sich ja genau im Moment der beiden Schüsse
ein imaginärer weiterer Schütze, den niemand gesehen hat, mit
einer imaginären überkalibrigen Pistole, die die gleiche Durch¬
schlagkraft wie ein Kriegskarabiner hätte haben müssen, die auch
niemand gesehen hat, in die Bahn der Schüsse des Prinzen hinein¬
geworfen haben. Der imaginäre Schütze hätte mit dem Rücken (!)
zum Prinzen, und zwar auf dem mittleren Boot, gelegen haben müs¬
sen, und hätte dann durch die linke Backbordwand des mittleren
Bootes und das rechte Steuerbordfenster des linken Bootes auf DIRK
gezielt haben müssen.
Für jeden vernünftigen Menschen ist diese rein hypothetische
Möglichkeit bei einer Wahrscheinlichkeit von 1:10 Millionen ange¬
siedelt. Wenn eine so extrem absurde Unwahrscheinlichkeit rein
hypothetischer Art als Basis für einen Freispruch gelten darf, dann
darf in Zukunft kein einziger Mörder mehr in Frankreich verurteilt
werden!
Die Familie Hamer empfindet den Prozeß als einen Schein- und
Schauprozeß, der eigens zur Rehabilitierung des Prinzen und zwecks
Rückkehrmöglichkeit nach Italien in dieser Art der Farce durchge¬
führt worden ist, wie die Familie Hamer in ihrem Memoire vom
4.11.91 schon vorhergesehen hatte. Wir halten diesen Prozeß für
ein großartig inszeniertes Theater der Freimaurerloge P 2.
Wir fordern den Staatsanwalt Thin auf, in die Revision zu ge¬
hen, wegen folgender schwerwiegender Verfahrensfehler:
1. Präsident Colomb, der die Verhandlung führte, war nach Mei¬
nung aller objektiver Beobachter, von einem extremen Haß und ei¬
ner Parteilichkeit gegen die partie civile erfüllt.
Jede Stellungnahme der partie civile wurde schon im ersten Satz
unterbrochen. So hatte ich während der ersten 2 Tage Dr. Hamer
nur etwa 7 Minuten Redezeit, dagegen die Verteidigung 7 Stunden
Gelegenheit, jede Frage an die Zeugen zu einem Plädoyer auszu¬
bauen. Am letzten und entscheidenden Tag kam nur die Verteidi¬
gung mit einem 6-stündigen Plädoyer zu Wort.
262
2. Der Vorsitzende Richter Colomb versucht durch Verbreitung fol¬
gender Unwahrheiten das Gericht und die Jury zu beeinflussen:
Er kolportierte allen Anwesenden, u.a. auch der französischen Rechts¬
anwältin Frau Eva Sterzing, gegen Hamer laufe ein Strafverfahren
in Lille, weil er eine Anwältin aus Lille nach der Neuen Medizin falsch
behandelt habe und sie dann erblindet sei.
Dies stimmt nicht. Dr. Hamer war lediglich als Zeuge geladen, ver¬
mutlich in einem Prozeß gegen einen Neurochirurgen, der die
Sehrinde der Patientin exstirpiert hat.
Präsident Colomb fügte hinzu: Die „Neue Medizin” Dr. Hamers sei
natürlich Unsinn. Vier Mal tauchten Kriminalbeamte aus Lille auf,
und gaben vor, Dr. Hamer für eine Zeugenaussage (!) verhaften zu
wollen, obwohl der Termin für eine Zeugenaussage längst feststand.
Die Familie Hamer sieht hierin eine massive Manipulation und
Einflußnahme auf das Gericht.
3. Betreffend der medizinischen und ballistischen Gutachten haben
die vom Gericht bestellten amtlichen Gutachter, Prof. Schmidt und
Prof. Ceccaldi eindeutig begutachtet.
Die Cour de Cassation hatte ausdrücklich verboten, daß weitere pri¬
vate Parteigutachten angefertigt werden dürften, zum Zwecke der
Vernebelung und Verwirrung der Tatbestände.
Trotzdem wurden diese mit viel Geld eingeholten und verbotenen
„Gutachten” vom Gerichtspräsidenten gegen den ausdrücklichen
Einspruch der partie civile zugelassen.
4. Wichtige Schlüsselzeugen, die z.T. auf eigene Rechnung zum Pro¬
zess gekommen waren, wurden von Präsident Colomb nicht zur
Aussage zugelassen!
5. Weitere Verdachtsmomente ergeben sich aus folgenden selt¬
samen Vorgängen während des Prozesses:
a) Streik des Gefängnispersonals, der die Prozessverschleppung
übers Wochenende ermöglichte.
b) „Verunfallung” des beisitzenden Richters.
c) Auswechslung eines Geschworenen.
d) Dringender Verdacht, dass die Lebensläufe der Geschworenen
schon vor der Verhandlung durch „Helfer” unter die Lupe genom¬
men worden waren, so dass eine gezielte Auswahl durch Maitre Lom¬
bard, der eine Geschworenenliste besaß, auf der die abzulehnen¬
den Geschworenen schon markiert waren, möglich wurde. Der Ver¬
dacht liegt nahe, dass Sinn und Zweck der Prozessverzögerung darin
bestand, die verbliebenen Geschworenen übers Wochenende zu
manipulieren.
e) Am letzten Tag, vor dem Plädoyer von Maitre Lombard wurden
zwei der Familie Hamer nahestehenden Personen, u.a. Maitre
Sterzing unfreiwillige Zeugen eines sehr seltsamen Telefonates:
263
In einer Nische am Abgang der Wendeltreppe in den Gerichtser-
frischungsraum und nach draußen hörten sie eine Dame aus dem
Freundeskreis des Prinzen folgendes sagen, über einen Vogel:
„Wir haben dem Papagei 7 Federn ausgezogen".
Dieser Ausdruck bedeutet, wie eingeweihten Kreisen bekannt sein
dürfte, dass man sich 7 der 12 Mitglieder des Schwurgerichtes si¬
cher sei, also aus der Eule, gemeinhin Symbol der Justiz (in diesem
Fall Papagei, der alles nachspricht, was man ihm sagt), 7 Federn
gesichert hat.
Die Familie Hamer war von Anfang an der Überzeugung, dass es
Recht nur für die Reichen und Mächtigen gibt. Die Familie Hamer
steht für das Volk, das seine Rechte nur auf dem Papier hat, im
Ernstfall aber mit einer Justizkomödie abgespeist wird.
Was muss überhaupt noch passieren, bis ein Prinz bestraft wer¬
den kann? Der ungesühnte Tod von DIRK ist nicht nur eine Schmach
für die französische Justiz, sondern der Name DIRK steht in Zu¬
kunft auch als Symbol für alle Rechtlosen und Unterdrückten!"
gez. Dr. Ryke Geerd Hamer, Bernd Hamer
Nach dem Schauprozess, Ende November 1991 in Paris, fand
am 07.12.1991, dem Todestag (1978) meines Sohnes Dirk, die
„Bartholomäusnacht gegen die Neue Medizin" in Frankreich statt,
wo 1000 Ärzte (wie berichtet), die damals die Neue Medizin bereits
praktizierten, am gleichen Tag auf ihre jeweiligen Ärztekammern
bestellt wurden und abschwören mussten, sonst hätten sie ihre Ap¬
probation verloren.
264
Überprüfung in Gelsenkirchen - 1992
Dass eine Verifizierung der Neuen Medizin durch Reproduzierung an
den nächstbesten Patientenfällen möglich ist, zeigte u.a. Herr Prof.
Stemmann, Leiter der Städt. Kinderklinik in Gelsenkirchen, am 23./
24. Mai 1992 anhand von 24 Fällen in Gelsenkirchen.
Er untersuchte im Auftrag von Dekan Prof. Dr. Pfitzer, Med. Fa¬
kultät der Universität Düsseldorf, gemeinsam mit Frau Dr. Elke
Mühlpfort, Amtsärztin, 24 Patienten, von denen jeder neben Krebs
und Leukämie auch noch vier bis fünf weitere sog. Erkrankungen,
wie Multiple Sklerose (MS), Diabetes, Allergie, Epilepsie, Tuberku¬
lose, Sarkom etc. hatte.
In dieser Kinderlinik in Gelsenkirchen fand die Überprüfung statt.
Das Ergebnis der Überprüfung wurde dem Dekan Prof. Pfitzer
mitgeteilt: ..."Wir fanden ausnahmslos bei allen 24 Fällen, bei de¬
nen meist mehrere Erkrankungen bestanden, dass die biologischen
Gesetzmäßigkeiten der Neuen Medizin jeweils für jede Teilerkrankung
exakt erfüllt waren und zwar auf allen 3 Ebenen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass nach der strengen wissenschaftlichen
Überprüfung auf Reproduzierbarkeit die Gesetzmäßigkeiten der
Neuen Medizin richtig sind, muß nunmehr als sehr hoch angesetzt
werden."
Es erfolgte keine Reaktion seitens der Universität Düsseldorf.
Im Jahre 1993 wird Prof. Dr. Stemmann aufgefordert, nicht mehr
psychisch zu arbeiten. Er bekommt für seine Abteilung einen Kinder¬
psychiater zugeteilt.
(Bedauerlicherweise wird Prof. Stemmann einige Jahre später noch
eine unrühmliche Rolle spielen).
265
1 Eingegangen :
2 6. JUNI 1392
Dekan«! der Medizinischen *
Fakultät
Städtische
Kinderklinik
Gelsenkirchen
« K»r»o«r(r.*»ni« strafte ' 42 4fc$C >isenk ä ron*0' Buer
Herrn Dekan
Prof. Dr. D. P. Pfixzer
Medizinische Fakultät der
Universität Düsseldorf
Universität&straße 1
Westerholter Strafe 142
Geisenkirctien-Buer
Telefon (0209) Zentrale 369-1
Durchwahl. 369- 22jb
Fernscnreiber 0824788
Auskunft erteilt Zimmer
Aooo Düsseldorf
Prof. Dr. Steinmann
Ihr Schreiben vom
Gelsenklrchen-Buer, 24. ob. 1992
Sehr geehrter Herr Dekan,
Ihrem Vorschlag, daß ich als Mitglied der Medizinischen Fakultät in einer Ärztekon¬
ferenz 2o Falle daraufhin untersuchen soll, ob sie nach den biologischen Gesetzmäßig¬
keiten der "Neuen Medizin” des Dr. Ryke Geerd Hamer reproduzierbar sind, habe ich
entsprochen. Vereinbarungsgemäß sollte ich Ihnen und der Fakultät darüber berichten:
Am 23. und 24. Mai 1992 hat unter meiner Leitung eine Konferenz in der Städtischen
Kinderklinik Gelsenkirchen an 24 Fällen nach den Regeln der"Neuen Medizin” stattge¬
funden, und es wurde eingehend untersucht, ob die von Dr, med. Ryke Geerd Hamer ent¬
deckten und definierten 4 biologischen Gesetzmäßigkeiten der "Neuen Medizin” in jedem
Falle zutreffend waren. Durchschnittlich hatte jeder Fall 4 bis 5 Erkrankungen.
Wie Sie ja wissen, lauten die 4 biologischen Gesetzmäßigkeiten der "Neuen Medizin’:
1. Die EISERNE REGEL DES KREBS mit ihren 3 Kriterien
2. Das Gesetz der Zweiphaalgkeit der Erkrankungen - bei Lösung des Konfliktes
3. Das o&togenetische System der Krebs- und Krehsäquivalenterkrunkungen
4. Das ontögenetisch bedingte System der Mikroben
Die 24 Fälle erstreckten sich auf folgende Erkrankungen: *
Krebs, Leukämie, Psychose, Multiple Sklerose, Diabetes, Allergie, Epilepsie, Hirntumor
Infektionskrankheit, Tuberkulose, Sarkom.
Wir fanden ausnahmslos bei allen 24 Fällen, bei denen, wie gesagt, meist mehrere Er¬
krankungen bestanden, daß die biologischen Gesetzmäßigkeiten der "Neuen Medizin" 1 - 3
jeweils für jede Teilerkrankung exakt erfüllt waren und zwar auf allen 3 Ebenen, der
Psyche, dem Gehirn und den Organen, und das für jede einzelne Phase synchron. Die
4. Gesetzmäßigkeit, das autogenetisch bedingte System der Mikroben, konnte nicht aus¬
reichend überprüft werden, da die dazu nötigen Unterlagen, wie Erregernachweise u. a.,
in nicht ausreichender Zahl Vorlagen.
Knoten n*r Stadt«.**!«» Konto Nr 1 O 1 ÖÜC tfT4 Sfadt-SDarkasais Ceu*nuferen {Bl2 4205000h ynd bei a l«n Bankert in Ge^sfnkirdien
Post'3'roKanra «fii Po*tg. reimt Dö'tmynd IB|.Z 4-i‘;iD046i
266
- 2 -
In den nächsten Tagen geht Ihnen die darüber ausgefertigte ausführliche Dokumentation
samt detailliertem Prüfungsbericht von mir gesondert zu.
Die Wahrscheinlichkeit, daß nach der strengen wissenschaftlichen Überprüfung auf Re¬
produzierbarkeit die Gesetzmäßigkeiten der M Neuen Medizin 1 * (1-3) richtig
sind, muß nunmehr als sehr hoch angesetzt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. E. A. Stemmann
Leitender Arzt
Kinderarztin
Schulärztin
°ro! Df rr.ed £rns(-Ai»gusi Sinmmann
Arzt tOr Kinde'h •'»du
SUot Kl/ Cork»»/ »• V C/W *7*
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Unter den damaligen Patienten in Gelsenkirchen befand sich auch
ein Geistlicher, ein Pater, der längere Zeit in Rom im Vatikan gear¬
beitet hatte.
Er schrieb am 29. Juli 1992 an Papst Johannes Paul II. folgenden
Brief (hier auszugsweise):
..."Bei Dr. Hamer handelt es sich um einen Arzt und Wissenschaft¬
ler, der durch seine Entdeckung der 4 Gesetzmäßigkeiten nach Aus¬
sagen von Prof. Dr. Stemmann in der Medizin eine außergewöhnli¬
che Stellung einnimmt.
Ich selbst habe wegen einer schweren Erkrankung mit Herrn Dr.
Hamer Kontakt aufgenommen und habe die positiven Auswirkun¬
gen seiner Entdeckung am eigenen Leib zu spüren bekommen.
Diese Erfahrung möchte ich nicht für mich behalten.
Deshalb schreibe ich Ihnen, weil ich davon überzeugt bin, dass Dr.
Hamer Ihnen helfen kann, wenn Sie es wünschen.
Er selbst weiß um diesen Brief und hat mir seine Bereitschaft zu
helfen bekundet.
Ihre Heiligkeit, ich möchte mich Ihnen nicht aufdrängen, wenn ich
Ihnen Dr. Hamer empfehle. Es gäbe noch so vieles über ihn und
seine Entdeckung zu sagen.
Ich möchte es hierbei bewenden lassen..."
267
Prof. Stemmann,
der in Gelsenkirchen
die Überprüfung durchgeführt hat
Das folgende Zitat stammt aus der Zeitschrift „Nouvelle Medecine"
(Januar 1992) aus Frankreich, die zufällig den gleichen Namen trägt
nämlich „NEUE MEDIZIN".
«II est grand temps que les travaux du Dr. Hamer soient enfin connus
et reconnus car il y va de la sante et de la vie de centaines de
milliers de malades. II est grand temps aussi que les medecins de
haut niveau sortent de leurs pantoufles et, au lieu d'occulter des
travaux qui meritent le prix Nobel - soit par paresse intellectuelle,
soit par manque de courage, soit par betise ou jalousie - les
examinent serieusement et en toute honnetete. »
Übersetzung:
„Es wird höchste Zeit, dass die Arbeiten Dr. Hamers endlich bekannt
und anerkannt werden, denn es geht um das Leben hunderttausender
Kranker. Es wird ebenfalls höchste Zeit, dass die Ärzte höheren Ni¬
veaus aus ihren Pantoffeln steigen und - statt Arbeiten, die den
Nobelpreis verdienen, zu verunglimpfen, sei es aus intellektueller
Faulheit, sei es aus Mangel an Mut, sei es Dummheit oder Neid, -
diese Arbeiten gewissenhaft und ehrlich untersuchen."
Dr. Druault-Toufesco (Tours)
Anden interne des Höpitaux de Paris,
ancien chef de clinique des Quinze-Vingt,
ancien chef de clinique de la Faculte de medecine de Paris
268
Hessisches Landesprüfungsamt für Heilberufe
Hier hat sich am 29. September 1992 folgendes abgespielt, was
in einer Niederschrift vom 06.11.1992 nachträglich dokumentiert
wurde.
Abschrift
Bad Godesberg, den 6.11.92
Eidesstattliche Erklärung
Die beiden Unterzeichneten
Professor Dr. phil. Hanno Beck
ehern. Professor für Geschichte der Naturwissenschaften
der Universität Bonn, und Teilnehmer an der Konferenz am 29. Sept.
1992 im hess. Landesprüfungsamt für Heilberufe in Frankfurt/Main
und
Dr. med. Ryke Geerd Hamer
ehemals Facharzt für Innere Medizin, Dipl, theol., seit April 1986
vom Reg. Präsidenten in Koblenz bestraft mit Berufsverbot und
Existenzvernichtung mit „sofortiger Vollziehung"
wegen
— „Nichtabschwörens der EISERNEN REGEL DES KREBS" und
— „Sich nicht Bekehrens zur Schulmedizin „ und
— „mangelnder Einsichtsfähigkeit in die notwendige Krebsbe¬
handlung" (OVG Koblenz) und
— „mangelnder Steuerungsfähigkeit, zurück zur Schulmedizin
steuern zu können" und
— „mangelnder Bereitschaft, sich psychiatrisieren zu lassen"
(OVG Koblenz) (v.s. Gegnern)
erklären an Eides statt:
In der Konferenz am 29. September 1992 im Hessischen Landes¬
prüfungsamt für Heilberufe in Frankfurt/Main, Adickesallee 36, an
der unter Vorsitz von Herrn Oberamtsrat Ganse, dem Leiter des
Amtes, folgende Personen teilgenommen haben:
Herr Oberamtsrat Ganse, Vorsitzender
Herr Dr: Högenauer, FA f. Neurologie und Psychiatrie,
Obermedizinaldirektor und oberster Gesundheitsbeamter des Lan¬
des Hessen,
Frau Dr. Elke Mühlpfordt, FÄ f. Pädiatrie u. Schulärztin in Nürnberg,
Frau Roswitha Eggert, RA und Notarin, Frankfurt,
Herr Professor Dr. E.A. Stemmann, FA f. Pädiatrie,
Direktor der Kinderklinik Gelsenkirchen,
Herr Prof. Dr. Beck, em. Prof. f. Gesch. der Naturwissenschaften,
Herr Dr. Ryke Geerd Hamer, ehern. FA für Innere Medizin, Köln
hat folgender Vorgang stattgefunden:
269
Herr Dr. Hamer konfrontierte Herrn Dr. Högenauer, den obersten
Medizinalbeamten des Landes Hessen, mit der Tatsache, daß nun¬
mehr ja wohl die NEUE MEDIZIN nach der eindeutigen Aussage des
anwesenden Herrn Professor Dr. Stemmann als reproduzierbar rich¬
tig angesehen werden müsse, was auch von Herrn Dr. Högenauer
nicht mehr bestritten wurde.
Außerdem hatte Herr Professor Dr. Stemmann ausdrücklich bestä¬
tigt, daß man die NEUE MEDIZIN selbstverständlich auch schon vor
11 Jahren in der gleichen Weise hätte überprüfen können.
Herr Dr. Högenauer wurde weiters damit konfrontiert, daß sich im
Besitz von Dr. Hamer ca. 100 mit dem Vermerk „Vertraulich" ge¬
stempelte „Hintergrundsbriefe" von höchsten Behörden, Richtern,
Staatsanwälten, Rektoren, Dekanen, Professoren, Ärztekammer¬
präsidenten, Zeitungs- und Fernsehfürsten befinden, in denen
unmißverständlich klar geschrieben stehe, man müsse um jeden
Preis eine öffentliche Überprüfung der NEUEN MEDIZIN verhindern
wegen der sonst zu erwartenden wissenschaftlich-medizinischen
Folgen.
Einige dieser Briefe legte Herr Dr. Hamer in der Konferenz vor.
Herr Dr. Hamer fragte nun Herrn Dr. Högenauer sehr eindringlich,
ob bei dieser Sachlage der offensichtliche und vorsätzlich gezielte
Boykott der Erkenntnisse der NEUEN MEDIZIN über 11 Jahre
rechtens gewesen sei oder vorsätzliches Unrecht.
Herr Dr. Högenauer wollte dieser Frage immer wieder ausweichen.
Herr Dr. Hamer beharrte aber darauf, daß Herr Dr. Högenauer diese
Frage als oberster Medizinalbeamter Hessens beantworten müsse.
Etwa 15 mal im Verlauf einer Stunde stellte Herr Dr. Hamer immer
wieder die gleiche Frage und beharrte auf einer Antwort.
Herr Dr. Högenauer begann immer mehr zu schwitzen, war schließlich
„wie aus dem Wasser gezogen", so daß schon ein psycho-physi-
scher Kollaps befürchtet werden mußte.
Endlich konnte er nicht länger standhalten und antwortete wörtlich:
„Ja, es war Unrecht!"
Fast unmittelbar danach brach Herr Oberamtsrat Ganse die Kon¬
ferenz ab.
Dieser Vorgang wird von den Unterzeichneten nach bestem Wissen
an Eides statt bezeugt.
Bad Godesberg, den 6. November 1992
Professor Dr. phil. Hanno Beck
Dr. med. Ryke Geerd Hamer
270
Ein mutiger Amtsarzt - 1993
Dr. Willibald Stangl, Amtsarzt und Obmann der Wissenschaftlichen
Gesellschaft der Amtsärzte Niederösterreichs, war wegen
Nichtbeachtens der EISERNEN REGEL DES KREBS" von einem Pati¬
enten angeklagt worden. Er wurde zwar freigesprochen, studierte
aber daraufhin die vorhandene Literatur und setzte sich dann als
Beobachter ins Zentrum für Neue Medizin in Burgau.
Dort prüfte er zunächst 130 Fälle nach, und untersuchte später
auch persönlich 120 Fälle. Er musste feststellen, dass die Neue
Medizin in jedem Fall gestimmt hat.
Dr. Stangl setzte sich daraufhin sehr für die Neue Medizin ein
und schrieb am 08.02.1993 einen Brief an den Dekan der Univer¬
sität Tübingen.... „ Bei all meiner kritischen Einstellung gegenüber
dieser neuen Medizin erstaunte mich die exakte Regelmäßigkeit in
jedem der Fälle. Noch bemerkenswerter war für mich, dass die Pa¬
tienten, die mit infauster (tödlicher) Prognose dorthin gekommen
waren, gesundeten. Ich selbst untersuchte nun im Rahmen meiner
privat - sowie schul- und amtsärztlichen Tätigkeit etwa 120 Perso¬
nen... und muss nun zugeben, dass die Sache auch in jedem Fall
seine Richtigkeit hatte... Als Vorsitzender unserer wissenschaftli¬
chen Gesellschaft ersuche ich sie, sehr geehrter Herr Dekan, der
Sache von der Universität aus nachzugehen und die „Eiserne Regel
des Krebs" überprüfen zu lassen."
Doch das sollte er bitter büßen. Er wurde gezwungen - obgleich
nach wie vor felsenfest von der Richtigkeit und Schlüssigkeit seiner
Ergebnisse und der gesamten Neuen Medizin überzeugt - ein Re¬
vers zu unterschreiben, in dem er seine Forderung nach einer öf¬
fentlichen wissenschaftlichen Überprüfung der Neuen Medizin nach
naturwissenschaftlichen Regeln der Reproduzierbarkeit zurückzieht,
andernfalls man ihm sein Amt entziehen würde.
Dr. Stangl zog den Brief zurück. Es wurde ihm, wie er ausdrück¬
lich versichert hat, kein einziges Gegenargument präsentiert, son¬
dern unmissverständlich gesagt, er solle zur Kenntnis nehmen, dass
die Neue Medizin auf gar keinen Fall und unter gar keinen Umstän¬
den öffentlich und wissenschaftlich überprüft werden dürfe.
Daraufhin schickten eine Reihe von Patienten Briefe an den
österreichischen Bundeskanzler, doch sie erhielten keine Antwort.
Schließlich versprach Bundespräsident Klestil für eine Überprüfung
zu sorgen. Doch es geschah nichts.
Nicht bekannt wurde, dass ein über 2 Monate währender Dauer¬
terror gegen Dr. Stangl und seine Familie verhängt worden war.
Er wurde z.B. im „zwei-Minuten-Takt" am Telefon angeflegelt. Dabei
wurden auch Morddrohungen gegen seine Kinder ausgesprochen.
271
Dann wurde er Anfang April vor eine Konferenz aller Vorsitzen¬
den der Sanitätsräte aller Länder Österreichs geladen.
Er sagte: „ Sie fielen über mich her wie die Wölfe und zerfleischten
michr
Dr. Willibald Stangl
erkrankte nach dem und durch
diesen ganzen Terror und zog
sich dann offiziell von der Neuen
Medizin zurück.
Es gibt aber noch ein weiteres Dokument, aus Burgau, daß Dr.
Stangl am 27. Januar 1993 bestätigt hat.
Der Text lautet:
Es wird bestätigt, daß bei Hr. .... allein auf Grund des Hirn CT und
Anamnese ohne daß der Pat. außer einem leichten Ziehen im
rechten Hoden über Beschwerden geklagt hätte, gezielt eine
Nekrose im re. Hoden gesucht und CT-mäßig gefunden bzw.
verifiziert worden ist. Entsprechend dem Hirn-CT ergibt sich
genau ein Mittelding zwischen Nekrose (= Aktrophase) und
Wiederauffüllung der Nekrose (Heilungsphase).
Dr. Stangl Wilibald, Amtsarzt, Tulln
Auch 1993 in Frankreich mussten - wie mehrfach erwähnt -
1000 Ärzte abschwören, die die Neue Medizin mit Erfolg prakti¬
zierten. Sie wurden 1993, am selben Tag, dem 13. Todestag mei¬
nes ermordeten Sohnes, überall im Land zu ihren jeweiligen Con¬
seil Medical (Ärztekammern) bestellt und gezwungen, sich schrift¬
lich zu verpflichten, keine Neue Medizin mehr zu praktizieren,
andernfalls würde man ihnen die Approbation aberkennen.
Ähnliches passierte auch in Deutschland, Österreich und Bel¬
gien. Hier wurden z.B. im September 1994 vier belgische Ärzte,
die bereits die Neue Medizin praktizierten, vor das Amtsgericht
gerufen, um sich wegen ihrer Arbeit im Sinne der Neuen Medizin
zu verantworten.
272
0)t.lVlIIlImId S-tayigl
oimtiafzt
r 2krUk\(uuwt*\anAuka/t 3-4JQ 'Zmi U h,
'TjuJJjx.. dxn. 8. Feber 19S3
Sehr geehrter Herr Dekan*
Aue zahlreichen gegebenen Anläseen möchte ich Ihnen folgenden Sachverhalt mitteilen
und Sie um Ihre Hilfe bitten.
Auch wir Amtaärzto werden bei dor Untersuchung von Personen immer wieder mit Diagnosen
und Behandlungsmethoden konfrontiert, die wir weder vom Medizinstudium her noch
von der Ausbildung zum amtsärztlichen Dienst kennen (Alternativmedizin in jeglicher
Variation)
In den vergangenen Jahren kam uns immer häufiger eine Behandlungsart unter, von der
weder ich noch meine Kollegen dos amtsärztlichen Dienstes jemals etwas gehört hatten,
nämlich die *' sogenannte EISERNE HEGEL OES XR£3SES ,f H3ch Herrn Dr. Ryke Gaerd Hamer.
Vielfach verlangen nun von une untersuchte Personen, daß wir bei der Abgabe von
amtsärztlichen Gutachten Erkenntnisse dieser 11 Neuen Medizin" berücksichtigen müßten'
war alle und aucA^Öeigerten uns solches zu tun und dies endete damit, daß ich vom
Anwalt eines FUhrarechoinwerbers vor Gericht zitiert wurde mit der Begründung mein
Gutachten sei unvollständig und daher falsch.
Nach einem stundenlangen Prozeß wurde ich schließlich frei gesprochen.
De weder ich und ebenaowonig meine Kollegen in aller Zukunft'" *_ das geringste
Interesse an derlei Konfrontationen haben, orhielt ich als Obmann der Wissenschaft¬
lichen Gesellschaft der Amtsärzte Niederösterreichs den Auftrag, diesen Erkenntnissen
nachzugehen und ich studiert« die vorhandene Literatur. Schließlich setzte ich mich
tagelang als Beobachter in dae Zentrum für Neue Medizin in Su rqau/Qststmk. Rund 1}0
Patienten konnte ich sehen und auch in deren Krankengeschichten Einsicht nehmen.
Auch vareuchto ich die bai der Anamnese brw. Exploration erhobenan Leiden in den
vorgelögten Computertomogrammen nachzuvollziehen. Bei all meiner kritischen Ein¬
stellung gegenüber dieser neuen Medizin erstaunte mich die exakte Regelmäßig¬
keit in j«d © rn der Fälle. Noch bemerkenswerter war für mich, daß die Patienten,
die mit infaueter Prognooo dorthin gekommen waren, gesundeten.
Ich selbst untersuchte nun im Rehmen meiner privat-sowie schul-uno amtsärztlichen
Tätigkeit etwa 720 Personen, verlange da 2 u ein cerbrales Computertomogramm und muß
nun zugeben, daß die Sache auch in jedsen Fall seine Richtigkeit hatte.
273
- 2 -
Worum ich Ihnen dies mitteile? Es kann nicht Aufgabe des amtsärztlichen Dienstes sein
diea« ErkanritniBaa lege artis zu überprüfen * ’ Sofern ni* Rh«r ihr* Rieht 19k« it habor-
würden wich für viel© Bereich© im öffentlichen Geeundheltodionot komplatt konträre
medizinisch© Aspokte ergeben und bereue resultierten tiefgreifende Seeetzssnovellierungen
So z.B. könnte man keinem Epileptiker mehr seine Lenkarberechtigung vorenthalten,
die Nachsorge der TBC-Kranken müßte auf eine ganz andere Basis gestellt werden, tu
KutterechutJrgeeetz müßten weitare und wesentliche Passagen zum Schutze aas fotus em-
gefügt werden. Bei der Beurteilung von Behinderten fPflegegoldzuerkennungJ sowie
von Kindern (doppelte Kinderbeihilfe nach dem FemilienlBstenausgleichsg«*« t7 1 und
krankheitabedingter frühzeitiger Berentung müßten Korrekturen und neue MaßStäbe ange¬
legt werden was volkewlrtachaftlich von großer Bedeutung wäre. Auch das ßazillenaus-
scheidergeeetz könnte nahezu gestrichen und durch verbesserte Hygienevorschriften
Ire lebenecnitte Verarbeitendem Bereich ersetzt werden, eo ließe srich noch weit mehr
anführen.
Oie Amtafirzte Niöderüaterreiche, die eich in einer Wissenschaft liehen Gesellschaft
vereinigt hoben müssen ©ich zwangsläufig mit dieaan Erkenntnissen auealnanoer setzen,
da einerseits der Druck aua der Bevölkerung immer großer wird und der terichtssaa1
sicher nicht das geeignete Forum für Auseinandersetzungen sein kann, anaerersejfcs
werden wir auch nicht dön Vorwurf »angelnder Flexibilität hinnahmon. Al© Vorsitzender
unserer ViBsanschaftlichon Gesellschaft ersuche ich Sie daher sehr geehrter Herr
Dekan der Sache von der Universität aus nachzugehen una die Eiserne Regel ries Krebses
und äquivalenter Erkrankungen überprüfen zu lassen.
Ich oeho Ihrer Antwort dankbar antgogon und wardc diese auch über den Dach verband
HU»»* Amtwär^t «• fjot erreich« »ll»rv koll»g*n bun<f*owoit aiukomm*n lotjoon.
274
Die geplatzte Zwangspsychiatrisierung - 1993
Eine der übelsten Methoden irgendwelche Gegner auszuschalten,
war und ist die Zwangspsychiatrisierung, wie man das noch aus
Stalins Zeiten kennt. Dabei wird das Opfer zu einer psychiatrischen
Untersuchung geladen, wo dann ein Psychologe bescheinigt, dass
er verrückt ist.
Erscheint das Opfer aber nicht, dann bestellt man den „Gutach¬
ter” einfach in irgendeine Gerichtsverhandlung, wo man ja als An¬
geklagter erscheinen muss. Und aus dem was dort gesprochen wird,
bastelt sich dann der Psychologe gegebenenfalls ein Gutachten zu¬
sammen. Schweigt das Opfer, dann ist auch dies meist zu seinem
Nachteil. Also, egal was das Opfer auch macht, es wird immer ge¬
gen ihn verwandt. So kann man mit dieser Methode Gegner oder
vermeintliche Gegner unauffällig ausschalten. Sie verschwinden dann
oft für den Rest ihres Lebens in der Psychiatrie, ohne dass die Öf¬
fentlichkeit groß davon erfährt - es sei denn, man will es so, weil
man eine bestimmte Absicht damit verfolgt. Es ist sicher die be¬
quemste Art einen Gegner loszuwerden, indem man ihn einfach für
verrückt erklärt, wie man das bei mir ja auch schon x-mal versucht
hat, damit wäre dann der böse Hamer „aus dem Verkehr gezogen”
und die Angelegenheit „Neue Medizin” auch endlich vom Tisch, so
denkt man. Allerdings wurde die Methode meines Wissens bisher
nie in einem Wissenschaftsstreit verwendet.
Damals in der Revisionsverhandlung im Gipsschienenprozess
hatte der Richter den allerschlimmsten, bzw. gefürchtetsten Psych¬
iater von Nordrhein-Westfalen in den Gerichtssaal bestellt. Meine
Psychiatrisierung war quasi sicher.
Glücklicherweise bekam ich früh am Morgen das Fax von Dr. Stangl
vom 8.2.93. Ich machte flugs Kopien und ging damit „bewaffnet” in
den Gerichtssaal. Dort saß der Psychiater, Prof. Dr. Dr. Bresser, bereits
aktionsbereit im Saal des Landgerichts. Ich gab ihm das Schreiben
mit den Worten: „Bitte, lesen Sie es, Herr Professor!”
Ebenso den 3 Richtern. Sie lasen.
Dann eröffnete der Vorsitzende die Verhandlung.
Da stand Prof. Bresser auf und sagte wörtlich:
„Herr Vorsitzender; wir haben ja gestern nachmittag miteinander
telefoniert und sie baten mich, den Angeklagten nach Paragraph...
für verrückt zu erklären. Aber das kann ich nicht. Dann müßte ich ja
den Amtsarzt Stangl auch gleich für verrückt erklären. Im Gegen¬
teil, ich empfinde das Konzept des Angeklagten durchaus als ver¬
nünftig. Es widerstrebt mir auch, einen Menschen, nur weil er was
Neues entdeckt hat, was anderen nicht gefällt, für verrückt zu er¬
klären. Es tut mir leid, ich kann das nicht!"
275
Der Richter, sichtlich enttäuscht, zischte ihm wütend ins Ge¬
sicht: „Dann eben nicht!"
Prof. Dr. Dr. Bresser wurde aus dem Gerichtssaal entlassen, und
ich - ohne Zwangspsychiatrisierung - zu 4 Monaten auf Bewährung
wegen Verschenkens einer Gipsschiene verurteilt. So konnte der
Gutachter Prof. Dr. Dr. Bresser nicht anders gutachten als:
„Für eine krankhafte seelische Störung sind keinerlei Anhaltspunkte
ersichtlich ." (Urteil LG Köln vom 12.2.93, Mo 105-99/92)
Die Presse berichtete in bekannter Weise, jedoch die Wahrheit
wurde wie üblich totgeschwiegen.
Kurze Zeit später wollte mein Anwalt die Aussagen von Prof.
Bresser, die der Richter nicht ins Gerichtsprotokoll aufgenommen
hatte, von Prof. Bresser bestätigt bekommen. Vergebens - Prof.
Bresser war bereits verstorben (oder gestorben worden - wegen
„ Logen-Ungehorsam"?)
Ich habe mir früher nie vorstellen können, dass es möglich sein
könnte, die gesamte Presse, Medien so präzise zu korrumpieren,
dass eine Sache, die für alle Menschen dieser Welt von so lebens¬
wichtiger Bedeutung ist, einfach totgeschwiegen wird.
Deshalb möchte ich an dieser Stelle grundsätzlich noch einmal
betonen, dass es hier ja eigentlich gar nicht um meine Person geht,
sondern dass sich um und an meine(r) Person Dinge kulminieren,
die uns alle angehen.
Seit 1981 verweigert man mit fadenscheinigen Argumenten die
Überprüfung der Germanischen Neuen Medizin, die sich durch klar
definierte Biologische Naturgesetze selbst hervorragend nachprüf¬
bar macht und zwar mit einem Minimum an Aufwand.
Jeder Leser wird sich leicht vorstellen können, daß, wenn alle
staatlichen und zumal alle justitialen Stellen beim Verbrechen der
Erkenntnisunterdrückung mitspielen, man dann die Überprüfung der
Germanischen Neuen Medizin auch „vermeiden" kann. Um so leich¬
ter wenn es gelingt, den Entdecker amtlich für verrückt zu erklären.
276
Tübinger Syndrom (3) - 1994
Am 3. Januar 1994 passierte etwas, was hoffen ließ, dass sich
endlich etwas bewegen würde: Es wurde ein Urteil gegen die Uni¬
versität Tübingen vollstreckt, endlich das Habilitationsverfahren zum
Abschluss zu bringen, wozu die Universität bereits seit 1986 verur¬
teilt worden war.
Doch es passierte nichts, denn die Universität ließ den Vollstrek-
kungstermin Ende Mai verstreichen. Sie jammerte, die Habilitati¬
onsschrift wäre zu alt und verjährt, und der Grund, warum sie 8
Jahre lang nichts gemacht habe sei der, dass sie von mir keine
Kurzfassung der Habilitationsleistung auf dem neusten Stand er¬
halten hätte. Es sei schließlich keinem Professor zuzumuten mein
750 Seiten starkes Buch durchzulesen (Vermächtnis einer Neuen
Medizin). Allerdings hielt ich das für einen vorgeschobenen Grund.
Dokumente Neue Medi/in
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NEUEN MEDIZIN
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Habilitationsverfahren
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Kttln
Dennoch bekam die Universität 1994
eine Kurzfassung der Habilitation -
auf dem neuesten Stand. Daraufhin
wurden zwei Gutachter bestimmt, von
denen aber einer nach acht Wochen
wegen angeblicher Arbeitsüberlastung
sein Amt niederlegte.
Am 10. Juni 1994 Unterzeichnete der
Dekan der medizinischen Fakultät dann
gar ein Protokoll zusammen mit der
Justitiarin der Universität Tübingen,
das folgende Anfangspassage enthält:
...„Der Dekan erklärte allerdings, dass es nicht in der Habilitations¬
ordnung vorgesehen sei, noch Aufgabe der Fakultät sei, die in der
Habilitationsschrift angegebenen Sachverhalte experimentell zu
verifizieren oder falsifizieren."
Das ist nicht nur ein Armutszeugnis - das ist ein Skandal, denn
das bedeutet im Klartext, dass praktisch jeder mit gefälschten Schrif¬
ten habilitieren, also Professor werden darf, weil die Universität es
nicht als ihre Aufgabe ansieht, ein solch wichtiges Papier zu über¬
prüfen. Da muss sich doch jeder fragen: Auf welcher Basis,
bitteschön, werden dann in Deutschland Habilitationen und Profes¬
suren vergeben?
Im Oktober war mir dann zu Ohren gekommen, dass die Gut¬
achten über meine Arbeit an zwei Chemo-Onkologen und einen Be¬
strahlungs-Onkologen vergeben worden seien, und diese Gutach¬
ten wären jetzt fertig.
277
Also bin ich am 31.10.1994 persönlich auf dem Med. Dekanat in
Tübingen vorstellig geworden.
Und obwohl mir vom Rechtsamt der Universität Akteneinsicht zu¬
gesichert worden war, tobte die Sekretärin vor Ort: „Nein, der De¬
kan sei nicht da, er habe ausdrücklich verboten mir Akteneinsicht
zu gewähren ...”
Ich setzte mich jedoch ganz ruhig in das Dekanat, beharrte auf
die mir rechtlich zugesicherte Akteneinsicht und sagte der Sekretä¬
rin, dass ich nicht eher wegginge, bis man mir dieses Recht gewäh¬
re. Schließlich kam die Sekretärin meinem berechtigten Wunsch
nach, und ich schrieb in ihrer Gegenwart alle drei Gutachten der
Professoren handschriftlich ab. Jedoch konnte ich kaum glauben,
welche Abgründe sich unter dem Deckmantel der Wissenschaft auf¬
taten, die offensichtlich nur noch dafür gut ist, ein Verbrechen zu
decken, so dass jede Behörde, jedes Ministerium, jede Ärztekam¬
mer und jedes Gericht triumphieren können: „Die Neue Medizin ist
wissenschaftlich nicht bewiesen... Drei sehr bekannte Kapazitäten
haben sich mit ihr in Gutachten intensiv auseinandergesetzt und
die Neue Medizin als falsch befunden."
Wie aus den „Gutachten” zu ersehen, haben alle drei Gutachter
keine Zeile der so dringlich angeforderten Zusammenfassung der
Habilitation auf dem neuesten Stand gelesen, geschweige denn die
mit eingereichten ausführlichen Falldokumentationen!
Stattdessen wird auf dem Erkenntnisstand von vor 13 Jahren
kurz sein notdürftiges Geschäft verrichtet und dann zur Tagesord¬
nung übergegangen, als sei in den letzten Jahren nichts mehr pas¬
siert. Man bedenke auch, dass durch dieses Triumvirat Weichen ge¬
stellt wurden, so dass jede Behörde, jedes Ministerium, jede Ärzte¬
kammer und jedes Gericht über einen Menschen triumphieren kön¬
nen, der sich nach der Neuen Medizin behandeln lassen will oder
sich nur über sie informieren will - mit der Begründung:
„Die Neue Medizin ist wissenschaftlich nicht bewiesen, drei sehr
bekannte Kapazitäten ..."
Natürlich sollten diese „hochqualifizierten” Gutachten auch noch
für weitere zukünftige „Schweinereien" herhalten, wie sich noch
zeigen wird.
Nachfolgend Auszüge aus den drei sog. Gutachten:
Gutachter Prof. Seeber (Chemoonkologe)
... Zunächst muß zu dem gesamten Habilitationsvorgang bemerkt
werden, dass der Antragssteller keine wissenschaftliche Publikatio¬
nen in Peer-Review-Zeitschriften nachweist.
Die Behauptungen des Autors dürfen in einigen Punkten nicht un¬
widersprochen bleiben, da sie nicht nur wissenschaftlich unhaltbar,
sondern gesundheitspolitisch außerordentlich bedenklich sind.
278
Dazu gehören
1. Es gibt keine kanzerogenen Substanzen.
2. Die kanzerogene Wirkung von ionisierender Bestrahlung wird
bestritten.
3. Die Notwendigkeit einer operativen Primärtumortherapie wird
bestritten.
Mit diesen Behauptungen stellt der Autor eine Gefahr für die Ge¬
sundheit unserer Bevölkerung dar. Auch die Tatsache, dass der Au¬
tor den Zusammenhang des Zigarettenrauchens mit dem Auftreten
von Bronchial-Karzinomen bestreitet, zeigt wie weit er sich von der
Wirklichkeit entfernt hat...
Gutachter Prof. Bamberg (Bestrahlungsonkologe)
... Der Verfasser dieser vorgelegten Habilitationsschrift sieht in ei¬
nem psychischen Konflikt den entscheidenden Auslöser für die Krebs¬
entstehung und verlegt diesen als entscheidenden Mechanismus in
das ZNS. Er beschreibt seine Vorstellung wie sich bösartige Tumo¬
ren entwickeln, lässt aber jeden Beweis dafür vermissen. Der Einfluß
psychogener Störungen auf die Entstehung von Krebs ist nicht un¬
bekannt, lässt sich aber als entscheidende Ursache bisher nicht wis¬
senschaftlich bestätigen. Der Verfasser konstruiert seine Thesen
aufgrund von Krankheitsverläufen von Patienten, die weder durch
seine Untersuchungen noch durch andere wissenschaftliche Unter¬
suchungen erhärtet werden. Er bleibt auch Beweise schuldig für
seine Thesen und Behauptungen, dass Störungen im ZNS liegen
und die Zellen in der Peripherie falsche Codes erhalten. Nachweise
in der Literatur werden auch nicht angegeben, da ein Literatur¬
verzeichnis fehlt...
Gutachten Prof. Höffken (Chemoonkologe)
... Dieses beispielhaft dargestellte Krebsverständnis ist nicht ver¬
einbar mit dem derzeitigen Wissen über Mamma-Karzinome.
Danach sind Mamma-Karzinome biologisch sehr heterogen mit
Krankheits-verläufen von nur wenigen Wochen oder mehreren
Jahrzehnten. Es erscheint deshalb unwahrscheinlich, die vom Ver¬
fasser angewandten Techniken regelhaft anwenden zu können.
Ein weiterer wichtiger Kritikpunkt an der Arbeit des Verfassers
besteht darin, dass lediglich retrospektiv die Konfliktsituation für
die Krebserkrankung untersucht worden ist. Die Krebserkrankung
an sich ist selbstverständlich stark konfliktauslösend. Die nunmehr
über mehr als ein Jahrzehnt gehenden Forschungen hätten hin¬
reichend Gelegenheit bieten können, die Theorien, von denen
der Verfasser so uneingeschränkt überzeugt ist, prospektiv zu
belegen. Seine lange Aneinanderreihung von einzelnen Fall¬
beispielen ist wissenschaftlich jedoch nicht überzeugend...
279
Jetzt merkt wohl jeder, dass es sich nicht etwa um
Missverständ-nisse handelt, sondern um ein „ganz von oben"
systematisch orga-nisiertes und wissentlich gesteuertes Verbre¬
chen.
Hier noch einige Zitate:
Spiegel-Zitat aus dem Jahre 1990:
auch nach Jahrzehnten klinischer Anwendung und Therapie¬
forschung haben sich die Zellgifte (Zytostatika) in weiten Bereichen
der Krebsmedizin als Fehlschlag erwiesen."
In einer Grundsatzentscheidung (v. 23.6.93, Az IV ZR 135/92)
hat der BGH geurteilt:
„Da heute viele Krankheitsbehandlungen noch experimentellen Cha¬
rakter haben, kann es keinen Alleinanspruch der Schulmedizin ge¬
ben, sondern es muß im Interesse des Kranken jede Möglichkeit zur
Heilung genutzt werden."
RA Mendel schrieb später an das Bundesverfassungsgericht:
"Zuletzt veröffentlichte sogar das Nachrichtenmagazin f/ Der Spie¬
gel" im Juni 1997 die Ergebnisse jüngster Studien von Professor
Bailar; Universität Chicago. Die Sterblichkeit von etwa 95 % wurde
dort bestätigt; verbunden mit der weiteren Erklärung, dass die Mor¬
talität im Laufe der Jahrzehnte mit Behandlung Chemo und Bestrah¬
lung sogar noch zugenommen hat."
und
„Die Überlebenswahrscheinlichkeit geht gegen Null, dies ist das Er¬
gebnis u.a. bei Professor Abel, Biostatistiker und Mediziner an der
Universität Heidelberg, die auch das Spitzeninstitut der deutschen
Krebsorschung beherbergt. Professor Abel wird bestätigt von allen
Biostatistikern weltweit."
und
„All diese Forschungen waren vorweggenommen worden durch Fest¬
stellung im Deutschen Bundestag im Jahre 1979. Dort wurde bereits,
nachdem alle Forschungsergebnisse zugrunde gelegt wurden, im
Bundestag in öffentlicher Anhörung festgestellt, dass es kein Indiz
für irgendeine Effizienz schulmedizinischer Krebsbehandlung mit
Chemo und Bestrahlung gebe. Diese Ergebnisse sind noch heute
richtig, wie die Veröffentlichung von Professor Abel im Jahre 1995
und Professor Bailar im Jahre 1997 beweisen."
Abel, Ulrich: Die zytostatische Chemotherapie forgeschrittener
epithelialer Tumoren, Stuttgart, 1990
280
Celler Dokumentation - 1994
Zu dieser Zeit hatte die Universität Tübingen bereits schon nach
Gutachtern Ausschau gehalten, die in der Lage wären, die vorlie¬
gende Habilitationsarbeit über die Neue Medizin zu prüfen.
Ich hatte jedoch der Universität vorgeschlagen, Herrn Prof. Stem-
mann und Herrn Prof. Klippel zu wählen, da diese sich als einzige
schon vorher mit der Thematik auseinandergesetzt hätten und au¬
ßerdem sowohl willens, als auch fachlich in der Lage seien ein Gut¬
achten zu verfassen.
Daraufhin habe ich mit Herrn Prof. Klippel, Präsident der Deut¬
schen Onkologischen Gesellschaft und Präsident der Gesellschaft
für biologische Krebsabwehr, sowie Leiter der urologischen Abtei¬
lung des städtischen Krankenhauses in Celle, vereinbart, ähnlich
wie in Gelsenkirchen, eine Überprüfungskonferenz an urologischen
und nephrologischen Fällen durchzuführen.
Prof. Klippel hatte mich bereits schon 1993 wegen eines Patien¬
ten kontaktiert, der ihn um ein Gutachten gebeten hatte.
Der Patient war in der U-Bahn in eine Schlägerei verwickelt worden,
als er einem Fahrgast zur Hilfe eilen wollte und dann anschließend
gemeinsam mit dem ihm unbekannten Fahrgast verfolgt und brutal
zusammengeschlagen worden.
Dabei hatte er mehrere Konflikte, u.a. einen Verlustkonflikt um ei¬
nen anderen Menschen (den unbekannten Fahrgast), mit einem
Hodenkarzinom auf organischer Ebene, erlitten.
Prof. Klippel schrieb am 2.3.93 dem o.g. Patienten einen Brief:
Sehr geehrter Herr ....
Ich habe das Gutachten an einen kompetenten Kollegen, Herrn Dr.
Hamer, gegeben, der mir bereits am Telefon bestätigte, dass er
hier einen typischen Zusammenhang sieht. Wenn es Sie interes¬
siert , besorgen Sie sich sein Buch, wobei er auch über sein eigenes
Schicksal schreibt, das typischerweise dem Ihren ähnelt.
Um letztlich das Gutachten abschließen zu können, bittet er noch
um ein Computer-Tomogramm des Schädels (CCT). Bitte gehen Sie
zu Ihrem Hausarzt und lassen Sie sich die Überweisung für diese
Untersuchung geben, ggf. auch über Herrn Dr. Nieper.
Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen...
Für die Konferenz, die am 25.03.1994 in der Abteilung von Herrn
Prof. Klippel in Celle stattfinden sollte, wurden bereits alle Vorbe¬
reitungen getroffen, einschließlich der Planung einer Video¬
dokumentation.
Als am 25.03.1994 alle Teilnehmer sich pünktlich in der Klinik
in Celle eingefunden hatten, traf man auf verschlossene Türen.
281
Die Sekretärin von Prof. Klippel ließ ausrichten, man habe kurz¬
fristig per Fax absagen müssen, Herr Prof. Klippel sei in dringender
Angelegenheit kurzfristig abgereist.
Das Fax hatte mich aber nicht mehr erreicht, und die z.T. von weit
her angereisten Patienten, die sich bereit erklärt hatten, ihren Fall
vorzustellen, waren enttäuscht und geschockt.
Daraufhin haben alle Teilnehmer der so abgeblockten Über¬
prüfungskonferenz beschlossen, sich zusammenzusetzen, ihre Ge¬
schichte zu erzählen und über alles eine Videodokumentation zu
machen. Dies ist dann auch so geschehen.
Anschließend habe ich diese Dokumentation zusätzlich als „Celler
Dokumentation" in schriftlicher Form veröffentlicht.
Dass ein Patient auch an seiner Erkrankung sterben kann, liegt
nicht daran, dass sein Sonderprogramm nicht getaugt hätte, son¬
dern daran, dass der Patient zu lange oder immer wieder in Konflikt
war, also das Problem selbst, das ihn akut „auf dem falschen Fuß,,
erwischt hatte, nicht in den Griff bekam. Das war auch einer der
Gründe, warum ich mich entschlossen habe, diese Dokumentation
von Patientenfällen zu verfassen, die ja von Zahl und Zusammen¬
setzung völlig zufällig zustande gekommen ist. Ich hoffe, dass es
mir an diesen 8 Patientenfällen gelungen ist zu zeigen:
- warum die Sonderprogramme eingeschaltet werden, was wir bisher
Krankheiten nannten,
- wie der Verlauf jedes Sonderprogramms ist, und wie der Verlauf
von mehreren gleichzeitigen oder sukzessiven Sonderprogrammen
auf allen drei Ebenen ist,
- wie diese Sonderprogramme auf organischer Ebene mit den bisher
für die einzelnen Symptome gebrauchten Bezeichnungen zu über
setzen sind.
Und ich hoffe, dass es mir mit dieser
Dokumentation von vorwiegend
urologischen und nephrologischen Fällen
gelungen ist, darzulegen, dass z.B. die
Erkrankungen der Niere gar keine Ab¬
nutzungserscheinungen oder „Pannen"
der Natur waren, sondern „aktive biolo¬
gische Vorgänge", sprich „Sinnvolle
Biologische Sonderprogramme der
Natur"; angefangen beim Symptom des
Hypertonus, über die Wasserretention,
bis hin zum nephrotischen Syndrom.
Geller Dokumentation
rinr OukuomUMion »oo acht
<onn uiuloptdtni und uqihrolojtjulioi
K t inkcnftoduchim
zur Vorlage- *K Komplement im
Hahilitafionsverfahren von 1981
an der Universität 1 ubtngen
Juli 1994
«in *»< iwrd ItV t ett.t Harnt*
282
Im System der Neuen Medizin kommen sowohl dem Arzt, als
auch dem Patienten eine völlig neue Rolle zu. Der Patient ist nicht
mehr der Passive, der unmündig die Verantwortung für die Vorgän¬
ge seines Organismus an Ärzte weiterreicht, die diese Verantwor¬
tung gar nicht tragen können, sondern nun vielmehr der Chef¬
regisseur auf der Bühne des Krankheits- und Heilungsgeschehen,
kurz des Sinnvollen Biologischen Sonderprogramm-Geschehens.
Gefragt ist nicht mehr der „tüchtige" Arzt, der gegen die „fehler¬
hafte" Natur kämpft, „Pannen" behebt, die Krankheiten „besiegt"
und als strahlender Sieger von der Walstatt geht, sondern er ist
dem Patienten nun vielmehr ein möglichst umfassend fachlich und
menschlich gebildeter Freund und Berater.
Diese Denkweise der Neuen Medizin ist eine der bisherigen Schul¬
medizin diametral entgegengesetzte: Das Faszinierende ist, dass
wir nun erstmals einen Prozess der Erkrankung ursächlich verste¬
hen lernen, ihn auf allen Ebenen (Psyche - Gehirn - Organ) gleich¬
zeitig begreifen können und dabei staunend feststellen müssen, dass
Mutter Natur ein wunderbares, atemberaubendes System ent¬
wickelt hat, das jede Art für sich und die Vielfalt der Arten neben¬
einander und miteinander erhielt... bis der überschlaue Mensch
kam, der sich für die Krone der Schöpfung hielt...
Anmerkung:
In der Celler-Dokumentation sind 8 Patientenfälle vollständig do¬
kumentiert und auch für Laien verständlich erklärt. Mit farbigen Fotos
(Patienten, Dokumente, Hirn-CTs) ergänzt, erhält man einen tiefe¬
ren Einblick in die Werkstatt der Neuen Medizin, in der ausführlich
bei jedem Patientenfall die vielfach gleichzeitig vorliegenden Sonder¬
programme und deren Verlauf: z.B. Hodennekrosen, Nierennekrosen
und Nierenzysten, Knochenkrebse, Diabetes, Grünerund Grauer Star,
Eierstockkrebs usw., bis ins kleinste Detail erklärt und belegt.
Sie eignet sich vortrefflich zum Studium der Germanischen Neuen
Medizin.
Doch was war passiert?
Am 21.03.1994 hatte der Dekan der Medizinischen Fakultät der
Universität Tübingen Herr Prof. Zrenner, auch Herrn Prof. Klippel
mitgeteilt, dass „bezüglich Ihres (= Dr. Hamers) Anliegens zur Ve¬
rifikation... das zu keinem Zeitpunkt von der Universität Tübingen
ausdrücklich gewünscht oder begrüßt wurde"...
Damit war der Höhepunkt der Verifikationsverweigerung und der
Erkenntnisunterdrückung nun endgültig erreicht.
283
Missglückte Festnahme - 1994
In Österreich lechzte man schon seit Jahren danach, Kranken¬
unterlagen von verstorbenen Patienten in die Hände zu
bekommen, die vielleicht einmal zu einem Gespräch bei mir waren,
um mich vor Gericht zu zerren und dann in Haft nehmen zu können.
Da das bisher nie gelungen war, fabrizierte man flugs an einem
Oktober-Wochenende 1994 einen Haftbefehl wegen „fahrlässiger
Tötung" gegen mich, als ich mich gerade in Bozen/Italien auf einem
Ärzteseminar befand und auf dem Rückweg durch Österreich ge¬
fahren wäre. Ich hatte natürlich keine Ahnung.
Herr Austerer, der das Seminar in Bozen organisiert hatte, be¬
richtete mir schon bei meiner Ankunft, dass es einen Riesenwirbel
gegeben habe, ausgelöst durch einen Zeitungsartikel über mich und
die Neue Medizin. Die Telefone hätten nicht mehr stillgestanden.
Daraufhin hätte es etliche Ab- aber auch wieder Anmeldungen ge¬
geben, so dass er keinen Überblick mehr habe, wie viele Ärzte denn
nun am Seminar teilnehmen würden.
Das Seminar fand im Schwesternheim des Krankenhauses statt.
Anwesend war auch der Präsident der Bozener Ärztekammer, der
mit einem Begleiter gekommen war.
Doch gleich zu Beginn, beim Stichwort „Tuberkulose" - im Zu¬
sammenhang mit dem Biologischen Sinn beim 5. Naturgesetz -
sprangen die beiden Herren plötzlich auf und drängten zur Türe.
Allerdings drehte der Präsident sich plötzlich wieder um, lief zum
Büchertisch und schnappte sich blitzschnell eine„Habi" (Kurzfassung
der Neuen Medizin) und wollte davon eilen. Offensichtlich war man
nur gekommen um gleich wieder zu gehen.
Doch am 2. Tag, gegen Ende des Seminars, bekam ich einen
anonymen Anruf, mit der dringenden Warnung, nicht über Öster¬
reich zurück zu fahren, weil man mich dort verhaften wolle.
Natürlich habe ich diese Warnung ernst genommen.
Ich habe daraufhin in aller Ruhe das Seminar beendet, während
meine Begleiter zwischenzeitlich schon mal alles zusammengepackt,
d.h. Bücher, Projektor, etc., in mein Auto verstaut haben.
Danach habe ich mich noch mit einer Ärztin unterhalten und sie
so nebenbei gefragt, wie man denn - falls man mal ein paar Tage
Urlaub machen möchte - von hier aus auf dem kürzesten Wege in
die Schweiz gelangen könnte. Sie war so nett, mir den ganzen Weg
minutiös aufzuschreiben.
So sind wir, ohne dass jemand Verdacht geschöpft hatte, über
die Pässe auf dem schnellsten Wege in die Schweiz gelangt - ob¬
wohl für den Abend (was ich sehr bedauert habe) noch eine Zusam¬
menkunft geplant war.
284
Auf der höchsten Stelle des Fluagler-Passes, wo es wieder
abwärts geht, stand in einer kleinen Parknische - in entgegenge¬
setzter Fahrtrichtung - ein schwarzes unbeleuchtetes Auto mit
getönten Scheiben und Schweizer Kennzeichen
(Ein Schuft, wer sich Böses dabei denkt).
Auf dem Rückweg, am 31.10.1994, habe ich dann die Gelegen¬
heit genutzt und bin - wie schon berichtet - in Tübingen beim
Dekanat persönlich vorbeigegangen, wo ich mir nach einigen
Schwierigkeiten die drei Gutachten der Professoren abgeschrie¬
ben habe.
In einer Aktion des Verlages Amici di Dirk wurden anschlie¬
ßend an sämtliche deutschsprachigen (Deutschland, Österreich,
Schweiz) medizinischen Fakultäten, Gesundheitsministerien (des
Landes und der Bundesländer bzw. Kantone) per Einschreiben das
Buch „Kurzfassung der Neuen Medizin zur Vorlage im Habilitations¬
verfahren...", nebst einem Brief von mir, sowie weiteres Informations¬
material, wie kompetente Stellungnahmen zum Thema und Verifi¬
kationen der Neuen Medizin versandt, außerdem in einem 2. Brief
die oben erwähnten „Gutachten".
So kann später niemand der oben genannten Behörden mehr
behaupten, sie hätten von alledem nichts gewusst.
Auf dieser Route
gelangten wir in
die Schweiz, und
so konnte ich der
Verhaftung
entgehen
285
Am 7.12.1994
erhielt ich einen persönlichen Brief eines ehemaligen Kollegen,
der inzwischen die Neue Medizin offiziell abschwören musste:
Sehr geehrter Herr Dr. Hamer!
Vielen Dank für die Übermittlung Ihrer Dokumentation -
Habilitation!
Ich studiere sie genau. Die Vorgangsweise von Hr. Prof. Klippel im
März 1994 in Celle hat mich eigentlich nicht überrascht; im Gegen¬
teil ich habe eine solche Vorgangsweise nahezu befürchtet.
Was soll man dazu noch sagen? Feigheit; Verlogenheit; Angst davor,
der Wahrheit ins Gesicht zu schauen, Angst davor Konsequenzen
ziehen zu müssen und Revision geltender Lehrmeinungen bzw. was
sicher im Vordergrund steht, ist die panische Vorstellung, merito-
rische Pfründe ein büßen zu müssen!
Und das noch dazu sehr weitreichende, nämlich in chirurgischen
Bereichen, bei der Chemotherapie (Pharma-Mafia), bei Bestrah¬
lungen etc. etc.
Ich habe in der Zwischenzeit soviel Furchtbares bei der Behandlung
von krebskranken Menschen erlebt, es stimmt leider alles genau,
was Sie in Ihrem Buch über die brutale und seelenlose Vorgangs¬
weise aufzählen, ich könnte eigentlich noch viel ergänzen.
Nun was soll's! Ich arbeite in meiner Praxis still und unermüdlich,
kläre die Patienten auf und überlasse ihnen die Diskussion mit den
Schulmedizinern. Man möchte nicht glauben, was engagierte und
zivilcouragierte Patienten alles zuwege bringen!
Ich persönlich glaube an die Revolution von der Basis her, auch
wenn sie noch dauern kann bis sie kommt und Hekatomben von
Toten abverlangt bis es soweit ist.
Wichtig erscheint mir die exakte Dokumentation, wie Sie es in Ih¬
ren Büchern und in der Celler-Schrift dargelegt haben.
Niemand kann diese Unterlagen hinwegleugnen, Sie stehen wie der
Fels in der Brandung.
Ich persönlich bin glücklich, diese Art der Neuen Medizin gefunden
zu haben, es finden sehr viele Menschen zu mir, ich schaffe es zeit¬
lich oft gar nicht, trotzdem gelingt es mir doch, dass die Patienten
zuversichtlicher Weggehen und zumindest wissen, dass es andere
Wege auch gibt, die zielführend sind und daß die Ursache der Krank¬
heiten im seelischen Bereich liegen!
Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Ausdauer, ich persönlich versuche
jedenfalls weiterhin die „Neue Medizin" unter die Menschen und
aufgeschlossenen Kollegen zu bringen!
Herzlich,
286
Olivia - 1995/96
Zumindest den Namen dieses Mädchens braucht man fast nie¬
mandem mehr zu erklären. Aber sonst?
Was wurde nicht alles geschrieben und verbreitet, was glauben vie¬
le Menschen, nicht alles zu wissen oder beurteilen zu können? So ist
es ein Glück, dass der Vater - Helmut Pilhar - mit einer bewun¬
derungswürdigen, schonungslosen Ehrlichkeit ein minutiöses Tage¬
buch führte über das Schicksal seiner Tochter und seiner Familie,
einen Leidensweg nachzeichnet, der uns alle in seinen Bann schlägt.
Im „Fall Olivia"
treten plötzlich verschiedene sog. gesellschaftliche Kräfte in halb
Europa in einer Klarheit und Krassheit hervor, wie es vielleicht bislang
selten der Fall war: Die Medizin mit Ärzten, Ärztekammern, Profes¬
soren, Primarien, Krankenhäusern -
im Verbund mit
der Pharmaindustrie etwa in Person eines Umweltministers, mehr¬
fachen Pharmaunternehmers und Vorsitzenden der österreichischen
Kinderkrebshilfe, welcher die Zwangschemotherapie fordert -
im Verbund mit
der Justiz, den Gerichten, den Richtern, dem Vormund, die das Sor¬
gerecht entziehen, die die Zwangstherapie bei dem Staats-Mündel
einleiten -
im Verbund mit
den Medien, Fernsehsendern, Talk-Shows, Moderatoren und Mode¬
ratorinnen, Intendanten, Journalisten, Zeitungsredakteuren, Filme¬
machern, Sendern aus ganz Europa, die plötzlich mit einer Stimme
reden -
im Verbund mit
einem Konsul und einem Bundespräsidenten und dem öster¬
reichischen Staat, der einen Vertrag bricht.
Der „Fall Olivia” bedeute -
so titelte immerhin die österreichische Zeitung „Die Presse":
„Das Ende des Journalismus"!
Der Fall dieses tapferen Mädchens könnte nicht nur
das moralische Ende des Journalismus einläuten, sondern auch
das moralische Ende der derzeitigen, sich selbst als „anerkannt"
apostrophierenden Medizin, das Ende des medizinisch-pharma¬
zeutischen Interessen-Komplexes, das Ende unseres Rechtssystems
und nicht zuletzt das moralische Ende unseres sich demokratisch
dünkenden Gesellschaftssystems.
287
Der „Fall Olivia" - Olivia selbst - hat etwas bewegt!
Zuallererst natürlich unsere Herzen, dann aber auch etwas in
un-serem Bewusstsein und Denken in Gang gesetzt. Ein sich
immer fester selbst einzementierendes System, das zunehmend
Ent-scheidungs- und Therapiefreiheit der Menschen bedroht,
wurde erschüttert und in Bewegung gebracht.
Der „Fall Olivia" hat etwas offenbar gemacht!
Es liegt an uns, ob wir vor dem, was nun sichtbar geworden ist,
weiterhin die Augen verschließen wollen oder ob wir mitdenken und
vielleicht sogar einmal handeln wollen!
Es mag überraschen, dass ein Betrug schrecklicher als der Krieg
sein soll - jedoch ist ein Betrug immer der Versuch, Wahrheit durch
Lüge, das „Licht” durch die „Nacht” zu ersetzen.
Was das mit unserem Thema zu tun hat?
Sehr viel!
Wie am „Fall Olivia" allen sichtbar geworden,
haben sich eine Unzahl von Menschen, die eigentlich der Wahrheit
verpflichtet sein sollten, an dieser vergangen und vor aller Augen
einen Betrug inszeniert.
Doch zunächst die Vorgeschichte:
Mitte Mai 1995 hatte die 6jährige Olivia Bauschmerzen und wurde
deshalb ins Krankenhaus gebracht.
Am nächsten Tag diagnostizierte man Nierenkrebs „Wilms-Tumor" -
laut Schulmedizin „eine bösartige Neubildung, die sehr leicht meta¬
stasiert", also eine schlechte Prognose hat.
Es folgte die Überweisung in das Wiener St. Anna Spital - Prof.
Gadner. Die Eltern wurden in der Klinik mit dem Elend chemothera-
pierter Kinder konfrontiert, ohne Haare, mit Schmerzen, die teilweise
nicht mehr schlucken konnten.
Für die Eltern Pilhar war daher sofort klar: Unser Kind kann so et¬
was nicht aushalten! Sie verließen die Klinik.
Prof. Gadner informierte den überweisenden Arzt Prof. Jürgensen,
dieser erstattet sofort Anzeige beim Jugendamt.
Den Eltern wird nach ca. 2 Wochen schließlich das Sorgerecht ent¬
zogen. Das heißt praktisch, dass ihr Kind nunmehr dem Staat ge¬
hört, der darüber bestimmt, wie das Kind behandelt wird und das
steht natürlich schon fest - nämlich nach Staatsmedizin.
Sobald die Eltern mit ihrem Kind irgendwohin gehen, machen sie
sich automatisch der Kindesentführung schuldig.
Der von Staatswegen bestellte „Vater" heißt nunmehr Dr. Zimper,
in Vertretung der Bezirkshauptmannschaft Wiener Neustadt.
Die Eltern informieren sich über andere Wege der Behandlung.
288
Dabei kontaktieren sie auch zwei Ärzte, die der Neuen Medizin auf¬
geschlossen gegenüberstehen.
Der österreichische Arzt schickte mir CT-Unterlagen von Olivia mit
der Bitte um Begutachtung.
Ein paar Tage später kommt auch die dringend telefonische Bitte
einer weiteren Ärztin, sich Olivia mitsamt Befunden doch einmal
anzusehen. Sie brauche dringend meine Einschätzung.
Ich diagnostizierte aus dem CT von Oliva
- ein Leber-Ca (Verhungerungs-Konflikt),
- ein Nierensammelrohr-Ca (Flüchtlings-Konflikt) und
- eine Nierenzyste
(Heilungsphase nach einem Wasser- oder Flüssigkeits-Konflikt).
Nach der Neuen Medizin sollte man eine solche Zyste vor der
Indurierung (Verfestigung, die 9 Monate dauert) nicht operieren.
Zwei Konflikte waren bereits gelöst (Leber-Ca und Nierenzyste
rechts), d.h. man mußte nur in Ruhe die Heilungsphase hinter sich
bringen, und dann kann man entscheiden, ob man die eingekapsel¬
te Zyste operativ entfernen will. Die Niere könnte dabei erhalten
bleiben. Der 2. Konflikt (Flüchtlingskonflikt mit Nierensammelrohr-
Ca) ebenfalls, rechts, war noch aktiv.
Wir nennen das inzwischen „das Syndrom".
Im Nachhinein wurde am Fall der kleinen Olivia Pilhar deutlich,
mit welcher Rücksichtslosigkeit sich das Syndikat bzw. die Krebs¬
mafia über sämtliche Menschenrechte ungestraft hinweggesetzt,
und wie sehr die „freie Presse" und das Fernsehen gleichgeschaltet
waren. Diese schlachteten den Fall regelrecht im Sinne der Schul¬
medizin aus. Alles deutete auf einen „finalen Befreiungsschlag" der
Schulmedizin gegen die Neue Medizin hin, der von obersten Staats¬
organen geplant und durchgeführt wurde.
Deshalb „schlug man zu", als man den Fall der kleinen Olivia
Pilhar aus Österreich „vor die Flinte" bekam. Binnen weniger Tage
entzog man den Eltern, die sich für eine Therapie nach der Neuen
Medizin entschieden hatten, das Sorgerecht für ihr Kind.
Die behandelnde Ärztin wurde gezwungen (16.06.1995) die Be¬
handlung niederzulegen. Jetzt war der Weg frei.
Man jagte die Eltern mit Interpol, die sich der Zwangs-Chemo ent¬
ziehen wollten, durch halb Europa!
Die Medien begannen eine menschenverachtende Treibjagd auf Olivia
und ihre Familie.
Ich fühlte mich für die Lage der Familie verantwortlich und riet
ihnen, sich nach Spanien in die Obhut von spanischen, der Neuen
Medizin gegenüber aufgeschlossenen Ärzten zu begeben und in
Ruhe abzuwarten, bis eine Operationsfähigkeit des Kindes gegeben
war. Doch von Ruhe konnte in Spanien nicht die Rede sein.
289
Ein Medienmob jagte die Familie und schrie dem kleinen Mäd¬
chen täglich den Tod ins Gesicht (Im Beisein von Olivia: „Herr Hamer
was machen Sie, wenn Olivia stirbt?"). Daraufhin erlitt Olivia zu¬
sätzlich noch einen Todesangst-Konflikt.
Hierin zeichnete sich besonders Herr Alexander Czogalla, ein Agent
des Spiegel-TV Magazins aus Hamburg, aus.
Auch Interpol war eingeschaltet.
Die österreichischen Behörden wollten die Familie zurückholen
und ließen durch die Wiener Ärztin Dr. Maria Marcovich vor Ort
verhandeln. Die Vermittlungsversuche führten schließlich zur Un¬
terzeichnung zweier Dokumente, die auch vom Staat Österreich
signiert wurden, vertreten durch den österreichischen Konsul
Esten in Malaga (24.07.1995). Hierin erklärte man sich
einverstanden, das Mädchen auf eine Operation vorzubereiten
und unterschrieb weiterhin, dass nichts gegen den Willen der
Eltern geschehen solle, insbesondere keine Chemo gemacht
würde.
Außerdem sicherte man Straffreiheit zu und wollte sich für die
Wiedererteilung des Sorgerechts einsetzen.
Man bot den Eltern sogar an, Olivia im Spital von Tulln unter der
Aufsicht von Amtsarzt Stangl (dem man so übel mitgespielt hatte)
und einer weiteren Ärztin zu betreuen - ohne Chemo - mit dem
Vetorecht für jedwede Maßnahme durch die Eltern.
Mit diesen schriftlichen Zusicherungen in der Tasche, machte sich
die Familie nach Österreich auf. Am nächsten Tag brachten die El¬
tern Olivia selbst ins Tullner Krankenhaus. Dort brach man sofort
das staatlich gegebene schriftliche Wort und Dr. Stangl hat alledem
nur mit gesenktem Kopf zustimmen müssen.
Inzwischen wurde die Situation immer schlimmer. Die Eltern
wurden von den Ärzten ständig bedrängt, ihre Zustimmung zur
Chemo zu geben, andernfalls Olivia sterben müsse. Dabei nahm
man auch im Beisein von Olivia kein Blatt vor den Mund.
Und obwohl drei Universitätskliniken sich bereit erklärt hatten, Olivia
zu behandeln, wurde das von den Ärzten und dem Vormund¬
schaftsgericht abgelehnt, angeblich, weil Olivia nicht mehr trans¬
portfähig sei.
Auch der österreichische Umweltminister Martin Bartenstein
plädierte öffentlich im Fernsehen für die Zwangs-Chemotherapie.
Was den Zuschauern allerdings nicht gesagt wurde:
Er war Geschäftsführer folgender Pharmaunternehmen:
— Bartenstein GmbH
— Pharmavit GmbH
— Genericon GmbH und
— Lannacher Heilmittel GmbH, die zufällig „Doxorubizin" herstellt.
Ein Chemogift gegen Wilmstumoren.
290
Herr Bartenstein war außerdem Präsident der österreichischen
Kinderkrebshilfe und des Vereins „Hilfe für krebskranke Kinder".
Später auch Familienminister. In einem Interview mit der „jungen
ÖVP" hat er die Pharmaindustrie „einen wichtigen Industriezweig"
genannt, der für sein Einkommen sorge (1992).
Nach einigen Tagen, in denen es den Ärzten nicht gelungen war,
eine Chemo durchzuführen, wurde Olivia mit Gewalt von ihrer Mut¬
ter getrennt und ins AKH Wien transportiert. Dort wurde Olivia dann
gegen den Willen der Eltern am 29.07.1995 mit Chemo zwangs¬
therapiert. Gleich bei der 1. Chemoinfusion erlitt sie einen Herz-
und Atemstillstand, d.h. sie war klinisch tot.
Sie konnte glücklicherweise reanimiert werden, wobei beiderseits
eine Rippenserienfraktur verursacht wurde, ein Pneumothorax rechts
(= Kollaps der Lunge), weshalb Olivia 3 Wochen nach ihrem klini¬
schen Tod noch intubiert werden musste.
Das AKH wurde fortan von bewaffneten Polizisten bewacht. Der
Vater hatte keinen Zutritt mehr, die Mutter durfte nur stundenweise
zu ihrem Kind. Es fand eine brutale Machtdemonstration statt, die
zeigen sollte, dass Krebs nur mit Chemo und Bestrahlung behandelt
werden darf.
Helmut Pilho!
OLIVIA
Togebuch eines Schicksals
fartl
Die ganze Leidensgeschichte ihres Kindes
hat der Vater ausführlich in seinem Buch
„Tagebuch eines Schicksals"
niedergeschrieben.
Hier schreibt er:
„...Ich erkannte die Tragweite meines Fehlers, Olivia hierher zu brin¬
gen. Ich war außer mir. Wieso kann man uns nur so grausam hin¬
tergehen? Ohnmächtig vor Zorn rief ich Dr. Heinz Zimper an. Die¬
ser erklärte mir, dass ich absolut nichts mehr mitzubestimmen
habe. Ich brach in Tränen aus und musste mich im Garten auf die
Wiese setzen, damit ich nicht umkippte. Ich war wie gelähmt.
Man hatte uns von Spanien mit Versprechungen und schriftlichen
Zusagen nach Österreich gelockt. Man hatte mich überzeugt, Olivia
nach Tulln zu bringen. In gutem Glauben habe ich Olivia selbst ins
Tullner Spital gefahren!
291
Und jetzt machten sie trotzdem die Therapie, vor der wir so große
Angst hatten und der zu entgehen wir all diese Strapazen auf uns
genommen hatten!
Olivia durfte nicht nach den Regeln der Neuen Medizin gesund wer¬
den! Das hätte die schulmedizinische Onkologie kurzerhand wider¬
legt! Dies durfte die Schulmedizin nicht zulassen.,,...
Chemo-„Therapie"
bedeutet Behandlung mit Zellgiften, die eine
Zellvermehrung verhindern sollen.
Jedoch bei den Althirn-gesteuerten Krebsen wird
das Krebswachstum durch Chemo sogar noch
gefördert, weil das Zellgift die Sympathicotonie
verstärkt.
Bei den Großhirn-gesteuerten Krebsen ist ihre
Anwendung völlig unsinnig, weil dadurch jeglicher
Heilungsvorgang abrupt gestoppt wird.
Wussten Sie schon, dass das 1.Chemotherapeutikum ein Neben¬
produkt des ersten Weltkrieges war und aus dem Kampfgas Lost
(Senfgas) gewonnen wurde?
Ich wurde in den Medien als Scharlatan, Dr. Frankenstein, Wun¬
derheiler, Sekten-Guru bezeichnet, und die Eltern von Olivia stellte
man als Psychopathen hin, denen man auch noch das Sorgerecht
für die beiden anderen Kinder wegnehmen wollte.
Gegen mich wurde in Österreich Haftbefehl erlassen, wegen
„Quälens von Minderjährigen" und „Körperverletzung". Diese soll
darin bestanden haben, dass ich den Eltern des Kindes, das an ei¬
nem Nephroblastom und gleichzeitig einem Sammelrohr-Karzinom
der rechten Niere, einem Leber-Karzinom, und außerdem an einem
Lungenrundherd-Karzinom und einer Leukämie erkrankt war, von
Chemo und Bestrahlung abgeraten haben soll.
Die Räume des Zentrums für Neue Medizin in Burgau wurden
darauf am 04.08.1995 durchsucht und man beschlagnahmte alle
Computerdateien.
Die Kriminalpolizei ging daraufhin allen Adressen nach und suchte
sämtliche Patienten auf, die von 1990 bis 1995 im Zentrum für
Neue Medizin gewesen waren, um mich eventuell wegen „fahrlässi¬
ger Tötung" anklagen zu können. Doch schließlich musste die Staats¬
anwaltschaft zugeben, dass von den 6500 schwerst vorgeschädigten
Patienten, die bis dato im Zentrum für Neue Medizin gewesen sind,
noch 6000 Patienten am Leben waren.
Chemo
Übrigens:
292
Im November 1996 erfolgte die Verurteilung der Eltern von Olivia
zur bedingten Haftstrafe von 8 Monaten auf eine Bewährung von
3 Jahren. Auch bei diesem Prozess wurde eine Überprüfung der Neuen
Medizin seitens der Gerichte gemieden. Beweismittel wurden un¬
terdrückt.
Vater Helmut Pilhar hält heute Vorträge in ganz Deutschland über
die Germanische Neue Medizin.
Die Presse fiel natürlich auch in Österreich über mich her.
So schrieb ich am 23.05.1996 an die Salzburger Nachrichten -
Christian Neuwirth: „...Hätte ich den Eltern einen Rat gegeben,
der falsch gewesen wäre, dann würde das bei einem Nichtmediziner
unter den sog. Kurpfuscherparagraphen fallen. Das trifft aber für
mich nicht zu. Ich bin nach wie vor Facharzt für Innere Medizin, Dr.
med., habe nur Berufsverbot, weil ich der Neuen Medizin nicht be¬
reit bin abzuschwören. Würde ich der Neuen Medizin heute abschwö¬
ren, dann, so die zuständige Behörde in Frankfurt, dürfte ich mor¬
gen wieder praktizieren. Der Dr. med. hat übrigens mit dem Berufs¬
verbot nichts zu tun. Deshalb bitte ich höflich darum, mir den nicht
pressemäßig „aberkennen zu wollen".
Die deutsche Staatsanwaltschaft hat mir erklärt, es handele sich
bei den Vorwürfen des österreichischen Staatsanwalts um eine
medizin-wissenschaftliche „geistige Täterschaft", so etwa, als ob
ich durch ein Flugblatt zum Abbrennen eines Ausländerwohnheims
aufgerufen hätte. Nun, in einem solchen Fall wäre eine solche geis¬
tige Täterschaft sicherlich ein Verbrechen und würde auch zu Recht
von den deutschen Justizbehörden verfolgt. Ganz anders verhält es
sich aber bei einer medizin-wissenschaftlichen „geistigen Täter¬
schaft". Um so etwas in den Bereich des Kriminellen zu stellen,
müsste ja zunächst mal nachgewiesen sein, dass die NEUE MEDI¬
ZIN wissentlich falsch ist, nachdem so öffentlich naturwissenschaft¬
lich, d.h. durch Reproduzierbarkeitsprüfung am nächstbesten Fall,
überprüft werden dürfte. Genau das aber durfte ja gerade bisher
nicht gemacht werden. Das wäre aber ja überhaupt erst die Voraus¬
setzung, die Neue Medizin als falsch erklären zu können...
Haben Sie Journalisten sich denn eigentlich niemals gefragt, wie
Sie noch jemals irgendeinem Menschen in Österreich in die Augen
schauen wollen, ganz besonders den Eltern von Olivia und Olivia
selbst jemals in die Augen schauen wollen - wenn die Neue Medizin
nun richtig ist? Können Sie jemals diese furchtbare Schuld sühnen,
die Sie da auf sich geladen haben, indem Sie mit ihrem Gejohle und
Gebrülle „Chemo! Chemo! Chemo!" dieses wunderschönste Kind
Österreichs in den, wie Vater Pilhar es nennt, „Mord auf Raten" ge¬
trieben haben?
293
Sonst wollen Sie doch immer alles angeblich so kritisch hinterfra¬
gen? Sonst sind Sie doch nie dafür; dass etwas ungeprüft für richtig
oder falsch gehalten wird.
Selbst 500 naturwissenschaftlich reproduzierte und verifizierte Fäl¬
le der Neuen Medizin konnten Sie nicht zum Nachdenken bringen
oder Sie von Ihrem dröhnenden Gejohle abbringen: „Barrabas!
Barrabas!"
Ihr begnadeter Generalstaatsanwalt Hof rat Reisner aus Wiener
Neustadt hat mir am 03 . 05.1996 in einem Telephonat wörtlich ge¬
sagt: „Die Neue Medizin besteht im Töten von Menschen!"
Daraufso der Hofrat, basiere der neue Haftbefehl gegen mich.
Woher er denn als unwissender Laie das wissen könne, wollte ich
wissen. Hofrat Reisner: „Ich habe ein (schul-)medizinisches Gut¬
achten, das reicht mir"...
In Ihrem Kommentar, Herr Neuwirth, haben Sie die Dinge bewusst
auf den Kopf gestellt; wenn Sie der deutschen Staatsanwaltschaft
in Köln vorwerfen, sie verzögere irgend ein Verfahren.
In Wirklichkeit hat die deutsche Staatsanwaltschaft bisher dringend
sieben mal die Klinikakten von Olivia angefordert. Darauf habe er,
so Staatsanwalt Schlechtriem kürzlich am Telephon, bisher nicht
einmal eine Antwort erhalten.
Jetzt muß er auf einem Antrag durch ein deutsches Gericht gegen
die österreichischen Justizbehörden einen richterlichen Beschlag¬
nahmebeschluss erwirken, der über die deutsche Regierung, bzw.
den deutschen Botschafter in Wien verlangt werden muss.
Das, was die Österreichischen k.u.k. Justizbehörden hier praktizie¬
ren, sind die üblichen Usancen einer Diktatur, nicht eines Rechts¬
staates. Wenn mich die Schergen einer Diktatur, die nicht bereit
sind, mir die primitivsten Menschenrechte zu gewähren (keine Akten¬
einsicht in die Klinikakten von Olivia zu meiner Verteidigung, keine
öffentliche Überprüfung der Neuen Medizin, kein „audiatur et altera
pars" beim Sorgerechtsentzug von Olivia und den daraus entstan¬
denen Folgen) auffordern, freiwillig in den Knast von Wiener Neu¬
stadt zu kommen, dann brauche ich ja nicht die Dummheit zu bege¬
hen, mich zur Freude des Pressemobs durch den Knast völlig zer¬
stören zu lassen."...
Wie kam es zu den Konflikten bei Olivia?
Olivia erlitt am 1. Schultag nach den Sommerferien 1994 einen
Flüchtlings-Konflikt, mit Nierensammelrohr-Ca, als ihre Mutter
eine Stelle als Lehrerin im Bereich ihres Heimatdorfes angeboten
bekam und deshalb die ganze Familie buchstäblich „Hals über Kopf'
zu den Großeltern mütterlicherseits übersiedeln musste.
294
Dabei erlitt sie gleichzeitig
— einen Verhungerungs-Konflikt mit einem Leber-Ca,
weil die Mutter, die eine exzellente Köchin ist, nun nicht mehr ko¬
chen konnte, sondern die Oma jetzt für die Enkelkinder das Essen
kochte, das Olivia aber nicht schmeckte.
Zusätzlich hatte Oliva im Alter von 3 Jahren
— einen Wasser- oder Flüssigkeits-Konflikt erlitten, der jetzt in
Lösung gegangen war.
Mit 3 Jahren hatte Oliva mit ihrer Tante in einem Schlauchboot ge¬
sessen, als durch ein undichtes Ventil Luft ausdrang. Die Tante,
Nichtschwimmerin, schrie ganz furchtbar: „Hilfe, Hilfe, Hilfe\"
Dadurch bekam Olivia Panik vor dem Ertrinken.
Von da ab vermied sie strikt Baden und Bootfahren.
— Später bekam sie dann noch einen Todesangst-Konflikt, mit
Lungenrundherd-Krebs, weil ein Redakteur des Spiegel-TV Maga¬
zins Herrn Pilhar, Olivia und mir, die wir durch die Hotelhalle gingen
(Olivia an meiner Hand) aus etwa 2 m Entfernung hinterher rief:
„Herr Hamer, was machen Sie, wenn Olivia übermorgen stirbt?"
— Ferner einen Selbstwerteinbruch-Konflikt am 2. Lendenwir-
bel-Querfortsatz hinter der rechten Niere; Inhalt: „dort tauge ich
nichts mehr".
— Außerdem einen Schreckangst-Konflikt, die Kehlkopf-Schleim¬
haut und/oder -Muskulatur betreffend, durch Atemstillstand.
Olivia wurde reanimiert mit Versuch der Herzmassage, doch dabei
erlitt sie eine Rippen-Serienfraktur rechts und links.
Dadurch bohrte sich ein Rippenpleiß in die Lunge und verursachte
einen sog. Pneumothorax. Dann versuchte man eine Intubation des
klinisch toten Kindes, und brach ihr dabei einen Zahn aus.
Zwei Wochen lang wartete man unter künstlicher Beatmung darauf,
dass sich vielleicht die Lungen spontan wieder aufdehnen würde.
Das gelang aber nicht. Erst eine sog. „Buelau-Dränage", um einen
Unterdrück im rechten Brustraum zu erzeugen und die Lunge dadurch
wieder aufzuspannen, hatte schließlich Erfolg.
— Und noch einen Attacke-gegen-das-Herz-Konflikt, mit einem
sog. Mesotheliom. Den hatte sie beim ersten Einfüllen des Chemo-
Giftes direkt in den rechten Herzvorraum, durch den Herzkatheder,
erlitten. Doch die Spitze des Chemowahnsinns: Durch das starke
Zellgift können sich keine neuen Herzmuskelzellen mehr bilden.
Das AKH Wien musste bei mehrfachen Untersuchungen zugeben,
dass Olivias Hauptherzmuskel der linken Herzkammer schon so dünn
ist, dass er nur noch 33 Prozent seiner normalen Leistung bringt
(Myokardnekrose... in der Heilungsphase Links-Myokardinfarkt).
Es fällt mir schwer, in dem Martyrium dieses wunderschönen, un¬
schuldigen Kindes Olivia einen Sinn zu sehen...
295
Wenn Olivias Martyrium bewirkt hätte, dass diesem
anerkannten Staatsmedizyn-Wahn, ja man kann sagen, diesem
verbrecherischen Staatswahn endlich für alle anderen Kinder
dieser Welt ein definitives Ende gesetzt würde, wie es die
Germanische Neue Medizin impliziert, dann könnte vielleicht die
Qual und das Leiden der von allen so innig geliebten Olivia für
alle anderen Kinder, denen es zugute kommen würde, noch einen
Sinn gehabt haben.
(Die Krankengeschichte von Olivia ist ausführ-lich in meinem
Buch „Vermächtnis einer Neuen Medizin" dokumentiert.)
Bilder von Olivia vor und während der Chemo
Dr. Elisabeth M. Rozkydal
praktische Ärztin
ERKLÄRUNG
Ich Dr. Elisabeth M. Rozkydal prakt. Ärztin in Wien, teile hiermit
mit, daß ich gegen meine ethische Überzeugung die Behandlung
der Pat. Olivia Pilhar (6 Jahre) Wilms-Tumor nur aufgrund meiner
disziplinären Verantwortlichkeit gegenüber der Ärztekammer, sowie
der bestehenden strafrechtlichen Situation, die auf die derzeitige
sachverständige Beurteilung der überwiegenden Ärzteschaft zurück¬
zuführen ist, mit sofortiger Wirkung zurücklegen MUSS.
Um meine Approbation als praktischer Arzt beibehalten zu kön¬
nen, sowie eine strafrechtliche Verurteilung hintanzuhalten.
Ich tue das wissentlich um die Folgen für Olivia und ihre Familie, um
anderen Patienten (nur Erwachsene aufgrund ihrer eigenen Entschei¬
dung) weiterhin als Ärztin die die NEUE MEDIZIN nach Dr. Hamer
vertritt, auch in Zukunft zur Verfügung stehen zu können.
Ich stelle hiermit fest, daß es mir aus den ob genannten Grün¬
den derzeit nicht ohne strafrechtliche Folgen möglich ist, Kinder
nach der NEUEN MEDIZIN zu therapieren.
Dr. Elisabeth M. Rozkydal
296
SCHUTZMAßNAHMEN BEIM UMGANG MIT ZYTOSTATIKA
Erlaß des Bundeskanzleramtes, Sektion Volksgesundheit,
vom 13. Februar 1990
Übernommen in Auszügen
aus dem Buch von Helmut Pilhar,
Olivia - Tagebuch eines Schicksals
Zytostatika besitzen neben ihren akuten und chronischen toxischen
Effekten noch mutagene und karzinogene Eigenschaften. Bei der
therapeutisch indizierten Anwendung am Patienten wurden Fer¬
tilitätsstörungen und Chromosomenaberrationen beschrieben.
Ebenso können sie zur Entwicklung eines Zweitkarzinoms führen.
Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, daß Zytostatika auch
für die mit ihrer Anwendung betrauten Personen, also Ärzte und
Pflegepersonen, ein gewisses Gesundheitsrisiko bedeuten.
Auch zytogenetische Untersuchungen beim Pflegepersonal weisen
in diese Richtung. Bisher liegen nur wenige epidemiologische Un¬
tersuchungen vor, die in ersten Linie eine erhöhte Fehlgeburtenrate
bei Krankenschwestern zeigen konnten.
1.1. Am Zubereitungsort sollen während des Arbeitsvorganges nur
die mit dieser Arbeit betrauten Personen anwesend sein. Der Raum
soll eine Waschgelegenheit und eine Umkleidemöglichkeit besitzen.
Essen, Trinken und Rauchen sind in diesem Raum striktest unter¬
sagt.
1.3. Zur persönlichen Schutzausrüstung gehören vorne geschlosse¬
ne Einmal-Mäntel und Latex-Einmal-Handschuhe mit einer Min¬
destschichtdicke von 0,17 mm. Bei Fehlen einer zentralen Werk¬
bank müssen zusätzlich eine Schutzbrille und eine Atemschutzmaske
P2 (= partikelfiltrierende Halbmaske entsprechend ÖNORM Z 114)
getragen werden.
2.1. Bei Vornahme von Zytostatikatherapien sind Einmalhandschuhe
zu tragen. Um den Patienten nicht unnötig zu verunsichern, kann
auf das Tragen einer Atemschutzmaske verzichtet werden, wenn
sichergestellt ist, daß es dabei zu keiner Aerosolbildung kommt.
4.2. Schwangere und stillende Frauen sowie Jugendliche müssen
vom Umgang mit Zytostatika ausgeschlossen werden.
usw.
297
Verhaftung - 1997
Am 21. Mai 1997 wurde ich in Köln auf der Luxemburger Straße,
unmittelbar vor der Staatsanwaltschaft, in der Nähe meiner Woh¬
nung, im Auto meines Sohnes, von vier Einsatzwagen der Polizei
gestoppt, aus dem Wagen gezerrt und von acht bewaffneten Poli¬
zisten umzingelt, in Handschellen gelegt und verhaftet.
Dabei wurde mir eine Waffe direkt auf den Bauch gedrückt. Die
Hände wurden mir so eng auf den Rücken gefesselt, dass ich noch
tagelang blutige Striemen hatte. Am linken Vorderrad des Autos
meines Sohnes wurden die Radmuttern fast ganz herausgedreht -
zwecks Verhinderung einer Flucht. Etliche Unterlagen wurden durch¬
wühlt, auch mediz. Unterlagen meines Sohnes, der auch Arzt ist.
Wenig später wurde ich der Haftrichterin vorgeführt, die die Ver¬
haftung bestätigte. Obwohl ich mich an meiner ordnungsgemäßen
Wohnadresse aufhielt, war der vorgeschobene Haftungsgrund
„Fluchtgefahr" - angeblich wegen meiner guten Beziehungen nach
Spanien. Der eigentliche Hintergrund der Motive wird aber durch¬
sichtig mit dem, was die Haftrichterin geäußert hat:
„Ich bin nicht alleine. Da gibt es Druck. Die Leute, die die Entde¬
ckung von Dr. Hamer nicht anerkennen wollen, sind diejenigen, die
ihn ins Gefängnis gebracht haben. Die hoffen auch, dass er allmäh¬
lich vergessen wird." (So die wörtliche Äußerung der Haftrichterin,
die trotzdem aus Angst die Verhaftung bestätigte.)
Mir wurde vorgeworfen, gegen das Heilpraktikergesetz (HPG)
verstoßen zu haben. Das Heilpraktikergesetz, ein völlig veraltetes
Standesschutzgesetz für Ärzte, stammt noch aus der Nazizeit, mit
dem der Ärztestand eine Art Monopol erhalten hatte. Nach diesem
Gesetz wird ein Gespräch über medizinische Themen als Beratung
und somit als Behandlung interpretiert - so jedenfalls möchte es
die Kölner Staatsanwaltschaft sehen.
Bei der Durchsuchung der Verlagsräume in Köln wurden daher
Seminarlisten gesucht und sofort beschlagnahmt, da ich natürlich
auf diesen Seminaren auch über medizinische Themen gesprochen
habe. Als Zeuge trat dann auch gleich ein Stern-Journalist auf, ein
Herr Fasel (alias Neumaier) mit einer Fotografin (Regine Körner),
der sich bei einem Seminar unter falschem Namen eingeschlichen
und als angeblicher MS-Patient mit seiner „Tante" vorgestellt hatte.
Nachdem meine Verhaftung sogleich groß in der Presse „ausge¬
schlachtet" worden war, gingen mehr als 8000 Briefe aus aller Welt
beim Düsseldorfer Justizminister Behrens persönlich ein.
Nicht zuletzt diesem öffentlichen Druck war es wohl zu verdan¬
ken, dass die Kölner Justiz bereits nach 4 Wochen die Anklageschrift
fertig gestellt hatte.
298
So landete ich zunächst einmal in U-Haft im „Kölner Klingel¬
pütz", wie man das Gefängnis in Köln nennt, in einer Einzelzelle.
Versuche meines Anwalts Haftverschonung für mich zu erreichen
schlugen „wegen der Schwere des Vergehens" fehl.
Jetzt hat man endlich wahr gemacht, was mir der 2. Vorsitzende
der steirischen Ärztekammer schon am 28.07.1995 im Radio Steier¬
mark angedroht hatte: „ Herr Hamer, Sie können sicher sein , die
Auseinandersetzung mit der Neuen Medizin wird nicht an einer Uni¬
versität stattfinden , sondern vor unseren Strafgerichten ."
Unterdessen fand am 7. Juni 1995 in der Kölner Innenstadt eine
vom „Verein zur Verbreitung der Neuen Medizin" organisierte Protest¬
demonstration mit Teilnehmern aus ganz Deutschland statt.
Die Presse, obwohl informiert, schwieg bezeichnenderweise darüber.
Dennoch wurde diese Demonstration mit einer privaten Kamera
aufgezeichnet.
Mir blieb vordem nichts anderes übrig als mich dieser momenta¬
nen Situation zu beugen.
- Briefe konnte ich zwar bekommen, allerdings gingen sie erst durch
die Postkontrolle, d.h. alles wurde geöffnet und gelesen.
- Ich selbst konnte nur beschränkt Briefe schreiben, da mir nur 30
Briefmarken im Monat zur Verfügung standen.
- Besuch konnte ich dreimal im Monat empfangen, jedoch mit opti¬
scher und akustischer Überwachung.
- Und im gefängniseigenen Supermarkt durfte ich 360,— DM pro
Monat ausgeben.
Also habe ich Zeit und Gelegenheit genutzt, die Entstehung spon¬
taner Straftaten und Verbrechen anhand der 5 Biologischen Natur¬
gesetze und Regeln der Neuen Medizin zu erforschen.
Bereits am dritten Tag hatte ich das Prinzip heraus, nach dem die
spontanen Straftaten ablaufen. Ich sage absichtlich nicht „psychisch"
ablaufen, denn es handelt sich um ein Geschehen, das auf allen 3
Ebenen Psyche-Gehirn und Organ synchron biologisch abläuft.
Die sog. Spontan-Straftaten oder Spontan-Delikte, das sind
schätzungsweise 90% aller Straftaten, wenn man vom Rauschgift
mit seiner Beschaffungskriminalität einmal absieht.
So habe ich nun die Zeit genutzt und die Ursache der „spontanen
Strafdelikte" - fernab aller gängigen Lehrmeinungen - zu ergrün¬
den: wie
- erbliche Minderwertigkeit,
- ethisch-moralische Minderwertigkeit,
- psychologische Störungen.
Ich fand nämlich etwas anderes heraus:
299
Neuen Medizin
Vermächtnis
EINER
TctM
Die Ergebnisse meiner Forschungen
(mit Fallbeispielen) habe ich dann
in der 7. Auflage meines Buches
Vermächtnis einer Neuen Medizin
(1999) veröffentlicht.
Die 5 Biologischen Nafunarscux
Grundlage der gesamten Medizin
Amte i di Dirk
Ediciooea de la Nucva Mediana
„D/e Entstehung spontaner Verbrechen
bzw. Straftaten"
Ich war aber nebenbei auch Protokollführer in einem Gefange¬
nenparlament. Dort habe ich z.B. auch tiefere Einblicke in unsere
Rechtsstaatlichkeit bekommen.
Zum Beispiel war früher die Staatsanwaltschaft verpflichtet einem
Angeklagten seine Schuld zu beweisen; d.h. jeder galt solange als
unschuldig bis zum Beweis seiner Schuld.
Heute ist die Beweislast umgekehrt worden (ohne großes Aufse¬
hen), d.h. der Angeklagte hat die Beweislast, er muss seine Un¬
schuld beweisen. Aber die Gerichte brauchen die Beweise gar nicht
anzunehmen. Sie können sie einfach verweigern oder ignorieren.
Der Staatsanwalt braucht gar nichts mehr beweisen !
Es genügt, dass der Richter seine ursprüngliche Freiheit der Beweis¬
würdigung so weit ausgedehnt hat, dass er beliebig Schuld als er¬
wiesen subjektiv „empfinden" kann. Dann wird der Angeklagte re¬
gelmäßig verurteilt - auch ohne Beweise.
Ihm bleibt nur jammernd und barmend zu betteln, ob jemand seine
Beweise entgegennehmen möchte, was ihm aber eben nach Belie¬
ben verweigert wird.
Eine solche Justiz ist in Wirklichkeit eine Justiz-Diktatur.
Während ich also im Gefängnis einsaß wurde mein Sohn Bernd
vom Staatsschutz vernommen. Manch guter Demokrat weiß noch
nicht einmal, dass es so etwas in unserer Lande gibt.
Stasi im Westen? Doch leider scheint unser Staat nach dem Zusam¬
menbruch der DDR und der sog. „Wiedervereinigung" in ein zuneh¬
mend autoritäres Regime abzugleiten.
Im Mai 1997 habe ich Strafanzeige erstattet gegen den Polizis¬
ten des SEK (im Gefängnis Sonder-Einsatz-Killerkommando ge¬
nannt). Ich war sicher, er hatte mich töten sollen.
Übrigens, im Gefängnis munkelte man: „Immer, wenn das SEK da
war, liegt morgens ein Häftling tot im Bett."
300
Ich war aber auch sonst im Gefängnis nicht untätig.
So habe ich am 21.11.97 einen sehr langen Brief (22 Seiten) an den
Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte und Menschen¬
rechtsverletzungen in Den Haag/Niederlande geschrieben, und die
Situation ausführlich geschildert, und
nachrichtlich
an folgende Adressen verschickt:
1. Herrn Bundespräsidenten Dr. Herzog, Bonn
2. Herrn Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl, Bonn
3. Frau Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth, Bonn,
Dt. Bundestag
4. Herrn Generalbundesanwalt Karlsruhe,
Generalbundesanwaltschaft
5. Herrn Bundesgesundheitsminister Seehofer, Bonn
6. Herrn Justizminister von Nordrhein-Westfalen, Dr. Behrens
7. Landgericht Köln, 6. kl. Strafkammer - 156-180/97
8. Verwaltungsgericht Sigmaringen 3 K 1180/86
9. Verwaltungsgericht Frankfurt/M. 12 E 2201/96 (2)
10. Med. Fakultät d. Univ. Tübingen, Frau Justitiarin Schweizer
11. Herrn österr. Bundespräsidenten, Dr. Thomas Klestil
12. Bundesärztekammer Köln
13. Frau Wissenschaftssenatorin Krista Säger, Hamburg
14. CDU
15. SPD
16. CSU
17. GAL
18. FDP
19. PDS
20. Botschaft Schweiz mit der Bitte um politisches Asyl
21. Botschaft Spanien mit der Bitte um politisches Asyl
22. Botschaft Dänemark mit der Bitte um politisches Asyl
23. Botschaft Niederlande mit der Bitte um politisches Asyl
24. Botschaft Belgien mit der Bitte um politisches Asyl
25. Botschaft Schweden mit der Bitte um politisches Asyl
Sehr geehrte Damen und Herren Richterinnen und Richter!
Sie bekommen Post von Menschen, deren Menschenrechte verletzt
wurden oder werden.
Und jeder Betroffene hat auch das Recht, seinen eigenen Fall als
den subjektiv wichtigsten und dringendsten anzusehen. Aber hier
geht es nur am Rande um meine Person.
Ich schreibe Ihnen aus einer tiefen Gewissensnot und bitte Sie für
alle Patienten um Ihre Hilfe! ...
301
Im Namen des Volkes - 1997
Im August 1997 fand dann unter riesiger Medienpräsenz vor
dem Kölner Amtsgericht der Prozess gegen mich, den angebli¬
chen Wunderheiler, wegen Verstoß gegen das Heilpraktikergesetz
(HPG) statt.
Mein Verbrechen: Ich hatte in drei Fällen Patienten (kostenlos)
über die Neue Medizin informiert. Das sah das Gericht als Beratung
an. Nach Auffassung des Gerichtes hatte ich damit gegen das
Heilpraktikergesetz verstoßen, das eine „Beratung" nur im Rahmen
einer „berufsmäßigen Tätigkeit" d.h. approbierten Ärzten und Heil¬
praktikern gestattet.
Alle Versuche meines Verteidigers, das Gericht und die Staats¬
anwaltschaft davon zu überzeugen, dass die Schulmedizin im Er¬
gebnis keinem Krebspatienten wirklich helfen kann, blieben „un¬
erhört". Auch wies er das Gericht immer wieder auf eine wichtige
Parallele zwischen dem Betäubungsmittelrecht und dem Heilprak¬
tikergesetz hin: Hier geht es um den Schutz der Volksgesundheit.
Der sog. Betäubungsmittelkatalog stellt eigentlich den Gebrauch
von Heroin, Haschisch etc. unter Strafe. In einer Entscheidung des
Bundesverfassungsgerichts wurde im sog. „Haschischurteil" 1995
jedoch geurteilt, dass sogar gegen den Wortlaut des Gesetzes der
Besitz von Haschisch, wenn bestimmte Mengen nicht überschritten
sind, nicht bestraft wird, weil die Volksgesundheit nicht in Gefahr
ist, was unter dieser Voraussetzung sogar die Aufgabe des Straf¬
anspruches bedeutet! Die analoge Heranziehung dieser BVG-Ent-
scheidung wäre die Pflicht eines jeden ernstzunehmenden Gerich¬
tes gewesen. Im Fall Hamer nahm man aber nicht einmal Stellung
dazu, obwohl eigentlich klar war, dass das Schutzgut des HPG, näm¬
lich die Volksgesundheit, im Falle der Neuen Medizin überhaupt nicht
in Gefahr war.
Mein Anwalt vereinbarte mit Richter Hilgert Zeugenvernehmung
von zehn Patienten d.h. fünf Ärzten, die gleichzeitig Patienten wa¬
ren, über ihre Erfahrungen mit der Neuen Medizin zu berichten.
Leider brach der Richter unter dem Druck, unter dem er offen¬
sichtlich stand, zusammen: Er reduzierte beim nächsten Prozesstag
sein „Angebot" auf fünf Patienten, die er bereit sei zu laden, beim
vierten Prozesstag konnte er sich an gar nichts mehr erinnern.
Die Zeugenvernehmungen waren somit geplatzt.
Aus meiner Sicht lag hier eine Art „übergesetzlicher Notstand"
vor. Ich argumentierte immer wieder, dass ich es mit meinem Ge¬
wissen nicht vereinbaren könne, hilfesuchenden Menschen, die zum
Großteil von der Schulmedizin aufgegeben waren, Informationen
über die Neue Medizin zu verweigern.
Doch das interessierte Richter Hilgert nicht.
302
Hätte das Gericht analog zum „Haschischurteil" geprüft, ob
durch diese Informationen im Sinne der Neuen Medizin denn
tatsächlich die Volksgesundheit gefährdet wurde, dann hätte es
sicherlich sogar zu dem Schluss einer objektiven Verpflichtung
kommen müssen, die darin bestand, gerade diese Informationen
nicht zu verweigern, sondern zu helfen!
Nach Ansicht meines Anwaltes wurden in Köln permanent wich¬
tigste juristische Grundregeln missachtet: Weder wurde ausreichend
geprüft, ob denn der Tatbestand des Verstoßes gegen das HPG mit
Gefährdung der Volksgesundheit überhaupt erfüllt war, noch wur¬
de, selbst wenn man dort den Tatbestand als erfüllt ansah, vom
Gericht nichts unternommen, Rechtfertigungs- bzw. Entschuldigungs¬
gründe zu prüfen.
Richter Hilgert verglich mich ganz plump mit Michael Schumacher,
der beim Fahren ohne Führerschein erwischt worden sei (falls der
Rennfahrer ihn aus irgendeinem Grunde verloren hätte).
Mit diesen juristisch irrelevanten Plattitüden entzog das Gericht
sich der Pflicht die Richtigkeit der Neuen Medizin zu überprüfen,
bzw. unter den Rechtfertigungs- bzw. Entschuldigungsgründen dies
spätestens beim Strafmaß zu berücksichtigen. Man wollte, sollte
oder durfte ganz offensichtlich nicht.
Inzwischen hatte der Richter die Kontrolle längst verloren - er
ließ nach leisen „Ahs" und „Ohs" aus dem Publikum den Saal räu¬
men, einen Teil des Publikums aussperren, und die Polizeipräsenz
zum Urteil hin, durch mehrere Mannschaftswagen verstärken.
Ich wurde schließlich zu 19 Monate Freiheitsentzug verurteilt.
Als besonders straferschwerend wurde im Urteil vom 09.09.1997
die „völlige Uneinsichtigkeit des Angeklagten " und „seine absolute
Intoleranz anderen Behandlungsmethoden gegenüber " gewertet.
Im übrigen, so wird im Urteil eigens erwähnt, „sei der Angeklagte
nach Auffassung des Gerichtes schuldfähig ."
Kaum wird gegen dieses Urteil Berufung eingelegt, beantragt
derselbe Staatsanwalt, der noch kurz vorher in seinem Plädoyer
ausdrücklich meine Schuldfähigkeit betonte, meine Psychiatrisie-
rung: „es bestünde Zweifel an meiner Schuld- und Prozessfähigkeit ."
Für meinen Anwalt auch eine Art „prozesstechnische Strafe" als
Antwort darauf, weil man es gewagt hatte, das Urteil anzufechten.
Trotzdem übersandte das Landgericht einen Teil der Akten an eine
Gutachterin zur diesbezüglichen Stellungnahme.
Am 23.11.1997 fertigte die „Sachverständige" eine gutachter¬
liche Stellungnahme über mich an, obwohl sie mich nicht ein einzi¬
ges Mal gesehen hatte: Man las: ... „querulatorisch-verborgene Aus¬
legung (pseudo-)medizinischen Wissens" ... „keinerlei Einsicht in
die mit seinen Methoden offenbar verbundenen Gefahren".
303
Was dem Fass jedoch den Boden ausschlug, war die Tatsache,
dass die Psychiaterin meine Unterbringung in einem psychiatrischen
Krankenhaus anregte, da eine Gefahr für die Allgemeinheit bestehe.
So beschloss dann auch am 19.12.1997 das Kölner Landgericht,
mich in eine psychiatrische Klinik einzuweisen.
Mein Anwalt legte umgehend Widerspruch ein, da dieser Beschluss
gegen wichtige Grundsätze der Anhörungspflicht und der Verhält¬
nismäßigkeit verstoße. Das Gericht ging wieder einmal davon aus,
dass die Neue Medizin falsch sei.
Mein Anwalt argumentierte: „die Justiz unterstütze den Vernich¬
tungskampf der Schulmedizin gegen einen Wettbewerber, ohne dem
Betroffenen eine Entlastungsmöglichkeit zu geben."
Weitere vorgebrachte Argumente meines Anwalts:
„...Zuletzt veröffentlichte sogar das Nachrichtenmagazin „Der Spie¬
gel" im Juni 1997 die Ergebnisse jüngster Studien von Professor
Bailar , Universität Chicago. Die Sterblichkeit etwa 95 %, wurde
dort bestätigt, verbunden mit der weiteren Erklärung, dass die Mor¬
talität im Laufe der Jahrzehnte mit Behandlung von Chemo und
Bestrahlung sogar noch zugenommen hat."...
„...Die Überlebenswahrscheinlichkeit geht gegen Null, dies ist das
Ergebnis u.a. bei Professor Abel, Biostatistiker und Mediziner an
der Universität Heidelberg, die auch das Spitzeninstitut der deut¬
schen Krebsforschung beherbergt. Professor Abel wird bestätigt von
allen Biostatistikern weltweit.!
„...All diese Forschungen waren vorweggenommen worden durch
Feststellung im Deutschen Bundestag im Jahre 1979. Dort wurde
bereits, nachdem alle Forschungsergebnisse zugrunde gelegt wur¬
den, im Bundestag in öffentlicher Anhörung festgestellt, dass es
kein Indiz für irgendeine Effizienz schulmedizinischer Krebs¬
behandlung mit Chemo und Bestrahlung gebe.
Diese Ergebnisse sind noch heute richtig, wie die Veröffentlichung
von Professor Abel im Jahre 1995 und Professor Bailar im Jahre
1997 beweisen."
Rechtsanwalt Mendel schrieb damals:
Mit dem Betroffenen des Verfahrens ist aber auch jeder deut¬
sche Bürger verletzt. Diese Medizin (gemeint die NEUE MEDIZIN)
derart zu minimalisieren, zu entwürdigen und zu entwerten, zu krimi¬
nalisieren, beeinträchtigt das wohlverstandene grundrechtlich ge¬
schützte Interesse und den entsprechenden Anspruch eines jeden
deutschen Bürgers auf bestmögliche Behandlung für seinen eige¬
nen Krankheitsfall. Insoweit die Staatsanwaltschaft vom Ansatz her
diese Medizin kriminalisiert, ins Abseits stellt, verschlechtert sie die
Aussicht auf bessere Behandlung eines jeden deutschen Bürgers,
eines jeden Menschen dieser Welt.
304
Dies müssen wir feststellen für den Fall, dass eine distanzierte und
objektive Überprüfung der NEUEN MEDIZIN zu dem Ergebnis kommt,
dass diese richtig, dass diese effizient, jedenfalls vom Ansatz her
haltbar oder aussichtsreich ist. Wir meinen, dass die Staatsanwalt¬
schaft sich hier eine Verantwortung auflädt, deren Art und Ausmaß
offenbar nicht zutreffend gesehen wird. Jedenfalls behaupten wir,
dass der Herr Staatsanwalt nicht in der Lage ist, zu entscheiden, ob
die eine oder die andere Medizin richtig oder falsch ist.
Wir behaupten auch, dass die herkömmliche Medizin nicht in der
Lage ist derartige Feststellungen zu treffen. Sie hat 15 Jahre Gele¬
genheit gehabt sich bzw. die NEUE MEDIZIN zu überprüfen.
15 Jahre hat sie sozusagen ungerührt verstreichen lassen. Sie hat
zwar mit Kübeln Gift über die NEUE MEDIZIN und die Betroffenen
geschüttet, zu einer offizeilen wirklichen Überprüfung sich aber nicht
gemüßigt gesehen...
Dr. med. H.U. Leuzinger, Zürich schrieb am 23.08.1997 an
Justizminister Behrens und schilderte ihm den Prozessverlauf,
(hier auszugsweise wiedergegeben)
...Als lebenskundiger, klinisch erfahrener, in voller Praxis tätiger
52jähriger Arzt, Mitglied der Schweizerischen Ärztegesellschaft und
der Vereinigung Unabhängiger Ärzte der Schweiz, Naturwissen¬
schaftler mit höchstem Interesse an Gehirnforschung und Psycho¬
somatik, bei kritischem Verstand mit den rein biologischen Er¬
kenntnissen Dr. Hamers seit geraumer Zeit befasst, habe ich den
Strafgerichtsverhandlungen am Amtsgericht Köln gegen Dr. med.
R.G. Hamer am 20. und 22. August 1997 als Prozessbeobachter
persönlich beigewohnt.
Ich bin schockiert durch das erlebte bouelvardisierte Niveau der
Prozessführung, durch die personale Besetzung der Staatsanwalt¬
schaft (Klaas) und des Gerichtsvorsitzenden (Hilgert), die sich
dem unbefangenen Beobachter weder durch ihre persönliche Rei¬
fe, umfassende Bildung, Würde, Unabhängigkeit des juristischen
Wahrnehmens und Denkens, kurz ihrer persönlichen Urteilskraft
dem eigentlichen Gegenstand der Rechtsfindung, nämlich der bis
anhin wissenschaftlich-öffentlichen unüberprüften Erkenntnissen
Dr. med. R.G. Hamers, die sich nach meinem eigenen beschränkten
Recherchen klinisch hundertfach an schwersten menschlichen Er¬
krankungen bewahrheitet haben, als gewachsen zeigten...
Nach Ausgang dieser zwei Prozesstage bin ich zutiefst beschämt
darüber, dass keine bedeutsame Persönlichkeit des öffentlichen Le¬
bens und der Wissenschaft der Bundesrepublik Deutschland diesen
historischen Prozeß mitverfolgt hat, der möglicherweise der Dimen¬
sion einer kopernikanischen Bewusstseinswende im Verständnis
menschlicher Erkrankung gleichkommt...
305
Am 01.09.1997 schrieb Dr. Leuzinger noch mal an Justizminister
Behrens - persönlich:
Mein dringlicher Appell vom 24.08.1997 an Sie, für den dritten
Prozesstag gegen Dr. Hamer, den 29.8.1997, zur Wahrung der Men¬
schenrechte, der Integrität der Deutschen Justiz und damit der
Rechtsstaatlichkeit der BRD zum Rechten zu sehen, erschien mir als
erneuter ärztlicher Prozeßbeobachter (diesmal in Gesellschaft vier
weiterer Ärzte und einer Zahnmedizinerin aus Belgien, Spanien und
der Schweiz) am letzten Verhandlungstag (29.8.97) als verhallt -
näherten sich doch die Verhältnisse an diesem Tag den Praktiken
einer DDR- oder anderer totalitärer Justiz, wo niemand mehr sich
die Mühe macht, wenigstens das rechtstaatliche Gesicht zu wahren.
Deshalb möchte ich Ihnen als Augenzeuge die nirgends in den Me¬
dien sachlich berichteten schockierendsten Geschehnisse an die¬
sem Gericht zur Kenntnis bringen;
Die gegenüber dem 20. und 22.8.1997 verdoppelte Anzahl der
Prozessbesucher ließ dank mangelndem Sitzplatzangebot die Hälf¬
te im Saal stehen, zu spät Gekommenen wurde (anders als an den
Vortagen) der Zutritt bereits verweigert.
Plötzlich wurden die ruhig und diszipliniert Stehenden im Saal, für
niemanden vernünftig einsehbar, des Raumes verwiesen, worauf die
Sitzenden die Stehenden durch stilles Zusammenrücken in ihre Mit¬
te aufgenommen haben.
Die erste Prozessunterbrechung und Schließung des Saales wurde
dazu benutzt, dass Polizeikräfte bei Wiederbeginn der Verhandlung
die Sitzplätze zuwiesen, worauf die Hälfte der Besucher ausgesperrt
blieb. Die im Saal Verbliebenen reklamierten - akustisch durchaus
moderat - ihr verbrieftes demokratisches, eine Stunde zuvor noch
vom Richter selbst öffentlich zugesichertes Recht uneingeschränk¬
ter Öffentlichkeit dieses Prozesses, was dem in dieser Situation jede
Souveränität vermissen lassenden Vorsitzenden, sichtlich belastet
von soviel Ohren- und Augenzeugen, den Anlaß gab, den Saal polizei¬
lich räumen zu lassen.
(Es sei angefügt, dass er sich auf eine vorangehende Räumungs¬
androhung berief, die auf eine spontane Beifallskundgebung der
Besucher von ca. zwanzig Sekunden ruhigem, von keiner andern
Äußerung begleitetem Händeklatschen, erfolgte).
Diese spontane Gefühlsäußerung als Affirmation zur Verteidigung
war von grundsätzlich „freundlicher”, niemanden herabsetzenden
Qualität und wäre der hochdisziplinierten Beherrschung der Besu¬
cher anzurechnen, die aufzubringen war, unmißverständlich feind¬
selige, wahrhaft unerhörte (zumindest) von den die Öffentlichkeit
de jure vorrangig vertretenden sog. Medien, Äußerungen des
Gerichtsvorsitzenden stumm zu ertragen, der die Akten des sog.
306
Falles Hamer bzw. des medizinischen,Schulenstreites „K A E S E",
ich wiederhole, weil auch ich meinen Ohren kaum trauen wollte,
„Kaese" nannte, ausführlicher: „ich muß mich mit diesem KAESE!
(angesprochen auf u. deutend auf den Aktenstoß) herum¬
schlagen..."
Die diskussionslose Zurückweisung sämtlicher Anträge Rechtsan¬
walt Mendels, es seien zum Entscheid, ob das Heilpraktikergesetz
im Falle Dr. Hamers überhaupt anwendbar sei, bevor die „Unschäd¬
lichkeit" der biologischen Erkenntnisse der Neuen Medizin und de¬
ren ärztliche Anwendung auf die Volksgesundheit nicht widerlegt
sei, als Zeugen nachweislich weit über die onkologisch übliche 2-
Jahresgrenze geheilte Krebspatienten und mit den Erkenntnissen
der Neuen Medizin befasste anwesende Ärzte zuzulassen, um das
Vorliegen eines tatsächlich herrschenden Schulenstreites in der
Medizin erkennen zu können, mit dem den Richter wieder um Juris¬
ten tief disqualifizierenden Argument, das gehöre nicht zum Gegen¬
stand, erschien unabweisbar als Rechtsverweigerung mittels primi¬
tivster Willkür...
Herr Justizminister, wäre es denn für die Deutsche Justiz nicht ein
Leichtes, diesen offenbar äußerst lästigen Dr. Hamer der behaupteten
„Scharlatanerie" zu überführen und der ihn persönlich ein für alle
Mal vernichtenden öffentlichen Lächerlichkeit preiszugeben, wenn
Sie oder das Bundesministerium für Justiz anordneten (was eigentlich
nur die rechtskräftige Vollstreckung des Tübinger Urteils darstellte),
dass vor laufenden Kameras der Eurovision ein internationales,
hochkarätiges Ärztegremium der europäischen Hochschulkliniken Dr.
Hamer die komplexesten, schwersten krebskranken und andere
qualvoll leidenden Patienten vorstellte, dem er live beweisen müsste,
dass mehr als „wahnhafte Überzeugung" gefragt ist, um vor
solcher Autorität und Öffentlichkeit zu bestehen?
Es müßte für Hochschulmediziner ein Leichtes sein, die stets
behauptete abgründige Abwegigkeit und Abstrusität der Neuen
Medizin definitiv zu demonstrieren.
Dann wäre alles klar, für die Öffentlichkeit, für die Justiz, der
Schulenstreit wäre beendet, die Justiz nun wirklich zuständig, diesem
Mann das Handwerk zu legen, und die anerkannte Medizin könnte
legitimiert ihre milliardenschwere Forschung - auch bis anhin ohne
vorzeigbaren Erfolg - fortsetzen.
Auch Sie wären dieses öffentliche Ärgernis los, die Rechtsstaatlichkeit
wieder intakt...
Verschickt u.a.
an die Europäische Menschenrechtskommission, Brüssel
307
Im März 1998 fasste das Kölner Landgericht einen erneuten
Psychiatrisierungsbeschluss.
In dieser bedrückenden Situation, in der ich täglich damit rech¬
nen musste in die Psychiatrie eingewiesen zu werden, erreichte mich
ein Angebot einer slowakischen Universität eine Verifikation meiner
Neuen Medizin durchzuführen, sowie sich für eine Lehrerlaubnis ein¬
zusetzen (Habilitation).
Von diesem Angebot wurde das Gericht auch direkt aus der Slo¬
wakei in Kenntnis gesetzt. Nach intensiver Abwägung entschloss
ich mich schließlich, diese einmalige Chance nicht verstreichen zu
lassen. Um aber die angebotene Verifikationsmöglichkeit an der Uni¬
versität Trnava annehmen zu können, durfte ich nur unter der Be¬
dingung aus dem Gefängnis heraus, dass ich das Schandurteil (für
dreimal unentgeltliches Informieren über Neue Medizin), wofür ich
ja wie ein Verbrecher im Gefängnis saß, anerkennen musste, d.h.
ich musste auf meine Revision verzichten.
Ich zog meine Berufung zurück und erreichte so im Mai 1998
eine vorzeitige Haftentlassung. Die restlichen vier Monate der
nunmehr „rechtskräftigen" Strafe sollten im November verbüßt wer¬
den. Das Gericht wurde über alle anstehenden Termine in Kenntnis
gesetzt und ich kam frei.
Das Kölner Landgericht hat dann aber noch vor der Verifikation
in Trnava ein bereits verjährtes Berufungsurteil (4 Monate mit Be¬
währung) aus dem Jahre 1992 widerrechtlich „rechtskräftig" ge¬
macht und daraus erneut einen Haftbefehl gegen mich konstruiert.
Hierbei handelt es sich um den sog. „Gipsschienen-Prozess" (1991),
der ebenfalls in die Geschichte eingehen wird, weil ich - wie ich ja
berichtet habe - an einen 17-jährigen Jungen, der mit seiner Tante,
einer Ärztin, mit gebrochenem Bein zu mir gekommen war, eine
Gipsschiene verschenkt hatte. Das sah das Gericht damals als „Be¬
handlung" an. Doch hätte ich nicht gehandelt, wäre mir das ganz
sicher als „verweigerte Hilfeleistung" ausgelegt worden und ich wäre
dann dafür bestraft worden. Es kommt immer nur darauf an, was
man damit erreichen will.
Das Ziel ist klar erkennbar:
Man möchte die bisherige Brutal- Vergiftungs-, Verstümmelungs¬
und Mophium-„Therapie" (bei der praktisch alle Patienten sterben)
unbedingt beibehalten, um die totale Macht über die Menschen aus¬
üben zu können.
Jeder Mensch hat aber einen Verstand, mit dem er sich überle¬
gen kann, dass die Verhinderung der Neuen Medizin auf so konse¬
quent organisierte und konzertierte brutale Art und Weise - die auch
vor Inhaftierung und Psychiatrisierung nicht zurückschreckt - nicht
von ungefähr zustande kommt.
308
Meine Freunde, ich schwöre bei allem, was mir heilig ist, dass
mich einzig redliche Gedanken und die Sorge um Euer aller Wohl
leitet, wenn ich Euch bitte:
Helft alle mit, schreibt an Gott und die Welt, geht für dieses (Euer
eigenes!) Anliegen in aller demokratischen Rechtlichkeit „auf die
Straße"! Schließlich geht es um Eure eigene Gesundheit!
Ihr selbst seid schon übermorgen vielleicht Opfer dieses grausigen
Verbrechens der Frei-Mauren-Logen und der Kreise die dahinter ste¬
hen. Vielleicht ist es die allerletzte Gelegenheit, Euch noch zur Wehr
zu setzen!
„Klingelpütz"
Hinter diesen Mauern war ich 1 Jahr lang eingesperrt.
309
Die Verifikation von Trnava - 1998
Nachdem ich mich von meinem Gefängnisaufenthalt erholt hatte,
begab ich mich dann im August 1998 in die Slowakei, um mit den
zuständigen Professoren vor Ort alles vorzubereiten.
Die Verifikation war auf September angesetzt. Trotz Kenntnis die¬
ses Termins, derentwegen ich ja auf meine Berufung verzichtet hat¬
te, forderte mich das Kölner Gericht gegen jede Absprache auf, mich
im August wieder in der Haftanstalt zu melden. Da ich gerade in der
Slowakei war, konnte ich das Schreiben jedoch nicht entgegenneh¬
men. Wäre ich dem Willen des Kölner Gerichts gefolgt, hätte die
Verifikation im September niemals stattgefunden.
Ich ahnte natürlich, dass der Trick, mich aus dem Gefängnis he¬
rauszulassen der war, dass ich in Trnava durchfallen sollte, wie mir
später auch einer der Professoren vor Zeugen gestanden hat.
Danach sollte ich dann endgültig für verrückt erklärt werden nach
dem Motto: Nun hat eine Universität gesagt, daß die Neue Medizin
falsch ist, jetzt muß er zwangspsychiatrisiert werden.
Für mich gab es also nur eine kleine Chance und die habe ich
genutzt: Ich habe nämlich mit Trnava vereinbart, dass die Verifika¬
tion der Neuen Medizin die Voraussetzung für die Habilitation sein
sollte, denn die Verifikation war mir tausendmal wichtiger als die
Habilitation. Trotzdem hat man bei der ersten Abstimmung zur Ha¬
bilitation versehentlich 2:1 für mich gestimmt, danach wurde die
Abstimmung sofort wiederholt, so dass sie: 2:1 gegen mich ausfiel.
Auch eine einmalige Sache! Überhaupt - was sich bei dieser
„Habilitationsveranstaltung'' abgespielt hat war ein Kasperlethe¬
ater, wie es unwürdiger und makabrer nicht geht. Während in
Tyrnau Habilitationsveranstaltungen etwas sehr Seltenes sind,
wurde für die meine eine Parallel-Habilitationsveranstaltung über
Chemo angesetzt. Von den etwa 40 stimmberechtigten Fakultäts¬
mitgliedern verließen nun während meines Vortrages einer nach
dem anderen den Saal. Mir war sofort klar: Das war abgesprochen.
Ein Pulmologe fragte beim Hinausgehen ganz ungeniert: „Herr
Hamer, was wollen Sie hier, wir sind für Schulmedizin.'' Nachdem
ich somit auftragsgemäß durchgefallen war, teilte mir Prof. Miklosko
(heute Botschafter der Slowakei in Rom) dieses betrübliche Ergeb¬
nis mit, mit dem ich ohnehin gerechnet hatte.
Auf der Jahresfeier der Verifikation, also am 11. September 1999,
gestand mir Prof. Pogardy vor Zeugen, dass die Kölner Justiz der
Universität Tyrnau (Trnava) das Versprechen abgenommen habe,
Hamer durchfallen zu lassen. Prof. Pogardy sagte, er schäme sich
furchtbar und bat mich um Entschuldigung, die ich ihm - der
inzwischen halbseitig gelähmt ist - auch erteilt habe.
310
Dagegen ist die Verifikationsurkunde echt und korrekt und le¬
gitim zustande gekommen, da hatten die Herren keine Beden¬
ken, denn wegen der Verifikation hatten sie ja kein Versprechen
abgegeben. Auf die Anzahl oder Auswahl der Patienten, die extra
hierfür von Schulmedizinern aus diversen Klinken ausgewählt wor¬
den waren, hatte ich keinen Einfluss, ich habe die Patienten auch
vorher nicht gesehen.
Ich kannte auch die schulmedizinischen Befunde nicht, sondern
habe allein aus dem Computertomogramm des Gehirns, bzw. nach
den 5 Biologischen Naturgesetzen der Neuen Medizin, die korrekten
Diagnosen gestellt, habe die Patienten befragt, und auch die zu¬
grundeliegenden Konflikte zutreffend herausgefunden.
Dabei ging es allerdings nicht um die Frage, ob die Neue Medizin
mit der Schulmedizin übereinstimmt (denn das tut sie gerade nicht!),
sondern ob die Neue Medizin nach naturwissenschaftlichen Kriteri¬
en reproduzierbar - also richtig ist.
Anschließend wurde eine genaue Dokumentation über alle Fälle in
doppelter Ausfertigung angefertigt und unterschrieben, die heute
noch bei der Universität Trnava vorliegen.
Was die Vollständigkeit von Patientendaten betraf, so lag das
nicht in meiner Macht. Aber egal, ob nun im Einzelfall 90 Fakten
abfragbar sind oder 100 oder 120, das spielt ja praktisch keine Rol¬
le. Entscheidend ist, dass die abfragbaren Fakten samt und sonders
stimmen müssen - und das war in Trnava und auch bei allen ande¬
ren Überprüfungen bisher immer der Fall.
Am 9. September, dem 2. Tag der Verifikation der Neuen Medi¬
zin wurde als drittletzter ein Fall vorgelegt, der an Dramatik kaum
noch zu überbieten sein dürfte und sicherlich als die „Axt von
Trnava" in die Geschichte eingehen wird.
Der Prorektor der Universität, Mathematik-Professor Dr. Jozef
Miklosko, berichtete es, wie mir kolportiert wurde, an seine Kolle¬
gen noch am gleichen Tag folgendermaßen:
...„Heute habe ich etwas erlebt; das hat mich völlig umgehauen, das
hat uns alle umgehauen, die dabei waren, sogar Prof. Jurga, den
Onkologen. Der Dr. Hamer ist stur; der ist Friese, der hat sich über¬
haupt nicht aus der Ruhe bringen lassen und hat nur gesagt:
„Der Patient muss eine gewaltige Attacke gegen das Herz empfun¬
den haben." Eine ganze Stunde hat er den Patienten nach dem Her¬
zen abgefragt; ganz ruhig und höflich:
Ob er einen Herzinfarkt gehabt habe, ob er Angina pectoris gehabt
habe, ob der Vater, die Oma, der Opa, oder der Dackel einen Herz¬
infarkt gehabt hätten, was den Patienten sehr mitgenommen habe.
Immer sagte der Patient, der schon 75 war, er habe keinen Konflikt
solcher Art gehabt.
311
Während wir alle zum Zerreißen gespannt und nervös wurden und
nach einer Stunde Prof. Jurga von einer Seite seines Hosenbodens
auf die andere rutschte und kurz davor war, aufzustehen und zu
sagen: „Na, Herr Hamer, das war ja wohl nichts, dann sind das wohl
doch keine Naturgesetze, wie Sie behaupten!", war Dr. Hamer der
einzige, der ganz ruhig blieb, offenbar, weil er sich seiner Sache
idiotensicher war oder ist. Nach einer Stunde fragte er nochmals
den Patienten nach dem Hund ab. Beim Stichwort Hund erinnerte
sich plötzlich der Patient: „Ja, da war doch etwas vor 23 Jahren,
etwas ganz Furchtbares..."
Wir alle waren plötzlich wie elektrisiert, als der Patient nun den
allerschlimmsten Attacke-gegen-das-Herz-Konflikt berichtete, den
es überhaupt gibt .
Vor 23 Jahren geschah folgendes furchtbares Ereignis:
Zur Zeit der Kirmes, als alle viele Gänse aufgezogen hatten, die
zum Volksfest geschlachtet werden sollten, hörte der Patient nachts
plötzlich den Hund anschlagen. Nur mit der Unterhose bekleidet
rannte er in den Garten, um nachzusehen. Er sah in der Dunkelheit
die Umrisse eines Mannes, der offensichtlich die Gänse stehlen wollte.
Im letzten Moment erkannte der Patient seinen Nachbarn vor
sich. Im gleichen Moment sauste ein Hieb von einer Axt auf ihn
herunter. Er wurde einige cm neben der linken Brustwarze von dem
Axthieb getroffen, der die Rippen durchschlug und in den Thorax¬
raum eindrang. Bei diesem schlimmen Ereignis handelte es sich um
den klassischen ganz realen „Attacke-gegen-das-Herz-Konflikt" mit
Pericard-Mesotheliom.
Der herbeigerufene Arzt vermutete auch, dass das Herz betroffen
sei und machte Herzmassage. Als der Arzt merkte, dass das Herz
weiterschlug, ordnete der eine Überführung in das 20 km entfernte
Trnava an, nachdem er vorher den Brustkorb bandagiert hatte.
Dies war damals eine sehr schwierige und lange Sache:
Zuerst mit einem Pferdewagen auf der holprigen Straße zum Bahn¬
hof der nächsten Bahnstation, danach mit dem Zug nach Trnava.
Dort lag der Patient längere Zeit im Krankenhaus.
Ein weiterer Teilbereich des DHS war ein hässlicher halbgenitaler
Konflikt, weil der Patient seinen Nachbarn als Gänsedieb erkannt
hatte, mit einem Prostata-Karzinom auf organischer Ebene.
Der dritte Teilbereich war der motorische Konflikt mit einer mo¬
torischen Lähmung, ein typischer Konflikt, nicht entfliehen zu
können. Der Patient war nach der Attacke wie vom Blitz getroffen
hingefallen.
Zunächst löste sich sein Biologischer Konflikt in allen Teilberei¬
chen nach seiner Wiederherstellung und der Entlassung aus dem
Krankenhaus dadurch, dass der Nachbar im Gefängnis war.
312
Als der Nachbar jedoch wieder aus dem Gefängnis entlassen
wurde, lief der Patient notgedrungen seinem Konflikt ständig über
den Weg. Es kam zu kleineren Konfliktrezidiven und auch kurzan¬
dauernden Lösungsphasen, wenn er den Nachbarn mal eine Weile
nicht sah.
Jetzt 1997, war dann das Prostata-Karzinom soweit fortgeschrit¬
ten, dass er Beschwerden beim Wasserlassen bekam. Daraufhin
erfolgte die Prostata-Operation mit Orchektomie.
Als der Patient schließlich sein eigenes Haus verlassen musste,
weil er wegen Altersschwäche nicht mehr alleine wohnen bleiben
konnte und zum Schwiegersohn zog, kam es zu einer großen Konflikt¬
lösung auf allen 3 Teilbereichen:
— Die teilresezierte Prostata schwoll erneut an und machte Proble¬
me beim Wasserlassen.
— Das Herzbeutel-Mesotheliom machte eine Herzbeutel-Tampo¬
nade, die aber inzwischen wieder rückläufig zu sein scheint.
Die Beschwerden der Herzbeutel-Tamponade waren schulmedizinisch
als cerebrale Durchblutungs-Störungen gedeutet worden, sog.
Schwankschwindel.
-- Die Lösung der Teillähmung beider Beine verstärkte sich effektiv
in der pcl-Phase (Heilungsphase), wie das üblicherweise so ist beim
Heilungsoedem im motorischen Rindenzentrum.
Am Ende dieser Demonstration stöhnte Prof. Jurga nur:
„Herr Ham er, das hat mich 300%ig überzeugt. So etwas können Sie
weder gewusst noch geraten haben, denn es steht ja seltsamerweise
überhaupt nichts darüber in unserer Krankengeschichte drin. Das
überzeugt mich wirklich , mit welcher Ruhe und Sicherheit Sie das
postulieren konnten! Dann muss die Neue Medizin stimmen!"
Das ist der Patient,
dem vor 23 Jahren (1975)
die Axt bis zum Schaft im
Brustraum saß, direkt am
Herzbeutel.
Die Beschwerden der späteren
Herzbeutel-Tamponade waren
als cerebrale Durchblutungs¬
störungen gedeutet worden
(Schwankschwindel).
313
CT-Aufnahme
Mittlerer oberer Pfeil:
gewaltiges Oedem des HH für
den Herzbeutel, pcl-Phase;
Linker oberer Pfeil:
Colon-Sigma-Relais,
HH in pcl-Phase;
Rechter oberer Pfeil:
HH im Pleura-Relais der linken
Körperseite in pcl-Phase;
Der Patient hatte noch eine Reihe anderer Konflikte, auf die ich
hier nicht näher eingehen kann. Auch dieser Fall ist ausführlich im
„Vermächtnis einer Neuen Medizin" dokumentiert.
Am Ende der Verifikation wurde ein Überprüfungsdokument
von der Universität Trnava gefertigt und vom Vizerektor der
Universität, einem Psychiatrieprofessor und dem Dekan der me¬
dizinischen Fakultät (Fakultät für Gesundheitswissenschaften), der
in der Hauptstadt Bratislava auch als Onkologe tätig ist, unter¬
zeichnet.
Ich hatte mich zwei Tage lang slowakischen Onkologen, also
meinen wissenschaftlichen Gegnern und deren eigenen Patienten¬
fällen gestellt und das Zutreffen der 5 Biologischen Naturgesetze
der Neuen Medizin wieder einmal unter Beweis gestellt.
Schließlich habe ich ja die Patienten und ihre Krankengeschichte
vorher nicht gekannt.
Hiermit wurde amtlich nachgewiesen, dass auch Schul¬
mediziner, wenn sie redlich und ehrlich und vor allem offen an die
Sache herangehen, deren Richtigkeit erkennen können.
Daraufhin verfasste ich am 11. September 1998 nachfolgende
Erklärung:
314
Dr med. Ryke Geerd Hamer
Tmava, 11 September 1998
Erklärung
zur Bestätigung der Universität Tmava
über die erfolgte Verifikation der Neuen Medizin vom 11.09.98
Seit dem 11. September 1998 ist die am 8. und 9, September erfolgte Verifikation der Neuen
Medizin amtlich von der Universität Tmava (Tymau) bestätigt.
Unterschrieben haben dieses Dokument der Prorektor (Mathematiker), der Dekan (Onkologe)
und der Vorsitzende der Wissenschaft]. Kommission, Professor für Psychiatrie.
Deshalb ist auch an der Kompetenz der Unterzeichneten wohl kein Zweifel möglich.
Die Universitäten in Westeuropa - vor allem die Universität Tübingen - haben sich seit
17 Jahren strikt geweigert, eine solche angebotene naturwissenschaftliche Überprüfung durch¬
zuführen.
Obwohl in den vergangenen Jahren schon viele Ärzte die Verifikation dieser Naturgesetze der
Neuen Medizin in 26 öffentlichen Überprüfungskonferenzen durchgeführt haben, bei denen
auch stets alle Fälle exakt gestimmt haben , wurden diese Dokumente (sogar notariell beglaubigte)
nicht anerkannt. Immer und überall wurde „argumentiert* 4 , solange diese Überprüfung nicht
durch eine Universität amtlich durchgeführt sei, zähle sie nicht - und solange dies nicht ge¬
schehen sei, sei die Schulmedizin „anerkannt* 4 .
Die Neue Medizin, die aus 5 Biologischen Naturgesetzen - ohne zusätzliche Hypothesen -
besteht und für Mensch. Tier und Pflanze gieichermaßen gilt, ist so klar und logisch kohärent,
daß man sie leicht, wie man sieht, redlich und gewissenhaft senon immer am nacnsioesten Fall
hätte überprüfen können und natürlich überprüfen müssen, wenn man nur gewollt hätte.
Rufmord, Medienkampagnen und Medienhetze oder Berufsverbot sowie div. Attentatsversuche
und angedrohte Zwangspsychiatriesienmgen (wegen Realitätsverlusts ), bis hin zur Inhaftierung
(wegen drei mal unentgeltlichen Informierem über die Neue Medizin ( dafür habe ich über
l Jahr im Gefängnis gesessen J) ersetzen nicht wissenschaftliche Argumente, um einen wissen¬
schaftlichen Gegner zu widerlegen. War nicht die Erkenntnisunterdriickung - wie man jetzt er¬
kennen kann - nur Ausdruck blanker Gewalt, um Macht und Besitzstände der alten Medizin
aufrecht zu erhalten?
Die Neue Medizin ist die Medizin der Zukunft.
Ihre weitere Verhinderung macht das Verbrechen an der Menschheit täglich noch größer!
ln offiziellen Statistiken wie der des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg, ist
immer wieder nachzulesen, daß von den schuJmedizinisch mit Chemo behandelten Patienten
nach 5 Jahren nur noch ganz wenige am Leben sind.
Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt mußte demgegenüber zugeben, daß von den bei der
Hausdurchsuchung des „Zentrums für Neue Medizin, in Burgau** beschlagnahmten 6.500
Patientenadressen (davon die meisten Patienten an fortgeschrittenem Krebs erkrankt) auch
nach 4 bis 5 Jahren noch über 6000 am Leben waren (über 90 %).
Nun ist die Forderung (Überprüfung durch eine Universität) erfüllt. Jetzt haben die Patienten
ein Recht darauf, daß das grausigste und schlimmste Verbrechen der Menschheitsgeschichte
endlich beendet wird, und daß alle gleichermaßen die Chance erhalten, offiziell nach den
5 Biologischen Naturgesetzen der Neuen Medizin gesund zu werden.
Dazu rufe ich alle redlichen Menschen auf und bitte sie um Ihre Mithilfe
Diese meine Erklärung wurde zusammen mit dem notariell beglau¬
bigten Dokument der Universität Tmava an alle Universitäten, Be¬
hörden, Medien, Presse etc. verschickt. Keine Reaktion.!
315
Überprüfungsdokument der Universität Trnava:
TRNAVSKÄ UNIVERZITA
Homcpotodnd 23, 918 43 Trnava
BESTÄHTXGUNG
Am 8.9. u. 9.9.1998 wurde am Onkologischem Institut Hl.
Elisabeth in Bratislava und Onkologischen Abteilung des
Krankenhauses in Trnava sieben Patientenfälle mit ingesamt
mehr als 20 einzelnen Erkrankungen in Gegenwart des
Prorektors der Universität Trnava, des Dekans der Fakultät
für Pflegewesen und Sozialwesen der Universität Trnava und
ingesamt 10 Dozenten und Professoren untersucht (ärztliche
Protokolle von diesen Fällen, die durch Dr. Hamer gemacht
wurden, sind in der Beilage). Es sollte festgestellt werden,
ob nach naturwissenschaftlichen Regeln der
Reproduzierbarkeitsprüfung die Verifikation seines Systems
festgestellt werden konnte.
Dies war der Fall.
Von den jeweils etwa 100 Fakten, die man bei jeder
Einzelerkrankung nach den Regeln der "Neuen Medizin** abfragen
kann, konnten zwar in Ermangelung vollständiger
Untersuchungsbefunde nicht alle Fakten abgefragt werden, aber
die abgefragten Fakten zeigten, dass alle Naturgesetze der
"Neue Medizin" erfüllt waren.
Die untergezeichneten nehmen deshalb mit hoher
Wahrscheinlichkeit als gesichert an, dass seine Präsentation
in zwei Überprüfungskonferenzen bewies sein System mit
gröster Warscheinlichkeit. Wir schätzen sehr hoch das
menschliche, ethische und geduldige Engagement Dr. Hamers und
seinen neuen ganzheitlichen Zutritt zum Patienten. Nach
Berücksichtigung aller dieser Faktoren, haben wir den
Eindruck gewonnen, dass die Frage der möglichts baldigen
Anwendung der "Neuen Medizin" dringend weiterverfolgt werden
sollte.
Trnava 11.9.1998
prof.MUDr.J.Pogädy,DrSc, Prof.f.Psychiatrie,
Vors.der Kommission
prof.MUDr.V.Krcmery,DrSc, Dekan der Fakultät
doc.RNDr.J.Mikloöko,DrSc, Prorektor f.Forschung .
Stattdessen wurde die Universität mit Anrufen und Faxen bombar¬
diert und beschimpft, und sogar das Dokument bzw. die Verifikation
in Zweifel gezogen.
316
Ich bat deshalb Herrn Prof. Miklosko - Prorektor für Wissen¬
schaft, Forschung und Internationale Beziehungen der Universität
Trnava - eine Erklärung abzugeben.
Stellungnahme der Trnava University
vom 04.02.1999 (auszugsweise)
... Die Universität Trnava wurde nach vieljähriger Unterbrechung
im Jahre 1992 wieder geöffnet. Unterricht und Forschung sind oft
solchen Themen gewidmet, die im vorherigen Regime verboten wa¬
ren. Mehrere unserer Mitarbeiter wurden in der Zeit des Kommu¬
nismus verfolgt und verhaftet.
... Deshalb haben wir ein größeres Verständnis für die jeweiligen
Forschungsarbeiten und ihrer Überprüfung auch in Fällen von kon¬
troversen Themen, wie es auch die „Neue Medizin" von Dr. Hamer
ist. Als christlich orientierte Wissenschaftler und Pädagogen haben
wir auch die moralische Verpflichtung die Ideen, die den Menschen
helfen könnten, zu verifizieren.
Es hat uns sehr gewundert, dass Dr. Hamer seit 1981 erfolglos um
eine Möglichkeit die „Neue Medizin" zu überprüfen, ersucht.
Wir waren noch mehr verwundert, dass ihm die Möglichkeit der Aus¬
übung der Medizinpraxis aberkannt wurde, sogar, dass er für diese
seine Tätigkeit im Jahre 1997 verhaftet war.
In der Zeit, wenn Millionen von Menschen in der ganzen Welt an zur
Zeit unheilbaren Krankheiten sterben, halten wir es für unsere christ¬
liche und wissenschaftliche Pflicht um eine gute Idee in die Praxis
zu durchsetzen behilflich sein können.
Im Rahmen des Habilitationsverfahrens fanden in Bratislava und in
Trnava am 8.- 9.9.1998 Verifikationsuntersuchungen an 7 Patienten
statt. Bei diesen Untersuchungen waren 8-10 Professoren und Do¬
zenten anwesend. Über alle diese Fälle ist eine von Dr. Hamer aus¬
gearbeitete Dokumentation vorhanden, die in 3-Kopien an der Uni¬
versität Trnava aufgehoben sind.
Eine Urkunde wurde am 11.9.1998 ausgearbeitet und von drei ver¬
antwortlichen Personen signiert.
Diese drei Unterzeichneten haben den Eindruck gewonnen, dass die
Frage der möglichst baldigen Anwendung der „Neuen Medizin" drin¬
gend weiterverfolgt werden sollte.
Die Unterzeichneten sind im Besitze der 3 Originalausfertigungen
und Dr. Hamer ist im Besitze von weiteren 2 Kopien.
Am 12.9.1998 habe ich ein einstündiges Interview mit Dr. Hamer
gehabt. Dr. Hamer ist im Besitze des Videofilmes und ich besitze
die Tonaufnahme.
Trnava, den 4.2.1999 -
Doz. RN Dr. Jozef Miklosko, DrDrSe., Prorektor
317
Doch nun erging ein neuer Haftbefehl.
Da ich im August 1998 nicht in der Haftanstalt erschienen war, wur¬
de inzwischen wieder Haftbefehl gegen mich erlassen. Aber damit
nicht genug. Aus den Medien konnte man erfahren, dass ich alsbald
in Sachen Olivia angeklagt werden soll.
Notiz am Rande:
Entdeckt auf Lokalseiten.de-Archiv von 1999 :
Wir haben das große Glück, Herrn Dr. Dr. Jozef Miklosko zu Thema:
„Staat - Wirtschaft - Kirche in der Slowakei heute" gewinnen zu
können. Auf seiner Vortragsreihe durch Europa macht er auch in
Wuppertal Station. Zur Person von Herrn Dr. Miklosko ist zu sagen,
dass er ein hochkarätiger Würdenträger in Staat, Wirtschaft und
Kirche ist.
Er hat viele Bücher zu wissenschaftlichen Themen verfasst.
Er war stellvertretender Ministerpräsident der CSR unter Vaclav
Havel. Er ist Vizerektor der Universität Trnava (Tyrnau) und Gene¬
ralsekretär der Justitia et Pax.
Prof. Dr. Jozef Miklosko
bei seinem Vortrag beim
Internationalen Kongress
der Germanischen Neuen
Medizin in Biel
318
Der Steckbrief - 1999
Trotz der inzwischen erfolgten Verifikation in Trnava - womit ei¬
gentlich die Diskussion um die Neue Medizin beendet sein müsste -
wurde im Januar 1999 in Österreich tatsächlich ein Ermittlungs¬
verfahren gegen mich eingeleitet.
Dieses Ermittlungsverfahren begann mit einem Haftbefehl und ei¬
nem Steckbrief! - obgleich sämtlichen Behörden im In- und Aus¬
land mein Aufenthaltsort in Spanien mit voller Adresse sowie Tele¬
fon- und Faxnummer bekannt war, ja selbst im Internet für jeder¬
mann zu lesen war. In Deutschland prüfte man zunächst noch, ob
man das Verfahren übernehmen könnte.
Die „Ermittlungen" zogen sich hin, vor allem deswegen, weil man
aus Österreich keinerlei geeignete Unterlagen an die Kölner Staats¬
anwaltschaft übersandte. Denn es trafen sage und schreibe nur 14%
des bildgebenden Krankenmaterials der kleinen Olivia ein.
Röntgen-, NMR- und CT-Bilder sind jedoch in einem medizini¬
schen Verfahren, in dem es um „fahrlässige Körperverletzung" geht,
unerlässlich. Dessen ungeachtet entschloss sich die deutsche Justiz
auf der Basis dieses völlig unzureichenden medizinischen Materials,
was immer wieder von meinem Verteidiger gerügt worden war, ein
Sachverständigengutachten einzuholen. Damit sollte offenbar die
definitive Vernichtung meiner Person legitimiert werden.
Tatsächlich, so schrieb der Gutachter Henze, der Professor der
Berliner Charite abschließend, „...sollte man daher alles unterneh¬
men,, um kranke Menschen davor zu schützen, Opfer seiner Irrleh¬
ren zu werden." Und mit diesem „alles" war und ist eigentlich auch
alles gesagt.
Doch nun wandte ich mich persönlich an das Bundesverfassungs¬
gericht in Karlsruhe:
In der Strafsache vor dem Amtsgericht Köln -
wegen Körperverletzung: Ich schrieb:
Mit Rechtsstaatlichkeit hat das nichts mehr zu tun!...
Wenn die Machtstrukturen unserer Justiz so strukturiert sind, wie
ich sie in den vergangenen 18 Jahren immer wieder erlebt habe,
dann muss ich ja geradezu befürchten, dass egal welches Ver¬
fassungsgericht in ganz Europa mir ebenso wenig helfen wird wie
ein kleines Amtsgericht...
Deshalb schreibe ich diese Beschwerde auch für die Nachwelt, die
sonst später sagen würde, ich hätte mich doch nur an das Bundes¬
verfassungsgericht zu wenden brauchen, das hätte doch ganz be¬
stimmt... Hier läuft vor unser aller Augen das grausigste und
schlimmste Verbrechen der Menschheitsgeschichte ab, wie Prof.
Beck es nennt...
319
Ich erlaube mir die Ansicht zu vertreten, dass das Verfassungs¬
gericht, falls es sich eventuell für täglich 1000 sterbende deutsche
Patienten für nicht zuständig erklären oder mit irgendeinem formal¬
juristischen „Kanzleirost" die Sache „abzuwimmeln" versuchte, sich
vor der Nachwelt ebenfalls disqualifizieren würde...
Ich stütze meinen Antrag insbesondere auf § III der Zulässig¬
keitsvoraussetzung :
Abs. 2: Die Anrufung des Bundesverfassungsgerichts ist grundsätz¬
lich erst dann zulässig, wenn der Bürger zuvor alle ihm sonst durch
die Rechtsordnung eingeräumten Rechtsbehelfe vergeblich genutzt
hat und keine anderweitige Möglichkeit besteht (oder bestand), die
Grundrechtsverletzung zu beseitigen oder auf anderem rechtlich
möglichem Wege ohne Inanspruchnahme des Bundesverfassungs¬
gerichts im praktischen Ergebnis dasselbe zu erreichen...
und weiter:
50 Jahre hat man unserem ganzen deutschen Volk vorgeworfen,
unsere Eltern seien schuldig, weil sie nicht nach ihrem Gewissen
gehandelt hätten - jetzt werden wir von den Erben ins KZ
eingesperrt, wenn wir unserem Gewissen folgen...
Meine Eltern haben damals 15 jüdische Mitbürger gerettet, später
das Bundesverdienstkreuz dafür erhalten.
Mein Schwiegervater wurde von Richterkollegen Freisler's zum Tode
verurteilt, weil er als Major nicht mehr an den Endsieg glauben wollte.
Es gibt offensichtlich in ganz Deutschland keine einzige richterliche
Instanz, die in einem Wissenschaftsstreit zuständig wäre, zu prü¬
fen, was richtig und was falsch ist.
An wort: (auszugsweise) ... Hinsichtlich des Verfahrens (...) des
Amtsgerichts Köln und des Verfahrens (...) des Verwaltungsgerichts
Frankfurt am Main wird mangels näherer anders lautender Angaben
davon ausgegangen, dass es sich hierbei um Verfahren der
Dienstaufsichtsbeschwerde handelt. Dienstaufsichtliche Bescheide
stellen jedoch keine Hoheitsakte dar...
Hier zeigt sich mal wieder, dass die Kunst der Juristerei nur darin
besteht, eine Sache so geschickt auszulegen (umzudrehen), dass
letztendlich aus Schuld = Unschuld - und aus Unschuld = Schuld
entsteht.
Doch damit noch nicht genug:
Parallel zu diesem strafrechtlichen Verfahren lief auch ein zivil-
rechtliches, in dem ich auf ca. eine halbe Million DM Schadensersatz
verklagt wurde. Wenn nicht ich selbst, dann doch mein Buch - Ver¬
mächtnis einer Neuen Medizin - soll zu einer falschen Medizin gera¬
ten haben, und damit den Tod eines von der Schulmedizin aufgege¬
benen CML-(chronische myeloische Leukämie) Patienten verursacht
haben.
320
Die medienwirksam aufbereitete „Botschaft” an das Publikum ist
auch hier offensichtlich: Rät ein Arzt einem Patienten von der Chemo¬
therapie ab, ist der Mediziner ein Kandidat für Schadensersatz¬
forderung in Millionenhöhe.
Man konstruiert immer wieder neue Strafverfahren gegen mich
in der Hoffnung, mich endlich verhaften oder in die Psychiatrie ste¬
cken zu können.
Schematisch dargestellter Verlauf einer Leukämie
Seihst wert Hi nbrueh
ca Phase
Sympathicotonic
Polyzythämie:
rote /eilen (Erythmzythämic)
weiße Zellen (Leukämie)
Die Unterscheidung „akut oder chronisch” kann man nur verstehen,
wenn man jeweils die spezielle Konfliktsituation miteinbezieht.
- Akute Leukämien resultieren aus einem akuten dramatischen
Selbstwertkonflikt, meistens einer einmaligen Sache, das dann eine
zeitlang konfliktiv andauert.
- Chronische Leukämien dagegen resultieren aus Konflikten, die
zwischenzeitlich kein Thema sind, aber dann von Zeit zu Zeit immer
wieder aufbrechen.
321
Internationaler Haftbefehl - 2000
Seit dem 11. September 1998 ist die Neue Medizin offiziell veri¬
fiziert. Trotzdem bin ich für eine erfundene Straftat „ Aufhetzen
gegen Schulmedizin und Anstiftung zur Neuen Medizin, mit dem Ziel
der Ausübung" in Frankreich, beim „Tribunal de Grande Instance" in
Chambery, angeklagt.
Zitat meines Anwalts: „ Mit dieser Ladung zu dieser erbärmlichen,
geradezu schwachsinnigen Art von Schauprozess hat sich die fran¬
zösische Justiz aus der Gemeinschaft der Kulturstaaten Europas
verabschiedet." Damit ist eindeutig erwiesen, dass es in Wirklich¬
keit gar nicht um die Richtigkeit oder Unrichtigkeit der Neuen Medi¬
zin geht, sondern in blindem Hass gegen meine Person und darüber
hinaus gegen die Germanische Neue Medizin.
Die „Straftat” soll ich einzig verübt haben, dadurch, dass ich mich
(1993) in einem Telefongespräch mit Frau Andree Sixt, der Prä¬
sidentin der ASAC, bejahend dazu geäußert haben soll, dass man
mir ein CT einer Patientin schicken könne. In Wirklichkeit nahm mein
Sohn Dr. Bernd Hamer dieses 15 Sek. Gespräch an. Er hat das auch
dem Gericht geschrieben. Unsere Stimmen sind fast identisch. Trotz¬
dem besteht seit 11 Jahren internationaler Haftbefehl wegen „An¬
stiftung zur Neuen Medizin mit dem Ziel der Ausübung.”
Das Gespräch wurde entweder vom deutschen oder vom fran¬
zösischen Geheimdienst illegal abgehört. Schon eine telefonische
Äußerung über eine Frage wird mit Haftbefehl und Anklage bestraft,
schlimmer als in Russland zur Stalinzeit, vor allem wenn man be¬
denkt, dass es ja hier im Grunde „nur” um einen sog. Schulenstreit
(Schulmedizin kontra Germanische NEUE MEDIZIN) geht, wobei
allerdings die Verantwortung für diese Erkenntnisunterdrückung
weiter wächst. Alle bisher erfolgten Verifikationen der Neuen Medi¬
zin (Univ. Wien, Düsseldorf, Trnava) werden einfach ignoriert.
Dazu hat die französische Justiz, wie man in der französisch¬
sprachigen Schweizer Presse und den Savoyer Zeitungen - unter
ausdrücklicher Berufung auf die Staatsanwaltschaft Chambery -
lesen konnte, noch vor dem Prozess (31.1. bis 01.02.2000, nachts
0.30 Uhr) einen internationalen Haftbefehl ausgefertigt, so dass ich
den Prozess nur in Handschellen bzw. vom Gefängnis aus hätte er¬
leben können - wenn ich dort erschienen wäre. Aber Dank einer
glücklichen Fügung hatte das Gericht mich zu spät geladen, so daß
ich den Termin am 28.02. überhaupt nicht wahrnehmen konnte.
Nach Aussage eines namhaften Schweizer Jura Professors wird der
internationale Haftbefehl als rein politischer (Logen)-Haftbefehl zwar
über die Justiz und mit deren Hilfe abgewickelt, aber er hat ansonsten
mit der Justiz nichts zu tun, denn er steht über der Justiz.
322
Das bedeutet: man wird schon auf dem Flughafen verhaftet -
und in diesem Fall, dann nach Frankreich abgeschoben - ohne dass
sich ein Richter einschalten darf. Da das Gericht eine Inzweifelziehung
der Verifikation von Trnava zugelassen hatte - und zwar schon vor
dem Prozess - weigerte es sich darauf zu antworten.
Wie wenig sich das französische Strafgericht überhaupt Mühe
gab, die Neue Medizin zu verstehen, die es abgeurteilt hat, geht
daraus hervor, dass es die U.N.A.D.F.I., das staatl. Antisekten-
Dezer-nat als Nebenkläger in dem Prozess installiert hat.
Jeder halbwegs vernünftige Mensch weiß, dass die Neue Medizin
nichts mit Sekten zu tun hat, da sie mit ihren 5 Biologischen Natur¬
gesetzen eine reine Naturwissenschaft ist. Nichts ist absurder, als
die Germanische NEUE MEDIZIN als Sekte zu bezeichnen.
Frau Andree Sixt, die mitangeklagt war, wurde gezwungen, den Gro߬
teil des Geldes, das sie als Buchlizenzen an das Zentrum für Neue
Medizin nach Burgau/Österreich geschickt hatte, als Strafe wegen
„Sektenspende" ein zweites Mal an den französischen Staat zu be¬
zahlen (20.000,— DM).
Die ASAC hatte Bücher unseres Verlages in Lizenz gedruckt und
vertrieben. Sie hat die Lizenzgebühren zu 90 % - für eine gute Sa¬
che - an das Zentrum für Neue Medizin in Burgau/Österreich ge¬
schickt. Dort wurde alles korrekt versteuert und für die Patienten
verwendet. Es verhalt dazu, dass von 6.500 Patienten, die dort in¬
formiert worden waren, wegen eines fast ausschließlich fortge¬
schrittenen Krebsleidens, über 6000 überlebt haben nach 4-5 Jah¬
ren, wie die österreichische Staatsanwaltschaft amtlich ermittelt hat.
10 % des Geldes gingen nach Köln an unseren Verlag, wurden auch
dort nochmals korrekt versteuert und zum Druck neuer Bücher ver¬
wandt - ebenfalls für einen guten Zweck.
Das französische Gericht hat an die spanischen Behörden ge¬
schrieben, dass eine Auslieferung geplant sei, wenn ich nicht zu der
Verhandlung am 18. Mai 2001 erscheinen würde.
Sich einer solchen Un-Justiz heldenhaft ein 2. Mal stellen zu sol¬
len, die sich vor blankem Hass geradezu furios gebärdet, um mich
mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für den Rest mei¬
nes Lebens als Staatsmedizinfeind in eine französische psychiatri¬
sche Anstalt versenken zu lassen, wäre eigentlich die reinste Dumm¬
heit. Aber nur weil ich gesundheitlich nicht auf der Höhe war, bin ich
dem Rat meines damaligen Anwalts gefolgt und nicht zu dem Ter¬
min am 18.05.2001 (2. Instanz) erschienen.
Daraufhin wurde das 1. Urteil (in Abwesenheit) aufgehoben und
ich wurde erneut verurteilt: Diemal zu 1 V 2 Jahren Gefängnis - davon
9 mit und 9 Monate ohne Bewährung.
Außerdem zu einer Geldstrafe.
323
Frau Sixt, wegen „Geistiger Urheberschaft" angeklagt, bekam
1 Jahr Gefängnis - mit Bewährung, Geldstrafe, Schadensersatz,
Beschlagnahme des weggenommenen Materials.
Da meine französische Anwältin, Maitre Gaborieau, aus wel¬
chen Gründen auch immer, sich nicht in der Lage erklärte einen
Schriftsatz an das Gericht zu liefern (ihr möglicherweise auch
davon abgeraten wurde, das zu tun) habe ich selbst dazu Stel¬
lung genommen: (hier auszugsweise):
„...Die Anmaßung der Richter, sie könnten in einem Wissenschafts¬
streit, in dem die eine Seite längst falsifiziert ist, zugunsten der
wissenschaftlichen „Schulmedizin-Leiche" durch Verurteilung des
Gegners für die Schulmedizin wissenschaftlich entscheiden, ist
geradezu an Naivität kaum noch zu überbieten. Es geht doch um
die Frage, ob überhaupt ein Gericht aus medizin-fremden, medizin¬
ignoranten Richtern in einem fingierten Strafprozess eine
Wissenschaftsfrage entscheiden darf, oder ob es sich nicht durch
diesen Ketzerprozess zum Mitschuldigen und Handlanger einer
längst widerlegten und durch offizielle Universitätsgutachten fal¬
sifizierte, alt-testamentarische Schwachsinns-Medizin von 5.000
Hypothesen macht. Man kann eben eine wissenschaftliche Leiche
auch nicht durch Strafprozesse reanimieren...
Nun haben sich, wie gesagt, die staatlichen Medizin-Ignoranten
Richter in Chambery angemaßt, den Wissenschaftsstreit durch
Verurteilung meiner Person zu Gunsten einer Reanimation der
5000 Hypothesen Staatsmedizin-Leiche zu „entscheiden".
Tiefstes schwärzestes Mittelalter der Inquisitionsprozesse der
Ketzer- und Bücherverbrennung.
Die französische Justiz wünscht nun, dass sie den allerschlimmsten
Ketzer der Staatsmedizin durch Auslieferung von der spanischen
Justiz nach Frankreich ins Gefängnis bekommt und dort per Si¬
cherungsverwahrung für den Rest seinen Lebens „unschädlich"
machen kann bzw. noch besser für den Rest seines Lebens in
einer psychiatrischen Anstalt versenken kann...
Deshalb ist es mir auch völlig egal, was die französische Justiz in
diesem Inquisitions-Ketzerprozess mit dieser Hexenjagd entschei¬
det. Ich kann vor meinem Gewissen die Wahrheit nicht verleug¬
nen."
P.S. Am 05.10.2000 hat auf einem Seminar in Spanien, in
Torremolinos ein israelischer Arzt vor 33 Zeugen und laufender
Kamera berichtet, dass in Israel und weltweit alle Medizin-Rabbi¬
ner und seit mehr als 15 Jahren eifrig die Neue Medizin studieren
und bei ihren israelischen Patienten praktizieren: mit allerbes¬
tem Erfolg.
324
Ich wusste zu diesem Zeitpunkt bereits von Oberrabbiner von
Paris, Denoun, dass die Israelis seit Februar 1984 ausschließlich
meine Neue Medizin praktizieren, sie aber für alle Nichtjuden ver¬
hindern. Denn 1984 hat das oberste Medizin-Rabbinergremium un¬
ter Dr. M. Schneerson für alle Juden verbindlich festgestellt, dass
die Neue Medizin richtig ist und jeder Jude danach behandelt wer¬
den muss. Ich will gerne zugeben, dass es mir zunächst schier un¬
möglich erschien, die Dimension eines solchen religiösen Wahn¬
verbrechens für möglich zu halten.
Aber an dieser Stelle sei vielleicht einmal eingeschoben:
Nach dem Talmud (Gesetze und religiöse Überlieferungen) kommt
der Messias erst; wenn alle Nichtjuden vernichtet sind.
Auch ohne die Kenntnis dieser Hintergründe ist das Ziel eigentlich
klar erkennbar!
Am 20.10.2000 berichtete der Staatliche franz. Rundfunk groß
über eine entscheidende „Entdeckung" durch Prof. Lucien Israel:
„...der Krebs sei keine Krankheit, sondern ein Biologisches Programm,
das vom Gehirn gesteuert werde." Herr L. Israel war derjenige is¬
raelische Arzt, Chef der franz. Nationalen Onkologiezentrums in
Villejuif bei Paris, der mich am allermeisten bekämpft hat. Obwohl
er miterlebt hat, wie sein Kollege Mathe durch die Neue Medizin
an einem Bronchial-Ca genesen ist. Dieser Mensch, selbst Israeli
hat nun die Frechheit, die Entdeckung der Neuen Medizin - die er
und alle israelischen Ärzte der Welt bereits heimlich praktiziert
haben - als seine jüngste eigene Entdeckung zu präsentieren.
Marc Frechet, Klinischer Psychologe - vormals medizinische und-
psychologische Onkologie im Krebsbehandlungszentrum Villejuif
bei Paris - hat am 20. August 1997 zur Zeit meiner Inhaftierung
an das Amtsgericht Köln einen Brief geschrieben (auszugsweise):
„... Die Methode von Dr. Hamer hat mir erlaubt, die gefühlsmäßigen
Störungen, die mit dieser somatischen Symptomatologie verknüpft
sind, spezifischer zu bestimmen. Wenn man die vorliegenden Fall¬
studien von Frauen und Männern analysiert, so lassen sich die ver¬
schiedenen Krebstypen nach den von Dr. Hamer definierten Kate¬
gorien einordnen. Unabhängig der Kenntnis der Arbeit von Dr. Hamer
bezüglich der von uns detailliert untersuchten Brustkrebs-Patien¬
tinnen können wir die von Dr. Hamer entwickelte Methode hundert¬
prozentig bestätigen... Mit diesen kurzen Ausführungen hoffe ich
Ihnen, Hohes Gericht, einen kleinen Einblick verschafft zu haben in
den Reichtum, den die Beschäftigung mit den Erkenntnissen und
Ergebnissen von Dr. Hamer mit sich bringt. Ich wünschte mir an
seiner Seite tätig sein zu können."
Im Januar 1998 war Mark Frechet tot.
325
Wer war Mark Frechet?
Marc Frechet war von seinem Chef Mathe, einem der drei Chefs
neben Prof. Israel und Prof. Schwarzenberg, aus dem allen be¬
kannten staatlichen Krebsbehandlungszentrum Villejuif bei Paris,
beauftragt worden, festzustellen wie viele Patienten denn sterben,
wenn man „gar nichts macht”.
Er durfte beide Gruppen, die mit Chemo behandelten Patienten
und die unbehandelten, psychotherapeutisch betreuen. Aber natür¬
lich hatten die unbehandelten Patienten, meist Unbehandelbare, also
inkurable Fälle, auch bereits den Diagnose- und Prognoseschock
erlitten. Normalerweise sterben solche Patienten im gleichen Pro¬
zentsatz wie die mit Chemo Bearbeiteten.
Nicht vorgesehen war, dass Marc Frechet ihnen die Neue Medizin
erklärte. Als schließlich ruchbar wurde, was er da gemacht hatte,
und dass über 85 % der Unbehandelten, die aber durch die Neue
Medizin aus der Panik herausgefunden hatten, überlebten, sogar 28
% der Chemo-Bearbeiteten, die ebenfalls durch die Neue Medizin
aus der Panik herausgefunden und überlebt hatten, wurde er sofort
aus dem Klinikum hinausgeworfen.
Die Tragik: Mark Frechet wollte nun seine Dokumentation ver¬
öffentlichen, hatte aber wohl bei dem Rausschmiss den Konflikt er¬
litten „das schaffe ich nicht, mit Osteolysen im Schenkelhals auf
organischer Ebene. Wenige Tage vor Fertigstellung seiner Dokumen¬
tation „jetzt habe ich es geschafft, gingen seine Osteolysen in die
Heilungsphase über und die Leiste schwoll an.
Obwohl in Kenntnis der Neuen Medizin ging er unbedachterweise
in ein Krankenhaus bei Paris um sich untersuchen zu lassen.
Dort passierte etwas sehr Merkwürdiges:
Man gab ihm, evtl, auch unter einem Vorwand, möglicherweise auch
ohne sein Wissen - Morphium, danach wachte er nicht mehr auf.
Nach 10 Tagen, Mitte Januar 1998, war er tot.
Marc Frechet starb als Märtyrer für die NEUE MEDIZIN !
Besonders makaber: Sein Chef, Prof. Mathe, also einer der Chefs
vom Krebsbehandlungszentrum Villejuif bei Paris, hat sich selbst
vor Jahren von mir und meinen Freunden ein Bronchial-Ca nach der
Neuen Medizin therapieren lassen - ohne Chemo.
Seit er wieder gesund ist, macht er bei den Patienten wieder weiter
Chemo.
Wie ich inzwischen weiß, wird seit dem 7. Dez., dem 13. Todes¬
tag meines Sohnes, an dem in Frankreich 1000 Ärzte gleichzeitig
der Neuen Merdizin „abschwören" mußten, versucht, die Neue
Medizin als jüdische Neue Medizin („Biologie total") durch Etiket¬
tenschwindel zu stehlen.
326
Schema eines Selbstwerteinbruchkonfliktes: "Das schaffe ich nicht",
in der Heilungsphase Leukämie
ca-Phase: pcl-Phase:
Anämie + Knochenosteolyse *1. Leukämie+ Rekalzifikation
1 Periost-Sack: Schmerzhafte
1 Aufdehnung durch erhöhten
1 lokalen Innendruck im Knochen.
1 Schmerzen haben den Sinn, daß
■das Bein ruhig gehalten wird.
■ Wenn der unter erhöhtem
i Innendruck stehende Periost-
i Sack reißt oder inzidiert wird,
i läuft der Callus ins Gewebe aus:
i Osteosarkom. Callusbildung,
itranssudative Schwellung des
, umliegenden Gewebes durch
das Periost: "Pseudothrombose"
Verlauf der Leukämie
Schematische Darstellung
Tagphase:
Sympathicotonie
Naehtphase:
Vagotonie
Eutonie = Normotonie
normaler sympath/vagotoner
Tag/Nacht-Rhythmus
Knochenosteolyse
2. Re-Normalisation
(Biologischer Sinn am
Ende der Heilungsphase)
Ende der
Rekalzifizierung.
Ende der Leukämie.
Der Knochen bleibt
etwas dicker und fester
als er vorher war.
Selbstwert-Einbruch ca-Phase
Sympathicotonie
Knochen-Osteolyse
a/W^
r Konflikt -Verlaut T —
Knochenmarks-Depression
Panmyelophtise
Anämie und Leukopenie
l Rascher Anstieg
. der Leukozyten
. LEUKÄMIE
Dauer-Sympathicotonie
lerpragra
= Knnfliktakti
Verzögerter Anstieg 1
der Erythrozyten I
:4-6 Wochen nach derj
Leukämie
: ERYTTHROZYTHÄMIE*
Dauer - Vacotonie
i agOtUmv. |
aktive Sondcrprogramm-Phast* I Sonderprogramm - Heilungsphase 1
Zeit
Renormalisierung
Eutonie
Rascher Anstieg:
der Leukozyten
LEUKÄMIE
verzögerter Anstieg der Erythrozyten
4-6 Wochen nach Leukämie Beginn
ERYTHROZYTHÄMIE
Abfall der Anzahl der roten und
weißen Blutzellen = Anämie =
Leukopenie bei gleichzeitig
verengten peripheren
Blutgefäßen - Hb 8g%, Ery 3,0
Mill,
HK 30%
© Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer
Durch Gefäßerweiterung in der
pcl-Phase nach CL zuerst nur
rechnerisch
verstärkte (Pseudo-) Anämie: -
Hb 5g%, Ery 1,7 Mio., Leuko
1500, HK 15%.
Dann Wiederauffüllung der
Knochen-Osteolysen
Rekalzifikation "fester als vorher",
"groupe de Luxe"
Polyzythämie: rote Zellen
(Erythrozythämie)
weiße Zellen (Leukämie)
327
Hier eine Übersetzung unserer französischen Freunde -
über die Aussage von Dr. F.A. Monnot im Prozeß in Chambery, am
31. Januar 2000.
Dr. Hamer - Opfer der wissenschaftlichen Intoleranz
Während die Mehrheit der Wissenschaftler und der Mediziner sich
auf seine Entdeckungen berufen, ist Dr. Hamer Anfang Juli vom
Berufungsgericht von Chambery zu drei Jahren Haft verurteilt
worden.
Der Strafantrag des Staatsanwalts, der in der Audienz des letzten
27. Mai eine ausreichende Strafe, um einen europäischen Haft¬
befehl anzuordnen, verlangt hatte, d.h. eine Strafe von mindes¬
tens einem Jahr ohne Bewährung, wurde vom Gericht überschrit¬
ten. Das Urteil der ersten Instanz der Strafkammer von Chambery,
die am 17. März 2000 eine Strafe von 18 Mon. Haft entschieden
hatte, wurde auch von den Berufungsrichtern überschritten.
Die Aussagen der Fachleute -
Dr . Frangois A. Monnot,
Le St Helier
06400 CANNES:
Dr. Hamer und Andree Sixt
haben das Unrecht gehabt, zu früh Recht zu haben.
Während Dr. Hamer gerade vom Gericht von Chambery verurteilt
worden ist, scheint es uns nötig, die Aussage des Dr. Frangois A.
Monnot, aus Cannes, die er am 31. Januar 2000 in der Audienz
des Prozesses, der von der Ärztekammer von Savoyen gegen Dr.
Hamer und Frau Sixt angestrengt worden war, zu veröffentlichen.
„Aufgrund des Krebs habe ich drei Dramen im engsten Familienkreis
miterlebt, wobei die klassische Medizin durch ihre höchsten
Vertreter völlig unwirksam gewesen ist.
Wahrscheinlich hat dies mein Interesse für dieses Problem er¬
weckt und hat mich heute an diese Gerichtsschranke geführt.
In Besangon (1944) war ich während eines Semesters in der Chi¬
rurgieabteilung des Dr. Gaston Tisserand tätig, welcher eine kleine
Krebsabteilung angeschlossen war. Damals war Dr. Tisserand Vor¬
sitzender der Ärztekammer. Bevor ich mich in Roanne nieder¬
gelassen habe, wo ich Mitglied des Büros der Ärztegewerkschaft
der Loire gewesen bin, habe ich mein Studium in Paris beendet.
1968 ging ich nach Cannes, um bis zu meinem Ruhestand im
Jahr 1992 (im Alter von 70 Jahren), meinen Beruf auszuüben.
Als ich in 1986 auf einem Medizinkongress im Var um ein Referat
gebeten worden bin, habe ich in derselben Sitzung wie Dr. Hamer
gesprochen.
328
Seine Rede schien mir seltsam aber da ich daran gewöhnt bin, nie
eine Methode, ohne sie erst zu kennen zu urteilen, habe ich die
Neugier gehabt sein 700 Seiten Werk, wo er behauptet, dass
eine schwere Krankheit oder einen Krebs am meisten von einem
psychischen, konfliktgeladenen, dramatischen, einsam erlebten
Schock, der sehr schnell eine Verletzung im Gehirn auslöst, die
trainierte Leute auf einem Scanner spüren können, verursacht
ist, zu lesen; die selbe Ursache trifft noch schnell im Rest des
Körpers ein bestimmtes Organ, das immer das Selbe für eine
bestimmte Ursache ist.
Die Behandlung kommt von diesen Prinzipien aus und besteht darin
dem Kranken im Laufe einer ausführlichen, vertrauensvoller und
herzlicher Unterhaltung die seelische Ursache seines Leidens be¬
wusst zu machen, damit er sie selbst erkennen kann und deren
Bedeutung und Folgen relativieren.
Mit dem Scanner können Fachärzte wie Dr Flamer die Entwicklung
des Hamersherdes kontrollieren.
In Hamers Werk hatte ich unter anderem gelesen, dass große Geld¬
schwierigkeiten mit einem Mitglied der Familie einen Leberkrebs
verursachen konnten. Wenige Zeit später sah ich einen Kranken
vom Muy, der diesen Zufall illustrierte aber bis zum letzten Ostern
dachte ich nicht, dass dieses viele praktische Anwendungen haben
könnte. Da begegnete ich drei ehemaligen Kunden, unter denen
einer von einem Ohrkrebs betroffen war, die sich selber geheilt
hatten indem sie die Methode befolgt hatten. Dadurch bekam ich
die Lust diese Frage zu bearbeiten.
Um Dokumente zu erhalten, setze ich mich in Verbindung mit Frau
Sixt, die zwölf Jahren als Krankenschwester in der Klinik Cleret in
Chambery berufstätig war und wo die Ärzte sie wohl gekannt und
geschätzt haben, indem sie ihr mit Kortison und Morphium umzu¬
gehen mitbrachten. Durch die mit ihr befreundeten Familie d'Oncieu,
deren ein Mitglied in Deutschland lebte und häufig mit dem Dr
Hamer gearbeitet hatte, indem er seine Bücher übersetzte, hatte
sie die Neue Medizin entdeckt.
Da sie in der Gegenwart schweren Kranken lebte, war sie sofort
darüber begeistert gewesen. Sie lernte sie eingehend aus den
Büchern des Dr Hamer und manchmal aus einer Mitarbeit mit ihm.
Welch ein Fehler hat ihr denn die schlimmsten Misshandlungen
der Ärztekammer zugezogen?
An manche von den öffentlichen Therapeuten praktisch verlassenen
Kranken, die weil sie von der Methode, die übrigens immer mehr
bekannt wird, gehört hatten, zu ihr kamen, hat sie gezeigt wie sie
die psychische Ursache ihrer Krankheit herausfinden konnten und
selber das Problem lösen konnten.
329
Herr Vorsitzender, vielleicht finden Sie mein Gespräch etwas zu lang,
aber ich weiss nicht was Ihnen vor mir schon gesagt worden ist und
ich denke, dass es das geringste des Nötigsten darstellt, um über
die Zuverlässigkeit dieser Medizin zu urteilen, was sich ja im Hinter¬
grund dieses Prozesses befindet.
Erlauben Sie mir bitte zwei Einzelheiten: die Gehirnsherde, die die
klassischen Mediziner Gehirnsmetastasen nennen, bilden sich nicht
im Zufall der Blutmigration der Zellen aus der Krebswunde, sie sind
immer gleicher embryologischer Herkunft, wie der getroffene Stoff,
ohne aus den selben Zellen gebildet zu sein. Auch wenn die öffent¬
lichen Krebsforscher diese Tatsache kennen, sind sie nicht in der
Lage sie mit ihren Theorien zu erklären.
Übrigens kann man den Erfolg einer psychologischen Behandlung
wissenschaftlich prüfen, denn der Kranke wird sofort von einem
sympathicotonischen zu einem vagotonischen Zustand durchge¬
bracht. Der erste Zustand ist unter anderem bei der Pulses¬
beschleunigung und der Hauttrockenheit symptomatisch; der zwei¬
te ist bei einem langsamen Pulse und Schwitzen symptomatisch.
Lassen Sie jetzt den ehemaligen Facharzt in Ausübung der Krebs¬
abteilung des Krankenhauses von Besangon Ihnen einige Zahlen
zitieren, bevor zu sehen ob Frau Sixt für illegale Ausübung der Me¬
dizin angeklagt werden kann und ob sie gefährdete Kranken ohne
Hilfe verlassen hat.
In den hoch entwickelten Ländern gibt es für drei Sterbefälle ein
Krebsfall. Laut der Versuchung für die Anordnung der besten fran¬
zösischen Krankenhaüser des Figaro Magazine vom letzten Septem¬
ber werden jedes Jahr 240000 neue Krebsfälle diagnostiziert und in
manchen weniger vermarkten Bevölkerungen gibt es sicher uner¬
kannte Fälle. In derselben Zeit gibt es 33000 Brustkrebsfälle, die
häufigsten bei den Frauen.
Eine jüngste Versuchung von Parismatch des letzten Oktobers er¬
gibt eine Zahl von 35000. Ein Mindestmass an Nächstenliebe den
Kranken hingegen hindert mich weitere Zahlen zu geben.
Wissen Sie bis wohin die Verunsicherung der klassischen Mediziner
vor dieser Plage führt?
In der weltberühmtesten Klinik, die Mayo-Klinik von Rochester in
den USA, kommt man daran den Risikopatientinnen (weil es Krebs¬
kranke in ihrer Verwandtschaft gibt) ab 40 die operative Entfernung
der Brust vorbeugend zu empfehlen.
Glauben Sie mir, Herr Vorsitzender, das bisschen Ergebnis der
üblichen Medizin gibt nun das Recht zur Verzweiflung und verpflich¬
tet die Ärzte, die die Wahrheit kennen, innerlich nach andere Me¬
thoden zu suchen, also kommen wir nun zum Schluss. Frau Sixt ist
illegaler Ausübung der Medizin angeklagt. Stellt sie Diagnose?
330
Nein, sie sind schon gestellt und wenn das Stadium der Metastasen
erreicht ist, gibt die Medizin auf. Sowieso kommt man nicht zu Frau
Sixt um zu wissen, ob man ein Ischias oder ein Herzinfarkt hat.
Schreibt sie Medikamente vor? Nein, dem Kranken und seinem
Umfeld macht sie klar wie er für sich selbst sorgen und sich selbst
genesen soll. Im Fall von schmerzhafter Gehirnsverletzung, die ein
Ödem auf dem Scanner zeigt, hat sie schon ausnahmsweise sagen
können, dass der Dr Hamer in diesem Fall ein bisschen Cortison
gibt, aber sie wissen genauso gut wie ich, dass die Apotheker die¬
ses Medikament, sowie das Morphium, ohne Rezept nicht verkau¬
fen. Sie werden immer von einem Arzt vorgeschrieben.
Da sie mit dem Dr Hamer gearbeitet hat, hat sie in Frankreich die
größte Kompetenz auf dem Scanner die Hamersherde, die wenn
man die Methode kennt, sofort die Ursache des Leidens zeigen, zu
finden. Sie hat wohl das Recht ihre Wissenschaft zugunsten der
Kranken, die es von ihr verlangen und die praktisch abgeschoben
sind, auszunützen.
Menschlich dürfen Sie nicht Metastasenpatienten, die den Erfolg der
Methode Hamer kennen, ohne Hilfe und Hoffnung lassen, denn selbst
an diesem Stadium brauchen sie herzliches Dasein und uneigennüt¬
zige Hingabe. Ich habe nie einen Chefarzt für ein vertrauliches Ge¬
spräch sich an das Bett eines Krankens setzen gesehen. Die wissbe¬
gierigen französischen Ärzte brauchen sie auch.
Wenn Sie jedenfalls Frau Sixt schuldig verurteilen, wer könnte mehr
als sie, für ihre Uneigennützigkeit und ihre Nächstenliebe, womit
sie jeden Nachts- oder Feiertagsanruf antwortet, mildernde Um¬
stände bekommen?
Frau Sixt ist für unterlassene Hilfeleistung angeklagt. Wenn meine
Erinnerungen genau sind, meine ich, dass die gemeinte Gefahr zu¬
fällig, unvorhergesehen, unvorhersehbar sein muss. Was offensicht¬
lich hier nicht der Fall ist.
Wenn es sich jedenfalls um mich, oder um einen Verwandten oder
einen Freund handeln würde, indem ich die Sache und vor allem die
Ergebnisse der verschiedenen Behandlungsmethoden ein bisschen
kenne, würde ich betrachten, dass ich meine Pflicht nicht erfüllen
würde, wenn ich einen schweren Krebskranke, der nicht zu Hause
behandelt werden kann, den öffentlichen Krebsabteilungen trauen
lasse. Ihre Ergebnisse kennt jeder und die Presse weist auf den
tödlichen Ausgang von Prominenten wie Akademiker, Fernsehansa¬
ger oder Politiker”.
Dr Frangois A. Monnot
Extrait de la revue :
vous et votre Sante - temoignage - N° 12 - Aoüt 2004
331
An dieser Stelle möchte ich etwas Grundsätzliches erklären:
Wie wir ja inzwischen wissen, praktizieren die Israelis, voran die
Chasidim, seit 20 Jahren heimlich die Germanische Neue Medizin,
und das mit allerbestem, d.h. 98%igem Erfolg.
Das wurde mir sogar erst kürzlich von einer Mitarbeiterin eines Kran¬
kenhauses in Tel Aviv nochmal bestätigt.
Mit der „israelischen" Presse - und das sind quasi 99% aller Medien
in Europa, Amerika etc. propagieren die Israelis für die Nicht-Juden
Chemo und Morphium als sog. Krebs-„Therapie", mit dem „Erfolg",
dass 95-98% daran sterben.
(Die Statistik (95-98 %) deckt sich auch mit Professor Abel, Krebs¬
forschungszentrum in Heidelberg)
Auf diese Weise sind seitdem 2 Milliarden Nicht-Juden, d.h. ein vier¬
tel der Weltbevölkerung auf grausamste Art mit Chemo und Morphi¬
um zu Tode gebracht worden.
Ich bin nun derjenige, der „Roß und Reiter" beim Namen genannt
hat. Die Bestrafung: Inhaftierung (wie bereits geschehen), und sogar
Ermordung wurde mir seither schon x-mal angedroht und voraus¬
gesagt - sogar von meinem eigenen Anwalt - durch die B'nai B'rith,
die jüdische Oberloge aller Logen, die das schon mehrmals ver¬
sucht hat (ich habe bereits mehrere Mordversuche überlebt).
Wenn man wie ich, als Theologe, weiß, dass die ganze jüdische
Religion - vor allem die jüdisch-orthodoxe Religion - praktisch nur
aus Hass auf die Nichtjuden besteht (Talmud), deren vollständige
Vernichtung quasi als Voraussetzung für das messianische Reich
der Juden angesehen wird, dann versteht man erst, welch großes
Interesse daran besteht, mich - mitsamt der Germanischen Neuen
Medizin - zu vernichten. Dies geschieht schon seit Jahren mit nicht
enden wollenden Rufmordhetzsendungen in sämtlichen Medien.
Das Ideale wäre aber für meine Gegner, mich nunmehr in eine psy¬
chiatrische Anstalt zu versenken, wo ich dann zuerst zum Verrück¬
ten deklariert und anschließend „gestorben" würde.
Das ist der eigentliche Grund, warum mich die französischen Behör¬
den so dringend haben möchten, die sich dafür sogar selbst mit
konstruierten „Straftatbeständen" aus dem Nichts lächerlich ma¬
chen. Ziel: einfach nur den gefährlichen Dr. Hamer in ihre Gewalt
zu bekommen. Das Drum und Dran besorgt dann wieder die isra¬
elische Presse, wie gehabt seit über 20 Jahren. Nun, dieser Gefahr
bin ich mir sehr wohl bewusst. Jeder meiner Tage kann der letzte
in Freiheit sein.
Deshalb: An dieser Stelle soll jeder wissen:
Wenn es einmal heißen wird, der Dr. Hamer habe sich selbst umge¬
bracht, dann stimmt das nicht. Dann bin ich mit Sicherheit auf Ge¬
heiß der israelischen Oberloge B'nai B'rith umgebracht worden.
332
Für mich ist die Vorstellung, umgebracht werden zu sollen nicht
einmal so schlimm wie die Vorstellung, dass die Germanische Neue
Medizin - die für die Menschheit bisher wunderbarste Entdeckung,
vielleicht unserer ganzen Menschheitsgeschichte - auf diese miese
Art von den Israelis gestohlen wurde -
(meine Briefadressaten (Rabbiner) widersprechen dem nicht)
und dass die Rabbiner diese segensreiche Entdeckung nunmehr seit
20 Jahren für Nichtjuden blockieren, und damit das grausigste und
schlimmste Verbrechen unserer Weltgeschichte inszeniert
haben! Deshalb, und das wird jetzt jeder verstehen, gibt es für mich
gar keine Diskussion über meine Pflichten als unbestechlicher Tri¬
bun meiner Patienten.
Auch wenn viele Ärzte und sonstige Therapeuten auf der ganzen
Welt, die bereits die Germanische Neue Medizin kennen und damit
versuchen zu arbeiten, noch aus Angst schweigen und dem Massa¬
ker tatenlos zuschauen.
Einen soll es wenigstens in unserem Volk geben (dem Volk der Dich¬
ter, Denker, Musiker, Entdecker und Erfinder) der für sein Volk und
für alle Nichtjuden dieser Welt ein Vorbild sein will!
Wie funktioniert nun die totale Versklavung der Menschheit?
Laut Statuten arbeitet jede Freimaurenloge (von „freien Mauren" =
damals noch spanische Juden) „am Tempel Salomons". Zum Pries¬
ter dieser Loge ist deshalb natürlich nur ein Jude befähigt.
So kommt es, dass es keine Loge gibt, deren Obermeister oder
Großmeister nicht Jude wäre. Jede Loge ist aber nach dem Papst¬
oder Diktaturprinzip aufgebaut, d.h. nur der Israeli hat das Sagen.
Jeder der einer Loge angehört, hat auch einen Logeneid abgelegt
und dieser ist bindend. Dafür werden alle Mitglieder vom Logen¬
meister mit besorgten Posten „korrumpiert" und „belohnt", haben
aber gar nichts zu sagen.
Durch ihren Logeneid aber sind sie zu „absolutem, bedingungslo¬
sem Gehorsam" verpflichtet - andernfalls werden sie liquidiert. Die
Folge ist, dass alle Logenbrüder schon nach kurzer Mitgliedschaft
nur noch bibbern vor Angst, sie könnten einen Ungehorsam began¬
gen haben, weil sie wissen, was ihnen blüht.
So ist es auch zu erklären, dass ich in 50 Kliniken, in denen ich
hospitieren wollte (als ich noch meine Approbation besaß) wieder
hinausgeschmissen wurde, nachdem der Chefarzt offenbar einen
Anruf seines Logenmeisters bekommen hatte.
Dafür hat dann aber der Chefarzt, Richter, Staatsanwalt oder Politi¬
ker die Gewissheit, dass ihm nichts passieren wird, egal ob er die
Unwahrheit sagt oder etwas Ungesetzliches begeht, oder eben ein
Richter einen Prozess so gestaltet, dass der Unschuldige verurteilt
wird.
333
Den Rest besorgt dann ohnehin die Presse, deren Chefredakteur,
sofern nicht selbst Israeli, aber jedenfalls Logenmitglied sein muss
und damit weisungsgebunden.
Die Logen sind geheim...,
die Mörder haben scheinbar kein Motiv...,
und die Opfer haben keine Lobby.
Sie laufen wie Schlachtvieh freiwillig in den Schlachthof.
Und diejenigen Logenbrüder, die das inzwischen erkannt haben,
können nicht mehr aussteigen aus dieser Mafia, denn sie haben alle
ihre Seele schon mit dem „Logeneid" verkauft.
Der Logeneid steht über dem Hippokratischen Eid oder dem Staats¬
oder Beamteneid.
Auch wenn jetzt viele sagen werden: „der HAMER sollte das doch
nicht schreiben , das ist doch viel zu gefährlich für ihn...."
Ich bin jedoch der Meinung, es muss endlich mal jemand sagen -
und ich habe nichts mehr zu verlieren!
Ich habe kürzlich von einem ehemaligen Patienten eine Kopie
aus einem Buch erhalten - „Einfluß der Freimaurerbünde" - aus
dem ich hier einige Sätze zitiere:
„Die Freimaurer wollen die Menschheitsverbrüderung in einer frei¬
maurerischen Weltrepublik verwirklichen. Was sie nicht auf friedli¬
chem Wege durchsetzen können, suchen sie mit Hilfe von Revoluti¬
onen oder durch politischen Mord zu erreichen. Die erste Freimaurer¬
revolution war die Französische Revoloutin von 1789, deren Häup¬
ter allesamt in den Mitgliederlisten der Logen zu finden sind. An
allen Revolutionen und Verschwörungen, die Eruopa im 19. Jahr¬
hundert erschüttert haben, sind Freimauerer an führender Stelle
beteiligt gewesen: in Spanien, Portugal, Italien, Österreich, Ungarn,
Rußland. Wo die Logen verboten wurden, setzten sie ihre Wühlar¬
beit im Geheimen fort. Dabei weiß das einfache Mitglied nicht,
wozu es von den unbekannten Drahtziehern, den „Wissenden",
mißbraucht wird. Der Bürger, der in eine Loge aufgenommen wird,
fühlt sich geehrt, daß er einen Bund von Brüdern angehört, die
ihm jederzeit helfen werden. Geheimnisvolle Gebräuche, über die
er strengstes Stillschweigen bewahren muß, binden ihn für sein
ganzes Leben. Unter allerlei sinnlosen Fragen und törichtem
Mummenschanz wird er zum Licht geführt, merkwürdige
Handgriffe, Notzeichen werden ihm beigebracht, er trägt die
Maurerschürze und hat den Kopf mit dem Zylinder bedeckt.
Jüdische Sinnbilder, Bezeichnungen und Einrichtungen - wie der
zerstörte Tempel Salomons, die Bundeslade, der Stern Davids -
machen den Freimaurer zum „künstlichen Juden". Auf der ganzen
Erde sind die Juden die rührigsten Freimaurer und sind in den
Logen tonangebend..."
334
Die sog. Rabbinerbriefe
Ich schrieb am 06.12.2000 einen Brief an den Zentralrat der
Juden in Deutschland:
Sehr geehrter Herr Vorsitzender des Zentralrates der Juden in
Deutschland, Paul Spiegel
In einer vermutlich schrecklichen Angelegenheit; die das gesamte
Weltjudentum betreffen könnte - und zwar auf Jahrhunderte - wende
ich mich heute an Sie, als Vorsitzenden des Zentralrates der Juden
in Deutschland. Es geht um die Erkenntnisunterdrückung der Neuen
Medizin für die Nichtjuden seit fast 20 Jahren.
Vorausschicken möchte ich gleich: Sollten Sie oder Ihre Glaubens¬
brüder oder die Presse mich, der ich nie einen Patienten oder Schü¬
ler nach seiner Rasse oder Glaubensrichtung gefragt habe, nunmehr
zum Antisemiten oder Rassisten erklären wollen, so wäre das das
Gleiche, als würden Sie eine Kuh zum Raubtier erklären.
Und sollten mich Ihre Freunde von der israelischen Oberloge aller
Logen, der B'nai B'rith versuchen umzubringen, dann hilft das auch
nichts mehr, denn jeder würde nach diesem Brief, der im Internet
stehen wird, wissen, daß nur die B'nai B'rith mich umbringen konn¬
te, wie sie es schon versucht hat (Stellvertreter des Menachem
Schneerson). Übrigens werde ich meinen Anwalt Walter Mendel,
der Sie gut kennt, bitten, diesen Brief persönlich zu überreichen.
Unmittelbar in der Nähe seines Geburtshauses bei Krefeld haben
meine Eltern - unter Einsatz ihres Lebens - im Krieg eine größere
Anzahl Ihrer Glaubensbrüder versteckt.
Nun zum Grund meines Schreibens:
Seit fast 20 Jahren gibt es die Neue Medizin. Diese ist bisher 27 mal
offiziell und öffentlich verifiziert worden, was nur bei einer strengen
Naturwissenschaft wie der Neuen Medizin möglich ist, nicht bei 5000
Hypothesen, wie sie die Schulmedizin hat.
Die Neue Medizin hat eine Überlebensrate, z.B. bei Krebs, von 98
%, während die Schulmedizin-Pseudotherapie mit Chemo, Be¬
strahlung und Morphium 98 % Mortalität hat (laut deutschem Krebs¬
forschungszentrum Heidelberg).
In den 80er Jahren habe ich in Frankreich unendlich viele Seminare
gehalten, auf denen manchmal bis zu 80 % Rabbiner als Teilneh¬
mer anwesend waren und eifrig die Neue Medizin lernten. 1986 traf
mich allerdings der Schlag, als mir und meinem Freund Antoine
Graf D'Oncieu der Oberrabbiner in Paris, Herr Denoun verriet, er
habe, genau wie alle Rabbiner der Welt, ein Schreiben vom obers¬
ten Rabbiner, Menachem Schneerson, erhalten, des Inhalts, alle
Rabbiner sollten dafür sorgen, daß alle Juden nach der Neuen Medi¬
zin therapiert würden. Man habe sie geprüft und sie sei richtig.
335
Allerdings solle das heimlich geschehen und sei nicht für die Nicht-
Israelis gedacht.
Mein Schreiben, das ich daraufhin an Herrn Menachem Schneerson
geschrieben habe, füge ich bei. Seine Antwort erhielt ich 1989 in
Form eines Attentatsversuches durch seinen Stellvertreter.
Kürzlich bekannte ein israelischer Arzt, Dr. Rosenstock aus Argen¬
tinien, auf einem meiner Seminare vor 33 Teilnehmern und vor lau¬
fender Kamera, daß seit 15 bis 20 Jahren weltweit alle Israelis -
heimlich! und unter falschen Etiketten - nach der Neuen Medizin
therapiert würden, mit allerbestem Erfolg.
Er nannte sogar inzwischen ein Krankenhaus in Israel, wo unter
falscher Flagge - den Namen Hamer, so schrieb er, kenne man dort
nicht - Neue Medizin für Israelis praktiziert werde.
Nach Veröffentlichung dieser Aussagen des Herrn Dr. Rosenstock
im Internet überschlagen sich nun die Ereignisse: Der 81-jährige
Prof. Israel, der Jahrzehnte lang Leiter des nationalen Krebszentrums
Villejuif und mein schlimmster Gegner war und dessen Assistent
Sabbath mindestens 20 mal in meinen Seminaren gesessen ist,
hätten nun kürzlich ganz unabhängig von mir nochmals die Neue
Medizin entdeckt; z.B. wurde das SßS (Sinnvolles Biologisches
Sonderprogramm) kurzerhand in SOS-Geschehen umbenannt.
Und plötzlich finden Ihre Glaubensbrüder nun heraus, daß Krebs
keine Krankheit sei, sondern - ein biologisches sinnvolles Programm,
das vom Gehirn gesteuert wird. Von Hamer hatten die beiden Wis¬
senschafts-Betrüger natürlich nie etwas gehört.
Nun zu dem Problem, Herr Spiegel:
Wie es scheint, haben die Israelis seit 15 bis 20 Jahren weltweit und
heimlich (siehe News Nr. 45 vom 09.11.2000) Neue Medizin prak¬
tiziert. Von den Israelis konnten 98 % damit überleben.
Die Medien aber, die quasi zu 100 % Ihren Freunden von der B'nai
B'rith, also auch Israelis, gehören, propagieren seit 20 Jahren für
Nicht-Israelis Chemo, Bestrahlung und Morphium. 98% der erkrank¬
ten Nicht-Israelis, sprich 2 Milliarden Menschen, scheinen auf diese
Art durch die von Ihren Freunden zu verantwortende Erkenntnis¬
unterdrückung der Neuen Medizin auf die grausigste Art und Weise
zu Tode geschächtet worden zu sein („Holo-Schächt"!).
Wie gesagt, Herr Spiegel, ich bin das Gegenteil von einem Rassis¬
ten. Ich würde mich mit der gleichen Geduld an das Bett jedes Deut¬
schen, Chinesen, Afrikaners oder Juden setzen und ihm versuchen
zu helfen. Aber wenn Chinesen Verbrechen begehen, habe ich et¬
was gegen diese Chinesen. Und wenn Ihre Israelis das grausigste
astronomischste Verbrechen der Weltgeschichte verbrochen haben
sollten, hätte ich etwas gegen diese Israelis, die sich überall als
Opfer und Verfolgte ausgeben.
336
Wenn Ihre Freunde dieses schlimmste Verbrechen der Menschheits¬
geschichte begangen haben - und ich selbst halte nur die Oberloge
B'nai B'rith für in der Lage zu einem so wasserdichten Verbrechen
dieses Kalibers der Erkenntnisunterdrückung - dann werden Sie das
nicht zugeben, das ist klar, fühlen sich wahrscheinlich auch nicht
autorisiert, das zuzugeben.
Aber Sie könnten helfen, dieses Verbrechen nach 20 Jahren und 2
Milliarden Toten zu beenden.
Es könnten Ihre Freunde gewisse Dinge unterschätzt haben, z.B.:
Wenn einer die Neue Medizin entdecken konnte, dann kann er auch
entdecken, wer für die Erkenntnisunterdrückung verantwortlich ist.
Es hilft nach diesem öffentlichen Brief auch nichts mehr, auf mich
nochmals Attentate zu machen.
Ihre Israelis könnten durch die Verhinderung der Neuen Medizin für
Nichtjuden auf Jahrhunderte sich aus der Gemeinschaft aller Men¬
schen disqualifiziert haben. Sie müßten nicht nur die Angehörigen
der Ermordeten fürchten, sondern auch das „Heer der Toten"!
Mit freundlichem Gruß
Ich erhielt keine Antwort.
Deshalb schrieb ich am 10.01.2001 einen zweiten Brief:
Sehr geehrter Herr Spiegel
Keine Antwort - ist auch eine Antwort -
obgleich Sie mir auf mein Schreiben vom 06.12.2000 die Antwort
bis heute schuldig geblieben sind - trotz der Brisanz des Inhalts.
Wenn es wirklich stimmt, daß alle Rabbiner der Welt ihren Glau¬
bensbrüdern die an Krebs erkrankt sind, raten die Neue Medizin zu
praktizieren, und ihnen dadurch die Möglichkeit geben mit 98 % zu
überleben, dann wirft das nicht nur viele Fragen auf, z.B. warum
dann die Nicht-Juden zu 98 % an Krebs sterben müssen, sondern
auch Unverständnis und Zorn.
Natürlich kenne ich als Theologe Ihren Talmud, besonders die Stel¬
len, in denen der Haß gegen den Rest der Menschheit zum Ausdruck
kommt. Siehe Zitat: „Selbst den Gerechtesten unter den Nichtjuden
umzubringen ist eine gute Tat. - Die Güter der Nichtjuden gleichen
der Wüste, sind wie ein herrenloses Gut und jeder, der zuerst von
ihnen Besitz nimmt, erwirbt sie." Aber natürlich kann sich kaum ein
Mensch vorstellen, daß dieser Haß auch wirklich in der Realität prak¬
tiziert werden kann. Jedermann meint: „Ja, das steht zwar darin,
aber die machen das doch nicht."
Deshalb habe ich ja auch wie ich glaubte - verantwortungsvoller¬
weise - 14 Jahre gezögert, meinen Brief an Menachem Schneerson
zu veröffentlichen.
337
Aber jetzt, wo ich glaube den Beweis für die Worte des Pariser Ober¬
rabbiners Denoun gefunden zu haben (die ich damals nicht glauben
wollte), hieße es, ein Verbrechen an der Menschheit zu decken.
Ein Verbrechen, bei dem zwei Milliarden Patienten (Nicht-Isralis) in
den letzten 20 Jahren unnötigerweise und auf grausamste Art und
Weise mit Chemo vergiftet und mit Morphium praktisch eingeschlä¬
fert worden sind. Denn ein Jude, der mit ansieht, wie seine nicht¬
jüdischen Nachbarn elendig mit Chemo quasi geschachtet werden,
der aber von seinem Rabbiner oder sogar aus eigener Erfahrung
weiß, wie man den Tod vermeiden könnte, kann nur von allen als
Monster verachtet werden.
Gleich nach dem Erscheinen des News-Artikels („Dr. Hamers Wieder¬
kehr") haben sich als erste die Sepharden von diesem Verbrechen
distanziert und geschrieben, jeder fromme Jude müsse in der Ge¬
meinschaft der übrigen Menschen leben können.
Aber leider machen die Sepharden ja nur 5 % der Israelis aus, ge¬
genüber 95 % der türk-mongolischen Khasaren. Damit haben die
Sepharden aber gleichzeitig meine Vermutung bestätigt, daß die
Zionisten dieses Verbrechen begangen haben. Sonst hätten sie sich
ja nicht zu distanzieren brauchen. Aber auch das haben die
Sepharden schon richtig vorausgesehen, wenn sie schreiben, sie
wollen mit den „heldenhaften" bis an die Zähne bewaffneten israe¬
lischen Soldaten, die auf die mit Steinen auf sie werfenden
palästinensischen Kinder schießen, nichts zu tun haben. „Tollkühne
tapfere isralische Soldaten führen Krieg gegen Kinder."
Überhaupt haben die Sepharden eigentlich schon die Konsequen¬
zen vorweggenommen. Denn wenn die Zionisten das größte Ver¬
brechen der Weltgeschichte verbrochen haben, dann fragt man sich:
Wer war verantwortlich? Und Cui bono? Wem kam das zu Nutzen?
Natürlich wäre oder ist es allen den Israelis zu Nutzen gekommen,
die mit der Neuen Medizin zu 98 % überlebt haben. Aber die Israelis
dürften sich auch in den letzen 20 Jahren von 200 Millionen (welt¬
weit) auf 400 Millionen verdoppelt haben.
Selbst mein wohlmeinender jüdischer Anwalt sagte: „An die 1000
kleinen zufällig bestochenen Täter des Verbrechens der Erkenntnis¬
unterdrückung glaube ich auch nicht mehr. Das kann niemand mehr
glauben. Dieses Verbrechen wurde zentral gesteuert, und zwar welt¬
weit. Daß es die B ' nai B ' rith war, der alle Medien und Banken ge¬
hören und alle Politiker und Gerichte gehorchen, ist sehr wahr¬
scheinlich. " „Aber", meint er, „es waren doch nicht alle Juden."
Diese Frage gilt es wegen der Kollektivschuld zu untersuchen.
Wenn das aber so geschehen ist, dann haben sich die Israelis für
die nächsten Jahrhunderte aus der ethisch-moralischen Gemein¬
schaft der Menschen durch Disqualifikation herauskatapultiert.
338
Herr Spiegel', wenn ein möglicherweise oder sehr wahrscheinlicher¬
weise verübtes Verbrechen, zumal diesen Ausmaßes, aufgedeckt
worden ist, dann gibt es für die Täter nur zwei Wege: Entweder sie
stoppen das Verbrechen, versuchen noch wiedergutzumachen was
möglich ist und setzen ein Zeichen des guten Willens, samt tätiger
Reue. Oder sie tun, als wenn nichts gewesen wäre, setzen das Ver¬
brechen fort, aber bringen den, der das Verbrechen aufgedeckt hat,
einfach um.
Derzeit verbreiten Ihre Glaubensbrüder und deren Logensklaven
überall: Ich sei so schwerkrank, daß ich bald sterben würde. Das
übliche Pläludium, wie man weiß, wenn die Loge B'nai B'rith jeman¬
den umbringen will. Denn dann könnte man sagen: „Der Hamer ist
nicht vergiftet worden, sondern seiner schweren Krankheit erlegen."
Aber ich habe kein klinisches Symptom, das auf einen baldigen Tod
deuten könnte, fühle mich ausgesprochen wohl.
Herr Spiegel, ich hatte Ihre Glaubensbrüder für intelligenter gehal¬
ten. Glauben Sie doch nicht, man könnte die Aufdeckung des Ver¬
brechens an zwei Milliarden Nicht-Isralis auch durch Totschweigen
aus der Welt schaffen, wie man versucht hat, die Neue Medizin für
die Nicht-Isralis totzuschweigen.
Die Lawine rollt bereits. Versuchen Sie Schlimmeres zu verhindern,
indem Sie rasch und so weitgehend wie möglich wiedergutmachen,
denn sonst - da haben Ihre sephardischen Halbbrüder recht - be¬
deutet das die totale Katastrophe für alle Ihre Glaubensbrüder auf
Jahrhunderte!
In dieser Richtung gehen meine Wünsche für das Neue Jahr 2001.
Bitte, helfen Sie mit, das Massaker an den Nicht-Israelis zu beenden,
wie Ihre sephardischen Brüder es Ihnen auch raten.
Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer
339
Am 5. März 2001 schrieb ich auch an das Consistoire centrale
(Zentralkonsistorium der Oberrabbiner Frankreichs)
Sehr geehrter Herr Oberrabbiner Denoun.
Mein Freund Antoin Graf Döncieu und ich waren 1986 bei Ihnen zu
Gast; wie Sie sich sicher gut erinnern werden, als Ihr Bruder an
Krebs erkrankt war. Bei dieser Gelegenheit berichteten Sie uns
damals, meines Wissens auch in Gegenwart Ihres anderen Bruders,
der Arzt in Marseille ist; folgendes: Sie sagten uns damals, Ihr Chef,
Oberrabbiner Menachem Schneerson habe zusammen mit seinen
israelischen Ärzten nachgeprüft, ob die Neue Medizin naturwissen¬
schaftlich richtig sei, und sie hätten festgestellt, daß dies ganz of¬
fensichtlich der Fall ist.
Daraufhin habe M. Schneerson an alle Rabbiner der Welt geschrie¬
ben, sie sollten sich und ihre Patienten in der Synagoge nach der
Neuen Medizin behandeln lassen, denn sie sei offenbar richtig, aber
sie sollten das geheim halten vor den Nicht-Israelis.
Ich brachte Ihnen gegenüber mein Entsetzen zum Ausdruck (daran
werden Sie sich sicher auch noch erinnern), daß damit offenbar nur
Israelis in den Genuß unserer Neuen Medizin kommen sollten, und
damit meinem eigenen Volk, ja allen nicht israelischen Patienten
dieser Welt, die Neue Medizin quasi gestohlen würde.
Sie sagten uns, es täte Ihnen ja leid, sie wären auch nicht dafür
gewesen, aber wenn Ihr Chef das so anordne, dann müßten Sie
gehorchen. Das, so sagte ich Ihnen, empfände ich als verbrecheri¬
schen Wahnsinn einer Glaubensgemeinschaft. Das sei ja weltweiter
Massenmord in Potenz, und ich bat Sie, dafür zu sorgen, daß dies
unverzüglich rückgängig gemacht werde.
Ich habe damals gleich einen wütenden Brief an M. Schneerson ge¬
schrieben (offenbar Sohn des Josef S. Schneerson, den der Abwehr¬
chef, Admiral Canaris, 1939 mit seiner Familie von Warschau nach
New York hat bringen lassen?), den Herr M. Schneerson drei Jahre
später in der Weise beantwortet hat, daß er mir seinen Adlatus
Vanderby schickte, der mich nach Dänemark gelockt hat, um mich
dort mit Gift umzubringen - was ihm aber nicht gelang, weil ich es
rechtzeitig gemerkt habe.
Ich habe mir damals nicht vorstellen können, daß die Israelis, voran
die Chassidim diesen religiösen Wahn des weltweiten „Entsorgens"
der Nicht-Israelis wahrmachen würden. Es gehört ein Unmaß an
Skrupellosigkeit und Menschenverachtung dazu, den Nicht-Israelis
- durch die weltweite israelische Presse (99,9% der Weltpresse) -
die zu 98% tödliche Chemo-„Therapie" zu empfehlen, selbst aber
darauf schlauerweise zu verzichten und mit der Neuen Medizin mit
98% Wahrscheinlichkeit zu überleben.
340
Herr Denoun, ich habe Sie damals als vernünftigen Mann kennen¬
gelernt, war Gast in Ihrem Hause, während Ihr werter Bruder im
Nebenzimmer um sein Leben kämpfte.
Wenn es eine Glaubensgemeinschaft wie die israelische gibt, die
sich aus dem Talmud das „Recht" herleitet, 2 Milliarden Nicht-Isra¬
elis mit Krebs und der Nicht-Krankheit AIDS „entsorgen" zu dürfen,
mit Chemo und Morphium, dann müssen alle Nicht-Israelis dieser
Welt aufstehen und sich wehren (dürfen), denn dann kann kein red¬
licher Mensch mehr mit einem Israeli zusammen leben, der ihn nur
vernichten möchte und in seinem religösen Wahn glaubt, daß er
das darf.
Ich habe das damals wirklich nicht für möglich gehalten (1986) was
Sie mir gesagt haben. Auch daß offenbar das höchste israelische
Medizingremium sich durch gründliche Reproduzierungsprüfung von
der Richtigkeit der Neuen Medizin überzeugt hat, dann aber dafür
gesorgt hat, daß die Erkenntnis bei allen Nicht-Israelis unterdrückt
wurde, konnte ich damals nicht ermessen.
Nun weiß ich, daß es nicht nur wirklich gestimmt hat, sondern noch
einige Dimensionen des Schreckens mehr hatte, als sich ein norma¬
ler Mensch überhaupt vorstellen kann.
Auch wenn die Israelis sich inzwischen daran gewöhnt haben, durch
ihre weltweite Macht - gesteuert durch Beherrschung aller Logen
dieser Welt - alle Nicht-Israelis für dumm und feige zu halten, weil
alle kuschen und korrumpierbar sind, bin ich davon überzeugt, daß
die Menschen allmählich begreifen, sich in Zukunft wehren werden,
und sich nicht mehr mit Chemo, Bestrahlung und Morphium um¬
bringen lassen.
Daß Ihr eigener Bruder, Dr. med. Rabbi Denoun aus Marseille, mit
seinen Freunden, Rabbi Israel aus Paris und Rabbi Sabbath aus Mar¬
seille, nach 20 Jahren und nach 20 Seminarbesuchen bei mir,
nunmehr die Neue Medizin vorgeben, neu entdeckt oder noch mal
entdeckt zu haben, ist lächerlich, ist einfach nur israelische Hand¬
schrift, jede Entdeckung zu stehlen, dabei den wahren Entdecker
totzuschweigen und schließlich zu eliminieren.
Auch wenn Ihre Glaubensbrüder von der B'nai B'rith noch 100
Vanderbys schicken würden, um mich umzubringen, nach 10 über¬
lebten Attentaten und nachdem ich dem Tod so oft ins Auge blicken
mußte, kenne ich die „ars moriendi". Außerdem wäre damit das
Verbrechen noch nicht aus der Welt geschafft. Ganz im Gegenteil.
Denn das Globalmassaker an einem Viertel der nicht-israelischen
Menschheit, das kann und wird niemand mehr verzeihen.
Herr Denoun, ich habe Sie als klugen, vernünftigen Menschen
kennengelernt. Sie brauchen mir nicht irgend eine ausweichende
dumme Antwort zu geben.
341
Ich bin Theologe und kenne den Talmud.
Aber angesichts dieses nunmehr aufgedeckten Mega-Verbrechens,
gegen das alle Verbrechen des 2. Weltkrieges wie kleine Sandkas¬
tenspiele wirken, sollten Sie den Mut haben, die Erkenntnisunter¬
drückung der Neuen Medizin für Nicht-Israelis aufheben zu lassen,
durch Ihre Oberrabbiner-Kollegen der B'nai B'rith.
Denn wenn Sie und Ihre Oberrabiner-Kollegen die Erkenntnis¬
unterdrückung der Neuen Medizin für Nicht-Israelis nicht augen¬
blicklich aufheben und wieder gutzumachen versuchen, was noch
wieder gutzumachen ist, dann müssen Sie von jetzt ab gewärtig
sein, daß eine Katastrophe über Ihre Glaubensgemeinschaft hin¬
wegrollt.
Ich hoffe, daß Ihre Oberrabbiner-Kollegen so viel Intelligenz auf¬
bringen um zu begreifen, daß es 1 Minute vor 12 ist, weil weltweit
eine ungeheuerliche Verbitterung gegen die Israelis der ganzen Welt
resultieren und evtl, ein abgrundtiefer Haß auf sie niedergehen könn¬
te, der vielleicht Jahrhunderte anhalten könnte. Zudem sich die Is¬
raelis auch geschickt, durch ihre eigene Presse gesteuert, den An¬
schein der Verfolgten zu gelegt hatten, was durch nicht enden wol¬
lende Wiedergutmachungen in Billionenhöhe honoriert wurde.
Können Sie, Herr Oberrabbiner Denoun, angesichts von zwei Milli¬
arden bestialisch mit Chemo, Bestrahlung und Morphium zu Tode
gefolterter (nicht-jüdischer) Patienten nachts noch ruhig schlafen?
Ich erwarte Ihre Antwort umgehend.
Mit freundlichen Grüßen
P.S.
Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich betonen, daß ich das Ge¬
genteil von einem Rassisten oder Religionsfanatiker bin, wie es Ihre
Talmudisten sind. Wenn aber Chinesen oder Eskimos Verbrechen
begehen, bin ich damit nicht einverstanden. Das Gleiche gilt auch
für die Religionsgemeinschaft der Israelis, die ja zu 95 % khasarisch-
mongolischen Ursprungs sind. Verbrechen ist und bleibt Verbre¬
chen!
Auch hier habe ich bis heute keine Antwort erhalten.
Man hüllt sich in Schweigen und hofft offenbar, dass es doch noch
gelingt, den Hamer in die Psychiatrie stecken zu können, dann könnte
man sagen: „Seht ihr, der Mann ist doch verrückt, alles Hirnge¬
spinste - und seine Neue Medizin ebenso."
342
Hier der Wortlaut des Briefes, an Menachem Schneerson -
aus dem Jahre 1986
Sehr geehrter Herr Oberrabbi !
Sie sind das geistige Oberhaupt aller Juden dieser Welt; wie mir
Rabbi Denoun gesagt hat. Sie sind gleichzeitig auch das spirituelle
Oberhaupt aller Freimaurerlogen, die ja alle „am Tempel Zions" ar¬
beiten. Sie sind Mediziner und Sie verstehen gut Deutsch.
Deshalb ist mein Brief bei Ihnen an der richtigen Adresse.
So sehr ich mich gefreut habe, dass Sie mein deutsches Buch „Krebs,
Krankheit der Seele, Kurzschluß im Gehirn, dem Computer unseres
Organismus" gelesen und offensichtlich verstanden haben und bereits
Order gegeben habe, es auf Ihre jüdischen Patienten anzuwenden,
so sehr enttäuscht bin ich darüber, dass Sie offenbar immer noch
nicht an Ihre Logen Order gegeben haben, den Boykott der EISER¬
NEN REGEL DES KREBS bezüglich der Nichtjuden aufzuheben.
Bitte sagen Sie mir nur nicht: Wir waren es nicht, denn ich weiß
über alles bestens Bescheid.
Ihre Freimaurerlogen haben seit 5 Jahren das grausigste Verbre¬
chen der Menschheitsgeschichte begangen durch den Boykott der
Entdeckung der EISERNEN REGEL DES KREBS. Für Hunderte von
Millionen ärmster Menschen bedeutete das einen qualvollen Tod.
Die Freimaurerlogen und Israel, in dessen Diensten alle diese Frei¬
maurerlogen „am Tempel Zions" arbeiten, haben die Verantwor¬
tung und die Kollektivschuld für dieses schlimmste Verbrechen der
gesamten Menschheitsgeschichte zu übernehmen.
Meine Frau gehört auch zu den Opfern dieses Boykott-Terrors.
Meine Familie und ich werden seit Jahren systematisch terrorisiert.
Vier Mal hat man einen Attentatsversuch auf mich gemacht.
Verehrter Herr Oberrabbi, Sie sind der bestinformierte Mensch der
Welt, glaube ich. Sie wissen auch genau, dass jedes Wort genau
stimmt, was ich Ihnen geschrieben habe.
Der Tempel Zions, an dem Ihre Logenbrüder arbeiten, ist seit 5
Jahren zum Auschwitz Israels geworden, in das sich Israel selbst
hineinmanövriert hat. Das Ausmaß des Verbrechens übersteigt
überhaupt die Vorstellungskraft eines menschlichen Gehirns, meine
ich. Selbst wenn die Logenbrüder nach der „doppelten Moral" des
Talmud arbeiten, hätte ich mir niemals früher vorstellen können,
dass Menschen zu einem Verbrechen dieses furchtbaren Ausmaßes
fähig sein könnten. Herr Oberrabbi, was immer Sie auch zugeben
oder nicht zugeben mögen, darüber mag die Geschichte entschei¬
den. Das Verbrechen wächst mit jedem Tag. Nach diesem Brief bleibt
Ihnen keine Chance mehr zu schweigen, denn der Brief wird nie
mehr aus der Welt verschwinden.
343
Ich bitte Sie für meine Patienten: geben Sie endlich Order an ihre
Logen, den Boykott gegen die Entdeckung der Zusammenhänge des
Krebs bedingungslos aufzuheben. Jeder Rabbi Schön und Rabbi Selig¬
mann von Koblenz bis New York wird Ihre Order befolgen, zumal
Sie als Mediziner sich davon überzeugt haben, dass die EISERNE
REGEL DES KREBS den wahren Sachverhalt des Krebsgeschehens
wiedergibt. Täglich kommen Rabbis und Logenmeister oder deren
Abgesandte zu mir um über irgendwelche Bedingungen zu verhan¬
deln, unter denen der Boykott aufgehoben werden könnte. Aber es
darf doch keine Bedingungen dafür geben, dass Menschen weiter zu
Tode gequält werden!
Verehrter Herr Oberrabbi, wenn der Zionismus erkauft werden muß
mit dem schlimmsten Verbrechen dieser Menschheitsgeschichte,
dann ist er eine Schande für die gesamte Menschheit.
Werfen Sie Ihren Talmud mit der doppelten Moral weg, er hat sich
nicht bewährt. Ich bitte Sie für meine sterbenden Patienten auf den
Knien: Haben Sie menschliches Mitleid mit der Qual unserer Patien¬
ten, Juden wie Nichtjuden! Nur dieses Mitleid kann das grausige
Verbrechen mildern.
Bitte, geben Sie sofort Order, den Boykott aufzuheben und die ster¬
benden Patienten retten zu lassen!
In der Hoffnung, dass Sie sich Ihrer Verantwortung und aller Kon¬
sequenzen bewusst sind und in dieser Verantwortung nunmehr die
richtige Entscheidung treffen werden, grüße ich Sie mit
vorzüglicher Hochachtung.
Dr. med. Ryke Geerd Hamer
Oberrabbiner
Menachem Schneerson
verstorben am
12.06.1994
344
Dieser Beitrag wurde mir zugeschickt:
(Quelle: Ein Stück von uns - Rolf Vogel)
Die Rettung des chassidischen Oberrabbiners
Josef J. Schneerson aus dem brennenden Warschau 1939
Hier müssen zunächst einige erläuternde Schilderungen vorange¬
stellt werden, bevor die eigentliche, dramatische Rettungstat eini¬
ger deutscher Offiziere der Abwehr berichtet wird, die auf Befehl
ihres Chefs, des Admiral Canaris diesen Oberrabbiner aus Warschau
herausholten und in Sicherheit brachten.
Vor einigen Jahren lernte ich einen ungewöhnlichen Mann kennen,
der erst Anfang der dreißiger Jahre nach Deutschland zurückge¬
kehrt war. Er hatte in New York gelebt, an der Columbia Universität
studiert. Hjalmar Schacht hatte ihn sich als besonderen Wirtschafts¬
spezialisten geholt. Sein Name, Helmuth Wohlthat. Dr. Schacht
machte ihn zum Ministerialdirektor im Reichswirtschaftsministerium,
das ihm als Reichswirtschaftsminister unterstand.
Als Schacht im Januar 39 von Hitler entlassen wurde, holte ihn Göring
als Ministerialdirektor in seinen Apparat des Vierjahresplanes.
Obwohl sich Helmuth Wohlthat überhaupt nicht um nationalsozia¬
listische Ideologie kümmerte und auch keiner Gliederung der NSDAP
oder gar ihr selbst angehören wollte, machte ihn Göring zum preu¬
ßischen Staatsrat. In dieser Eigenschaft wurde er mit äußerst wich¬
tigen Verhandlungen betraut.
Der Generalsekretär der internationalen Flüchtlingskonferenz von
Evian, der New Yorker Anwalt, Mr. George Rublee kam nach Berlin,
und suchte einen Verhandlungspartner, um die Ausreise von ca. 150
bis 200.000 Juden aus Deutschland zu erreichen.
Rublee kam durch Vermittlung des amerikanischen Generalkonsuls
Geist in Berlin zu Göring, der Wohlthat mit diesen Verhandlungen
beauftragte. Das war in der zweiten Januarhälfte 1939.
Als dann nach Kriegsbeginn diese Verhandlungen längst abgeschlos¬
sen waren, die Ausreise der Juden aber ebenfalls schon an den nicht
erteilten Einreisevisa vieler Staaten gescheitert war, erinnerte sich
Generalkonsul Geist dieses einflußreichen anständigen Deutschen
bei Göring. Er kam mit einer delikaten Bitte zu ihm.
Geist hatte direkt aus Washington vom Weißen Haus den Auftrag
erhalten, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, den chassidischen Ober¬
rabbiner Joseph J. Schneerson aus Warschau heraus und ins neu¬
trale Ausland in Sicherheit zu bringen.
Geist ging zu Wohlthat und trug ihm diese Bitte vor. Ein nicht ganz
leichtes Unterfangen, so kurz nach Kriegsbeginn, so kurz vor der
Einnahme Warschaus durch deutsche Truppen, denen die Sonder¬
kommandos der SS und der SD folgten, die sofort begann, die jüdi¬
sche Bevölkerung umzubringen oder abzutransportieren.
345
Herr Wohlthat berichtete mir, daß Generalkonsul Geist, als er seine
Bitte vortrug, die fast völlige Aussichtslosigkeit seines Auftrages
sah. Es war natürlich von großer Bedeutung, daß die Vereinigten
Staaten von Nordamerika zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Krieg
mit Deutschland waren.
Dazu kam aber, daß Präsident Roosevelt die Politik Hitlers gegenü¬
ber Polen auf das schärfste verurteilt hatte. Man wußte in Berlin,
daß der amerikanische Präsident auch auf seine Innenpolitik Rück¬
sicht zu nehmen hatte, denn damals traten bedeutende Kreise in
den USA für eine Isolierung Amerikas ein, für eine Nichtbeteiligung
der USA am beginnenden Krieg in Europa.
Wohlthat sah nur eine Möglichkeit diese schwierige Frage zu lösen.
Mit Göring oder einem anderen der nationalsozialistischen Hierar¬
chie konnte er nicht sprechen. Das hätte in den meisten Fällen zum
sicheren Platzen der Aktion geführt, bevor sie begonnen hatte, ab¬
gesehen von der eigenen Gefährdung und der Abberufung des Ge¬
neralkonsuls Geist.
Es gab nur den Weg zu Admiral Canaris, den er kannte. Wohlthat
fuhr ins Amt der Abwehr zum Tirpitz-Ufer. Hier besprach er sich mit
dem Chef der Abwehr, der ihm ebenfalls die Schwierigkeit einer spe¬
ziellen Aktion vor Augen führte. Wohlthat aber versprach, alles Er¬
denkliche zu tun.
Canaris war sich der Bedeutung der Befreiung dieses Mannes bewußt,
denn Roosevelt hätte nicht auf diesem Wege interveniert, wenn nicht
weite jüdische Kreise diese Bitte an ihn herangebracht hätten.
In den USA hatten schon damals, wenn auch noch nicht so stark wie
heute, die chassidischen Juden einen starken Einfluß im gesamten
Judentum der USA.
Die polnischen Juden hatten wegen des deutschen Überfalls auf ihr
Land in diesen Wochen noch besondere Sympathien durch die
amerikanische Bevölkerung zu spüren bekommen.
Wer war aber dieser Oberrabbiner Schneerson?
Innerhalb der chassidischen Richtung der jüdischen Religion gibt es
eine Theologie, die vom Rabbiner Salman Schneerson begründet
wurde, er wurde auch Begründer des Chabad genannt.
Er war der Rabbiner von Ladi, einem Ort in Litauen. Diese Richtung
war mehr auf die Lehre eingestellt, die bei den streng religiösen
Kreisen in Litauen und in Weißrußland große Verbreitung fand; so
auch in Polen.
Ein Nachfahre übernahm diese chassidische Gruppe.
Es war der Oberrabbiner Joseph Schneerson, der damals seinen
Sitz in Warschau hatte. Viele seiner polnischen Anhänger aber leb¬
ten zu dieser Zeit bereits in den USA, waren aus Polen ausgewan¬
dert, ohne die Bindung an diesen Oberhirten ihrer Gemeinschaft zu
346
verlieren, der von ihnen gleichsam als Wunderrabbiner verehrt wur¬
de. Joseph Schneerson war bereits als Schwiegersohn in die geistli¬
che Erbfolge eingestiegen.
Heute, nach seinem Tode in New York amtiert wiederum sein Sohn
für die chassidischen Juden, die der Lehre des „Raw von Ladi" an-
hängen.
Canaris ließ den Major Horatzek zu sich kommen und beauftragte
ihn mit dieser delikaten Mission. Als zweiter Offizier wurde Major
Bloch bestimmt, der selbst jüdischer Herkunft war.
(Bloch ist Helmuth Wohlthat persönlich durch manche Besprechung
näher bekannt geworden.)
Diese beiden Offiziere fuhren bis an die Spitzen der auf Warschau
vorrückenden deutschen Truppen und versuchten mit den Voraus¬
abteilungen mit als erste in die polnische Hauptstadt zu kommen.
Über Generalkonsul Geist und über Wohlthat hatten sie auch Er¬
kennungsmerkmale für die Juden in Warschau ausgemacht, damit
sie diese zu Oberrabbiner Schneerson brachten. Nur so war es mög¬
lich diesen aus Warschau heraus zu bringen.
Mit großer Präzision lief diese auf zwei Offizieren aufgebaute Aktion
ab. Sie brachten den Rabbiner nicht nur aus Warschau heraus, son¬
dern übergaben ihn an einer neutralen Grenze, deren es ja noch
einige um Deutschland gab, den dortigen amerikanischen Konsular¬
behörden.
Als der Oberrabbiner gesund in New York im Hafen eintraf, wurde er
jubelnd von Tausenden seiner Anhänger empfangen.
Helmuth Wohlthat konnte schon lange vorher dem amerikanischen
Generalkonsul berichten, daß der Oberrabbiner in Sicherheit sei.
Beide hatten verabredet, daß über den Weg, den der Rabbiner, der
zu den großen jüdischen Theologen gehörte, genommen hatte, völ¬
liges Stillschweigen bewahrt werde.
Bei einer Durchbrechung dieser gegenseitigen Versicherung wäre
es sicherlich nicht nur Helmuth Wohlthat, sondern wohl auch Admi¬
ral Canaris und seinen treuen Mitarbeitern schlecht ergangen, wie
die Berichte von Franz Seubert zeigen werden.
Der zum Oberstleutnant beförderte Johannes Horatzek wirkte dann
weiter in Warschau, wo er Anfang Oktober zu weiteren Aktionen mit
Admiral Canaris zusammentraf. Später war er dann Leiter der Ab¬
wehrstelle in Breslau.
Leider hat dieser mutige Mann den Dank jüdischer Kreise nicht ent¬
gegennehmen können. Er lebt nicht mehr. Auch nach dem Kriege ist
von jüdischer Seite niemals darüber gesprochen oder geschrieben
worden, wie der Oberrabbiner nach New York gekommen ist.
1950 ist er verstorben.
347
Herr Wohlthat berichtete mir, daß er von einem deutschen Jour¬
nalisten am 1. Februar 1950 die Nachricht erhielt, daß der frühere
Oberrabbiner Joseph J. Schneerson am 28. Januar an einem Herz¬
anfall in New York verstorben sei. Das habe in der „Neuen Zeitung"
gestanden.
Herr Wohlthat erzählte weiter, daß der erste Journalist, der über
diese Rettungstat der Abwehr unter Canaris berichtete, Dr. K.H.
Abshagen gewesen sei, den er schon lange Jahre kannte. Von 1941
bis zur Repatriierung 1947 habe er ihn oftmals in Tokio getroffen.
Abshagen hat 1949 eine große Biographie über Admiral Canaris
veröffentlicht, wo er diese Befreiungsaktion beschreibt. Wohlthat
fügte hinzu, daß er ihm diese Dinge in Tokio erzählt hatte.
348
Strafanzeige gegen die Universität Tübingen - 2001
Es wird in letzter Zeit häufig viel von Zivilcourage gesprochen und
auch davon, daß unsere Eltern und Großeltern keine Zivilcourage
besessen hätten, und zu feige gewesen wären, sich gegen Adolf
Hitler und die Gräueltaten des Dritten Reiches aufzulehnen. Ich habe
jedoch die Erfahrung gemacht, dass man ins Gefängnis gesperrt
wird, weil man Zivilcourage gezeigt und weil man sich gegen das
größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte aufgelehnt hat ...
Meiner Gewissensnot folgend habe ich am 14. März 2001 Strafan¬
zeige erstattet gegen
die Dekane
der Med. Fakultät der Universität Tübingen seit 1981, wegen
— wissentlicher und vorsätzlicher Erkenntnisunterdrückung und
— Beihilfe zur Massenvernichtung von Patienten
den Lehrkörper
der Med. Fakultät der Univ. Tübingen seit 1981, wegen
— wissentlicher und vorsätzlicher Erkenntnisunterdrückung und
— Beihilfe zur Massenvernichtung von Patienten
die Richter
am Verwaltungsgericht Sigmaringen,
Dr. Iber, Dr. Diem, Dr. Hausser und deren Beisitzer, wegen
— Rechtsbeugung
— wissentlicher und vorsätzlicher Erkenntnisunterdrückung und
— Beihilfe zur Massenvernichtung von Patienten
Mit Schreiben vom 17.04.2001 schrieb mir die
Staatsanwaltschaft Tübingen:
„...Ihre Strafanzeige habe ich mit Verfügung vom 03.04.2001 ge¬
mäß § 152 Abs. 2 Strafprozeßordnung keine Folge gegeben."
Gründe: „...Der Anzeigeerstatter stützt diesen Vorwurf darauf, dass
die Beschuldigten die vom Anzeigeerstatter entdeckte und begrün¬
dete „Neue Medizin" wieder besseres Wissen als unwissenschaftlich
und falsch beurteilten. Hierdurch sollen seit 1981 der Menschheit
die Vorzüge der Neuen Medizin im Kampf gegen den Krebs vorent¬
halten worden sein. Hierbei handele es sich um „ein Verbrechen,
bei dem 2 Mrd. Patienten in den letzten 20 Jahren unnötigerweise
und auf grausamste Art und Weise mit Chemo vergiftet und mit
Morphium praktisch eingeschläfert worden sind." Gemäß §152 Abs.
2 stopp ist ein Ermittlungsverfahren wegen verfolgbarer Straftaten
nur dann einzuleiten, wenn hierfür tatsächliche Anhaltspunkte vor¬
liegen. Diese müssen es nach den kriminalistischen Erfahrungen
zumindest als möglich erscheinen lassen, dass eine verfolgbare Straf¬
tat vorliegt. Dies ist hier nicht der Fall. Wer nach dem Stand der
Schulmedizin handelt, verhält sich nicht pflichtwidrig."
349
Und wieder kann nicht sein, was nicht sein darf.
Aber hätte ich diese Strafanzeige nicht gemacht, dann müsste man
mich tadeln. Es geht auch jetzt nicht mehr darum, dass die Univer¬
sität Tübingen die Neue Medizin nachprüfen soll.
Die Germanische Neue Medizin ist verifiziert!
Aber es geht darum, dass die Universität Tübingen und ihre Hel¬
fershelfer nicht nur 20 Jahre die Überprüfung verhindert haben, und
selbst heute die Verifikation von Trnava immer noch nicht aner¬
kennen, und dass durch die seit 20 Jahren andauernde Erkenntnis¬
unterdrückung 2 Milliarden Menschen gestorben sind, die nicht hät¬
ten zu sterben brauchen.
Ich habe mich mit meiner Entdeckung - das glaube ich - so ver¬
halten, wie sich ein seriöser Naturwissenschaftler verhalten sollte:
Nachdem ich 200 Fälle seriös dokumentiert hatte, reichte ich diese
Fallsammlung bei „meiner Universität" an der ich studiert hatte und
Jahre an den Kliniken gearbeitet hatte (Gießen, Tübingen, Heidel¬
berg), als Habilitationsarbeit ein. Denn für die Richtigkeit einer wis¬
senschaftlichen Entdeckung auf dem Gebiet der Medizin ist eine
Medizinische Fakultät zuständig, zumal mich dort jeder kannte und
ich alle Vorbedingungen für ein Habilitationsverfahren erfüllte.
Entscheidend war für mich aber nicht der Titel eines Dozenten,
sondern die Frage der Richtigkeit der Neuen Medizin. Denn wenn
diese Neue Medizin richtig war, wäre ich ja ohnehin der „König"
gewesen. Der Dekan Prof. Voigt, Neuroradiologe, versprach mir
ausdrücklich hoch und heilig, dass in diesem Fall die Sache selbst
seriös und korrekt nach naturwissenschaftlichen Maßstäben, d.h.
durch Reproduzierbarkeitsprüfung am nächstbesten Fall, überprüft
werde. Dafür verbürge er sich!
Um der Fakultät ihre Aufgabe zu erleichtern ging ich zu meinem
alten Chef, Prof. Bock, eröffnete ihm was ich gefunden hatte und
schlug ihm vor, dass wir gemeinsam mit weiteren 5 bis 6 Professo¬
ren seiner Wahl durch Reproduzierbarkeitsuntersuchung korrekt
feststellen könnten, ob diese Entdeckung in der Sache stimme.
Natürlich sei das, so war uns beiden klar, die totale Revolution der
gesamten Medizin. Zu meinem größten Erstaunen lehnte Bock, ohne
dafür Gründe zu nennen, ab. Und das, obwohl er uns Assistenten
immer gepredigt hatte, die Medizin müsse irgendwann naturwis¬
senschaftlich werden (statt Hypothesen), d.h. nachprüfbar am nächst
besten Fall. Und als ich nun kam, sein quasi letzter Assistent, und
ihm eine solche Art der naturwissenschaftlichen Prüfung anbot, lehnte
er unverständlicherweise ab.
Natürlich wusste ich damals schon, dass Prof. Bock in der Loge
war, aber ob er auch Mitglied der B'nai B'rith war, wusste ich natür¬
lich nicht.
350
Kommentar meiner Frau (Dr. med. Sigrid Hamer):
„Laß doch den alten Bock, der alte Bock ist keinen Schuss Pulver
mehr wert."
1982 lehnte die Med. Fakultät der Universität Tübingen die
Flabilitationsarbeit ab mit der Begründung, sie entspreche nicht wis¬
senschaftlichem Standard. Was diese Arroganz - bei lauter Hypo-
thesen der offiziellen Medizin - heißen sollte, weiß niemand.
Prof. Stemmann (Universität Düsseldorf), selbst jahrelang Mit¬
glied des Habil-Ausschusses der Med. Fakultät Düsseldorf kommen¬
tierte später, er habe noch nie eine so gute Habilleistung gesehen.
Aber die Med. Fakultät lehnte nicht nur ab, sondern sie hatte dem
Dekan, Prof. Voigt, ausdrücklich verboten, sein Versprechen einer
korrekten Überprüfung „in der Sache" einzuhalten.
Sie verkündete später sogar an das Gesundheitsministerium in
Bonn, die Neue Medizin sei geprüft und sei falsch. Deshalb sei die
Arbeit abgelehnt worden. In Wirklichkeit war kein einziger Fall auf
Reproduzierbarkeit überprüft worden.
Die sog. „Gutachten" (= ungeprüfte subjektive Bewertungsurteile)
waren lediglich Deklamationen der medizinischen Dogmen.
Während das Leben meiner ganzen Familie schon von 1978-1981
(nach dem Tod von Dirk) der reinste Horror war, so brach 1981 -
nachdem ich meine Habilitationsarbeit eingereicht hatte - die Hölle
über uns und speziell mich, noch weitaus schlimmer herein.
Ständig gejagt und verfolgt von den Agenten und Attentätern
der Südeuropäischen Verbrecher-Loge Propaganda 2 (P 2), verun¬
glimpft von der (zu 99% israelischen) Presse, durfte mich jeder
ungestraft beleidigen, verhöhnen, missachten in jeder Form. Denn
dass ausgerechnet ich die Zusammenhänge des Krebs entdeckt
haben könnte, das durfte nicht sein, das wäre die reinste Katastro¬
phe für meine Gegner gewesen, die bisher mit Hilfe ihrer Logenbrü¬
der bei Behörden, Gerichten usw. ja den Prozess gegen den Prinzen
v. Savoyen mit Erfolg verhindern konnten. Deshalb mussten jetzt
die Herren Logenbrüder Professoren ihren Logeneid erfüllen, und
um jeden Preis verhindern, dass die Neue Medizin überprüft wurde
- koste es was es wolle - auch wenn dabei Hekatomben von Men¬
schenleben geopfert wurden.
Daraufhin habe ich bei mindestens 50 Universitätskliniken vor¬
gesprochen und dort eine Reproduzierung der Neuen Medizin ver¬
einbart. Und obwohl alles bereits vorbereitet war, wurde ich jedes
Mal, aus Gründen die mir nicht genannt wurden, im letzten Moment
wieder vor die Türe gesetzt. Trotzdem ist es mir gelungen 30 Über¬
prüfungsdokumente für die Richtigkeit der Neuen Medizin, von Ärz¬
ten unterschrieben, inzwischen vorweisen zu können.
Als Antwort darauf wurde mir die Approbation entzogen.
351
Als am 13. November 1991 der 13 Jahre unterdrückte Prozess vor
dem Schwurgericht in Paris stattfand, und
— obwohl der Prinz ein schriftliches Geständnis abgelegt hatte, und
— obwohl der Prinz 2 Schüsse aus einem Schlauchboot abgefeuert u.
— obwohl die Schussbahn nur 4 Meter betrug und genau rekonstru¬
ierbar war, und
— obwohl 30 Menschen darum herum standen,
konstruierte Richter Colomb ein „Du bi um" - „im Zweifelsfalle für
den Angeklagten".
Inzwischen weiß ich, dass die gesamte Erkenntnisunterdrückung
und dieses grausigste Verbrechen der Menschheitsgeschichte ge¬
zielt zentral gesteuert war, und dass die Israelis, die mit ihrer isra¬
elischen Oberloge (Loge aller Logenmeister der Welt) B'nai B'rith,
bzw. mit Hilfe aller ihr unterstehenden Logen diese Erkenntnis¬
unterdrückung durchgeführt und mit Hilfe ihrer Presse (99%) die
98%ige mortale Chemo(Pseudo)-Therapie für Nicht-Israelis propa¬
giert haben, aber selbst seit fast 20 Jahren die Neue Medizin prak¬
tizieren und damit überleben, wenn sie an Krebs erkrankt sind:
— Papst Johannes Paul II ( Darmkrebs )
— König Baudouin von Belgien ( Prostata-Krebs )
— Königin Fabiola ( Ovarial-Krebs ?)
— Prinzessin Caroline von Monaco (Eierstockstumor bzw.
Zyste in der Heilungsphase )
— Ex-Präsident Reagan ( Darm-Krebs , Haut-Krebs)
— Nancy Reagan ( Brust-Krebs )
— Vaclav Havel ( Darmkrebs )
— Johannes Rau (bösartiges Nierenkarzinom ?)
und einige andere.
Aber bei niemandem war Chemo erforderlich.
Die nicht-israelischen Logen-Ärzte, Logen-Richter und Logen-
Chefredakteure waren nur die Handlanger für dieses scheußliche
Verbrechen - aus lauter Angst, dass ihnen in der nächsten Logen¬
sitzung der Schirrlingsbecher gereicht werden könnte.
Hier läuft vor unser aller Augen das grausigste und schlimmste
Verbrechen der Menschheitsgeschichte ab und genauso wie die
drei Affen,
— hat niemand etwas gehört,
— hat niemand etwas gesehen oder
— es traut sich niemand etwas dagegen zu sagen.
352
Kölner Rundschau, 29.7.92
Impressum
NRW-Ministerpräsident wurde bösartiger Tumor entfernt
Große Sorge um Johannes Rau
Düsseldorf.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Johannes Rau ist schwer
erkrankt. Dem 61jährigen SPD-Politiker mußte gestern morgen
wegen eines bösartigen Tumors die linke Niere vollständig ent¬
fernt werden. Die dreistündige Operation wurde von zwei Spezia¬
listen des Universitäts-Krankenhauses Hamburg-Eppendorf durch¬
geführt.
Die Krebsgeschwulst sei unmittelbar vor Rau's Sommerurlaub bei
einer Ultraschall-Routineuntersuchung festgestellt worden, erklär¬
te Regierungssprecher Wolfgang Lieb. Der zuvor geheim gehalte¬
ne Eingriff sei komplikationslos verlaufen. Der Tumor war nach
Aussagen der Mediziner auf die linke Niere beschränkt und früh¬
zeitig erkannt worden. Beim Patienten seien zudem keine Metas¬
tasen festgestellt worden. Deshalb, so der Sprecher, sei auch eine
Nachbehandlung von Johannes Rau nicht erforderlich.
Die gesunde Niere werde die Funktion der entfernten mit über¬
nehmen. Nach einem Krankenhausaufenthalt von einigen Tagen
plane Rau die Fortsetzung seines Sommerurlaubs.
Ein Nierenkarzinom ist nach Angaben von Experten ein relativ
seltener Tumor, bei dem der Patient eine gute Heilungschance
besitze.
BILD, 21.7.92
Impressum
Johannes Paul II.; Kein Krebs - aber Tumor
Aufatmen in der Welt: Papst Johannes Paul II. (72) hat laut
Vatikansprecher Joaquin Navarro Valls „keinen beginnenden
Krebs". Allerdings habe der Tumor, der ihm aus dem Darmtrakt
entfernt worden war, „eine kleine Anzahl von Zellen enthalten, die
bösartig zu werden begannen".
353
Diverse Briefe an Behörden - 2002
In Deutschland haben in den vergangenen Jahren schon sehr
viele Menschen an die entsprechende Behörden geschrieben.
Nachfolgend einige Briefe mit den offiziellen Antworten.
Abschrift
Bundesministerium für Gesundheit
Bundesministerin Ulla Schmidt
Wennigsen, den 15.05.2002
Sehr geehrte Frau Ministerin!
Das Thema, mit dem ich an Sie herantrete, wurde, wie ich im
Internet recherchieren konnte, schon öfter an Sie und auch an
Herrn Bundeskanzler Schröder sowie Vorgängern herangetragen.
Es geht um die „Neue Medizin" des Dr. med. Ryke Geerd Hamer.
Ich bin Diplomingenieur, Betriebsleiter, und damit wissenschaftlich
ausgebildet und habe schon immer Spaß und Interesse an Men¬
schen gehabt.
Auf der Suche nach einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung und der
Beantwortung vieler Fragen die Gesundheit der lieben Mitmen¬
schen betreffend, bin ich vor einem Jahr auf diese, meiner Mei¬
nung nach unglaubliche Erkenntnisunterdrückung gestoßen.
Nach einem Jahr des Studiums dieses Themas habe ich im Ort
einen Stammtisch gegründet, der mittlerweile regen Zuspruch
erfährt.
Auffallend ist, dass ich in der ganzen Zeit nicht einmal einem
Widerspruch in der Sache ausgesetzt war. Das fand ich auch nicht
bei meinen Recherchen. Die Menschen sind überwiegend betroffen
und entsetzt, dass in unserem Land so eine erdrückende Logik,
die mittlerweile im Ausland verifiziert und immer wieder von
Anwendern bestätigt wurde, nicht zum Zuge kommt.
Ich bitte Sie daher herzlich, sich einen eigenen Eindruck zu
verschaffen und erhoffe mir eine rasche Antwort auf die Frage
nach den Möglichkeiten, diese für uns Menschen so wichtige
naturwissenschaftlich exakt bewiesene Erkenntnis umzusetzen.
Ich sehe Sie und nicht die Interessenverbände dabei in der Pflicht.
Mit freundlichem Gruß
Helmut Donner
Anlage:
Einführung in die Neue Medizin
(bereits 150 mal privat verschenkt!)
354
Abschrift
BUNDESMINISTERIUM FÜR GESUNDHEIT
Geschäftszeichen
317-4711-0-H 8/4
Bonn, den 26.06.02
Sehr geehrter Herr Donner,
vielen Dank für Ihr erneutes Schreiben vom 4.6.02, das mir Frau
Ministerin Schmidt zur Beantwortung übertragen hat.
Ich wiederhole mich, wenn ich erneut ausführe, dass zur Etablie¬
rung einer neuen Methode oder Theorie in der Medizin der For¬
scher oder Erfinder entsprechende nachvollziehbare, reproduzier¬
bare und nach wissenschaftlichen Kriterien erhobene Daten
vorlegen muß, die die Theorie untermauern und die in der wissen¬
schaftlichen Diskussion bewertet und überprüft werden und
Bestand haben müssen.
Es ist nicht Sache des Bundesministeriums für Gesundheit solche
Belege beizubringen, ihre Erstellung zu veranlassen oder sie zu
bewerten.
Insofern hätte auch eine persönliche Darstellung durch Sie keine
Konsequenzen.
Die Meinung einzelner Mitarbeiter, also meine z.B., ist dabei ohne
Belang.
Ich betrachte unseren Briefwechsel daher als beendet.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Dr. Janßen
355
Abschrift
BUNDESMINISTERIUM FÜR GESUNDHEIT
317-4711-0-H 8/4
Bonn, den 11.7.02
Sehr geehrter Herr Gemünd,
vielen Dank für Ihr Schreiben vom 28.06.02 an Frau Ministerin
Schmidt, das mir zur Beantwortung übertragen wurde.
Die von Dr. Hamer vorgebrachten Thesen zur Krebsentstehung
sind dem Bundesgesundheitsministerium in der Tat seit Jahren
bekannt.
Wie Herr Martens im Schreiben vom 30.04.02 bereits dargelegt
hat, fehlt aber bis heute der anerkannte wissenschaftliche Nach¬
weis der Richtigkeit der Thesen von Dr. Hamer. Es liegen nur
einzelne Stellungnahmen vor, die einen wissenschaftlichen Nach¬
weis nicht ersetzen können. Im übrigen liegt es nicht in der
Zuständigkeit des Bundesgesundheitsmisteriums, eine solche
Überprüfung vorzunehmen bzw. zu veranlassen.
Auch hinsichtlich den von Ihnen angesprochenen Fragen des
Approbationsentzuges und des Habilitationsverfahrens von Dr.
Hamer liegt eine Zuständigkeit des Bundesgesundheits¬
ministeriums nicht vor.
Desweiteren möchte ich im Hinblick auf den Tenor der von Ihnen
gestellten Fragen sagen, dass es ein Missverständnis ist zu glau¬
ben, dass die Thesen der „Neuen Medizin" aus irgendwelchen
unsachlichen Gründen von der wissenschaftlichen Gemeinschaft
nicht anerkannt werden. Sie sind deshalb nicht anerkannt, weil
ein Nachweis, der sich an den Maßstäben der medizinischen
Wissenschaft orientiert, nicht vorgelegt wurde.
Ich betrachte unseren Briefwechsel damit als beendet.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Dr. Janßen
356
Abschrift
BUNDESKANZLERAMT
312-K 007 640/02/0001
Berlin, den 15. Juli 2002
Sehr geehrter Herr Gemünd,
für Ihr Schreiben vom 28. Juni 2002 an Bundeskanzler Gerhard
Schröder danke ich Ihnen. Der Bundeskanzler interessiert sich
sehr für die Briefe der Bürgerinnen und Bürger und wird hierüber
regelmäßig informiert.
Ich bin beauftragt, Ihnen zu antworten.
Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass vonseiten des Bundes¬
kanzleramtes keine Aussage zu medizinischen Sachverhalten
getroffen werden können.
Zuständig für den von Ihnen genannten Sachverhalt ist nach der
Geschäftsverteilung der Bundesregierung das Bundesministerium
für Gesundheit, Am Propsthof 78 a, 53121 Bonn, an welches ich
Ihr Schreiben an den Bundeskanzler übersandt habe.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Dr. Stefan Grenz
357
Gutachten Prof. Niemitz - 2003
Prof. Dr. phil., Dipl.-Ing. Hans-Ulrich Niemitz - Geschichte und
Ethik von Technik und Naturwissenschaften an der Universität Leipzig,
hat nach dem Tod seiner Ehefrau von der Neuen Medizin erfahren
und sich dann intensiv damit auseinandergesetzt.
Ich hatte mich daher an ihn gewandt, mit der Bitte um ein Gut¬
achten zu folgenden Fragen:
1. Kann und darf es sein, dass eine Medizin (Schulmedizin), die nur
auf Hypothesen basiert, sich hochtrabend „wissenschaftlich"
nennt, obwohl noch niemals eine einzige Verifikation stattgefun¬
den hat?
2. Kann und muss man dagegen nicht die Germanische Neue
Medizin, die keine einzige Hypothese hat, allein auf Grund der
vorgelegten 30 Verifikationsurkunden als wissenschaftlich und
nach bestem Wissen richtig bezeichnen?
3. Ist es nicht in der Naturwissenschaft üblich und ausreichend,
schon eine einzige Verifikation zu bestehen, um die Richtigkeit (hier:
Neuen Medizin) zu beweisen?
Die naturwissenschaftliche Beantwortung dieser Fragen durch Sie,
der Sie ja die Germanische Neue Medizin kennen, wäre nicht nur für
jedes Gericht ein sehr starkes Argument, sondern für die armen
Patienten die Erlösung, auf die sie so lange warten.
Prof. Niemitz ist meiner Bitte freundlicherweise nachgekommen
und hat am 18.08.2003 ein achtseitiges Gutachten zur Neuen Me¬
dizin erstellt.
Hier einige Auszüge:
„...Die Schulmedizin bedient sich zwar wissenschaftlicher Methoden
(z.B. Beobachtung, Statistik) ist aber wegen ihrer vielen Hypothe¬
sen, d.h. (nicht bewiesenen) Unterstellungen weder eine Wissen¬
schaft (denn wissenschaftliche Methoden zu benutzen reicht allein
nicht aus, um „Wissenschaft" bzw. Wissenschaftler zu sein) geschwei¬
ge denn eine Naturwissenschaft... Also: Die Schulmedizin ist keine
Wissenschaft. Sie ist nicht richtig, d.h. muß nach bestem mensch¬
lichem Ermessen als falsch bezeichnet werden..."
„...Die Neue Medizin hat eine wissenschaftliche und hypothesen¬
freie und damit überprüfbare () Theorie bzw. Modell des Krebs¬
geschehens bzw. allgemein von „Krankheit". Sie kann für jeden Ein¬
zelfall - und das überprüfbar und damit hypothesenfrei (und selbst¬
verständlich nach einer genauen Anamnese) - das Geschehen wis¬
senschaftlich erklären. Weil das Geschehen aus der Theorie heraus
vorhersagbar ist, können auf den Einzelfall zugeschnittene - und
damit wissenchaftlich begründete - Therapievorschläge gemacht
werden..."
358
„...Hypothesen sind noch nicht überprüfte und gar unüberprüfbare
Aussagen.
Wenn man nur Aussagen machen kann, die (noch) nicht die Mög¬
lichkeit bieten, sie zu falsifizieren, spricht man von Hypothesen.
In der Umgangssprache ist eine Hypothese eine Unterstellung und
in der Wissenschaftstheorie im Grunde genommen auch, nämlich
eine Aussage, deren Wahrheit noch nicht feststeht, die aber als An¬
nahme dient; von der heraus Theorien und Vorhersagen abgeleitet
werden (siehe Brockhaus Enzyklopädie 2001)..."
„...Entsprechend diesem Wissenschaftsverständnis sagt Dr. Hamer;
er mache keine Hypothesen. Das, was er aussage, sei jederzeit an
jeder beliebigen Person (also an jedem Einzel fall) zu überprüfen,
bei der Krebs bzw. krebsäquivalente „Krankheiten" diagnostiziert
worden sei. Das heißt; es gibt hier die Möglichkeit; seine Aussagen
am bzw. an jedem Einzel fall zu falsifizieren (auf Stimmigkeit zu über¬
prüfen). Die Hypothese der Schulmedizin z.B., es gäbe ein Immun¬
system, ist eine nicht falsifizierbare Aussage.
Das Immunsystem hat bisher noch niemand unmittelbar beobach¬
ten können. Es werden zwar aus der Hypothese „Immunsystem"
(also der Unterstellung, es gäbe eines) Theorien und Vorhersagen
konstruiert und denen beobachtbare „Fakten" zugeordnet, die als
Bestätigung gelten. Allerdings wird nicht in Betracht gezogen, dass
diese Fakten auch zur Bestätigung anderer Aussagen dienen könn¬
ten. (Anmerkung: wissenschaftlich kann es nur Falsifizierungen und
keine Bestätigungen geben).
Die Schulmedizin erkennt nicht, dass die Hypothese „Immunsys¬
tem" überhaupt nicht falsifizierbar ist, also letztlich keine wissen¬
schaftliche Aussage darstellt.
Ob Mikroben wegen des Zusammenbruchs des Immunsystems im
Körper aktiv werden können (so sieht es die Schulmedizin, und sie
kann für den Einzelfall den Augenblick des Aktivwerdens nicht Vor¬
hersagen und damit nur „logisch" begründen, aber logisch bedeutet
nicht automatisch wahr oder wirklich; Märchen sind auch logisch,
weil sie sonst nicht erzählbar sind; maximal kommt die Schulmedi¬
zin zu statistischen Aussagen) oder Mikroben wegen eines Einschalt¬
befehls des Gehirns bzw. Organismus, der gerade ein „Sonder¬
programm" laufen lässt, aktiv sind - (so sieht es die Neue Medizin -
sie kann den Augenblick des Aktivwerdens für den Einzelfall Vorher¬
sagen und auch begründen:
Es ist der Start des zweiten Teils des Sonderprogramms; die Neue
Medizin hat ein psycho-biologisches Modell vom Organismus und
braucht deshalb keine Statistik), heißt, dass die Neue Medizin be¬
züglich der Mikroben und ihres Aktivwerdens potentiell falsifizierbare
Aussagen erzeugt, die Schulmedizin dies aber nicht kann.
359
In der Umgangssprache müsste man sagen, die Schulmedizin ‘lie¬
fert einen nicht fassbaren Brei von pseudologischen, d.h. märchen¬
haften und nicht überprüfbaren Aussagen
(sie ist unwissenschaftlich),
die Neue Medizin dagegen bietet eine fassbare Struktur von logi¬
schen und an der Wirklichkeit überprüfbaren Aussagen
(sie ist wissenschaftlich)..."
Fazit (Prof. Niemitz):
„Nach naturwissenschaftlichen Kriterien muss die Neue Medizin nach
derzeitigem Wissenschaftsstand und nach derzeit bestem Wissen
für richtig erklärt werden.
Die Schulmedizin ist dagegen, naturwissenschaftlich gesehen, ein
amorpher Brei, der wegen grundlegend falsch verstandener (an¬
geblicher) Fakten nicht einmal falsifizierbar ist, von verifizierbar ganz
zu schweigen. Sie muss deshalb nach naturwissenschaftlichen Kri¬
terien als Hypothesensammelsurium und damit als unwissen¬
schaftlich und nach bestem menschlichem Ermessen als falsch be¬
zeichnet werden."
Die Stellungnahme der Universität Tübingen
zum Gutachten von Herrn Prof. Dr. Niemitz -
von Prof. Rassner am 30. Oktober 2003 -
(hier auszugsweise)
Das Gutachten zur Neuen Medizin nimmt Stellung zu der von
Herrn Dr. Hamer gestellten Kernfrage, ob die Schulmedizin oder die
Germanische Neue Medizin wissenschaftlich und richtig sei...
obgleich man sich die völlige Wiedergabe eigentlich ersparen kann;
denn es reicht schon, wenn man nur den Schlusssatz zu der 4-
seitigen Stellungnahme zitiert:
„Auch ist es ethisch unverantwortlich und völlig ausgeschlossen,
dass die „Schulmedizin beziehungsweise unsere Gesellschaft" der
Neuen Medizin „Raum gibt", um z.B. im Rahmen einer klinischen
Therapiestudie diese zu überprüfen beziehungsweise zu verifizieren
(oder zu widerlegen)."
Was soll man dazu sagen.
Das kann doch eigentlich nur ein blinder religiöser Fanatiker schrei¬
ben, aber kein seriöser Wissenschaftler.
360
Warum Germanische Neue Medizin® ?
Man braucht nur mal ins Internet zu schauen, um sich einen Über¬
blick zu verschaffen, was sich alles unter „Neue Medizin" verbirgt.
Das hat mich dazu bewogen hier eine endgültige Unterscheidung zu
treffen. Doch kaum hatte ich das bekannt gegeben, und den Begriff
rechtlich schützen lassen, da gingen die Beschimpfungen so richtig
los. Deshalb habe ich wie folgt dazu Stellung genommen:
Ich verstehe die Aufregung nicht.
Neuerdings findet man überall die Begriffe neue oder Neue Medizin,
die aber mit der eigentlichen NEUEN MEDIZIN überhaupt nichts zu
tun haben, im Gegenteil, offenbar gerade davon ablenken sollen.
Um daher die NEUE MEDIZIN vor weiteren Verwechslungen, Verun¬
glimpfungen oder Verfälschungen zu schützen, nenne ich sie nunmehr
die Germanische NEUE MEDIZIN, auch wenn in meinen Büchern und
Schriften bisher noch von der Neuen Medizin die Rede ist.
Glaubt mir, mir liegt jeder primitive Nationalismus fern.
Meine Medizin ist für alle Patienten dieser Welt.
Aber meine Gegner sind dabei, haben schon 200 Sorten Neue Medi¬
zin kreiert, stehlen wie die Raben und - am Ende soll dieses wun¬
derbare Göttergeschenk dann vielleicht jüdische Neue Medizin hei¬
ßen. Dann nennen wir sie doch lieber vorher Germanische NEUE
MEDIZIN.
Außerdem darf doch jeder stolz auf sein Volk sein.
Ich bin jedenfalls stolz darauf aus dem germanischen Volk der Dich¬
ter und Denker, der Musiker, Erfinder und Entdecker zu stammen.
Warum sollten unsere lieben Welt-Mitmenschen nicht aus Germanien
das schönste Göttergeschenk dieser Welt empfangen dürfen?
Es ist doch so:
Die jüdische Religion teilt bekanntlich alles ein in gutartig und bös¬
artig, so auch in der jüdischen sog. Schulmedizin.
Wir Nichtjuden werden gezwungen, weiterhin die jüdische Schul¬
medizin zu praktizieren mit Chemo, Morphium - die Prof. Niemitz
lapidar einen „unwissenschaftlichen amorphen Brei eines Sammel¬
suriums von Hypothesen" nennt (siehe Gutachten) - die die Juden
selbst aber seit 20 Jahren nicht mehr praktizieren.
Jeden Abend gehe ich damit zu Bett, dass an diesem Tag wieder
1000-1500 Patienten (allein in Deutschland) „umgebracht" worden
sind - ohne Notwendigkeit.
Ihr steht alle nur dabei und seht zu, wie vor Euren Augen diese
armen Menschen gefoltert werden.
Entschuldigung. Alle Kälber plädieren für Wohlverhalten vor den
Metzgern.
Was muss eigentlich noch passieren?
361
15 Millionen Eurer Mitbürger aus Eurem Volke sind in den letzten 20
Jahren „umgebracht worden" und Ihr meint, Wohlverhalten sei doch
das Beste. Übermorgen seid Ihr selbst oder Eure Kinder dran, und
dann oh weh, oh weh - ja, das hatten wir ja nicht gewusst.
Ihr habt immer nur Angst.
Warum, vor der Wahrheit braucht man keine Angst zu haben.
Ich habe keine Angst, vor nichts und niemand - außer vor meinem
Volk nicht Vorbild zu sein. Ich würde auch ein 2. Mal ins Gefängnis
gehen, wenn es unseren Patienten helfen würde.
Ich werde nur deshalb seit 22 Jahren mit unvorstellbarer Brutalität
mit Erkenntnisunterdrückung, Rufmord, Berufsverbot (wörtlich:
wegen „Nicht-Abschwörens der Neuen Medizin" und „Mich nicht
Bekehrens" zur Schulmedizin und Gefängnis etc. gejagt, weil ich
der einzige bin, der beim Raub und bei der Einverleibung des Ge¬
raubten stört - damit alles beim alten bleiben kann.
Aber warum meint Ihr nicht helfen zu brauchen und nur ungefährli¬
che schlaue Sprüche machen zu müssen. Glaubt Ihr im Ernst, der
Terror gegen die Germanische NEUE MEDIZIN könnte noch größer
sein als es gegen die Neue Medizin 22 Jahre lang war?
Alhaurin el Grande, 17. September 2003
Dr. med. Ryke Geerd Hamer
362
VG Frankfurt - 2003
Wie ich jetzt weiß, sind nach den EU-Richtlinien - die in allen eu¬
ropäischen Ländern Gültigkeit haben - nur maximal fünf Jahre
Approbationsentzug und Berufsverbot erlaubt, d.h. ich habe nunmehr
schon 17 Jahre zu lange Berufsverbot.
Bereits vor 11 Jahren, als ich beim Ganse-Amt (Hess. Prüfungs¬
amt) beantragt habe, mir die Approbation umgehend wieder zu er¬
teilen (damals hatte ich schon 6 Jahre Approbationsentzug und Be¬
rufsverbot) hätte man mir also ohne wenn und aber die Approbati¬
on zurückgeben müssen.
Auch das VG Frankfurt, bei dem meine Klage seit 7 Jahren (1996)
anhängig ist, hätte entsprechend entscheiden müssen - und hat es
nicht getan. Die Ermittlungsverfahren, auf die sich das VG Frankfurt
damals gestützt hat, wären alle samt und sonders innerhalb 1 Wo¬
che eingestellt worden, wenn man nach den EU-Richtlinien entspre¬
chend und rechtens entschieden hätte.
Der ganze Approbationsentzug, da wollen wir doch mal ehrlich sein,
war ein fingiertes Spiel - ohne eine reale Veranlassung, d.h. ohne
einen konkreten Fall.
Zuerst auf der Basis: „ ich hätte einen Verfolgungswahn" , bis ich der
Bez. Reg. Koblenz Auszüge aus einer 600-seitigen Interpol- und
Geheimdienstakte geschickt habe, die wiederum von einem fingier¬
ten Strafprozess (8 Jahre lang) stammten.
Anklage: Ich hätte den Töter meines Sohnes Dirk beleidigt, weil ich
ein Gerichtsurteil gegen ihn zitiert hatte.
Deshalb wurde in Koblenz rasch umgestellt auf „Nicht-Abschwörens
der Neuen Medizin und Mich nicht Bekehrens zur Schulmedizin."
In der Naturwissenschaft gibt es kein Abschwören oder Sich Bekeh¬
ren. Entweder ist eine Sache per Reproduzierungsverifikation rich¬
tig oder sie ist falsch.
Ein solch leichtfertiges Umgehen mit einer so wichtigen Frage,
von der sogar Menschenleben abhängen, ist einfach skandalös.
Denn dass die Germanische Neue Medizin ein klares naturwissen¬
schaftlich reproduzierbares System (ohne Hypothesen) ist, das ha¬
ben etliche Verifikationen bewiesen.
Auch das haarsträubende „rechtskräftige Urteil", indem ein
Richterkollegium - einmalig in der Welt! - ohne irgend ein psychia¬
trisches Gutachten dafür zu haben - „mangelnde Steuerungs¬
fähigkeit" per Urteil diagnostiziert, dem der Bundesgerichtshof sogar
zugestimmt hat!, lässt alle Hemmschwellen gerichtlicher Art ver¬
missen.
„Mangel an Steuerungsfähigkeit" ist übrigens die schlimmste psy¬
chiatrische Diagnose, die man einem Menschen stellen kann.
363
Es ist ein Wahnsinn, wenn Behörden und Gerichte einen wissen¬
schaftlichen Streit durch Psychiatrisierung und Berufsverbot und
notfalls auch Gerichtsanmaßung einer psychiatrischen Diagnose
entscheiden sollen.
Tiefstes schwärzestes mittelalterliches Ketzerurteil.
Richter Hehn stellte mich vor die Wahl, mich entweder von mei¬
nen Gegnern psychiatrisieren zu lassen - oder ich bekäme die
Approation nicht wieder. Auf meine Beteuerung, ich sei nie auffällig
gewesen, schon 10 Psychiater hätten festgestellt, ich sei völlig nor¬
mal; allerdings sei ich der Meinung, die Neue Medizin müsse auf
ihre Richtigkeit geprüft werden, was die Universität Tübingen seit
10 Jahren verweigere..., antwortete der Richter: „dann müssen
Sie eben zum 11. Mal psychiatrisiert werden. Ich müsse ja verrückt
sein , dass ich starrsinnigerweise nicht abschwören wolle."
Auf meine Frage, was er denn machen würde, antwortete er...
„Natürlich abschwören." Von einer Überprüfung in der Sache hielt
der Richter Hehn allerdings gar nichts.
Am 22. Oktober 2003 fand nun wieder ein Prozess beim Ver¬
waltungsgericht in Frankfurt statt, bei dem es immer noch um die
Wiedererteilung meiner Approbation ging.
In der Niederschrift über die Öffentliche Sitzung der 12. Kammer
beim Verwaltungsgericht Frankfurt, gegen das Land Hessen, ver¬
treten durch das Landesprüfungsamt für Heilberufe, ist unter
„Entscheidungsgründe'' zu lesen:
Die Klage ist nicht begründet.
Der Kläger hat keinen Anspruch auf erneute Erteilung der ärztlichen
Approbation. Der ablehnende Bescheid des Hessischen Landes¬
prüfungsamtes für Heilberufe vom 12.01.1993 in der Fassung des
Widerspruchsbescheides vom 13.06.1996 ist rechtsmäßig und ver¬
letzt den Kläger dadurch nicht in seinen Rechten.
(vgl. § 113 Abs. 5 VwGO)
Der Kläger erfüllt nicht sämtliche für die Erteilung der Approbation
erforderlichen Voraussetzungen.
Nach § 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 BÄO in der Fassung der Bekanntmachung
vom 16.04.198 (BGBl. I S. 1218) ist die Approbation als Arzt nur zu
erteilen, wenn der Antragsteller sich nicht eines Verhaltens schuldig
gemacht hat, aus dem sich seine Unwürdigkeit oder Unzuverlässig¬
keit zur Ausübung des ärztlichen Berufs ergibt.
Dies trifft auf den Kläger jedoch nicht zu, denn bei ihm liegt eine
Unzuverlässigkeit zur Ausübung des ärztlichen Berufs vor.
Unzuverlässig ist derjenige, der nach seiner Gesamtpersönlichkeit
keine ausreichende Gewähr für eine ordnungsgemäße Berufsaus¬
übung bietet.
364
(Haage, Erläuterungen zur BÄO -
Das deutsche Bundesrecht I K9, S. 19)
Der Begriff der „Unzuverlässigkeit" wird durch die Prognose gekenn¬
zeichnet, ob der Betroffene in Zukunft seine beruflichen Pflichten
zuverlässig erfüllen wird.
(BVerG, NJW 1993, 806 und NJW 1991, 1557).
Der Kläger bietet zum für die Beurteilung der Sach- und Rechtslage
maßgeblichen Zeitpunkt der gerichtlichen Entscheidung aufgrund
seines in der Vergangenheit gezeigten Verhaltens keine ausreichende
Gewähr dafür, den ärztlichen Beruf zukünftig ordnungsgemäß aus¬
zuüben, so dass er nicht als zuverlässig angesehen werden kann.
Nach § 1 BÄO dient der Arzt in der Ausübung seines Berufes der
Gesundheit des Einzelnen und des gesamten Volkes.
Im Bewusstsein dieser Verpflichtung ist er gehalten, den ärztlichen
Beruf nach den Regeln der ärztlichen Kunst auszuüben und dabei
die Grenzen des eigenen Wissens und Könnens zu erkennen sowie
danach zu handeln (Vgl. § 4 Abs. 2 S. 2 BÄO).
Dies setzt voraus, dass der Arzt regelmäßig im wohlverstandenen
Interesse eines Patienten neben anderem auch die Grundlagen und
Entwicklungen der medizinischen Wissenschaft insgesamt zu be¬
rücksichtigen hat. Es gehört somit zur Berufspflicht, dass der Arzt
sein praktisches Handeln an der Einsicht in alle ärztlichen Gege¬
benheiten auszurichten hat.
Der Kläger bietet nicht die Gewähr, dieser ärztlichen Verpflichtung
nachzukommen. Vielmehr ist aufgrund seiner bisherigen Einlas¬
sungen davon auszugehen, dass er nicht Willens oder in der Lage
ist, sein praktisches ärztliches Handeln an der Einsicht in alle ärztli¬
chen Gegebenheiten auszurichten.
Die vom Kläger während des Laufes des Verwaltungsverfahrens und
des Gerichtsverfahrens gemachten Äußerungen zeigen, dass der
Kläger über die gesamten Jahre hinweg bis zum heutigen Zeitpunkt
einzig und allein auf die von ihm begründete Lehre der sogenann¬
ten „Neuen Medizin" fixiert ist und gegenüber anderen Therapie¬
formen eine unversöhnliche Haltung einnimmt...
365
Nachfolgend ein persönlicher Brief
und die Antwort bzw. Urteilschelte von Prof. Niemitz:
(in Abschrift und Auszügen)
Lieber Herr Hamer,
anschließend an diese meine ersten Worte bringe ich Ihnen meine
„Urteilschelte" zur Kenntnis. Dort ist alles gesagt. Sie können
diese Urteilschelte im Internet auf den entsprechenden Seiten
veröffen t liehen.
Ich denke, den Richtern hätte es wohl angestanden, mein Gutach¬
ten zu beachten und insbesondere Ihre medizinischen Erkenntnis¬
se zur Kenntnis zu nehmen.
Das Kernproblem mit fast allen Juristen ist ja, daß diese nicht
gelernt haben, daß sie die Pflicht haben, über die Anwendung der
als Texte vorliegenden Gesetze diese auch auf ihre Recht¬
mäßigkeit zu prüfen. Und bei Erkenntnis, daß ein Gesetz unrecht¬
mäßig ist, müssen sie politisch tätig werden.
Stattdessen wenden sie unrechtmäßige Gesetze an, beschädigen
damit die Rechtssicherheit und damit die ganze Gesellschaft und
infolge auch jeden einzelnen. Und so agieren sie auch politisch.
Und das zum Schaden der Gesellschaft.
Mit freundlichen Grüßen
Urteilschelte eines verfassungswidrigen Urteils,
Geschäftsnummer 12 E 591/03 (2)
Des Verwaltungsgerichtes Frankfurt am Main
Am 22.10.2003 erging ein Urteil (Geschäftsnummer 12 E 591/03
(2)) des Verwaltungsgerichtes Frankfurt am Main in der Ver¬
waltungsgerichtsache des Dr. med. Ryke Geerd Hamer als Kläger
gegen das Land Hessen als Beklagten. Dabei war Hessen vertreten
durch das Landesprüfungsamt für Heilberufe.
Die Klage wurde abgewiesen. Hamer hatte darauf geklagt, seine
Approbation wiederzubekommen. Diese war ihm am 8. April 1986
entzogen worden (war widerrufen worden).
Generell wurde der Entzug der Approbation damals - wie auch heu¬
te - damit begründet, daß er - Hamer - „nicht ... in der Lage sei,
sein praktisches ärztliches Handeln an der Einsicht in die ärztlichen
Gegebenheiten auszurichten. Der Kläger (Hamer) sei durch eine
wahnähnliche Gewissheit, seine wissenschaftlichen Erkenntnisse
seien unantastbar, geprägt."...Diese seine wissenschaftlichen Er¬
kenntnisse sind - so Hamers und auch meine Ansicht - das Verste¬
hen dessen, was bisher, letztlich fälschlicherweise, als Krankheit
interpretiert wurde.
366
Hamer versteht das Krebsgeschehen als ein im archaisch-biolo¬
gischen Sinne sinnvolles Geschehen.
Es ist einer existentiellen Notlage geschuldet und vom Organismus
gewollt und eine Organfunktionverstärkung bzw. im Falle der Pro¬
blemlösung dann meist auch der Rückbau der Organfunktions¬
verstärker. Dieses Geschehen ist zielorientiert (wie z.B. auch das
Geschehen einer Wundheilung) und damit vorübergehend und
niemals „bösartig". Allerdings ist es manchmal durchaus gefährlich,
weil eben einer existentiellen Notlage geschuldet - und diese be¬
deutet die eigentliche Gefahr.
Das Krebsgeschehen wurde von Hamer vollständig erfasst, wie die
von Hamer entwickelte „Wissenschaftliche Tabelle der Neuen Medi¬
zin" zeigt. Diese Tabelle ermöglicht ähnlich, wie es das Perioden¬
system der chemischen Elemente für die chemischen Elemente tut,
alle „Krebs-Krankheiten" (korrekt: Sinnvollen biologischen Son¬
derprogramme) vorherzusagen, was im bzw. dem Organismus
zwangsläufig geschehen wird.
Die weiteren Erkenntnisse seien hier nicht erwähnt. Der geneigte
Leser möge sich mit Hilfe der Literatur informieren.
Im folgenden wird das Urteil bzw. dessen Begründung in einem be¬
stimmten Licht dargestellt, um deutlich zu machen, wie absurd und
unwissenschaftlich, dabei aber auch wie politisch und befangen und
sehr oft gar bösartig argumentiert wird.
In der nun folgenden Darstellung wird die kopernikanische Wende
zu Hilfe genommen. Leider ist diese argumentativ schon häufig ver¬
wendet worden auch für illegitime Zwecke. Aber die Argumente
werden für sich sprechen.
Kopernikanische Wende ist ein Begriff, der eine grundlegende Ver¬
änderung in Weitsicht, menschlichem Selbstverständnis und wis¬
senschaftlichem Erklären in der Neuzeit versinnbildlichen soll.
Dabei wird die kopernikanische Erkenntnis als Sinnbild für den Pri¬
mat der konstruktiven Vernunft über die Abhängigkeit menschli¬
chen Denkens von der sinnlichen Erfahrung angesehen"
(nach Brockhaus Enzyklopädie 2001).
Die „kopernikanischen Erkenntnisse" Hamers sind, Krankheit -
insbesondere Krebs, psychische Krankheiten bis hin zu spontanen
Straftaten - anders als bisher zu verstehen, nämlich „konstruktiv
vernünftig".
Sein Verstehen hält allen Überprüfungen gemäß wissenschaftlichen
Standards stand.
Der hier entscheidende Unterschied zwischen den Entdeckungen von
Kopernikus, Kepler, Galilei und zuletzt Newton und denen von Hamer
ist, daß die ersten eine physikalisch-kosmologische Entdeckung
machten.
367
Ihr System war entweder astronomisch zu überprüfen durch Vor¬
hersage zukünftigen Geschehens aus den Daten der Vergangenheit
heraus oder durch Experimente.
Ihre zuerst allen Augenschein widersprechenden Theorien berühr¬
ten nicht unmittelbar, d.h. „biologisch" menschliches Leben und
lösten damit nicht unmittelbar existentielle Ängste aus.
Sie berührten nur - sozusagen aus Versehen und das aus ihrem rein
naturwissenschaftlichen Selbstverständnis heraus - die kirchlich¬
dogmatischen Theorien zum Universum und zu Gott.
Um Leben (z.B. eines Patienten) unmittelbar oder um biologische
Probleme ging es hier nicht. Das will und kann im übrigen die bis
heute letztlich physikalistisch ausgerichtete Naturwissenschaft
auch nicht. Ihre Experimente sind ja Maschinen, also unbelebte
Zusammenhänge.
Das Leben (das „Geheimnisvolle" und wohl nie ganz zu verstehen¬
de) entspringt einer „Lebenskraft", die zum einen dem Organismus
als Entität, als Ganzheit, das Leben ermöglicht und zum anderen
etwas, das auch oft Lebenskraft genannt wird, nämlich etwas in der
Welt, das das zulässt oder gar will.
Forscher, die diese Lebenskraft wissenschaftlich verstehen wollten,
also Vertreter des Vitalismus, wurden und werden verlacht. Ihr Pro¬
blem war, daß auch sie - wie ihre antivitalistischen Gegner - bisher
keine wissenschaftlichen Ergebnisse liefern konnten, um Leben zu
verstehen.
Im vitalistischen Sinne nun hat Hamer durch seine (durchaus auch
messbaren) Entdeckungen, wie der Organismus als Entität bei
„Krankheit" - also nach dem Starten des sinnvollen biologischen
Sonderprogramms - agiert, ein bedeutendes Stück wissenschaft¬
licher Erklärung für den Vitalismus geleistet.
Ich erinnere an den Zusammenhang zwischen dem Geschehen im
Gehirn (visuell zu verfolgen in Gehirn-CT's) und dem organischen
Geschehen (zu erkennen mit Hilfe aller üblichen medizinischen
Beobachtungsverfahren) und dem Organismus (der - wenn Mensch
- seine Lebenssituation beschreiben kann; selbst wenn er das nicht
kann, ist diese von den anderen zu erkennen!).
Und diese Entität spielt niemals verrückt, wie es angeblich das „ko¬
mische Immunsystem" der Mediziner tun kann.
Man denke an die Absurdität einer „Autoimmunkrankheit".
Die Anti-Vitalisten „riechen" all das und meinen, Vitalismus sei doch
schon längst und endgültig erledigt, deshalb schauen sie gar nicht
mehr hin, sondern „lachen" sofort - bzw. sie tun leider mehr, als nur
zu lachen, sie sabotieren.
Diese Sabotage ist also u.a. an ihrem Verhalten gegenüber dem
Vitalismus zu erkennen.
368
Die Medizin und auch die Biologie - und damit sind wir wieder bei
Hamer und dem oben benannten Unterschied - müssen diese Le¬
benskraft (die eben die fünf biologischen Naturgesetze der Neuen
Medizin beinhaltet) verstehen, wenn sie wirklich Organismen und
damit Menschen bzw. kranke Menschen verstehen und damit heilen
wollen. Aller sinnlicher Erfahrung nach scheinen Krankheiten etwas
störendes, ja bösartiges zu sein. Daß sie höchster Ausdruck und
Ergebnis der Lebenskraft eines Organismus sein könnten, der
ein seiner existentiellen Notlage entsprechendes und gewollt ge¬
startetes Sonderprogramm fährt, um seine Überlebenschance zu
erhöhen, scheint dem schulmedizinisch Geschulten absurd. Denn
das medizinische Dogma lautet bis heute: Alles, was unnormal
ist, ist krank. Daß unnormales Geschehen in bestimmten unnor¬
malen Situationen normal ist, dies zu erkennen, heißt eine koperni-
kanische Wende zu vollziehen oder schon vollzogen zu haben.
Was dem einen Heliozentrismus und damit folgend Kosmologie
und der Tod des naiven Gottesverständnisses ist, ist hier - bei
„Hamer" - in gewissem Sinne Verständnis der Lebenskraft und
damit folgend ein völlig neues Verstehen von „Krankheit" und
das Ende des naiven, „normativen" Gesundheitsverständnisses.
Bei der Abwehr des Medizinverständnisses von Hamer und der
Germanischen Neuen Medizin geht es genauso um wissenschaftli-
ches(Nicht)Verstehen und herrschaftliches bzw. politisch-
ideologisch begründetes Abwehren neuer Erkenntnisse wie da¬
mals beim Abwehren des kopernikanisch-newtonianischen Sys¬
tems. Dies soll nun demonstriert werden durch Umformulieren
von Textpassagen aus dem. Urteil gegen Hamer, so daß diese für
Kopernikus & Co zu gelten scheinen. Der „Aha-Effekt" ist garan¬
tiert.
Diesen Texten folgen meist Kommentare. (Dabei gilt: „Kopernikus
& Co" meint alle vier: Kopernikus, Kepler, Galilie und Newton.)...
(und weiter auf Seite 9/10)
Die das Urteil abschließende Rechtsmittelbelehrung sagt, daß eine
Berufung nur zugelassen werden kann, wenn „ernstliche Zweifel an
der Richtigkeit des Urteils bestehen."
Müßte es nicht „Rechtmäßigkeit" heißen?
Denn was „ordnungsgemäß" ist, ist immer richtig - das haben uns
mindestens zwei Diktaturen in Deutschland gelehrt.
Aber ist richtig immer rechtmäßig?
So - wie in der Rechtsmittelbelehrung formuliert - ist also jede
Berufung ohne Chance. Aber wenn es um Rechtmäßigkeit ginge,
müsste das Urteil als verfassungswidrig angesehen werden -
selbstverständlich mit allen Folgerungen, u.a. eben, die Berufung
zuzulassen.
369
Eine Berufung ist auch zuzulassen, wenn „die Rechtssache grund¬
sätzliche Bedeutung hat." Hat sie das? Einerseits - im Sinne der
hier Richtenden - nicht, denn sonst hätte doch ein anderes Gericht
als das „kleine" Verwaltungsgericht geurteilt.
Andererseits hat „die Rechtssache grundsätzliche Bedeutung", weil
das zugehörige Urteil offensichtlich verfassungswidrig ist.
Eine Berufung ist auch zuzulassen, „wenn das Urteil von einer Ent¬
scheidung ... des Bundesverfassungsgerichtes abweicht und auf die¬
ser Abweichung beruht".
Wie war das mit der Wissenschaftsfreiheit und der Therapiefreiheit
und diversen anderen verfassungsmäßig garantierten Freiheiten?
Es muß geprüft werden, wie man zu einem Grundsatzurteil beim
Bundesverfassungsgericht kommt (kommen kann) - und zugleich
muß die Gesetzgebung bzw. müssen generell die Gesetzbücher
(zumindest bezüglich aller von den Richtern benutzten Paragraphen)
auf ihre Rechtmäßigkeit überprüft werden.
Es bleibt zu sagen, daß dieses Urteil gescholten werden musste.
Es ist meiner Ansicht nach verfassungswidrig und dokumentiert die
Servilität einer Justiz, der es nicht um Recht (und damit Ethik) geht
sondern um Richtigkeit und „Ordnungs(ge)mäßigkeit" gemäß Ge¬
setzen, die nicht gesellschaftlichen Standards, also der Recht¬
mäßigkeit entsprechen, sondern „Standards" einer Willkürgesetz¬
gebung.
Deutlicher Ausdruck dieser Willkürgesetzgebung sind die (selbst¬
verständlich wissenschaftsfeindlichen) Zunftgesetze der Mediziner.
Die Logik zeigt, daß nur eines geht: entweder Zunft und damit Zwang
und gesellschaftsschädigende und wissenschaftsfeindliche Willkür
oder aber Wissenschaft und damit Rechtssicherheit und ge¬
sellschaftliche Denk- und Handlungsfreiheit.
ENDE der Schelte
370
25 Jahre nach Dirk's Tod
25 Jahre
nach der Entdeckung der Germanischen NEUEN MEDIZIN
Heute vor 25 Jahren, nachmittags um 17 Uhr, bist Du, DIRK, in
meinen Armen gestorben.
Auch wenn Du tot bist - Du weißt, Du lebst in meinem Herzen wei¬
ter. Aber Du wirst auch auf ewig in den Herzen aller Menschen die¬
ser Welt weiterleben, denn Du hast der Menschheitsgeschichte mit
der Germanischen Neuen Medizin das schönste und wertvollste Ge¬
schenk gemacht.
Dein Mörder, der italienische Prinz Vittorio Emanuele von Savoyen
(Loge P2), läuft heute wieder in Rom in den gleichen Straßen her¬
um, in denen Du so gerne gelaufen bist. Du und Deine Mutter Sigrid,
die vor nichts so viel Angst hatte, als Deinem Mörder auf eben die¬
sen Straßen in Rom zu begegnen.
Doch dieser Mörder, der letztendlich 13 Jahre nach Deinem Tod
von einem Rabbinergericht in Paris in einem Schmierkomödien-Pro-
zess für unschuldig erklärt wurde, wird zum Symbol des Abscheus
aller Menschen dieser Welt werden - samt seinen Glaubens- und
Logenbrüdern - das weißt Du sogar besser als ich.
Der religiöse Wahn, dass man einen Nichtjuden umbringen darf,
ohne dafür bestraft zu werden, oder dass man Patienten (Nicht¬
juden) mit Chemo und Morphium eliminieren und dezimieren darf,
während Juden (als das „auserwählte Volk”) bei sich selbst seit 20
Jahren die Germanische Neue Medizin mit Erfolg praktizieren - die¬
ser religiöse Wahn hat nunmehr seinen traurigen Höhepunkt er¬
reicht.
Die Peripetie ist eingetreten. Durch Deinen Tod sind uns auch
hier die Augen geöffnet worden. So verdankt Dir die Menschheit ein
Zweifaches: Die Entdeckung der Germanischen Neuen Medizin und
die Erkenntnis dieses religiösen Weltherrschaftswahns, auch wenn
zunächst noch unendliches kollektives sowie persönliches Leid ge¬
schehen musste, um dieses Verbrechen überhaupt jemals durch¬
schauen zu können.
So hat z.B. am 22. November 2003 das Frankfurter Verwaltungs¬
gericht entschieden, dass ich die Approbation nicht zurückbekom¬
men darf, wegen „Unversöhnlichkeit gegenüber der Schulmedizin”-
so steht es 3-mal wörtlich immer wieder im Urteil.
Für wie dumm hält man uns eigentlich? Jeder halbwegs intelligente
Mensch wird sich doch fragen, was denn ein wissenschaftlicher Streit,
über den seit 22 Jahren nicht entschieden werden darf, mit Unver¬
söhnlichkeit zu tun hat.
371
Über den Beweisantrag für die Richtigkeit der Germanischen
Neuen Medizin auf Urkundenbasis von 30 öffentlichen Verifikatio¬
nen verlor das Gericht kein Wort.
Mir war aber 1986 die Approbation entzogen worden wegen
„Nichtabschwörens der Neuen Medizin und mich nicht Bekehrens
zur Schulmedizin", wobei vorausgesetzt wurde, dass die Germani¬
sche Neue Medizin falsch sei - ohne geprüft zu sein.
Aber wir leben ja schon seit langem in einem grausigen, religiös
bestimmten Inferno, dessen wahre Ausmaße vielleicht erst späte¬
ren Geschlechtern aufgehen werden, die diese Zeit historisch wür¬
digen sollen.
Zurzeit gibt es ja keine Geschichtsforschung, allenfalls eine For¬
schung in vorbestimmter Richtung u. mit vorbestimmtem Ergebnis.
Ich werde jedenfalls Dein Vermächtnis getreulich weitergeben und
darüber wachen, dass es unverfälscht bleibt, sowohl was die Er¬
kenntnisse, als auch was die Redlichkeit betrifft.
Mein liebenswürdiger, bescheidener und kluger Junge, Du hät¬
test Dir wohl schwerlich jemals vorstellen können, dass Du einmal
zur Zentralfigur der Weltgeschichte werden könntest - als Toter!,
wenn auch an Deinem heutigen Todestag, der sich zum 25. Mal
jährt, kein Journalist daran erinnern durfte, nach dem Motto:
„wess' Brot ich eß, dess' Lied ich sing ", und man offenbar glaubt,
Dich auch historisch beerdigt zu haben.
Wir wissen es besser! Und wir wissen auch, dass Du und das
Heer der Toten weiter über uns Wache halten werdet.
Dein Vater Ryke Geerd
372
Alhaurin, den 1. Januar 2004
Liebe Freunde
Die Germanische Neue Medizin® fährt mit vollen Segeln in das Neue
Jahr 2004. Das Heer der Toten, die uns in den 23 Jahren durch die
Brutal-Medizin entrissen wurden, geleiten und schützen uns.
Nun haben unsere Gegner die Maske fallen lassen und die Universi¬
tät Tübingen als federführende Stelle hat offiziell verlauten lassen,
...Auch ist es ethisch unverantwortlich und völlig ausgeschlossen,
dass die „Schulmedizin, bzw. unsere Gesellschaft" der Neuen Medi¬
zin „Raum gibt", um z.B. im Rahmen einer klinischen Therapiestudie
diese zu überprüfen bzw. zu verifizieren (oder zu widerlegen).
Schon in einem Urteil des Verwaltungsgerichts Sigmaringen vom
16.02.1988 (3 K 761/88) ist nachzulesen:
„Zwischen den Beteiligten (Dr. Hamer und Universität Tübingen) ist
nicht streitig, dass eine wissenschaftliche Aussage reproduzierbar
sein muss, um im wissenschaftlichen Sinne richtig zu sein.
Es ist nicht ersichtlich, dass die Antragsgegnerin (Univ. Tübingen)
im anstehenden Habilitationsverfahren diesen allgemeingültigen
Bewertungsmaßstab nicht beachten wird."
Und in einem Urteil vom 05.04.1989 (3 K 761/88) heißt es:
„Nach Ansicht des Klägers kann seine Theorie nur dann ord¬
nungsgemäß nach wissenschaftlichen Grundsätzen überprüft - und
dies bedeutet; darin sind sich die Beteiligten einig, auf ihre Reprodu¬
zierbarkeit überprüft - werden, wenn sie an beliebigen Patienten
verifiziert wird."
Zitat Prof. Hanno Beck (Geschichte der Naturwissenschaften):
„Wissenschaft ist schließlich nichts anderes als eine Form perma¬
nenter Erkenntnisdiskussion. In Wirklichkeit ist sie leider oft nichts
anderes als eine permanente Form der Erkenntnisunterdrückung,
die von verschworenen gelehrten Gemeinschaften fast mit mehr
Anstrengung und Lust und Liebe betrieben wird, als die pflichtge¬
mäße Erkenntniserweiterung"...
Doch nun wird auch dem Dümmsten klar, dass die Universität
Tübingen die Germanische Neue Medizin nie überprüfen wollte und
wahrscheinlich auch nie überprüfen wird, denn diese steht in Wirk¬
lichkeit den Plänen einer gewissen Spezies im Wege, die die Welt¬
herrschaft anstrebt, unterstützt von der eigenen Presse und den
eigenen Medien. Natürlich möchten sie die Germanische Neue Me¬
dizin nur bei Ihresgleichen anwenden, wie sie das ja bereits seit 20
Jahren tun, die aber dann später nicht mehr Germanische Neue
Medizin heißen soll.
373
Ich weiß, Leute, die nicht Theologie studiert haben und nicht die
bitteren Erfahrungen machen mussten, die ich machen musste, die
können wahrscheinlich diese Gedankengänge und Zusammenhän¬
ge gar nicht nachvollziehen. Sie können sich solche Niedertracht
und globalen Massenmord - für einen religiösen Weltherrschafts¬
wahn - überhaupt gar nicht vorstellen. Sie denken vielleicht, der
Hamer spinnt, wie kann der so etwas schreiben.
Doch der Hamer ist in Wirklichkeit der einzige, der mit Hilfe sei¬
ner Germanischen Neuen Medizin dieses Verbrechen aufdecken kann.
Auch wenn meine Gegner sich wahrscheinlich nichts mehr wünschen,
als mich endlich mit Erfolg zwangspsychiatrisieren zu können, dann
könnten sie nämlich schreien:
Stimmt alles nicht; Hamer ist verrückt !
Zitat Prof. Hanno Beck: „Die schlimmste Erkenntnisunterdrückung,
die ich bisher gesehen habe...
....die Arroganz gepaart mit Dummheit hat ihre Macht fest im Griff
ja sie hat es geschafft; die Masse der Menschen so zu verwirren,
dass sie gar nicht mehr merken, wie sehr sie an der Nase herumge¬
führt werden. Sie halten sich für frei, und das ist der beste Schutz
für diejenigen, die im Hintergrund die Fäden in der Hand halten.
Ich fürchte, die „Neue Medizin" wird erst dann zum Wohle aller eta¬
bliert werden, wenn das jetzige System zusammengebrochen sein
wird. Eine „Katharsis", eine letztlich heilsame Katastrophe dürfte
nicht zu umgehen sein...
Dass so etwas geschehen wird, ist so klar wie das Amen in der
Kirche; das kann jeder sehen, der sich durch selbständiges Denken
von der üblichen Gehirnwäsche etwas frei gemacht hat. Bis es ge¬
schieht, bleibt uns nur, möglichst viele Menschen über das aufzu¬
klären, was wir als richtig erkannt haben.
Der bekannte Prof. Niemitz aus Leipzig schreibt in seinem Gut¬
achten vom 18.08.2003 ...
Fazit:
„Nach naturwissenschaftlichen Kriterien muss die Neue Medizin nach
derzeitigem Wissenschaftsstand und nach derzeit bestem Wissen
für richtig erklärt werden.
Die Schulmedizin ist dagegen, naturwissenschaftlich gesehen, ein
amorpher Brei, der wegen grundlegend falsch verstandener (an¬
geblicher) Fakten nicht einmal falsifizierbar ist, von verifizierbar ganz
zu schweigen. Sie muss deshalb nach naturwissenschaftlichen Kri¬
terien als Hypothesensammelsurium und damit als unwissen¬
schaftlich und nach bestem menschlichen Ermessen als falsch be¬
zeichnet werden.
374
Meine Freunde, das schönste Göttergeschenk, das uns die Göt¬
ter gemacht haben, darf nicht in die Hände solcher Massenmörder
geraten, die diese Germanische Neue Medizin nunmehr 23 Jahre
lang unterdrückt und uns vorenthalten haben.
Helft mit, diesen Wahnsinn zu beenden!
Ich verspreche, dass ich mich weiterhin bemühen werde, in diesem
mörderischen Krieg mit gutem Beispiel voranzugehen und das Steuer
unserer Flotte auf Kurs zu halten.
Es lebe die Germanische Neue Medizin!
Ich wünsche Euch allen ein gutes neues Jahr und ich hoffe und
glaube, es wird für uns alle ein entscheidendes Jahr.
Euer
Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer
viva la medicina sagrada!
375
Wie es weiter ging
Da nicht sein kann was nicht sein darf -
hat das Hessische Landesprüfungsamt für Heilberufe das Berufungs¬
verfahren zurückgewiesen.
16.02.2004 ...Ein Grund zur Zulassung der Berufung gemäß § 124
II VwGO liegt nicht vor.
„... Der Kläger ist der Auffassung, dass das Verwaltungsgericht Frank¬
furt am Main in seinem Urteil vom 22.10.2003, ohne die Frage der
Richtigkeit der vom Kläger vertretenen Thesen der „Neuen Medizin"
zu klären, eine Beurteilung zum Nachteil des Klägers vorgenommen
habe, die sich nur aus einer Unrichtigkeit der „Neuen Medizin" be¬
gründen lasse.
So habe das Verwaltungsgericht zur Begründung der Unzuver¬
lässigkeit des Klägers demselben eine „unversöhnliche Haltung"
gegenüber der Schulmedizin sowie einen „Absolutheitsanspruch"
bezüglich seiner „Neuen Medizin" zugeschrieben.
Diese Haltung könne nach Auffassung des Klägers aber nur dann als
bedenklich eingestuft werden, wenn unausgesprochen unterstellt
werde, dass die „Neue Medizin" unrichtig sei.
Dem ist entgegenzuhalten, dass es bei der Einschätzung des Klä¬
gers als unversöhnlich gegenüber der Schulmedizin und als
Absolutheit bezüglich seiner „Neuen Medizin" beanspruchend nicht
auf die Richtigkeit seiner Thesen ankommt.
Unzuverlässig ist derjenige, der nach seiner Gesamtpersönlichkeit
keine ausreichende Gewähr für eine ordnungsgemäße Berufsaus¬
übung bietet. Zur ordnungsgemäßen Berufsausübung gehört es, den
hilfesuchenden Patienten umfassend über seine Krankheit, die
Behandlungsmöglichkeiten und deren Risiken aufzuklären, damit
dieser von seinem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch machen kann
und sich selbst die ihm am passendsten erscheinende Behandlungs¬
methode heraussuchen kann.
Da die meisten Patienten medizinische Laien sind, können sie die
Richtigkeit von verschiedenen Behandlungsmethoden oft nicht ein¬
schätzen. Sie richten sich gerne danach, was die staatlich aner¬
kannte Schulmedizin praktiziert, im Vertrauen darauf, dass es so
falsch nicht sein wird.
Daher gehört es zur ordnungsgemäßen Berufsausübung eines Arz¬
tes auf jeden Fall dazu, den Patienten über die Behandlungsmethoden
der Schulmedizin umfassend aufzuklären, auch wenn er selbst die¬
se nicht für richtig hält.
Denn ein Arzt darf seine persönliche Überzeugung über die Richtig¬
keit einer Behandlungsmethode nicht an die Stelle des Selbstbe¬
stimmungsrecht des Patienten setzen.
376
Zur Aufklärung des Patienten genügt es dabei nicht; pauschal die
Sterblichkeitsrate nach „der Schulmedizinischen Krebsbehandlung"
zu nennen; es muss dagegen nach den verschiedenen Krebsarten
und deren Heilungschancen bzw. Risiken im jeweiligen Krankheits¬
stadium differenziert werden. Erst dann ist auf die „Neue Medizin"
einzugehen, wobei sie als Mindermeinung kenntlich gemacht wer¬
den muss.
Diese zur ordnungsgemäßen Berufsausübung gehörende Auf¬
klärungspflicht besteht also unabhängig davon, ob die „Neue Medi¬
zin" richtig ist oder nicht, solange sie nicht von der Schulmedizin als
einzige Behandlungsart anerkannt wird.
Das Verwaltungsgericht hat in seinem Urteil zutreffend begründet,
dass die Gefahr besteht, dass der Kläger aufgrund seiner unver¬
söhnlichen Haltung etc. nicht in oben genannter Weise aufklärt, und
daher unzuverlässig ist."
Und abschließend heißt es:
„Ein milderes Mittel als das Versagen der Approbation kommt auch
nicht in Betracht, da diese nicht unter Auflagen oder Bedingungen
erteilt werden kann. Einer Erteilung der Approbation sieht das über¬
wiegende Interesse der Bevölkerung an einer ordnungsgemäßen
medizinischen Versorgung entgegen."
Hier erübrigt sich jeder Kommentar.
Graf Antoine d'Oncieu, mein treuer Freund und Wegbegleiter
über viele Jahre - der auch 1983 als französischer Beobachter bei
dem internationalen ärztlichen Schiedsgericht in Gyhum zugegen
war, schrieb in einer Bestätigung an die Bezirksregierung Koblenz -
... Ich selbst empfinde das Verhalten des Schiedsgerichts so falsch,
so skandalös und so unwürdig für ein derart so hochqualifiziertes
Gremium von Professoren, dass ich mich heute noch nicht darüber
beruhigen kann, zumal seither für dieses feige Verhalten des Schieds¬
gerichts, das Herr Dr. Hamer mit „wissenschaftlichem Betrug" um¬
schrieben hat, Millionen von Menschen inzwischen sterben mußten.
Ich selbst mache kein Hehl daraus, dass ich das nicht nur als wis¬
senschaftlichen Betrug empfinde, sondern klipp und klar als ein
furchtbares Verbrechen gegen die Menschheit.
377
Am 18.03.2004 hat Prof. Dr. Hans-Ulrich Niemitz nochmal
eine Stellungnahme zur Stellungnahme der Universität Tübingen
(vertreten durch die Professoren Keuth und Rassner) verfasst.
Hier ein kurzer Auszug mit einem Fazit:
„...Generell zeigt sich, dass die Universität Tübingen, hier vertreten
durch Keuth und Rassner; weiterhin - und das seit über zwanzig
Jahren, außerhalb aller Regeln der Moral (hier auch zu verstehen
als Menschlichkeit) und Ethik (hier zu verstehen als „recht verstan¬
denes" Recht) argumentiert und handelt.
Das hat fatale Folgen: Zum einen mussten und müssen weiterhin
unzählige Menschen sterben, weil Therapiefreiheit verhindert wird.
Zum anderen leidet die Rechtsstaatlichkeit, weil offenkundig wieder
den Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit schulmedizinische Interes¬
sen ä la Tübingen durchgesetzt werden.
Eine Universität hat Wissenschaft voranzubringen und sie nicht zu
behindern oder gar - wie hier zu beobachten - zu verhindern.
Die Universität Tübingen sollte sich auf sich selbst und die Prinzipi¬
en der Wissenschaft besinnen. Anderenfalls wird ihr Name um in
Größenordnungen schrecklichere Weise als die Namen der Gegner
von Ignatz Semmelweiß in die Geschichte eingehen..."
((Für Schnell-Leser: Springen Sie zum „Fazit"))
Fazit
Die Stellungnahmen der Herren Professoren Keuth und Rassner
- verfasst im Namen der Universität Tübingen - disqualifizieren nicht
nur die Medizinische Fakultät der Universität sondern die gesamte
Universität. Ihre unwissenschaftlichen bzw. wissenschaftsfeindlichen
Argumentationen sowie die sich gegen die Rechtsordnung richten¬
de Argumentationen sind konsequenter Ausdruck des seit über zwei
Jahrzehnte pseudolegal laufenden Abwehrkampfes der Schulmedi¬
zin gegen die Neue Medizin (pseudolegal, d.h. wie schon in ähnli¬
cher Form früher von den zwei im letzten Jahrhundert bekannten
deutschen Diktaturen an anderen Stellen und immer sich „im Recht
fühlend" in ähnlicher Weise exekutiert - erinnert sei auch an „Deut¬
sche Physik” oder Biologie und Kybernetik ä la Stalin).
Statt wissenschaftlich zu falsifizieren - die Neue Medizin bietet
Ansatzpunkte, sie zu falsifizieren, nur gelingt dies keinem ihrer Geg¬
ner schieben Theoretiker und Mediziner dubiose Vorschriften vor
und „fühlen sich so im Recht”, treiben dabei ein unfaires, d.h. rechts¬
widriges Spiel. Wären wir in einem Fußballspiel mit aufrechten
Schiedsrichtern - und hier müssten das die aufrechten Wissen¬
schaftler und Richter sein -, würde die Universität Tübingen die Rote
Karte gezeigt bekommen. Wir sind aber in keinem Fußballspiel.
Wir sind im richtigen Leben. Und hier geht es um Leben und Tod.
378
Seit über zwanzig Jahren, dabei alle Regeln von Wissenschaft,
Moral und Ethik verletzend, hält die Universität Tübingen den wis¬
senschaftlichen und insbesondere den medizinischen Fortschritt auf.
Und die Konsequenzen sind erschreckend:
Jahr für Jahr sind Hunderttausenden von Kranken die Möglichkei¬
ten, sich gemäß der Neuen Medizin therapieren zu lassen, durch die
illegale de facto und de jure Verbot der Neuen Medizin vorenthalten
worden.
Und das führte Jahr für Jahr zu hunderttausendfachem Tod - und es
hört auch nicht auf.
Man kann es eigentlich nur in der Dimension „Massenmord”
oder „Massentötung” richtig beschreiben. Man darf es formal¬
juristisch so nicht benennen, denn - formaljuristisch - muß man es
als etwas anderes und schlimmeres bezeichnen: formal - und so
den strafrechtlichen Kategorien von Mord oder Tötung feinsinnig
entzogen - ein permanenter Verfassungsbruch mit Todesfol¬
ge in hunderttausenden von Fällen.
Letztlich wird sich über die Universität Tübingen hinaus unsere
ganze Gesellschaft und damit
- jeder Richter
- jeder Staatsanwalt
- jeder Politiker
- jede Behörde
- jeder Professor
- jeder Standesvertreter oder Lobbyist und
- jeder einzelne fragen lassen müssen,
warum und wie er so etwas zulassen konnte.
Leipzig, 18.03.2004
Prof. Dr. Hans-Ulrich Niemitz
379
Verwaltungsgericht Stuttgart
Am 1.04.2004 fand nun der allerseits mit Spannung erwartete
Prozess beim Verwaltungsgericht Stuttgart statt.
Die ca. 30 Sitzplätze im Gerichtssaal waren bereits vor 9.00 Uhr
belegt, sodass zusätzlich Stühle herbeigeschafft werden mussten.
Bei Beginn der Verhandlung war der Saal mit 70 Pers. überfüllt.
Es ging diesmal um
- die Überprüfung der Neuen Medizin auf Urkundenbasis und
- Schaffung eines Lehrkrankenhauses, mit mind. 20 Betten.
Vertreten wurde ich durch meinen Anwalt und einige von mir auto¬
risierte Bevollmächtigte, u.a. Prof. Hans-Ulrich Niemitz und Prof.
Dr. Bergen.
Der Vorsitzende Richter vertrat die Auffassung, dass das Land
Baden Württemberg wohl der falsche Beklagte sei, da das Land nicht
bestimmen könne, welche Universität was lehrt.
Außerdem ließe die Rechtsgrundlage nicht erkennen, ob zwischen
dem Land Baden-Württemberg und mir überhaupt ein Rechts¬
verhältnis bestünde oder das nicht eher eine politische Frage wäre,
ob die Neue Medizin vom Staat anerkannt würde.
Mein Anwalt konterte, dass das Land das Kontrollorgan der Univer¬
sität sei und man hieraus sehr wohl ein Rechtsverhältnis ableiten
könnte.
Prof. Niemitz argumentierte, dass es nicht Aufgabe des Gerichts
sei den Wissenschaftsstreit um die Neue Medizin auszufechten. Je¬
doch könnte es sehr wohl die Aufgabe des Gerichts sein, die Wis¬
senschaftsfreiheit sicher zu stellen, dies insbesondere deswegen,
weil die Gutachter in diesem Streit allesamt von der Schulmedizin
kämen und der Schutz der Wissenschaftsfreiheit eben keine politi¬
sche Frage sei. Er begründete dies mit dem Rechtsanspruch der
Verfassung.
Prof. Dr. Bergen beklagte, dass eine von ihm im Januar und April
2001 an die Uni Tübingen - als öffentliche Institution des Landes
Baden Württemberg - gerichtete Anfrage wegen der Anerkennung
der Neuen Medizin bis heute nicht beantwortet worden sei.
Auf weitere Argumentationen von Herrn Pilhar, Frl. Glatz oder
Herrn Pfister, ging das Gericht nicht ein.
Die Verhandlung, die um 10.11 Uhr begonnen hatte, war dann auch
schon um 10.39 Uhr beendet.
Der Richter schloss die Sitzung mit der Feststellung, dass die
Richtigkeit der Neuen Medizin heute nicht geklärt werden könne.
Die Frage wäre auch, ob ich überhaupt einen rechtlichen Anspruch
auf einen Richtspruch hätte oder ob ich von diesem Gericht etwas
verlangen würde, was das Gericht gar nicht richten könne.
380
Presseerklärung
Klage des Entdeckers der „Neuen Medizin” für Krebserkrankungen
bleibt vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart erfolglos.
Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat die Klage (Az.: 4 K 2965/
03) eines Arztes als unzulässig abgewiesen, der vom Land Baden-
Württemberg die Einrichtung einer Lehrkrankenhausabteilung (mit
mindestens 20 Betten) begehrte, die unter seiner Leitung die Mög¬
lichkeit bietet, nach den Grundsätzen der „Neuen Medizin" zu be¬
handeln.
Auch sein Antrag auf Feststellung der Richtigkeit der „Neuen Medi¬
zin” bzw. deren Anerkennung wurde als unzulässig abgewiesen.
Der Kläger bezeichnet sich als Entdecker der Grundsätze der „Neuen
Medizin". Die von ihm entwickelten Unterschiede zur Schulmedizin
in der Beurteilung und der Therapie von Krebserkrankungen liegen
im Wesentlichen in der Theorie begründet, dass der Auslöser einer
jeden Krankheit ein biologischer Konflikt, ein dramatisches Schock¬
erlebnis sei, das in der Psyche, im Gehirn und am Organ Spuren
hinterlasse, die zu einer ganz bestimmten Krebserkrankung führ¬
ten. Es handle sich dabei um ein überdeterminiertes System, d.h.
man könne von einer Ebene auf die andere schließen.
In der ersten konflikt-aktiven Phase habe der Patient kalte Hände,
kalte Peripherie, Schlaflosigkeit, Gewichtsabnahme.
Nach der Konfliktlösung sei alles umgekehrt, die Psyche erhole sich.
Im organischen Bereich stoppe der Krebs und der Organismus be¬
ginne mit der Reparatur. Daraus ergebe sich, dass die bisher prak¬
tizierte Form von Krebstherapie unrichtig sei und an ihren Folgen
jährlich Tausende von Menschen sterben müssten.
Das Land Baden-Württemberg sei im Rahmen der Daseinsvorsorge
verpflichtet, die entsprechende Forschung und Lehre zu fördern.
Der Kläger hat deshalb am 18.07.2003 Klage gegen das Land Ba¬
den-Württemberg - vertreten durch das Ministerium für Wissen¬
schaft, Forschung und Kunst - erhoben.
Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Stuttgart hat auf Grund
der mündlichen Verhandlung vom 01.04.2004 die Klage abgewie¬
sen und hierzu ausgeführt: Der Kläger sei bereits nicht klagebefugt,
denn es sei nicht erkennbar, dass er ein subjektiv öffentliches Recht
auf die von ihm erstrebte Errichtung von entsprechenden Kranken¬
hausbetten haben könnte.
Es sei keine Rechtsvorschrift ersichtlich, die auch nur ansatzweise
geeignet wäre, seinen Antrag zu stützen. Soweit der Kläger mit
seinem Antrag erreichen wolle, dass Krebspatienten nach den von
ihm entwickelten Grundsätzen eine Behandlung erfahren könnten,
vertrete er deren Interessen.
381
Er müsse aber ein eigenes, ihm zustehendes mögliches Recht gel¬
tend machen und nicht ein der Allgemeinheit oder einer bestimm¬
ten Gruppe zuzuordnendes generelles Interesse.
Auch soweit der Kläger die Feststellung der Richtigkeit der „Neuen
Medizin", hilfsweise deren Anerkennung begehre, sei die Klage
ebenfalls unzulässig. Der Kläger begehre die Feststellung von ihm
für zutreffend gehaltenen Tatsachen.
Diese Tatsachen seien jedoch einer gerichtlichen Feststellung nicht
zugänglich. Deren Richtigkeit sei vielmehr das mögliche Ergebnis
von medizinischen bzw. naturwissenschaftlichen Studien, nicht aber
als Ergebnis eines Klageverfahrens feststellbar.
Weiter könne sich der Kläger auch insoweit nicht auf ein berechtig¬
tes Feststellungsinteresse berufen, denn es sei auch in diesem Punkt
keine Vorschrift erkennbar, die seinen Anspruch stützen könne.
Gegen das Urteil steht den Beteiligten die Berufung zu, wenn sie
vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg zugelassen wird.
Der Antrag auf Zulassung der Berufung ist innerhalb eines Monats
nach Bekanntgabe der Entscheidung zu beantragen.
Verwaltungsgericht
Stuttgart
von links:
Marco Pfister
Prof. Niemitz
Prof. Bergen
Frau Dr. Bergen
Sylvia Glatz
RA Dr. Koch
Frau Burgelmüller
Herr Pilhar
382
Berufungsgericht in Chambery
Es geht immer noch um die Anklage „Anstiftung zur Neuen
Medizin mit dem Ziel der Ausübung " -
basierend auf dem angeblichen 15-Sekunden Telefonat (das im
Übrigen mein Sohn entgegen genommen hat) mit der Frage, ob
man aus Frankreich ein CT schicken könne.
Ich habe diesen illegalen Telefonmitschnitt nie zu Gehör
bekommen. Von den Nebenklägern habe ich nie einen Patienten
gesehen.
Auf der ganzen Welt, außer in Frankreich, hat der Angeklagte
das Recht, die Krankenakten einzusehen, um sich wehren zu
können. Ich habe niemals eine einzige Akte eines solchen
Nebenklägers sehen dürfen. Ich kenne keinen einzigen von ihnen.
Es dürfte daher in der Justiz weltweit ein einmaliger Fall sein,
daß ich zu etwa 200.000 EUR Wiedergutmachung verurteilt
worden bin (samt 1 V 2 Jahre Gefängnis), die ich an völlig wildfremde
Leute bezahlen soll, die behaupten, durch die Germanische Neue
Medizin Nachteile erlitten zu haben.
Voraussetzung ist natürlich, dass die Germanische Neue
Medizin falsch ist, was aber nachweislich nicht der Fall ist.
Demzufolge bin ich des Betrugs angeklagt. Aber Betrug heißt
hier, daß die Germanische Neue Medizin falsch ist und die
Propagierung einer falschen Medizin Betrug ist „engeneral", also
im allgemeinen. Ich soll durch den Verkauf meiner Bücher das
Vertrauen der Patienten als Arzt missbraucht haben.
Im Klartext: Informieren über die Germanische Neue Medizin
durch Bücher ist wissenschaftlicher Betrug - trotz 30 Dokumenten,
die die Richtigkeit der GNM bestätigen!
In jedem Rechtsstaat der Welt müssen solche Ansprüche
detailliert und ein persönliches Verschulden nachgewiesen
werden.
In einer Justiz wie der französischen, genügt es offenbar, dass
das Gericht ohne irgendeine Prüfung die Germanische Neue
Medizin als falsch und als Sekte deklarieren darf. Dabei handelt
es sich hier weder um eine Sekte oder Religion, sondern um
Medizin, dazu die einzige, naturwissenschaftliche Medizin.
Das Urteil ist allerdings nur dadurch zustande gekommen, weil
das Gericht in letzter Minute der Aussage eines „Gutachters”
gefolgt ist, der sich angeblich meine Röntgenbilder angeschaut
(aber offenbar nicht beurteilen konnte oder durfte) und mich für
reisefähig erklärt hatte. Hiermit hat sich das Gericht einfach über
zwei Gutachten von spanischen Ärzten hinweggesetzt, die
seinerzeit meine Reiseunfähigkeit „wegen der Gefahr einer
Querschnittslähmung" attestiert hatten.
383
Mein Anwalt schrieb damals:
„Hierin liegt Missachtung des Betroffenen und seiner berechtigten
Interessen, schon in dieser Form verhält sich das Gericht schikanös
und willkürlich.
Dass dieses Gericht das offenbar „Gefälligkeitsgutachten" zur
Fortsetzung des Prozesses zielgerichtet sozusagen am letzten Tag
vor der Verhandlung buchstäblich in letzter Minute anfordert, ist der
Gipfel eines von Unrecht bestimmten Verfahrens.
Einerseits hat das Gericht, in dem es wochenlang untätig bleibt
Vertrauen aufgebaut, dass das Verfahren nicht fortgesetzt werde.
Andererseits hat es mit der Prüfung in letzter Minute dem
Angeklagten die Möglichkeit genommen, sich gegen dieses wahrhaft
lächerliche Traktat zu wehren.
Auch hiermit beweist dieses Gericht, dass es nur das Ziel hat, den
Angeklagten zu verurteilen. Es macht der großen Nation Frankreich,
dem Land der Bürgerrechte, dem Land der Aufklärung, dem Land
des Voltaire, keinerlei Ehre.
Dieses Urteil fördert - von den vielen Verfahrensverstößen einmal
abgesehen - in der Sache der schulmedizinischen Onkologie, die ihren
Patienten nicht effizient helfen kann; dieses Urteil soll vernichten
eine „Neue Medizin" des Angeklagten, die zumindest hohe
Wahrscheinlichkeit hat, Kranken wirksam helfen zu können.
Dieses Gericht nimmt nicht nur dem Angeklagten seine Ehre, seinen
Beruf, seine Freiheit, es nimmt auch Millionen von Menschen
Hoffnung auf bessere Behandlung und Überleben."
Das Gericht nimmt Überprüfungen von Universitäten und einer
Vielzahl weiterer Mediziner zur Plausibilität der Germanischen
Neuen Medizin einfach nicht zur Kenntnis oder antwortet auf
mehrmalige Beweisanträge für die Richtigkeit der Germanischen
Neuen Medizin auf Urkundenbasis einfach nicht. Stattdessen stellt
es seine Ignoranz durch Ladung eines franz. Sektenbeauftragten
noch unter Beweis. Es werden nicht einmal die primitivsten
Menschenrechte eines Angeklagten respektiert.
Nachdem ich nun schon 2 Termine nicht wahrnehmen konnte,
- einmal, weil ich zu spät vom Gericht geladen worden war, und
das andere Mal weil ich gesundheitlich nicht auf der Höhe war,
wurde ich dennoch in Abwesenheit verurteilt.
Allerdings wurde sogar noch vor dem Prozess, bereits ein
internationaler Haftbefehl ausgefertigt, so dass ich den Prozess
nur in Handschellen bzw. vom Gefängnis aus hätte erleben können.
Jedenfalls wurde das 1. Urteil (in Abwesenheit) aufgehoben, aber
ich wurde erneut verurteilt: Diesmal zu 1 Vi Jahren Gefängnis -
davon 9 mit und 9 Monate ohne Bewährung. Außerdem zu einer
Geldstrafe.
384
Nun wurde ein neuer Termin (26.05.) angesetzt, aber gleichzei¬
tig vom Gericht in Chambery ein medizinisches Gutachten ange¬
ordnet.
Während ich noch auf das Ergebnis dieser Untersuchung bzw.
auf eine diesbezügliche entscheidende Benachrichtigung vom
Gericht wartete, hat in Chambery der Prozess am 26. Mai 2004
bereits stattgefunden - ohne dass ich davon eine Ahnung hatte.
Schließlich bin ich und auch mein Anwalt davon ausgegangen,
dass das Gericht uns zuvor das Ergebnis des Gutachtens mitteilen
würde, ob ich denn überhaupt zum Termin erscheinen muß oder
nicht.
Die Cour D'Appel de Chambery hat aber das Berufungs¬
verfahren gegen mich - ohne weitere Mitteilung/Ladung bzw.
Kenntnis meines Anwalts oder meiner Person einfach durchgeführt.
Wie aus heiterem Himmel habe ich am 27. Mai 2004 ein Fax
aus Frankreich bekommen, von einem Zeitungsartikel mit der
Überschrift: Hamer aux abonnes absents - zu deutsch: Hamer
auf Tauchstation.
In dem Artikel heißt es auszugsweise (frei übersetzt):
Zum sechsten Mal kommt die Sache Hamer, ewiger Abwesen¬
der, und seine umstrittene Krebsheilungsmethode vor Gericht.
Nebenkläger haben vor der Gerichtschranke ihren Schmerz geäu¬
ßert. Um einen europäischen Haftbefehl fordern zu können, hat
der Oberstaatsanwalt eine ausreichende Strafe gegen ihn ver¬
langt...
„Die Staatsanwaltschaft wartet auf die Entscheidung des Gerichts,
um eine weitere Verfolgung zu veranlassen", so Jacqueline
Dufournet...
„ Während Hamer der Justiz den Stinke finger zeigt, wird die Methode
immer weiter durch das Internet verbreitet", sagte Frau Joelle
Vernay, die Anwältin des UNADFI. „Was kann man tun, um Hamer
zu stoppen, im wahrsten Sinne des Wortes?"
Frau Jacqueline Dufournet hat vom Gericht verlangt „ihn zu
einer ausreichenden Strafe" zu verurteilen, um einen europäischen
Haftbefehl an fordern zu können. Wörtlich: „wenigstens ein Jahr
Gefängnisstrafe."
Während der Gerichtsverhandlung appellierte Frau Dufournet
an den europäischen Justizhof und bekräftigte diesen Wunsch.
Mein Anwalt hat gleich am 27.05.04 an das Gericht geschrie¬
ben: „...haben wir zu unserem Entsetzen aus der Zeitung erfahren,
dass eine Gerichtsverhandlung stattgefunden hat! Hiervon hatte
weder der Angeklagte noch der Unterzeichner als Rechtsanwalt
Kenntnis. Der Angeklagte ist gar nicht geladen worden."
Im Nachhinein wird die Sache nun so ausgelegt, als ob ich
385
einfach ohne Grund der Verhandlung ferngeblieben wäre,
obwohl mir der Termin bekannt gewesen sei.
Folglich wurde das Urteil als „contradictoire" bezeichnet, d.h.,
so behandelt, als ob ich beim Prozess anwesend gewesen bin.
Wenn man von dieser geradezu wahnsinnigen Verbrechens¬
konstruktion für diesen Kasperle-Schauprozess mal absehen
würde, das heißt so tun würde, als gäbe es eine solche abenteuer¬
liche Anklagekonstruktion, dann gälte folgendes:
Jeder Angeklagte auf der ganzen Welt hätte doch norma¬
lerweise das Grundrecht eines Angeklagten, dass ihm nachgewie¬
sen würde: Die Germanische Neue Medizin ist im naturwissen¬
schaftlichen Sinne falsch.
Aber hier ist das Gegenteil der Fall !
Kein Gericht antwortet auf X Beweisanträge für die Richtigkeit
der Germanischen Neuen Medizin - auf Urkundenbasis.
Wenn aber jemand eine Methode oder Möglichkeit weiß, wie
95 bis 98% der an Krebs erkrankten Patienten wieder gesund
werden können, und diese armen Patienten nicht nach bestem
Gewissen informiert, dann ist er in meinen Augen ein Schuft!
Gerichte, Behörden, Minister, Ärztekammern etc., die bewusst
diese Erkenntnisunterdrückung unterstützen und in den
vergangenen 23 Jahren unterstützt haben, sind in meinen Augen
allesamt Täter des schlimmsten Verbrechens der Mensch¬
heitsgeschichte.
Das Letzte!
Pressemeldung:
(aus Startseite Nachrichten International - http://www.l23recht.net)
Deutscher „Wunderheiler" in Frankreich zu drei Jahren verurteilt - Hamer hei
Prozess abwesend - Europäischer Haftbefehl droht
„Der selbst ernannte deutsche „ Wunderheiler" Ryke Geerd Hamer
ist in Frankreich in Abwesenheit zu drei Jahren Gefängnis verurteilt
worden. Das Berufungsgericht im ostfranzösischen Chambery befand
den 68-jährigen am Donnerstag des Betrugs und der Komplizenschaft
bei der illegalen Ausübung medizinischer Tätigkeit für schuldig. In
erster Instanz war Hamer vor vier Jahren zu 18 Monaten Gefängnis
und einer Geldstrafe von rund 7000 Euro verurteilt worden. Die
Staatsanwaltschaft hatte eine hinreichend lange Haftstrafe gefordert,
um einen europäischen Haftbefehl erwirken zu können. Dafür reichte
das Strafmaß aus der ersten Instanz nicht aus , weil von den 18
Monaten - 9 zur Bewährung ausgesetzt worden waren. Für den
europäischen Haftbefehl ist eine Gefängnisstrafe von mindestens
12 Monaten ohne Bewährung erforderlich.
Zwei Anhängerinnen der Theorien Hamers hatten 1985 in Chambery
386
den Verein „Stoppt den Krebs" gegründet. Nach Überzeugung der
Staatsanwaltschaft starben mehrere Patienten, nachdem sie dem
Rat der beiden Frauen gefolgt waren und ihre Therapie abgebrochen
hatten. Hamer war in Deutschland bereits 1986 die Zulassung als
Arzt entzogen worden. Vor neun Jahren sorgte er durch den Fall des
krebskranken Mädchens Olivia europaweit für Aufsehen. Auf seinen
Rat hin hatten die Eltern der Achtjährigen deren Behandlung im
Krankenhaus verweigert und waren mit ihr nach Spanien geflohen.
Erst ein richterlicher Beschluss ermöglichte die Heilung des
Mädchens."
Wenn die Germanische Neue Medizin von einem Gericht als
falsch, als Verbrechen und als Sekte deklariert werden darf, ohne
Behandlung des Beweisantrages, dann ist das nicht nur absolut
ungesetzlich, sondern auch ein eklatantes Verbrechen. Dabei
handelt es sich hier weder um eine Sekte oder Religion sondern
um Medizin, dazu die einzige naturwissenschaftliche Medizin.
Darüber hinaus hat sich die franz. Justiz mit der vorsätzlichen
Unterlassung nicht nur 10 Jahre internationalen Haftbefehl gegen
mich erschwindelt, sie hat mich auch nonstop terrorisiert, einen
Sektenbeauftragten beigezogen und das alles mit Hilfe eines
fingierten Prozesses, wegen eines 15 Sekunden Telefonates
meines Sohnes mit der Präsidentin der ASAC. Unvorstellbar! Ich
habe, wie ja bereits aufgeführt, auch niemals eine einzige Akte
eines Nebenklägers sehen dürfen. Ich kenne keinen einzigen von
ihnen.
Das Ziel der franz. Justiz ist es offenbar, mich hinter Schloß
und Riegel zu bringen, oder durch Zwangshospitalisierung für den
Rest meines Lebens in einer psychiatrischen Klinik zu versenken,
um die Verbreitung der Germanischen Neuen Medizin zu stoppen.
Nach dem Motto: der Mensch ist ja verrückt - also seine
Germanische Neue Medizin ebenso.
Die Willkür dieses Verbrechens ist schon daran zu erkennen,
dass man mich vor 4 Jahren noch zu 18 Monaten Gefängnis
verurteilt hat und jetzt - zu 3 Jahren - obgleich sich am
„Tatbestand" ja überhaupt nichts geändert hat, außer, daß man,
um einen europäischen Haftbefehl durchsetzen zu können, eine
dreijährige richterliche Verurteilung und eine geeignete
Rechtfertigung braucht, die wiederum nur aufgrund des
Betrugsvorwurfes erfüllt werden kann.
Um aber überhaupt einen europäischen Haftbefehl durch¬
führen zu können, gibt es ganz bestimmte Voraussetzungen, die
erfüllt sein müssen, und die sind in einem sog. Katalog, der „32
Straftaten" beinhaltet, festgehalten. In diesem Katalog ist die
„Ausübung illegaler medizinischer Handlungen" nicht aufgeführt,
387
wohl aber die Straftat des Betrugs. Auch wenn es Unterschiede
zwischen den einzelnen nationalen Gesetzen gibt, so müssen
bei Betrug zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Vorsätzliche
Irreführung, Täuschung, oder eine in Geldwerten ausdrückbare
Schädigung vorliegen. Also wurde mir vorgeworfen, ich hätte durch
die Verbreitung meines in franz. Sprache übersetzten Buches,
das mit meinem Namen signiert ist, mich der Mittäterschaft bei
der Ausübung illegaler medizinischer Handlungen bzw. Ausübung
der Heilkunde und des Betruges schuldig gemacht, obwohl ich in
Frankreich niemals medizinische Handlungen ausgeübt habe.
Außerdem bleibt auch noch der Vorwurf der Betrugsabsicht, mich
eines falschen Titels bedient zu haben.
Da ich aber immer noch Dr. med. bin, was man mir im Übrigen
auch nicht aberkennen kann - unabhängig von der Tatsache, daß
man mir die Approbation in Deutschland entzogen hat - ist hier
der Tatbestand des Betrugs durch Führung meines Titels bzw.
Signierung meiner Bücher ebenfalls nicht erfüllt. Es werden einfach
immer wieder neue Straftaten konstruiert, um eine Verurteilung
rechtfertigen zu können. Und das ganze nennt sich dann
„Rechtsstaat”.
Ich für meinen Teil habe alles Menschenmögliche getan, das
schönste Geschenk, das Gott uns Menschen jemals gemacht hat,
nicht nur Euch zu vermitteln, sondern ich habe auch 23 Jahre
dafür gekämpft, daß es den Patienten und der gesamten
Menschheit - Juden wie Nichtjuden - zugute kommen darf. Daß
dieses Göttergeschenk aber zum schlimmsten Verbrechen der
Menschheitsgeschichte mißbraucht wurde, habe ich nicht gewollt
und gottlob auch nicht zu verantworten.
388
Weitere Rabbinerbriefe
Im Juni bekam ich eine Nachricht einer italienischen Ärztin, ob ich
bereit wäre mir ein junges Mädchen anzusehen, dem niemand mehr
helfen könne. Sie sei die Nichte eines Rabbiners, der sie zu mir
schicken möchte. Nun, ich sagte nach einigen Überlegungen
schließlich zu. Das Mädel kam mit ihrer Freundin zu mir und im
Laufe der Unterhaltung habe ich erfahren, dass ein anderer Onkel
ebenfalls Rabbiner ist und gleichzeitig Radiologe.
Bei Ihrer Abreise habe ich sie gebeten, den beiden Herren ein
Schreiben von mir mitzunehmen und persönlich abzugeben.
Alhaurin el Grande, den 11. Juni 2004
Herrn
Oberrabbiner von Italien
von Italien
Rav Yitzack Hazan
c/o Benjaminson HAZAN
Via Ruggero Fanro 95
I - 00197 Roma / Italia
Sehr geehrter Herr Oberrabbiner Y. Hazan,
ich gebe meinen Brief Ihrer Nichte mit, damit sie Ihnen diesen
persönlich aushändigt.
Sie haben ja Ihrer Nichte - wie sie mir berichtet hat - mein
italienisches Buch - Vermächtnis einer Neuen Medizin -
(Testamento per una Nuova Medicina), empfohlen und ihr gesagt,
das sei richtig.
Dass Sie Ihre Nichte zu mir nach Spanien geschickt haben, ehrt
mich, und ich werde mir auch alle Mühe geben, ihr zu helfen,
soweit es in meiner Macht steht.
Aber ich habe ein Problem:
So wie Ihre Nichte, warten derzeit alle Patienten darauf, dass
ihnen mit der Neuen Medizin geholfen werden kann, was jedoch
immer noch nicht möglich ist, wie Sie wissen, wenn Sie mein Buch
gelesen haben - denn dann kennen Sie ja auch die Rabbiner¬
briefe. Ich vermute, dass Sie als Lubowitcher Oberrabbiner mit
Sicherheit bestens bekannt waren mit dem Lubowitcher Weltober¬
rabbiner Dr. med. Menachem Mendel Schneersohn in New York,
ebenfalls mit dem Lubowitcher Oberrabbiner Ben Josue Denoun-
Danow in Paris. Also ein kleiner Anruf würde notfalls genügen um
festzustellen, dass jedes meiner Worte der Wahrheit entspricht.
389
Mein Problem und das der Patienten ist,
dass durch die Befolgung der Anordnung des Lubowitcher Welt¬
oberrabbiners Dr. med. Menachem Mendel Schneersohn - den
Nichtjuden die Erkenntnis der Neuen Medizin zu unterdrücken -
seit 1984, dem Zeitpunkt der Überprüfung der Neuen Medizin,
durch das von Schneersohn einberufene Medizinergremium (mit
dem Ergebnis, dass die Neue Medizin richtig sei), dass seither in
den letzten 20 Jahren allein in Deutschland ca. 15 Millionen
Patienten mehr oder weniger vorsätzlich umgebracht worden sind
- weltweit ca. 2 Milliarden.
Das schönste Geschenk, das Gott uns Menschen jemals gemacht
hat, wurde dadurch zum schlimmsten Verbrechen der
Menschheitsgeschichte missbraucht.
Ihr Problem
oder vielmehr das Ihrer Glaubensbrüder ist, dass man inzwischen
auf der ganzen Welt die „Briefe an die Rabbiner" kennt und natür¬
lich auch um die Zusammenhänge weiß.
Dadurch entsteht notgedrungen - dem Himmel sei's geklagt -
ein globaler antisemitscher Haß, den ich nicht zu verantworten
habe. Ich brauche Ihnen ja nicht zu erzählen, welche Strafen der
Talmud vorsieht, wenn die Sache immer weiter ruchbar wird und
das Ansehen aller Juden dieser Welt quasi auf Null gesetzt wird.
Glauben Sie mir, Herr Oberrabbiner, ich weiß mehr, als meine
Gegner annehmen, auch wenn ich Tag und Nacht abgehört und
observiert werde.
Auch Ihre Nichte hat mir freimütig erzählt, dass sie keinen
Lubowitcher Juden kennt, der sich gegen Krebs mit Chemo bear¬
beiten lässt. Das könnte doch für uns der Beginn sein, über
gewisse Dinge nachzudenken: Wir haben zwar nicht das gleiche
Problem, aber beide ein Problem an der gleichen Sache:
Der Germanischen Neuen Medizin.
Was können wir also mit den unterschiedlichen Problemen an der
gleichen Sache tun?
Ich meine
1. so schnell wie möglich erst mal das Verbrechen beenden,
2. öffentlich (Medien, Presse etc.) verkünden, dass die Neue
Medizin richtig ist,
3. den Nichtjuden das Bedauern ausdrücken, und erklären, wie
dieses globale Verbrechen passieren konnte.
Der 1. Schritt der Versöhnung könnte der sein, dass Sie sich dafür
einsetzen, dass der Wahnsinnsprozess gegen mich bei der Cour
d'Appel in Chambery unverzüglich eingestellt und auch der inter¬
nationale Haftbefehl aufgehoben wird.
390
Ferner, dass mir eine Klinik zur Verfügung gestellt wird, wo ich
alle Patienten, Juden wie Nichtjuden nach der Germanischen
Neuen Medizin behandeln und Ärzte ausbilden kann.
Und nicht zuletzt, dass mir die zu Unrecht entzogene Approbation
zurückgegeben wird.
Ich bin auch gerne bereit, mich mit Ihnen zu treffen, um Einzel¬
heiten zu besprechen - sobald ich mich wieder frei bewegen
kann, ohne gleich damit rechnen zu müssen verhaftet zu werden.
Meine Intention ist nicht die Rache, sondern ich möchte gleiches
Recht für alle Patienten dieser Welt.
Ich meine und hoffe, es müsste doch für uns beide möglich sein,
diesen globalen Krieg - Juden gegen Nichtjuden - zu stoppen,
bevor er die ganze Welt ins Chaos versenkt.
In diesem Sinne bin ich mit den besten Grüßen
Alhaurin el Grande, den 11. Juni 2004
Herrn
Oberrabbiner der Sepherdim
von Italien
Rabbino Capo
Riccardo Di Segni
Facharzt für Radiologie
I - 00197 Roma / Italia
Sehr geehrter Herr Oberrabbiner Di Segni,
Ihre Verwandte, die von Ihrem Lubowitcher Oberrabbiner-Kolle¬
gen Yitzack Hazan zu mir geschickt worden war, wird Ihnen diesen
Brief überbringen.
Sie sind Radiologe, wie ich erfahren habe, darum schicke ich
Ihnen mein Buch, damit Sie sich ganz und gar informieren kön¬
nen.
Wenn allerdings Ihr Lubowitcher Kollege Y. Hazan die Germani¬
sche Neue Medizin so gut kennt, dass er seine eigene Nichte, die
ja auch Ihre Verwandte ist, zu mir nach Spanien schickt, dann
werden Sie sie als Mediziner natürlich genau so gut kennen.
Deshalb bitte ich Sie um Hilfe, bei einem Problem, das uns beide
angeht.
Auch wenn wir nicht dasselbe Problem haben, so haben wir
dennoch ein Problem an der gleichen Sache: denn es geht um die
Germanische Neue Medizin.
391
Alles begann, wie Sie wissen, 1984 nach dem Erscheinen meines
1. Buches „Krebs - Krankheit der Seele".
Damals rief Ihr Lubowitcher Kollege, der sog. Weltoberrabbiner
Dr. med. M. M. Schneersohn, ein Ärztegremium zusammen und
überprüfte die Neue Medizin. Er kam mit seinem Gremium zu dem
Ergebnis, dass die Neue Medizin ganz sicher richtig sein müsse.
Daraufhin schrieb er, wie mir der französische Lubowitcher Ober¬
rabbiner Denoun-Danow seinerzeit berichtet hat, weltweit an alle
Rabbiner, dass in Zukunft die jüdischen Patienten nur noch nach
der Neuen Medizin therapiert werden sollen.
Das wissen Sie ja als Radiologe mit Sicherheit auch.
Aber er schrieb auch, dass man die nicht-jüdischen Patienten
weiterhin mit Chemo, Bestrahlung und Morphium „behandeln" soll
- was soviel wie „umbringen" heißt.
Auf diese Weise wurden bisher weltweit schätzungsweise 2 Milliar¬
den Menschen umgebracht.
Darüber hinaus ließ er wider besseres Wissen weltweit in der
jüdischen Presse verkünden, dass die Neue Medizin falsch und
Hamer ein Scharlatan sei.
Dies hatte nicht nur für die Patienten katastrophale Folgen,
sondern mir wurde daraufhin die Approbation entzogen und ich
habe sogar über ein Jahr im Gefängnis gesessen.
Zurzeit versucht die französische Justiz mich in ihre Gewalt zu
bekommen, mit einem Internationalen Haftbefehl, obwohl die
Neue Medizin - jetzt Germanische Neue Medizin - schon zigmal
überprüft und für richtig befunden worden ist.
Ich brauche Sie ja als Radiologe nicht zu belehren, was eine
naturwissenschaftliche Verifikation am nächstbesten Fall ist.
Solche öffentlichen Verifikationen wurden für die Germanische
Neue Medizin bisher 30-mal durchgeführt.
In der Schulmedizin - mit ihren ca. 5000 Hypothesen - kann man
so etwas nicht durchführen. Hier ist überdies alles eingeteilt in
„gutartig" und „bösartig". Aber diese Begriffe gibt es in der Natur¬
wissenschaft nicht. Hier gibt es nur sinnvolle Vorgänge.
Dass die Germanische Neue Medizin im naturwissenschaftlichen
Sinne richtig ist, daran dürfte es wohl keinen Zweifel mehr geben.
Dass die Erkenntnisse der Neuen Medizin - auf Geheiß Ihres
Lubowitcher Oberrabbiner-Kollegen Schneersohn durch Rufmord
und Desinformations-Kampagnen für Nichtjuden durch die gesam¬
te jüdische Presse unterdrückt wurde, darüber gibt es auch
keinen Zweifel mehr. Und dass die Juden mit der Erkenntnis der
Neuen Medizin zu 98 % Krebs überleben, während die Nichtjuden
zu 98 % mit Chemo und Morphium sterben - das ist Ihnen ja
wohl als Fachmann hinlänglich bekannt.
392
Das ist überhaupt mit Abstand das größte Verbrechen der
Menschheitsgeschichte.
Nun zu unserem gemeinsamen Problem:
Wie Sie mit Sicherheit wissen, grassieren die „Rabbinerbriefe''
bereits in der ganzen Welt herum. Und natürlich kennt man auch
die Zusammenhänge. Es ist nur eine Frage der Zeit bis der immer
weiter um sich greifende Hass der Patienten oder Angehörigen der
umgebrachten Patienten gegen Ihre Glaubensbrüder die Welt in
ein Chaos stürzt, das ich weiß Gott nicht zu verantworten habe.
Die Frage ist, ob Sie bei der Bewältigung des Verbrechens helfen
wollen.
Sie hätten z.B. die Möglichkeit, mit einem ehrlichen Brief - zumal
als Radiologe - den Massenmord zu stoppen und würden damit
Ihren Glaubensbrüdern wahrscheinlich den allergrößten Dienst
erweisen.
Mir geht es um die Patienten - ob Juden oder Nichtjuden. Alle
haben ein Recht darauf nach der Germanischen Neuen Medizin
gesund zu werden.
Ich hoffe sehr, dass ich von Ihnen bald eine Antwort erhalte, die
Ihrem Amte würdig ist.
In diesem Sinne
mit den besten Grüßen
Weder
Oberrabbiner Rav Yitzack Hazan
noch
Oberrabbiner Riccardo Di Segni
haben mir geantwortet.
Daraufhin habe ich im August einen Brief an den Oberrabbiner
Moishe-Aryl Friedmann nach Wien geschrieben, der sich in einem
Interview geäußert hat, daß er die Verbrechen der Zionisten nicht
unterstützt.
393
Alhaurin el Grande, den 25. August 2004
Herrn
Oberrabbiner
Moishe-Aryl Friedmann
Fruchtgasse 3
A - 1020 Wien
Sehr geehrter Herr Oberrabbiner
mit einem schwierigen Problem wende ich mich an Sie, den
orthodoxen Oberrabbiner von Wien, nachdem ich leider von Ihrem
Kollegen Segnie, dem orthodoxen Oberrabbiner von ROM und
Röntgenologen, keine Antwort auf den beigefügten Brief erhalten
habe.
Ich beziehe mich auf ein Interview von Ihnen, von der National¬
zeitung ins Internet gesetzt, vom 07.06.2002.
In dem sagen Sie, dass Sie die Verbrechen der Zionisten nicht
unterstützen.
Das Problem ist folgendes:
Seit 20 Jahren praktizieren alle Juden - Lubawitscher oder Chas-
sidim genauso wie die Orthodoxen oder Sephardim - die Germa¬
nische Neue Medizin.
Damals hat Ihr Lubawitscher „Kollgege", der von vielen
Lubawitschern fast als Messias betrachtet wurde (Dr. med. M.
Mendel Schneersohn), Weisung an alle Rabbiner der Welt gegeben
(ich nehme an, auch an die orthodoxen Juden), die Germanische
Neue Medizin im Falle von Krebs bei den jüdischen Patienten
anzuwenden - jedoch bei Nichtjuden nicht.
Das hat bis heute zur Folge, dass die Nichtjuden weiter zu 98%
unter Chemo und Morphium sterben.
Herr Oberrabbiner Friedmann, wenn wirklich die orthodoxen
Juden hier mitgemacht haben bei diesem Verbrechen (man sagt:
der Hehler ist nicht besser als der Stehler), dann haben sich auch
die orthodoxen Juden an diesem größten Verbrechen der
Menschheitsgeschichte mitschuldig gemacht.
Dann würden auch sie auf ewig den Fluch der ganzen Menschheit
auf sich geladen haben.
Ich wäre froh, wenn Sie mir schreiben könnten: Wir orthodoxen
Juden haben von dem Verbrechen der Zionisten wirklich nichts
gewusst. Uns haben die Zionisten auch mit Chemo und Morphium
exekutiert, genauso wie die 1500 Patienten die allein täglich in
Deutschland sterben.
394
Sie könnten dann das zionistische Megaverbrechen der Massen¬
vernichtung aufdecken und den an Krebs erkrankten Patienten auf
der ganzen Welt helfen.
Ich sehe Ihrer Antwort sehr gespannt entgegen - und die Patien¬
ten auch.
Mit freundlichen Grüßen
P.S.
Ich erlaube mir, Ihnen mein neues Büchlein „Krebs - und alle sog.
Krankheiten" beizufügen, sowie eine Diskette mit einem Inter¬
view, in dem eine sehr seriöse belgische Dame über ihre jüdische
Freundin berichtet, die in einer belgischen Klinik wegen eines
„hochmalignen" großen Sigma-Carcinoms operiert werden sollte:
(5 Std. - mit künstlichem Darmausgang, Chemo u. Bestrahlung).
Eine halbe Stunde vor der Op. wurde sie von einem jüdischen
„Onkologen" gerettet, der ihr gesagt hat, wenn sie seine Mutter
wäre, würde er sagen: geh nach Hause, gar nichts passiert,
komm in 3 Monaten (nach der Konfliktlösung) wieder zu mir.
Außerdem wir wollen das nicht mehr Sigma-Carcinom nennen,
sondern nur noch Sigma-Entzündung.
Seither haben die Juden auf der Welt keine Carcinome mehr,
sondern nur noch Entzündungen, die man natürlich nicht mit
Chemo „bearbeiten" braucht, mit zu 98% Mortalität -
(laut deutschem Krebsforschungszentrum Heidelberg).
Ich bin verzweifelt, denn ich weiß nach diesem jüdischen Mega¬
verbrechen keine Form des Zusammenlebens von Juden und
Nichtjuden mehr.
Keine Antwort!
Nachfolgend noch 2 weitere Briefe -
aus dem Jahre 2002 und 2003
395
Alhaurin el Grande, den 28.11.2002
An
Israel Shahak
über Lühe - Verlag
Postfach 1245
D - 24 390 Süderbrarup
Sehr geehrter Herr Shahak!
Bei Ihnen hoffe ich eine Antwort zu bekommen auf die Frage
nach dem schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte,
die Ihre Religionsgemeinschaft ganz offensichtlich begangen
hat und noch weiter begeht. Ich lege Ihnen meine Briefe anbei:
1. Schreiben an Oberrabbiner Menachem Schneerson 1986
2. Schreiben an den Präsidenten des Zentralrates der Juden
vom 06.12.2000
3. Schreiben an den Präsidenten des Zentralrates der Juden
vom 10.01.2001
4. Schreiben an Oberrabbiner Denoun, Paris vom 05.03.2001
Die Herren glauben anscheinend, sie könnten durch Schweigen
noch aus der Sache herauskommen, dabei morden sie jeden Tag
weiter, allein in Deutschland werden jeden Tag 1000 Nichtjuden
von Ihren Glaubensbrüdern geschächtet.
Mit Ihnen kann ich dieses Verbrechen besprechen, weil Sie als
Rabbiner bei Ihrer brillianten Talmudkenntnis (siehe Ihr Buch
„Jüdische Geschichte - Jüdische Religion") wissen, was ich meine.
Dass die Juden schon zwischen 1982 und 84 durch ihr obersten
Medizingremium unter Welt-Oberrabbiner und Arzt Mernachem
Schneerson die Neue Medizin durch Verifikation nachgeprüft
haben - Ergebnis: sie ist ganz ohne Zweifel richtig! - das hat mir
der Oberrabbiner Denoun in Paris 1986 verraten. Das kann ich
beeiden. Auch dass M. Schneerson an alle Rabbiner der Welt,
insbesondere natürlich seine chassidischen, geschrieben und
angeordnet hat, ab sofort alle jüdischen Patienten nur noch nach
dieser als richtig erkannten Neuen Medizin zu behandeln, das
kann ich ebenfalls beeiden, auch, dass man es allen nicht¬
jüdischen Patienten verschweigen soll.
Von da ab beginnt das Verbrechen durch den talmudischen Hass,
der verbreitet, es den Nicht-Juden nicht nur nicht mitzuteilen,
dass die Neue Medizin richtig ist und eine 98%-ige Überlebens¬
chance, z.B. bei Krebs, hat, sondern alle jüdischen Presse- und
Fernsehorgane, und das sind 99 % - propagieren eitrigst für
die Nichtjuden Chemo und Morphium, von denen jeder
inzwischen weiß, dass dabei 98 % der Patienten sterben (laut
Deutschem Krebsforschungs-Zentrum Heidelberg).
396
Dass das so ist, wissen Sie als Rabbiner und ich als Theologe.
Sie beschreiben in Ihrem oben angeführten Buch sehr treffend,
dass jedem Juden schlimmste Strafen drohen würden, wenn er
diese Überlebensmöglichkeit durch die Neue Medizin seinen
Mitjuden verschwiegen hätte.
Dass also seit 1982 oder 83 alle Juden dieser Welt - heimlich -
Neue Medizin praktizieren, ist jüdisch-talmudisch gesehen
sozusagen selbstverständlich.
Dass aber Ihre Juden diese vielleicht schönste und beglückendste
Entdeckung der Menschheitsgeschichte gleich dazu missbrauchen
würden (bisher) 2 Milliarden Nichtjuden-Patienten umzubringen,
vorsätzlich und aus niedrigsten Beweggründen, disqualifiziert Ihre
Glaubensbrüder auf ewig aus der Gemeinschaft der Menschen.
Stellen Sie sich auch, bitte, das Szenario vor: Die Hälfte aller
Onkologen in Deutschland, so weiß ich aus sicherer Quelle, sind
jüdischen Glaubens. Wird nun ein Patient zu einem solchen jüdi¬
schen Onkologen geschickt, dann sagt er: „Schalom, Schalom".
Daraufhin wird er, gesondert, nach meiner germanischen Medizin
behandelt und überlebt zu 98%.
Ein anderer Patient kommt zu dem gleichen jüdischen Onkologen
und sagt: „Guten Tag, Herr Chefarzt".
Dieses „arme Schwein" hängt schon eine halbe Stunde später am
Chemo-Tropf. Nach 3 Monaten ist er gewöhnlich tot. 98% sterben
innerhalb von 7 Jahren, jüdische Patienten ohne Chemo nur 2 %.
Herr Shahak, Sie wissen so gut wie ich, dass im Talmud auch
schlimmste Strafen angeordnet sind für die, deren Mord und
Betrug ruchbar wird und die ganze jüdische Glaubensgemein¬
schaft quasi auf ewig unter die schlimmsten Massenmörder
einordnet. Und genau das wird hier der Fall sein.
Ich habe, was Sie aus meinem Schreiben an Weltoberrabbiner
Menachem Schneerson sehen, damals gewarnt. Aber die israeli¬
sche Selbstüberheblichkeit und Skrupellosigkeit hat darauf nur
mit umso brutalerer Erkenntnisunterdrückung geantwortet. Der
„Erfolg" sind die 2 Milliarden Ermordeten.
Wenn Sie, Herr Shahak, mir auf meinen Brief auch nicht antwor¬
ten möchten, dann schreiben Sie mir wenigstens, dass Sie das
nicht wollen.
Mit freundlichen Grüssen
397
P.S.:
Bisher wurde ich jedes Mal - wie Sie es in Ihrem Buch treffend
schildern von Rabbinergerichten verurteilt, der Mörder meines
Sohnes, selbst durch seine Mutter geb. „Coburg" Jude, von einem
eigens für ihn konstituierten Rabbinergericht freigesprochen,
wegen eines konstruierten 1 : 10 Millionen theoretisch
phantomatös möglichen „dubiums".
Der jüdische Richter Colomb riet seinem Glaubensbruder, sein
schriftliches Geständnis zurückzuziehen.
Ein weiteres Rabbinergericht in Chambery verurteilte mich wegen
„einmaligen Telefonates (mit der Präsidentin unserer Assoziation)"
zu 1 V 2 Jahren Gefängnis ohne Bewährung. 6 Jahre läuft internati¬
onaler Haftbefehl aus Frankreich.
Ziel: Hamer in eine französische psychiatrische Anstalt zu versen¬
ken bis zum Lebensende.
In Deutschland wurde, ebenfalls in einem Rabbinergericht, wie Sie
es beschreiben, eine Inhaftierung von 1 1/2 Jahren verfügt (wofür
ich über 1 Jahr eingesperrt war) wegen 3 maligen unentgeltlichen
Informierens über Neue Medizin.
Alle diese Rabbinerrichter wissen genauso gut wie Sie und alle
Rabbiner dieser Welt, dass die Neue Medizin richtig ist. Sonst
würden sie sie wohl kaum mit 98%-igem Erfolg praktizieren.
Herr Shahak, Ihre Glaubensbrüder haben nur ein „Spezial¬
gewissen", das bei den Grenzen Ihrer Glaubensgemeinschaft
endet. Ihr Glauben pervertiert Ihre Glaubensbrüder zu Wölfen
zwischen friedlichen Schafen, die alle jeden Nichtisraeli umbrin¬
gen wollen.
Herr Shahak, Ihre Glaubensbrüder - nicht nur die Rabbiner, auch
alle anderen waren ja als Nutznießer beteiligt - haben dieses
Massenmorden 2 Jahrzehnte „durchziehen" können durch die
verbrecherische jüdische Presse und die Macht der Freimaurer¬
logen, die jede einen Juden als Logenmeister haben, wie Sie ja
selbst gut wissen.
Aber wehe, wenn das alles jetzt ruchbar wird, dann wird vielleicht
auch ruchbar, dass Ihre Glaubensbrüder vielleicht auch bei ande¬
ren Gelegenheiten nicht die Verfolgten waren, als die sie sich
gerne hinstellen. Darüber zu forschen und die Wahrheit zu schrei¬
ben ist ja in unserem Land mit 2 Jahren Gefängnis bedroht.
Helfen Sie Ihren Glaubensbrüdern, dass dieses Massenmorden
durch Ihre Glaubensbrüder beendet wird, denn sonst werden die
Juden in einem Jahrhunderte währenden Hass aller friedlichen
nicht israelischen Menschen untergehen.
398
PPS:
Obigen Brief schrieb ich im Mai des letzten Jahres 2001.
Ich erzählte es im Seminar, dass ich diesen Brief geschrieben
habe und schilderte Shahak als einen der ganz wenigen Anhänger
des jüdischen Glaubens, der sich um Ehrlichkeit bemüht hat und
uns einen unschätzbaren Dienst erwiesen hat, den Mechanismus
der Rabbinergerichte zu erklären.
Natürlich muß auch er als Rabbiner über dieses schlimmste
Verbrechen der Menschheits-Geschichte genau Bescheid gewusst
haben.
Jetzt, nachdem ich diesen Brief fertiggestellt hatte, erfuhr ich,
dass Shahak im Juli 2001 gestorben oder gestorben worden ist.
Shahak hätte - auch wenn ich seine Ansicht über die jüdische
Geschichte was die ältere Geschichte anbelangt, für absolut falsch
halte - er hätte vielleicht das Format gehabt, seinen Glaubens¬
brüdern ins Gewissen zu reden und den religiösen Wahn,
2 Milliarden Menschen umgebracht zu haben, vorsätzlich und
wissentlich, zu beenden. Ob später jemals noch ein Mensch mit
solchen religiös-wahnsinnigen Massenmördern und ihren Kompli¬
zen Zusammenleben kann, bleibt fraglich. Die religiös-paranoische
Skrupellosigkeit sprengt jede menschliche Vorstellungskraft.
Ich habe mich deshalb entschlossen meinen Brief, in memoriam
diesem jüdischen Menschen wenigstens teilweise ehrlichen Wil¬
lens quasi postmortal zu schreiben und zu veröffentlichen.
Israel Shahak
Verstorben im Juli .2001
399
Alhaurin el Grande, den 03.01.2003
An
Rabbin Ben Dennoun-Danow Josue
B2 9 rue Lous Blanc
F - 75010 Paris
Offener Brief
Sehr geehrter Herr Oberrabbiner Denoun,
auf meinen Brief vom 05.03.2001 haben Sie mir nicht geantwor¬
tet, obwohl Sie ihn erhalten haben. Ich lege ihn sicherheitshalber
nochmals bei.
Diesmal schreibe ich an Ihre Privatadresse. Heute wende ich mich
aus verschiedenen Gründen nochmals an Sie.
Zunächst möchte ich Ihnen sagen, dass ich alle meine Aufzeich¬
nungen, die ich 1986 in Ihrer Gegenwart aufgeschrieben habe,
sehr gut an sicherer Stelle verwahrt habe.
Sollte irgendwer einmal an der Richtigkeit meiner Angaben Zwei¬
fel haben, dann werde ich alle Einzelheiten veröffentlichen, natür¬
lich keine, die mit der Erkrankung Ihres Bruders in Zusammen¬
hang stehen, dass versteht sich von selbst.
Sie können ja nicht ableugnen, auch nicht durch Schweigen, was
Sie mir am 27.04.1986 zwischen 21.00 Uhr und Mitternacht über
Ihren Weltoberrabbiner Dr. med. Menachem Mendel Schneerson
verraten haben. Stellen Sie sich doch nochmals das Szenario vor:
mein Freund Antoin Graf D'Oncieu und ich sind auf Ihre Bitte nach
Paris gekommen, um Ihrem Bruder mit der Neuen Germanischen
Medizin zu helfen - mit redlichem Willen.
Und Sie verkündeten mir, dass meine Germanische Neue Medizin
in Zukunft nur noch für Juden Vorbehalten ist, die damit zu 98%
überleben dürfen, während meine deutschen nichtjüdischen
Landsleute und alle Nichtjuden dieser Welt gezwungen werden
sollen, weiter die idiotische jüdische Gutartig-Bösartig-Religions-
medizin mit ihren 5000 Hypothesen zu erdulden, an der man zu
98% an Chemo und Morphium stirbt (siehe auch deutsches
Krebsforschungszentrum Heidelberg).
Sie haben uns auch berichtet, wie ich notiert hatte, dass Welt¬
oberrabbiner Dr. med. Menachem Mendel Schneerson schon 1983
mein Buch „Krebs, Krankheit der Seele" gelesen habe und
daraufhin unverzüglich, wie es in solchen Fällen der Talmud
bezüglich Juden vorschreibt, eine Konferenz aus Rabbiner-Medizi¬
nern einberufen hat unter seinem Vorsitz.
400
Diese „Verifikationskonferenz" hat, wie ich Ihnen ja schon ge¬
schrieben habe, festgestellt, dass die Neue Medizin zweifelsfrei
richtig sei. Dass Schneerson daraufhin an alle Rabbiner der Welt
geschrieben hat, sie müssten unverzüglich alle jüdischen Patien¬
ten nach der Neuen Medizin behandeln, ist nach dem Talmud
geradezu zwangsläufig. Das hätte eigentlich jeder nichtjüdische
Medizinprofessor für die Nichtjuden auch machen müssen - wenn,
ja wenn er gedurft hätte.
Dass aber Ihr Weltoberrabbiner Schneerson ausdrücklich ange¬
ordnet hat, dass man diese (meine Germanische) Neue Medizin
allen Nichtjuden gegenüber verschweigen müsse - genau so
haben Sie es mir berichtet! - das macht meines Erachtens diesen
„messianischen" Weltoberrabbiner zum schlimmsten Massenmör¬
der der Weltgeschichte. Dazu passt, dass er mich drei Jahre
später durch seinen Stellvertreter „Beek" Vanderby (siehe
Photos), den obersten Chef der B'nai B'rith, nach Dänemark hat
locken lassen, um mich dort mit Gift zu ermorden. Das wissen Sie
genau, denn das ist ja Ihr direkter Vorgesetzter Rabbiner.
Die Anordnung des Weltoberrabbiners haben nicht nur alle Rabbi¬
ner der Welt strikt befolgt, sondern alle jüdischen Großlogen¬
meister der B'nai B'rith haben ihre kleinen Logensklaven Chef¬
ärzte und Professoren angewiesen, den Massenmord an den
Nichtjuden strikt durchzuführen, sowie alle Chefredakteure von
Medien und Fernsehanstalten gezwungen, eine in der Geschichte
beispiellose Erkenntnisunterdrückungskampagne gegen die Neue
Medizin und speziell gegen meine Person zu führen („Wunderhei¬
ler, Scharlatan”) und alle Richter gezwungen, das Verbrechen
mitzumachen.
Ihren Weltoberrabbiner, den Ihre Freunde ja zeitweilig für den
Messias hielten, wird man mal als den schlimmsten leibhaftigen
Satan bezeichnen.
Sie haben uns damals auch gesagt, wie ich sorgfältig notiert habe
in Ihrer Gegenwart, dass der Weltoberrabbiner einige Rabbiner¬
ärzte, z.B. Sabbah, soweit ich weiß auch Ihren Bruder, beide aus
Marseille etc. bestimmt hat, in meine Seminare in Chambery zu
gehen, um für Ihre jüdischen Patienten herauszufinden wie die
Neue Medizin gehandhabt wird.
Herr Sabbah und Herr Israel, der 2 Jahrzehnte zig-Tausende von
Nichtjuden in Villejuif umgebracht hat, aber seine jüdischen
Glaubensbrüder stets sorgfältig ohne Chemo und Morphium am
Leben erhalten hat, diese beiden Herren - Sabbah saß 20 mal in
meinen Seminaren - behaupten seit kurzem, sie hätten meine
Neue Germanische Medizin mit 20 Jahren Verspätung noch mal
neu entdeckt.
401
Schon 1991 ist ein jüdischer Richter am Landgericht Köln
(„sog. Rabbinergericht'') aufgestanden und hat gesagt:
„Herr Angeklagter, (angeklagt wegen Verschenkens einer Gips¬
schiene) das Gericht gibt Ihnen von Gerichts wegen den Rat, sich
nicht mehr mit Medizin zu beschäftigen, sondern Ihren Lebensun¬
terhalt mit etwas zu verdienen, was nichts mit Medizin zu tun hat,
nur so können Sie einer Inhaftierung entgehen
Geplant war, mich still zu legen und die Neue Medizin später
durch Juden erneut „entdecken" zu lassen. Der gleiche Richter
des Landgerichts Köln gab 1991 auch schließlich die sog. „Frank¬
furter Falle" zu, ein Zusammenspiel von 4 Gerichten (Amts- und
Landgericht Köln, Oberverwaltungsgericht Koblenz und Cour
d'Appell in Paris). Die Falle bestand darin, mich für den Rest
meines Lebens in eine psychiatrische Klinik einzusperren wegen
„Realitätsverlust", bzw. wörtl. „mangelnder Fähigkeit zur selbst¬
kritischen Revision" (Abschwören). Die Neue Medizin, - die damals
schon seit mindestens acht Jahren von allen Juden der Welt mit
98% Erfolg bei Krebs praktiziert wurde - sei falsch. Alle jüdischen
Richter wussten, dass sie richtig ist.
Sie müssen zugeben, Herr Oberrabbiner, dass der Massenmord
durch Erkenntnisunterdrückung ein systematischer und absichtli¬
cher war. Stellen Sie sich bitte das Ausmaß und die Skrupellosig¬
keit des Verbrechens vor.
Alle Chefredakteure, die die Hexenjagd gegen mich veranstaltet
haben und lauter Lügen in ihren Zeitungen und Fernseh¬
sendungen gelogen haben, alle Professoren, die eine auch für
Nichtjuden zwingend notwendige Überprüfung hätten vornehmen
müssen, alle Richter, die eigentlich nach Ihrem Gewissen hätten
entscheiden und die Richtigkeit der Neuen Medizin hätten prüfen
lassen müssen, wurden durch die weltweit befolgte Anordnung
Schneersons gezwungen, Desinteresse zu heucheln,
wohlgemerkt: sehr wohl wissend, dass 100 Millionen jüdische
Patienten auf der ganzen Welt diese Germanische Neue Medizin
praktizieren und z.B. im Falle einer Krebserkrankung mit 98%-
igem Erfolg mit dieser Neuen Germanischen Medizin überlebt
haben. Die Niedertracht und die Skrupellosigkeit des religiösen
Wahns Ihrer Glaubensbrüder sprengt jedes Maß an Vorstellungs¬
kraft für Verbrechen.
Es sind ja auch nicht nur ein paar Mitglieder, z.B. der jüdischen
Oberloge B'nai B 'rith, die jeden Logenmeister jeder Loge stellen,
sondern in den letzten 20 Jahren hat jede jüdische praktizierende
Familie daraus den Nutznieß gezogen, d.h. einer oder mehrere
Mitglieder haben - heimlich - durch die Neue Germanische Medi¬
zin überlebt.
402
Und jede jüdische Familie hat Mitglieder ihrer nichtjüdischen
Nachbarn an Krebs sterben lassen, denen diese Juden sehr gut
hätten helfen können; aber aus religiösem Wahn nicht helfen
durften. Solche Nachbarn kann man doch nur noch als Monster
bezeichnen.
Herr Oberrabbi Denoun-Danow, ich biete Ihnen eine Möglichkeit
an: kommen Sie nach Spanien und zwar möglichst mit Vollmach¬
ten und lassen Sie uns über dieses Megaverbrechen Ihrer Glau¬
bensbrüder sprechen.
Nur eins müssten Sie dabei wissen: zu bestechen ist der Hamer
durch nichts und niemanden auf dieser Welt.
In diesem Sinne
Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer
P.S.: Es stellt ja wohl keine Verletzung des Arztgeheimnisses dar,
wenn ich Ihnen folgendes wieder in Erinnerung rufe:
Wie Sie sich erinnern, war ich ja gegen die Applikation von 8 mg
Prednisolon i.v. alle 2 Stunden bei Ihrem Bruder. Aber Ihr Bruder
aus Marseille der ja Arzt ist, ließ sich davon nicht abbringen.
Heute weiß ich, dass das Cortison in solchen Fällen beim sog.
„Syndrom" eine paradoxe Wirkung hat: d.h. statt auszuschwem¬
men, wird noch viel mehr Wasser eingelagert.
Hätten wir alle zusammen gearbeitet, anstatt dass Ihre Kollegen
die Neue Germanische Medizin für uns Germanen und alle Nicht¬
juden blockiert haben, dann hätten wir viel effizienter und rascher
diese Dinge herausfinden können. Vielleicht hätte Ihr armer
Bruder, der ja dann 3 Wochen später, am 18.05.86 starb, ohne
Cortison nicht sterben müssen.
Drei Dinge will ich Ihnen noch berichten, die vor Ihrer Haustüre in
Paris und Chambery von Ihren jüdischen Freunden und Rabbiner-
Kollegen begangen worden sind.
1. Wir sind von unserer Chefetage angewiesen worden,
über die Familie Hamer nichts außer nur was Schlechtes zu
berichten:
1979, also noch 2 Jahre vor der Entdeckung der Neuen Medizin,
besuchte ich den jüdischen Chef des Springer-Auslandsdienstes in
Paris, Herrn Weißenberger. Ich fragte Ihren Synagogen-Freund
Weißenberger, warum er nur niederträchtige negative Artikel über
die Familie Hamer schreibe, dagegen über den Mörder unseres
Dirk, den jüdischen Prinzen Savoien nur nette.
403
Nachdem Herr Weißenberger zuerst seinen Assistenten aus dem
Zimmer geschickt hatte, sagte er mir: „Herr Hamer, Sie sind
eigentlich ein netter Mensch und Ihre Familie wäre eigentlich eine
Vorzeigefamilie: beide Eltern Ärzte, 4 wohlgeratene hübsche
Kinder. Aber Sie sind nun mal der Feind der europäischen Königs¬
häuser, weil sie nicht auf einen Prozess verzichten. Gegen einen
solchen Prinzen (P2) bekommt man keinen Prozess. Und deshalb
haben wir von der obersten Springer-Verlags-Chefetage die
Weisung, über die Familie Hamer nur Schlechtes zu schreiben.
Wenn Sie den Nobelpreis bekämen, würden wir mit Sicherheit
keine Zeile darüber verlieren. Wenn Sie aber in einem Supermarkt
eine Tafel Schokolade geklaut hätten, garantiere ich Ihnen, dass
Sie in 10 cm großen Buchstaben auf der 1. Seite der Bildzeitung
stehen würden: Dr. HAMER. „Ich bin ein Dieb".
2. Rabbiner-Gerichtsrichter Colomb:
Wir haben ein Dubium: der Prinz ist unschuldig.
Im November waren die Vorbereitungen abgeschlossen für einen
der spektakulärsten Schauprozesse eines Rabbinergerichtes Ihrer
Freunde und Kollegen in Paris, wie Israel Shahak es in seinem
Buch „Jüdische Geschichte - Jüdische Religion" (Lühe-Verlag)
beschreibt.
Der Proselyt Mitterand hatte eigens für diesen Prozess eine neue
Gerichtskammer aus jüdischen Richtern (Colomb, David, Jordan)
konstituiert. Für die Geschworenen war das jüdische Quartier
(Viertel) an der Reihe. Das Rabbinergericht sollte den jüdischen
Prinzen Savoien vom Mord freisprechen.
Der Vorsitzende Rabbinerrichter Colomb empfahl seinem Freund
(= Duzfreund von Mitterand), dem Großmeister der Verbrecher¬
loge P2, Waffenhändler, früheren Freund des Schah Resa Puch
Lewi (= glücklicher kräftiger Lewi), dem Mörder meines Sohnes
Dirk, er solle doch sein schriftliches Geständnis einfach zurückzie¬
hen. Das tat der Prinz Savoien abgesprochenermaßen mit Freun¬
den. Sodann konstruierte der Rabbinerrichter selbst ein Szenario:
Es könnte doch rein theoretisch möglich sein, dass in der Sekunde
der beiden Schüsse aus dem Karabiner K2, deren Flugbahn von
ca. 7 Metern man fast auf den Zentimeter rekonstruieren konnte,
dass also in der Sekunde der beiden Schüsse ein weiterer Schütze
aus dem Wasser aufgetaucht sei, ins Schlauchboot des Prinzen
Savoien gesprungen sei (ohne, dass es dabei zum Schwanken
gekommen sei) und ebenfalls 2 Schüsse in der gleichen Sekunde
wie der Prinz abgefeuert habe, aus dem gleichen Karabiner, mit
dem gleichen Kaliber, in die gleiche Flugbahn, danach wieder
weggetaucht sei.
404
Zufällig habe das niemand der 30 Umstehenden, die in 10 Meter
Entfernung der Heldentat des Prinzen zuschauten, gesehen.
Es war bereits weitgehend hell und außerdem hatte Marina Doria,
seine Komplizin, das Fernlicht ihres Geländewagens auf die Szene
gerichtet. Natürlich, so gab Rabbiner-Richter Colomb zu, sei die
rein theoretische Möglichkeit nur mit 1:10 Millionen oder weniger
zu bewerten. Aber dann erhob sich der Rabbiner-Richter und
verkündete theatralisch: „Wir haben ein dubium - in dubio pro
reo - der angeklagte Prinz ist unschuldig."
Die Abstimmung durch die jüdischen Geschworenen war reine
Formsache. Nach diesem Rabbiner-Schwindelgerichtsurteil gilt
seine Durchlaucht, der Mörder meines Sohnes, jetzt als „unschul¬
dig". Das haben Sie ja alles aus nächster Nähe miterlebt, denn
soviel ich erfahren habe , ist Rabbiner-Richter Colomb (= Taube)
ja ein Kollege von Ihnen.
Der Mörder meines Sohnes, der Chef der Verbrecherloge P2 ist,
wurde in diesem Jahr vom italienischen Parlament und Senat auf
Wunsch seines Logenbruders Berlusconi (hebräisch: großer
Lukassohn) ins Land gebeten.
Einen Tag vor Weihnachten wurde der Mörder samt Komplizin mit
großer Herzlichkeit und Umarmung vom jüdischen Papst Woityla-
Katz (Katz = Khan Zadok) Johannes P2 empfangen. Seinen eige¬
nen Attentäter Ali Aksha lässt er dagegen seit vielen Jahren
genüsslich im Gefängnis schmachten. Jedes Jahr vergibt er ihm
aufs Neue.
3. In Chambery: IV 2 Jahre Gefängnis ohne Bewährung
durch Rabbinergericht wegen: Einmaligen Telefonierens
von Deutschland nach Frankreich ...
7 Jahre internationaler Haftbefehl.
Herr Denoun-Danow, Sie kennen mich: Ich bin weder ein Rassist
oder Antisemit (wäre auch unsinnig, denn die Juden sind ja keine
„Semiten", die es gar nicht gibt, sondern zu 95 % Khasaren, also
Turk-Mongolen). Ich bin einfach nur ein unbestechlicher Tribun
meiner Patienten, aller Patienten dieser Welt.
Sie könnten meinen, Sie brauchten nicht zu antworten.
Aber heute wären Sie wahrscheinlich sehr froh, wenn wir noch bei
1986 wären und Sie den Mord an 2-3 Milliarden unschuldiger
Nichtjuden rückgängig machen könnten.
So würden Sie eines Tages froh sein, wenn Sie dieses vielleicht
letzte Angebot ergriffen hätten, anstatt weitere Millionen Nicht¬
juden umbringen zu lassen. Die Wut der Nichtjuden wächst ins
Unermessliche.
405
Was noch geschah'
Am 1. August erhielt ich ein Fax mit einem Artikel aus dem Bonner
Generalanzeiger:
„Beschreiben, was medizinisch wirklich wirksam ist"
Der Leiter des neuen Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit
im Gesundheitswesen, Prof. Peter Sawicki, fordert veränderte
Strukturen, um Patienten besser zu versorgen -
Unabhängige Informationen für die Allgemeinheit.
Sawicki: „Wir hatten bisher keine unabhängige Stelle, die objektiv
medizinische Inhalte beschreibt. Unabhängig heißt, nicht an Phar¬
maindustrie, Krankenkassen, Ärzteverbände oder andere Akteure
des Gesundheitswesens gebunden zu sein. Deren Interessen sind
nicht immer mit den Interessen der Patienten oder der Bevölkerung
gleichzusetzen..."
Also eine Art Medizin-TÜV. Das hörte sich doch gut an.
So schrieb ich also an Prof. Sawicki einen höflichen Brief und bot
ihm an, die Germanische Neue Medizin doch einmal auf den Prüf¬
stand zu stellen. Mit gleicher Post schickte ich ihm mein neues Buch,
„Kurze Einführung in die Germanische Neue Medizin", sowie die
beiden Habilitationsschriften (Stand 2000).
Doch weit gefehlt: Herr Sawicki ließ mir ausrichten, daß er es
ablehne überhaupt mit mir zu sprechen.
Ich schrieb daraufhin zurück;
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Sawicki,
ich hatte Ihnen ja am 1. August 2004 geschrieben und dazu
einige meiner Bücher geschickt:
- Kurzfassung der Neuen Medizin
zur Vorlage im Habilitationsverfahren (Stand 2000)
- Celler Dokumentation
- Krebs - und alle sog. Krankheiten.
Nun ließen Sie mir am 13. August 2004, um 11.30h, durch Ihre
sehr freundliche Sekretärin telefonisch mitteilen, dass Sie es
ablehnen überhaupt mit mir zu sprechen.
Ich nehme das zur Kenntnis, bitte Sie jedoch, mir meine Bücher
wieder zurückzuschicken, da Sie ja offenbar nichts damit anfan¬
gen können.
Mit freundlichen Grüßen
Anmerkung:
Ich habe meine Bücher - ohne Kommentar - zurückerhalten.
406
Daraufhin schrieb ich an die Gesundheitsministerin
Ulla Schmidt:
Alhaurin el Grande, den 13. August 2004
PERSÖNLICH
Frau
Ministerin Ulla Schmidt
Bundesministerium für Gesundheit
und Soziale Sicherung
Wilhelmstraße 49
11017 Berlin
Sehr geehrte Frau Ministerin,
im Generalanzeiger Bonn vom 29.07.2004
war unter dem Titel „Beschreiben, was medizinisch wirklich
wirksam ist" zu lesen, dass der Leiter des neuen Instituts für
Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, Prof. Dr.
Peter Sawicki, einen sog. Medizin-TÜV ins Leben gerufen hat,
um Patienten besser versorgen zu können.
Dies soll nach den Vorstellungen von Prof. Sawicki vor allem
eine unabhängige Stelle sein, die objektiv medizinische Inhalte
beschreibt, sammelt und bewertet um Vor- und Nachteile
besser abwägen zu können, was medizinisch umsetzbar ist.
Ich habe mir daraufhin erlaubt, beigefügten Brief an Herrn Prof.
Sawicki zu schreiben.
Die Antwort kam heute 11.30 Uhr telefonisch.
Die sehr freundliche Sekretärin teilte mir mit, der Herr Profes¬
sor lehne es ab, mit mir überhaupt nur zu sprechen.
Frau Ministerin, damit dürfte wohl jedem vernünftigen Men¬
schen klar sein - Ihnen hoffentlich auch - dass dieser Medizin-
TÜV, mit einem jährlichen Budget von vier bis fünf Millionen
Euro, nur eine Farce sein kann - von unabhängig ganz zu
schweigen - denn die Germanische Neue Medizin ist schon x-
mal auf den Prüfstand gestellt und ihre Richtigkeit jedes Mal
bestätigt worden.
Mein soeben erschienenes Büchlein „KREBS und alle sog.
Krankheiten" geht Ihnen mit gesonderter Post zu.
Ich hoffe, Frau Ministerin, Sie ziehen dann daraus die not¬
wenigen Konsequenzen - für die Patienten.
Mit freundlichen Grüßen
407
Die Meta-Medizin
Die Meta-Medizin ist eine gigantische, finanziell unterstützte Ein¬
richtung meiner Gegner.
Kürzlich hat Herr Fieslinger, der zuvor angeblich begeisterter An¬
hänger der Neuen Medizin war, die Meta-„Räuber"-Medizin kreiert,
hat alles von mir abgekupfert und verkauft nun meine Germanische
Neue Medizin® verfälscht mit Klängen und Farben, Hypnose und
Geistheilung sowie Homöoplacebophantasie etc... - Tenor:
„Die Meta-Medizin basiert auf den Erkenntnissen der biologischen
Naturgesetze und formuliert ein naturwissenschaftliches, integra¬
les System der Funktionsweise und Abläufe von Krankheit und Ge¬
sundheit. Im Meta-Medizin Verzeichnis werden die wichtigsten
Krankheitsprogramme gesammelt, und beschrieben ...
— Symptome
— Konfliktinhalt
— Zweiphasigkeit
-- Krankheitsverlauf
— Gehirnrelais
-- Keimblattzugehörigkeit ... usw. „
Damit dürfte der letzte Rest an Zweifel wohl überholt sein; denn,
dass meine Gegner die Germanische Neue Medizin stehlen und mit
allem anderen vermischen wollen, damit sich nichts ändert bzw.
alles beim Alten bleiben kann, das war schon damals in Gyhum so:
Schiedsgericht: „Die Eiserne Regel des Krebs kann die bisher be¬
währten Behandlungsmethoden unterstützen, aber nicht ersetzen."
Diese Leute von der Scientology oder Zionisten schrecken vor
nichts zurück. Die Meta-„Räuber''-Medizin hat nun den Beweis ge¬
liefert. Es ist schon grausam, was man mit der medicina sagrada®
vor hat. Ich gebe sie als Vermächtnis weiter, an Arm und Reich,
denn mit Geld darf das nichts zu tun haben, und nun geht die
Meta-Räubermedizin hin und will die Germanische Neue Medizin
nicht nur verfälschen, sondern auch noch damit „das große Geld”
verdienen.
Ich werde 23 Jahre gejagt, verfolgt, geächtet und gehe sogar für
die Germanische Neue Medizin ins Gefängnis, und diese „Räuber-
Medizin” - die auf meinen Erkenntnissen basiert - ist akkreditiert
und anerkannt.
Mir wurde neulich berichtet: Wenn man auf der Hompage-Seite
http://judaism.miningco.com als Suchbegriff „New Medicine” ein¬
gibt, würde META-MEDIZIN erscheinen! Damit dürfte dann wohl klar
sein, wer hinter Herrn Fieslinger und seinen Räubern steht.
Mit von der Partie ist neben Dr. med. Bader, der viele Seminare
von mir besucht hat, auch Prof. Dr. med. E.A. Stemmann, der 1992
die sog. „Gelsenkirchener Überprüfung” durchgeführt hat.
408
Prof. Stemmann war damals noch Leitender Arzt der Städti¬
schen Kinderklinik in Gelsenkirchen und „Fachmann" für Neuroder¬
mitis - auf rein schulmedizinischer Basis, versteht sich - mit
Ernährungsumstellung und so...
Doch nach der Verifikation von Gelsenkirchen änderte sich schlag¬
artig sein Bewusstsein. Wir besprachen über lange Zeit viele Fälle
gemeinsam. Dann hörte ich längere Zeit nichts mehr von ihm und
man berichtete mir, Prof. Stemmann hätte einen Kinderpsychologen
vor die Nase gesetzt bekommen.
Danach lud er mich nochmal ein, nach Gelsenkirchen zu kommen,
doch da wollte er mich reinlegen.
Vor ein paar Jahren hat Prof. Stemmann das sog. „Gelsenkirchener
Behandlungsverfahren für Neurodermitis" ins Leben gerufen, das
zwar seinen Namen trägt aber auf meinen Erkenntnissen beruht.
Am 25.08.04 habe ich Prof. Stemmann einen Brief geschrieben:
Sehr geehrter Herr Prof. Stemmann,
wir haben zwar lange nichts mehr voneinander gehört, doch 1992
waren Sie einmal sehr offen für die Neue Medizin - inzwischen
Germanische NEUE MEDIZIN.
Machten wir doch die allen bekannte „Verifikation von Gelsen¬
kirchen" miteinander. Sie lernten dabei die Germanische Neue
Medizin kennen und verstanden anhand von vielen Fällen, die wir
auch in Folge noch miteinander besprachen, dass auch die Neuro¬
dermitis nichts mit Ernährung o.ä. zu tun hat, wie Sie bis dahin
geglaubt hatten.
Sie machten noch Scherze und sagten, wenn Sie Visite machen
würden, dann fühlten Sie jetzt immer „den Hamer" unsichtbar
hinter sich stehen. Und wenn Sie dann Antibiotica oder Diäten
anordnen würden, dann würde „der Hamer " sagen: Lassen Sie
doch den Unsinn , Sie wissen doch, dass das alles nicht stimmt.
Dann drehten Sie zu Ihrem unsichtbaren Gesprächspartner den
Kopf herum und sagten: Ich muss den Assistenten doch
irgendwas anordnen , die verstehen doch die Neue Medizin nicht."
Damals, so glaubte ich, hatten Sie die Germanische Neue Medizin
weitgehend verstanden. Man munkelte allerdings, Stemmann
hätte Schwierigkeiten wegen der Neuen Medizin bzw. man hätte
ihm einen Kinder-Psychologen „vor die Nase" gesetzt.
1995 gab es dann einen Eklat, den ich erst jetzt im Nachhinein
verstehe: Sie luden mich ein, mit Ihnen einen schweren
Patientenfall zu besprechen. Ich kam ahnungslos an und glaubte,
wir besprechen einen Fall, wie bisher schon des Öfteren, zu zweit
oder mit dem Patienten zusammen, zu dritt.
Aber Ihre Sekretärin sagte mir: Nein, heute findet es oben statt.
Doch da schöpfte ich noch keinen Verdacht.
409
Als sie mir aber oben den großen Konferenzsaal der Klinik öffnete
und ich dort 30 Klinikärzte antraf, die mich erwarteten, wusste ich
mit einem Schlag, was die Uhr geschlagen hatte: Hier wollte mich
jemand vor allen Kollegen hereinlegen und zum Narren machen,
wahrscheinlich auf höheres Geheiß.
Es saß dort eine Patientin mit schwerer Neurodermitis, die ich
untersuchen sollte. Sie fragten mich, ob wir anfangen könnten.
Ich bat, dass ich vorher das Hirn-CT der Patientin sehen könne.
Dafür hatten weder Sie noch irgendeiner Ihrer Kollegen sich
interessiert. Es hing in der äußersten Ecke des Saales an einem
Lichtkasten. Ich schaute es in Ruhe an und - wusste Bescheid.
Dann begrüßte ich die Patientin und stellte ihr in aller Ruhe eine
gezielte Frage. Sie schaute mich an, ich nickte. Danach sprudelte
- wie Sie sich noch erinnern werden - ein Horror-Lebenslauf aus
ihr heraus. Sie und auch das ganze Kollegium waren zutiefst
geschockt. Wir besprachen die Therapie, dann wurde ich verab¬
schiedet. Aber die Patientin erzählte mir an einem der nächsten
Tage, was danach passiert war: Sie baten sie zu sich in Ihr
Sprechzimmer. Dort sagten Sie zu ihr: „Frau X, das ist ja wirklich
ungeheuerlich. 5 mal haben wir jeweils eine lange Besprechung
gehabt und Sie haben mir nichts gesagt. Und da kommt der Dr.
Hamer und Sie erzählen ihm vor allen Assistenten sofort die
ganze Wahrheit Ihrer wirklichen Konflikte. Frau X antwortete
Ihnen: „Herr Professor; Sie haben mich dumme Sachen gefragt,
und ich merkte, dass Sie nichts wussten. Da habe ich Ihnen halt
jeweils die zugehörigen dummen Antworten gegeben. Aber als
der Doktor Hamer mich angeschaut hat und nur eine Frage stell¬
te, lag die Frage bereits direkt neben dem Ziel. Ich wusste, dass
seine nächste Frage ins Ziel treffen würde. Deshalb habe ich
gleich alles gesagt, denn ich spürte, dass da ein Meister am
Werke war." Das war das letzte Mal, wo wir uns persönlich gese¬
hen haben. Sie waren danach völlig verändert, um nicht zu sagen
falsch. Dabei verdanken Sie der Germanischen Neuen Medizin
auch persönlich viel, das wissen Sie.
Als ich 1997 im Gefängnis war, haben Sie für Neurodermitis alle
meine Erkenntnisse abgekupfert und verkaufen Sie nunmehr als
Ihre eigenen Erkenntnisse im sog. Gelsenkirchener Behandlungs¬
modell der Neurodermitis. Das verstößt nicht nur gegen alle
wissenschaftlichen Usancen sondern auch gegen alle Formen der
Redlichkeit. Sie haben natürlich auch die Diagnostik bei mir
abgekupfert, aber Sie haben darüber hinaus meine Germanische
Neue Medizin, speziell auch bezüglich Therapie (Schwachsinn:
„Trennungstraining'') so deformiert und mit so viel Unsinn ver¬
rührt, dass mich vor so viel Ignoranz graust.
410
Und der ganze Blödsinn wird nun von der Scientology (?) unter
„META-Medizin" reklamiert. Dabei sollten Sie doch eigentlich
wissen, dass man die Schülermedizin mit ihren 5000 Hypothesen
nicht mit der Germanischen Neuen Medizin durcheinandermischen
kann. Das funktioniert eben nicht!
Aber auch bezüglich Asthma bronchiale (Revierangst ruft Asthma
hervor) haben Sie auch alles bei mir abgekupfert.
Nur verstanden haben Sie offenbar nichts.
Mir kommt das so vor, als wenn jemand eine teure Maschine
entwendet und dann als Zauberlehrling davor steht und nicht
weiß, wie er sie bedienen soll aber dabei behauptet, er habe sie
gebaut. Herr Stemmann, Sie wissen genau, was ich jetzt denke.
Ich finde es einfach niedrig, wie Sie sich alle meine Erkenntnisse
angeeignet haben, sie jetzt als Ihre eigenen verkaufen, und sich
auch noch dafür loben lassen.
Den einen sperrt man ins Gefängnis für die Germanische Neue
Medizin, der andere kupfert sie ab, mischt sie, damit sie auch für
Schulmedizyn akzeptabel ist und kassiert dafür seinen „Judas¬
lohn" in Form von Anerkennung (siehe Schreiben Frau Ministerin
Fischer). Schämen Sie sich gar nicht? Schade!
Doch glauben Sie mir: Eines Tages wird man mit Fingern auf Sie
zeigen und Sie einen „Wissenschaftlichen Räuber" schimpfen!
Dabei hätten Sie die Möglichkeit gehabt - auf ganz ehrliche Weise
- der King unter den Professoren zu sein, wenn Sie ehrlich und
aufrichtig geblieben wären.
In diesem Sinne
mit freundlichen Grüßen
Anerkennung für das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren kommt
aus der Politik.
Auszug aus einem Brief des Ministeriums für Frauen, Jugend,
Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen:
Sehr geehrter Herr Prof. Stemmann,
ich freue mich, dass ich Ihnen heute mitteilen kann, dass Ihr
Projekt (Spontanheilung) „Selbstheilung der Neurodermitis (des
atopischen Ekzems)" in den Projektverbund „Gesundes Land
Nordrhein-Westfalen" im Europäischen Netzwerk der WHO „Regio¬
nen für Gesundheit" aufgenommen worden ist. Es wurde als
beispielgebend und als eine Bereicherung für das Gesundheitswe¬
sen des Landes bewertet.
Mit freundlichen Grüßen
Birgit Fischer
(Ministerin)
411
Ich schrieb Ministerin Birgit Fischer einen persönlichen Brief:
Alhaurin el Grande, den 21. August 2004
PERSÖNLICH
Frau
Ministerin Birgit Fischer
Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit
des Landes Nordrhein-Westfalen
Fürstenwall 25
40219 Düsseldorf
Betreff: Gelsenkirchener Behandlungsmodell /
Germanische Neue Medizin
Sehr geehrte Frau Ministerin Birgit Fischer,
aus gegebener Veranlassung schreibe ich Ihnen in Sachen
„Gelsenkirchener Behandlungsmodell für Neurodermitis".
Wie Sie den beigefügten Unterlagen entnehmen können und dem
Brief an Herrn Prof. Stemmann - den ich Ihnen vertraulich zur
Kenntnis gebe - sind Sie einem wissenschaftlichen Betrug aufge¬
sessen.
Herr Stemmann, der früher Neurodermitis mit Ernährungs¬
umstellung behandelte, hat seine Kenntnisse für das
Gelsenkirchener Behandlungsmodell von mir bzw. meinen Bü¬
chern und Tabellen abgekupfert und verkauft sie nun als seine
eigenen Erkenntnisse.
Während ich, wegen „Nicht-abschwörens der Neuen Medizin"
(jetzt Germanische Neue Medizin) und mich „Nicht-bekehrens zur
Schulmedizin" bereits 1986 meine Approbation verloren habe und
1997 dafür 1 Jahr ins Gefängnis musste, hat Prof. Stemmann die
Zeit meiner Gefängnishaft benutzt, und sich mit meinem geistigen
Eigentum sein Neurodermitis-Imperium aufgebaut, unterstützt
und belobigt von Ihrem Ministerium bzw. mit einem persönlichen
Schreiben von Ihnen.
Meinen Namen hat er nirgends mehr erwähnt.
Ich gebe Ihnen dies vor allem aus dokumentarischen Gründen zur
Kenntnis und überreiche Ihnen gleichzeitig mein kleines Buch
„Kurzeinführung in die Germanische Neue Medizin" zu Ihrer
Information.
Mit freundlichen Grüßen
412
Nachwort
Dieses Buch soll den Grundstein legen für die späteren historischen
Forschungen über die Entdeckung und Unterdrückung der Germa¬
nischen Neuen Medizin. Bei jeder Station dieses Marsches durch die
Hölle wird man später allerdings fragen:
• Hätte es nur einen einzigen redlichen Richter gegeben - wären
dann vielleicht 15 Mil. Patienten weniger umgebracht worden?
• Hätte es einen einzigen redlichen Politiker oder einen einzigen
redlichen Medizinprofessor gegeben - wäre dann der Massenmord
verhindert worden?
• Hätte es einen einzigen redlichen Chefredakteur bei Presse oder
Medien gegeben - hätte das Verbrechen überhaupt dann stattfin¬
den können?
Historiker werden später einmal schier sprachlos sein, vor diesem
grausigsten Massenmord der Weltgeschichte. Eine solche Verrohung
des menschlichen Zusammenlebens, bzw. Nicht-Zusammenlebens
ist nur möglich, wenn eine wahnsinnige Gruppe in Mafiamanier als
Staat im Staate lebt und die Justiz, Presse und sonstige Interessen¬
ten das Unrecht decken und verschweigen.
Der Grundsatz jeder Mafia, auch Logen-Mafia, mit der ich es ja
schließlich zu tun hatte, lautet immer:
- dem Gegner das Wasser abgraben, bettelarm machen;
- seine Familie dissoziieren durch Agenten oder Sekten;
- seinen Ruf mit Hilfe der Presse und Medien restlos zerstören;
- seine Anwälte korrumpieren oder bedrohen,
damit sie das Mandat niederlegen;
- den Gegner umbringen oder verunfallen lassen.
Mit Attentaten muß man allerdings vorsichtig sein: es muß zufällig
aussehen, es darf den Gegner nicht zum Märtyrer machen.
Am besten ist, ihn lebenslänglich in eine psychiatrische Anstalt zu
versenken, z.B. wegen angeblichem „Verfolgungswahn" oder aber
„Realitätsverlust", was man bei mir ja durch Gerichtsbeschlüsse
versucht hat.
An der Geschichte der Germanischen Neuen Medizin und dem Schick¬
sal der Familie des Opfers kann man auch verfolgen, was passiert,
wenn man ein „Angebot bekommt, das man nicht ablehnen kann
(oder darf)" und dieses Angebot ausschlägt, wie ich, dann kennen
die Gegner keine Gnade mehr. Plötzlich hat man keine Freunde mehr.
Da steht man dann ganz alleine da:
Einer gegen alle!
Alhaurin el Grande, im September 2004
Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer
413
Es geht weiter
Das Allerletzte
Wenige Tage nachdem das Buch fertig geschrieben war, wurde Dr.
Hamer am 9. September 2004, morgens um 10.00 Uhr, quasi vor
seiner Haustüre, aus seinem Auto heraus, von der Policia Nacional
in Spanien verhaftet und nach Malaga ins Gefängnis gebracht.
Bereits am nächsten Tag wurde er nach Madrid überführt.
Hier hat man ihn gleich wie einen Schwerverbrecher behandelt: Er
wurde 8 Stunden in einen kalten Raum gesperrt - nur mit Unterhose
bekleidet - und bekam auch nichts zu essen.
Da aber zu diesem Zeitpunkt über die Revision bei der Cour
de Cassation überhaupt noch nichts entschieden war, konnte es
sich nur um eine „präventive Verhaftung" handeln - mit dem Ziel:
Dr. Hamer nach Frankreich zu verschleppen.
Der vorschnelle Haftbefehl konnte auch nicht mit „Fluchtgefahr"
begründet werden, da Dr. Hamer schon seit Jahren in Spanien im
gleichen Haus lebt und sich nie von dort entfernt hat.
Wie inzwischen ja bekannt, wurde Dr. Hamer - in Abwesenheit -
von einem französischen Gericht wegen „ Betrug und Komplizenschaft
bei der illegalen Ausübung medizinischer Tätigkeit" beschuldigt und
verurteilt, und daraus ist dann ein Europäischer Haftbefehl konstruiert
worden.
Der wahre Grund aber, weshalb man Herrn Dr. Hamer habhaft
werden will, sind nicht die idiotischen Anschuldigungen, sondern
einzig die Vernichtung der Germanischen Neuen Medizin - und dazu
ist jedes Mittel recht.
Wenn jedoch die Germanische Neue Medizin von einem Gericht
als falsch, als Verbrechen und als Sekte deklariert werden darf, ohne
Behandlung des Beweisantrages, dann ist das nicht nur absolut
ungesetzlich, sondern auch ein eklatantes Verbrechen.
Schließlich handelt es sich hier weder um eine Sekte oder Religion
sondern um Medizin, dazu die einzige naturwissenschaftliche Medizin.
In jedem Rechtsstaat der Welt müssen solche Anschuldigungen und
Ansprüche detailliert und persönliches Verschulden nachgewiesen
werden, bevor eine Verurteilung stattfindet.
In einer Justiz wie der französischen genügt es offenbar, dass
das Gericht ohne irgendeine Prüfung die Germanische Neue Medizin
als falsch und Dr. Hamer für 3 Jahre ins Gefängnis sperren darf.
Die Willkür dieses Verbrechens ist schon daran zu erkennen, dass
man ihn vor 4 Jahren noch zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt hat
und heute zu 3 Jahren - obgleich sich am „Tatbestand" ja überhaupt
nichts geändert hat - außer, dass man, um einen Europäischen
Haftbefehl durchsetzen zu können, eine dreijährige richterliche
Verurteilung benötigt.
415
Auch der Anwalt von Dr. Hamer äußerte sich erstaunt darüber,
wie es möglich ist, dass das franz. Gericht, während das Urteil noch
Gegenstand eines Revisionsantrages sei, bereits einen Europäischen
Haftbefehl (präventiv) durchgeführt habe.
Dr. Hamer wäre in Abwesenheit verurteilt worden, obwohl er dem
Gericht ein Attest vorgelegt hat, dass er zum Zeitpunkt des Ge¬
richtstermins krank war und einen neuen Termin verlangt habe.
Außerdem sei er dafür verurteilt worden, daß einige Patienten
nicht gesunden konnten. Wenn das jedoch Schule mache, dann würde
es demnächst keinen einzigen Arzt mehr auf der Straße geben, die
säßen dann fast alle im Gefängnis! Das sei ja so, als ob er z.B. ins
Gefängnis gesteckt würde, weil er einen Prozess eines Mandanten
nicht gewonnen hätte.
Auffällig war allerdings, dass die deutsche Presse (von ein paar
wenigen Ausnahmen abgesehen) und auch das deutsche Fernsehen
nichts über die Verhaftung berichtet haben - gegenüber dem sonst
üblichen Tenor: „Olivia - Wunderheiler - Scharlatan".
Ungewöhnlich war auch das Treffen zwischen Bundeskanzler
Schröder, dem spanischen Regierungschef Zapatero und dem fran¬
zösischen Präsident Chirac - ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt. Es
gab zwar keine Satztagesordnung, hieß es offiziell, vielmehr hande¬
le es sich um ein Treffen, das die sog. Berlin-Paris-Achse in regel¬
mäßigen Abständen mit wichtigen EU-Partnern abzuhalten pflege.
Darüber hinaus hätten die drei Länder eine Vernetzung ihrer Straf¬
register beschlossen, um den Kampf gegen den Terrorismus und
organisierte Kriminalität besser koordinieren zu können.
Doch am 13. Oktober war dann klar, dass Dr. Hamer nach Frank¬
reich ausgeliefert würde. Drei spanische Richter, darunter der Prä¬
sident der Audiencia Nacional, Herr Javier Gömez Bermündes sowie
Frau Manuela Fernändez Prado und Herr Antonie Diaz Delgade ha¬
ben so entschieden.
Die Verfügung lautete (übersetzt): Die Übergabe von Ryke Geerd
Hamer erfolgt an die französischen Autoritäten aufgrund des Euro¬
päischen Haftbefehls, Referenz-Nr. F18855009048500001, welcher
von der Cour D'Appell de Chambery herausgegeben wurde.
Haft-Nummer 04/515 vom 1. Juli 2004.
Dr. Hamer schrieb in seinem Brief:
„Heute habe ich durch eine Luke den Bescheid durchgereicht be¬
kommen, dass ich nach Frankreich verschleppt werde... Eine Woche
zuvor hat mir einer der Anwälte schon gesagt, falls ich doch nach
Frankreich verschleppt würde - was er unter dem politischen Druck
für möglich hält - würden sie den spanischen Staat bitten, bei den
Franzosen zu beantragen, dass ich nicht gefoltert und nicht
psych ia trisiert würde ..."
416
... per Handschlag
besiegelt!
Es fragt sich nur - was?
Inzwischen hatten bereits viele Freunde der Germanischen Neuen
Medizin in hunderten von Briefen im In- und Ausland bei Behörden
gegen dieses Unrecht, die Verhaftung sowie die geplante Ausliefe¬
rung nach Frankreich protestiert und öffentlich in verschiedenen
Städten demonstriert. Es wurde sogar ein Spendenkonto eingerich¬
tet, um die Verteidigung Dr. Hamers sicherzustellen.
Demo in Berlin,
unter den Sprechern der
anschließenden Kundge¬
bung befand sich auch
Prof. Ulrich Niemitz
417
Auch Dr. Stangl, dem man 1993 so übel mitgespielt hatte, hat an
die deutsche Botschaft in Madrid einen Brief geschrieben und sich
für Dr. Hamer eingesetzt:
Betrifft: Dr. Ryke Geerd Hamer, Inhaftierung
Tulln, am 29. September 2004
An die
Deutsche Botschaft
in Madrid
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich habe in den österreichischen Zeitungen die Nachricht gelesen,
dass Herr Dr. Hamer aufgrund eines internationalen Haftbefehles
wegen „illegaler Ausübung des medizinischen Berufes" und wegen
Betruges ? —verurteilt von einem französischen Gericht, wobei das
Urteil noch nicht rechtskräftig ist— in Spanien inhaftiert worden ist.
Ich kenne Dr. Hamer und seine Entdeckungen im medizinischen
Bereich nun schon seit über 12 Jahren und habe mich damit sach¬
lich und kritisch auseinandergesetzt. Nach und nach stellte es sich
heraus, dass darin eine tiefe Wahrheit steckt, er hat mit Hilfe der
Computertechnik und seiner scharfen Beobachtungsgabe Erkennt¬
nisse gewonnen und weitergegeben, die sinnvoll und praktisch an¬
gewendet unseren Patienten eine zusätzliche Hilfe bei sehr vielen
Leiden sind. Anfangs wurden seine Entdeckungen auch von nam¬
haften Wissenschaftlern bestätigt, die dann auf massiven Druck ihre
Zustimmung zurücknehmen mussten, mir persönlich erging es als
kleiner Arzt genauso.
In der Bevölkerung haben seine Veröffentlichungen aber bis heute
ihren Widerhall gefunden, es kommen nicht nur einfach Leute, son¬
dern interessanterweise auch intelligente und kritische Menschen,
die im Lichte der Hamer'schen Erkenntnisse ihre Leiden analysiert
und Ursachen und Zusammenhänge erkannt haben. Neben der
schulmedizinischen Behandlung suchen sie auch hier Hilfe und ha¬
ben dadurch größere Chancen gesund zu werden.
Für mich war und ist es unfassbar, dass die Universitätsklinik in
Tübingen trotz gerichtlich verfügten Urteils die Erkenntnisse des
Dr. Hamer auf Richtigkeit zu überprüfen diesem Auftrag einfach
nicht nachkommt! Schlagartig könnte damit Klarheit geschaffen
werden, so oder so!
Stattdessen verlangte man von ihm er solle „abschwören!".
Allein schon diese Diktion lässt einem den Schauer über den Rü¬
cken laufen, erinnert an Galileo Galilei ( Inquisition ), das Mittel-
alter zieht mit fliegenden Fahnen durch unser Jahrhundert!
418
Was hat seinerzeit Ignaz Friedrich Semmelweis Bedeutendes er¬
kannt, hat es seinen Professorenkollegen mitgeteilt, wurde gefeu¬
ert, verachtet und starb letztendlich in der Irrenanstalt.
Heute steht sein Denkmal in Wien, wir haben sogar eine Semmel-
weisklinik(l) und sind stolz darauf diesen großen Mediziner gehabt
zu haben, der tausenden Wöchnerinnen das Leben gerettet hat.
Wen interessiert heute noch sein elendes Ableben unter den grau¬
samen Verhaltensweisen seiner Medizinerkollegen?
Ein Dr. Hackethal.
Erforderte im Jahre 1970 anlässlich eines Chirurgenkongresses seine
Kollegen auf, den Frauen bei Brustkrebs nicht gleich die ganze Brust
brutal wegzusäbeln, stattdessen nur den Tumor zu entfernen und
brusterhaltend zu operieren, denn die Frauen leiden zu sehr unter
der Zerstörung ihrer derartig wichtigen weiblichen Integrität und
fühlen sich verstümmelt.
Was geschah?
Er wurde hinausgeworfen und wortwörtlich festgestellt: Seine Aus¬
sage werde mit Abscheu veruteilt ! Und heute 2004? Es wird -wo
immer es möglich ist schonend und brusterhaltend operiert!!
Und Dr. Hamer?
Schon jetzt wird in medizinischen Zeitschriften darauf hingewiesen,
dass schwerste seelische Konflikte sichtbare Einschläge im Gehirn
hinterlassen, genau wie es Dr. Hamer beschrieben hat, natürlich
wird er dabei aber mit keinem Wort erwähnt!!
Solange nicht Hamer und auch seine Gegner tot sind wird er nicht
anerkannt werden. Offensichtlich wiederholt sich die Geschichte in
regelmäßigen Abständen.
Zugegeben, diese Menschen mit Charisma sind oft schwierig, ag¬
gressiv und herausfordernd für ihre Zeitgenossen. Aber ist das ein
Grund solch unbequeme Forscher zu desavouieren, zu verfolgen und
einzusperren anstatt ihre Behauptungen leidenschaftslos zu über¬
prüfen? Hamer wird wahrscheinlich das gleiche Schicksal erleiden
wie Semmelweis: Verfolgung Zermürbung, Psychiatrie und Ende!!
Ich bin jetzt 40 Jahre im ärztlichen Beruf tätig und kann bestätigen,
dass die Erkenntnisse des Dr. Hamer seit diesen 12 Jahren eine
wunderbare Hilfe für meine Patienten geworden sind.
Ich danke Ihnen, dass Sie sich die Zeit genommen haben diese
Zeilen zu lesen, vielleicht darüber ein wenig nachzudenken und ich
bitte Sie dem Dr. Hamer zu helfen, unbeschadet wie immer auch
ihre Meinung über ihn sein mag, denn Gefängnis hat er sich nicht
verdient.
Mit freundlichem Gruß,
Dr. Stangl Willibald e.h.
419
Am 09. Oktober 2004 haben die Geschwister von Antoine, Graf
D'Oncieu einen Brief an einen ehemaligen Minister geschrieben,
der hier frei übersetzt wiedergegeben wird:
Familie d'ONCIEU de la BATIE
Therese, Comtesse d'Oncieu de la Batioe
Pierre, Graf d'Oncieu de la Batie
11, rue Olivier de Serres
30133 LES ANGLES
Les Angles, den 9. Oktober 2004-10-14
Herrn Louis Besson
Ehemaliger Minister
Bürgermeister von Chambery
Place de l'Hötel de Ville
73000 CHAMBERY
Sehr geehrter Herr Besson,
Obwohl wir nicht mehr in Savoyen leben, haben wir oft die Mög¬
lichkeit hierhin zu kommen. Als solche erlauben wir uns dieses
Schreiben, um ihnen folgendes bekannt zu machen:
Der bedeutende deutsche Wissenschaftler (Absolvent der medizi¬
nischen Fakultät von Tübingen), Ryke Geerd Hamer, der von den
Medien von Savoyen als Heiler oder Guru beschimpft wird (siehe
die Zeitung „Essentiel", n°l, des Monats September 2004), ist
nach Ersuchen seiner Feinde der Ärztekammer in Madrid auf
Antrag des Gerichts von Chambery (Urteil des 1.07.2004) inhaf¬
tiert worden.
Obwohl Sie in diesem Konflikt eine Stellungnahme wegen ihrer
medizinischen Auswirkung abgelehnt haben, dürfen Sie, als
Bürgermeister von Chambery, bei einem Skandal, der die Gesund¬
heit ihrer Bewohner (sowie die der Kranken der ganzen Welt)
angeht, nicht gleichgültig bleiben.
Wir denken, dass Sie uns damals geantwortet haben, dass Sie in
diesem Bereich der Ärztekammer (die in Frankreich durch eine
Anordnung des Marechal Petain, und in Deutschland durch den
Kanzler Hitler, mit einem echten Monopol auf die Gesundheits¬
probleme beauftragt ist) vertrauen.
Aber in Chambery wenigstens können wir Ihnen beweisen, wie Sie
es in den beiliegenden Unterlagen sehen werden, dass die Ärzte¬
kammer von Savoyen auf die Gesundheit unserer Mitbürger pfeift.
420
1. Wir haben nämlich von einem Schreiben vom 26. Sept. 1999,
das Dr. med. Moreaux, der aus Frankreich und Savoyen stammt
und in Algerien wohnt, an jeden seiner in Savoyen ausübenden
Kollegen (ungefähr 500) geschickt hat, Kenntnis genommen.
Dieser Arzt kannte die Entdeckungen des Dr. Hamer die GERMA¬
NISCHE NEUE MEDIZIN und hatte sie mit Erfolg bei seinen
algerischen Patienten erprobt. Er schien sehr erstaunt zu sein,
dass in Frankreich solche sowohl für die Kranken als für die Ärzte
wichtigen Entdeckungen seinen Kollegen unbekannt waren.
Deshalb hat er ihnen am 26. September 1999 einen Informations¬
brief geschickt. (Siehe beiliegende Unterlage).
Seitdem hat er keine persönliche Antwort erhalten.
Dagegen hat er ein Schreiben vom 5. November 1999 vom Dr. G.
Baverel, Vorsitzendem der Ärztekammer von Savoyen erhalten,
der nur auf reine Protokollpunkte, aber gar nicht auf den Grund
des Briefes antwortete, erhalten.
Bezug nehmend auf diesen Brief hat Dr. Moreaux am 16.Dezem¬
ber 1999 dem Dr. Baverel zurück geschrieben. Er entschuldigte
sich für dieses Versehen und wiederholte seine Frage nach der
Berücksichtigung der GERMANISCHEN NEUEN MEDIZIN.
Aber heutzutage, 5 Jahre später, wartet Dr. Moreaux noch immer
auf eine Antwort der Ärzte von Savoyen oder des Vorsitzenden
der Ärztekammer über die Grundlage des Problems.
So lange bis diese Antwort nicht gegeben ist, sollten Dr. Hamer
und die Menschen, die wegen ihrer wissenschaftlichen Wahl
verurteilt sind, von den Gerichten unverzüglich freigespro¬
chen werden.
Meinen Sie nicht, dies wäre der echte Grund der Festnahme des
Dr. Ryke Geerd Hamer: wenn man den, der spricht nicht halten
kann und wenn man ihm nicht widersprechen kann, bringt man
ihn „manu militari" (mit militärischer Hand, d.h. mit Gewalt) zum
Schweigen und die Menschen sterben von ihren Krankheiten
weiter ohne dass man alles getan hat, um ihnen zur Genesung zu
helfen (unterlassene Hilfe)!
2. Andererseits ist diese Verbissenheit gegen Dr. Hamer durch
die Sätze, die Pierre, Graf d'Oncieu Ihnen vor 5 Jahren gesagt
hatte, bestätigt. Damals war er Kassenwart des Vereins Stop au
Cancer, dessen Ziel war die GERMANISCHE NEUE MEDIZIN zu
fördern. Die Steuerbehörde hatte eine Prüfung der Buchhaltung
dieses Vereins durchgeführt und er hatte von einem befreundeten
Wirtschaftsprüfer (Mitglied des Departements Komitee von der
Sozialisten Partei vom Gard) verlangt, ihn in dieser Sache zu
beraten. Nach Untersuchung seiner Akte, sagte der zu ihm:
421
„ich kann dir nicht helfen, denn hier handelt es sich nicht um eine
Prüfung der Buchhaltung, sondern um das, was wir in meinem
Beruf ein „ Steuer-Mordversuch" nennen: der Befehl kommt vom
Finanzministerium (Bercy) und befiehlt auf allen Steuerstufen die
juristische und natürliche kontrollierte Person finanziell zu erdrü¬
cken.
Nämlich wir wurden trotz Ihrer Intervention bei der Steuerbehör¬
de verurteilt, 1 Million 500000 Frans (ca. 250.000 Euro) zu zah¬
len, das heißt vier Mal so viel wie unser jährliches Budget aus¬
macht. Und so haben wir das bisschen Finanzen, die wir noch bei
der Bank hatten, verloren.
Und dadurch mussten wir den Verein auflösen.
Die Steuerbehörde warf uns besonders vor, das Forschungs¬
zentrum Dr Hamers in Burgau (Österreich) finanziell unterstützt
zu haben. Gleichwohl hat dieses Zentrum allein mehr als 6000
Kranken unter den 6500, die das Zentrum besucht haben, die
Genesung ermöglicht, das heißt zu 90 %, wie es die
österreichische öffentliche Justizbehörde anerkannt hat.
Wir wissen, dass zur gleichen Zeit die Ligue du Cancer, deren
hauptsächliches Ziel das gleiche als das unseres Vereins ist, das
heißt der Medizinischen Forschung zu helfen, beachtliche Vorteile:
bedeutende Steuerreduzierungen für die Spender, das Recht auf
öffentliche Geldsammlung und weitere Subventionen bekommen
hat. Für die gleiche Tätigkeit als Hilfe für die medizinische For¬
schung, ist unser Verein völlig zerdrückt worden! (für einen
Prozentsatz (1-2 %) des Therapieerfolges der öffentlichen Medi¬
zin, das niemand in Frankreich zu erwähnen wagt).
3. Bis heute hat, was die öffentliche Medizin angeht, das franzö¬
sische Publikum jedenfalls keine Kenntnis von präziser Statistik
über die Zahl der Kranken für den jeweiligen Krankheitstyp
oder den Prozentsatz (1 bis 2 %) an möglichen Genesungen.
Aber was die GERMANISCHE NEUE MEDIZIN angeht, haben wir
eine Statistik, die uns dank der Hausdurchsuchung des
Forschungszentrum der GERMANISCHEN NEUEN MEDIZIN in
Burgau (Österreich) aufgedeckt worden ist: die Staatsanwalt¬
schaft von Wiener Neustadt in Österreich, die diese Hausdurchsu¬
chung durchgeführt hat, hat öffentlich bekannt, dass von den
6500 konfiszierten Adressen von Patienten, 6000 von ihnen nach
4 und sogar 5 Jahren, d.h. über 90 % noch am Leben sind.
Also ist es eine staatliche juristische Organisation, die die
Wirksamkeit zu 90 % der GERMANISCHEN NEUEN MEDIZIN
erkannt hat. (siehe dazu auch öffentliche Verifikation des
11.9.1998 in Trnava (Slovakei)).
422
4. Vor ein Paar Jahren ist einer von uns beim INSERM gewesen
und hat einen von den anwesenden Verantwortlichen gefragt, ob
diese Organisation eine Verifikation der Entdeckungen Dr. Hamers
durchgeführt hätte. Die Antwort war: „nein, denn das INSERM
hat die Ärztekammer gefragt, ob wir diese Verifikation
durchführen sollten und es wurde uns geantwortet: die Ärzte¬
kammer schätze eine solche Verifikation nicht, sie sei „nicht
passend"! Dies fand statt infolge mehrerer Anträge der
Vorsitzenden der ASAC, die ohne Antwort geblieben waren
(und auch ohne Erklärungen oder Einwände)!
Alle diese Widersprüche haben einen gemeinsamen Punkt:
keiner von unseren Gegnern hat den Mut Dr. Hamer einzuladen,
um seine Entdeckung miteinander zu prüfen. Es fällt ihnen
leichter ihn der Justiz zu übergeben, um ihn zum Schweigen zu
bringen und ihre Macht und ihr Monopol auf die Gesundheit
ihrer Mitbürger zu behalten.
5. 1996 beschloß erneut der Verein die Entdeckung Dr. Hamers
dem Gesundheitsministerium vorzustellen, um sie zu studieren,
„prüfen", beurteilen zu lassen und eventuell zu Gunsten der
Kranken (und auch der Ärzte!) zu erlauben.
Auf unseren Antrag hat der damalige Staatssekretär für Gesund¬
heit, Herr Herve Gaymard (siehe hierbei den Brief des Ministers)
unserer Vorsitzenden einen Termin für den 19. September mit
seinem technischen Rat festgesetzt, um sich die GERMANISCHE
NEUE MEDIZIN vorstellen zu lassen.
Aber am 17. September, zwei Tage vor diesem Termin, wurde die
Vorsitzende des Vereins (Andree Sixt) Stop au Cancer, mit den
Worten: „so. Sie werden ihren Termin im Gesundheitsministerium
nicht einhalten können !" von den Gendarmen verhaftet.
Am 18. September 1996 wurde dieses Verbot vom Untersu¬
chungsrichter bestätigt! Hier gibt es für die Justiz einen neuen
Grund einen Bürger zu verhaften: ihn daran zu hindern seinen
Minister an einem festgesetzten Termin zu sprechen!
Und dann diesen Bürger zu verurteilen, um die Nachrichten, die er
dem Minister bringen wollte, zu diskreditieren und zu verschlei¬
ern! Nach der finanziellen Zerdrückung (Vernichtung) des Vereins
Stop au Cancer verbietet man der Vorsitzenden (Andree Sixt)
jede Tätigkeit, indem sie verurteilt wird, in der Hoffnung die
Verbreitung der GERMANISCHEN NEUEN MEDIZIN, die mehrmals
öffentlich geprüft worden ist, aufzuhalten.
Und jetzt verfolgt das Gericht von Chambery Dr. Hamer selbst,
auch wenn dieser von Deutscher Staatsangehörigkeit niemals im
Zuständigkeitsbereich des Berufungsgerichtes von Chambery und
auch nicht in Frankreich gelebt hat!
423
6 . Jetzt ist Dr. Hamer in Spanien, wo er lebt, verhaftet; der
Grund dafür ist: Mittäterschaft mit Frau Andree Sixt für unterlas¬
sene Hilfe, obwohl er in Frankreich niemals Patienten gesehen
hat.
NB: der Grund der Verurteilung von Frau Andree Sixt war: „Unter¬
lassene Hilfe" für drei Kranke, die alle die Behandlungen der
öffentlichen Medizin bekommen hatten und die zurück nach Hause
gekehrt waren.
In Verzweiflung sind diese mit ihren Familienmitgliedern zum
Verein gekommen, um Nachrichten über die GERMANISCHE NEUE
MEDIZIN zu erhalten.
Jeder von diesen drei Kranken wurde bis am Ende von seinem
behandelnden Arzt beaufsichtigt. Nun kann Frau Andree Sixt für
den Tod dieser Kranken nicht verantwortlich gehalten werden.
Dr. Hamer kann noch weniger für den Tod dieser Kranken verant¬
wortlich gehalten werden, und auch nicht wegen Mittäterschaft
mit Frau Andree Sixt, weil er niemals mit diesen Patienten oder
ihren Familien Kontakt gehabt hat und außerdem ist er seit
1993 (zum Anlass der Beerdigung unseres Bruders Antoine
d'Oncieu de la Bätie) nicht mehr in Frankreich gewesen.
Alle obigen Nachrichten sind überprüfbar.
Wir könnten Ihnen noch mehr Skandale über die Tätigkeiten der
Feinde von Dr. Hamer und der GERMANISCHEN NEUEN MEDIZIN;
und besonders Feinde der Kranken, mitteilen!
Eine wissenschaftliche Entdeckung zu verschleiern, ist ein Skandal
- eine medizinische wissenschaftliche Entdeckung zu verschleiern,
ist ein Verbrechen, glauben Sie nicht?
Herr Bürgermeister, wir schreiben nicht wie Herr Zola, aber
genauso wie er fühlen wir eine große Traurigkeit wenn wir fest¬
stellen, dass ein Mensch und seine Entdeckungen mit Hartnäckig¬
keit von den Mächten des Schattens, deren manche unser Land
leiten, bekämpft werden!
Und dass eine Berufskategorie, eine von der, die die meiste
Hoffnung den Kranken und ihren Familien anbieten sollte, das
Schweigen anstatt mutige Debatten bevorzugt!
In was für einer Welt leben wir, nicht wahr?
Mit vorzüglicher Hochachtung,
Therese d'ONCIEU de la BATIE
Pierre d'ONCIEU de la BATIE
424
Am 18. Oktober war es dann soweit:
Ohne dass seine Anwälte oder Angehörigen von diesem Termin ge¬
wusst oder erfahren haben, wurde Dr. Hamer nach Frankreich aus¬
geliefert.
Über das Auswärtige Amt konnte man schließlich in Erfahrung
bringen, dass Dr. Hamer in Paris sei, jedoch in Kürze nach Lyon
überstellt würde. Das AA könne jedoch nicht eingreifen, weil das
Urteil rechtskräftig wäre. Im Übrigen bräuchte man sich keine Sor¬
gen zu machen, denn es gäbe Häftlinge denen es wesentlich schlech¬
ter erginge als Dr. Hamer. Das Auswärtige Amt in Spanien schrieb:
„Er ist dort bei Paris inhaftiert und wird nun von der deutschen
Botschaft in Paris betreut. Diese hält auch Kontakt zu seiner Familie
sowie zu den ihn betreuenden Anwälten"...
Das war eine glatte Lüge, denn niemand von seinen Familienange¬
hörigen, Freunden oder Anwälten hatte Kontakt aufnehmen kön¬
nen. Im Gegenteil: Der Kontakt wurde sogar willkürlich behindert.
Über die Botschaft in Paris konnte sein Sohn dann schließlich die
Postanschrift in Erfahrung bringen, um wenigstens brieflich mit ihm
Kontakt aufnehmen zu können.
Am 30. Oktober
kam endlich das 1. Lebenszeichen von Dr. Hamer:
„Die letzten 3 Tage waren der reine Horror. 45 Stunden Schlaf¬
entzug-Folter. Immer wieder alles durchsucht; immer wieder na¬
ckend ausziehen und 2 Nächte auf kalten Steinfliesen ohne Decke,
ohne Matte. Am ganzen Tag nur 1 Sandwich und V 2 Liter Wasser,
und das erst mittags um 2 Uhr. Mit Frühstück war gar nichts.
Selbst die 20 m zum Klosett wurden mir Handschellen angelegt...
Hundert deutsche Putzfrauen hätten einen Monat Arbeit um hier
den ganzen Dreck zu fegen...
Heute, 26.10., 18.40 bekam ich einen Brief eines Anwalts, der hier
am 22.10., 15.10 eingegangen war und mehr als 5 Tage zurückge¬
halten wurde.
Jetzt weiß ich doch wenigstens, dass Ihr wisst, wo ich bin...
Konnte den Brief bis heute, 27.10. nicht wegschicken, weil ich keine
Briefmarke bekomme...
„Ich fühle mich wie im Konzentrationslager.
Gleich am 1. Tag versuchte man, ob ich mich nicht freiwillig
psychiatrisieren lassen wolle...
4.11.: Ich sitze hier seit 3 Wochen - kein Besuch, keine Botschaft.
Ich weiß nicht einmal, ob man meinen Antwortbrief an den Anwalt
weitergegeben hat. Die Gefängnisdirektion hat offenbar alle meine
ersten Briefe an die Botschaft und an den Anwalt unterschlagen,
um das Verfahren bzw. meine Haft erst mal hinzuziehen.
425
9.11. : Heute erreichte mich ein Schreiben der Botschaft:
Sehr geehrter Herr Dr. Hamer,
auf Bitten Ihres Sohnes Bernd und Ihres Bekannten, Herrn Dr .
wende ich mich heute erneut an Sie nachdem ich auf mein Schrei¬
ben vom 21.10.04 ohne Nachricht Ihrerseits bin. Ich wäre Ihnen
dankbar , wenn Sie mir mitteilen, ob Sie dieses Schreiben erhalten
haben. Ich hoffe, dass Ihnen seitens der Gefängnisleitung der
Weg aufgezeigt wurde, wie Sie sich per Postmandat Geld an wei¬
sen lassen können, um sich selbständig mit dem Nötigsten, u.a.
Briefmarken versorgen zu können. Um einen eventuellen Engpass
zu überbrücken, sende ich Ihnen ebenfalls auf Bitten der Oben¬
genannten anliegend privat einige Briefmarken...
Natürlich hatte Dr. Hamer schon mehrmals an die Botschaft ge¬
schrieben und sich beschwert, warum die Botschaft nichts macht.
10.11. Ich habe vor ein paar Tagen noch einen bösen Brief an die
Botschaft geschrieben, warum sie mich hier so hängen lassen. Ich
habe denen Unrecht getan. Der Grund lag offensichtlich hier in
der Gefängsleitung.
Ebenso hat er an das Auswärtige Amt in Berlin geschrieben und
gegen das Unrecht protestiert und dies gleichzeitig im Internet ver¬
öffentlicht, weil die Medien, die sonst begierig über Dr. Hamer be¬
richten (selbsternannter Wunderheiler, Scharlatan, Oliva etc.) sich
darüber ausgeschwiegen haben. Doch die Menschen haben ein Recht
darauf die Wahrheit zu erfahren:
... Wie kann eine Sache rechtskräftig sein, die einen flagranten
Rechtsbruch voraussetzt? Denn nach den Statuten der Euro-Order
hätte ich ja bei meiner Ankunft in Frankreich, wie Sie sehr genau
wissen, auf freien Fuß gesetzt, bzw. die „affaire" in die 1. Instanz
zurückversetzt werden müssen, weil beide Urteile gegen mich in
Abwesenheit ergangen sind.
Sie haben also schon am 22. oder 23. Oktober offenbar von der
beabsichtigten Rechtsverletzung genau gewusst!! Und das Aus¬
wärtige Amt war offenbar ausdrücklich mit der beabsichtigten
Rechtsverletzung der Franzosen gegen den deutschen Bürger Dr.
Hamer einverstanden. Normalerweise stellt sich ja ein deutscher
Bürger vor, dass sein Land heftig protestiert, wenn im Ausland
internationale Rechtsnormen, wie Euro-Order, nicht eingehalten
werden sollen. In diesem Fall war es genau umgekehrt. Das AA in
Berlin hat ausdrückliches Einverständnis signalisiert, vermutlich
sogar mit tatkräftiger Mithilfe gegen den Deutschen Dr. Hamer,
denn wenn die deutsche Regierung heftig protestiert hätte, und
auf Einhaltung der Statuen der Euro-Order gepocht hätten, hätten
die Franzosen das kaum machen können.
426
Einen voraufgegangenen 1. Betrug der Franzosen haben die
Deutschen im AA in Berlin auch mitgetragen.
In der Euro-Order gibt es nur gewisse Delikte, deretwegen man
ausgeliefert werden kann. Dazu gehört „Betrug".
Das war das einzige aufgeführte Delikt im Euro-Order-Haftbefehl,
weswegen man die Auslieferung angefordert hat, und zwar drin¬
gend! - Ich war der 1. Euro-Order-Fall von Spanien, den Frank¬
reich angefordert hat, und zwar einzig wegen „Betrug"...
Nun, ich habe in meinem fast 70jährigen Leben niemals einen
Menschen oder eine Behörde wissentlich auch nur um 1 DM
betrogen...
Obwohl ich, außer zur Beerdigung meines Freundes Antoin Graf
D'Oncieu de la Batie 1993 für wenige Stunden, seit ca. 12 Jahren
nicht mehr in Frankreich war, soll ich 1996 „indirekt" dafür ver¬
antwortlich geworden sein, dass 3 wildfremde Patienten aus
Frankreich, die mir gänzlich unbekannt sind, und die, wie ich
später erfahren habe, von ihren Kliniken nach der 20.
Chemorunde als nicht mehr therapierbar („austherapiert") zum
Sterben nach Hause geschickt worden waren, dass diese 3 mir,
wie gesagt, unbekannten Patienten - durch meine Bücher oder
unseren Verein ASAC (Association Stop Au Cancer) in Frankreich
„verleitet", später nicht doch noch mal Chemo gemacht hätten,
sondern versuchten, mit Germanischer Neuer Medizin zu überle¬
ben: vergebens...
Nun steht in keinem meiner Bücher solcher Unsinn, dass man
Chemo, sprich Rattengift, fast zu Tode gefolterte moribunde
Patienten mit der Germanischen Neuen Medizin eine Wieder-
auferstehungs- oder Überlebensgarantie hätten.
Das ist einfach eine Frage der Intoxikation (= Vergiftung durch
das Rattengift) und hat mit der Germanischen Neuen Medizin gar
nichts zu tun. Zwar haben die Patienten - ohne Chemo - wenn sie
nach der Germanischen Neuen Medizin von Beginn an „betreut"
werden, eine Überlebenschance von 98% I z.B. bei Krebs, wie ja
auch die Tiere Krebs als sinnvolles biologisches Geschehen zu 90
bis 95% überleben...
Doch nichts passierte. Seine Anwälte warteten angeblich immer
noch auf eine Besuchserlaubnis, und seine Angehörigen und Freun¬
de ebenfalls. Diese mußten sogar neben dem schriftlichen Antrag
noch ein polizeiliches Führungszeugnis beibringen, um ihn überhaupt
besuchen zu können.
Die Franzosen spielten auf Zeit. Man wollte offenbar den Termin
für die Abgabe der Revionsbegründung (1.12.) verstreichen lassen,
damit die Angelegenheit nicht mehr in die 1. Instanz zurückversetzt
werden kann.
427
Während in Spanien zunächst zwei Anwälte damit befaßt
waren, die Auslieferung zu verhindern (was leider nicht gelungen
ist) war immer noch einer dieser Anwälte damit beschäftigt, wegen
formaler Fehler im Euro-Haftbefehl, Verfassungbeschwerde
einzulegen.
In Frankreich waren mit dem Urteil vom 01.07.2004 alle Instanzen
durchlaufen, d.h. beim Revisionsverfahren bei Cour de Cassation
ging es jetzt nur noch um formale Fehler, die in den vorherigen
Gerichtsverfahren und dem europäischen Haftbefehl gemacht
wurden. Allerdings waren hier nur speziell berechtigte Anwälte
zugelassen, um in einem solchen Verfahren tätig zu werden. Doch
diese Anwälte machen keine Besuche im Gefängnis und pflegen auch
keine persönlichen Kontakte mit ihren Klienten, sondern nur über
andere Anwälte. Deshalb mußten zur Unterstützung noch zusätzlich
zwei franz. Strafrechtsanwälte hinzugezogen werden.
30.11.: Bis dato war immer noch kein Anwalt erschienen.
Allerdings hatte die Botschaft in Paris zwischenzeitlich (16.11.)
eine Abordnung geschickt, und Dr. Hamer wartete auf Rückantwort,
ob Frankreich sich nun an die Euro-Order hält.
Da bis zum 25.11. noch keine Rückantwort gekommen war, schrieb
Dr. Hamer nochmal an die Botschaft:
Sehr geehrte Frau Jäger,
Sie haben mich am 16. Nov. 04 besucht, also vor mehr als einer
Woche. Sie hatten meine dringende Bitte zur Kenntnis genom¬
men, mir in der letzten Woche zu schreiben, ob Frankreich sich in
meinem Fall an die Euro-Order hält und die „affaire" unverzüglich
in die 1. Instanz zurückversetzt, wie es in der Euro-Order für
meinen Fall zwingend vorgesehen ist.
Jetzt ist mehr als eine Woche verstrichen, ohne dass Sie geant¬
wortet haben. Dabei waren wir uns darüber einig, dass es Sache
der Deutschen Botschaft sei, die franz. Regierung darüber zu
befragen, ob sie sich an Verträge hält, nicht die Sache der Anwäl¬
te. Es sind jetzt, seit meiner Auslieferung fast 6 Wochen, dass ich
keinen Anwalt sprechen durfte - obwohl beide Anwälte Besuchs¬
erlaubnis beantragt, aber bis jetzt nicht erhalten haben - es sind
auch nur noch 4 Werktage, bis zum 1. Dez. der Begründungsfrist
zur Cour de Cassation, bis wohin die franz. Justiz meinen Fall
verzögern wollte. Das hatte ich Ihnen ja auch genau erklärt.
Am 1. Dez. kann die franz Justiz dann sagen: „Ja dumm gelaufen,
nun haben Sie die Frist versäumt, jetzt ist die Cour de Cassation
zuständig - und die wird nicht vor März 2005 entscheiden."
So lange muß ich dann im Gefängnis bleiben, so wie so.
Am 1. Dez. oder ganz kurz vorher, darf ich dann sicher auch
erstmals einen Anwalt sprechen. Dann ist es ja eh zu spät.
428
Aus einem Brief von Justizminister Perben an Comtesse Therese
D'Oncieu de la Batie vom 11. Okt. 2004 weiß ich, dass er selbst mit
meinem Fall befasst war und ganz offensichtlich der Staatsanwältin
Bensoussan Weisung gegeben hat; dass Frankreich sich in meinem
Fall an die Statuten der Euro-Order mit Sicherheit nicht halten soll!
Übrigens wollte ich bei Ihrem Besuch am 16.11. nicht unhöflich sein,
drum schreibe ich es Ihnen jetzt:
Sie haben damals eine „Dame in Schwarz" mitgebracht, die Sie weder
namentlich noch hinsichtlich ihres Tätigkeitsbereichs (Geheim¬
dienst?) vorgestellt haben. Die „Dame" sprach während unserer
halbstündigen Unterredung kein Wort.
Ich empfinde das als Missachtung, die Sie sich erlauben zu können
glauben, weil ich inhaftiert bin.
Ich ersuche Sie höflich, mir die Frage, ob sich der franz. Justiz¬
minister an die Statuten der Euro-Order hält, rasch zu beantworten
und mir den Namen und den Tätigkeitsbereich der „Dame in Schwarz"
mitzuteilen.
Darauf ging Frau Jäger allerdings in Ihrer Rückmeldung - datiert
vom 22.11. - nicht ein.
Vielmehr schrieb sie: ...Frau Marion, die Direktorin des Gefängnis¬
ses teilte mir mit, daß es aufgrund von Verzögerungen im kleinen
Postamt von St. Genevieve-des-Bois einerseits und Personalmangel
in der Postannahmestelle des Gefängnisses andererseits leider immer
wieder zu Verzögerungen bei der Weiterleitung der Post an die In¬
haftierten käme. Dabei seien bedauerlicherweise 11 Tage durchaus
als normal anzusehen... Ihr Rechtsanwalt Herr Neuer kam am Mitt¬
woch, den 17.11.2004 wie vereinbart zu einem Gesprächstermin in
die Botschaft. Der Leiter der Rechts- und Konsularabteilung und ich
haben Herrn Neuer eingehend und wiederholt gebeten, etwaige zu
beachtende Fristen zu klären und einzuhalten. Wegen einer eventu¬
ell möglichen Wiedereinsetzung Ihres Verfahrens in die erste In¬
stanz bleibt die Botschaft mit Ihrem Rechtsanwalt in Kontakt.
1.12. : Dr. Hamer: Inzwischen sind die Termine verstrichen.
Ich habe immer noch keinen Anwalt gesehen und auch noch nicht
einmal einen Entwurf zu Gesicht bekommen von dem, was die An¬
wälte bei der Cour de Cassation eingereicht haben. So nehme ich
an, daß mich mein Anwalt jezt, wo der Termin verstrichen ist, auch
besuchen darf.
2.12. ; Was habe ich gesagt: Heute, am 2.12., 17.00 Uhr, ist mein
Anwalt Neuer zu mir gekommen. Er hat erst gestern, am 1.12., wie
er sagte, die Besuchserlaubnis bekommen. Doch niemand hat in
Chambery, laut Euro-Order die Rückversetzung in die 1. Instanz
beantragt. Absicht?
429
Daraufhin hat Dr. Hamer im Gefängnis einen Rundbrief verfaßt:
Liebe Freunde,
Eure Anteilnahme an meiner Inhaftierung rührt mich zutiefst.
Ich danke Euch allen von Herzen. Ich hätte ein schlechtes Gewis¬
sen wenn diese Ehre nur meiner kleinen Person gelten würde.
Aber ich nehme die Ehre stellvertretend an und empfinde es auch
selbst als große Ehre, dass ich hier für alle Patienten dieser Welt
und die Germanische Neue Medizin im Gefängnis, quasi Gulag-KZ,
eingesperrt sein darf.
Ich stehe nur für die gute Sache der Wahrheit.
Jeder Mensch darf stolz sein auf seine Heimat, auf sein Volk.
Mehr als 2 Jahrzehnte habe ich wie der letzte Ost-Gotenkönig Teja
auf den Klippen des Vesuvs, Ausschau gehalten nach den Segeln
der Wikingerschiffe meiner Heimat, die Hilfe bringen könnte.
Eben sehe ich diese weißen Segel am Horizont aufleuchten!
Ihr glaubt nicht, wie stolz ich bin zu erleben, dass mein Volk
endlich aufwacht und für die Wahrheit mobil macht und zu kämp¬
fen beginnt!
Endlich ist ein Ende der Jahrzehnte langen Knechtschaft und
Verdummung in Sicht.
Endlich gibt es Hoffnung, dass dieses tägliche Sterben der 1500
armen, mit Chemo-Gift ermordeten Patienten aufhört.
Endlich ist in Sicht, dass unser Volk die Freiheit, das Recht und
seine Ehre wieder zurückgewinnen wird.
Meine Inquisitions-Willkür-Verhaftung für ein imaginäres konstru¬
iertes Delikt war Euch allen hoffentlich eine gute Lehre, so un¬
wichtig meine kleine Person dabei ist.
Meine Freunde, Ihr geht für Eure Kinder, Frauen, Eltern und
Geschwister auf die Straße, denn die sind übermorgen dran, mit
Rattengift-Chemo umgebracht zu werden oder als Regime-Kritiker
ins Ausland verschleppt und dort „versenkt" zu werden.
Endlich - 5 Minuten vor 12 - erheben sich die Deutschen!
Eure Kinder werden noch mal stolz darauf sein, dass Ihr es wart,
die aufgestanden seid und gesagt haben: „So, jetzt ist Schluß mit
dem Massenmorden!", 15 Millionen unseres Volkes sind in den
letzten 20 Jahren mit Rattengift-Chemo vorsätzlich umgebracht
worden, fast ein Viertel unseres Volkes, weltweit ca. 2 Milliarden
Patienten!! Die Germanische Neue Medizin, die einzige naturwis¬
senschaftlich-biologische Medizin ohne Hypothesen und gleichzei¬
tig die menschlichste aller denkbaren Medizinen, sie ist es wert,
dass Ihr für sie auf die Straße geht! Vielleicht ist sie, außer der
Familie, der Freiheit, dem Recht und der Wahrheit der einzig
wahre Wert, für den es sich in Deutschland noch zu leben und zu
kämpfen lohnt - und auch im Gefängnis zu sitzen.
430
Denn auch die Kirchen, die immer noch eine Autorität bean¬
sprucht hatten, haben in ihren konfessionellen Krankenhäusern
das Megaverbrechen des Massenmordens wissentlich mitgemacht.
Freunde, Ihr kämpft nicht gegen irgendwen oder irgendwas, Ihr
kämpft für die Wahrheit.
Was mit den Massenmördern zu geschehen hat, das mögen später
Gerichte entscheiden. Die Ärzte einer gewissen Religionsgemein¬
schaft sprechen schon seit 20 Jahren bei ihren eigenen Patienten
nicht mehr von „Krebs" sondern nur noch von „Entzündung". Und
dafür braucht man natürlich keine Chemo. Dafür verwendet man
am besten die Germanische Neue Medizin!
Später wird man dieses Massenmord-Verbrechen das schlimmste
Verbrechen der Menschheitsgeschichte nennen. Dann könnt Ihr
Euren Kindern ruhig in die Augen sehen und ihnen sagen:
„Eure Eltern waren auf der richtigen Seite, der Seite der Wahr¬
heit!" Und es wird dann wenige Eltern geben, auf die ihre Kinder
so stolz sein können, wie Eure Kinder auf Euch! Und für die
Wahrheit und für alle Patienten dieser Welt sitze ich gerne in
diesem gräßlichen Gulag-KZ in „Ehrenhaft".
Seit gestern sind hier die Fristen abgelaufen. Über den Einspruch
bei der Cour de Cassation durfte ich mit meinen Anwälten seit 7
Wochen(ü) nicht sprechen, auch nicht über einen Antrag zur
Wiedereinsetzung in die 1. Instanz, wie es die Euro-Order vor¬
schreibt. Und was meint Ihr, was gestern geschehen ist?
Gestern haben alle Anwälte und Besucher plötzlich ab heute
Besuchserlaubnis erhalten - nach 7 Wochen!!
Und heute Abend kam schon mein Anwalt Neuer.
Auf meine Frage, ob man denn einen Antrag auf Wiedereinsetzung
in die 1. Instanz gestellt habe, wie ich dringend gewünscht hatte,
meinte er, das habe man wohl vergessen, das sei ja dumm gelau¬
fen. Nun ja, das könne ja nun die Cour de Cassation mit¬
entscheiden - allerdings erst im März nächsten Jahres wird sie
darüber entscheiden.
So lange bleibe ich in Haft.
Und „unschuldig" gesprochen werden kann ich schon nicht mehr.
Das macht keine Cour de Cassation, dass sie ihren „brüderlichen
Kollegen" in Chambery einen solchen Skandal anhängen würde.
Das Mindeste ist, dass ich zu einem halben Jahr Gefängnis verur¬
teilt werde und - dass natürlich die Germanische Neue Medizin
falsch sein muß, denn das war ja die Basis des Schandurteils des
Inquisitions-Flaß-Gerichtes in Chambery.
Aber Ihr seht, wie hier alle perfekt mitspielen müssen bei dem
gemeinschaftlichen Verbrechen der Erkenntnisunterdrückung.
Später will niemand zu den Massenmördern gehören.
431
Der Anwalt meinte betreten: „Ja, es ist hier alles manipulierte
Willkür in der Justiz!"
Aber das kennen wir ja auch aus anderen Ländern, wo Richter seit
23 Jahren das gleiche Verbrechen begangen haben und weiter
begehen. Denn es sterben weiter - nur in Deutschland - 1500
arme Patienten täglich unter der Chemo-Gift-Folter und Morphium
- ohne die geringste Notwendigkeit.
Aber meine Freunde, kämpft Ihr an Eurem Platz - auf mich könnt
Ihr Euch verlassen.
Ich weiß, wofür ich hier eingesperrt bin und ich werde versuchen,
meine Aufgabe zu Eurer Zufriedenheit zu lösen in meiner
eiskalten Zelle hier (ungeheizt und draußen Frost).
Es wird gespart - und wir sind ja nur Häftlinge, die können sich
doch 3 Pullover oder Jacken in der Zelle anziehen, was wir auch
machen.
Macht Euch nur um mich keine Sorgen, ich habe schon
schlimmere Dinge durchgestanden.
Mit herzlichen Advents- und Weihnachtsgrüßen
Euer Ryke Geerd
Hier mit Boxerhund Rolf
im August 2004
432
1.V12 2Oll4 17:31 Fa.Y 0039 ne 36715265
2t SR RIM
@001
Personale Bescheinigung - JOZEF MIKLOSKO
leb Jozef Miklosko, ebem. Vizepremier der Tschechische und Slowakische
Föderale Republik für Menschen Rechte /1990-92/ und Vizerektor der Universität
Trnava in Trnava, zuständig für Wissenschaft, Forschung und Internationale
\erbindungeu /1997-2000/. mochte ich fuer „Fall Hammer“ folgendes sagen:
Herr Dr. Hammer sollte schon 15 Jahre in eine moderne Klinik arbeiten und
nicht im Gefängnis* gehen oder in ständige Bedrohung Leben. Ich habe ihn mehrmals
getroffen und bin ich überzeugt, dass er ausgezeichnete neue Methode gegen Krebs und
andere Krankheiten gefunden hat die grosse Sinn fuer Menscheit hat. Er hat tausende
Pazienteo in ganzen Welt geholfen und heute unabhängig von ihm viele Artzte in Welt
erfolgreich benutzen diese Methode für Gutes des Pazienteo. Ich schicke oft
verschiedene hofnungslose Paziente diesen Artzten die ohne Cbemoterapie und
Radiologie diese Leute - nicht nur Krebskrank - uberaschend helfen und heilen.
In „Fall Hammer“ habt ich seine Lehre von seiner Person getrennt und habe ich
mich fuer den Fall auf diese Grunde gewidmet:
humanistisch - weil es musss jeder Versuch, die kann die Leiden der Milionen
Patienten helfen ernst nehmen und pruefen,
wissenschaftlich - weil diese Theorie und Praxis viele Institutionen abgelehnt,
ohne wirkliche Versuchen und Remuehunhungen die Resultate nach der
Forschung zu bestätigen ofder ablehnen,
menschenrechtlich, weil es geht um Fall, wo jemand wegen seine Meinungen
verfolgt ist, ohne ihm eine Moegiichkeit zu schuetzei» gegeben ist,
ekonomisek - weil die Tendenzen immer teuere chemoterapeutischen Mittel zu
benuetzen heutige Medizin in Sackgasse steckt.
ln „Trnava Erklaerung“ im September 1998 haben wir nach Ueherlegungen und
Diskusionen unsere Meinung erklärt, dass mit hoeebste Wahrscheinlichkeit sind wir
ueberzeugt dass Hammers Methode richtig ist und ihre ßenuetzung in Praxis sollte
geforscht werden. Ich kann auch bezeugen, dass vor meine Augen Prof. L. Pogady,
Vorsitzender der wissenschaftliche Komision sowie Prof. V. Krcraery, Dekan der
Fakultät, sowie ich selber untergeschrieben haben.
Ich erlaube mir wegen Milionen der Patienten und wegen wissenschftliche
Wahrheit bitten - lassen Sie Herrn Dr. Hammerr seine Arbeit verwirklichen und in
Friede leben und arbeiten. Ich sehe keine einzige Ursache ihn zu beurteilen und in
Kerker zu stecken.
Hochachtungsvoll
Rome, 12.12.2004 Doz. RNDr. Jozef Miklosko, Dric.
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Liebe Freunde der Germanischen NEUEN MEDIZIN
Wenn Sie bis hier das Buch aufmerksam gelesen haben,
dann haben Sie sicherlich den „roten Faden" gefunden,
der sich seit dem Tod von Dirk Hamer -
über die Entdeckung der Germanischen Neuen Medizn -
und darüber hinaus
bis zu diesem Zeitpunkt verfolgen läßt.
Wie es weiter ging, erfahren Sie
in der nächsten Auflage.
Hier das Gefängnis Fleury-Merogis, Frankreich
434
Literaturhinweis
Vermächtnis einer NEUEN MEDIZIN (demnächst wieder
lieferbar)
Das Standardwerk schlechthin. Es ist unverzeichtbar zum intensi¬
ven Studium, daher auch für Patienten eine Hilfe zur Selbsthilfe.
Teil I : Das ontogenetische System der Tumoren mit Krebs,
Leukämie, Epilepsie -
Teil II: Die Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme der Natur
Psychosen, Syndrome, Krebs bei Kindern, Embryos, Tieren,
Pflanzen und die Entstehung spontaner Straftaten -
Doppelband mit 3-farbiger Tabelle Psyche - Gehirn - Organ.
Neu überarbeitete Auflage mit ca. 350 buten Fotos, Abbildungen
und vielen detaillierten Fallbeispielen.
1240 Seiten insges., zusammen
Kurzfassung der NEUEN MEDIZIN
Zur Vorlage im Habilitationsverfahren an der Universität
Tübingen.
Eine kurze aber detaillierte Zusammenfassung der 5 Biologischen
Naturgesetze, Regeln, Terminologie und Therapie in der NEUEN
MEDIZIN; mit vielen bunten Abbildungen
A4 / 200 Seiten
Celler Dokumentation
Ein Blick in die Werkstatt der NEUEN MEDIZIN
Ausführliche Fall-Dokumentation von 8 vorwiegend urologischen
und nephrologischen Krankengeschichten, mit Original-Dokumen¬
ten und vielen bunten Abbildungen, zur Vorlage als Komplement
im Habilitationsverahren
A4 / 346 Seiten
KREBS und alle sog. Krankheiten (NEU)
Kurze Einführung in die Germanische Neue Medizin
mit vielen Grafiken und etlichen Fallbeispielen
A5 / 315 Seiten
Audio-CD oder Tonkassette (je nach Wahl)
Eine Einführung in die NEUE MEDIZIN
gesprochen von Dr. Hamer
mit Beiheft und Tabelle
ca. 90 Min.
435
Audio-CD oder Tonkassette (je nach Wahl)
Gespräch zwischen Dr. Hamer und Prof. Miklosko
nach der amtlichen Verifikation in Trnava/Slowakei
mit Beiheft „Die Protokolle von Trnava"
ca. 75 Min.
WISSENSCHAFTLICHE TABELLE (NEU)
der Germanischen Neuen Medizin
(Psyche - Gehirn- Organ) -
Stand: Dez 2002 -
- dreifarbig, gefaltet oder
- zum Aufhängen
(Maße je Tabelle: B 120 cm x H 135 cm)
12+1 HIRNNERVEEN-TABELLE (NEU)
der Germanischen Neuen Medizin
Die Innervationen aller Hirnnerven, aufgeteilt in die Keimblätter
der Organe, die sie innervieren.
Dybei führt ein Nervenkabel meist verschiedene Kabeladern bzw.
Nervenanteile aus ganz verschiedenen Hirnteilen, die ganz ver¬
schiedene, z.T. gegensinnige Funktion bzw. Innervation haben,
dreifarbig, gefaltet
(Maße je Tabelle: B 120 cm x H 135 cm)
Die GERMANISCHE NEUE MEDIZIN - von A-Z im Überblick -
mit ihren Sinnvollen Biologischen Sonderprogrammen der Natur.
Alle Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme mit zugehörigen
bereichen werden einzeln behandelt,
mit vielen Bildern, Grafiken und Dokumenten
(erscheint demnächst)
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